Razzia bei der Deutschen Bank: Wegen des Verdachts der Geldwäsche durchsucht die Justiz Gebäude des größten deutschen Geldhauses in Frankfurt und Berlin. Beschuldigt werden unbekannte Verantwortliche und Mitarbeiter, wie die Staatsanwaltschaft Frankfurt mitteilte. Zuvor hatte der «Spiegel» darüber berichtet.
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Russlandsanktionen umgangen? Fahnder durchsuchen Fabrik
Wegen des Verdachts auf Verletzung des Exportverbots nach Russland haben Zollfahnder Geschäftsräume des Maschinenherstellers Köppern aus Hattingen durchsucht. Es geht um mögliche Verstöße gegen das Außenwirtschaftsgesetz: Anlagenteile sollen über Usbekistan nach Russland geliefert worden sein, was wegen der EU-Sanktionen als Reaktion auf den Ukraine-Krieg verboten ist. Über die Durchsuchungen hatte das Rechercheportal «Correctiv» berichtet, die Firma bestätigte das Vorgehen der Zollfahndung Essen.
Die Maschinenfabrik Köppern GmbH & Co. KG teilte mit, dass sie mit den Ermittlungsbehörden kooperiere. Die Einhaltung von Ausfuhrvorgaben sei dem Unternehmen sehr wichtig. Unternehmensintern lägen bislang keine Anhaltspunkte für Verstöße gegen das Außenwirtschaftsgesetz vor, hieß es von dem 1898 gegründeten Familienunternehmen.
Die Staatsanwaltschaft Essen wollte sich konkret nicht zu Köppern äußern. Sie teilte aber mit, dass bereits am Dienstag «an mehreren Orten Durchsuchungsmaßnahmen im Zusammenhang mit Tatvorwürfen nach der Außenwirtschaftsgesetz unter Leitung der Staatsanwaltschaft Essen stattgefunden» haben. Festnahmen seien in diesem Zusammenhang nicht erfolgt. Weitere Informationen könnten nicht erteilt werden, um die Ermittlungen nicht zu gefährden.
«Correctiv» zufolge waren Zollfahnder am Hauptsitz der Firma in Hattingen und an einem anderen Firmenstandort im sächsischen Freiberg angerückt. Der Rechnungswert der beanstandeten Lieferungen habe insgesamt mehrere Millionen Euro betragen. Köppern stellt sogenannte Walzenpressen her, die etwa für die Herstellung von Düngemitteln genutzt werden.
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Körber erhöht seinen Anteil am Godrej Körber Joint-Venture auf 100 Prozent (FOTO)
Körber hat die verbleibenden Anteile an Godrej Körber Supply Chain Limited von Godrej & Boyce übernommen und das Unternehmen damit zur hundertprozentigen Tochtergesellschaft des Technologiekonzerns gemacht. Dieser Schritt unterstreicht das Engagement von Körber in Indien und im asiatisch-pazifischen Raum nach Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit im Rahmen eines Joint Ventures.
Seit seiner Gründung hat Godrej Körber die globale Technologieführerschaft von Körber mit der fundierten Marktkenntnis von Godrej kombiniert und sich als zuverlässiger Partner für intelligente Lagerautomatisierung und Materialflusslösungen in ganz Indien etabliert. Das Unternehmen hat bedeutende Projekterfolge erzielt, eine starke Präsenz in Branchen wie E-Commerce, FMCG und Pharmazeutika aufgebaut und zur Transformation der indischen Supply-Chain-Branche beigetragen.
Mit dieser Übernahme integriert das Körber-Geschäftsfeld Supply Chain seine indischen Aktivitäten vollständig. Dadurch erhält das Unternehmen einen verbesserten Zugang zu einem globalen Ökosystem aus Forschung und Entwicklung, Robotik und Software-Innovationen.
„Der Erwerb der verbleibenden Anteile an Godrej Körber und die vollständige Integration unserer indischen Aktivitäten eröffnen neue Möglichkeiten für Innovationen und Investitionen, um Mehrwert für unsere Kunden in einer der am schnellsten wachsenden Regionen der Welt zu schaffen. Geleitet von unserer Ambition für das nächste Jahrzehnt, werden wir die Zukunft der Supply Chain und der Fertigung gestalten – immer zum Nutzen unserer Kunden“, sagt Stephan Seifert, CEO von Körber.
