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  • Die Mikrogen GmbH stärkt ihr CLIA-Portfolio: Neuer recomCLIA HEV-Assay für die KleeYa®- Plattform (FOTO)

    Präzise HEV-Diagnostik – schnell und automatisiert.

    Die Mikrogen GmbH erweitert ihr Portfolio von Chemilumineszenz-Immunoassays (CLIA) um ein Testsystem zur Detektion von Hepatitis E-Virus-(HEV)-Infektionen. Mit demrecomCLIA HEV IgG und demrecomCLIA HEV IgM stehen nun zwei Assays für die vollautomatisierte KleeYa®-Plattform zur Verfügung, die eine bestmögliche HEV-Diagnostik im Routinelabor ermöglichen.

    Präzise Diagnostik für steigende Anforderungen

    Hepatitis E-Infektionen gewinnen in Europa zunehmend an Bedeutung – sowohl im Rahmen reiseassoziierter Fälle als auch durch zoonotische Übertragungen. Laut den aktuellen Angaben des Robert Koch-Institut (RKI) nimmt die Zahl der in Deutschland gemeldeten HEV-Fälle stetig zu. Auch in 2025 wurden bereits über 4.500 Fälle gemeldet – und dies trotz der Tatsache, dass vieler asymptomatischen Infektionen. Für Labore steigt damit der Bedarf an zuverlässigen und automatisierten Testsystemen. Die neuenrecomCLIA HEV-Assays bieten hierfür eine robuste Lösung, die bestehende Testverfahren sinnvoll ergänzt.

    DerIgG- Assayzur Verlaufskontrolle und derIgM-Assayzur Früherkennung ermöglichen eine differenzierte serologische Diagnostik von HEV-Infektionen. Beide Tests basieren auf einem hochgereinigten, rekombinanten Antigen und decken alle bekannten HEV-Genotypen ab. Dies gewährleistet eine hohe Sensitivität und Spezifität auch bei heterogenen Infektionsquellen.

    Effiziente Abläufe durch Automatisierung

    Ab dem 01.01.2025 geltenden KBV-Reformen, die u. a. die HEV-Antikörper-Testsysteme (GOP: 32584 n) mit einer Vergütungsanpassung von -8 % betreffen. Die Labore und Kliniken stehen mehr denn je unter Druck, ihre Ressourcen effizient einzusetzen. Die KleeYa®-Plattform unterstützt genau hier: Mit einemRandom-Access-Betriebvon bis zu120 Tests pro Stundeund derparallelen Bearbeitung von bis zu 16 Parameternermöglicht sie eine maximale Auslastung der Testkapazitäten und einesignifikante Zeitersparnis.

    Die täglicheHands-on-Time liegt bei weniger als 10 Minuten täglich. Das erste Ergebnis steht nach etwa 30 Minuten zur Verfügung.

    Eine direkteAnbindung an Laborinformationssysteme (LIS)mit bidirektionaler Kommunikation minimiert manuelle Eingriffe und potenzielle Fehlerquellen.

    DerquantitativeIgG-Assayzeigt durch seine Kalibration eine ausgezeichnete Übereinstimmung mit demWHO-Standard (NIBSC 95/584),damit sind die ermittelten Ergebnisse international vergleichbar.

    Erweiterung des Mikrogen-Portfolios

    Mit den neuenrecomCLIA-Tests erweitert Mikrogen sein bestehendes Angebot im Bereich HEV-Diagnostik, das bislang aus den ProduktlinienrecomLINE (LIA),recomWell (ELISA)undampliCube (RT-PCR)besteht. Damit bietet das Unternehmen ein vollständiges Portfolio für die serologische und molekulare HEV-Diagnostik – flexibel einsetzbar, geeignet für Labore mit manuellem Workflow bis hin zu vollautomatisierten Systemen.

    Die neuenrecomCLIA-Assays sindCE-gekennzeichnet,IVDR-konformund wurden gezielt für den Routineeinsatz in klinischen Laboren entwickelt.

