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«Knoten in der Lunge»: Papst muss operiert werden
Papst Leo XIV. muss sich einer Operation unterziehen. Das 71 Jahre alte Oberhaupt der katholischen Kirche gab bei seinem Sonntagsgebet bekannt, dass bei ihm ein «Knoten in der Lunge» entdeckt worden sei, der sich im Anfangsstadium befinde.
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Zverev wird Nummer eins der Tennis-Weltrangliste
Tennisprofi Alexander Zverev wird in den kommenden Wochen erstmals in seiner Karriere die Nummer eins der Welt. Durch die Niederlage von Carlos Alcaraz beim ATP-Turnier in Shanghai übernimmt der 29 Jahre alte Deutsche spätestens zum Saisonende die Spitze der Weltrangliste.
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Stahlfirma will Werke in Hagen und Krefeld verkaufen
Das zum Stahlkonzern Swiss Steel gehörende Unternehmen Deutsche Edelstahlwerke (DEW) will seine Kapazitäten in Witten und Siegen bündeln und im Gegenzug seine Werke in Hagen und Krefeld verkaufen. Gelingt dies nicht, sollen diese beiden Standorte geschlossen werden, wie Swiss Steel in Luzern mitteilte. Im Drahtwalzwerk in Hagen arbeiten rund 300 Menschen, am Standort Krefeld (Stahlbearbeitung) rund 450, wie ein Sprecher berichtete.
Geplant ist, die Stahlproduktion am Standort Witten zu konzentrieren. Das Stahlwerk in Siegen solle «pausieren», hieß es. Sollte sich die Marktlage in den kommenden Jahren verbessern, könnte es unter Umständen wieder in Betrieb genommen werden. Davon betroffen sind rund 220 Menschen. Das Siegener Walzwerk hingegen mit rund 700 Beschäftigten solle «integraler Bestandteil» des künftigen Produktionsverbunds bleiben.
Witten soll Produktionsmengen übernehmen
Der Spezialstahl-Standort Witten mit aktuell mehr als 1.000 Beschäftigten soll Produktionsmengen übernehmen: Der dortige Elektrolichtbogenofen und die Gießanlage sollen dadurch fast Vollauslastung erreichen. «Das senkt die Kosten je Tonne und macht die Produkte wettbewerbsfähiger», hieß es. Investitionen seien geplant. «Witten ist bereits heute auf margenstärkere und wachsende Endmärkte wie die zivile Luftfahrt und die Rüstungsindustrie ausgerichtet und weniger von der schrumpfenden Automobilindustrie abhängig», so Swiss Steel weiter. Der Unternehmensumbau soll in den nächsten zwei Jahren stattfinden.
Swiss Steel begründete die geplanten Maßnahmen mit einem schrumpfenden Markt. Seit 2021 sei das Marktvolumen über alle wichtigen Produktgruppen deutlich zurückgegangen. «Wichtige Abnehmerbranchen wie Automobil und Maschinenbau bleiben unter Druck. Hohe Energiekosten und zunehmender Importdruck belasten die europäische Stahlproduktion zusätzlich», hieß es.
DEW soll langfristig wettbewerbsfähig werden
Bereits in den vergangenen Jahren seien Prozesse verbessert, Kosten reduziert und der Personalbestand deutlich gesenkt worden. Dies habe zwar Wirkung gezeigt. «Dennoch ist es nicht gelungen, das Unternehmen zurück in die operative Gewinnzone zu führen», hieß es. Die Optimierung des bestehenden Produktionssystems sei an eine Grenze gekommen. «Darum muss es an die veränderten Marktgrößen angepasst werden.» Mit der Konzentration auf Witten und das Walzwerk Siegen solle DEW langfristig wettbewerbsfähig werden.
Swiss Steel sprach von «schmerzhaften Veränderungen»: «Die Entscheidung greift tief in das Leben von Mitarbeitenden, Familien und in die Wirtschaftsregionen in Nordrhein-Westfalen ein», hieß es. Der Beschluss sei eine wirtschaftliche Notwendigkeit und kein Urteil über individuelle Leistungen, betonte die Firma. Das Unternehmen versprach einen «fairen Umgang mit den betroffenen Mitarbeitenden». Mit den Betriebsräten will das Management jetzt über einen Interessenausgleich und Sozialplan verhandeln. Wo möglich, sollen Beschäftigte auch auf andere Standorte wechseln können. Betriebsbedingte Kündigungen sollen vermieden werden.
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109 Migranten bei Schiffsunglück vor Dschibuti gestorben
Bei einem Schiffsunglück vor der Küste von Dschibuti sind nach UN-Angaben mindestens 109 Migranten ums Leben gekommen. Mehr als 116 Passagiere des gekenterten Bootes auf dem Weg von Dschibuti nach Jemen werden noch vermisst, wie die Internationale Organisation für Migration (IOM) mitteilte.
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Nach dem Rücktritt von SPD-Chefin und Arbeitsministerin Bärbel Bas will die SPD auf einem Bundesparteitag Ende des Jahres ihre gesamte Führung neu zur Wahl stellen. Auf einen entsprechenden Vorschlag habe sich die SPD-Führung geeinigt, sagte Parteichef Lars Klingbeil in Berlin. Ob er selbst noch einmal antritt, teilte er nicht mit.
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Der ehemalige SPD-Ministerpräsident Alexander Schweitzer aus Rheinland-Pfalz soll nach dem Rücktritt von Bärbel Bas neuer Arbeitsminister werden. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur, zuvor hatten mehrere Medien berichtet.
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Bei einem Angriff auf den Hauptflughafen der saudischen Hauptstadt Riad sind nach Angaben der staatlichen Luftfahrtbehörde zwölf Menschen getötet worden. 309 weitere wurden demnach verletzt, einige schwebten am Samstagabend in Lebensgefahr.
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Die Europäische Union verhängt neue Sanktionen gegen eine Rekordzahl von Unterstützern der russischen Kriegsmaschinerie. Die EU-Außenminister beschlossen, knapp 1600 Personen, Unternehmen und andere Organisationen mit Strafmaßnahmen zu belegen, wie die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas mitteilte.
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