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  • Maximale Ladepunkt-Verfügbarkeit im Fokus: HEIDELBERG Amperfied präsentiert Performance-Lösungen für Ladeinfrastrukturen (FOTO)

    Unter dem Motto „Level up your charging performance“ kündigt HEIDELBERG Amperfied, eine Tochter der Heidelberger Druckmaschinen AG (HEIDELBERG), zur Power2Drive Europe 2026 seine strategische Weiterentwicklung an: Das Unternehmen positioniert sich künftig als ganzheitlicher Performance-Partner für leistungsfähige Ladeinfrastrukturen – weit über die Rolle eines reinen Hardware-Anbieters hinaus. Im Zentrum steht das neue Geschäftsmodell PerformancePRIME, das auf der Messe vom 23. bis 25. Juni 2026 in München (Halle B6, Stand 674) erstmals vorgestellt wird. Mit einem herstellerunabhängigen Ansatz bietet HEIDELBERG Amperfied ein skalierbares End-to-End-Leistungsportfolio – von der Planung und Installation über den Betrieb bis hin zum 24/7-Service.

    Das Angebot umfasst modulare Performance-Pakete wie „UptimePRIME“ für maximale Verfügbarkeit der Ladepunkte sowie „BusinessPRIME“ zur Erschließung zusätzlicher Umsatzpotenziale – bei gleichzeitig planbaren Kosten durch monatliche Raten statt hoher Anfangsinvestitionen. Erste namhafte Kunden wie SAP und Siemens Energy und weitere führende Unternehmen setzen bereits auf diesen Ansatz.

    PerformancePRIME: Gleichgerichtete Interessen, garantierte Leistung

    Mit Planung, Installation, Betriebsführung und Service bietet HEIDELBERG Amperfied eine ganzheitliche Betreuung für neue und bestehende Ladeinfrastrukturen – unabhängig vom Hardware-Hersteller – und etabliert damit konsequent ein performancebasiertes Geschäftsmodell.

    Ein Schritt, von dem beide Seiten profitieren: Mit planbaren, monatlichen Raten vermeiden Kunden hohe initiale Investitionskosten und erhalten eine vertraglich zugesicherte Ladeinfrastruktur-Performance – über die gesamte Laufzeit hinweg und über die reine Lade-Hardware hinaus.

    Ein besonderer Fokus liegt auf der Ladepunkt-Verfügbarkeit, denn: „Verfügbarkeit ist der entscheidende Erfolgsfaktor jeder Ladeinfrastruktur. Fallen Ladepunkte aus, entgehen Umsätze und die Betriebskosten steigen“, sagt Robin Karpp, Geschäftsführer der Amperfied GmbH. Er ergänzt: „Mit PerformancePRIME richten wir unsere Leistungen konsequent auf den wirtschaftlichen Erfolg unserer Kunden aus und stellen sicher, dass unsere Interessen vollständig mit denen unserer Kunden übereinstimmen.“

    UptimePRIME: Ladepunkt-Verfügbarkeit als wirtschaftlicher Hebel

    Interessenten bietet HEIDELBERG Amperfied unter anderem das Performance-Paket „UptimePRIME“ in Kombination mit dem Schnell-Ladesystem Amperfied Dynamic DC: „Dank intelligenter, datenbasierter Echtzeit-Überwachung stellen wir einen zuverlässigen, proaktiven Service sicher und agieren, noch bevor Störungen entstehen und geschäftsrelevant werden,“ sagt Robin Karpp. Ein entscheidender Vorteil ist dabei der Zugriff auf den global tätigen Industrieservice des Mutterkonzerns HEIDELBERG.

    Für Kunden ist der Effekt unmittelbar wirtschaftlich messbar: Durch maximale Ladepunkt-Verfügbarkeit steigern Ladepunktbetreiber ihre Umsätze, Logistikunternehmen sichern sich unterbrechungsfreie Lieferketten und Unternehmensflotten profitieren von jederzeit einsatzbereiten Fahrzeugen.

