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  • IG Metall warnt: Rückschritte bei grünem Stahl kosten Jobs

    Die IG Metall warnt davor, den Umbau der kriselnden Stahlindustrie zu einer klimaneutralen Produktion zurückzudrehen. Sollte der Emissionshandel in Europa aufgeweicht werden, würden Unternehmen, die sich bereits auf den Weg gemacht hätten, bestraft, sagte Jürgen Kerner, Zweiter Vorsitzender der IG Metall, in Frankfurt. «Es muss das klare Signal geben: Wir stehen zum Geschäftsmodell grüner Stahl.»

    Die Politik habe für die Transformation der Stahlbranche rund acht Milliarden Euro Fördergeld zugesagt. Es brauche Planbarkeit für Unternehmen, die schon Schritte zu grünem Stahl getan hätten wie Salzgitter und Saarstahl. Drehe man nun Klimavorgaben zurück, gehe es nicht nur um Steuergeld, sondern auch um betroffene Arbeitsplätze bei den Vorreitern. «Da sprechen wir über 20.000 Jobs.» Zugleich kritisierte Kerner, dass nach wie vor mehr als drei Millionen Tonnen Stahl aus Russland nach Europa kämen. Das müsse mit EU-Sanktionen verhindert werden. 

    Die deutsche Stahlindustrie, die besonders in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und dem Saarland vertreten ist, steckt seit Jahren in der Krise. Ihr machen die Wirtschaftsflaute, hohe US-Zölle auf Stahl sowie Konkurrenz durch Billigstahl, besonders aus Asien, zu schaffen. 2025 war die Produktion der deutschen Stahlindustrie auf 34,1 Millionen Tonnen Rohstahl gefallen – der niedrigste Wert seit der Finanzkrise 2009. Neue Produktionsanlagen für klimafreundlicheren «grünen» Stahl, die mit Erdgas und später mit Wasserstoff betrieben werden, kosten die Stahlbranche viel Geld, während der Markt dafür noch am Anfang steht.

    Rolle rückwärts bei Klimavorgaben?

    In Brüssel möchte die EU-Kommission im Juli Vorschläge für eine Revision des Emissionshandels vorlegen. Aus Industrie und Teilen der Politik wächst der Druck, das Klimaschutzinstrument aufzuweichen, um Belastungen für die Wirtschaft aus dem Handel mit CO2-Zertifikaten zu senken. Die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) sieht damit den Umbau der heimischen Stahlindustrie in Gefahr und warnte kürzlich in einem Brief an Kanzler Friedrich Merz (CDU) vor einer Rolle rückwärts.

    Die IG Metall will am Freitag mit einer Kundgebung in Berlin den Druck auf die Bundesregierung erhöhen. Erwartet werden Teilnehmer von etwa 30 Stahlbetrieben aus dem ganzen Bundesgebiet – insgesamt rund Tausend Menschen. Parallel findet im saarländischen Völklingen eine Kundgebung statt, zu der mehrere Tausend Teilnehmer erwartet werden.

    Die Politik habe schon einiges für die Stahlindustrie getan, sagte Kerner und nannte den Industriestrompreis und erhöhte EU-Zölle gegen Billigimporte. Die Bundesregierung dürfe aber nicht auf halbem Weg stehen bleiben. «Das Glas ist erst halb voll.»

    Der Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM) kritisierte, nicht nur Stahlproduzenten stünden unter Druck, sondern auch die Stahlverarbeiter. Die Branche stelle fast für eine halbe Million Jobs, werde aber von den EU-Schutzmaßnahmen gegen Stahlimporte weitgehend vergessen. «Nun drängt der Druck aus Asien Blech- und Massivumformer, Schrauben- und Federnhersteller zunehmend aus dem Wettbewerb.» Die Bundesregierung müsse die Arbeitskosten senken, um die meist mittelständischen Unternehmen wieder wettbewerbsfähig zu machen.

  • Meilenstein autonomer Mobilität: Erste Überprüfung einer Realfahrt in Deutschland

    Erstmals wurde eine Prüfmethodik für autonome Fahrzeuge unter realen Verkehrsbedingungen erprobt. Das Forschungsfahrzeug EDGAR der TU München absolvierte die Fahrt durch Berlin sicher und zuverlässig. Für TÜV-Verband Präsident Dr. Dirk Stenkamp und Verkehrssenatorin Ute Bonde ist die Überprüfung der Realfahrt ein wichtiger Meilenstein.

