Autor: Stojancho Gjorgjiev

  • EZB lässt Leitzinsen im Euroraum unverändert

    Die Europäische Zentralbank lässt die Leitzinsen im Euroraum zum vierten Mal in Folge unverändert. Der für Banken und Sparer im Euroraum wichtige Einlagenzins bleibt somit bei 2,0 Prozent, wie die Notenbank nach einer Sitzung des EZB-Rates in Frankfurt mitteilte.

  • EZB lässt Leitzinsen im Euroraum unverändert

    Die Europäische Zentralbank lässt die Leitzinsen im Euroraum zum vierten Mal in Folge unverändert. Der für Banken und Sparer im Euroraum wichtige Einlagenzins bleibt somit bei 2,0 Prozent, wie die Notenbank nach einer Sitzung des EZB-Rates in Frankfurt mitteilte.

  • Keine betriebsbedingten Kündigungen bei Kuka

    Der Roboterhersteller Kuka will auf betriebsbedingte Kündigungen am Stammsitz in Augsburg verzichten – dafür müssen Mitarbeiter Einschnitte hinnehmen. Darauf einigte sich das Unternehmen nach eigenen Angaben mit dem Betriebsrat. 

    «Einzelne tarifliche Gehaltserhöhungen sowie Sonderzahlungen» sollen verschoben oder ausgesetzt werden, teilte Kuka mit. Dafür soll es bis Juli 2029 keine betriebsbedingten Kündigungen geben. So sollen dann auch nötige Investitionen möglich werden. 

    Einschnitte für die Beschäftigten

    «Uns ist bewusst, dass die Einschnitte für die Beschäftigten durch die Verschiebung und den Wegfall tariflicher Leistungen spürbar sind», sagte Carola Leitmeir, die die Verhandlungen für den KUKA Betriebsrat geleitet hat. «Dennoch ist diese Vereinbarung ein starkes Signal für die Zukunftsfähigkeit des Standorts Augsburg. Es ist uns damit gelungen, den Personalabbau zu begrenzen.»

    Im November hatte das Unternehmen mitgeteilt, mehr Jobs abzubauen als geplant und insgesamt 560 statt 400 Vollzeitstellen streichen zu wollen. 

    Ein Unternehmenssprecher begründete den Schritt damals mit einer weiterhin verschärften Marktlage im Bereich der Industrieroboter. In diesem Jahr fehlten Kuka neue Aufträge im Wert von mehr als 100 Millionen Euro. Kuka ist zu einem großen Teil von Bestellungen aus der Automobilindustrie abhängig. Insgesamt hat Kuka etwa 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Augsburg.

  • DIHK warnt vor wirtschaftlichem Abstieg Deutschlands

    Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) warnt vor einem wirtschaftlichen Abstieg Deutschlands. DIHK-Präsident Peter Adrian sagte der Deutschen Presse-Agentur: «Wenn wir die strukturellen Aufgaben nicht abarbeiten und nicht die richtigen Reformansätze umsetzen, haben wir kaum eine Chance, in Deutschland wieder auf ein nachhaltiges und starkes Wachstum zu kommen. Wenn wir so weitermachen, wenn die Wirtschaft weiter stagniert oder das Wirtschaftswachstum weiter so verhalten ist, dann verlieren wir international den Anschluss.»

    Gleichzeitig verliere die Bundesregierung die «Manövriermasse», die sie brauche, um ihren Haushalt vernünftig zu gestalten. «Deshalb müssen wir jetzt ohne Wenn und Aber alle Signale konsequent auf wirtschaftliches Wachstum stellen», forderte Adrian.

    Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer jahrelangen Schwächephase. Auch im neuen Jahr wird kein spürbarer Aufschwung erwartet. Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Peter Leibinger, hatte gesagt, der Wirtschaftsstandort befinde sich «im freien Fall».

    Jobabbau und Zurückhaltung bei Investitionen

    «In der Industrie haben wir jetzt in einem Jahr noch mal 170.000 Arbeitsplätze verloren», sagte Adrian. «Die Ausrüstungsinvestitionen sind auf den Stand von 2015 zurückgefallen. Damit haben wir bei den Investitionen ein verlorenes Jahrzehnt. Die Investitionsbereitschaft ist auch ein Indikator für das Vertrauen und für die Chanceneinschätzung der zukünftigen Entwicklung. Das heißt, die Erwartungen in die Zukunft sind mehr als schlecht.» 

    Die Rahmenbedingungen für Investitionen sind aus Sicht von Adrian international nicht mehr wettbewerbsfähig. «Das sehen wir bei der Grundstoffindustrie aufgrund der hohen Energiekosten und im Fahrzeug- und Zuliefererbereich.» Der dritte wichtige Bereich sei der Maschinenbau, der abhängig sei von den Ausrüstungsinvestitionen der Industrie und der Zollpolitik sowie beeinflusst werde von den internationalen Verwerfungen, so Adrian mit Blick auf höhere US-Zölle. Was deutsche Firmen dazu extrem belaste, seien die hohen Arbeitskosten in Deutschland. 

     Koalition soll sich zusammenraufen 

    Mit Blick etwa auf angekündigte Reformen der Sozialsysteme sagte Adrian, die schwarz-rote Bundesregierung wolle etwas verändern und bewegen. Allerdings sei es in der Koalitionsstruktur offensichtlich schwierig, eindeutige Reformergebnisse zu erreichen. 

    «Oft hält einer der Koalitionspartner dagegen. Für uns wäre es wünschenswert, dass sich die Verantwortlichen jetzt zusammenraufen und an ernsthaften Reformen arbeiten. Denn alle sollten doch gemeinsam ein Interesse daran haben, die Wirtschaft wieder nach vorne zu bringen», sagte der DIHK-Präsident. So forderte Adrian, eine ab 2028 vorgesehene Unternehmenssteuersenkung vorzuziehen. Außerdem müsse die Stromsteuer für alle auf das europäische Mindestmaß verringert werden. 

