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  • Festo will rund 1.300 Stellen in Deutschland streichen

    Der Industrieanlagenbauer Festo will in Deutschland rund 1.300 Stellen streichen. Marktveränderungen, zunehmender Wettbewerb aus Asien und geopolitische Krisen forderten Festo stark heraus, teilte das Familienunternehmen aus Esslingen mit. Angesichts der verschärften Marktbedingungen setze man auf ein globales Transformationsprogramm zur Steigerung von Wachstum und Effizienz.

    Um den finanziellen Spielraum zu erreichen, den der Umbau erfordert, werde Festo in Deutschland seine Strukturen verschlanken, hieß es. Die Stellen sollen über verschiedene Bereiche hinweg abgebaut werden. «In den Abstimmungen sprechen das Unternehmen und der Betriebsrat darüber, wie dieser Stellenabbau möglichst verantwortungsvoll und sozialverträglich gestaltet werden kann. Details stehen noch nicht fest.»

    Gewerkschaft hält Schritt für falsch

    Deutliche Kritik an dem geplanten Stellenabbau kam von der IG Metall. «Das hat uns und die Beschäftigten eiskalt erwischt», sagte Funktionär Max Czipf von der Gewerkschaft in Esslingen. Das Ausmaß der geplanten Maßnahmen sei überraschend und mache große Sorgen über die Auswirkungen auf die Arbeits- und Wirtschaftsregion. Die IG Metall Esslingen halte den Schritt für falsch. «Wer in dieser wirtschaftlichen Krise Jobs abbaut, verantwortet den Schaden am Industriestandort», warnte er.

    Dritter Umsatzrückgang in Folge

    Ende 2025 beschäftigte das Unternehmen rund 20.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – genau so viele wie ein Jahr zuvor. Ungefähr 8.200 von ihnen arbeiteten in Deutschland. Die maue Wirtschaftslage hatte das Geschäft des Familienunternehmens aber belastet. Der Umsatz sank 2025 um 3,7 Prozent auf rund 3,33 Milliarden Euro. Es handelte sich um den dritten Rückgang in Folge. 2022 hatte Festo noch einen Umsatz von 3,81 Milliarden Euro erwirtschaftet. Zum Gewinn äußert sich das Familienunternehmen nicht. 

    Festo-Produkte kommen in vielen Branchen zum Einsatz

    Festo ist spezialisiert auf Steuerungs- und Automatisierungstechnik in der Industrie. Zu den Produkten des Unternehmens gehören Geräte, die mit Druckluft arbeiten, sowie Software- und KI-Lösungen. Zum Einsatz kommen sie zum Beispiel in der Nahrungsmittel-, Auto- und Medizintechnikbranche. Festo ist außerdem in der technischen Bildung aktiv und arbeitet zunehmend an Bioreaktoren, um nachhaltige Lösungen für die Industrie zu entwickeln.

  • Festo will rund 1.300 Stellen in Deutschland streichen

    Der Automatisierungsspezialist Festo will in Deutschland rund 1.300 Stellen streichen. Tiefgreifende Veränderungen in den Märkten, zunehmender Wettbewerb aus Asien und geopolitische Krisen fordern auch Festo stark heraus, wie das Familienunternehmen aus Esslingen mitteilte. Angesichts der verschärften Marktbedingungen setze man auf ein globales Transformationsprogramm zur Steigerung von Wachstum und Effizienz.

    Um den finanziellen Spielraum zu erreichen, den die Transformation erfordert, werde Festo in Deutschland seine Strukturen verschlanken, hieß es. Die Stellen sollen über verschiedene Bereiche hinweg abgebaut werden. «In den Abstimmungen sprechen das Unternehmen und der Betriebsrat darüber, wie dieser Stellenabbau möglichst verantwortungsvoll und sozialverträglich gestaltet werden kann. Details stehen noch nicht fest.»

