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  • Mitfavorit Vingegaard nach Sturz bei Tour de France raus

    Der zweimalige Tour-de-France-Champion Jonas Vingegaard ist nach einem Sturz bei der 113. Frankreich-Rundfahrt ausgeschieden. Der zu dem Zeitpunkt Zweite des Gesamtklassements kam etwa 20 Kilometer vor dem Ziel der 15. Etappe zu Fall und wurde danach ärztlich behandelt.

  • Unionsfraktion entscheidet am 29. Juli über Spahn-Nachfolge

    Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird am 29. Juli zu einer Sondersitzung zusammenkommen, um über die Nachfolge von Jens Spahn an der Fraktionsspitze zu entscheiden. Das kündigte der CDU-Vorsitzende und Bundeskanzler Friedrich Merz in Abstimmung mit CSU-Chef Markus Söder in einer Sitzung des CDU-Präsidiums an, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Präsidiumskreisen erfuhr.

  • Spanien gewinnt WM-Titel – 1:0 gegen Messis Argentinien

    Spanien ist zum zweiten Mal Fußball-Weltmeister. Das Team siegte im Finale in East Rutherford durch ein Tor von Ferran Torres mit 1:0 nach Verlängerung gegen Titelverteidiger Argentinien um Superstar Lionel Messi.

  • Andy Burnham ist neuer britischer Premierminister

    Andy Burnham ist neuer Premierminister des Vereinigten Königreichs. König Charles III. beauftragte den Chef der sozialdemokratischen Labour-Partei mit der Regierungsbildung, wie die britische Nachrichtenagentur PA meldete.

  • Bundestrainer-Frage: Klopp verkündet Einigung mit Red Bull

    Der Weg für Jürgen Klopps Wechsel von Red Bull zum Deutschen Fußball-Bund ist frei. «Ich habe eine Einigung mit RB gefunden, eine großzügige Regelung», sagte Klopp zur Bundestrainer-Frage bei MagentaTV. Klopp verwies aber noch auf anstehende Gespräche mit dem DFB. «Es ist nichts final, aber die Gespräche liefen und alles geht in die richtige Richtung.»

  • Bafin prüft Halbjahresabschluss 2025 von Jungheinrich

    Die Finanzaufsichtsbehörde Bafin prüft den Halbjahresabschluss 2025 des Gabelstaplerherstellers Jungheinrich. Es lägen konkrete Anhaltspunkte dafür vor, dass das Hamburger Unternehmen gegen Vorschriften verstoßen habe, teilte die Bafin mit. Jungheinrich steht nach eigenen Angaben im Austausch mit der Behörde und begleitet die Prüfung konstruktiv. Der Aktienkurs des Unternehmens gab am Vormittag nach. 

    Die Bafin prüft den Angaben zufolge den verkürzten Abschluss zum 30. Juni 2025 und den zugehörigen Zwischenlagebericht. Dabei untersucht die Behörde die Bewertung von Vermögenswerten im Zusammenhang mit der Veräußerung des Russland-Geschäfts. Die Bewertung sei möglicherweise fehlerhaft gewesen. Die Bafin leitete die Prüfung bereits am 13. Juli ein.

    Jungheinrich teilte mit, die Veräußerungsabsicht könnte zu einem Wertminderungsbedarf geführt haben. Ohne diesen zu berücksichtigen, könnten vor allem Mietgeräte und Vorräte zu hoch bewertet worden sein. Die russische Gesellschaft gehöre seit Februar nicht mehr zu Jungheinrich. 

    Bafin prüft weitere Unternehmen

    In den vergangenen Monaten hat die Bafin wegen möglicher Bilanzierungsfehler eine Reihe von Unternehmen näher untersucht.

  • Bafin prüft Halbjahresabschluss 2025 von Jungheinrich

    Die Finanzaufsichtsbehörde Bafin prüft den Halbjahresabschluss 2025 des Gabelstaplerherstellers Jungheinrich. Es lägen konkrete Anhaltspunkte dafür vor, dass das Hamburger Unternehmen gegen Vorschriften verstoßen habe, teilte die Bafin mit. Jungheinrich steht nach eigenen Angaben im Austausch mit der Behörde und begleitet die Prüfung konstruktiv. Der Aktienkurs des Unternehmens gab am Vormittag nach. 