    Autonomes Fahren erreicht einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg in den Regelbetrieb: Erstmals absolvierte ein Fahrzeug eine Prüfungsfahrt unter Level-4-Bedingungen im Berliner Stadtverkehr. Das Forschungsfahrzeug EDGAR der Technischen Universität München fuhr autonom vom Bundesministerium für Verkehr bis zum Berliner Radialsystem. TÜV-Prüferteams testeten dabei erstmals eine neue Prüfmethodik für autonome Fahrzeuge. Die Ergebnisse der sogenannten Realfahrt stellten Dr. Dirk Stenkamp, Präsident des TÜV-Verbands, und Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt des Landes Berlin, heute im Rahmen der Mobilitätskonferenz TÜV MobiCon vor.

    „Die Berliner Realfahrt zeigt, dass autonomes Fahren auch im komplexen Stadtverkehr technisch möglich ist“, sagte Dr. Dirk Stenkamp, Präsident des TÜV-Verbands. „Gleichzeitig wird deutlich: Sicherheit autonomer Mobilität entscheidet sich nicht allein an der Fahrzeugtechnik, sondern daran, wie zuverlässig ein Fahrzeug seine Umgebung erkennt, Verkehrssituationen interpretiert und auf unterschiedliche Straßen- und Verkehrsbedingungen reagiert. Genau das können solche Realfahrten überprüfen.“

    „Deutschland hat in den vergangenen Jahren eine bemerkenswerte Weichenstellung vorgenommen“, sagt Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt des Landes Berlin. „Mit dem Gesetz zum autonomen Fahren haben wir als eines der ersten Länder weltweit einen rechtlichen Rahmen für Fahrzeuge der Automatisierungsstufe 4 geschaffen. Fahrzeuge, die innerhalb definierter Betriebsbereiche vollständig ohne menschliche Steuerung fahren können, sind kein Zukunftsszenario mehr. Sie sind Realität, die wir heute regulieren. Das Pilotprojekt EDGAR, das den Rahmen für diese Konferenz bildet, ist ein lebendiger Beweis dafür: Hier wird erprobt, wie eine Betriebsbereichsgenehmigung für autonome Fahrzeuge im realen Verkehr erlangt werden kann. Das benötigen wir, um in die dringend erforderliche Skalierung gehen zu können.“

    Bereichsgenehmigung: Fahrzeugkompetenz unter realen Einsatzbedingungen

    Die Genehmigung von Level-4-Fahrzeugen erfolgt in Deutschland in zwei Schritten. Zunächst wird das Fahrzeug technisch geprüft und typgenehmigt. Anschließend muss der konkrete Betriebsbereich behördlich genehmigt werden. Hierzu bewerten unabhängige Sachverständige unter anderem im Rahmen von Realfahrten, wie das Fahrzeug komplexe Fahraufgaben bewältigt und auf reale Verkehrssituationen reagiert. „Autonome Fahrzeuge müssen nicht nur Verkehrsregeln beherrschen, sondern auch die Besonderheiten ihres jeweiligen Einsatzgebiets verstehen“, sagte Stenkamp. „Ampelschaltungen, Lichtsignale oder Verkehrsführungen können von Stadt zu Stadt variieren. Systeme müssen deshalb für ihren konkreten Einsatzbereich geprüft und bewertet werden.“ Realfahrten schaffen die Grundlage für einen sicheren Level-4-Regelbetrieb und liefern wichtige Erkenntnisse für die Weiterentwicklung autonomer Systeme.

    Berliner Realfahrt testet Prüfmethodik für autonome Fahrzeuge

    Die Berliner Realfahrt war die erste Prüfungsfahrt eines Fahrzeugs unter Level-4-Bedingungen in Deutschland. Sie diente nicht der Zulassung des Forschungsfahrzeugs EDGAR, sondern der Erprobung und Weiterentwicklung einer unabhängigen Prüfmethodik für autonome Mobilität. Das Fahrzeug absolvierte die Strecke durch Berlin dreimal. Drei TÜV-Prüferteams begleiteten die Fahrten und bewerteten das Fahrverhalten unabhängig voneinander auf Grundlage einer neu entwickelten Methodik. Die dabei betrachteten Fahraufgaben basieren auf dem Begutachtungsleitfaden, der im Verkehrsblatt veröffentlicht wurde.