    Strategischer Schritt in Richtung Automationslösungen

    Mit der Einführung derrecomCLIA HEV-Assays macht die Mikrogen einen wichtigen Schritt in der Umsetzung von automatisierten Diagnostiksysteme. Labore profitieren vom nahtlos integrierbaren KleeYa®-System und kombinieren Präzision mit einer deutlichen Entlastung bei Zeit-, Personal- und Kostenaufwand.

    Weitere Informationen zu den neuenrecomCLIA HEV IgG- und IgM-Assays finden Sie auf der Mikrogen-Website unter recomCLIA HEV | Mikrogen.

    Über die Mikrogen GmbH

    Die Mikrogen GmbH mit Sitz in Neuried bei München entwickelt und produziert seit über 35 Jahren In-vitro-Diagnostika für Infektionskrankheiten und Autoimmunerkrankungen und Fragestellungen zur T-Zellreaktivität. Das Unternehmen zählt zu den führenden Anbietern innovativer Testsysteme im europäischen Diagnostikmarkt.

    Pressekontakt:
    Dr. Ingrid Albrecht-Walz
    MIKROGEN GmbH
    Anna-Sigmund-Str. 10
    82061 Neuried, Deutschland
    presse@mikrogen.de
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            MIKROGEN GmbH
  • Autoexperte: VW-Werk Zwickau vor seiner dritten Neuerfindung

    Das Zwickauer VW-Werk steht laut dem Autoexperten Werner Olle vor seiner dritten Neuerfindung. Nach dem Neubeginn 1990 und der Transformation zur ersten reinen E-Auto-Fabrik in Europa ab 2018 gehe es nun um den Einstieg in die Kreislaufwirtschaft, sagt Olle der Deutschen Presse-Agentur. «Zwickau verfügt als moderner Fertigungs- und Logistikstandort über ideale Voraussetzungen, um ein europäisches Demontage- und Diagnostikzentrum für Elektrofahrzeuge zu werden.»

    Andere Hersteller seien in Europa schon aktiv in diesem Bereich, betont der Mitbegründer des Chemnitz Automotive Institute (CATI) der Technischen Universität Chemnitz. Dazu verwies er auf Renault, Stellantis und seit diesem Jahr Toyota. Die Ausgangsbedingungen in Zwickau seien mit denen von Toyota im britischen Burnaston vergleichbar. Dort gehe es vorerst um rund 10.000 Fahrzeuge im Jahr, sagt Olle. Auch würden in Burnaston weiterhin Neuwagen produziert – so wie es auch für Zwickau geplant ist. 

    Rückgang der Fahrzeugproduktion ist «schmerzhaft»

    Die Prüfung und Demontage von Altfahrzeugen werde zunächst mit weniger Personal einhergehen als die Produktion von Neuwagen, räumt Olle ein. In der Zwickauer Auto-Fabrik arbeiten nach letzten Unternehmensangaben rund 9.200 Menschen. Hinzu kommen Beschäftigte bei Zulieferern. 

    In dem Werk wird am Freitag (12. Dezember) das 35. Jubiläum von Volkswagen Sachsen begangen. Es falle in eine Zeit großer Unsicherheit, sagt Olle. «Der Rückgang der Fahrzeugproduktion bis 2027 ist schmerzhaft.» Denn die Überkapazitäten der deutschen VW-Standorte treffen auch Zwickau. Dort wird inzwischen nur noch im Zwei-Schicht-Betrieb produziert. Perspektivisch sollen Modelle an andere Standorte abgegeben werden. 

    Doch der Standort mit seinen Beschäftigten habe in der Vergangenheit seine Wandlungsfähigkeit unter Beweis gestellt, betont Olle. Auch wenn die Volumen sinken werden, bleibe Zwickau eines der zentralen Elektromobilitätswerke im Konzern.

