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  • Weinig will 400 Stellen streichen – vor allem in Deutschland

    Der Maschinenbauer Weinig will in den kommenden zwei Jahren 400 Stellen streichen. Das teilte das Unternehmen in Tauberbischofsheim (Main-Tauber-Kreis) mit. Es seien hauptsächlich die deutschen Standorte betroffen. Der Abbau solle sozialverträglich erfolgen. Dies bedeutet etwa die Zahlung von Abfindungen, Vorruhestand oder das Setzen auf die natürliche Fluktuation. Weinig stellt Maschinen zur Holzbearbeitung her. 

    Konkrete Angaben zur Anzahl der aktuell Beschäftigten machte das Unternehmen nicht. Auf der Homepage werden 2.483 Personen genannt. Die Weinig-Gruppe begründete den Stellenabbau mit der Wirtschaftsflaute. Die aktuelle Auftragslage bleibe hinter den Erwartungen zurück. Um das Unternehmen langfristig gesund und resilient aufzustellen, seien Anpassungen der globalen Kostenstrukturen an die veränderten Marktbedingungen notwendig. 

    Details zu dem Stellenabbau nannte das Unternehmen nicht. Nach Angaben der «Fränkischen Nachrichten» sollen zwei Standorte verlagert werden – wohin, blieb zunächst unklar. Betroffen sind demnach die Standorte Weinig Operations in Malterdingen (Kreis Emmendingen) und Weinig Grecon im südniedersächsischen Alfeld.

  • Wie die Sparkassen auf die Wirtschaft im Südwesten blicken

    Aufgehelltes Geschäftsklima, mehr Kreditzusagen: Trotz großer Herausforderungen sehen die Sparkassen im Südwesten erste zarte Hinweise auf eine Wirtschaftserholung. Baden-Württemberg sei ein industrie- und exportstarkes Bundesland, sagte Sparkassenpräsident Matthias Neth in Stuttgart. Ein hoher Anteil an Wertschöpfung komme aus dem Maschinen- und Automobilbau. In diesen Bereichen sehe man unter anderem durch die Zoll- und Handelspolitik der USA und wachsenden Konkurrenzdruck aus China «einen regelrechten Strukturbruch».

    2025 sei die Wirtschaftsleistung im Land laut aktuellen Einschätzungen zum dritten Mal in Folge rückläufig gewesen, sagte Neth. Das müsse man in aller Nüchternheit festhalten. Die Erwartungen an das laufende Jahr seien etwas besser, auch das Geschäftsklima habe sich zuletzt aufgehellt. Die Besserung spiele sich aber auf einem «viel zu niedrigen Niveau» ab, sagte der Sparkassenpräsident. 

    Eine neue Landesregierung müsse sich auf die wesentlichen Zuständigkeiten besinnen, die das Land habe. Unter anderem müsse das Thema Bürokratie angegangen werden. Aber auch Hochschulthemen seien wichtig. Es könne nicht sein, dass die Grundlagenforschung, aber nicht das daraus resultierende Produkt in Baden-Württemberg stattfinde, sagte Neth.

    Mehr Kreditzusagen an Unternehmen

    In den Geschäftszahlen der Südwest-Sparkassen zeigen sich aber auch erste positive Entwicklungen: 2025 haben die Institute Kredite in Höhe von rund 15,5 Milliarden Euro an Unternehmen und Selbstständige zugesagt – ein Plus von 11,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Davon entfielen fast 12 Milliarden Euro auf Betriebsmittel und Investitionen. Nach drei Jahren Rezession lasse das auf eine gewisse Belebung hoffen, sagte Neth. Tragfähige Vorhaben würden auch in unsicheren Zeiten finanziert. «Wir sind auch fähig und bereit für mehr».

    Angesichts der Wirtschaftslage und der Zunahme von Insolvenzen sicherten sich die Sparkassen aber auch gegen Kreditausfälle ab. Dafür wurden 2025 nach vorläufigen Zahlen 435 Millionen Euro zurückgelegt. «Wir spüren, dass das Wirtschaftsleben in Baden-Württemberg gerade unter Druck ist», sagte Neth. Oft gehe es um mittelständischen Kunden wie Zulieferern von Zulieferern, die Probleme hätten. Die Risikovorsorge falle zwar niedriger aus als in früheren Jahren. Dennoch sei es ein Wert, der ihn besorge.

    Wachstum verzeichnete der Sparkassenverband unter anderem auch bei den privaten Wohnbaukrediten, den Wertpapierumsätzen und Kundeneinlagen. Die Bilanzsumme stieg 2025 um 1,7 Prozent auf 254,3 Milliarden Euro. Der Gewinn unter dem Strich lag mit rund 1,5 Milliarden Euro leicht unter dem Vorjahreswert. Nach eigenen Angaben haben die 50 Sparkassen landesweit gut 1.670 Filialen und mehrere Millionen Privat- und Unternehmenskunden.

  • Bericht: Iran bestätigt mögliches Treffen mit den USA

    Im Konflikt zwischen den USA und dem Iran wollen Regierungsvertreter beider Länder einem iranischen Bericht zufolge neue Verhandlungen aufnehmen. In den kommenden Tagen sei ein Treffen voraussichtlich zwischen Außenminister Abbas Araghtschi und dem US-Sondergesandten Steve Witkoff geplant, berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim, die den mächtigen Revolutionsgarden im Iran nahesteht. Eine Bestätigung aus den USA stand zunächst aus.

  • Haftbefehle wegen versuchter Sabotage an Marineschiff

    Wegen des Verdachts der versuchten Sabotage an einem für die deutsche Marine vorgesehenen Schiff sind Haftbefehle gegen zwei Männer vollstreckt worden. Die Festnahmen erfolgten in Hamburg und in Griechenland, wie die Generalstaatsanwaltschaft Hamburg mitteilte.