    Die vorläufigen Ergebnisse fallen positiv aus: Die Realfahrt bestätigte die Praxistauglichkeit des entwickelten Prüfkonzepts. Die eingesetzte Messtechnik erwies sich als praxiserprobt und mit vertretbarem Aufwand in Prüfungen integrierbar. Die gewonnenen Erkenntnisse bilden eine Grundlage für die Weiterentwicklung objektiver und harmonisierter Bewertungskriterien für autonome Fahrzeuge. Damit wurde ein wichtiger Baustein für den sicheren Markthochlauf autonomer Fahrzeuge geschaffen. Das Forschungsfahrzeug EDGAR bewältigte den Berliner Stadtverkehr innerhalb des geprüften Betriebsbereichs dabei sicher und zuverlässig. Für eine reguläre Level-4-Betriebsgenehmigung fehlen dem Fahrzeug jedoch zentrale Voraussetzungen, insbesondere eine Technische Aufsicht, die das Fahrzeug im Bedarfsfall überwachen und eingreifen kann.

    Autonomes Fahren braucht klare Regeln für KI und Fahrzeugdaten

    Die Erkenntnisse der Realfahrt zeigen zugleich, dass die sichere Einführung autonomer Mobilität nicht allein eine technische Herausforderung ist. Notwendig sind auch klare regulatorische Rahmenbedingungen für Prüfung, Überwachung und Genehmigung autonomer Systeme.

    Voraussetzung für die unabhängige Prüfung autonomer Fahrzeuge ist ein umfassender Zugang zu sicherheitsrelevanten Fahrzeugdaten. Prüfstellen und Behörden müssen diskriminierungsfreien Zugriff auf die Daten autonomer Fahrzeuge erhalten, um Systeme wirksam bewerten, überwachen und im Betrieb kontrollieren zu können. Der TÜV-Verband fordert deshalb standardisierte und interoperable Schnittstellen sowie verbindliche europäische Regelungen.

    Darüber hinaus setzt sich der TÜV-Verband für einen europaweit harmonisierten Rechtsrahmen für autonome Fahrzeuge und lernende KI-Systeme ein. KI in sicherheitsrelevanten Systemen muss verpflichtend geprüft und zertifiziert werden – sowohl im Rahmen der Typgenehmigung als auch während des laufenden Fahrzeugbetriebs. Ergänzend fordert der TÜV-Verband die Einführung einer digitalen Fahrzeugakte, in der Softwarestände, sicherheitsrelevante Updates und Prüfdaten über den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs dokumentiert werden.

    „Deutschland hat das Know-how, die Forschungskompetenz und den regulatorischen Rahmen, um beim autonomen Fahren international eine führende Rolle einzunehmen“, sagte Stenkamp. „Jetzt liegt es an Herstellern und Haltern, die nächsten Schritte zu gehen, Fahrzeuge für den Regelbetrieb anzumelden und autonomes Fahren in die Praxis zu bringen.“ Gerade weil autonome Fahrzeugtechnologien international entwickelt und skaliert werden, braucht Europa eigene Prüfkompetenz, transparente Datenzugänge und einheitliche Anforderungen an KI, Updates und Betriebssicherheit.

    Über den TÜV-Verband:Als TÜV-Verband e.V. vertreten wir die politischen Interessen der TÜV-Prüforganisationen und fördern den fachlichen Austausch unserer Mitglieder. Wir setzen uns für die technische und digitale Sicherheit sowie die Nachhaltigkeit von Fahrzeugen, Produkten, Anlagen und Dienstleistungen ein. Grundlage dafür sind allgemeingültige Standards, unabhängige Prüfungen und qualifizierte Weiterbildung. Unser Ziel ist es, das hohe Niveau der technischen Sicherheit zu wahren, Vertrauen in die digitale Welt zu schaffen und unsere Lebensgrundlagen zu erhalten. Dafür sind wir im regelmäßigen Austausch mit Politik, Behörden, Medien, Unternehmen und Verbraucher:innen.