    Die Bafin prüft den Angaben zufolge den verkürzten Abschluss zum 30. Juni 2025 und den zugehörigen Zwischenlagebericht. Dabei untersucht die Behörde die Bewertung von Vermögenswerten im Zusammenhang mit der Veräußerung des Russland-Geschäfts. Die Bewertung sei möglicherweise fehlerhaft gewesen. Die Bafin leitete die Prüfung bereits am 13. Juli ein.

    Jungheinrich teilte mit, die Veräußerungsabsicht könnte zu einem Wertminderungsbedarf geführt haben. Ohne diesen zu berücksichtigen, könnten vor allem Mietgeräte und Vorräte zu hoch bewertet worden sein. Die russische Gesellschaft gehöre seit Februar nicht mehr zu Jungheinrich. 

    Bafin prüft weitere Unternehmen

    In den vergangenen Monaten hat die Bafin wegen möglicher Bilanzierungsfehler eine Reihe von Unternehmen näher untersucht.

  • Boomer gehen in Rente – und ihr Wissen geht mit

    Köln (ots) –

    • Atradius-Umfrage: Mehrzahl der Unternehmen stemmt sich mit gezielten Maßnahmen gegen Wissensverlust
    • Jede fünfte Firma allerdings ohne systematische Strategie zur Sicherung der Kenntnisse ihrer Beschäftigten

    Deutschlands Boomer gehen mit großen Schritten auf die Rente zu. Bis 2039 erreichen oder überschreiten rund 13,4 Millionen Menschen der Generation der Boomer und Babyboomer das gesetzliche Renteneintrittsalter von 67 Jahren. „Mit dem Ausscheiden aus dem Arbeitsleben geht viel Wissen verloren, das angesichts des Fachkräftemangels mehr denn je benötigt wird“, sagt Frank Liebold, Country Director Deutschland beim internationalen Kreditversicherer Atradius. Der gezielte Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) bietet mittlerweile die Chance, Erfahrungswissen systematisch zu erfassen, zugänglich zu machen und für nachfolgende Generationen von Beschäftigten verfügbar zu halten. Dennoch: Jedes fünfte Unternehmen (20 Prozent) hat keine systematische Strategie, um das implizite Wissen erfahrener Mitarbeiter:innen zu sichern und für rund 50 Prozent der Unternehmen spielt die Automatisierung bei der Kompensation von unbesetzten Stellen keine Rolle. Das ergab eine branchenweite Umfrage von Atradius.

    Die Mehrzahl der Unternehmen bereitet sich jedoch auf den Ernstfall vor. Um das Wissen der Beschäftigten, die in den nächsten drei Jahren in Rente gehen, zu erhalten, setzen knapp 61 Prozent auf die gezielte Einarbeitung von Nachfolger:innen durch die ausscheidenden Expert:innen über einen Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten. Rund 55 Prozent erstellen Dokumentationen von Prozessen und Erfahrungswerten in internen Systemen. In 36 Prozent der befragten Unternehmen bleiben ehemalige Mitarbeiter:innen als externe Berater:innen oder auf Minijob-Basis für Spezialfragen abrufbar.

    „Die Einbindung von ausscheidenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über das Rentenalter hinaus ist eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten: Das Unternehmen verliert das über Jahre erarbeitete Wissen nicht und die Rentnerinnen und Rentner bleiben dem Unternehmen verbunden“, sagt Frank Liebold. Weitere Maßnahmen zum Wissenserhalt sind ein generationenübergreifender Austausch zur Weitergabe von implizitem Netzwerk- und Strategiewissen (20 Prozent), die Aufnahme von Arbeitsabläufen oder Erklärvideos durch die Expert:innen selbst (elf Prozent) und strukturierte Abschlussgespräche zur Erfassung von kritischen Erfolgsfaktoren kurz vor dem Ausscheiden. Künstliche Intelligenz spielt bei der Sicherung des Wissens nur eine äußerst geringe Rolle. Lediglich drei Prozent der befragten Unternehmen setzen KI-Tools ein, die aus E-Mail-Verläufen und Dokumenten automatisch Wissenslandkarten erstellen.