    «Wir brauchen das Transformationsprogramm jetzt, da wir noch aus einer Position der Stärke heraus agieren können», teilte Vorstandschef Thomas Böck mit. Das Unternehmen stelle sich weltweit so auf, dass man die führende Rolle in der Automatisierungstechnik und der technischen Bildung weiter ausbauen könne. «Dazu schärfen wir Strukturen und optimieren unsere Kostenbasis verantwortungsvoll, um langfristig investitions- und handlungsfähig zu bleiben.»

    Gewerkschaft hält Schritt für falsch

    Deutliche Kritik an dem geplanten Stellenabbau kam von der IG Metall. «Das hat uns und die Beschäftigten eiskalt erwischt», sagte Funktionär Max Czipf von der Gewerkschaft in Esslingen. Das Ausmaß der geplanten Maßnahmen sei überraschend und mache große Sorgen über die Auswirkungen auf die Arbeits- und Wirtschaftsregion. Die IG Metall Esslingen halte den Schritt für falsch. «Wer in dieser wirtschaftlichen Krise Jobs abbaut, verantwortet den Schaden am Industriestandort», warnte er.

    Dritter Umsatzrückgang in Folge

    Ende 2025 beschäftigte das Unternehmen rund 20.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – genau so viele wie ein Jahr zuvor. Ungefähr 8.200 von ihnen arbeiteten in Deutschland. Die maue Wirtschaftslage hatte das Geschäft des Familienunternehmens aber belastet. Der Umsatz sank 2025 um 3,7 Prozent auf rund 3,33 Milliarden Euro. Es handelte sich um den dritten Rückgang in Folge. 2022 hatte Festo noch einen Umsatz von 3,81 Milliarden Euro erwirtschaftet. Zum Gewinn äußert sich das Familienunternehmen nicht. 

    Festo-Produkte kommen in vielen Branchen zum Einsatz

    Festo ist spezialisiert auf Steuerungs- und Automatisierungstechnik in der Industrie. Zu den Produkten des Unternehmens gehören Geräte, die mit Druckluft arbeiten, sowie Software- und KI-Lösungen. Zum Einsatz kommen sie zum Beispiel in der Nahrungsmittel-, Auto- und Medizintechnikbranche. Festo ist außerdem in der technischen Bildung aktiv und arbeitet zunehmend an Bioreaktoren, um nachhaltige Lösungen für die Industrie zu entwickeln.

  • Maschinenbauer Festo will rund 1.300 Stellen streichen

    Der Automatisierungsspezialist Festo will rund 1.300 Stellen streichen. Angesichts verschärfter Marktbedingungen setze man auf ein globales Transformationsprogramm, teilte das Unternehmen aus Esslingen am Neckar mit.

  • EU genehmigt deutsche Milliarden für Klimaschutz

    Deutschland darf seine Industrie beim Umstieg auf klimafreundlichere Produktionsweisen mit fünf Milliarden Euro unterstützen. Die Europäische Kommission gab grünes Licht für entsprechende Pläne der Bundesregierung, wie sie in Brüssel mitteilte.

  • EU genehmigt Deutsche Milliarden für Klimaschutz

    Deutschland darf seine Industrie beim Umstieg auf klimafreundlichere Produktionsweisen mit fünf Milliarden Euro unterstützen. Die Europäische Kommission gab grünes Licht für entsprechende Pläne der Bundesregierung, wie sie in Brüssel mitteilte.

  • Einigung: EU will KI für Missbrauch-Deepfakes verbieten

    KI-Anwendungen zum missbräuchlichen Erstellen von sexualisierten Deepfakes sollen in der EU künftig verboten sein. Vertreter der Mitgliedstaaten und des Europäischen Parlaments einigten sich auf eine entsprechende Anpassung des KI-Gesetzes, wie die zyprische EU-Ratspräsidentschaft mitteilte.

