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  • Lies: Rüstung als Chance für Osnabrück – aber nicht ohne VW

    Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies sieht VW auch bei einer möglichen Neuausrichtung des Werks in Osnabrück mit der Rüstungsindustrie weiter in der Verantwortung. «Meine Vorstellung ist nicht, dass Volkswagen den Standort abgibt und andere sich darum kümmern, sondern dass gemeinsam mit neuen Partnern tragfähige Perspektiven entwickelt werden», sagte der SPD-Politiker und VW-Aufsichtsrat der Deutschen Presse-Agentur.

    Der Autobauer müsse sich die Frage stellen, welche Rolle das Unternehmen künftig selbst übernehmen könne. Ihm gehe es darum, industrielle Fähigkeiten, die Beschäftigung und die Wertschöpfung am Standort zu erhalten. Volkswagen sei hervorragend aufgestellt, wenn es um Fahrzeuge und industrielle Fertigung gehe. «Wir dürfen solche Produktionskompetenzen in Deutschland nicht verlieren.»

    Lies unterstützt Überlegungen, den Standort künftig stärker für den Verteidigungsbereich zu nutzen. «Wir werden mehr in Sicherheit und Rüstung investieren müssen – und das muss schnell geschehen», sagte er. Dafür brauche es Kompetenzen in Entwicklung, Produktion und Fertigung. Automobilstandorte seien dafür grundsätzlich sehr gut geeignet. «Das gilt auch für Osnabrück, wo die gesamte Kette von Entwicklung bis Produktion vorhanden ist.»

    Das Land Niedersachsen hält 20 Prozent der Stimmrechte im VW-Konzern. Lies und seine Stellvertreterin Julia Willie Hamburg (Grüne) sitzen für das Land im Aufsichtsrat. Zusammen mit den Arbeitnehmervertretern haben sie dort die Mehrheit. Bei wichtigen Entscheidungen hat das Land zudem ein Veto-Recht.

    VW drosselt Produktion in Osnabrück

    Die Zukunft des Standorts ist derzeit offen. Volkswagen drosselt die Produktion in Osnabrück und sucht zugleich nach einer neuen Verwendung für das Werk mit rund 2.000 Beschäftigten, wenn dort 2027 die Pkw-Fertigung ausläuft. Nach früheren Angaben verhandelt der Konzern vor allem mit Rüstungsunternehmen über eine künftige Nutzung. Eine Entscheidung soll bis Ende des Jahres fallen.

    Zuletzt war bekanntgeworden, dass der Werksurlaub im August um eine Woche verlängert werden soll. Zudem soll nach der Sommerpause nur noch an vier Tagen pro Woche produziert werden.

  • G7 wollen mit neuen Sanktionen Druck auf Russland erhöhen

    Die USA und die anderen G7-Staaten wollen mit zusätzlichem Druck auf Russland die Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Krieges intensivieren. In einer Erklärung der Staats- und Regierungschefs vom Gipfeltreffen im französischen Évian heißt es, man werde die Sanktionen verschärfen, auch im Öl- und Gassektor. Zudem habe man vereinbart, die Lieferung von weitreichenden Waffen und Luftverteidigungskapazitäten auszuweiten.

  • Messerattacke auf SPD-Politikerin – Tochter angeklagt

    Rund acht Monate nach der lebensbedrohlichen Messerattacke auf die SPD-Politikerin Iris Stalzer aus Herdecke in NRW ist ihre Tochter wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt worden. Das sagten der ermittelnde Oberstaatsanwalt Bernd Haldorn und der Anwalt der 17-jährigen Tochter der dpa. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.

  • EU-Abgeordnete stimmen Umsetzung des US-Zolldeals zu

    Das Europaparlament hat die vollständige Umsetzung des umstrittenen Zollabkommens mit den USA gebilligt. Die Abgeordneten stimmten in Straßburg mit breiter Mehrheit dafür, Zölle auf US-Industriegüter abzuschaffen und US-Meeresfrüchten sowie Agrarprodukten einen besseren Marktzugang zu gewähren.

  • Acht Tote bei Absturz von B-52-Bomber in den USA befürchtet

    Nach dem Absturz eines Bombers vom Typ B-52 mit acht Besatzungsmitgliedern an Bord rechnet das US-Militär nicht mit Überlebenden. Das Unglück ereignete sich kurz nach dem Start, teilte der Militärstützpunkt Edwards Air Force Base im Bundesstaat Kalifornien mit.

  • Messerattacke auf SPD-Politikerin – Tochter angeklagt

    Rund acht Monate nach der lebensbedrohlichen Messerattacke auf die SPD-Politikerin Iris Stalzer aus Herdecke in NRW ist ihre Tochter wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt worden. Das sagten der ermittelnde Oberstaatsanwalt Bernd Haldorn und der Anwalt der 17-jährigen Tochter der dpa. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.

  • EU beginnt Beitrittsverhandlungen mit Ukraine

    Die EU hat die Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine begonnen. Vertreter beider Seiten starteten am Abend in Luxemburg offiziell die Gespräche zum ersten Themenblock, wie ein Sprecher des Rates der Mitgliedstaaten der Deutschen Presse-Agentur sagte.

  • Großbritannien will Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige

    Die britische Regierung plant ein Verbot von mehreren Social-Media-Plattformen für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren. Das kündigte Premierminister Keir Starmer bei einer Pressekonferenz in London an.

  • EU-Abgeordnete stimmen Umsetzung des US-Zolldeals zu

    Das Europaparlament hat die vollständige Umsetzung des umstrittenen Zollabkommens mit den USA gebilligt. Die Abgeordneten stimmten in Straßburg mit breiter Mehrheit dafür, Zölle auf US-Industriegüter abzuschaffen und US-Meeresfrüchten sowie Agrarprodukten einen besseren Marktzugang zu gewähren.

  • Medien: Mette-Marits Sohn zu vier Jahren Haft verurteilt

    Der Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit, Marius Borg Høiby, ist laut norwegischen Medien für eine Reihe von Straftaten zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Das berichteten die Zeitungen «Verdens Gang» und «Aftenposten» übereinstimmend.