    Mitarbeiter:innenbindung zwischen Work-Life-Balance und monetären Leistungen

    Der anhaltende „Dauerschmerz“ Fachkräftemangel wirkt sich aber nicht nur auf den Wissenserhalt aus, sondern insbesondere auch auf die Mitarbeiter:innenbindung. Wenn erfahrene Beschäftigte in Rente gehen, verlieren Unternehmen wertvolles Erfahrungswissen – und das in einer Zeit, in der viele Branchen weiterhin unter spürbaren Fachkräfteengpässen leiden. „Umso wichtiger ist es daher, die bestehenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eng an das Unternehmen zu binden“, betont Frank Liebold. Die Maßnahmen zur Mitarbeiter:innenbindung konzentrieren sich laut Umfrage dabei besonders auf die Work-Life-Balance und monetäre Leistungen.

    So rangiert an erster Stelle mit knapp 32 Prozent das Angebot von Team-Events (Mehrfachnennungen waren möglich). Auf Platz zwei folgen mit 31 Prozent zwar erfolgsbasierte Boni, doch gleich dahinter folgen Remote-Optionen und Fitness-Angebote (jeweils rund 29 Prozent). Etwa 24 Prozent der befragten Unternehmen stellen Weiterbildungsbudgets bereit, 15 Prozent bieten eine betriebliche Krankenzusatzversicherung an, 14 Prozent locken mit Inflationsausgleichsprämien und etwas mehr als zwölf Prozent bieten einen ÖPNV-Zuschuss an. Eine Vier-Tage-Woche ist nur bei knapp sechs Prozent der Unternehmen ein Thema zur Mitarbeiter:innenbindung. Eine untergeordnete Rolle mit jeweils weniger als zwei Prozent spielen Angebote zur Workation oder Sabbaticals. „Welche Art der Mitarbeiter- und Mitarbeiterinnenbindung ein Unternehmen auch anbietet, ein entscheidender Faktor für die Beschäftigten und die Firma bleibt ein fairer und respektvoller Umgang miteinander“, sagt Frank Liebold.

    Schreckgespenst Automatisierung verliert seinen Schrecken

    Die weitläufige Einschätzung, dass Automatisierung eine wichtige Rolle bei der Kompensation von unbesetzten Stellen spielt und Menschen mehr und mehr durch Maschinen ersetzt werden, scheint angesichts der Umfrageergebnisse unbedeutend zu sein. Mehr als 51 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, dass Automatisierung keine oder nur eine geringe Rolle beim Ausgleich unbesetzter Positionen spielt. Für 30 Prozent hat Automatisierung bei der Neubesetzung von offenen Stellen eine mittlere Bedeutung. Nur bei insgesamt 18 Prozent der Unternehmen nimmt die Automatisierung bei der Bewältigung von Vakanzen eine eher große bis sehr große Rolle ein.

    Für die im Mai und Juni dieses Jahres durchgeführte Umfrage wurden mehr als 330 Unternehmen unter anderem aus den Branchen Automotive, Bauwirtschaft und Baustoffhandel, Chemie, Dienstleistungen, Elektronik, Finanzen, IT/Software, Konsumgüter, Landwirtschaft, Lebensmittel, Maschinenbau, Metall, Papier, Textil sowie Transport befragt. Die Jahresumsatzspanne der befragten Unternehmen reicht von unter fünf Millionen bis über einer Milliarde Euro. Die Zahl der Beschäftigten liegt bei den befragten Unternehmen zwischen unter 100 und mehr als 1.500.

