Autor: Stojancho Gjorgjiev

  • Behörden: Nationalgardisten in «kritischem Zustand»

    Die beiden in Washington angeschossenen US-Nationalgardisten sind nach neuen Behördenangaben nicht tot. Sie seien in «kritischem Zustand», sagten FBI-Chef Kash Patel und Bürgermeisterin Muriel Bowser bei einer Pressekonferenz. Zuvor hatte der Gouverneur des Bundesstaates West Virginia mitgeteilt, die beiden Gardisten seien tot.

  • Zwei Nationalgardisten in Washington von Schüssen getroffen

    Zwei Mitglieder der Nationalgarde sind in der US-Hauptstadt Washington von Schüssen getroffen worden. Das teilte US-Heimatschutzministerin Kristi Noem auf der Plattform X mit.

  • Inventar von insolventem Solarhersteller wird versteigert

    Beim insolventen Solarmodulhersteller Meyer Burger läuft derzeit die Versteigerung des Inventars. Knapp 1.500 Einzelstücke von der Topfpflanze über Büromöbel und Werkzeuge bis hin zu Produktionsanlagen der Standorte Thalheim (Sachsen-Anhalt) und Freiberg (Sachsen) stehen nach Angaben des Auktionators zum Verkauf. Die Startpreise liegen laut Auktions-Katalog zwischen zehn Euro, etwa für eine Trittleiter, und 1,5 Millionen Euro für eine Solarzellen-Fertigungslinie.

    Der Betrieb in den beiden Werken wurde zum 1. September eingestellt, weil kein Investor für das insolvente Unternehmen gefunden werden konnte. Der Großteil der rund 540 Beschäftigten wurde nach Angaben des Insolvenzverwalters freigestellt. Die deutschen Tochtergesellschaften des Schweizer Solarherstellers Meyer Burger hatten im Mai Insolvenz angemeldet.

  • Neue Tarifverträge für Millionen Beschäftigte

    Für das kommende Jahr bereiten sich die DGB-Gewerkschaften auf zahlreiche Tarifverhandlungen vor. Bei Arbeitskämpfen könnten die Bürger auch von Warnstreiks und Streiks betroffen sein. Bereits im Januar will Verdi in regionalen Verhandlungen die Situation für die öffentlich Beschäftigten im Nahverkehr verbessern – ein Bereich, in dem es in der Vergangenheit häufig Warnstreiks in den größeren Städten gegeben hat. In den meisten anderen Branchen sind noch keine Forderungen formuliert, Streiks sind daher dort nicht absehbar.

    2026 werden die Arbeitsbedingungen von rund zehn Millionen Beschäftigten neu ausgehandelt, hat das WSI-Tarifarchiv der gewerkschaftlichen Hans-Böckler-Stiftung zusammengerechnet. Die Tarifrunde 2025 war deutlich kleiner: Im laufenden Jahr ging es nur um die Jobs von rund 6,3 Millionen Beschäftigten. 

    Den Auftakt macht Verdi mit den Verhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder. Die Dienstleistungsgewerkschaft verlangt sieben Prozent mehr Geld für die gut 1,1 Millionen Beschäftigten, mindestens aber 300 Euro pro Monat. Damit sollen die unteren Gehälter stärker angehoben werden. Für Hessen werden die Verhandlungen separat geführt. Als erste Industriebranche folgt im Februar die Chemie- und Pharmaindustrie. 

    Lokführer wollen acht Prozent

    Besonderes Aufsehen erregen regelmäßig die Tarifauseinandersetzungen bei der Deutschen Bahn AG. Für die Lokführer und verwandte Berufe verlangt deren Gewerkschaft GDL Entgelterhöhungen mit einem Gesamtvolumen von 8 Prozent. Die Friedenspflicht endet im Februar. Die größere Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft wird erst zum Jahresende 2027 wieder verhandeln. 