  • «White Tiger«-Prozess beginnt am 9. Januar

    Der Prozess gegen den als «White Tiger» im Internet aufgetretenen mutmaßlichen Pädokriminellen beginnt am 9. Januar in Hamburg. Die Hauptverhandlung gegen den unter anderem des versuchten Mordes angeklagten 21-Jährigen werde vor einer Jugendkammer des Landgerichts eröffnet und sei nicht öffentlich, teilte das Gericht mit.

  • Nedeljković folgt auf Zipse an BMW-Spitze

    Milan Nedeljković wird neuer BMW-Chef. Zum 14. Mai soll der jetzige Produktionsvorstand des Autobauers Oliver Zipse ablösen, der seit 2019 Vorstandsvorsitzender ist, wie der Konzern mitteilte.

  • Nedeljković folgt auf Zipse an BMW-Spitze

    Milan Nedeljković wird neuer BMW-Chef. Zum 14. Mai soll der jetzige Produktionsvorstand des Autobauers Oliver Zipse ablösen, der seit 2019 Vorstandsvorsitzender ist, wie der Konzern mitteilte.

  • Web-Inhalte für KI: EU leitet Ermittlungen gegen Google ein

    Die EU verdächtigt den US-Internetriesen Google, seine Künstliche Intelligenz rechtswidrig mit Online-Inhalten Dritter gefüttert zu haben. Die zuständige Europäische Kommission leitet daher eine Untersuchung wegen möglicher Verstöße gegen das Wettbewerbsrecht ein, wie sie mitteilte.

  • Einigung auf abgeschwächtes EU-Lieferkettengesetz erzielt

    Die EU will das europäische Lieferkettengesetz zum Schutz von Menschenrechten abschwächen, noch bevor es angewendet wird. Unterhändler der EU-Staaten und des Europaparlaments einigten sich in Brüssel darauf, dass die Vorgaben nur noch für wenige große Unternehmen gelten sollen, wie beide Seiten mitteilten. Das Parlament und die EU-Mitgliedsländer müssen die Änderung noch genehmigen, normalerweise ist das aber bloße Formsache.

  • Maschinenbauer Voith will bis zu 2.500 Stellen streichen

    Beim schwäbischen Maschinenbauer Voith könnte gut ein Zehntel der Mitarbeiter den Job verlieren. Im Rahmen von Anpassungen werde eine Reduzierung von bis zu 2.500 Stellen erwartet, teilte das Familienunternehmen aus Heidenheim an der Brenz mit.

  • Arbeitgeberverband Gesamtmetall hat einen neuen Präsidenten

    Der Branchenverband der Metall- und Elektroindustrie hat einen neuen Präsidenten. Udo Dinglreiter rückt ab Januar an die Spitze von Gesamtmetall, wie der Verband mitteilte. Er sei am Dienstag vom Gesamtvorstand gewählt worden.

    Dinglreiter ist Mitinhaber und Geschäftsführer des bayerischen Maschinen- und Anlagenbauers R. Scheuchl. Erstmals komme damit ein Gesamtmetallpräsident aus einem nicht tarifgebundenen Unternehmen, hieß es. 

    «Ich habe großen Respekt vor der Tarifautonomie und gemeinsam erzielten Ergebnissen», teilte Dinglreiter mit. «Der Flächentarif ist jedoch nicht für jedes Unternehmen das passende Regelwerk.»

    Als Gesamtmetallpräsident vertrete er aber die Interessen von tarif- und nicht tarifgebundenen Unternehmen gleichermaßen. «Für die Debatte mit Gewerkschaften, Politik und Öffentlichkeit darum, wie man den Flächentarif wieder attraktiver macht, ist diese Perspektive sicher hilfreich.» 

    IG Metall will Dinglreiter überzeugen

    «Flächentarifverträge schaffen gerechte und vergleichbare Arbeits- und Wettbewerbsbedingungen», sagte die Erste Vorsitzende der IG Metall, Christiane Benner, in ihrem Glückwunsch an den neuen Metallarbeitgeberchef. «Wir werden nichts unversucht lassen, auch Herrn Dinglreiter als Arbeitgeber von der Tarifbindung zu überzeugen.» 