    Pressekontakt:
    Atradius Kreditversicherung
    Niederlassung der Atradius Crédito y Caución S.A. de Seguros y
    Reaseguros
    
    Astrid Goldberg
    Pressesprecherin
    Telefon: +49 (0) 221 2044 - 2210
    E-Mail: astrid.goldberg@atradius.com
    
    Stefanie Heilken
    Pressereferentin
    Telefon: +49 (0) 221 2044 -1034
    E-Mail: stefanie.heilken@atradius.com
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            Atradius Kreditversicherung
  • Aras bringt neuen Industry Accelerator für die Halbleiterindustrie auf den Markt

    Die Halbleiterindustrie steht unter wachsendem Innovationsdruck. Gleichzeitig nehmen Produktkomplexität, regulatorische Anforderungen und die Bedeutung von Künstlicher Intelligenz in Entwicklung und Fertigung kontinuierlich zu. Aras, ein führender Anbieter von Digital-Thread-Lösungen für Product Lifecycle Management (PLM) und Engineering-KI, unterstützt Unternehmen der Halbleiterindustrie mit seinem neuen Industry Accelerator dabei, diesen Herausforderungen schneller und effizienter zu begegnen.

    Der neue Industry Accelerator erweitert Aras Innovator um vorkonfigurierte Anwendungsvorlagen für typische Geschäftsprozesse der Halbleiterindustrie. Dazu gehören unter anderem Stage-Gate-Programmsteuerung, das Management und die Wiederverwendung von geistigem Eigentum (IP) sowie die Planung von Fertigungsprozessen. Die Lösung unterstützt Unternehmen dabei, branchenspezifische PLM-Lösungen schneller einzuführen und auf einer durchgängigen Digital-Thread-Architektur aufzubauen.

    „Die Halbleiterindustrie arbeitet in einem außergewöhnlich hohen Innovationstempo. Entscheidungen über die Wiederverwendung von geistigem Eigentum, Chipdesign oder Fertigungsprozesse haben oft langfristige Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg“, sagt Matthias Fohrer, der bei Aras als Vice President das EMEA-Geschäft verantwortet. „Unsere neue Lösung trägt den spezifischen Anforderungen der Branche Rechnung und unterstützt Unternehmen dabei, Produktinformationen über den gesamten Lebenszyklus hinweg zu vernetzen, um fundiertere Entscheidungen entlang des gesamten Lebenszyklus – vom Chip bis zum fertigen System – treffen zu können.“

    Der Industry Accelerator umfasst drei branchenspezifische Anwendungsvorlagen, die einzeln oder gemeinsam eingesetzt werden können:

    • Stage-Gate Program Portfolio Management:Unterstützt datenbasierte Entscheidungen über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg, indem Programmmeilensteine mit Produkt-, Fertigungs-, Lieferanten-, Qualitäts- und Compliance-Informationen verknüpft werden.
    • IP Management:Macht geistiges Eigentum (Intellectual Property, IP) zu kontrolliert verwalteten und wiederverwendbaren Unternehmenswerten – mit vollständiger Nachverfolgbarkeit über Produkte, Lizenzierung, Exportkontrollen und Engineering-Änderungen hinweg.
    • Manufacturing Process & Artifact Management:Erweitert den Digital Thread bis in die Fertigung und ermöglicht die zentrale Steuerung von Prozessplänen, Fertigungsdokumenten, Arbeitsanweisungen, Qualifizierungsnachweisen sowie der Produktionsfreigabe im Zusammenhang mit Produktinformationen.

    Die branchenspezifischen Anwendungen ergänzen die bestehende Bibliothek von Anwendungsvorlagen für Aras Innovator. Dazu gehören unter anderem Lösungen für Produktentwicklung, Änderungsmanagement, Lieferantenzusammenarbeit, Compliance, Simulationsdatenmanagement und Qualitätsmanagement.

    Mit der zunehmenden Nutzung von Künstlicher Intelligenz zur Beschleunigung von Engineering-Prozessen gewinnen vernetzte, kontrollierte und qualitativ hochwertige Produktinformationen weiter an Bedeutung. Die neue Lösung führt vertrauenswürdige Lifecycle-Informationen aus Entwicklung, Fertigung, Lieferkette, Compliance und Änderungsmanagement zusammen und schafft damit eine belastbare Datenbasis für KI-gestütztes Engineering in der Halbleiterindustrie.