„Mit der vollständigen Übernahme stärken wir unsere lokale Organisation und verbessern die Kundennähe. Dieser Übergang ermöglicht es uns, die Bedürfnisse unserer Kunden besser zu verstehen, sie schneller zu bedienen und stärkere lokale Kompetenzen aufzubauen. Indien ist nun ein Eckpfeiler unseres globalen Supply-Chain-Geschäfts“, sagt Helena Garriga, Mitglied des Körber-Konzernvorstands und verantwortlich für das Geschäftsfeld Supply Chain.
„Als Teil von Körber können wir besser das Know-how unseres Unternehmens nutzen und erstklassige Automatisierungs- und Digitalisierungslösungen anbieten, die auf die besonderen Bedürfnisse der Region zugeschnitten sind. Mit dem neuen Eigentümermodell verstärkt Körber sein Engagement in den schnell wachsenden Märkten Indien und Asien-Pazifik mit Indien als strategischer Knotenpunkt für die regionale Entwicklung. Unsere Teams sind hochmotiviert, um dieses nächste Kapitel zu gestalten“, sagt Suunil Dabral, Senior Vice President and Head of Region APAC, Körber-Geschäftsfeld Supply Chain.
Über Körber
Wir sind Körber – ein internationaler Technologiekonzern mit rund 13.000 Mitarbeitern an über 100 Standorten weltweit und einem gemeinsamen Ziel: Wir setzen unternehmerisches Denken in Kundenerfolge um und gestalten den technologischen Wandel. In unseren Geschäftsfeldern Pharma, Supply Chain und Technologies bieten wir Produkte, Lösungen und Services, die begeistern und Mehrwert für Kunden schaffen. Dabei setzen wir auf Ökosysteme, die die Herausforderungen von heute und morgen lösen. Die Körber AG ist die Holdinggesellschaft des Körber-Konzerns.
Pressekontakt: Domenico Menduni Head of Marketing & Communications Körber-Geschäftsfeld Supply Chain Tel.: +39 366 5692253 E-Mail: domenico.menduni@koerber.com
Weiteres Material: www.presseportal.de Quelle: Körber AG
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Bundesregierung setzt auf vorläufige Anwendung von Mercosur-Abkommen
Das EU-Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay wird nach Einschätzung der Bundesregierung noch vor Abschluss einer Überprüfung durch den Europäischen Gerichtshof angewandt werden können. «Ich gehe davon aus, dass es möglich sein wird, Mercosur provisorisch im Laufe des Jahres in Kraft zu setzen», sagte Außenminister Johann Wadephul bei einem EU-Treffen in Brüssel. Dies könne zeigen, dass Europa als Handelspartner verlässlich und attraktiv sei.
Die EU-Kommission hatte zuletzt immer wieder betont, dass eine endgültige Entscheidung über die vorläufige Anwendung des Abkommens noch nicht gefallen sei. Mit dem Schritt würden die Brüsseler Behörde und die Mehrheit der EU-Mitgliedstaaten auf Konfrontationskurs zum Europäischen Parlament gehen. Dieses hatte zuletzt mit knapper Mehrheit beschlossen, den EuGH vor der Entscheidung über die abschließende Ratifizierung untersuchen zu lassen, ob das Abkommen mit EU-Recht vereinbar ist.
Kritiker wollen Abkommen ausbremsen
Kritiker des Abkommens erhoffen sich von dem Schritt auch, dass dadurch das Inkrafttreten mindestens bis zur Veröffentlichung des EuGH-Gutachtens verzögert wird. Nach Rechtsauffassung des Rates der Mitgliedstaaten kann es allerdings schon vorher vorläufig angewandt werden, sobald es von mindestens einem Mercosur-Staat ratifiziert wurde. Dieser Schritt wird noch in der ersten Jahreshälfte erwartet.
Der Mercosur-Deal war am Jahresbeginn in Paraguay nach mehr als 25 Jahren Verhandlungen unterzeichnet worden und soll eine neue Freihandelszone mit mehr als 700 Millionen Einwohnern schaffen. Durch den Abbau von Handelsbarrieren und Zöllen soll der Austausch von Waren und Dienstleistungen angekurbelt werden.
Besonders große Chancen werden für die Autoindustrie, den Maschinenbau und die Pharmabranche gesehen. Auf Autoimporte in die Mercosur-Länder wird beispielsweise derzeit ein Zoll in Höhe von 35 Prozent fällig.