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    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            TÜV-Verband e. V.
  • KI im Contact-Center: Kontext ist wichtiger als Automatisierung

    Frankfurt (ots)

    • Paradigmenwechsel: Das Dogma der bloßen Automatisierung zur Kostensenkung ist überholt, die Kundschaft erwartet qualifiziertes Eingehen auf ihre Anfragen
    • Besonders relevant für Finanzdienstleister, Energieversorger und die öffentliche Verwaltung

    Während die Touch-Points zum Kunden lange Zeit von Automatisierung und Self-Service geprägt waren, gewinnt die individuelle Kundenkommunikation per Telefon und Chatbot heutzutage zusehends an Bedeutung. Diesen Trend hat die Schweizer Spitch AG bei zahlreichen Projekten zur Optimierung von firmeninternen und externen Call- und Contact-Centern ausgemacht. Stephan Fehlmann, Vice President bei Spitch verantwortlich für Deutschland, Österreich und die Schweiz, bringt es auf den Punkt: „Das Contact-Center durchläuft einen fundamentalen Wandel von einem bloßen Zentrum zur effizienten Bearbeitung von Kundenanfragen zu einer zentralen Säule der Kundenzufriedenheit. Ein modernes Contact-Center wird beiden Aspekten gerecht.“

    Daher verlieren die rein quantitativen Kennzahlen wie die durchschnittliche Bearbeitungszeit (Average Handling Time, AHT) oder die Anzahl bearbeiteter Anfragen an Bedeutung, während qualitative Kriterien immer wichtiger werden. Dazu zählen Kundenzufriedenheit (Customer Satisfaction, CSAT), der Aufwand für den Kunden (Customer Effort Score, CES) sowie die Konsistenz des Kundenerlebnisses über alle Kontaktkanäle hinweg. „Es geht darum, Kunden während des gesamten Kommunikationsprozesses zu begleiten: ihre Sprache zu verstehen, den Kontext ihrer Anliegen zu erkennen und sie möglichst zielgerichtet zu unterstützen. Ziel ist es letztendlich, über das Contact-Center langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen. Der Kundenservice entwickelt sich damit vom Kostenfaktor zum strategischen Wachstumstreiber.“

    In den vergangenen Jahren standen in Contact-Centern vor allem operative Ziele im Vordergrund: steigende Anfragevolumina bewältigen, Wartezeiten verkürzen und Kosten senken. Dieser Ansatz reicht heute jedoch nicht mehr aus. Die Praxis zeigt, dass Geschwindigkeit und Automatisierung allein noch keinen hochwertigen Kundenservice gewährleisten. Ein System kann innerhalb von Sekunden antworten. Erkennt es jedoch nicht den tatsächlichen Grund der Kontaktaufnahme, die Dringlichkeit des Anliegens oder die Umstände, die zur Anfrage geführt haben, führt dies eher zur Frustration beim Kunden, der auf eine Lösung gehofft hatte. Deshalb lautet die neue Herausforderung im Kundenservice: Verstehen.

    Von der Automatisierung zum Kontextverständnis

    Über viele Jahre basierten Dialogsysteme auf starren Regeln, Schlüsselwörtern und vordefinierten Abläufen. Solche Systeme funktionieren bei einfachen und standardisierten Anfragen durchaus zuverlässig. Sobald Kunden jedoch mehrdeutige Formulierungen verwenden, Emotionen ausdrücken oder komplexe Anliegen schildern, stoßen diese Ansätze an ihre Grenzen.

    Moderne KI-Technologien überwinden diese Beschränkungen zunehmend. Sie ermöglichen es, die Bedeutung einer Anfrage zu erfassen und den Kontext einer Konversation zu berücksichtigen.

    Nach den Erfahrungen von Spitch ist dieser Paradigmenwechsel besonders in Branchen wie Energieversorgung, öffentliche Verwaltung, Banken und Versicherungen relevant. Dort sind Anfragen häufig komplex, stark reguliert und haben unmittelbaren Einfluss auf die Kundenbeziehung. Ein korrektes Verständnis des Gesprächsinhalts bedeutet in solchen Fällen nicht nur die Lösung eines Problems, sondern vermeidet oft auch die ansonsten vorhersehbare Eskalation.

    Kontextverständnis in der Praxis: Der Ansatz von Spitch

    Das tiefergehende Verständnis für Kundenanfragen erfordert Technologien, die den Inhalt einer Konversation verstehen und unmittelbar in konkrete Aktionen umsetzen können. Je nach Anforderung kommen dabei Verfahren wie Conversational AI und Generative AI zum Einsatz.

