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  • Thüringen präsentiert sich auf wichtiger Industrie-Messe

    Mit Unternehmen, Forschungseinrichtungen und anderen Ausstellern ist Thüringen bei der Hannover Messe vertreten. Die Zahl der Thüringer Teilnehmer bei der als weltweit wichtigste Industrieschau geltenden Messe sei auf 21 gestiegen, teilte das Wirtschaftsministerium mit. Bei der vorherigen Messe waren demnach 16 Aussteller aus dem Freistaat dabei gewesen.

    Finanzspritze für Teilnahme

    Die Teilnahme sei unter den momentanen konjunkturellen Rahmenbedingungen nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit, sagte Wirtschaftsministerin Colette Boos-John. Fünf der vertretenen Thüringer Unternehmen erhalten vom Land finanzielle Unterstützung für die Teilnahme in Höhe von rund 23.800 Euro. Gemeinsam mit Ministerpräsident Mario Voigt plant die Ministerin (beide CDU) einen Besuch der Messe am Donnerstag.

    Thüringen habe bei den Schlüsseltechnologien der industriellen Zukunft viel zu bieten, sagte Voigt. «Gerade in Zukunftsfeldern wie Künstlicher Intelligenz, Automatisierung und industrieller Software zeigt sich, welches Potenzial in unseren Unternehmen steckt.»

    KI und Robotik im Fokus

    Mehr als 3.000 Aussteller zeigen vom 20. bis zum 24. April auf dem Messegelände ihre Neuheiten. Hauptthemen sind der Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Produktion, Automatisierung und Robotik. Erstmals mit einem eigenen Themenschwerpunkt vertreten ist der Bereich Rüstung. 2025 kamen 127.000 Besucher zu der weltweit wichtigsten Industrieschau.

  • MSFT – DPA Materndienst zur Hannover Messe 2026 (AUDIO)

    SKRIPT

    Kurzfassung: 00’59“

    Langfassung: 02’49“

    Vorgeschlagene Anmoderation (ca. 00’23“)

    In der niedersächsischen Landeshauptstadt beginnt heute (20.04.26) mit der Hannover Messe die weltweit wichtigste Industrieschau. Noch bis Freitag geben Tausende von Unternehmen aus dem Maschinenbau, der Elektro- und Digitalindustrie oder der Energiewirtschaft Einblicke in die Zukunft von Produktion und Fertigung. Die zentralen Themen: Digitalisierung, Automatisierung und Künstliche Intelligenz. Julian Bohne berichtet.

    Julian Bohne (ca. 00’18“)

    Jahr für Jahr präsentieren sich auf der Hannover Messe die stärksten Industrieunternehmen der Welt. Ein guter Anlass, um nachzuforschen, wie es der deutschen Industrie geht. Was sind die maßgeblichen Messetrends und wie stark präsentiert sich das Herz der deutschen Wirtschaft? Bei Microsoft Deutschland verantwortet Gabriele Eder den Bereich „Fertigungsindustrie“.

    O-Ton (Gabriele Eder, ca. 00’42“ // ca. 00’33“ Kurzfassung)

    Das eine alles bestimmende Thema auf der Hannover Messe ist auch dieses Jahr wieder Künstliche Intelligenz in all seinen Formen. Und das bedeutet ganz konkret, dass ganze Teams von KI-Agenten Einzug halten werden in die Produktion – und Unternehmen ihre Maschinen und Roboter mit Simulationen für den Einsatz in der echten Welt trainieren. Laut einer aktuellen Umfrage von Tech Consult ist es so, dass fast drei Viertel der deutschen Industrieunternehmen bei der KI-Transformation sehr gut mithalten.//Schnitt für Kurzfassung //Und das bedeutet, dass das Herz der deutschen Wirtschaft trotz aller aktuellen Herausforderungen die richtigen Prioritäten setzt.

    Julian Bohne (ca. 00:07″)

    Ein weiteres zentrales Ergebnis der Umfrage: Knapp die Hälfte der deutschen Unternehmen setzt bereits heute KI-Agenten produktiv ein.

