US-Streitkräfte haben nach Angaben von Präsident Donald Trump die militärischen Anlagen auf der für Irans Ölindustrie wichtigen Insel Kharg zerstört. Auf eine Vernichtung der Öl-Infrastruktur habe er vorerst verzichtet, schrieb der Republikaner auf der Plattform Truth Social.
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Philosoph Jürgen Habermas mit 96 Jahren gestorben
Der Philosoph und Soziologe Jürgen Habermas ist tot. Er starb heute im Alter von 96 Jahren in Starnberg, wie der Suhrkamp Verlag unter Berufung auf die Familie der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.
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Fernbus-Unfall mit vier Toten: Bewährungsstrafe für Fahrer
Rund zwei Jahre nach einem Fernbus-Unfall mit vier Toten auf der Autobahn 9 bei Leipzig ist der Busfahrer zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das Amtsgericht Eilenburg sprach den 64-Jährigen wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung schuldig.
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Busbrand: Täter hatte laut Polizei wohl psychische Probleme
Der mutmaßliche Täter des tödlichen Brandes in einem Linienbus in der Schweiz mit sechs Toten hatte nach Angaben der Staatsanwaltschaft wohl psychische Probleme. Der bei dem Feuer gestorbene Schweizer werde als Person beschrieben, die am Rande der Gesellschaft lebte und gestört gewesen sei, sagte ein Vertreter der Staatsanwaltschaft in einer Pressekonferenz.
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Interne Chats belegen Kooperation von Webers EVP mit Rechten
Die Fraktion von CDU und CSU im Europaparlament kooperiert deutlich enger mit der AfD und anderen rechten Parteien als bislang bekannt. Recherchen der Deutschen Presse-Agentur belegen, dass die EVP jüngst gemeinsam mit dem rechten Flügel in einer Chatgruppe und bei einem persönlichen Treffen von Abgeordneten an einem Gesetzesvorschlag zur Verschärfung der Migrationspolitik arbeitete. Ein Sprecher des EVP-Fraktionsvorsitzenden Manfred Weber sagte, man werde interne Abläufe nicht kommentieren.
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Reiche: Preiserhöhung an Tankstellen nur noch einmal täglich
Tankstellen in Deutschland sollen nur noch einmal am Tag ihre Spritpreise erhöhen dürfen. Dieses Modell wolle die Bundesregierung so rasch wie möglich einführen, sagte Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) in Berlin.
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Norbert Himmler als ZDF-Intendant wiedergewählt
Norbert Himmler ist als Intendant des ZDF wiedergewählt worden. Er erhielt bei einer Sitzung des Fernsehrats in Mainz im ersten Wahlgang die erforderliche Mehrheit.
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Deutschland gibt wegen Iran-Kriegs Teil der Ölreserven frei
Deutschland gibt nach dpa-Informationen einen Teil der nationalen Ölreserven frei. Hintergrund sind die wegen des Iran-Kriegs deutlich gestiegenen Öl- und Spritpreise, die G7-Staaten hatten deshalb über eine Freigabe von Reserven beraten.
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Körber erwartet 2026 schwächeres Umsatzwachstum
Der Hamburger Technologiekonzern Körber rechnet 2026 mit einem schwächeren Umsatzwachstum als in Vorjahren. Körber erwartet ein Umsatzplus zwischen vier bis sechs Prozent, wie der Vorstandsvorsitzende Stephan Seifert im Interview der Deutschen Presse-Agentur sagte. Das entspreche organisch einem Umsatz von rund 3,2 bis 3,3 Milliarden Euro.
Dass die Erwartung niedriger ist als in Vorjahren, hängt Seifert zufolge mit der aktuell volatilen und angespannten Weltlage zusammen. «Die Märkte sind insgesamt für uns in Ordnung», sagte Seifert, dessen Unternehmen international tätig ist. «Wegen der vielen Unsicherheiten planen wir dieses Jahr zwar etwas moderater, aber mal schauen, wo wir am Ende des Jahres landen.»
Seifert zufolge ist das Stiftungsunternehmen Körber, das einen Teil des Gewinns an die gemeinnützige Körber-Stiftung ausschüttet, in vergangenen Jahren schnell gewachsen: «Die letzten sechs, sieben Jahre haben wir immer ein zweistelliges Umsatzwachstum gehabt zwischen 10 und 20 Prozent.»
Auftragsbestand erreicht Höchstwert
Der Auftragsbestand liegt dem Manager zufolge derzeit bei 3,3 Milliarden Euro. Es handle sich um den höchsten Wert in der Geschichte des Unternehmens. Die Investitionsbereitschaft in den USA und in Asien sei derzeit – anders als in Europa – hoch, sagte Seifert zur Begründung.
