Autor: Stojancho Gjorgjiev

  • Wärmepumpe XXL beheizt Industriehallen

    Können auch Industriehallen mit Wärmepumpen im XXL-Format beheizt werden? Ja, sagt der Magdeburger Energiedienstleister Getec. Für den Anlagenbauer SMS Group hat das Unternehmen jetzt am SMS-Standort Hilchenbach im Siegerland eine neue Wärmepumpenanlage gebaut. Beheizt werden damit rund 50.000 Quadratmeter Hallen, Büros und die Kantine, wie die beiden Unternehmen mitteilten. SMS beschäftigt in Hilchenbach rund 1.600 Menschen.

    Getec ist Betreiber der Anlage, die ausschließlich mit klimaneutral erzeugtem Strom betrieben werden soll. SMS bezieht die Wärme im Rahmen eines Pachtmodells. Die Anlage ersetzt ein ebenfalls von Getec betriebenes Heizwerk aus dem Jahr 2004, das mit fossilen Brennstoffen lief. Jährlich würden durch die neue Anlage rund 6.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart, hieß es.

    Neue Anlage kostete mehr als 7 Millionen Euro

    Es handele sich um eine der größten Luft-Wasser-Wärmepumpenanlagen Deutschlands. «Das Power-to-Heat-System in Hilchenbach zeigt, wie industrielle Dekarbonisierung heute schon funktioniert – wirtschaftlich, modular und ganz ohne fossile Energie», sagte Getec-Chef Thomas Stephanblome. Investiert wurden nach Angaben einer Getec-Sprecherin mehr als sieben Millionen Euro. Vom Bundeswirtschaftsministerium gab es dabei mehr als eine Million Euro Zuschüsse.

    Die Anlage funktioniert zweistufig. Zunächst erhitzen vier Luft-Wasser-Wärmepumpen das Heizwasser auf 65 Grad, in einer zweiten Stufe steigern drei Wasser-Wasser-Wärmepumpen die Temperatur auf 85 Grad. Ist es draußen besonders kalt, kommt ein elektrischer Kessel zum Einsatz, der 95 Grad schafft. Das heiße Wasser wird in zwei jeweils 1000 Kubikmeter fassenden Speichern zwischengelagert. Dies garantiere die Wärmeverfügbarkeit auch bei Spitzenbedarf, so die Unternehmen.

    SMS-Finanzchefin: SMS will Nachhaltigkeit konsequent umsetzen

    Die neue Anlage sei ein «Aufbruchssignal für alle unsere weiteren Standorte»., sagte SMS-Finanzchefin Fabíola Fernandez. Die SMS group treibe die Dekarbonisierung der weltweiten Stahlindustrie voran. «Genauso wichtig ist es uns aber, Verantwortung im eigenen Haus zu übernehmen und Nachhaltigkeit auch in unseren Werken konsequent umzusetzen.» 

    SMS baut unter anderem in Nordschweden ein Stahlwerk, das vollständig mit grünem Wasserstoff betrieben werden soll. Für den deutschen Stahlhersteller Thyssenkrupp baut SMS in Duisburg eine Anlage, mit der Stahl klimafreundlicher hergestellt werden soll.

  • 6.000 Tonnen CO2 Einsparung jährlich: GETEC und SMS group nehmen eine der größten Luft-Wasser-Wärmepumpenanlagen Deutschlands in Betrieb (FOTO)

    Hilchenbach/Magdeburg (ots)

    • GETEC, einer der führenden Energiedienstleister Europas, und die SMS group, ein weltweit tätiger Anlagen- und Maschinenbauer für die Metallindustrie, nehmen gemeinsam am Standort Hilchenbach ein wegweisendes Power-to-Heat-System in Betrieb.
    • Nach rund einem Jahr Bauzeit versorgt eine der größten Luft-Wasser-Wärmepumpenanlagen Deutschlands künftig 50.000 Quadratmeter Hallen, Büros und die Kantine der SMS group mit klimafreundlicher Wärme. Das Unternehmen verzichtet damit vollständig auf die bisher eingesetzten fossilen Energieträger.
    • Die SMS group spart damit jährlich rund 6.000 Tonnen CO2 ein – mithilfe innovativer Energietechnologien und KI-gestützter Steuerungssysteme, die eine besonders effiziente und vorausschauende Nutzung ermöglichen.