Europäische Landwirte fürchten allerdings die Konkurrenz aus den Mercosur-Staaten und sprechen von einer Existenzbedrohung für die europäische Landwirtschaft. In Südamerika können etwa Agrarprodukte wie Rindfleisch günstiger produziert werden als in Europa. Die EU-Kommission weist dies entschieden zurück. Um einen ruinösen Preiswettbewerb zu vermeiden, gibt es weitreichende Sicherheitsklauseln.
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EU ermittelt gegen Musks X wegen sexualisierter KI-Bilder
Nach dem Skandal um sexualisierte KI-Bilder von Elon Musks Chatbot Grok leitet die EU-Kommission ein Verfahren gegen den US-Konzern X ein. Die Brüsseler Behörde verdächtigt das Unternehmen des Tech-Milliardärs laut Mitteilung, die Risiken bei der Einführung seiner Künstlichen Intelligenz auf der Online-Plattform nicht richtig bewertet und reduziert zu haben.
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EU ermittelt gegen Musks X wegen sexualisierter KI-Bilder
Nach dem Skandal um sexualisierte KI-Bilder von Elon Musks Chatbot Grok leitet die EU-Kommission ein Verfahren gegen den US-Konzern X ein. Die Brüsseler Behörde verdächtigt das Unternehmen des Tech-Milliardärs laut Mitteilung, die Risiken bei der Einführung seiner Künstlichen Intelligenz auf der Online-Plattform nicht richtig bewertet und reduziert zu haben.
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Schulze zum Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt gewählt
Der Landtag von Sachsen-Anhalt hat den CDU-Politiker Sven Schulze zum neuen Ministerpräsidenten gewählt. Der 46-Jährige erhielt im ersten Wahlgang die erforderliche Mehrheit.
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Ingenieurarbeitsmarkt unter Druck
Der aktuelle VDI/IW-Ingenieurmonitor (Q3 2025) zeichnet ein durchwachsenes Bild für den Ingenieurarbeitsmarkt: DieArbeitslosigkeit bei den IT- und Ingenieurberufen stieg insgesamt um 17,6 Prozent.Während Branchen wie IT, Kunststoffproduktion und chemische Industrie deutlich von Stellenabbau betroffen sind, gibt es in der Metallverarbeitung einen leichten Zuwachs an offenen Stellen. Dennoch besteht ein Fachkräftemangel in vielen Branchen fort. Bei den Bauingenieurberufen herrscht ein Engpass mit 306 offenen Stellen pro 100 Arbeitslosen.
Krise trifft Ingenieurarbeitsmarkt
Die Gesamtzahl der offenen Stellen am IT- und Ingenieurarbeitsmarkt sank im Vergleich zum Vorjahr um 23 Prozent auf 99.470. Dabei gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Berufsfeldern: Während die Zahl der offenen Stellen in den Ingenieurberufen der Metallverarbeitung im Vergleich zum Vorjahr um 3,6 Prozent angestiegen ist, verzeichnen die Informatikberufe einen Rückgang von 37,7 Prozent und die Ingenieurberufe in der Kunststoffherstellung und chemischen Industrie einen Rückgang um 25,1 Prozent. „Dennoch ist in den kommenden Jahren durch Digitalisierung, Klimaschutz, demografischen Wandel sowie durch Investitionen in die Infrastruktur und weiterer Sondervermögen zu erwarten, dass der Bedarf an Beschäftigten in den Ingenieur- und Informatikberufen wieder zunehmen wird“, erklärt VDI-Arbeitsmarktexperte Maximilian Stindt.
Fachkräftemangel weiter Thema
Die Branche mit dem größten Engpass bei den Ingenieurberufen ist Bau, Vermessung, Gebäudetechnik und Architektur (306 offene Stellen pro 100 Arbeitslose). Sie löst damit die Ingenieurberufe Energie- und Elektrotechnik (271 offene Stellen je 100 Arbeitslose) als gefragteste Berufsgruppe ab. Es zeichnet sich zudem ab, dass sich der Fachkräftemangel allgemein in den IT- und Ingenieurberufen trotz aktueller Konjunkturflaute in den kommenden Jahren weiter verschärfen wird. „Dies ist einerseits bedingt durch den laufenden Renteneintritt der Babyboomer-Generation sowie andererseits durch sinkende Studienzahlen und nachlassende Technik- und Mathematikkompetenzen bei Schülerinnen und Schülern“, so Stindt weiter. Die Anzahl der Studierenden in den Ingenieurwissenschaften sank zwischen 2016 und 2023 um über 11 Prozent. „Infrastrukturprogramme und insbesondere die High-Tech-Agenda der Bundesregierung brauchen Ingenieur- und IT-Expertise. Der drohende Fachkräftemangel in diesen Berufen gefährdet die Umsetzung und damit die Zukunft des Technologiestandorts Deutschland“, ergänzt VDI-Direktor Adrian Willig.