    BusinessPRIME: Skalierbare Einnahmequelle für Unternehmen

    HEIDELBERG Amperfied ermöglicht neue Umsatz-Potenziale für Unternehmenskunden, deren Kerngeschäft nicht die Ladeinfrastruktur ist – die aber von den Einnahmen des verkauften Ladestroms profitieren möchten. „Wir ermöglichen unseren Kunden, selbst als Ladepunktbetreiber aufzutreten – mit minimalem operativem Aufwand und voller Kostentransparenz „, erklärt Robin Karpp und ergänzt: „Wir übernehmen Betrieb, Service und Optimierung der Infrastruktur, sodass sich unsere Kunden vollständig auf die Auslastung ihrer Ladepunkte konzentrieren können.“

    Im industriellen Einsatz bewährt

    Das Geschäftsmodell ist im Markt bereits etabliert: HEIDELBERG Amperfied betreibt komplexe Ladeinfrastrukturen für namhafte Unternehmen. Zu den Referenzen zählen unter anderem die Betriebsführung von über 2.000 Ladepunkten für SAP sowie Projekte für Siemens Energy, führende Logistikunternehmen, Banken, Gastronomieketten und Energieversorger.

    Power2Drive Europe 2026

    HEIDELBERG Amperfied präsentiert sein Portfolio auf derPower2Drive Europe (23. – 25. Juni 2026) in Halle B6, Stand 674. Im Fokus steht die zentrale Fragestellung, wie Ladeinfrastrukturen – mit PerformancePRIME – gezielt zu nachhaltigen Wertschöpfungs- und Ertragstreibern entwickelt werden können.

    https://www.amperfied.de/power2drive-2026/

    Über HEIDELBERG:

    Die Heidelberger Druckmaschinen AG (HEIDELBERG) ist ein führendes Technologieunternehmen, das weltweit seit mehr als 175 Jahren für Innovationskraft, Qualität und Zuverlässigkeit im Maschinenbau steht. Mit einem klaren Fokus auf Wachstum treibt HEIDELBERG als Gesamtanbieter und Systemintegrator die Weiterentwicklung in den Kernbereichen Verpackungs- und Digitaldruck, Softwarelösungen und dem Lifecycle-Ge-schäft mit Service und Verbrauchsmaterialien voran, damit Kunden maximale Produktivität und Effizienz erreichen können.Aufbauend auf jahrzehntelanger Industrie- und Systemkompetenz erschließt das Unternehmen zudem gezielt neue Märkte in den Bereichen Sicherheit, Energie, Ladeinfrastruktur und industrielle Systemlösungen – mit klarer Skalierungskompetenz und attraktiven Wachstumsperspektiven. Aufgrund einer starken internationalen Präsenz in rund 170 Ländern, der Schaffenskraft und Kompetenz seiner rund 9.500 Mitarbeitenden, eigener Produktionsstätten in Europa, China und den USA sowie einem der größten globalen Vertriebs- und Servicenetzwerke, ist das Unternehmen global gut positioniert.

    Diese Presseerklärung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, welche auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung der Heidelberger Druckmaschinen Aktiengesellschaft beruhen. Auch wenn die Unternehmensleitung der Ansicht ist, dass diese Annahmen und Schätzungen zutreffend sind, können die künftige tatsächliche Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse von diesen Annahmen und Schätzungen aufgrund vielfältiger Faktoren erheblich abweichen. Zu diesen Faktoren können beispielsweise die Veränderung der gesamtwirtschaftlichen Lage, der Wechselkurse und der Zinssätze sowie Veränderungen innerhalb der grafischen Industrie gehören. Die Heidelberger Druckmaschinen Aktienge-sellschaft übernimmt keine Gewährleistung und keine Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftig erzielten tatsächlichen Ergeb-nisse mit den in dieser Presseerklärung geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen werden.

