Die Finanzierung zahlreicher Regierungsgeschäfte in den USA ist ausgelaufen. Damit setzt ein sogenannter Shutdown ein. Das Repräsentantenhaus beschloss die nötigen Haushaltsgesetze nicht rechtzeitig vor dem Auslaufen der bisherigen Finanzierung in der Nacht auf Samstag (Ortszeit).
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Mehr als drei Millionen Arbeitslose in Deutschland
Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland hat im Januar die Schwelle von drei Millionen übertroffen. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren 3,085 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet, 177.000 mehr als im Dezember 2025 und 92.000 mehr als im Januar 2025. Die Arbeitslosenquote stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,4 Punkte auf 6,6 Prozent.
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Preuß beendet Biathlon-Karriere nach der Saison
Weltmeisterin Franziska Preuß beendet nach der laufenden Saison ihre Biathlon-Karriere. Das verkündete die 31-Jährige bei einer virtuellen Medienrunde neun Tage vor dem Start der olympischen Biathlonrennen in Antholz.
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Deutsche Wirtschaft Ende 2025 stärker gewachsen als erwartet
Die deutsche Wirtschaft hat im vierten Quartal 2025 stärker zugelegt als zunächst angenommen. Statt 0,2 Prozent Wachstum errechnete das Statistische Bundesamt beim Bruttoinlandsprodukt nun 0,3 Prozent Plus zum Vorquartal.
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Deutsche Wirtschaft Ende 2025 stärker gewachsen als erwartet
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Verdi ruft bundesweit zu Warnstreiks im Nahverkehr auf
Fahrgäste in zahlreichen deutschen Städten müssen sich am Montag auf erhebliche Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr einstellen. Die Gewerkschaft Verdi hat im Rahmen von parallel laufenden Tarifverhandlungen für den Tag in fast allen Bundesländern zu Warnstreiks bei den Verkehrsunternehmen aufgerufen.
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Onay: Mercosur-Streit trifft Hannover hart
Der Streit um den Mercosur-Deal trifft aus der Sicht von Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay die niedersächsische Landeshauptstadt hart – und vor allem die Hannover Messe. Die weltgrößte Industrieschau mit Brasilien als Partnerland «sollte der Startschuss für Mercosur sein», sagte der Grünen-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. «Wir wollten Mercosur mit Leben füllen.»
Die Entscheidung des Europäischen Parlaments zu dem Handelsabkommen zwischen der EU und vier südamerikanischen Ländern sei ein Dämpfer für die Stimmung – und ein «historischer Fehler»: «Das Signal ist wirklich fatal.»
Grüne im EU-Parlament stimmten teils für Überprüfung
Das Abkommen mit den vier Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay wurde zu Jahresbeginn besiegelt. Es soll eine der weltweit größten Freihandelszonen mit mehr als 700 Millionen Einwohnern schaffen. Durch den Abbau von Handelsbarrieren und Zöllen soll der Austausch von Waren und Dienstleistungen angekurbelt werden. In Europa gibt es allerdings auch Kritik an dem Abkommen.
Mehrere deutsche Grünen-Abgeordnete im Europaparlament hatten dafür gestimmt, das Abkommen vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) überprüfen zu lassen. Das sorgte für Gegenwind auch aus der eigenen Partei. Hätten sie dagegen gestimmt, wäre es nicht zur Überprüfung gekommen.
«Mercosur ist für uns eine Chance»
«Man lässt damit die weltpolitische Lage völlig außer Acht», kritisierte Onay mit Blick etwa auf die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump. Er erklärte: «Die Stadt Hannover ist davon betroffen – wenn es etwa um die Lage der Automobilindustrie geht.»
Denn: «Mercosur ist für uns eine Chance», betonte er. Das gelte besonders für Autoindustrie und Zulieferer in Hannover – und in Niedersachsen: «Es ist eine Möglichkeit, einen völlig neuen Raum zu erschließen – und den Markt noch einmal ganz anders zu bespielen.»
Die Industriemesse im April sollte brasilianischen und europäischen Unternehmen nach früheren Angaben der Veranstalter Geschäfts- und Kooperationsmöglichkeiten bieten und neue Märkte erschließen.
