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    Yan Diomande wechselt von RB Leipzig zum spanischen Topclub Real Madrid. Beide Vereine bestätigten den Transfer des 19 Jahre alten Nationalspielers der Elfenbeinküste, der dem Fußball-Bundesligisten eine Ablösesumme von mindestens 125 Millionen Euro einbringen soll.

  • Mann in Berlin auf offener Straße durch Schüsse getötet

    Ein Mann ist nach einem Streit zwischen mehreren Menschen in Berlin auf offener Straße angeschossen und dabei tödlich verletzt worden. Sanitäter versuchten, den 30-Jährigen wiederzubeleben, er starb aber noch am Tatort im Stadtteil Charlottenburg, wie die Polizei auf X mitteilte.

  • 20 Jahre LapID: „Wir haben diesen Markt nicht nur begleitet, wir haben ihn gestaltet.“ (FOTO)

    LapID wird 20. Geschäftsführer Jörg Schnermann über eine Idee, die aus einem Kundengespräch entstand, über den langen Weg von der Prüfstation zur automatisierten Führerscheinkontrolle – und darüber, warum ein Unternehmen manchmal investieren muss, ohne zu wissen, ob es aufgeht.

    Herr Schnermann, Sie hatten gerade 20-Jahr-Feier. Uwe Latsch, der Gründer, und Alexander Kirn, der geschäftsführende Gesellschafter, waren auch dabei?

    Ja, und bei so einem Anlass erzählen beide gerne noch einmal von den Anfängen. Auch wenn man sie kennt, ist die Gründungsgeschichte jedes Mal wieder faszinierend. Man merkt, wie viel Zufall, aber vor allem auch Mut da drinsteckt.

    Wie ist denn die Idee zu LapID überhaupt entstanden?

    Aus einem konkreten Kundengespräch. Uwe hatte mit INVERS, unserer Schwesterfirma, bereits den Grundstein für modernes Carsharing gelegt. INVERS hatte damals schon digitale Lösungen für Fuhrparks im Einsatz: Poolfahrzeuge buchen per RFID-Karte, inklusive automatisierter Schlüsselausgabe. Als Firmen diese Technologie für sich entdeckten, kam von einem Fuhrparkmanager die Frage: Ich muss ja eigentlich auch die Führerscheine meiner Fahrer regelmäßig kontrollieren. Kann man das nicht verbinden? Uwe hat angefangen zu tüfteln. Die Idee: einen RFID-Chip direkt auf den Führerschein anbringen, so befestigt, dass beim Entfernen das Siegel zerstört wird und so Manipulationen erkennbar werden. Alles rechtssicher. Alles patentiert. Aus dieser einen Anforderung ist LapID entstanden und in zwanzig Jahren auf über 600.000 Nutzer gewachsen.

    Sie haben auch von mutigen Entscheidungen gesprochen. Was meinen Sie damit?

    Damals haben wir überlegt: Wie kann man die Führerscheine mit dem RFID-Chip ohne viel Aufwand prüfen? Die Idee war dann, Prüfstationen aufzustellen. Das war kostenintensiv. Ein einzelner Standort bringt nichts, wir brauchten Stationen in ganz Deutschland. Also wurde massiv in Hardware investiert, Partner gewonnen, Standorte aufgebaut. Heute stehen deutschlandweit über 3.500 Prüfstationen zur Verfügung, öffentlich wie firmenintern. Eine Wagnisinvestition, die sich gelohnt hat.

    Sie sind seit 12 Jahren dabei. Was haben Sie damals gedacht, als Sie das erste Mal von LapID gehört haben?

    Ganz ehrlich? Trockenes Thema. Das war mein erster Gedanke. Heute ist mir das fast peinlich. Sobald man einmal verstanden hat, was dahintersteckt: die rechtliche Komplexität, die technischen Anforderungen, die schiere Breite der Unternehmen, die das betrifft. Dann merkt man, dass das alles andere als langweilig ist.

    Sie beobachten genau, wie Digitalisierung in deutschen Unternehmen ankommt. Was hat sich verändert?