    Pressekontakt:
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    E-Mail: info@amperfied.com
    Hotline: +49 6222-82-2266
    
    Für weitere Informationen:
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    Telefon: +49 6222 82-67123
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    Quelle:            Amperfied GmbH
  • Vater, Mutter und Kind sterben bei Autounfall in Oberbayern

    Bei einem Frontalzusammenstoß ihres Autos mit einem Lastwagen ist in Oberbayern eine dreiköpfige Familie ums Leben gekommen. Bei den drei Toten im Alter von 46, 44 und zwei Jahren handele es sich um Vater, Mutter sowie deren Kleinkind, sagte ein Polizeisprecher in Rosenheim.

  • Großbritannien will Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige

    Die britische Regierung plant ein Verbot von mehreren Social-Media-Plattformen für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren. Das kündigte Premierminister Keir Starmer bei einer Pressekonferenz in London an.

  • SpaceX-Aktie startet mit elf Prozent Kursplus

    Elon Musks Weltraumfirma SpaceX ist bei ihrem Rekord-Börsengang mit einem Plus von gut elf Prozent in den Handel gestartet. Der erste Kurs wurde bei 150 Dollar festgestellt – nach einem Ausgabepreis von 135 Dollar.

  • Medien: Mette-Marits Sohn zu vier Jahren Haft verurteilt

    Der Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit, Marius Borg Høiby, ist laut norwegischen Medien für eine Reihe von Straftaten zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Das berichteten die Zeitungen «Verdens Gang» und «Aftenposten» übereinstimmend.

  • Magic Quadrant 2026: Gartner stuft Aras als Leader für PLM-Software in der Fertigungsindustrie ein

    Hersteller stehen vor der Herausforderung, immer komplexere Produkte, globale Lieferketten und wachsende Datenmengen zu beherrschen. Vor diesem Hintergrund wurde Aras, ein führender Anbieter von Digital-Thread-Lösungen für Product Lifecycle Management (PLM) und Engineering-KI, im aktuellen Gartner® Magic Quadrant(TM) 2026 für PLM-Software in der Fertigungsindustrie als Leader eingestuft.

    Nach Einschätzung von Aras befindet sich der PLM-Markt derzeit in einem grundlegenden Wandel. Unternehmen müssen immer komplexere Produkte entwickeln, sich schnell verändernde Anforderungen berücksichtigen und Informationen aus unterschiedlichen Systemen und Fachbereichen zusammenführen. Deshalb suchen viele Unternehmen heute nach Lösungen, die über die reine Verwaltung von Produktdaten hinausgehen und Produktinformationen vernetzen, Lifecycle Intelligence ermöglichen sowie die nächste Generation von Engineering-KI unterstützen.

    Laut Gartner „entwickelt sich der Markt für Product Lifecycle Management von traditionellen Systemen, die primär Produktdaten mit begrenzten Erweiterungsmöglichkeiten verwalten, hin zu Plattformen, die aktiv Entscheidungen und Geschäftsergebnisse unterstützen.“

    „PLM tritt in eine neue Ära ein“, sagt Leon Lauritsen, CEO von Aras. „Die nächste Generation von PLM wird nicht allein daran gemessen werden, wie gut ein System Produktdaten verwaltet. Entscheidend wird sein, wie zuverlässig Zusammenhänge, Nachverfolgbarkeit und Kontext erhalten bleiben, um fundierte Entscheidungen über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg zu ermöglichen. Wenn Unternehmen KI verstärkt in der Produktentwicklung einsetzen, hängt der Erfolg davon ab, ob diese innerhalb klarer Governance-Strukturen sowie mit Lifecycle-Bezug und Nachvollziehbarkeit genutzt werden kann.“

    Aras Innovator basiert auf einer offenen, modellgetriebenen Plattform, die Unternehmen dabei unterstützt, Datenmodelle, Beziehungen, Workflows und Anwendungen flexibel an veränderte Geschäftsanforderungen anzupassen. Aras hilft Herstellern dabei, Produktdaten über heterogene Unternehmenslandschaften hinweg zu vernetzen, den Kontext von Produktinformationen über den gesamten Lebenszyklus hinweg zu erhalten und KI-gestützte Prozesse kontrolliert und nachvollziehbar umzusetzen – ohne bestehende Systeme vollständig ersetzen zu müssen.

