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  • Trump: Katie Zacharia wird neue Sprecherin des Weißen Hauses

    Die frühere Fernsehkommentatorin Katie Zacharia wird neue Sprecherin des Weißen Hauses. «Ich bin zuversichtlich, dass Katie als neue Pressesprecherin des Weißen Hauses starke Ergebnisse für unser Land erzielen wird», teilte US-Präsident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social mit.

  • 109 Migranten bei Schiffsunglück vor Dschibuti gestorben

    Bei einem Schiffsunglück vor der Küste von Dschibuti sind nach UN-Angaben mindestens 109 Migranten ums Leben gekommen. Mehr als 116 Passagiere des gekenterten Bootes auf dem Weg von Dschibuti nach Jemen werden noch vermisst, wie die Internationale Organisation für Migration (IOM) mitteilte.

  • Trump kündigt große Diesellieferungen aus Russland an

    US-Präsident Donald Trump hat nach einem Gespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin Hunderttausende Tonnen an Diesel aus Russland in Aussicht gestellt. Er habe mit Putin unter anderem vereinbart, dass «umgehend» mehr als 300.000 Tonnen Diesel für die USA und den Weltmarkt zur Verfügung gestellt würden, teilte Trump auf seiner Plattform Truth Social mit. Wegen bestehender Sanktionen gegen Russland stellte das US-Finanzministerium dafür eine temporäre Erlaubnis aus.

  • Energiesicherheit gibt es nicht umsonst (FOTO)

    Der Ausbau der Stromnetze ist eine anspruchsvolle und kostenintensive Aufgabe – aber Wirtschaft und Gesellschaft profitieren davon massiv.

    Deutschland steht vor der größten Infrastruktur-Transformation seit Jahrzehnten. Aber diese Transformation sollte man wie eine Krise auch als Chance betrachten. Beim Netzausbau muss mit Augenmaß agiert werden, aber die Zukunft – AI, Rechenzentren, Digitalisierung, Robotik und auch Mobilität – ist vor allem elektrisch. Das gilt weltweit. Wir sehen das in den 90 Ländern, in denen wir als Unternehmen tätig sind. Aus unternehmerischer Sicht ist daher eine verlässliche politische Weichenstellung sehr wichtig. Die Unternehmen brauchen Sicherheit und Planbarkeit, dann können sie mit ihrem Kapital, Know-how und Innovationsgeist auch diese Transformation zum Wohl der Gesellschaft gestalten, betonen Johannes Linden und Dr. Konstantin Kurfiss, Vorstände beim Technologieunternehmen PFISTERER.

    Herr Kurfiss, wie definieren Sie die Verantwortung von Schlüsselakteuren der Industrie, wenn es darum geht, die technologische Souveränität Europas langfristig abzusichern?

    Dr. Konstantin Kurfiss:Der Fokus hat sich geändert. Energiesicherheit gibt es nicht umsonst. Das bedeutet in unserem Bereich kritische Netztechnik selbst zu entwickeln, zu prüfen, zu fertigen und auch im Krisenfall bereitstellen zu können. Dafür ist essenziell, dass wir weite Teile der Wertschöpfung, belastbare Lieferketten und Fachkräfte in Europa haben und unser geistiges Eigentum schützen.

    Unsere Verantwortung als PFISTERER ist es dann, nachweisbare Qualität zu liefern: langlebige, international typgeprüfte Verbindungen für erfolgskritische Schnittstellen. Unsere Partner müssen sich auf unsere Produkte langfristig verlassen können. Wir sprechen über Produkte, die Jahrzehnte halten und die Energiesicherheit garantieren müssen. Das leisten wir. Und diese Zuverlässigkeit der Verbindungen ist auch ein weltweiter Wettbewerbsvorteil.

    Die Energiewende fordert der Wirtschaft und den Bürgerinnen und Bürgern gewaltige Kraftanstrengungen ab. Was entgegnen Sie der Sorge vor Wohlstandsverlusten?

    Johannes Linden:Es sollte allen klar sein, dass nicht die Modernisierung unseres Energiesystems den Wohlstand gefährdet, sondern ihre Verzögerung. Das moderne Leben benötigt nicht weniger Strom, sondern mehr Strom. Strom ist einer der entscheidenden Faktoren für die Ansiedlung von Wirtschaft und Industrie. Deshalb müssen wir in die Modernisierung und den Ausbau der Stromnetze investieren. Und wir kommen damit, nach anfänglichen Verzögerungen, inzwischen gut voran.

    Im vergangenen Jahr stammten 58,8 % der deutschen Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen. Damit daraus jederzeit nutzbare Energie wird, müssen Erzeuger, Netze, Speicher und Verbraucher zuverlässig verbunden sein. Eine leistungsfähige elektrische Infrastruktur senkt Abhängigkeiten, ermöglicht klimaneutrale Produktion und schafft Kapazität für Mobilität, Digitalisierung und KI. Und das ist die Voraussetzung für unsere zukünftige Wertschöpfung.

    Welche konkreten technologischen Schnittstellen und Verbindungsverfahren sind heute notwendig, um diese Komplexität im Netz stabil zu halten?

    Kurfiss: Ein dezentrales Netz braucht sichere Übergänge: Kabelgarnituren, steckbare Hochspannungsverbindungen sowie Kontakt- und Isolationslösungen für Umspannwerke, Freileitungen, Erdkabel und Offshore-Anwendungen. Entscheidend sind eine hohe Qualität, ein geringer Wartungsbedarf und eine montagefreundliche Bauweise. Um die Komplexität zu reduzieren, produziert PFISTERER systemoffen. Unsere Lösungen verbinden herstellerunabhängig verschiedene Kabeltypen, Spannungsebenen und Anwendungen. Netzbetreiber vermeiden so technologische Sackgassen und bleiben bei Ausbau und Ersatz flexibel.