    Die mit Abstand größte Tarifrunde läuft in der Metall- und Elektroindustrie, in der wichtige Branchen wie Auto, Maschinenbau und Metallverarbeitung versammelt sind. Hier wird für rund 3,7 Millionen Beschäftigte verhandelt. Die IG Metall hat angekündigt, erstmals einen Bonus für ihre Mitglieder erstreiten zu wollen. Die Gewerkschaft will so ihre Mitgliederzahl in den Betrieben steigern und so die Tarifbindung erhöhen. 

    Obwohl die Tarifverträge streng genommen nur für Gewerkschaftsmitglieder gelten, wenden Arbeitgeber die Ergebnisse meist auf die gesamte Belegschaft an. Nach jüngeren Erhebungen arbeiten in Deutschland nicht einmal mehr die Hälfte der Beschäftigten in tarifgebundenen Betrieben.

  • Mann soll vier Familienmitglieder getötet haben

    Ein 63 Jahre alter Mann soll im Großraum Reutlingen seine Ehefrau, seine beiden Söhne, seine Schwester und dann sich selbst getötet haben. Wie die Polizei mitteilte, wurden die Toten in Reutlingen, Pfullingen und St. Johann in Baden-Württemberg gefunden.

  • Gerichtsvollzieher im Saarland getötet

    Im Saarland ist ein Gerichtsvollzieher getötet worden. Er sei am Morgen in Ausübung seines Dienstes in Bexbach im Saarpfalz-Kreis gewaltsam ums Leben gekommen, teilte das Justizministerium in Saarbrücken mit.

  • Ex-Präsident Sarkozy muss sechsmonatige Haftstrafe verbüßen

    Frankreichs ehemaliger Staatschef Nicolas Sarkozy muss in einem weiteren Justizverfahren wegen illegaler Wahlkampffinanzierung eine sechsmonatige Haftstrafe verbüßen. Das Kassationsgericht in Paris bestätigte ein entsprechendes Urteil, nachdem der 70-Jährige Revision eingelegt hatte, wie es in einer Mitteilung hieß.

  • Steinmeier: Europa muss Potenzial als Wirtschaftsmacht nutzen

    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Europa zu ökonomischem Selbstbewusstsein aufgerufen. «Die Europäische Union ist ein mächtiger Wirtschaftsraum», sagte er bei einem deutsch-spanischen Wirtschaftsforum in Madrid. «Wir sind ein Markt mit mehr als 450 Millionen Menschen. Und als solcher haben wir Gewicht und Einfluss, und diesen Einfluss können wir nutzen.» Er ließe sich noch besser nutzen, wenn die Politik dafür sorge, dass Europa schneller und entscheidungsfähiger werde.

    Steinmeier wies auf den Druck hin, der auf Europa durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine und durch das Infragestellen der Werte einer globalen Ordnung durch die USA ausgeht. «Europa muss diesem Druck standhalten», sagte er. «Mehr noch: Nicht nur standhalten, sondern wir müssen ihm etwas entgegensetzen.»

    Deshalb sei es entscheidend, dass Europa selbstbewusst, wettbewerbsfähig und widerstandsfähig sei. «Dass wir innovativ sind und gleichzeitig schützen, was uns an demokratischen Werten wichtig ist: Fairness, offener Wettbewerb, Zuverlässigkeit, Vertrauen.»

    Felipe bietet Zusammenarbeit bei Infrastruktur und Rüstung an 

    Der Bundespräsident eröffnete das Forum zusammen mit Spaniens König Felipe VI.. Er bot Deutschland eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit etwa beim Ausbau der Infrastruktur wie der Bahn oder im Rüstungsbereich an. Hier gebe es in Spanien hervorragende Unternehmen. Zudem habe Spanien bereits in den vergangenen Jahren Deutschland dabei geholfen, Rohstoffengpässe zu überbrücken, etwa für den Maschinenbau. Dies lasse sich in Zukunft auch auf die Automobilbranche und die Elektromobilität ausweiten.