    Weitere Informationen sowie den Gartner Magic Quadrant 2026 für PLM-Software in der Fertigungsindustrie finden Interessierte auf der Website von Aras.

    Über den Gartner Magic Quadrant 2026

    Gartner,Magic Quadrant for PLM Software in Discrete Manufacturing Industries, Sudip Pattanayak, Marc Halpern, Brady Barnes und Rajan Saini, 9. Juni 2026.

    Gartner unterstützt keine der in seinen Veröffentlichungen genannten Unternehmen, Anbieter, Produkte oder Dienstleistungen und empfiehlt Technologieanwendern nicht, ausschließlich die Anbieter mit den höchsten Bewertungen oder anderen Auszeichnungen auszuwählen. Die Veröffentlichungen von Gartner spiegeln die Einschätzungen der Forschungs- und Beratungseinheit von Gartner wider und sind nicht als Tatsachenbehauptungen zu verstehen. Gartner schließt ausdrücklich jegliche Gewährleistung, ausdrücklich oder stillschweigend, in Bezug auf diese Veröffentlichung aus, einschließlich der Gewährleistung der Marktgängigkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck.

    Gartner und Magic Quadrant sind eingetragene Marken von Gartner, Inc. und/oder deren verbundenen Unternehmen.

    Über Aras

    Aras bietet eine Digital-Thread-Plattform für Product Lifecycle Management und Engineering-KI. Aufbauend auf einer KI-nativen Low-Code-Architektur ermöglicht Aras die schnelle Bereitstellung flexibler Lösungen. Das Unternehmen verbindet Teams über Disziplinen und Funktionen hinweg mit geschäftskritischen Produktdaten und agentischer KI über den gesamten Produktlebenszyklus und die erweiterte Wertschöpfungskette hinweg. Besuchen Sie www.aras.com, um mehr zu erfahren, und folgen Sie uns auf YouTube, X, Facebook und LinkedIn.

    Pressekontakt:
    Arne Stuhr
    Thöring & Stuhr
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    Quelle:            Aras Software GmbH
  • Autoverkäufe in China brechen ein – droht eine Trendwende?

    Chinas Autobauer erobern die Weltmärkte. Die Exportzahlen sorgen in der Volksrepublik für Begeisterung, während Europa und Deutschland zähneknirschend die Entwicklung betrachten. Doch auf der Kehrseite zeigt sich ein bedrohlicher Trend: Die Chinesen kaufen immer weniger Autos. 

    Laut jüngsten Daten des chinesischen Verbands für Personenkraftwagen (CPCA) wurden in China im Mai nur noch rund 1,5 Millionen Fahrzeuge verkauft – ein Minus von 22 Prozent verglichen mit demselben Vorjahresmonat. Zwischen Januar und Mai sanken die Verkäufe zudem um fast 20 Prozent gemessen am Wert desselben Vorjahreszeitraums. 

    Bislang galt China als Markt mit Wachstumsaussichten. Die Annahme fußte auch darauf, dass die Mittelschicht und damit die Zahl kaufkräftiger Kundschaft mit einem potenziellen Autowunsch wächst. Laut staatlichen Medien gelten mehr als 400 Millionen der 1,4 Milliarden Einwohner Chinas als Teil der Mittelschicht. Schätzungen gingen bislang davon aus, dass diese Zahl bis 2030 deutlich steigen wird. 

    Warum die Zahlen einbrechen

    «Die Gründe sind klar», sagt CPCA-Generalsekretär Cui Dongshu. Aus seiner Sicht belastet vor allem der Rückgang staatlicher Hilfen den Markt. Hinzu kämen die hohen Benzinpreise seit dem Beginn des Iran-Kriegs und die schwache Kaufkraft vieler Verbraucher.