  • Deutsche Exporte steigen – aber neue Zolldrohungen von Trump

    Lichtblick für Deutschlands Exporteure inmitten neuer Zolldrohungen aus den USA: Im März wuchsen die Ausfuhren «Made in Germany» in alle Welt überraschend – trotz des Nahostkriegs. Von Aufatmen kann aber keine Rede sein. Mit einem Ultimatum von US-Präsident Donald Trump an die EU droht der Handelsstreit zwischen Europa und den USA wieder aufzuflammen. Zudem sank die Produktion der deutschen Industrie unerwartet, sie leidet unter dem Iran-Konflikt.

    Im März legten die Exporte um 0,5 Prozent zum Februar auf 135,8 Milliarden Euro zu, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Zum Vorjahresmonat stand ein Plus von 1,9 Prozent. Analysten hatten nach einem starken Februar mit einem Minus gerechnet. Zugleich schrumpfte aber die Produktion im verarbeitenden Gewerbe um 0,7 Prozent – vor allem im Maschinenbau und der Energieerzeugung, während Bau und Autobranche zulegten. 

    «Die Aussichten auf eine moderate Erholung der Industrie trüben sich angesichts des Nahostkonflikts und der von US-Präsident Donald Trump angedrohten Zölle zunehmend ein», schrieb Nils Jannsen, Leiter Konjunktur Deutschland am Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW). 

    Teure Energie mit Iran-Krieg dämpft die Stimmung

    «Die Industrie befindet sich nach einem Zwischenhoch wieder auf dem absteigenden Ast», meinte der Ökonom Jens-Oliver Niklasch von der Landesbank Baden-Württemberg. Offenkundig habe der Anstieg der Energiepreise wegen des Iran-Kriegs für einen Dämpfer gesorgt. «Für eine Stimmungsverbesserung braucht es zuallererst eine Öffnung der Straße von Hormus.»

    Ein Ende des Kriegs und der Lieferkettenprobleme durch die Sperrung der Meerenge sei aber nicht in Sicht, meint DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier. «Das leichte Exportplus reicht nicht für eine Entwarnung. Die wirtschaftlichen Folgen des Kriegs im Nahen Osten sind noch nicht überall absehbar, das konjunkturell dickere Ende kommt noch nach.»

    Geschäft mit USA unter Druck – und Trump droht weiter

    Im März blieben die USA wichtigster Auslandsmarkt für deutsche Exporteure, Ausfuhren im Wert von 11,2 Milliarden Euro bedeuteten allerdings einen Rückgang um 7,9 Prozent um Vormonat. Verglichen mit März 2025 schrumpften die Exporte sogar um gut ein Fünftel (21,4 Prozent). «Die Zollpolitik des US-Präsidenten Donald Trump hinterlässt demnach deutliche Bremsspuren», sagte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank.

    Und Trump treibt seinen aggressiven Kurs unbeirrt voran, auch wenn ein US-Gericht von ihm verhängte temporäre Importzölle von zehn Prozent für rechtswidrig erklärte. Er setzt der EU eine Frist: Sollte sie nicht bis zum Geburtstag der USA am 4. Juli ihren Teil des transatlantischen Handelsabkommens erfüllen, würden die Zölle «leider sofort auf ein viel höheres Niveau steigen», drohte er auf seiner Plattform Truth Social.

    Im Sommer 2025 hatten sich die EU und die USA auf eine Zollobergrenze von 15 Prozent auf die meisten EU-Warenimporte in die USA geeinigt. Im Gegenzug verpflichtete sich die EU, Zölle auf US-Industriegüter zu streichen und den Marktzugang für US-Agrarprodukte zu erleichtern. Unter anderem Zolldrohungen von Trump im Grönland-Konflikt bremsten aber die Umsetzung des Deals.

    Auch aus China kommt kein Rückenwind für die deutschen Exporteure: Die Ausfuhren dorthin sanken im März um 1,8 Prozent gegenüber Februar. Dagegen wuchs das Geschäft der deutschen Exporteure mit der EU um 3,4 Prozent auf 78,4 Milliarden Euro und erwies sich erneut als Stütze.