    // ENDE KURZFASSUNG(00’59“)//

    Julian Bohne (ca. 00:09″)

    Die deutsche Industrie setzt also entschieden auf KI, um weiter an der Weltspitze mitzuspielen Laut Gabriele Eder ist das der richtige Weg.

    Gabriele Eder (ca. 00:20″)

    Unsere Industrieunternehmen hier in Deutschland stärken durch KI ihre Innovationskraft, indem sie auf die besten heute verfügbaren KI-Technologien setzen. Dadurch gelingt es ihnen, Produkte und Lösungen zu entwickeln, die man auf der ganzen Welt haben will. Genau das sichert ihre Souveränität, und so bleiben die Industrieunternehmen auch in den kommenden Jahren handlungsfähig, wettbewerbsfähig und zukunftsfähig.

    Julian Bohne (ca. 00’37“)

    Die entscheidende Frage lautet nicht mehr „Kann KI das?“, sondern: „Wie lässt sich KI in der Industrie ganzheitlich und dauerhaft tragfähig implementieren?“ Ein Anwendungsbeispiel: Unternehmen steigern mithilfe von KI-Agenten ihre Wertschöpfung, indem sie ihre Systeme mit Simulationen auf die echte, die physische Welt vorbereiten. Auf der Hannover Messe zeigen große Unternehmen und Hidden Champions gleichermaßen ihre Lösungsansätze. Auch am Microsoft-Stand dreht sich alles um das Thema, sagt Expertin Eder.

    Gabriele Eder (ca. 00’32“)

    Um mal ganz konkret auf unseren Kunden Krones einzugehen: ein absoluter KI-Pionier. Denn die Neutraublinger haben sogenannte agentische Digitale Zwillinge ihrer Getränkeabfüllanlagen im Einsatz. Die simulieren den Abfüllprozess und seine Abläufe werden dadurch ganz automatisch optimiert. So spart Krones bei jeder Umrüstung ihrer Anlagen mehrere Stunden. Im Endeffekt mischt also KI die Karten neu, und wer sie wie der Weltmarktführer Krones zu nutzen weiß, verschafft sich einen Vorsprung, womöglich für viele Jahre.

    // ENDE LANGFASSUNG (02’49“) //

    Pressekontakt:
    Ansprechpartner Microsoft 
    Markus Göbel 
    Senior Commercial Communications Manager Innovation 
    E-Mail: markus.goebel@microsoft.com 
    LinkedIn 
     
    Ansprechpartner Assembly Ltd 
    Anica Thalmeier
    Account Director
    E-Mail: anica.thalmeier@assemblyinc.com
    LinkedIn
    
    Nele Dreisbach 
    Senior Account Executive 
    E-Mail: nele.dreisbach@assemblyinc.com 
    LinkedIn
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            Microsoft Deutschland GmbH
  • Merz und Lula wollen strategische Partnerschaft ausbauen

    Deutschland und Brasilien wollen ihre strategische Partnerschaft bei zweitägigen Beratungen in Hannover weiter ausbauen. Heute empfängt Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) den brasilianische Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva am Schloss Herrenhausen mit militärischen Ehren zu einem Gespräch unter vier Augen. Am Abend eröffnen beide im Congress Centrum die Hannover Messe, die als weltweit wichtigste Industrieschau gilt. 

    Am Montag finden dann im Schloss die deutsch-brasilianischen Regierungskonsultationen statt, an denen aus Brasilien sieben und auf deutscher Seite acht Minister teilnehmen. Ziel ist es, die Beziehungen in Bereichen wie Handel, Rohstoffe, Rüstung, Digitalisierung, Forschung und Klimaschutz weiter auszubauen. 

    Es dürfte auch um Trump gehen

    Es wird aber auch um Außenpolitik gehen. Unter anderem dürfte das Agieren von US-Präsident Donald Trump gegen den Iran, aber auch gegenüber lateinamerikanischen Ländern wie Venezuela und Kuba eine Rolle spielen.

    «Trump wurde nicht zum Kaiser der Welt gewählt», sagte Lula vor seinem Deutschlandbesuch dem «Spiegel». «Er kann anderen Ländern nicht pausenlos mit Krieg drohen.» Der US-Präsident hatte vor wenigen Tagen gesagt: «Vielleicht werden wir in Kuba vorbeischauen, wenn wir hiermit fertig sind.» Damit meinte er den Iran-Krieg, den er zusammen mit Israel angefangen hatte.