    Ein Meilenstein in der industriellen Dekarbonisierung: In Hilchenbach wird eine der größten Luft-Wasser-Wärmepumpen Deutschlands in Betrieb genommen. Gemeinsam haben GETEC und SMS group eine innovative Power-to-Heat-Anlage realisiert, die zeigt, wie nachhaltige, fossilfreie Energielösungen wirtschaftlich und skalierbar umgesetzt werden können. Mit einer jährlichen Einsparung von 6.000 Tonnen CO2 setzt die Anlage, die ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Quellen betrieben wird, ein starkes Zeichen für eine klimaneutrale Zukunft.

    KI trifft Klimaschutz – Intelligente Steuerung macht den Unterschied

    Die Anlage kombiniert mehrere Hightech-Komponenten zu einer integrierten Wärmelösung. Vier große Luft-Wasser-Wärmepumpen mit einer Leistung von 3 MWth entziehen der Umgebungsluft thermische Energie, selbst bei Minusgraden. Diese Energie wird in einem Quellspeicher zwischengespeichert, bevor Wasser-Wasser-Wärmepumpen mit einer Leistung von 4 MWth sie auf bis zu 85 °C erhitzen. Ein 2.000 m³ großes Pufferspeichersystem garantiert die Wärmeverfügbarkeit auch bei Spitzenbedarf.

    In besonders kalten Zeiten springt ein elektrischer Kessel mit einer Leistung von 4 MWth ein, der das Wasser ebenfalls rein elektrisch auf bis zu 95 °C erhitzt. Besonders innovativ ist die intelligente Steuerung: Ein KI-gestütztes Prognosemodell passt den Betrieb wetter- und lastabhängig an, sodass die Anlage dann läuft, wenn Strom günstig und grün ist. „Die Power-to-Heat-Anlage ist ein zentraler Baustein auf unserem Weg zum klimaneutralen Betrieb am Standort Hilchenbach – ein Ziel, das wir bis 2030 erreichen wollen. Es ist zugleich ein Aufbruchssignal für alle unsere weiteren Standorte. Als SMS group treiben wir die Dekarbonisierung der weltweiten Stahlindustrie voran. Genauso wichtig ist es uns aber, Verantwortung im eigenen Haus zu übernehmen und Nachhaltigkeit auch in unseren Werken konsequent umzusetzen“, sagt Fabíola Fernandez, CFO der SMS group.

    Die Anlage stabilisiert zudem das Stromnetz, indem sie überschüssigen grünen Strom in Form von Wärme speichert. Dank ihrer modularen Konzeption kann sie problemlos um weitere regenerative Systemkomponenten erweitert werden, was sie zu einer zukunftssicheren Lösung macht.

    SMS group hat die Rahmenbedingungen für die Anlage definiert und gemeinsam mit GETEC als Partner umgesetzt. GETEC verantwortet die Finanzierung, Umsetzung sowie den Betrieb der hochmodernen Anlage. „Das Power-to-Heat-System in Hilchenbach zeigt, wie industrielle Dekarbonisierung heute schon funktioniert – wirtschaftlich, modular und ganz ohne fossile Energie“, erklärt Thomas Stephanblome, CEO GETEC Deutschland. „Gemeinsam mit SMS group haben wir eine zukunftsfähige Lösung realisiert, die über den Standort hinausstrahlt. Genau das treibt uns an: Wir wollen unseren Kunden zum Erfolg verhelfen, indem wir zuverlässige, wirtschaftliche und dekarbonisierte Energie- und Infrastrukturlösungen für die Industrie von heute und morgen liefern.“

    Vom BMWE gefördert

    Das Projekt wurde durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) gefördert und ist ein Musterbeispiel für die Dekarbonisierung industrieller Standorte. Administriert wurde die Förderung des BMWE durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. BAFA-Präsidentin Dr. Mandy Pastohr: „Mit der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) können Unternehmen wie GETEC und SMS group einen großen Beitrag leisten, ihre Wärmeversorgung klimaneutral umzubauen. Davon profitieren nicht nur die Unternehmen selbst, sondern letztlich wir alle. Wir freuen uns, dass GETEC und SMS group die Förderung in Anspruch genommen haben und mit der Inbetriebnahme der Luft-Wasser-Wärmepumpe künftig große Mengen an CO2 einsparen können, um einen Beitrag für den Klimaschutz zu leisten.“