    Diesen Ansatz verfolgt Spitch: Die Plattform kombiniert Spracherkennung, Natural Language Understanding, Gesprächsanalyse sowie Virtual-Agent- und Agent-Assist-Technologien. Ergänzt werden diese Funktionen durch Generative AI, die sowohl automatisierte Kanäle als auch menschliche Mitarbeiter im Contact-Center unterstützt.

    Dank generativer KI kann das System natürliche Gespräche führen, den Sinn von Anfragen erfassen und Antworten in Echtzeit anpassen. Es beschränkt sich nicht auf die Klassifizierung von Kontakten, sondern interagiert dynamisch mit Kunden, stellt personalisierte Informationen bereit und beantwortet Kundenanfragen über Sprach- und Digitalkanäle.

    Dabei kann die Plattform bereits einen erheblichen Teil der Interaktionen automatisiert bearbeiten. Dazu greift sie auf Unternehmenssysteme zu, beschafft relevante Informationen und begleitet Kunden bei der Lösung ihrer Anliegen. Komplexere Fälle werden an Mitarbeiter übergeben.

    Während des gesamten Gesprächs unterstützt die KI die Mitarbeiter mit kontextbezogenen Empfehlungen und unmittelbarem Zugriff auf relevante Informationen. Das macht Interaktionen schneller, konsistenter und effizienter.

    Nach Abschluss eines Gesprächs erstellt die generative KI automatisch strukturierte Zusammenfassungen, klassifiziert die Kontaktgründe, aktualisiert CRM-Systeme und schlägt Folgemaßnahmen vor. Dadurch sinkt der administrative Aufwand, während Qualität und Konsistenz steigen

    Integration, Mehrsprachigkeit und Compliance

    Eine besondere Stärke derartiger Lösungen liegt in der Integration unterschiedlichster Systeme wie CRM-Anwendungen, Wissensdatenbanken, Ticketing-Plattformen und Legacy-Systemen. Dadurch entsteht eine einheitliche Informationsbasis mit Echtzeit-Zugriff auf aktuelle Daten.

    Die Spitch-Plattform erkennt außerdem automatisch die Sprache des Kunden und passt die Kommunikation entsprechend an. Dank generativer KI können sogar Sprachwechsel innerhalb eines Gesprächs nahtlos verarbeitet werden. Diese Fähigkeiten sind insbesondere in mehrsprachigen Umgebungen und stark regulierten Branchen von Bedeutung, in denen Genauigkeit, Nachvollziehbarkeit und Compliance unverzichtbar sind.

    Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Schutz sensibler Daten. Die hybride Architektur ermöglicht den Einsatz verschiedener Sprachmodelle und KI-Komponenten bei gleichzeitig voller Kontrolle über Unternehmens- und Kundendaten. Vertrauliche Informationen können innerhalb kontrollierter Umgebungen verarbeitet werden und bleiben damit unter der Hoheit des jeweiligen Unternehmens.

    Der Mensch bleibt im Mittelpunkt

    Mit dem Konzept der „Collaborative Agentic AI Agents“ arbeiten Künstliche Intelligenz und Mitarbeiter als Teil eines gemeinsamen operativen Systems zusammen. KI-Agenten übernehmen zahlreiche Aufgaben im Front- und Backoffice, kommunizieren mit Kunden, greifen auf Unternehmenssysteme zu und führen operative Prozesse aus. Die Mitarbeiter behalten jedoch die Kontrolle über Entscheidungen und übernehmen in allen Situationen, die Erfahrung, Urteilsvermögen und soziale Kompetenz erfordern.

    Der Übergang zwischen KI und Mensch erfolgt dabei fließend. Die KI sammelt Informationen, bearbeitet Standardanfragen und bereitet alle relevanten Daten auf, damit Mitarbeiter komplexe Fälle effizient bearbeiten können. Während der weiteren Bearbeitung fungiert die KI als Copilot. Sie liefert Informationen, schlägt Maßnahmen vor und automatisiert administrative Tätigkeiten.

    Technologie braucht Strategie

    Die größte Gefahr besteht heute nicht in einem Mangel an Technologie, sondern in deren unkoordiniertem Einsatz. Die Einführung von Chatbots, Voicebots oder KI-Lösungen ohne Anpassung von Prozessen, Organisationsstrukturen und Kundenerlebnisstrategien führt häufig in die Irre.

    Technologie schafft keinen Wert aus sich heraus. Sie wird erst dann zu einem Wettbewerbsvorteil, wenn sie Teil einer klaren Strategie ist, die Kundenzufriedenheit, Servicequalität und Geschäftsentwicklung nachhaltig verbessert.