    Lula will der Großmachtpolitik Trumps eine Reform der Vereinten Nationen entgegensetzen und strebt wie Deutschland einen ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat an. Alle Versuche, das Gremium zu reformieren, sind in den vergangenen Jahrzehnten aber gescheitert. Derzeit hat der Sicherheitsrat fünf permanente Mitglieder, die Vetorecht besitzen: USA, China, Russland, Großbritannien und Frankreich – alles Atommächte. 

    Mercosur-Abkommen kann ab 1. Mai angewendet werden

    Es ist das erste Treffen von Merz und Lula seit der Ratifizierung des Freihandelsabkommens zwischen der Europäischen Union und dem südamerikanischen Staatenbund Mercosur. Das Abkommen kann ab dem 1. Mai vorläufig angewendet werden. Dadurch entsteht eine neue Freihandelszone mit mehr als 700 Millionen Einwohnern. Durch den Abbau von Handelsbarrieren und Zöllen soll der Austausch von Waren und Dienstleistungen angekurbelt werden. Besonders große Chancen werden für die Autoindustrie, den Maschinenbau und die Pharmabranche erwartet.

    Deutschland ist der viertgrößte Handelspartner Brasiliens mit einem Volumen von 20,9 Milliarden US-Dollar im vergangenen Jahr und etwa 38 Milliarden Dollar an Direktinvestitionen. Mit rund 1.000 ansässigen deutschen Unternehmen ist beispielsweise der Großraum São Paulo Deutschlands größter Industriestandort im Ausland.

    Brasilien will sich als innovative Industriemacht präsentieren 

    Auf der Hannover Messe will sich Brasilien der Welt «als nachhaltige, innovative und wettbewerbsfähige Industriemacht» präsentieren, wie der Leiter der Abteilung für Handels- und Investitionsförderung im brasilianischen Außenministerium, Carlos Henrique Moscardo sagt.

    Bei den Konsultationen im Schloss dürfte auch der Klimaschutz ein wichtiges Thema werden. Deutschland hatte bei der Weltklimakonferenz im brasilianischen Belém im vergangenen November für einen neuen Fonds zum Schutz des Regenwalds eine Milliarde Euro über einen Zeitraum von zehn Jahren zugesagt. 

    Lula will Wurst vom Straßenimbiss 

    Die Teilnahme des Bundeskanzlers an der Konferenz mitten im Amazonasgebiet blieb in Brasilien aber aus einem Grund in Erinnerung. Nach seiner Rückkehr hatte Merz sich auf eine Weise über die arme Stadt Belém geäußert, die viele Brasilianer als beleidigend und abschätzig empfanden. Die deutsche Delegation sei froh gewesen, «von diesem Ort, an dem wir da waren, in der Nacht von Freitag auf Samstag wieder nach Deutschland zurückgekehrt» zu sein, hatte er gesagt. Auch Lula hatte ihn zunächst dafür kritisiert, sich dann aber beim G20-Gipfel in Johannesburg wieder mit ihm versöhnt. 

    Für seinen Besuch in Hannover hat Lula nun bei Merz einen besonderen Wunsch angemeldet. «Ich habe ihm gesagt, wenn ich nach Deutschland reise, esse ich gerne Wurst vom Straßenimbiss», sagte Lula, der bei seiner Reise von seiner Frau Janja begleitet wird, dem «Spiegel». «Das letzte Mal, als ich im Büro von Angela Merkel war, habe ich eine Wurst gegessen, die ich an einem Stand gekauft hatte. Wenn ich im Ausland bin, versuche ich die örtlichen Speisen zu probieren.»

    Am Sonntagabend steht statt Straßenimbiss allerdings zunächst einmal ein Dinner mit Wirtschaftsvertretern im Schloss Herrenhausen auf dem Programm.