    IG Metall und die Metallarbeitgeberverbände verhandeln im Herbst 2026 den neuen Tarifvertrag für die deutsche Metall- und Elektroindustrie mit rund 3,9 Millionen Beschäftigten. Enthalten sind deutsche Kernbranchen wie Auto, Metallindustrie und Maschinenbau. 

    Dinglreiter folgt als Präsident auf Stefan Wolf, der Mitte Oktober seinen sofortigen Rücktritt von dem Amt verkündet hatte. Er wolle damit kurzfristig den Weg für einen Nachfolger freimachen, teilte Wolf damals mit. «Dies gilt insbe­son­dere im Hinblick auf die bevor­ste­henden Verhand­lungen zur Tarif­runde 2026, der aufgrund der ange­spannten gesamt­wirt­schaft­li­chen Situation eine besonders hohe Bedeutung zukommen wird.» 

    Wolf war seit 2020 Präsident von Gesamtmetall und insgesamt rund 20 Jahre lang in Verantwortungspositionen in den Arbeitgeberverbänden tätig gewesen.

  • Arbeitgeberverband Gesamtmetall hat einen neuen Präsidenten

    Der Branchenverband der Metall- und Elektroindustrie hat einen neuen Präsidenten. Udo Dinglreiter rückt ab Januar an die Spitze von Gesamtmetall, wie der Verband mitteilte. Er sei am Dienstag vom Gesamtvorstand gewählt worden.

    Dinglreiter ist Mitinhaber und Geschäftsführer des bayerischen Maschinen- und Anlagenbauers R. Scheuchl. Erstmals komme damit ein Gesamtmetallpräsident aus einem nicht tarifgebundenen Unternehmen, hieß es. 

    «Ich habe großen Respekt vor der Tarifautonomie und gemeinsam erzielten Ergebnissen», teilte Dinglreiter mit. «Der Flächentarif ist jedoch nicht für jedes Unternehmen das passende Regelwerk.»

    Als Gesamtmetallpräsident vertrete er aber die Interessen von tarif- und nicht tarifgebundenen Unternehmen gleichermaßen. «Für die Debatte mit Gewerkschaften, Politik und Öffentlichkeit darum, wie man den Flächentarif wieder attraktiver macht, ist diese Perspektive sicher hilfreich.» 

    IG Metall will Dinglreiter überzeugen

    «Flächentarifverträge schaffen gerechte und vergleichbare Arbeits- und Wettbewerbsbedingungen», sagte die Erste Vorsitzende der IG Metall, Christiane Benner, in ihrem Glückwunsch an den neuen Metallarbeitgeberchef. «Wir werden nichts unversucht lassen, auch Herrn Dinglreiter als Arbeitgeber von der Tarifbindung zu überzeugen.» 

    IG Metall und die Metallarbeitgeberverbände verhandeln im Herbst 2026 den neuen Tarifvertrag für die deutsche Metall- und Elektroindustrie mit rund 3,9 Millionen Beschäftigten. Enthalten sind deutsche Kernbranchen wie Auto, Metallindustrie und Maschinenbau. 

    Dinglreiter folgt als Präsident auf Stefan Wolf, der Mitte Oktober seinen sofortigen Rücktritt von dem Amt verkündet hatte. Er wolle damit kurzfristig den Weg für einen Nachfolger freimachen, teilte Wolf damals mit. «Dies gilt insbe­son­dere im Hinblick auf die bevor­ste­henden Verhand­lungen zur Tarif­runde 2026, der aufgrund der ange­spannten gesamt­wirt­schaft­li­chen Situation eine besonders hohe Bedeutung zukommen wird.» 

    Wolf war seit 2020 Präsident von Gesamtmetall und insgesamt rund 20 Jahre lang in Verantwortungspositionen in den Arbeitgeberverbänden tätig gewesen.