    Die Entwicklung verlief dabei in zwei Stufen. Seit Jahresbeginn litt besonders die in China als «Neue Energieautos» (NEV) bezeichnete Gruppe der E-Autos und Plug-in-Hybride unter den zurückgefahrenen Kaufanreizen. Seit Beginn des Kriegs und den gestiegenen Kraftstoffpreisen verschob sich der Druck dann zu klassischen Verbrennern. Allein im Mai brachen ihre Verkäufe um 39 Prozent ein, während NEVs nur noch einstellig im Minus lagen. Parallel stieg ihr Anteil am Pkw-Markt auf mehr als 60 Prozent.

    Wirtschaftslage angespannt 

    «Chinesische Kunden sind extrem preissensitiv und reagieren auf solche Änderungen sehr stark», sagt die deutsche Branchenexpertin Beatrix Keim. Der Markt habe seit etwa Oktober von den Änderungen bei E-Auto-Anreizen gewusst. Deshalb seien Käufe vorgezogen worden. Zugleich hätten Hersteller und Händler Fahrzeuge in den Markt gedrückt.

    Hinzu kommt die schwache Konsumstimmung. Viele Verbraucher halten sich zurück. Die in China andauernde Immobilienkrise belastet Vermögen und Vertrauen. Laut Keim haben viele Kunden mit Kreditrückzahlungen aus Immobiliengeschäften zu kämpfen. Ein Auto ist für viele Haushalte damit eine Anschaffung, die sich leichter verschieben lässt.

    Volkswagen bemerkt Druck

    Für Deutschlands Autobauer, die traditionell viel Umsatz in China machen, sind die Entwicklungen alarmierend. Chinas Automarkt bleibe konkurrenzstark und voller Dynamik und Wandel, teilte Mercedes-Benz mit. Deutlicher klingt das bei Volkswagen: «Der chinesische Automobilmarkt steht unter zunehmendem Druck», erklärte der Konzern. Die Wolfsburger erwarten nicht, dass sich der Markt im Jahresverlauf erholt und rechnen damit, dass der Gesamtmarkt für Neufahrzeuge in diesem Jahr auf unter 21 Millionen Fahrzeuge zurückgehen wird. 

    «Die Volkswagen Group China kann sich diesem Trend nicht entziehen. Wir passen unsere Pläne entsprechend an», hieß es in Peking weiter. VW will seine China-Strategie fortführen und sieht sich mit seinen Neuausrichtungen und der Modelloffensive für NEV-Fahrzeuge «gut aufgestellt».

    Neben Volkswagen haben auch Mercedes-Benz und BMW in China lange stark vom Verbrennermarkt profitiert. Bei NEVs sind chinesische Hersteller dagegen oft schneller, günstiger und näher an den Erwartungen chinesischer Kunden.

    Wie Chinas Autobauer den Druck lindern

    Doch auch Hersteller aus China stehen unter Druck. Der Heimatmarkt schwächelt, der Preiskampf bleibt hart, und viele Unternehmen haben Überkapazitäten aufgebaut. 

    Ein wichtiger Ausweg ist deshalb der Export. Allein im Mai stiegen die Pkw-Ausfuhren laut CPCA um rund 75 Prozent. Besonders in Mittel- und Südamerika, Australien, Südostasien und Afrika sieht Cui große Chancen für chinesische Hersteller. Der Druck verschiebt sich nach außen, indem chinesische Hersteller einen Teil der Schwäche im Heimatmarkt über Auslandsmärkte abfedern.

    Damit erklärt sich womöglich auch die Gelassenheit bei manchen Marken. Nio – bislang in Deutschland eher durch schwache Verkäufe aufgefallen – lieferte nach eigenen Angaben von Januar bis Mai 150.526 Fahrzeuge weltweit und in China aus – ein Plus von 68,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. «Für Nio stehen langfristige Trends im Vordergrund und nicht kurzfristige Marktschwankungen», erklärt der Shanghaier E-Autobauer. Chinesische Branchengrößen wie Geely und BYD ließen Anfragen unbeantwortet. 