  • Merz und Lula wollen strategische Partnerschaft ausbauen

    Deutschland und Brasilien wollen ihre strategische Partnerschaft bei zweitägigen Beratungen in Hannover weiter ausbauen. Heute empfängt Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) den brasilianische Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva am Schloss Herrenhausen mit militärischen Ehren zu einem Gespräch unter vier Augen. Am Abend eröffnen beide im Congress Centrum die Hannover Messe, die als weltweit wichtigste Industrieschau gilt. 

    Am Montag finden dann im Schloss die deutsch-brasilianischen Regierungskonsultationen statt, an denen aus Brasilien sieben und auf deutscher Seite acht Minister teilnehmen. Ziel ist es, die Beziehungen in Bereichen wie Handel, Rohstoffe, Rüstung, Digitalisierung, Forschung und Klimaschutz weiter auszubauen. 

    Es dürfte auch um Trump gehen

    Es wird aber auch um Außenpolitik gehen. Unter anderem dürfte das Agieren von US-Präsident Donald Trump gegen den Iran, aber auch gegenüber lateinamerikanischen Ländern wie Venezuela und Kuba eine Rolle spielen.

    «Trump wurde nicht zum Kaiser der Welt gewählt», sagte Lula vor seinem Deutschlandbesuch dem «Spiegel». «Er kann anderen Ländern nicht pausenlos mit Krieg drohen.» Der US-Präsident hatte vor wenigen Tagen gesagt: «Vielleicht werden wir in Kuba vorbeischauen, wenn wir hiermit fertig sind.» Damit meinte er den Iran-Krieg, den er zusammen mit Israel angefangen hatte.

    Lula will der Großmachtpolitik Trumps eine Reform der Vereinten Nationen entgegensetzen und strebt wie Deutschland einen ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat an. Alle Versuche, das Gremium zu reformieren, sind in den vergangenen Jahrzehnten aber gescheitert. Derzeit hat der Sicherheitsrat fünf permanente Mitglieder, die Vetorecht besitzen: USA, China, Russland, Großbritannien und Frankreich – alles Atommächte. 

    Mercosur-Abkommen kann ab 1. Mai angewendet werden

    Es ist das erste Treffen von Merz und Lula seit der Ratifizierung des Freihandelsabkommens zwischen der Europäischen Union und dem südamerikanischen Staatenbund Mercosur. Das Abkommen kann ab dem 1. Mai vorläufig angewendet werden. Dadurch entsteht eine neue Freihandelszone mit mehr als 700 Millionen Einwohnern. Durch den Abbau von Handelsbarrieren und Zöllen soll der Austausch von Waren und Dienstleistungen angekurbelt werden. Besonders große Chancen werden für die Autoindustrie, den Maschinenbau und die Pharmabranche erwartet.

    Deutschland ist der viertgrößte Handelspartner Brasiliens mit einem Volumen von 20,9 Milliarden US-Dollar im vergangenen Jahr und etwa 38 Milliarden Dollar an Direktinvestitionen. Mit rund 1.000 ansässigen deutschen Unternehmen ist beispielsweise der Großraum São Paulo Deutschlands größter Industriestandort im Ausland.

    Brasilien will sich als innovative Industriemacht präsentieren 

    Auf der Hannover Messe will sich Brasilien der Welt «als nachhaltige, innovative und wettbewerbsfähige Industriemacht» präsentieren, wie der Leiter der Abteilung für Handels- und Investitionsförderung im brasilianischen Außenministerium, Carlos Henrique Moscardo sagt.

    Bei den Konsultationen im Schloss dürfte auch der Klimaschutz ein wichtiges Thema werden. Deutschland hatte bei der Weltklimakonferenz im brasilianischen Belém im vergangenen November für einen neuen Fonds zum Schutz des Regenwalds eine Milliarde Euro über einen Zeitraum von zehn Jahren zugesagt. 

    Lula will Wurst vom Straßenimbiss 

    Die Teilnahme des Bundeskanzlers an der Konferenz mitten im Amazonasgebiet blieb in Brasilien aber aus einem Grund in Erinnerung. Nach seiner Rückkehr hatte Merz sich auf eine Weise über die arme Stadt Belém geäußert, die viele Brasilianer als beleidigend und abschätzig empfanden. Die deutsche Delegation sei froh gewesen, «von diesem Ort, an dem wir da waren, in der Nacht von Freitag auf Samstag wieder nach Deutschland zurückgekehrt» zu sein, hatte er gesagt. Auch Lula hatte ihn zunächst dafür kritisiert, sich dann aber beim G20-Gipfel in Johannesburg wieder mit ihm versöhnt. 