    SMS groupsteht weltweit für zukunftsorientierte Technologie und herausragenden Service im Maschinen- und Anlagenbau für die Metallindustrie. Das Unternehmen nutzt seine 150 Jahre Erfahrung und sein digitales Know-how für kontinuierliche Innovationen auch über sein Kerngeschäft hinaus – und erwirtschaftet weltweit einen Umsatz von rund 4 Milliarden Euro. SMS ist der richtige Partner für anspruchsvolle Projekte. Das Unternehmen begleitet seine Kunden während des gesamten Lebenszyklus ihrer Anlagen und ermöglicht dadurch profitable, ressourcenschonende Wertschöpfungsketten. Wegbereiter für eine kohlenstoffneutrale und nachhaltige Metallindustrie zu sein, ist das erklärte Ziel des Unternehmens. Als Global Player mit deutschen Wurzeln übernimmt SMS Verantwortung für seine mehr als 13.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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    GETECist Europas führender Spezialist für verlässliche, dekarbonisierte Energie- und Infrastrukturlösungen. Mit mehr als 3.100 engagierten Mitarbeitenden an rund 50 Standorten setzen wir unsere Expertise in den Bereichen Technik, Regulierung und Nachhaltigkeit für unsere Industrie- und Immobilienkunden ein. Damit unterstützen wir sie, sich durch das komplexe Umfeld des modernen Energiemarkts zu navigieren und zugleich ihren CO2-Fußabdruck deutlich zu reduzieren. Mit über 11.000 Anlagen, verfügt das Unternehmen über ein breites, nachhaltiges Technologie-Angebot. GETEC entwickelt, finanziert und betreibt über seine regionalen Plattformen in Deutschland, Italien, der Schweiz, den Benelux-Ländern, Österreich und Polen kritische Energieinfrastruktur in ganz Europa.

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  • Weltklimakonferenz geht in die Verlängerung

    Die Weltklimakonferenz in Brasilien geht in die Verlängerung – die Verhandlungen laufen weiter. Bis zum geplanten Ende des Gipfels um 18.00 Uhr Ortszeit konnten sich die rund 200 Staaten in strittigen Fragen noch nicht einigen.

  • Merz spricht mit Trump über US-Friedensplan

    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat mit US-Präsident Donald Trump telefoniert, um mit ihm über den US-Friedensplan für die Ukraine zu reden. Das Gespräch sei «vertrauensvoll und verbindlich» gewesen und es seien «nächste Schritte» der Abstimmung auf Ebene der Berater verabredet worden, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius anschließend.

  • Wie die USA abkassieren – Expertin erklärt, wie Trumps Zölle funktionieren und warum sie so schädlich für die deutsche Wirtschaft sind (FOTO)

    Donald Trump macht keinen Hehl aus seiner protektionistischen Agenda: Neue Strafzölle auf europäische Waren sollen die heimische Industrie schützen, doch in Wahrheit zahlen vor allem die Handelspartner die Rechnung. Für deutsche Unternehmen bedeutet das: steigende Exportkosten, sinkende Wettbewerbsfähigkeit und Unsicherheit bei der Planung.

    Zölle sind kein Mittel gegen Globalisierung, sie sind ein Preisaufschlag auf wirtschaftliche Zusammenarbeit. Besonders hart trifft es exportstarke Industriezweige wie Maschinenbau oder Automobilzulieferer. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche wirtschaftlichen Folgen drohen und wie Unternehmen jetzt gegensteuern können.

    Trumps protektionistische Agenda und ihre Folgen

    Mit neuen Strafzöllen und Drohungen weiterer Handelshemmnisse verschärft Donald Trump seinen protektionistischen Kurs. Seit April 2025 gelten auf nahezu alle EU-Waren pauschal 10 Prozent Strafzoll, zeitweise drohten sogar 20 bis 30 Prozent Aufschläge. Nach harten Verhandlungen wurde Ende Juli jedoch ein Rahmenabkommen erzielt: Seit August sind die Zölle auf EU-Produkte (außer Stahl/Aluminium) auf maximal 15 Prozent gedeckelt. Besonders im Automobilsektor und bei Fahrzeugteilen bedeutet das zwar eine Entlastung gegenüber den anfänglichen 27,5 Prozent aber weiterhin erhebliche Mehrkosten.

    Offiziell sollen die Maßnahmen die US-Industrie schützen, tatsächlich führen sie jedoch dazu, dass ausländische Produzenten stärker belastet werden und Produkte auf dem amerikanischen Markt teurer werden können. Vor allem deutsche Exporteure aus der Automobilindustrie und dem Maschinenbau geraten dadurch unter Druck. Viele Firmen müssen steigende Kosten schultern, während gleichzeitig die Nachfrage schwankt und Geschäftsbeziehungen komplizierter werden. Zwar hat das Abkommen die akute Eskalation gebremst, dennoch erschweren unklare Umsetzungsregeln und drohende neue Maßnahmen weiterhin die Planung.