    Aras präsentiert seine neue Halbleiterlösung auf derDAC 2026 (Design Automation Conference)vom26. bis 29. Juli 2026in Long Beach, Kalifornien. Deutsche Interessenten können sich für weitere Informationen gerne an Linda Valentini (LValentini@aras.com) wenden.

    Mehr Informationen über den Einsatz von PLM-Lösungen in der Hightech- und Elektronikindustrie hält auch ein neues Aras-Whitepaper bereit „Von Datensilos zu resilienten Hightech-Unternehmen: Wie Product Lifecycle Management Produktkomplexität, Lieferkettenrisiken und Änderungsprozesse sicher beherrschbar macht“. Das Whitepaper steht ab sofort kostenlos unter folgendem Link zum Download bereit: Whitepaper Hightech-Unternehmen

    Über Aras

    Aras bietet eine Digital-Thread-Plattform für Product Lifecycle Management und Engineering-KI. Aufbauend auf einer KI-nativen Low-Code-Architektur ermöglicht Aras die schnelle Bereitstellung flexibler Lösungen. Das Unternehmen verbindet Teams über Disziplinen und Funktionen hinweg mit geschäftskritischen Produktdaten und agentischer KI über den gesamten Produktlebenszyklus und die erweiterte Wertschöpfungskette hinweg. Besuchen Sie www.aras.com, um mehr zu erfahren, und folgen Sie uns auf YouTube, X, Facebook und LinkedIn.

    Pressekontakt:
    Arne Stuhr
    Thöring & Stuhr
    Kommunikationsberatung
    Tel: +49 40 207 6969 83
    Mobil: +49 177 3055 194
    arne.stuhr@corpnewsmedia.de
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            Aras Software GmbH
  • Fachkräfte fehlen, Qualifizierung stockt / Deutschlands Industrie steht vor einem doppelten Engpass / Manpower Global Manufacturing World of Work Outlook 2026 veröffentlicht (FOTO)

    Frankfurt am Main (ots) –

    • 72 Prozent der Hersteller weltweit finden nicht genug qualifizierte Talente
    • 60 Prozent der Beschäftigten in der Fertigung fehlt Skill-Training
    • 45 Prozent der Beschäftigten fürchten, in den nächsten zwei Jahren durch KI oder Automatisierung ersetzt zu werden

    Die Fabrik der Zukunft braucht nicht nur Roboter, Sensoren und KI – sie braucht Menschen, die mit diesen Technologien arbeiten können. Genau hier steht die Fertigungsindustrie weltweit vor einem doppelten Engpass: es mangelt an Fachkräften und Qualifizierung der bestehenden Mitarbeitenden. Laut dem neuen „Global Manufacturing World of Work Outlook“ von Manpower* geben 72 Prozent der Hersteller weltweit an, Schwierigkeiten zu haben, die benötigten qualifizierten Talente zu finden. Gleichzeitig sagen 60 Prozent der Beschäftigten in der Fertigung, dass sie in den vergangenen sechs Monaten kein Skill-Training erhalten haben. Hinzu kommt: Fast die Hälfte der Beschäftigten im Fertigungssektor (45 Prozent) befürchtet, dass KI oder Automatisierung ihre aktuelle Stelle in den nächsten zwei Jahren ersetzen könnte.

    Die Ergebnisse treffen in Deutschland auf eine besonders angespannte Industrielage. Erstmals seit der Finanzkrise 2009 droht ein Rückgang der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Gleichzeitig belasten Energiepreise, Materialengpässe, geopolitische Unsicherheit und der Umbau zentraler Branchen wie Automobil, Maschinenbau und Chemie die Personalplanung.