    Neben den etablierten Wechselstromlösungen gewinnt die Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HVDC) insbesondere beim effizienten Transport großer Energiemengen über weite Strecken an Bedeutung. Damit wir hier zukünftig noch besser aufgestellt sind, investieren wir aktuell in unser eigenes HVDC-Qualifizierungszentrum in Winterbach. Das neue Zentrum entsteht im Rahmen einer Investition von rund 30 Millionen Euro und wird künftig eine zentrale Rolle für die Entwicklung, Prüfung und Qualifizierung übernehmen.

    Wie schaffen Sie technisch den Spagat zwischen hochkomplexen Speziallösungen und einer industriellen Standardisierung, die echtes Tempo in die Skalierung bringt?

    Kurfiss:Spagat trifft es sehr gut. Auf der einen Seite standardisieren wir geprüfte Baugruppen, modulare Plattformen, definierte Schnittstellen und reproduzierbare Fertigungs- und Prüfprozesse, damit wir diese Kernelemente schnell in hohen Stückzahlen liefern können. Auf der anderen Seite bleibt spezifisch, was Kunden bei der Anwendung verlangen.

    Wie lässt sich die Herausforderung zwischen den massiven Investitionen in die Netzresilienz und einer wettbewerbsfähigen, bezahlbaren Energiebasis für Industrie und Bürger meistern?

    Kurfiss:Das sind die entscheidenden künftigen Faktoren: Verfügbarkeit und Bezahlbarkeit von Energie. Wir werden um Einschnitte in den kommenden Jahren nicht herumkommen, denn wir müssen unser Netz modernisieren. Dennoch sollten wir genau schauen, wo wir sparen. Eine Stromleitung muss mehrere Jahrzehnte halten. Davon bin ich überzeugt. Der richtige Maßstab beim Netzausbau sind nicht die niedrigsten Anschaffungskosten, sondern Kosten und Risiken über die Lebensdauer. Qualität zahlt sich hier aus, weil sie Ausfälle, Austausch und Folgekosten reduziert.

    Wenn Sie ein Jahrzehnt vorausblicken: Welches Narrativ soll rückblickend über die deutsche Industrie im Rahmen dieser Energiewende erzählt werden – und welches Vermächtnis möchte Ihr Unternehmen dieser Epoche hinterlassen?

    Linden:In zehn Jahren wird die Energiewende nicht abgeschlossen sein. Aber ich glaube, dass sich dann bereits zeigt, dass die deutsche Industrie im Zuge der Energiewende den Grundstein für eine langfristig effiziente, sichere und nachhaltige Energieversorgung gelegt hat. Und ich bin überzeugt, dass PFISTERER dazu beiträgt, dass die digitale Infrastruktur unserer Industrie zuverlässig funktioniert und bei jedem von uns zu Hause das Licht nur dann ausgeht, wenn wir den Schalter betätigen.

    Mehr Informationen überPFISTERERunter: www.pfisterer.com

    Pressekontakt:
    T: +49 7181 7005-0
    E: info@pfisterer.com
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            PFISTERER
  • USA verhängen Sanktionen gegen Weltstrafgericht

    Die US-Regierung hat Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof verhängt. Man werde Transaktionen mit dem Gericht untersagen, seine Ressourcen abschneiden und seine Handlungsfähigkeit einschränken, teilte das US-Außenministerium mit. Zuvor hatte es bereits Sanktionen gegen einzelne Richter und Ankläger gegeben.

  • EU: China akzeptiert Drosselung von Hybridauto-Exporten

    Die EU und China haben sich nach Angaben von EU-Handelskommissar Maros Sefcovic auf eine Drosselung chinesischer Exporte von Hybridautos verständigt. Die Lieferungen in die Europäische Union könnten dadurch um mehr als die Hälfte zurückgehen, erklärte Sefcovic nach Verhandlungen in Peking.

  • «Ragebait» ist Jugendwort des Jahres

    «Ragebait» ist zum Jugendwort des Jahres 2026 gewählt worden. Der Begriff für absichtlich provokant oder falsch gestaltete Online-Inhalte landete bei einer Abstimmung auf dem ersten Platz vor «Peak» und «Crashout», wie der Verlag Pons Langenscheidt mitteilte.

  • Saudi-Arabien: Zwölf Tote bei Angriff auf Flughafen in Riad

    Bei einem Angriff auf den Hauptflughafen der saudischen Hauptstadt Riad sind nach Angaben der staatlichen Luftfahrtbehörde zwölf Menschen getötet worden. 309 weitere wurden demnach verletzt, einige schwebten am Samstagabend in Lebensgefahr.

  • Weg frei für Koalitionsverhandlungen über Rot-Rot-Grün in MV

    Nach SPD und Linken haben in Mecklenburg-Vorpommern auch die Grünen für Koalitionsverhandlungen zur Bildung einer rot-rot-grünen Landesregierung gestimmt. Einen entsprechenden Beschluss fasste ein Kleiner Parteitag in Rostock. Die Verhandlungen sollen am Montag beginnen.

  • Bahn saniert bis 2031 deutlich weniger wichtige Strecken

    Bahn und Bund wollen in den kommenden fünf Jahren deutlich weniger hochbelastete Strecken sanieren als bislang geplant. Bis 2031 sollen nur noch 13 statt 21 Strecken umfassend erneuert werden, wie die Deutsche Bahn und das Verkehrsministerium mitteilten. Die übrigen Sanierungen folgen demnach später.