    Unterschiedliche Ausgangslagen für Konzerne und Mittelständler

    Große Konzerne verfügen häufig über eigene Zollabteilungen und können auf eine solide Datenbasis zurückgreifen. Dadurch sind sie besser in der Lage, die finanziellen Mehrbelastungen zu kalkulieren und alternative Strategien zu entwickeln. Mittelständische Betriebe hingegen stehen vor größeren Herausforderungen. Ihnen fehlt oft die nötige Expertise, sodass sie kurzfristig gezwungen sind, die steigenden Kosten direkt an ihre Kunden weiterzugeben. Das wiederum kann zu sinkenden Umsätzen führen. Besonders problematisch wird es, wenn große Geschäftspartner ihre Marktmacht ausnutzen und die zusätzlichen Belastungen auf kleinere Zulieferer übertragen.

    Flexibilität als Schlüssel zum Erfolg

    Neben solider Daten und Planung ist vor allem Flexibilität entscheidend, um trotz Zöllen wettbewerbsfähig zu bleiben. Unternehmen, die ihre Lieferketten variabel gestalten und Zolloptimierungen frühzeitig einplanen, können schneller auf politische Richtungswechsel reagieren. Gerade Trumps unberechenbarer Kurs macht es notwendig, dass Betriebe innerhalb kürzester Zeit auf neue Vorgaben reagieren können, um nicht den Anschluss auf dem US-Markt zu verlieren. Beispiele aus 2025 zeigen, dass Autohersteller wie Volvo oder auch deutsche OEMs bereits Teile ihrer Produktion in die USA verlagern, um die Strafzölle zu umgehen.

    Organisatorische Maßnahmen: Daten und Verträge im Fokus

    Die Basis für schnelle Reaktionen liegt in der Organisation. Wer Stammdaten wie Ursprungslandangaben und Zolltarifnummern sorgfältig pflegt, kann sofort erkennen, welche Auswirkungen neue Zölle auf den eigenen Betrieb haben. Fehlende Daten hingegen führen dazu, dass wertvolle Zeit verloren geht, weil zunächst ermittelt werden muss, ob ein Unternehmen überhaupt betroffen ist.

    Auch die Vertragsgestaltung spielt eine zentrale Rolle. Viele Firmen sichern ihren Partnern DDP-Lieferbedingungen zu, bei denen sie die Zollkosten übernehmen. Diese Praxis bindet sie jedoch stark an die politischen Rahmenbedingungen. Flexibler sind Verträge mit Klauseln, die Zollrisiken begrenzen oder ausschließen. Gerade seit Einführung des 15 Prozent-Deckels raten Experten, solche Klauseln noch stärker zu nutzen, um bei erneuten Drohungen (zum Beispiel Stahl/Alu-Sonderzölle von 50 Prozent) abgesichert zu sein.

    Handelsbeziehungen strategisch gestalten

    Darüber hinaus können Unternehmen ihre Handelsbeziehungen so planen, dass sie Zollrisiken von vornherein minimieren. Freihandelsabkommen wie das USMCA zwischen den USA, Mexiko und Kanada zeigen, wie sich bestimmte Märkte strategisch nutzen lassen, um zusätzliche Zölle zu vermeiden. Auch regelmäßige Szenarienanalysen sind wichtig, um sich frühzeitig auf mögliche Veränderungen vorzubereiten. Die EU versucht zudem, durch neue Abkommen (etwa mit Mercosur und Indien) Ausweichmärkte zu schaffen, damit deutsche Exporteure weniger abhängig von den USA sind. Wer wirtschaftliche und politische Entwicklungen eng verfolgt und Frühwarnsysteme einsetzt, verschafft sich einen entscheidenden Zeitvorteil, um rechtzeitig gegenzusteuern.

    Fazit

    Zölle sind kein Schutzschild gegen Globalisierung, sondern eine künstliche Verteuerung internationaler Zusammenarbeit. Für deutsche Unternehmen bedeuten sie steigende Kosten, sinkende Nachfrage und große Unsicherheit. Während Konzerne ihre Erfahrung und Daten nutzen können, stehen Mittelständler unter besonderem Druck. Der 15 Prozent-Kompromiss zwischen den USA und der EU hat die schlimmsten Eskalationsszenarien verhindert, aber er belastet Exporteure weiterhin erheblich. Wer jedoch frühzeitig Transparenz schafft, Daten aufbereitet, Verträge anpasst und Handelsbeziehungen strategisch plant, kann flexibel auf Trumps Politik reagieren. Die richtige Kombination aus kurzfristigen Maßnahmen und langfristiger Strategie erhöht die Chancen, auch in einem von Unsicherheit geprägten Umfeld erfolgreich zu bestehen.