    Stephan Fehlmann resümiert: „In einer Zeit, in der die Kundenbeziehungen zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor werden, entsteht nachhaltiger Erfolg nicht allein durch schnelle Antworten. Ausschlaggebend ist die Fähigkeit, Bedürfnisse, Erwartungen und den Kontext jeder einzelnen Interaktion präzise zu verstehen.“

    Spitch wurde 2014 gegründet und ist ein international tätiger Anbieter von Collaborative Agentic AI-Lösungen mit Hauptsitz in der Schweiz. Mit seiner offenen, modularen Plattform unterstützt Spitch Unternehmen dabei, Kundeninteraktionen intelligent zu automatisieren und Customer-Service-Prozesse mit KI effizienter zu gestalten. Der Human-in-the-Loop-Ansatz verbindet intelligente Automatisierung mit menschlicher Kontrolle und erfüllt höchste Anforderungen an Compliance und Servicequalität. Ergänzt wird das Angebot durch strategische Beratung sowie professionelle Services für die erfolgreiche Umsetzung von KI-Projekten.

    Ansprechpartnerin für Presse:
    Carmen Keller, Tel + 41 44 542 82 66, E-Mail: carmen.keller@spitch.ch
    
    Weitere Informationen:
    Spitch AG, Stockerstrasse 10, 8008 Zürich, Schweiz.
    Tel + 41 44 542 82 66, E-Mail: info@spitch.ch, Web: www.spitch.ch
    
    PR-Agentur:
    euromarcom public relations, team@euromarcom.dewww.euromarcom.de
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            Spitch AG
  • Neonazi Liebich legt Beschwerde gegen Auslieferung ein

    Die verurteilte Rechtsextremistin Marla Svenja Liebich hat Beschwerde gegen ihre Auslieferung von Tschechien nach Deutschland eingereicht. Darüber müsse nun das Oberlandesgericht in Prag entscheiden, teilte ein Gerichtssprecher in Pilsen (Plzen) mit.

  • Verdacht auf Brandstiftung nach Stromausfall in Reutlingen

    Nach einem großflächigen Stromausfall in Reutlingen gibt es nach Angaben des Netzbetreibers Anzeichen für eine Brandstiftung in einem Umspannwerk. Es seien drei Brandstellen gefunden worden, außerdem sei der Zaun beschädigt, sagte ein Sprecher von Netze BW.

  • Verdacht auf Brandstiftung nach Stromausfall in Reutlingen

    Nach einem großflächigen Stromausfall in Reutlingen gibt es nach Angaben des Netzbetreibers Anzeichen für eine Brandstiftung in einem Umspannwerk. Es seien drei Brandstellen gefunden worden, außerdem sei der Zaun beschädigt, sagte ein Sprecher von Netze BW.

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  • EU-Zwangsmaßnahme: WhatsApp muss andere KI-Anbieter zulassen

    Die EU-Kommission zwingt den Messengerdienst WhatsApp, KI-Assistenten anderer Anbieter in der Europäischen Union wieder kostenlos zuzulassen. Der US-Konzern Meta, zu dem WhatsApp gehört, müsse die einstweiligen Maßnahmen innerhalb von fünf Werktagen umsetzen, teilte die EU-Kommission mit.

  • Diätenerhöhung im Bundestag soll in diesem Jahr ausfallen

    Die geplante Erhöhung der Abgeordnetendiäten im Bundestag um fast 500 Euro zum 1. Juli soll nach dem Willen von CDU/CSU und SPD ausfallen, wie die Deutsche Presse-Agentur aus den Koalitionsfraktionen erfuhr. Sie wollen dazu gemeinsam noch in dieser Woche einen Gesetzentwurf einbringen, um in finanziell und wirtschaftlich schwierigen Zeiten ein Sparsignal an die Bevölkerung zu senden.

  • Italiener fliegt 2027 bei «Artemis 3» mit – kein Deutscher

    Ein deutscher Astronaut gehört nicht zur Crew: Der italienische Esa-Astronaut Luca Parmitano wird als erster Europäer beim Nasa-Mondprogramm «Artemis» mitfliegen, wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa mitteilte. «Artemis 3» soll 2027 starten – allerdings nicht zum Mond, sondern nur zu Tests in eine Erdumlaufbahn.