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  • Sandro Wagner nicht länger Trainer beim FC Augsburg

    Der FC Augsburg und Trainer Sandro Wagner haben sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in beiderseitigem Einvernehmen getrennt. Die Zusammenarbeit zwischen dem kriselnden Fußball-Bundesligisten und dem 38-Jährigen endet damit nach nur wenigen Monaten. Zuerst hatte die «Bild» berichtet.

  • Union stimmt für Rentenpaket – aber einige Gegenstimmen

    Die Unionsfraktion hat sich mit großer Mehrheit bei einigen Gegenstimmen für die Zustimmung zum umstrittenen Rentenpaket im Bundestag ausgesprochen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur von Teilnehmern der Fraktionssitzung. Die genaue Zahl der Nein-Stimmen und Enthaltungen bei der Test-Abstimmung blieb zunächst unklar.

  • DFB-Frauen verpassen Nations-League-Triumph

    Die deutschen Fußballerinnen haben den Gesamtsieg in der Nations League verpasst. Nach dem 0:0 im Final-Hinspiel unterlag das Team von Bundestrainer Christian Wück Weltmeister Spanien im Rückspiel in Madrid mit 0:3 (0:0).

  • Junge Gruppe: Weiter Nein zum Rentenpaket – Abstimmung offen

    Die Gruppe von 18 jungen Unionsabgeordneten hält das Rentenpaket der Bundesregierung weiter für «nicht zustimmungsfähig». Bei dieser Position bleibe es, schreibt die Junge Gruppe in einer Erklärung. Jedes Mitglied werde aber selbst entscheiden, wie es im Bundestag abstimmt.

  • RTL: Gottschalk wird in Samstagabendshow auftreten

    Fernsehmoderator Thomas Gottschalk wird trotz seiner Krebserkrankung in einer Liveshow auftreten. «Die Show „Denn sie wissen nicht, was passiert“ wird wie geplant am kommenden Samstag, dem 6. Dezember, stattfinden», sagte ein RTL-Sprecher. «Auf ausdrücklichen Wunsch von Thomas Gottschalk wird er gemeinsam mit Barbara Schöneberger und Günther Jauch noch einmal Seite an Seite mit dem Publikum einen unterhaltsamen Abschiedsabend von der großen Showbühne feiern.»

  • VW-Werk Baunatal kämpft um Jobs für 380 Befristete

    Das VW-Werk Kassel-Baunatal sieht sich trotz schwieriger Rahmenbedingungen in der Automobilindustrie gut aufgestellt. Betriebsratschef Carsten Büchling sprach nach einer Betriebsversammlung von einer stabilen Auslastung und Beschäftigungssituation. «Wir sind ein gutes Stück vorangekommen in 2025», sagte auch Werkleiter Jörg Fenstermann. 

    Ein zentrales Thema bleibe allerdings die ungewisse Zukunft von rund 380, bis Jahresende befristet angestellten Stammbeschäftigten, betonte Büchling. «Die meisten von den Kolleginnen und Kollegen arbeiten seit fast sechs Jahren hier», sagte der 1. Bevollmächtigte der IG Metall Nordhessen, Oliver Dietzel. 

    Hoffen auf baldige Lösung

    Büchling äußerte die Hoffnung, dass es zumindest für einen Teil der Betroffenen eine Lösung geben werde. «Aus unserer Sicht ist die Auslastung so gut, dass man tatsächlich über eine Entfristung von Beschäftigten reden muss. Wir führen seit einigen Tagen sehr intensive Gespräche dazu», sagte er. 

    Er hätte dazu der Belegschaft sehr gerne eine Gesamtlösung auf der Betriebsratsversammlung präsentiert, sagte Büchling. Das sei aber leider nicht möglich gewesen aufgrund der nicht zu Ende geführten Gespräche. «Wir sind aber zuversichtlich, dass wir in den nächsten Tagen eine Teillösung für eine große Anzahl von befristet Beschäftigten hinbekommen.»