    Über Janine Lampprecht:

    Janine Lampprecht ist die Gründerin der Grenzlotsen GmbH. Sie unterstützt Unternehmen bei der Optimierung ihres Zollwesens. Mit ihren maßgeschneiderten Programmen in den Bereichen Coaching, Beratung und Outsourcing bietet das Team der Grenzlotsen GmbH flexible Lösungen für jedes Unternehmen. Weitere Informationen unter: https://www.grenzlotsen.de/

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  • Hollywood-Star Udo Kier ist tot

    Der deutsche Schauspieler Udo Kier ist gestorben. Der Hollywood-Star starb am Sonntag im Alter von 81 Jahren im kalifornischen Palm Springs, wie sein Management in Los Angeles der Deutschen Presse-Agentur bestätigte.

  • Trump: Ukraine soll US-Plan bis Donnerstag akzeptieren

    US-Präsident Donald Trump erwartet von der Ukraine, dass sie den von den Vereinigten Staaten vorgelegten Plan zur Beendigung des Ukraine-Krieges bis kommenden Donnerstag im Wesentlichen akzeptiert. «Donnerstag ist unserer Meinung nach ein geeigneter Zeitpunkt», sagte Trump in einem Gespräch mit Fox News Radio auf die Frage, ob die USA der Ukraine eine «lockere Frist» gesetzt hätten, um dem Plan zuzustimmen.

  • Innomotics stellt einzigartiges Motorendesign und weitere Innovationen auf SPS vor (FOTO)

    Nürnberg (ots)

    • Innovatives Niederspannungsmotor-Design mit herausragender Effizienz
    • Neue Technologien für höhere Anlagenverfügbarkeit
    • Cybersecurity und Kreislaufwirtschaft durch Integrate Shield und ReFresh

    Innomotics präsentiert auf der SPS 2025 in Nürnberg seine neuesten Innovationen im Bereich Elektromotoren und Antriebssysteme. Im Zentrum des Messeauftritts stehen neben zukunftsweisenden Motorentechnologien auch die Themen Cybersecurity und Kreislaufwirtschaft, die eine entscheidende Rolle für die Industrie von morgen spielen.

    Niederspannung: Einzigartiges Motorendesign für höchste Effizienz

    Innomotics stellt in diesem Jahr eine revolutionäre Konzeptstudie für Niederspannungsmotoren vor. Der Konzeptmotor erreicht ohne den Einsatz von seltenen Erden Wirkungsgrade über bisher bekannte Grenzen hinaus.

    Zudem wird die „Motor Mounted Line“ zu sehen sein – ein ultrakompaktes und energieeffizientes Niederspannungsantriebssystem mit Permanentmagnetmotoren in der Systemeffizienzklasse IES5.

    Die vorgestellte Produktpalette im Niederspannungsbereich umfasst weiterhin explosionsgeschützte Motoren mit erweitertem IE4-Effizienzbereich sowie NORSOK-Oberflächenschutz, die für besonders anspruchsvolle Umgebungen optimiert sind.

    Hochspannung: Technologien für gesteigerte Anlagenverfügbarkeit

    Zur Steigerung der Anlagenverfügbarkeit präsentiert Innomotics neuartige patentierte, ölgeschmierte Wälzlager „Oil Lubricated Rolling Bearings“ (OLRB), die für kontinuierliche Schmierung sorgen und sowohl Wartungskosten als auch -aufwand reduzieren. Während fettgeschmierte Lager bereits nach etwa zwei Monaten nachgeschmiert werden müssen, ist bei OLRB ein Ölwechsel frühestens alle zwei Jahre notwendig.

    Das ebenfalls ausgestellte, auf dem Markt einzigartige „Active Vibration Control System“ (AVCS), minimiert Vibrationen und sorgt für höchste Energie- und Leistungseffizienz. Das System ermöglicht den Betrieb ohne Drehzahlsperrbereiche und bietet flexible Anpassungsmöglichkeiten für verschiedene Drehzahlen.