    Branchenexperte Peter Fintl sieht die Exporte als «Ventil», nicht als «Rettungsanker». Die Ausfuhren sind seiner Einschätzung nach «fragil», weil wichtige Märkte wie Europa oder in Südamerika beginnen, auf lokale Fertigung zu drängen. «Das Mittel Export verschafft den chinesischen Herstellern Luft, doch er trägt den brutalen Preiskrieg direkt vor unsere Haustür», sagt Fintl. 

    So blicken Experten in die Zukunft

    Beim Ausblick gehen die Expertenmeinungen auseinander. Keim sieht das schnelle Wachstum der vergangenen Jahre vor allem als Folge der Förderung. Dieses Wachstum werde sich nun abschwächen. Die Preiskämpfe dürften weitergehen, sagt sie. Für die Hersteller blieben Kostensenkungen, weniger Modellvarianten und eine bessere Kommunikation ihrer neuen Produkte wichtige Stellschrauben.

    Cui hält den Einbruch dagegen nicht für einen dauerhaften Trend. Die Autodichte in China sei weiterhin deutlich niedriger als in Deutschland. Der Markt sei also nicht grundsätzlich gesättigt. Das Problem sei derzeit vor allem, dass sich viele Menschen kein Auto leisten könnten.

  • Mit Olaf Lies im ICE nach Berlin

    Auf die Bahn ist einfach Verlass. Wenn man mit Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies für ein Interview im ICE verabredet ist, dann ist eine Verspätung natürlich ein dramaturgisches Geschenk. Und siehe da: Der Zug von Hannover nach Berlin hat an diesem Morgen eine gute halbe Stunde Verspätung. «Probleme bei der Bereitstellung des Zuges», heißt es. Immerhin – die Verbindung eine Stunde früher war ganz ausgefallen.

    Einstieg am Hauptbahnhof Hannover

    Olaf Lies, der Autofan, fährt trotzdem gerne Bahn, zumindest nach Berlin. An diesem Tag macht sich der SPD-Politiker auf den Weg, um beim Sommerfest der Landesregierung in der Hauptstadt die neue Niedersachsen-Kampagne vorzustellen. Slogan: «Das ist groß.» Die Zeiten, in denen das Land vor lauter Understatement kaum noch zu sehen war, sollen vorbei sein. 

    Damit das auch jeder versteht, wurde Basketballstar Dennis Schröder für ein actionreiches KI-Video engagiert und das Pfeifen aus dem Scorpions-Klassiker «Wind of Change» als Soundlogo für Niedersachsen beschlagnahmt. «Wenn wir uns klein machen gegen all die anderen, die sich groß machen, dann werden wir nicht wahrgenommen», sagt Lies, während der ICE Fahrt aufnimmt. Oder wie Dennis Schröder sagt: «Ich als Niedersachse empfehle Ihnen: Niedersachsen.»

    Nun aber zur Bahn. Zugausfälle, Verspätungen, enge Ersatzzüge – das alles ist Alltag für Bahnfahrer. Haben die DB und die Politik es verschlafen, da gegenzusteuern? «Man muss wirklich sagen, das ist zu lange nicht konsequent angegangen worden, weil dann wieder keine Mittel da waren», sagt Lies. Projekte seien gegeneinander ausgespielt und der Erhalt von Fahrzeugen und Technik wegen der Idee des Börsengangs vernachlässigt worden. Jetzt investiere die Bahn aber im großen Stil, große Baustellen inklusive.

    «Ich finde wirklich, die Bahn macht eine Menge. In dieser Umbruchzeit wird es nicht besser, sondern gefühlt noch schwieriger, aber ich halte das für richtig», sagt der Regierungschef. Er fordert dabei Flexibilität: «Jeder Euro, den die Bahn in die Verbesserung einsetzt, der ist wichtig. Und wo sie ihn gerade einsetzt, ist mir fast unerheblich. Wichtig ist, dass sie ihn so schnell wie möglich einsetzt.»