    Mit etwa 15.000 Mitarbeitern ist das VW-Werk Kassel-Baunatal im Landkreis Kassel das weltgrößte Komponentenwerk des Volkswagen-Konzerns. Dort werden weite Teile des elektrischen Antriebsstrangs hergestellt. Volkswagen investiert 800 Millionen in die Fertigung des Werkes. So soll etwa der Antriebsstrang für die Volkswagen-Zukunftsplattform Scalable Systems Platform (SSP) an dem nordhessischen Standort gebaut werden. 

    Auf der SSP sollen künftig alle neuen E-Modelle des Konzerns laufen. Durch die getroffene Vereinbarung werden früheren Angaben des Betriebsrats zufolge etwa 3.500 Arbeitsplätze in ferner Zukunft abgesichert. 

    Beschäftigungssicherung nach rund 30 Jahren aufgekündigt

    Volkswagen hatte im September 2024 die seit 1994 geltende Beschäftigungssicherung aufgekündigt, es drohten Werksschließungen. Im Dezember 2024 einigten sich der VW-Konzern und die IG Metall auf ein Sanierungsprogramm für die Kernmarke VW. 

    Bis 2030 soll fast ein Viertel der 130.000 Arbeitsplätze in Deutschland wegfallen. Betriebsbedingte Kündigungen wurden dabei ausgeschlossen, der Abbau soll vor allem über Vorruhestand und Abfindungen erfolgen. Der Konzern hat dafür die Altersteilzeit noch einmal ausgeweitet und bietet daneben Abfindungen für Jüngere an, die freiwillig ausscheiden.

  • RTL: Gottschalk wird in Samstagabendshow auftreten

    Fernsehmoderator Thomas Gottschalk wird trotz seiner Krebserkrankung in einer Liveshow auftreten. «Die Show „Denn sie wissen nicht, was passiert“ wird wie geplant am kommenden Samstag, den 6. Dezember, stattfinden», sagte ein RTL-Sprecher. «Auf ausdrücklichen Wunsch von Thomas Gottschalk wird er gemeinsam mit Barbara Schöneberger und Günther Jauch noch einmal Seite an Seite mit dem Publikum einen unterhaltsamen Abschiedsabend von der großen Showbühne feiern.»

  • RTL Deutschland streicht rund 600 Stellen im Konzern

    RTL Deutschland baut im Zuge einer Neustrukturierung rund 600 Stellen ab. Man stehe vor zwei großen Herausforderungen – dem tiefgreifenden Wandel im Medienmarkt und der schwierigen konjunkturellen Lage, sagte RTL-Deutschlandchef Stephan Schmitter der Deutschen Presse-Agentur.

  • Längere Kurzarbeit soll Arbeitsmarkt stabilisieren

    Das Bundesarbeitsministerium plant erneut eine Verlängerung der Bezugsdauer für Kurzarbeitergeld auf bis zu 24 Monate. Das geht aus einem neuen Verordnungsentwurf hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

    Als Grund wird die unsichere wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2026 genannt. Gerade exportorientierte Branchen würden unter der sprunghaften Handels- und Sicherheitspolitik der USA und möglichen Gegenreaktionen durch Handelspartner leiden. 

    Bas: «Stehe an der Seite der Beschäftigten und der Unternehmen»

    Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) teilte mit, sie kämpfe «um jeden guten Industriearbeitsplatz in unserem Land». Trotz des Investitionspakets von 500 Milliarden Euro seien «einige Unternehmen und vor allem ihre Beschäftigten in der aktuellen Situation auf Unterstützung angewiesen», so Bas. Deshalb werde eine Verlängerung des Kurzarbeitergeldes auf 24 Monate bis Ende 2026 jetzt «sehr schnell auf den Weg» gebracht. «Als Arbeitsministerin stehe ich an der Seite der Beschäftigten und der Unternehmen in diesem Land», betonte Bas.