    Für seinen Besuch in Hannover hat Lula nun bei Merz einen besonderen Wunsch angemeldet. «Ich habe ihm gesagt, wenn ich nach Deutschland reise, esse ich gerne Wurst vom Straßenimbiss», sagte Lula, der bei seiner Reise von seiner Frau Janja begleitet wird, dem «Spiegel». «Das letzte Mal, als ich im Büro von Angela Merkel war, habe ich eine Wurst gegessen, die ich an einem Stand gekauft hatte. Wenn ich im Ausland bin, versuche ich die örtlichen Speisen zu probieren.»

    Am Sonntagabend steht statt Straßenimbiss allerdings zunächst einmal ein Dinner mit Wirtschaftsvertretern im Schloss Herrenhausen auf dem Programm.

  • Jan van Aken gibt sein Amt als Linken-Chef im Juni ab

    Jan van Aken gibt sein Amt als Co-Vorsitzender der Linken im Juni aus gesundheitlichen Gründen ab. Das teilte van Aken in Berlin mit.

  • Trump: USA bleiben bei ihrer Seeblockade des Iran

    Trotz der vom Iran angekündigten Öffnung der Straße von Hormus hält US-Präsident Donald Trump an seiner Seeblockade für Schiffe mit einem iranischen Hafen als Start oder Ziel fest. Diese solle bestehen bleiben, bis die Verhandlungen mit Teheran abgeschlossen seien, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.

  • Iran: Straße von Hormus während Waffenruhe frei

    Der Iran will Handelsschiffen die Durchfahrt durch die Straße von Hormus für die verbleibende Dauer der geltenden Waffenruhe wieder erlauben. Außenminister Abbas Araghtschi schrieb auf X, die Schiffe müssten auf einer vom Iran vorgegebenen Route fahren. Auch US-Präsident Donald Trump erklärte, die Meerenge sei wieder offen.

  • Eröffnung der Hannover Messe mit Merz und Lula

    In Hannover wird am Sonntagabend (18.00 Uhr) die weltweit wichtigste Industrieschau eröffnet. Zur Eröffnungsfeier der Hannover Messe im Congress Centrum haben sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der Präsident des diesjährigen Partnerlandes Brasilien, Luiz Inácio Lula da Silva, angekündigt. Ab Montag ist die Messe dann für Besucher geöffnet. 

    Bereits am Sonntagnachmittag wird Lula mit militärischen Ehren auf Schloss Herrenhausen in Hannover empfangen. Am Montag werden Lula und Merz zu einem Messerundgang erwartet. Parallel zur Messe treffen sich Merz und Lula zu den 3. Deutsch-Brasilianischen Regierungskonsultationen.

    Mehr als 3.000 Aussteller zeigen auf dem Messegelände ihre Neuheiten. Hauptthemen sind der Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Produktion, Automatisierung und Robotik. Erstmals mit einem eigenen Themenschwerpunkt vertreten ist der Bereich Rüstung. 2025 kamen 127.000 Besucher zu der weltweit wichtigsten Industrieschau.

  • Deutschland will Minenjagdboote für Hormus-Mission anbieten

    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will bei den Beratungen über eine Militärmission zur Sicherung der Straße von Hormus nach einem Ende der Kampfhandlungen am Freitag in Paris ein konkretes Angebot für eine deutsche Beteiligung machen. So soll die Bundeswehr Minenjagdboote, ein Begleitschiff und Aufklärungsflugzeuge bereitstellen, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen erfuhr.

  • Minister: Neun Tote nach Schüssen in türkischer Schule

    Die Zahl der Toten nach dem Angriff eines Achtklässlers in einer Schule im südosttürkischen Kahramanmaras ist auf neun gestiegen. Acht Schüler und ein Lehrer seien tot und es gebe 13 Verletzte, teilte der türkische Innenminister Mustafa Ciftci mit.