    Die Erwartungshaltung vor allem. Früher wollten Kunden eine schnelle Lösung. Heute wollen sie messbare Entlastung: konkrete Zeitersparnis, klare Prozesse, keine Nacharbeit. Und vor allem Sicherheit, rechtlich wie beim Datenschutz. Wir haben es mal ausgerechnet: Unsere Kunden sparen insgesamt 88 Prozent ihrer gebundenen Arbeitszeit pro Jahr, und das ist eine Stellschraube, an der wir kontinuierlich arbeiten. Wir führen jedes Jahr über 2.000 Gespräche mitFuhrparkverantwortlichen, alle Informationen landen beim Produktmanagement. Wir machen Produktentwicklung nicht per Zufall. Sondern hören den Kunden genau zu und entwickeln auf Basis ihrer Wünsche die Produkte, die ihnen in Zukunft helfen werden.

    Wie schlägt sich das konkret nieder?

    Jede neue Funktion muss echte Entlastung bringen: messbar, nutzbar, rechtssicher. Und das für ein sehr breites Spektrum. Wir arbeiten mit Handwerksbetrieben genauso wie mit DAX-Konzernen zusammen. Das Grundproblem ist identisch, denn wer Mitarbeiter in den Straßenverkehr schickt, trägt Verantwortung. Aber die Anforderungen an die Lösung sind sehr unterschiedlich. Deshalb ist Flexibilität in der Entwicklung für uns zentral und der Ausdruck von Innovation, die überall ankommt. Was dabei oft unterschätzt wird: Man muss alle Beteiligten von Anfang an mitnehmen. Das gilt für Kunden und Partner von LapID gleichermaßen. Eine Lösung, die niemand versteht oder der niemand vertraut, bringt nichts.

    Sie betonen die Partnerschaften ausdrücklich.

    Ja, man muss vor allem die Partner von Anfang an einbinden: Kunden, die neue Funktionen früh testen und Feedback geben, Vertriebspartner, Tankkarten-Anbieter oder Leasinggeber, die das dann in den Markt tragen. Unser Rückgrat ist ein stabiler Direktvertrieb, über den wir unsere Produkte in den Markt bringen. Die Partner sind ein starker, ergänzender Kanal. Dieses Netzwerk haben wir über 20 Jahre aufgebaut.

    Compliance ist ein Feld, in dem Fehler echte Konsequenzen haben.

    Genau. Das prägt alles. Deshalb sind rechtliche Belastbarkeit in Fragen der Halterhaftung, Datenschutz und Informationssicherheit bei uns von Anfang an Teil des Produktdesigns. Dafür arbeiten wir mit auf Fuhrpark spezialisierten Rechtskanzleien, einem externen Datenschutzbeauftragten und einem Informationssicherheitsbeauftragten zusammen. Unsere Datenschutzprozesse lassen wir jährlich durch den TÜV Süd auditieren. Zudem sind wir nach ISO 27001 zertifiziert und arbeiten kontinuierlich daran, unsere Informationssicherheit weiterzuentwickeln. Für uns ist das Teil unseres Leistungsversprechens: Kunden sollen sich darauf verlassen können, dass LapID-Lösungen auch in sensiblen Compliance-Fragen belastbar sind.

    Wo spielt KI bei LapID heute eine Rolle?

    Wir wollen uns nicht abhängig von der Technologie machen, aber dennoch die Vorteile, die sie bringt, sinnvoll nutzen. Auch deswegen setzen wir KI schon länger produktiv ein, als viele denken. In der Führerscheinkontrolle prüft sie automatisiert Hologramme und weitere Sicherheitsmerkmale. Aber wir setzen inzwischen auch in der gesamten Wertschöpfungskette auf KI: Entwicklung, Support, Marketing. Immer mit eigenen Hosting-Lösungen, damit keine Daten für das Training externer Modelle verwendet werden. Gerade erst haben wir unser KI-basiertes Strafzettelmanagement auf den Markt gebracht – ein weiteres Beispiel, wie KI das Fuhrparkmanagement effizient unterstützt.