    Steinmeier berät mit Regierungschef Sánchez

    Steinmeier traf sich anschließend mit dem spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez zu einem ausführlichen Gespräch. In Statements vor den Beratungen betonten beide die engen und vertrauensvollen Beziehungen zwischen Deutschland und Spanien. «Das ist meiner Meinung nach eine sehr gute Nachricht für Europa. Denn wenn Spanien und Deutschland in Europa zusammenarbeiten, kommt Europa voran», sagte Sánchez. 

    Man habe keine Probleme aus dem Weg zu räumen, sagte Steinmeier. Beide Staaten seien politisch, wirtschaftlich und kulturell sehr eng miteinander verbunden. Aber angesichts der massiv veränderten geopolitischen Rahmenbedingungen müsse man dafür sorgen, «dass unsere Kooperation auf all diesen Feldern noch dichter wird».

    Staatsbesuch endet im Baskenland

    Steinmeier, der von seiner Frau Elke Büdenbender begleitet wird, beendet seinen dreitägigen Staatsbesuch in Spanien mit einem Abstecher ins Baskenland. Dabei wird er auch die Stadt Gernika besuchen und dort der Opfer des deutschen Bombenangriffes vom 26. April 1937 gedenken. Im spanischen Bürgerkrieg bombardierten Flugzeuge der deutschen «Legion Condor» die Kleinstadt und zerstörten sie weitgehend. Hunderte Menschen starben.

  • Steinmeier: Europa muss Potenzial als großer Wirtschaftsraum nutzen

    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Europa zu ökonomischem Selbstbewusstsein aufgerufen. «Die Europäische Union ist ein mächtiger Wirtschaftsraum», sagte er bei einem deutsch-spanischen Wirtschaftsforum in Madrid. «Wir sind ein Markt mit mehr als 450 Millionen Menschen. Und als solcher haben wir Gewicht und Einfluss, und diesen Einfluss können wir nutzen.» Er ließe sich noch besser nutzen, wenn die Politik dafür sorge, dass Europa schneller und entscheidungsfähiger werde.

    Steinmeier wies auf den Druck auf Europa durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine und durch das Infragestellen der Werte einer globalen Ordnung durch die USA hin. «Europa muss diesem Druck standhalten», sagte er. «Mehr noch: Nicht nur standhalten, sondern wir müssen ihm etwas entgegensetzen.» Deshalb sei es entscheidend, dass Europa selbstbewusst, wettbewerbsfähig und widerstandsfähig sei. «Dass wir innovativ sind und gleichzeitig schützen, was uns an demokratischen Werten wichtig ist: Fairness, offener Wettbewerb, Zuverlässigkeit, Vertrauen.»

    Der Bundespräsident eröffnete das Forum zusammen mit Spaniens König Felipe VI.. Er bot Deutschland eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit etwa beim Ausbau der Infrastruktur wie der Bahn oder im Rüstungsbereich an. Hier gebe es in Spanien hervorragende Unternehmen. Zudem habe Spanien bereits in den vergangenen Jahren Deutschland dabei geholfen, Rohstoffengpässe zu überbrücken, etwa für den Maschinenbau. Dies lasse sich in Zukunft auch auf die Automobilbranche und die Elektromobilität ausweiten.

  • Škoda Auto produziert den 100.000. vollelektrischen Elroq (FOTO)

    › Produktion in vollem Gange: Nach dem Produktionsstart Anfang 2025 ist das Jubiläumsfahrzeug ein Škoda Elroq RS (Škoda Elroq RS BEV 250 kW (340 PS): Stromverbrauch (kombiniert): 16,3 – 17,1 kWh/100 km; CO2-Emissionen (kombiniert): 0 g/km; CO2-Klasse: A) in Mamba-Grün

    › Hochflexible Produktion: Die Fertigungslinie im Werk Mladá Boleslav ermöglicht die parallele Produktion von batterieelektrischen und Verbrenner-Modellen