Seifert baute den Konzern um
Die Ursprünge Körbers reichen bis 1946 zurück. Das Unternehmen belieferte als Maschinenbauer die Tabakindustrie, später kamen Bereiche wie Papier und Schleiftechnik hinzu. Seifert leitete nach eigener Aussage zwischen Ende 2016 und Anfang 2017 einen Jahre zuvor angekündigten Umbau ein: Körber gab mehrere konventionelle Geschäftsfelder ab und kaufte an anderer Stelle zu – etwa im Softwarebereich.
Inzwischen ist Körber in die Bereiche Pharma, Supply-Chain und Technologies (Deutsch: Lieferkette und Technologien) gegliedert. Körber bietet vor allem Maschinen, Anlagen und Software an. Laut Website hat der Konzern rund 13.000 Mitarbeiter an mehr als 100 Standorten weltweit.
Die USA sind der wichtigste Markt
Vergangenes Jahr lag Körbers Umsatz organisch nach vorläufigen Zahlen bei rund 3,1 Milliarden Euro, wie Seifert sagte. Den Wert hatte er zuvor leicht höher eingeschätzt. Die Hälfte des Umsatzes erzielte Körber demnach in Europa; auf Deutschland entfielen 22 Prozent. Wichtigster Einzelmarkt waren die USA, wo Körber nahezu ein Drittel (32 Prozent) des Umsatzes machte.
Körber stellt weiter Zigaretten- und Filtermaschinen her sowie solche, die Komponenten für Tabakerhitzer produzieren. Die Bedeutung des Tabakgeschäfts habe in vergangenen Jahren kontinuierlich abgenommen, sagte Seifert. Es mache noch rund ein Viertel am Umsatz aus.
Körber ist auf Einkaufstour
Bis 2035 peilt der Konzern einen Umsatz von zehn Milliarden Euro an. Zum Wachstum sollen Seifert zufolge weitere Zukäufe und Beteiligungen beitragen.
Dabei wolle Körber sich ausschließlich auf Technologien beschränken, die «zukunftskritisch» seien. Auch versuche der Konzern, Zugriff auf Regionen in den USA und in Asien zu bekommen, in denen das Unternehmen bisher nicht ausreichend vertreten sei. Seifert verwies darauf, dass Europas Anteil an der Weltbevölkerung unter zehn Prozent liege. «Der Umsatz unserer Kunden, die wir beliefern, ist in der Regel populationsgetrieben.»
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Körber erwartet 2026 schwächeres Umsatzwachstum
Der Hamburger Technologiekonzern Körber rechnet 2026 mit einem schwächeren Umsatzwachstum als in Vorjahren. Körber erwartet ein Umsatzplus zwischen vier bis sechs Prozent, wie der Vorstandsvorsitzende Stephan Seifert im Interview der Deutschen Presse-Agentur sagte. Das entspreche organisch einem Umsatz von rund 3,2 bis 3,3 Milliarden Euro.
Dass die Erwartung niedriger ist als in Vorjahren, hängt Seifert zufolge mit der aktuell volatilen und angespannten Weltlage zusammen. «Die Märkte sind insgesamt für uns in Ordnung», sagte Seifert, dessen Unternehmen international tätig ist. «Wegen der vielen Unsicherheiten planen wir dieses Jahr zwar etwas moderater, aber mal schauen, wo wir am Ende des Jahres landen.»
Seifert zufolge ist das Stiftungsunternehmen Körber, das einen Teil des Gewinns an die gemeinnützige Körber-Stiftung ausschüttet, in vergangenen Jahren schnell gewachsen: «Die letzten sechs, sieben Jahre haben wir immer ein zweistelliges Umsatzwachstum gehabt zwischen 10 und 20 Prozent.»
Die Ursprünge Körbers reichen bis 1946 zurück. Das Unternehmen belieferte als Maschinenbauer die Tabakindustrie, später kamen Bereiche wie Papier und Schleiftechnik hinzu. Seifert leitete nach eigener Aussage Ende 2016 einen Umbau ein: Körber gab mehrere konventionelle Geschäftsfelder ab und kaufte an anderer Stelle zu – etwa im Softwarebereich.
Inzwischen ist Körber in die Bereiche Pharma, Supply-Chain und Technologies (Deutsch: Lieferkette und Technologien) gegliedert. Körber bietet vor allem Maschinen, Anlagen und Software an. Laut Website hat der Konzern rund 13.000 Mitarbeiter an mehr als 100 Standorten weltweit.