    Und wo sind Sie bewusst zurückhaltend?

    Bei vollständiger Automatisierung. Wir halten an einer menschlichen Kontrollstufe fest. Eine vollständige KI-Kontrolle ist in bestimmten Bereichen rechtlich noch nicht eindeutig gesichert. Und diese menschliche Instanz schafft Vertrauen: bei Kunden, bei Nutzern, bei Prüfern. Wir sehen das als Qualitätsmerkmal.

    LapID treibt seit Jahren bundes- und EU-weit die Einführung des digitalen Führerscheins aktiv voran. Warum?

    Als Compliance-Experte mit 20 Jahren Erfahrung haben wir die Expertise und sehen uns in der Verantwortung. Wir haben über die Jahre ein Netzwerk aus Partnern, Behörden und Kunden aufgebaut, das uns erlaubt, aktuelle regulatorische Entwicklungen zu prägen.

    Stand jetzt haben wir bereits sechsstellig in die Entwicklung einer funktionsfähigen Lösung investiert, um vorbereitet zu sein, wenn der digitale Führerschein kommt.

    Was bedeutet das für Ihre Kunden?

    Wir sind heute in der Lage zu sagen: Technisch ist die Anbindung gelöst, die Prozesse für unsere Kunden sind vorbereitet und können genutzt werden, sobald der digitale Führerschein mit der EUDI-Wallet kommt.

    Das bringt für unsere Kunden schon einige Vorteile. Sie können ohne Übergang und Umstellung des Systems die Kontrolle des digitalen Führerscheins starten. Die Lösung wird nahtlos in unsere Systemlandschaft integriert und ermöglicht dann die Kontrolle aller Führerscheine, egal ob physisch oder digital.

    Letzte Frage: Was soll in 20 weiteren Jahren über LapID gesagt werden?

    Dass wir die Fuhrparkwelt gestaltet haben. Nicht nur mitgestaltet. Bei der Führerscheinkontrolle im Fuhrpark haben wir in den letzten 20 Jahren den Standard gesetzt. Diesen Anspruch wollen wir beibehalten. Und es wäre schön, wenn man dann sagt, dass Fuhrpark-Compliance irgendwann so selbstverständlich digital läuft wie Online-Banking.

    Über LapID:

    Die LapID Service GmbH ist der marktführende Anbieter zur Automatisierung von Compliance-Aufgaben im Fuhrpark. Das deutsche SaaS-Unternehmen bietet Lösungen für die gesetzlich verpflichtende Führerscheinkontrolle, Fahrerunterweisung und Fahrzeugprüfung nach UVV an. Ergänzt wird das Portfolio mit LearnID powered by LapID um E-Learning-Unterweisungen für die Bereiche Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit und Compliance. Eine digitale Fahrzeugverwaltung mit digitaler Fahrzeugakte, Termin- und Aufgabenmanagement für verschiedene Themen, wie UVV-Prüfung, HU und Reifenwechsel sowie ein digitales Strafzettelmanagement runden das Angebot ab. Die Auftragsverarbeitung bei LapID ist durch den TÜV SÜD geprüft, außerdem ist LapID nach dem ISO 27001-Standard zertifiziert. Bei dem 2006 gegründeten Unternehmen arbeiten rund 50 Mitarbeiter an zwei Standorten in Netphen (Siegerland) und Köln. Deutschlandweit sind über 600.000 Nutzer bei über 5.000 namhaften Unternehmen wie AXA, BAUR, Coca-Cola, und Evonik mit LapID unterwegs.

    Mehr Informationen unter: https://www.lapid.de/.

    Pressekontakt:
    LapID Service GmbH | Untere Industriestraße 20 | 57250 Netphen (Siegen) | www.lapid.de | Sonja Riepe | Marketing & PR | sonja.riepe@lapid.de | 0271 48 972 123
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            LapID Service GmbH
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  • US-Senat stimmt für Gesetz zu Russland-Sanktionen

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