    Mehr Sicherheit für vernetzte Industrie und Nachhaltigkeit durch Instandsetzung

    Mit „Integrate Shield“ bringt das internationale Unternehmen mit Hauptsitz in Nürnberg, Sicherheit und Effizienz in die digitale Arbeitswelt – eine moderne Arbeitsgenehmigungs- und LOTO-Steuerung (Lockout/Tagout) für mehr Betriebssicherheit und damit ein wichtiges Element der Cybersecurity in industriellen Prozessen.

    Die Initiative „ReFresh“ rundet das Portfolio ab: Ein nachhaltiges Refurbishment-Konzept, das maximale Anlagenperformance bei gleichzeitigem Ressourcenschutz garantiert und die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft in den Mittelpunkt stellt.

    Michael Reichle, CEO von Innomotics, betont: „Unsere Innovationen unterstützen unsere Kunden dabei, Profitabilität und Verfügbarkeit von Anlagen zu erhöhen – ohne dabei Kompromisse bei Nachhaltigkeit und Sicherheit einzugehen. Moderne Antriebstechnologien sind der Schlüssel für mehr Wachstum in Zeiten knapper werdender Ressourcen. Effiziente und qualitativ hochwertige Systeme werden sich auf diesem Markt langfristig durchsetzen.“

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  • Deutsche Wirtschaft tritt auf der Stelle – Hoffnung für 2026

    Aufschwung erneut vertagt: Nach Nullwachstum im Sommer hofft die deutsche Wirtschaft auf die nächsten Monate. Bereits im Schlussquartal könnte die Wirtschaftsleistung wieder etwas zulegen, 2026 sollten dann staatliche Milliardeninvestitionen für ein Ende der Dauerflaute sorgen – so zumindest die Erwartung vieler Volkswirte.

    Im dritten Quartal 2025 trat Europas größte Volkswirtschaft auf der Stelle. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) blieb zum Vorquartal unverändert, wie das Statistische Bundesamt bestätigte. 

    Zum Jahresauftakt hatte es noch ein Mini-Wachstum gegeben – allerdings vor allem deswegen, weil Firmen aus Sorge vor der sich abzeichnenden aggressiven Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump Geschäfte vorzogen. Im zweiten Vierteljahr war das Bruttoinlandsprodukt dann um 0,2 Prozent geschrumpft.

    Zölle setzen Exportwirtschaft unter Druck

    Im Zeitraum Juli bis September investierten Unternehmen zwar mehr in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge, wie aus den jüngsten Daten des Wiesbadener Bundesamtes hervorgeht: Die Investitionen in Ausrüstungen nahmen zum Vorquartal um 1,1 Prozent zu.

    Doch die Ausfuhren von Waren und Dienstleistungen «Made in Germany» gingen um 0,7 Prozent zurück. Höhere US-Zölle belasten die Exportnation Deutschland. Auch das Geschäft auf dem chinesischen Markt läuft nicht mehr so gut, wie etwa die Maschinen- und Anlagenbauer berichten.

    «Die Konjunktur wurde im dritten Quartal von schwachen Exporten gebremst, während die Investitionen leicht zulegten», sagte die Präsidentin des Statistischen Bundesamtes, Ruth Brand. 

    Verbraucher halten ihr Geld zusammen

    Gestiegene Preise für Lebensmittel und Dienstleistungen bremsen zudem den privaten Konsum. Erstmals seit dem Schlussquartal 2023 ging der private Konsum zum Vorquartal zurück (minus 0,3 Prozent), weil Haushalte weniger Geld in Hotels und Gastronomie ausgaben. Umfragen zufolge wollen viele Verbraucher sogar im sonst umsatzstarken Weihnachtsgeschäft kürzertreten.

    Das könnte auch Arbeitsplätze kosten: Vor allem im Einzelhandel stieg zuletzt der Anteil der Unternehmen, die ihre wirtschaftliche Existenz akut bedroht sehen, wie eine Umfrage des Ifo-Instituts ergab.

    Der Arbeitsmarkt ist ohnehin unter Druck. In wichtigen Branchen wie der Automobilindustrie wurden binnen eines Jahres fast 50.000 Jobs gestrichen. Zudem fiel die Herbstbelebung auf dem deutschen Arbeitsmarkt schwach aus. Saisonal bedingt dürfte in den Wintermonaten Januar und Februar die Zahl der Arbeitslosen hierzulande wieder auf mehr als drei Millionen steigen.