    Smart Manufacturing braucht Menschen, nicht nur Maschinen

    „Die entscheidende Frage ist nicht, ob Beschäftigte den Wandel mitgehen, sondern ob Unternehmen ihn schnell genug in Qualifizierung, neue Rollenprofile und strategische Personalplanung übersetzen können“, kommentiert Faris Becirovic, Country Manager und Vorsitzender der Geschäftsführung der ManpowerGroup Deutschland, die Studienergebnisse. „Das Problem dabei ist, dass Qualifizierung vielerorts nicht systematisch genug stattfindet. Die deutsche Industrie verliert daher nicht nur Jobs, sie verliert vor allem wertvolle Zeit.“

    Automatisierung und KI verändern die industrielle Arbeit nicht erst in Zukunft, sondern bereits heute: Routinearbeiten verlieren an Bedeutung, während technologiegestützte Rollen wichtiger werden, etwa für Mitarbeitende, die automatisierte Systeme programmieren, warten und optimieren können. 93 Prozent der Hersteller weltweit erwarten, dass Robotik und Smart Manufacturing ihre Belegschaft verändern werden. Viele Unternehmen gehen davon aus, dass der Wandel konkrete Workforce-Maßnahmen erforderlich macht: 50 Prozent rechnen damit, bestehende Mitarbeitende umschulen zu müssen, 42 Prozent erwarten Neueinstellungen für veränderte Rollenprofile und 31 Prozent glauben, bestimmte Leistungen auslagern zu müssen.

    Tatsächlich stehen die Belegschaften den Veränderungen grundsätzlich offen gegenüber. 66 Prozent der Beschäftigten in der Fertigung fühlen sich sicher im Umgang mit aktueller Technologie, 79 Prozent sind zuversichtlich, neue Fähigkeiten für ihre Karriereziele lernen zu können.

    Unternehmen benötigen daher schon jetzt konkrete Workforce-Pläne, so Becirovic: „Wer künftig auf Automatisierung, KI und digitale Produktion setzen möchte, braucht nicht nur neue Technik, sondern neue Rollenprofile, gezielte Qualifizierung und klare Wege, wie Beschäftigte vom heutigen Job in die künftige Produktion hineinwachsen können. Andernfalls fehlen im nächsten Aufschwung genau die Menschen, die den Umbau tragen sollen.“

    Die zentrale Botschaft des Reports: Die Industrie kann sich nicht aus dem Fachkräftemangel herausautomatisieren. Der doppelte Engpass aus Fachkräftemangel und fehlender Qualifizierung droht zu einem zentralen Risiko für die industrielle Transformation zu werden, wenn Unternehmen neue Technologien einführen, ohne ihre Belegschaften mitzunehmen. Für den Industriestandort Deutschland wird genau das zur entscheidenden Bewährungsprobe.

    Sie möchten mehr darüber erfahren, wie Sie die Ergebnisse des Manufacturing Reports 2026 für Ihr Unternehmen nutzen können? Kontaktieren Sie uns gerne für weitere Informationen oder ein persönliches Beratungsgespräch.

    Den vollständigen Report finden Sie hier.

    *Transparenzhinweis: Der „Global Manufacturing World of Work Outlook“ wurde auf Basis verschiedener Quellen erstellt, darunter auch Studien, Marktanalysen sowie öffentlich zugängliche Daten von Drittanbietern. Die in der Pressemitteilung genannten Kennzahlen und Prognosen beziehen sich auf die im Report ausgewiesenen Quellen.

    Über Manpower Deutschland

    Als einer der größten Personaldienstleister in Deutschland vermittelt Manpower seit 1965 gewerbliches Personal und qualifizierte Fachkräfte in passende Arbeitsplätze. Mit einem weit verzweigten Netzwerk an Kunden in der Industrie, Gewerbebetrieben, Technik und Handwerk ist Manpower für Bewerber und Bewerberinnen nicht nur eine zuverlässige Anlaufstelle für die Themen Zeitarbeit und Personalvermittlung, sondern auch ein vertrauenswürdiger Partner, für den der Mensch im Mittelpunkt steht – damit Talente nicht nur vermittelt, sondern auch weiterentwickelt und nachhaltig beschäftigungsfähig gemacht werden.

    Pressekontakt:
    ManpowerGroup Deutschland GmbH & Co. KG
    Pressestelle
    Dr. Katrin Luzar
    Frankfurter Straße 60-68
    65760 Eschborn
    E-Mail: presse@manpower.de
    Weitere Presseunterlagen finden Sie auch im Internet unter https://www.manpowergroup.de.
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            ManpowerGroup Deutschland GmbH