    Mehr Planungssicherheit, weniger Personalabbau

    Regulär ist eine Bezugsdauer von längstens zwölf Monaten vorgesehen. Eine Verlängerung solle auf Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite wirken: Den Beschäftigten sollen ihre bedrohten Jobs gesichert werden. Den Unternehmen soll das Halten ihrer oft langjährigen bewährten Arbeitskräfte erleichtert werden.

    Ohne eine Verlängerung befürchtet das Bundesarbeitsministerium einen «erheblichen Personalabbau bei den von Kurzarbeit betroffenen Betrieben», heißt es in dem Entwurf. Das Bundesministerium rechnet mit Mehrausgaben zulasten des Haushaltes der Bundesagentur für Arbeit (BA) «von schätzungsweise rund 180 Millionen Euro».

    Mehr als 200.000 Beschäftigte in Kurzarbeit

    Kurzarbeit bedeutet, dass alle oder nur ein Teil der Beschäftigten in einem Betrieb weniger Stunden arbeiten, als sie normalerweise arbeiten müssten. Die Auszahlung des Kurzarbeitergeldes durch die Agentur für Arbeit soll Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber bei den Kosten entlasten und Kündigungen verhindern.

    Aktuell arbeiten rund 209.000 Beschäftigte in Kurzarbeit. Zum Vergleich: Vor Ausbruch der Corona-Pandemie im September 2019 waren es rund 75.000. Rund 76 Prozent entfallen auf das Verarbeitende Gewerbe, mit Schwerpunkten im Maschinenbau und in der Herstellung von Metallerzeugnissen.

    Es ist nicht das erste Mal, dass die Bezugsdauer von Kurzarbeitergeld ausgedehnt wird: Auch aktuell gilt eine Bezugsdauer von 24 Monaten, die aber am 31. Dezember 2025 ausläuft.

  • Umfrage: Jeder Fünfte sorgt sich um seinen Job im Südwesten

    Die Menschen in Baden-Württemberg haben Angst um ihren Job. Jeder Fünfte sorgt sich um seinen Arbeitsplatz, wie aus einer in Stuttgart veröffentlichten Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Unternehmer Baden-Württemberg hervorgeht. Männer fürchteten deutlich mehr um ihr Beschäftigungsverhältnis als Frauen, jüngere Erwerbstätige mehr als ältere.

    Der Präsident der Unternehmer Baden-Württemberg, Thomas Bürkle, sagte, die Menschen im Land seien besorgt, und diese Besorgnis erschöpfe sich nicht in kurzfristigen Stimmungswerten. «Sie reicht tief in das Zukunftsvertrauen hinein. Wir müssen das ernst nehmen.» Der repräsentativen Umfrage zufolge sieht die Mehrheit der Bevölkerung im Südwesten die Lage der Industrie kritisch. 38 Prozent halten die Lage der Industrie im Bundesland für gut, 56 Prozent für schwierig wie Allensbach-Geschäftsführerin Renate Köcher mitteilte.

    Umfrage wenige Monate vor der Landtagswahl

    Baden-Württemberg ist stark durch die Autoindustrie und ihre Zulieferer und den Maschinenbau geprägt. Viele Unternehmen kündigten in der Vergangenheit zum Teil einen massiven Stellenabbau an. So will unter anderem Bosch Tausende Jobs streichen. Aber gleichfalls bauen Porsche, Mercedes-Benz, Daimler Truck oder viele kleinere Mittelständler Arbeitsplätze ab. 79 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass eine fortgesetzte Schwächung der Industrie den Wohlstand im Land bedrohen würde. Köcher sagte, insbesondere in der jungen Generation gebe es mittlerweile weit verbreitet die Befürchtung, dass das Wohlstandsniveau sinken und sie entsprechend nicht das Wohlstandsniveau ihrer Eltern erreichen werde.

    Der Unternehmerverband gab die Erhebung wenige Monate vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg in Auftrag. Die Wahl ist am 8. März 2026. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) tritt nicht mehr an. In den Umfragen liegt die CDU mit ihrem Spitzenkandidaten Manuel Hagel derzeit vor den Grünen. Ihr Spitzenkandidat ist der frühere Landwirtschaftsminister Cem Özdemir.