    Drittes Rezessionsjahr wird wohl knapp vermieden

    Trotz allem könnte die deutsche Wirtschaft 2025 knapp am dritten Jahr ohne Wachstum vorbeischrammen. Wirtschaftsinstitute, die Bundesregierung und auch die EU-Kommission rechnen mit einem Mini-Plus von etwa 0,2 Prozent. Allerdings würde Europas größte Volkswirtschaft damit im EU-Keller landen: In ihrer Herbstprognose sagt die EU-Kommission nur für Finnland mit 0,1 Prozent ein noch geringeres Wirtschaftswachstum voraus.

    Im nächsten Jahr dürfte die deutsche Wirtschaft nach Einschätzung von Ökonomen kräftiger zulegen – nicht zuletzt wegen staatlicher Milliarden für Infrastruktur wie Straßen und Schienen sowie für Verteidigung.

    Rückenwind durch staatliche Milliarden schwächer als erwartet

    Dabei kommt es jedoch auch darauf an, wie zielgerichtet das Geld eingesetzt wird. «Zwar sollten die beschlossenen Investitionsoffensiven helfen, Deutschland im Jahr 2026 zumindest wieder näher an den Wachstumsdurchschnitt der Eurozone heranzuführen und die rote Laterne abzulegen», ordnet Robert Greil, Chefstratege bei der Privatbank Merck Finck, ein. «Doch der Rückenwind fällt deutlich schwächer aus, als viele erwarten.» 

    Einschätzungen des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zufolge fließen von den bis 2029 vorgesehenen 271 Milliarden Euro im Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität rund 133 Milliarden in bereits geplante Maßnahmen. Greils Fazit: «Fast die Hälfte der Mittel erzeugt also keinen zusätzlichen Impuls.»

  • Manpower Whitepaper Automation / Erneut steht das Team Mensch-Maschine vor einer Revolution / Whitepaper zeigt neue Zahlen, aktuelle Entwicklung und gibt Tipps für HR-Verantwortliche (FOTO)

    Frankfurt am Main (ots)

    • 58 Prozent der Unternehmen in Europa investieren verstärkt in Automation – Fachkräftemangel und neue KI-Möglichkeiten treiben Wandel, dem sich Unternehmen und Arbeitnehmende nicht entziehen können
    • 31 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland sehen wirtschaftliche Unsicherheiten als Herausforderung für ihre Karriere – nur 14 Prozent befürchten aber, durch KI ersetzt zu werden
    • Agentenbasierte KI und intelligente Automatisierung verändern Arbeitswelt – Weiterbildung und Integration als Schlüssel zum Erfolg

    Die deutsche Wirtschaft befindet sich an einem Wendepunkt: Während globale Unsicherheiten und der anhaltende Fachkräftemangel Unternehmen fordern, eröffnen industrielle und softwarebasierte Automation* neue Chancen für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit. Das aktuelle Whitepaper Automatisierung „Robotik und KI als neue Team-Mitglieder“ von Manpower Deutschland zeigt: Wer jetzt in Technologie und Menschen investiert, gestaltet die Zukunft aktiv mit.

    Die Mehrheit der Unternehmen hat 2025 ihre Automatisierungsinvestitionen erhöht. Besonders große Unternehmen und Hightech-Sektoren liegen vorne. Für HR und die Geschäftsleitung bedeutet das: Workforce-Planung, Qualifizierung und Change-Management werden zur strategischen Daueraufgabe“, ordnet Iwona Janas, Country Manager der ManpowerGroup Deutschland, die Ergebnisse des Reports ein. „Unternehmen, die ihre Belegschaften gezielt weiterentwickeln und Automation als Chance, wenn nicht sogar als Partner, begreifen, werden gestärkt aus dem Wandel hervorgehen.“

    Globale und deutsche Trends im Überblick

    • Investitionen steigen:61 Prozent der Unternehmen weltweit (58 Prozent der Unternehmen in Europa) haben laut ManpowerGroup Arbeitsmarktbarometer Q3/2025 bis Mitte 2025 bereits ihre Budgets für Prozess- und Aufgabenautomatisierung erhöht. Für das kommende Jahr planen besonders große Unternehmen (68 Prozent) sowie Branchen wie IT (70 Prozent), Kommunikation (71 Prozent) und Finanzen & Immobilien (67 Prozent) Investitionen in Automation.
    • KI-Agenten auf dem Vormarsch:Intelligente Automatisierungstools wie agentenbasierte KI werden voraussichtlich generative KI als Arbeitsmarkttrend ablösen. Sie können in gewissem Maße eigenständige Entscheidungen treffen und flexibel mit Menschen und Maschinen zusammenarbeiten – benötigen aber weiterhin menschliche Aufsicht.
    • Automatisierung verändert Tätigkeitsbereiche:Arbeitgeber in Deutschland erwarten, dass in den nächsten fünf Jahren vor allem die Bereiche IT & Daten (76 Prozent), Vertrieb & Marketing (73 Prozent) und Administration & Bürounterstützung (72 Prozent) am stärksten von Automatisierung betroffen sein werden.
    • Wirtschaftliche Unsicherheiten bereiten mehr Sorge als KI:Arbeitnehmende in Deutschland sorgen sich weniger, durch KI oder Automation ersetzt zu werden (14 Prozent im Vergleich zu beispielsweise Indien mit 31 Prozent und dem weltweiten Durchschnitt von 19 Prozent). Vielmehr stehen wirtschaftliche Unsicherheit (31 Prozent) und Umstrukturierungen im Unternehmen (21 Prozent) im Fokus.