Erfolgreiche Integration ausländische Fachkräfte als Schlüssel – regionale Unterschiede
Ein zentraler Schlüssel, um dem drohenden Fachkräftemangel zu begegnen, ist das Gewinnen ausländischer Studierender und Fachkräfte. „Entscheidend sind dabei zwei Faktoren: wie attraktiv Deutschland im internationalen Vergleich ist, und wie gut Integration im Alltag gelingt. Mentoring-Programme für ausländische Fachkräfte, wie VDI-Xpand, helfen dabei. Gleichzeitig müssen bürokratische Hürden abgebaut werden.“, erläutert Willig.
Zwischen 2012 und März 2025 ist der Anteil ausländischer Beschäftigter in Ingenieurberufen insgesamt von 6 Prozent auf 11,4 Prozent gestiegen: Besonders stark vertreten sind darunter Beschäftigte aus Indien mit einer Anzahl von 13.997 (zum Vergleich: 2012 waren es noch 2.120), gefolgt von den Herkunftsländern Türkei und Italien. Wie die Anwerbung und Integration ausländischer Fachkräfte in den Arbeitsmarkt erfolgreich funktioniert zeigt sich besonders in Bayern: Im innovations- und patentstarken Großraum München leistet die Zuwanderung einen erheblichen Beitrag zur Fachkräftesicherung und zur regionalen Innovationskraft. In absoluten Größen arbeiten hier die meisten ausländischen Beschäftigten in Ingenieurberufen (11.877).
Nachwuchsförderung unerlässlich
Zudem fordert der VDI angesichts der Fachkräftelücke eine moderne und praxisorientierte Ingenieurausbildung sowie die gezielte Nachwuchsförderung im Bereich Technik ab Kita und Schule bis hin zu Weiterbildungen. Hierbei sollten besonders Mädchen und junge Frauen im Fokus stehen. Im Rahmen der Initiative „Zukunft Deutschland 2050“ hat der VDI dazu vergangenen Herbst ein Impulspapier zur Bildung und Qualifikation der Zukunft veröffentlich, in dem 28 nationale und internationale Good-Practice-Beispiele vorgestellt werden.
VDI als Gestalter der Zukunft
Mit unserer Community und unseren rund 125.000 Mitgliedern setzen wir, der VDI e.V., Impulse für die Zukunft und bilden ein einzigartiges multidisziplinäres Netzwerk, das richtungweisende Entwicklungen mitgestaltet und prägt. Als bedeutender deutscher technischer Regelsetzer bündeln wir Kompetenzen, um die Welt von morgen zu gestalten und leisten einen wichtigen Beitrag, um Fortschritt und Wohlstand zu sichern. Mit Deutschlands größter Community für Ingenieurinnen und Ingenieure, unseren Mitgliedern und unseren umfangreichen Angeboten schaffen wir das Zuhause aller technisch inspirierten Menschen. Dabei sind wir bundesweit, auf regionaler und lokaler Ebene in Landesverbänden und Bezirksvereinen aktiv. Das Fundament unserer täglichen Arbeit bilden unsere rund 10.000 ehrenamtlichen Expertinnen und Experten, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen einbringen.
Pressekontakt: Ihre Ansprechpartnerin in der VDI-Pressestelle: Sarah Janczura Pressesprecherin Telefon: +49 211 6214-641 E-Mail: presse@vdi.de
Weiteres Material: www.presseportal.de Quelle: VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V.
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Goldpreis erstmals über 5.000 Dollar
Der Goldpreis ist erstmals über 5.000 Dollar gestiegen. Der Preis für eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) kletterte an der Metallbörse in London im frühen Handel um bis zu zwei Prozent auf 5.093 US-Dollar (4296 Euro) und war damit so hoch wie noch nie.
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Goldpreis erstmals über 5.000 Dollar
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