    Ganz egal ist es ihm aber auch nicht, denn den von der Bahn favorisierten Neubau auf der stark belasteten Strecke Hamburg-Hannover lehnt er weiterhin ab und dringt auf einen Ausbau. Sein Fokus liege auf dem Nah- statt Fernverkehr, betont Lies: «Ich glaube nicht, dass die Welt verbessert wird, wenn ich 20 Minuten eher von Hamburg nach Frankfurt komme.»

    Zwischenhalt in Wolfsburg

    Nächster Halt: Wolfsburg. Die gute Nachricht: Der ICE hält diesmal tatsächlich. Die schlechte: Mit Wolfsburg geht’s bergab. Die Fußballer vom VfL sind, jedenfalls bei den Herren, in die zweite Liga abgestiegen, und der kriselnde Autoriese Volkswagen droht, es ihnen gleichzutun. Oder doch nicht?

    «Wenn wir uns den europäischen Markt ansehen, dann hat Volkswagen als Konzern den größten Marktanteil aller Hersteller bei den Elektrofahrzeugen. Das ist großartig», sagt Lies, der qua Amt auch VW-Aufsichtsrat ist. Die Autos würden Schritt für Schritt attraktiver. Auch an Zukunftsthemen sei VW dran, etwa mit der Batteriezellenfertigung in Salzgitter. Bloß die Rahmenbedingungen «mit einem schrumpfenden Markt», die seien herausfordernd. Zuletzt meldete der Autokonzern einen Gewinneinbruch nach dem anderen.

    Lies will für die VW-Standorte in Deutschland kämpfen, und zwar im ganzen Land. «Ich könnte jetzt ganz einfach sagen, es geht nur um die Standorte in Niedersachsen», sagt er. Aber: «Ich möchte nicht, dass wir uns in Deutschland gegeneinander ausspielen.» Die Sorgen der Kollegen in Sachsen nehme er genauso ernst wie die Sorgen in Niedersachsen.

    Der Regierungschef räumt aber auch ein, dass die Politik der Autobranche mit ihrem starken Fokus auf E-Mobilität selbst lange zu wenig Raum gegeben habe: «Ja, weil es kein Fokus mehr war, weil es am Ende dann doch eine Zeitvorgabe war, in ’35 nur noch Elektroautos zu haben, die nicht umsetzbar war.» Es werde daher über 2035 hinaus auch klimaneutrale Mobilität jenseits von Elektroautos geben müssen, also Verbrenner mit klimaneutralen Kraftstoffen, sagt Lies.

    Fahrt durch Sachsen-Anhalt

    Die Krise von VW gilt auch als einer der Gründe, warum die AfD in Wolfsburg, mit der einstigen SPD-Kernklientel der Arbeiter, auffällig stark abschneidet. 22 Prozent wählten im hiesigen Wahlkreis bei der Bundestagswahl 2025 die AfD.

    Noch stärker ist die Partei in Sachsen-Anhalt, das der ICE in Richtung Berlin ohne Halt durchquert. In Umfragen bekommt die AfD hier teils mehr als 40 Prozent. Anfang September wird gewählt. «Das Stimmungsbild in Sachsen-Anhalt bereitet mir große Sorgen», sagt Lies. «Aber ich bin zuversichtlich, dass es den Demokraten im Wahlkampf gelingt, zu zeigen, wie handlungsfähig die Demokratie ist. Diese Wahl hat die AfD noch lange nicht gewonnen.»

    Der CDU-Mann Sven Schulze kämpfe als Ministerpräsident vehement dafür, dass es keine AfD-Regierung geben wird. Die SPD habe mit Armin Willingmann ihrerseits einen Spitzenkandidaten, «der bis zur Selbstaufgabe kämpft», sagt Lies. «Der lässt da keine Kluft aufkommen und sagt, es geht um die Demokratie.» 

