Autor: Stojancho Gjorgjiev

  • Gea-Chef sieht Folgen des Irankrieges auch als Chance

    Der Maschinen- und Anlagenbauer Gea will von steigenden Energiekosten infolge des Irankrieges profitieren. Man verbrauche selbst nur wenig Energie, der Energiebedarf der Kunden sei aber hoch, sagte Vorstandschef Stefan Klebert der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. 

    «Die Nachfrage nach energieeffizienten Anlagen ist deutlich gestiegen – und die bieten wir an», sagt Klebert. «Die Folgen des Irankrieges sind für uns daher eine Chance.» Die Firma hat rund 18.600 Beschäftigte, ein Drittel davon in Deutschland. Im vergangenen Jahr kam Gea auf einen Umsatz von 5,5 Milliarden Euro und einen Gewinn von 0,4 Milliarden Euro.

    Als Beispiel für ein Produkt nennt Klebert einen Sprühtrockner, in dem Milch zu Milchpulver getrocknet wird. Die dafür nötige Wärme komme bislang über Gasbrenner. Man habe aber eine Wärmepumpe entwickelt über Strom, es werden bis zu 50 Prozent Energie gespart. 

    Gea machte im vergangenen Jahr nur neun Prozent seines Umsatzes in Deutschland. Das Wachstum finde außerhalb Europas statt – in China, Indien, generell in Asien und in den USA, sagte Klebert und mahnte Reformen an, um Deutschland als Wirtschaftsstandort zu stärken. «Wir müssen endlich entbürokratisieren und die Arbeitszeiten flexibilisieren.» Außerdem sollte stärker in die Bildung investiert werden.

    Die Firma stellt neben den Milch-Sprühtrocknern auch Melk- und Fütterungsroboter für Landwirte, Produktions- und Verpackungsmaschinen für Nudeln, Zentrifugen für Brauereien und Keksfertigungen her. Der Verwaltungssitz ist in Düsseldorf und das größte Werk in Oelde (NRW).

  • Trump: Zölle auf Autos und Lastwagen steigen auf 25 Prozent

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    Die Intendantin von Radio Bremen, Yvette Gerner, übernimmt den ARD-Vorsitz zum 1. Januar 2027. Wie die ARD mitteilte, folgt sie auf den bisherigen Vorsitzenden und Intendanten des Hessischen Rundfunks, Florian Hager.

  • Wanderer stirbt in Höhle nach medizinischem Notfall

    Ein Wanderer ist in einer Höhle auf der Schwäbischen Alb an den Folgen eines medizinischen Notfalls gestorben. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, befand sich der Mann mit einer Gruppe in der schwer zugänglichen Höhle im Kreis Reutlingen.

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  • Künstler Georg Baselitz gestorben

    Der Maler und Bildhauer Georg Baselitz ist tot. Er starb im Alter von 88 Jahren, wie seine Galerie in Salzburg unter Verweis auf seine Familie mitteilte.

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