    Stimmungsumschwung?

    «Wenn es dem Bundeskanzler und seiner Mannschaft gelingt, die Reformansätze umzusetzen, die Reform des Bürgergeldes, der Sozialleistungssysteme und es beim Bürokratieabbau endlich mal einen spürbaren Durchbruch gibt – das würde schon einen Stimmungsumschwung erzeugen», sagte Adrian.

  • Daniel Bauer wird Cheftrainer des VfL Wolfsburg

    Daniel Bauer wird zum neuen Cheftrainer des VfL Wolfsburg befördert. Der bisherige Interims- und U19-Coach erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2027, wie der Fußball-Bundesligist mitteilte.

  • Kramp-Karrenbauer zur Chefin der Adenauer-Stiftung gewählt

    Die frühere CDU-Chefin und Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer ist neue Vorsitzende der parteinahen Konrad-Adenauer-Stiftung. Bei einer Mitgliederversammlung setzte sie sich in einer Kampfabstimmung gegen den einflussreichen Bundestagsabgeordneten Günter Krings durch, wie ein Stiftungssprecher der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

  • Mannheimer Amokfahrer kommt in Psychiatrie

    Nach der Amokfahrt mit zwei Toten und 14 Verletzten an Rosenmontag in der Mannheimer Innenstadt wird der Fahrer in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht. Das entschied das Landgericht Mannheim und verurteilte den Mann zudem unter anderem wegen Mordes und versuchten Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe.

  • US-Justizministerium beginnt mit Freigabe von Epstein-Akten

    Das US-Justizministerium hat damit begonnen, Ermittlungsakten zum Fall des gestorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein zu veröffentlichen. Auf der Webseite des Ministeriums sind Dokumente und Fotos einzusehen.

  • US-Militär beginnt Vergeltungsschlag in Syrien gegen IS

    Nach dem tödlichen Angriff auf drei Amerikaner in Syrien haben US-Streitkräfte mit einem Vergeltungsschlag in dem Land gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) begonnen. Dies sei eine direkte Reaktion auf den Angriff vom 13. Dezember, teilte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth auf X mit.

  • Fertigungsindustrie: Mit neuer App-Generation können Unternehmen Probleme in der Fabrik in Echtzeit lösen und Qualitäten im laufenden Betrieb prüfen (FOTO)

    Mit einfach zu integrierenden Fertigungs-Apps bietet FORCAM ENISCO eine neue Software-Generation für digitale Produktion. Die innovativen Lösungen Solve4SF und Quality4SF des Smart-Factory-Experten aus Baden-Württemberg ermöglichen es Fabrikteams, Probleme in Echtzeit zu lösen und Qualitätsprüfungen direkt im laufenden Betrieb durchzuführen – für mehr Flexibilität, Resilienz und Produktivität.

    Die neuen Apps basieren auf Microservice-Technologie, die flexible IT-Architekturen ermöglicht.

    • Solve4SF(Solve for Shopfloor) optimiert als digitales Ticket-System das Zusammenspiel der Teams: Werker lösen am Shopfloor-Terminal Benachrichtigungen aus, Experten reagieren in Echtzeit, und Manager erkennen wiederkehrende Störungen.
    • Quality4SF(Quality for Shopfloor) digitalisiert Qualitätsprüfungen: Produktionsmitarbeiter erhalten Meldungen, führen Prüfungen papierlos durch, Qualitätsmanager werten die Daten zentral aus.

    „Volatile Märkte, unsichere Lieferketten: Der Druck auf Industrieunternehmen wächst“, erklärt Oliver Hoffmann, Geschäftsführer Vertrieb von FORCAM ENISCO. „Unsere neue App-Generation bietet einfache und praktikable Lösungen für eine flexiblere und resilientere Fertigung. Die neuen Apps kommen sehr gut am Markt an und sind bei ersten Kunden in der Pilotierung.“

    Werner Gruber, Geschäftsführer Finanzen, ergänzt: „Wir wollen Unternehmen helfen, ihre Profitabilität zu sichern. Allein durch optimierte Anlagenverfügbarkeit steigern Unternehmen ihre Effizienz zwischen 30 bis 50 Prozent. Ein schneller ROI bedeutet einen enormen Mehrwert bei Fabrikanlagen im Wert von Hunderten von Millionen Euro.“

    Dr. Ullrich Ochs, Geschäftsführer Technologie erklärt: „Wir erleben einen Paradigmenwechsel: Technologien wie Microservices, Containerisierung und Kubernetes ermöglichen flexiblere IT-Architekturen als je zuvor. Dafür bieten wir eine völlig neue Software-Generation: Unsere Shopfloor-Apps sind einfach zu integrieren und zu skalieren – für eine zukunftssichere Fertigung.“

    Die erste App auf Microservice-Basis hat FORCAM ENISCO 2024 für digitale Maschinenanbindung auf den Markt gebracht: Die LösungAC4DC(Asset Connectivity for Data Collection) sorgt für smarte Daten aus unterschiedlichsten Maschinen. Mit AC4DC hat ein großer deutscher Konzern 2025 den Praxisbetrieb in mehreren Werken gestartet.

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    Mehr zu AC4DC

    Pressekontakt:
    Matthias Kasper
    Corporate Communication
    Forcam Enisco GmbH
    M. +49 (0) 160 / 90 14 35 19
    matthias.kasper@forcam-enisco.net
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    Quelle:            Forcam Enisco GmbH