US-Präsident Donald Trump hat die für diesen Abend angekündigten schweren Angriffe auf den Iran abgesagt. Der Republikaner begründete das auf der Plattform Truth Social mit laufenden Gesprächen, die die höchste Ebene der iranischen Führung erreicht hätten.
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Backhaus: Buckelwal wohl seit 6. oder 7. Mai tot
Der mehrfach an Ostseeküsten gestrandete und in einer umstrittenen Aktion in die Nordsee gebrachte Buckelwal hat nach seiner Freisetzung wohl noch bis zum 6. oder 7. Mai gelebt. Darauf wiesen die ausgewerteten Daten des Senders hin, den das Tier zuletzt getragen hatte, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) in Schwerin. Das Tier war am 2. Mai in der Nordsee freigesetzt worden.
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Offiziell: Trainer José Mourinho kehrt zu Real Madrid zurück
Startrainer José Mourinho kehrt zum spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid zurück. Wie die Königlichen mitteilten, erhält der 63-jährige Portugiese einen Dreijahresvertrag.
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Britischer Verteidigungsminister tritt im Etatstreit zurück
Der britische Verteidigungsminister John Healey ist im Streit um den Verteidigungsetat zurückgetreten. Das teilte der Labour-Politiker in einem Brief an Premierminister Keir Starmer mit, den er auf X postete.
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EZB erhöht erstmals seit 2023 die Leitzinsen
Die Europäische Zentralbank hebt erstmals seit September 2023 die Leitzinsen im Euroraum an. Der für Banken und Sparer wichtige Einlagenzins steigt von 2,0 Prozent auf 2,25 Prozent, wie die Notenbank in Frankfurt mitteilte.
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Trump droht mit «vollständiger Kontrolle» über Irans Öl
US-Präsident Donald Trump hat mit der Übernahme der für Irans Ölindustrie wichtigen Insel Kharg gedroht. Irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft werde man die Insel und andere Öl-Infrastrukturpunkte übernehmen und die «vollständige Kontrolle» über Irans Öl- und Gasmärkte erlangen, schrieb der Republikaner auf der Plattform Truth Social und kündigte zugleich schwere Angriffe auf den Iran für die Nacht an.
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BMW erprobt humanoide Roboter in Produktion
BMW hat im Werk Leipzig die Pilotphase für den Einsatz humanoider Roboter in der Produktion gestartet. Die Maschinen werden in der Batteriemontage und der Komponentenfertigung unter realen Bedingungen getestet, wie Unternehmensvertreter bei einem Rundgang durch das Werk in Leipzig erläuterten.
Die menschenähnlichen Roboter des Schweizer Unternehmens Hexagon sollen Beschäftigte vor allem bei monotonen, ergonomisch belastenden oder sicherheitskritischen Tätigkeiten unterstützen. Ziel sei es, die Technologie für einen späteren breiteren Einsatz in der Produktion weiterzuentwickeln. Leipzig ist nach Angaben des Unternehmens der erste Standort in Europa, an dem die neue Pilotphase mit humanoiden Robotern läuft.
Roboter lernen Aufgaben in der Batteriefertigung
In der Batteriemontage lernen die Roboter unter anderem den Umgang mit Bauteilen für Hochvoltspeicher – die Antriebsbatterien von Elektroautos. Mitarbeiter bringen ihnen die notwendigen Bewegungsabläufe zunächst bei. «Das Schöne ist, wenn wir es einem Roboter beigebracht haben, können es alle», sagte der Leiter Prozessmanagement und Digitalisierung in der Produktion, Michael Ströbel. Anders als bei Menschen müsse eine neue Tätigkeit nicht jedem einzelnen Roboter erneut beigebracht werden.
Auch in der Qualitätskontrolle und der Komponentenfertigung wird die neue Technik erprobt. Dort übernehmen die Roboter Aufgaben, die bislang von Mitarbeitern ausgeführt werden. So scannen sie etwa Fahrzeugkarosserien auf mögliche Abweichungen und Fehler.