    Was Unternehmen jetzt tun können

    „Realistisch bleiben und insbesondere KI nicht überschätzen“, empfiehlt Janas angesichts des Reports. „Selbst fortgeschrittene agentenbasierte KI stolpert über Alltagsaufgaben, interpretiert Feedback falsch und verliert bei kleinen Abweichungen den Faden.“ Das seien starke Argumente gegen die verbreitete Vorstellung „KI kann alles“ und widerspreche der Befürchtung, dass KI die Mitarbeitenden von einem Tag auf den anderen ersetzt. „Automatisierung ist kein Jobkiller, sondern ein Innovationsmotor. Entscheidend ist, Technologie und menschliche Kompetenz zu verbinden und Menschen nachhaltig weiterzuentwickeln.“

    Die Einführung neuer Technologien verändert sowohl Tätigkeitsbereiche als auch die Aufgabenverteilung. Gleichzeitig schafft sie auch Bedarf an gezielter Qualifizierung. Entscheidend sei, dass Unternehmen technische Lösungen und Weiterbildung gemeinsam vorantreiben. „Dabei unterstützen wir unsere Kunden mit maßgeschneiderten Workforce-Lösungen, internationalen Recruiting-Netzwerken und Qualifizierungsprogrammen“, so Janas.

    Wichtig sei außerdem, bestimmte Best Practices zu berücksichtigen:

    • Mitarbeiterfreundliche Gestaltung:Systeme so aufsetzen, dass sie intuitiv funktionieren und Frust vermeiden.
    • End-to-End-Integration:Nahtlos vernetzen und neue Tools nur einführen, wenn sie sich sauber in bestehende Prozesse einfügen.
    • Teamarbeit Mensch/Maschine:Aufgaben klar nach Stärken von Technik und Mitarbeitenden aufteilen.
    • KI überwacht einsetzen:Auch die fortschrittlichste KI bleibt auf verlässliche menschliche Aufsicht angewiesen. Führen Sie regelmäßige Wirkungschecks ein – und binden Sie die Perspektiven der Mitarbeitenden ein, die täglich mit den Systemen arbeiten.
    • Kompetenzen stärken:Mitarbeitende frühzeitig schulen und beim Umgang mit neuer Technik begleiten.
    • Erfolgsmessung neu denken:Neben Produktivität zählen auch Fehlerreduktion, Mitarbeiterzufriedenheit und Engagement.

    Zu den vollständigen Ergebnissen und dem kostenlosen Download des Whitepapers.

    *Die beiden Haupttypen sind die industrielle Automatisierung und die Automatisierung von Software.Industrielle Automatisierung nutzt physische Roboter für die manuelle Arbeit in der Fertigung und anderen Produktionsumfeldern. Die Softwareautomatisierung verbessert die Produktivität und Effizienz von z.B. HR-Tools und der Mitarbeitenden selbst, indem sie einfachere digitale Aufgaben an intelligente Maschinenpartner delegiert.

    Manpower GmbH & Co. KG

    Als einer der größten Personaldienstleister in Deutschland vermittelt Manpower seit 1965 gewerbliches Personal und qualifizierte Fachkräfte in passende Arbeitsplätze. Mit einem weit verzweigten Netzwerk an Kunden in der Industrie, Gewerbebetrieben, Technik und Handwerk ist Manpower für Bewerber und Bewerberinnen nicht nur eine zuverlässige Anlaufstelle für die Themen Zeitarbeit und Personalvermittlung, sondern auch ein vertrauenswürdiger Partner, für den der Mensch im Mittelpunkt steht – damit Talente nicht nur vermittelt, sondern auch weiterentwickelt und nachhaltig beschäftigungsfähig gemacht werden.

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