    Wachstumsprognosen gekappt

    Die Exporteure, einst eine Säule der deutschen Wirtschaft, stehen mit Trumps Zollpolitik und Konkurrenz aus China schon länger unter Druck. Zuletzt hatte der Iran-Krieg für Unsicherheit gesorgt und die Hoffnung auf einen spürbaren Aufschwung zunichtegemacht. Die gestiegenen Ölpreise belasten Verbraucher an den Tankstellen, dämpfen den Konsum und verteuern den Transport von Waren – das trifft die Exportnation Deutschland besonders. Die Bundesregierung hat ihre Wachstumsprognose für dieses Jahr auf 0,5 Prozentpunkte halbiert.

    Iran-Krieg belastet Unternehmen

    Den deutschen Exporten von knapp 136 Milliarden Euro im März standen kräftig wachsende Importe von gut 121 Milliarden Euro gegenüber. Unterm Strich stand ein Außenhandelsüberschuss von 14,3 Milliarden Euro, deutlich weniger als im Februar (19,6 Mrd Euro) – aus Sicht des Handelsverbands BGA ein Warnsignal. Unternehmen spürten zunehmend die Folgen des Iran-Kriegs in Form steigender Speditionspreise und teurerer Vorprodukte, schrieb Präsident Dirk Jandura.

    Noch 2025 hatten die deutschen Exporte erstmals seit zwei Jahren wieder zugelegt – trotz des Zollstreits mit Trump. Für 2026 rechnet die Deutsche Industrie- und Handelskammer wegen des Iran-Kriegs mit einer Stagnation der Exporte statt einem Plus von 1,0 Prozent, wie zuvor erwartet.

  • FC Bayern im Halbfinale der Champions League ausgeschieden

    Der FC Bayern München hat den Einzug ins Finale der Champions League verpasst. Im Halbfinal-Rückspiel spielte der deutsche Fußball-Meister am Abend nur 1:1 (0:1) gegen Paris Saint-Germain. Der Titelverteidiger trifft im Endspiel am 30. Mai in Budapest auf den FC Arsenal.

  • Durchsuchungen in zwölf Ländern bei mutmaßlichen Neonazis

    In zwölf Bundesländern laufen Durchsuchungen bei mutmaßlichen Rechtsextremisten – ausgenommen sind Baden-Württemberg, Thüringen, Hamburg und Bremen. 36 Personen werde die Bildung oder Mitgliedschaft in den kriminellen Vereinigungen «Jung und Stark» sowie «Deutsche Jugend voran» vorgeworfen, sagte eine Sprecherin der Generalbundesanwaltschaft in Karlsruhe.

  • Industrieproduktion sinkt – Trendwende nicht in Sicht

    In Deutschland zeichnet sich in der Industrie keine Trendwende ab. Im März ging die Fertigung im verarbeitenden Gewerbe im Monatsvergleich überraschend um 0,7 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Analysten hatten eigentlich ein leichtes Plus erwartet.

    Im Februar war der für die deutsche Wirtschaft wichtige Bereich zudem stärker als ursprünglich gemeldet geschrumpft. Die Fertigung ging nach revidierten Zahlen um 0,5 Prozent zurück. Zuerst war ein Rückgang von 0,3 Prozent gemeldet worden. 

    Im Jahresvergleich meldete das Statistikamt für März kalenderbereinigt ein Minus von 2,8 Prozent. Auch das blieb klar hinter den Erwartungen der Experten zurück.

    Am Vortag hatten Auftragsdaten noch positiv überrascht. Im März zog der Auftragseingang im Monatsvergleich überraschend deutlich um fünf Prozent an.

    LBBW-Ökonom Jens-Oliver Niklasch sieht die Industrie nach einem Zwischenhoch wieder auf dem absteigenden Ast. Der Anstieg der Energiepreise als Folge des Iran-Kriegs habe offenbar für einen Dämpfer gesorgt. «Insgesamt überwiegen derzeit die Abwärtsrisiken», sagte Niklasch. Für eine Stimmungsverbesserung brauche es eine Öffnung der Straße von Hormus.