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Unternehmer fordern neue Strategie für Auslandsmärkte
Die rheinland-pfälzischen Unternehmer fordern wegen der wachsender Unsicherheiten im Welthandel eine stärkere Fokussierung auf neue Absatzmärkte und eine aktivere Außenwirtschaftspolitik. «Zölle, Handelskonflikte und blockierte Freihandelsabkommen sind kein kurzfristiges Phänomen, sondern Ausdruck eines tiefgreifenden Wandels der Weltwirtschaft», sagte der Präsident der Landesvereinigung der Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz (LVU), Johannes Heger, der Deutschen Presse-Agentur, in Mainz.
Rheinland-Pfalz gehöre zu Bundesländern mit sehr starker Exportorientierung. Rund jeder zweite Euro der Wirtschaftsleistung hänge direkt oder indirekt vom Auslandsgeschäft ab, erklärte Heger. Entsprechend sensibel reagierten die Unternehmen auf handelspolitische Unsicherheiten wegen der zunehmenden geopolitischen Spannungen.
Verlässlichkeit für Betriebe entscheidend
Als Beispiele nannte der LVU-Präsident die jüngst erneut aufgeflammte Zollpolitik der USA oder die Verzögerungen beim EU-Mercosur-Abkommen. «Für unsere Betriebe ist Verlässlichkeit entscheidend. Wenn sich Handelsbedingungen kurzfristig ändern, trifft das Wertschöpfungsketten und Investitionsentscheidungen unmittelbar.» Bei den vier Mercosur-Staaten handelt es sich um Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay.
Die jüngste Entscheidung des Europäischen Parlaments, das Mercosur-Abkommen juristisch prüfen zu lassen, sende aus Sicht der Wirtschaft ein schwieriges Signal. «Gerade in einer Phase zunehmender Abschottung brauchen wir mehr und nicht weniger handelspolitische Offenheit», betonte Heger. Das Abkommen biete langfristige Chancen für Industriebranchen wie Maschinenbau, Chemie, Pharma und Fahrzeugzulieferer – auch in Rheinland-Pfalz.
Chancen für Unternehmen aus Rheinland-Pfalz
Trotz der Risiken sieht der Präsident der Landesvereinigung im geopolitischen Wandel auch Chancen. Die Unternehmen aus Rheinland-Pfalz seien technologisch stark, innovativ und international erfahren. «Wenn es gelingt, neue Märkte in Lateinamerika, Indien, Afrika oder im Indopazifik systematisch zu erschließen, können wir Abhängigkeiten reduzieren und unsere Resilienz stärken.» Voraussetzung sei jedoch eine klare wirtschaftspolitische Strategie auf europäischer, bundes- und landespolitischer Ebene.
Besondere Bedeutung misst die LVU der Außenwirtschaftsförderung des Landes zu. Programme wie «RLP International» seien gerade in der aktuellen Lage ein wichtiger Hebel für Unternehmen, um neue Märkte zu erschließen und bestehende Auslandsgeschäfte abzusichern. Gerade für kleine und mittlere Betriebe bietet das Programm konkrete Unterstützung, um auf neuen Märkten schnell Fuß zu fassen. Angesichts des geopolitischen Umbruchs komme es nun darauf an, diese Instrumente gezielt zu nutzen und weiter zu stärken.
Warnung vor zusätzlichen Belastungen
Zugleich warnte Heger vor zusätzlichen Belastungen für die Unternehmen: «In einer wirtschaftlich ohnehin schwierigen Lage mit schwacher Nachfrage, hohen Energiepreisen und wachsender Bürokratie können wir uns keine weiteren Standortnachteile leisten.» Entscheidend seien schnellere Genehmigungsverfahren, weniger Regulierung und mehr Planungssicherheit.
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Israel übergibt Leichen von 15 Palästinensern nach Gaza
Israel hat die sterblichen Überreste von 15 Palästinensern in den Gazastreifen übermittelt. Israelische Kreise bestätigten die Übergabe. Mit dem Schritt, der auf die Rückführung der letzten israelischen Geisel-Leiche folgte, sind die Bedingungen für den Übergang in die nächste Phase des Gaza-Friedensplans erfüllt.
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