    Allerdings müsse beides gelingen: «Schulze muss Ministerpräsident bleiben und die SPD muss eine mitbestimmende Kraft im Parlament bleiben. Nur dann haben wir eine Lösung. Es geht darum, die Wählerinnen und Wähler davon zu überzeugen, dass hier zu experimentieren ein hochriskanter Weg wäre.» Was es für die Zusammenarbeit der Länder bedeutet, sollte die AfD dennoch triumphieren? Diese Frage bleibt fürs Erste offen.

    Ankunft am Hauptbahnhof Berlin

    Anfahrt auf Berlin – wo die Bundesregierung sich mal wieder streitet. Was sagen Sie, Herr Lies, kann die schwarz-rote Koalition bis zum Ende der Legislaturperiode 2029 halten? «Die Regierung muss nicht nur bis zum Ende halten», sagt der Ministerpräsident. «Ich würde mir wünschen, dass diese Regierung für sich den Anspruch erhebt, auch die nächste Legislatur zu gestalten, weil wir schon Themen angehen, die sich nicht zwingend in einer Legislatur lösen lassen.» Es gehe nicht darum, die nächste Wahl zu erreichen, sondern Deutschland voranzubringen.

    Die Stimmung in Deutschland erscheint ihm dabei zu negativ und pessimistisch. «Ich erlebe kaum noch eine Veranstaltung, wo nicht der Eindruck entsteht, wir leben in einem Land, das nicht mehr sanierungsfähig sei», sagt Lies. Im Kontakt mit Delegationen aus dem Ausland sehe er dagegen immer wieder, dass die Voraussetzungen weiterhin gut seien. «Die aktuelle wirtschaftliche Lage ist schwierig. Aber wir können da rauskommen. Wir haben das Fundament dafür. Wir besetzen die Zukunftsthemen. Das ist ein wirklich guter Absprungpunkt.»

    Lies sieht einen Aufschwung der Wirtschaft als Grundlage auch für eine gute Sozialpolitik. «Also: nicht alles schlechtreden und gleichzeitig alles dafür tun, damit die Wirtschaft wieder in Gang kommt», fordert er.

    Liegt es an Kanzler Friedrich Merz, eine solche Aufbruchstimmung jetzt zu erzeugen? «Da müssen wir alle hinkommen – die Politik, die Wirtschaft, die Gewerkschaften, die Verbände», sagt Lies. «Das, was vor uns liegt, wird nicht einfach. Wir müssen gemeinsam aber besser erklären, wofür wir das tun. Dieses Zielbild ist im Moment verloren gegangen. Vielleicht sind viele Menschen bereit zu Reformen und Veränderungen. Aber sie müssen doch wissen, wofür sie das tun. Was ist am Ende das Bessere, das entsteht? Das zu transportieren, ist der Bundesregierung bisher nicht gut genug gelungen.»

    An einem eigenen Wechsel nach Berlin zeigt sich Lies derweil wenig interessiert. Auch auf Länderebene könne man die Politik in Berlin erheblich mitgestalten und sei zudem «enger vernetzt mit der Situation vor Ort», sagt er: «Die Rollenverteilung ist genau richtig so.»

  • Deutschland gewinnt erstes WM-Spiel gegen Curaçao deutlich

    Deutschlands Fußball-Nationalmannschaft ist mit einem klaren Sieg in die Weltmeisterschaft gestartet. Die DFB-Auswahl von Bundestrainer Julian Nagelsmann gewann in Houston gegen Außenseiter Curaçao ihr erstes Spiel mit 7:1 (3:1).

  • Deutschland gewinnt erstes WM-Spiel gegen Curaçao deutlich

    Deutschlands Fußball-Nationalmannschaft ist mit einem klaren Sieg in die Weltmeisterschaft gestartet. Die DFB-Auswahl von Bundestrainer Julian Nagelsmann gewann in Houston gegen Außenseiter Curaçao ihr erstes Spiel mit 7:1 (3:1).