    › Von Experten und Kunden gleichermaßen geschätzt: Der Elroq wurde kürzlich zum ‚German Car of the Year‘ 2026 gekürt und war in den ersten drei Quartalen 2025 das zweitbestverkaufte Elektroauto in Europa

    Škoda Auto hat seit Produktionsstart zu Beginn dieses Jahres 100.000 Einheiten des vollelektrischen Kompakt-SUV Elroq gefertigt. Das Jubiläumsfahrzeug ist ein Elroq RS in Mamba-Grün. Als erstes Serienmodell, das die Modern Solid Designsprache der Marke umsetzt, entsteht der Elroq auf einer flexiblen Fertigungslinie, auf der auch der Enyaq und der MQB-basierte Octavia gebaut werden. So kann der Automobilhersteller sowohl Elektromodelle als auch solche mit Verbrennungsmotoren auf derselben Linie produzieren und schnell auf die Kundennachfrage reagieren. Der Elroq erfreut sich bei Kunden und Experten gleichermaßen großer Beliebtheit: Nach den ersten drei Quartalen 2025 belegte er den zweiten Platz unter den meistverkauften BEV-Modellen in Europa. Außerdem erhielt er zahlreiche internationale Auszeichnungen, darunter den Red Dot Design Award, und wurde kürzlich zum ‚German Car of the Year‘ 2026 gekürt. Der Meilenstein von 100.000 Einheiten unterstreicht die anhaltend starke Nachfrage nach den batterieelektrischen Škoda SUVs Elroq und Enyaq.

    Andreas Dick, Vorstandsmitglied für Produktion und Logistik bei Škoda Auto, sagt: „Die Fertigung von 100.000 Elroq in weniger als einem Jahr Serienproduktion ist eine große Leistung des gesamten Teams. Sie spiegelt auch die konsequente Vorbereitung und gezielte Anpassung unserer Produktionsprozesse wider. Von Anfang an haben wir die Flexibilität, batterieelektrische und ICE-Fahrzeuge auf derselben Linie zu bauen, voll ausgeschöpft. Das Ergebnis spricht für sich: Die enorme Resonanz der Kunden unterstreicht die hervorragende Fertigungsqualität der Autos ‚Made in Mladá Boleslav‘.“

    Škoda Elroq: unter den meistverkauften BEVs in Europa

    In den ersten drei Quartalen des Jahres 2025 lieferte Škoda weltweit fast 120.000 BEVs aus. In Europa rangierten beide Modelle unter den Top Ten der Elektroautos, wobei der Elroq den zweiten und der Enyaq den sechsten Platz belegten. Der Elroq ist das meistverkaufte BEV in der Tschechischen Republik, Dänemark und der Slowakei und gehört zu den drei meistverkauften BEVs in Österreich, den Niederlanden und der Schweiz.

    Großer Erfolg für den Elroq in Deutschland, dem größten Einzelmarkt von Škoda

    In Deutschland, dem größten Einzelmarkt von Škoda, war der Elroq im Oktober mit 3.320 Zulassungen das meistverkaufte Elektrofahrzeug. Außerdem war er im April, Juli und Oktober jeweils das insgesamt meistverkaufte Elektroauto in Europa. Der Erfolg des Elroq spiegelt sich nicht nur in der starken Kundennachfrage wider, sondern auch in einer wachsenden Liste internationaler Auszeichnungen, darunter der renommierte Red Dot Design Award. Kürzlich wurde das kompakte SUV zum ‚German Car of the Year‘ 2026 gekürt. Eine Jury aus 40 führenden deutschen und internationalen Journalisten wählte zunächst fünf Klassensieger aus 80 Neufahrzeugen aus, bevor sich der Elroq in der Endrunde gegen seine vier verbleibenden Konkurrenten durchsetzte. Besonders gut schnitt er in den Bereichen Qualität und Umweltfreundlichkeit sowie Preis-Leistungs-Verhältnis, Fahrverhalten und Antrieb ab.

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    Quelle:            Skoda Auto Deutschland GmbH