BMW sieht keine Gefahr für Arbeitsplätze
Werkleiterin Petra Peterhänsel betonte, die Roboter seien nicht als Ersatz für Beschäftigte gedacht. «Die Mitarbeiter müssen sich keine Sorgen machen, dass aufgrund des Einsatzes humanoider Roboter Arbeitsplätze wegfallen», sagte sie. Mitarbeiter würden stattdessen andere Aufgaben im Werk übernehmen.
Einmal angelernt, überall einsetzbar
BMW testet die Technologie in Leipzig bereits seit Ende vergangenen Jahres. Nach Laborversuchen und ersten Tests in der Produktion läuft nun die eigentliche Pilotphase unter Produktionsbedingungen.
Die Pilotphase soll bis Ende des Jahres abgeschlossen werden. Danach will BMW die Technologie schrittweise auf weitere Anwendungen und Standorte übertragen. «Wir wollen bis Ende des Jahres die Pilotphase abschließen und dann industrialisieren, das heißt ausrollen und weitere Anwendungsszenarien finden – nicht nur in Leipzig, sondern auch in anderen Werken», sagte Ströbel.
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Insolvenzen von Verbrauchern und Firmen steigen in der Krise
Inmitten der Wirtschaftskrise reißt die Welle der Firmenpleiten in Deutschland nicht ab. Im ersten Quartal wurden 6.275 Unternehmensinsolvenzen bei den Amtsgerichten beantragt und damit 6,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Allein im März stieg demnach die Zahl um 15,8 Prozent.
Auch Privatleute geraten zunehmend in finanzielle Bedrängnis. So gab es im März 7.462 Verbraucherinsolvenzen – fast ein Fünftel (18,9 Prozent) mehr als im Vorjahr. Im ersten Quartal legte die Zahl um sechs Prozent zu.
Der Chefanalyst der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), Volker Treier, sprach von einem «Warnschuss für die Bundesregierung». Die Daten seien ein klarer Auftrag, Reformen zur Entlastung der Betriebe anzugehen. «Im März mussten so viele Unternehmen ihre Pforten schließen wie seit zwölf Jahren nicht mehr.» Hohe Energiepreise und steigende Arbeitskosten belasteten viele Firmen, gerade im Mittelstand.
Forderungen der Gläubiger sinken trotzdem
Die Forderungen der Gläubiger aus den Unternehmensinsolvenzen im ersten Quartal beliefen sich laut Statistik auf rund 9,3 Milliarden Euro – deutlich weniger als ein Jahr zuvor mit 19,9 Milliarden Euro. Dem Statistischen Bundesamt zufolge liegt das daran, dass im ersten Quartal 2025 mehr Großunternehmen Insolvenz beantragt hatten.
Bezogen auf 10.000 Unternehmen gab es im ersten Quartal dieses Jahres 17,7 Insolvenzen. Am stärksten betroffen waren Verkehr und Lagerei sowie das Gast- und Baugewerbe. Bei den Daten ist zu berücksichtigen, dass die Anträge erst nach der ersten Entscheidung des Insolvenzgerichts in die Statistik einfließen. Der tatsächliche Zeitpunkt des Insolvenzantrags liegt in vielen Fällen fast drei Monate davor.
Experten wie die Kreditauskunftei Creditreform rechnen auch im laufenden Jahr mit mehr Insolvenzen in Deutschland. Einer Studie der Beratungsgesellschaft EY Parthenon zufolge erwarten auf Krisenfälle spezialisierte Banken mehr Umstrukturierungen angesichts steigender Energie- und Rohstoffkosten, Kriegen und einer schwächeren Wirtschaft. Für den Auto- und Maschinenbau werde in Deutschland der höchste Restrukturierungsbedarf erwartet, während der Druck in der Immobilienbranche sinke. Deutschland als Exportnation sei vom global langsameren Wirtschaftswachstum und geopolitischen Krisen stärker betroffen als andere Länder in Europa.
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Iran erklärt Straße von Hormus für komplett gesperrt
Das iranische Militär hat die Straße von Hormus als Reaktion auf die jüngsten US-Angriffe auf Ziele im Süden des Landes nach eigenen Angaben komplett gesperrt. Jedes Schiff, das die Meerenge zu passieren versuche, werde angegriffen, hieß es in einer vom staatlichen Rundfunk verbreiteten Erklärung der Militärführung.
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