  • AfD-Mann Halemba zu Geldstrafe verurteilt

    Das Amtsgericht Würzburg hat den bayerischen AfD-Landtagsabgeordneten Daniel Halemba wegen Geldwäsche und Nötigung zu einer Geldstrafe von 160 Tagessätzen verurteilt. Vom Vorwurf der Volksverhetzung und der versuchten Nötigung dagegen wurde der 24-Jährige freigesprochen.

  • AfD-Mann Halemba zu Geldstrafe verurteilt

    Das Amtsgericht Würzburg hat den bayerischen AfD-Landtagsabgeordneten Daniel Halemba wegen Geldwäsche und Nötigung zu einer Geldstrafe von 160 Tagessätzen verurteilt. Vom Vorwurf der Volksverhetzung und der versuchten Nötigung dagegen wurde der 24-Jährige freigesprochen.

  • Stabile Aufträge hellen Stimmung im Maschinenbau auf

    Die stabile Auftragslage lässt die deutsche Maschinenbauindustrie auf eine konjunkturelle Trendwende hoffen. Nach drei Jahren mit teils deutlichen Rückgängen sind im vergangenen Jahr preisbereinigt genauso viele Bestellungen eingegangen wie im Jahr zuvor, berichtet der Branchenverband VDMA in Frankfurt. 

    Das «reale Nullwachstum» sei vor allem durch zusätzliche Order aus dem Euro-Raum (+7 Prozent) getrieben. Aus dem Inland kamen hingegen 1 Prozent weniger Aufträge und auch die Bestellungen aus dem Nicht-Euro-Ausland gingen um 2 Prozent zurück. Hier wirken sich auch Einbußen durch die US-Zollpolitik unter Präsident Trump aus. 

    Bessere Stimmung bei wichtigen Kunden

    Auch bei wichtigen Kunden wie der Autoindustrie sorgt das Europageschäft für bessere Stimmung. Der Ifo-Geschäftsklimaindex ist im Januar wegen positiverer Geschäftserwartungen leicht gestiegen. Vor allem im Ausland rechnen die Unternehmen mit deutlich besseren Geschäften. «Den amtlichen Daten zu den Auftragseingängen nach zu urteilen, spielt hier der innereuropäische Handel die treibende Rolle», sagt Ifo-Expertin Anita Wölfl. Insbesondere gegenüber China, zunehmend aber auch zu den USA habe die deutsche Autoindustrie Wettbewerbsfähigkeit verloren.

    Die Unternehmen im Maschinenbau blicken inzwischen insgesamt zuversichtlicher nach vorn. «Die Anzeichen auf eine konjunkturelle Bodenbildung für den Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland verdichten sich», bilanziert VDMA-Chefvolkswirt Johannes Gernandt. 

    Er weist auf die zunehmenden Bestellungen im vierten Quartal hin. Die Monate Oktober bis Dezember brachten nach Verbandsangaben getragen vom Auslandsgeschäft real drei Prozent mehr Aufträge. Hier waren gegen den Jahrestrend vor allem die Bestellungen aus den Nicht-Euro-Ländern überproportional gewachsen.

    Produktion soll wieder zulegen

    Das sollte 2026 auch auf die zuletzt stark zurückgefahrene Produktion in den Betrieben durchschlagen. «Für 2026 prognostizieren wir daher unverändert ein kleines Plus in der Produktion von real ein Prozent», bekräftigt Gernandt. Zuletzt hatte der Verband für 2025 den Produktionsrückgang auf 5 Prozent geschätzt. Auch in den beiden Jahren zuvor war die Produktion in dem Industriezweig geschrumpft. 

    Folgerichtig hat sich die Stimmung im Maschinen- und Anlagenbau zuletzt aufgehellt. Laut der VDMA-Konjunkturerhebung bewerteten im Januar knapp 30 Prozent der insgesamt 962 teilnehmenden Unternehmen die aktuelle Lage als gut oder sehr gut. Im Oktober hatten das nur 23 Prozent getan. Schlecht oder sehr schlecht ist die Lage aus der Sicht von 24 Prozent der Unternehmen. Bei der vorhergehenden Befragung hatten das noch 33 Prozent erklärt. Auch die mittelfristigen Aussichten haben sich spürbar verbessert. 

    Steigende Umsätze erwartet

    Für das laufende Jahr rechnen rund 57 Prozent der Unternehmen mit einer nominalen Umsatzsteigerung, also einschließlich der Preiserhöhungen. Knapp 29 Prozent sehen eine Stagnation als realistisch an und weniger als 15 Prozent erwarten einen Umsatzrückgang.

    Die Ergebnisse seien nicht mehr als ein hoffnungsvolles Zeichen, mahnt der VDMA-Chefvolkswirt. Es brauche jetzt politische Rückendeckung, um eine Trendwende hinzulegen. «Wir brauchen Reformen, die die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen in Deutschland und Europa.»

  • Warum der Maschinenbau Hoffnung auf Erholung schöpft

    Die baden-württembergischen Maschinenbauer schöpfen etwas Hoffnung. Eine erfreuliche Entwicklung sei, dass sich relevante Absatzmärkte in den Euro-Ländern weiter erholten, teilte der Geschäftsführer des regionalen Ablegers des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA), Dietrich Birk, in Stuttgart mit. «Auch im Inlandsgeschäft hat sich das Volumen der Neubestellungen bei den Maschinenbauern im Südwesten stabilisieren können.»

    Im Dezember gingen die Auftragseingänge bereinigt um Preissteigerungen 3 Prozent zurück. Während die Bestellungen im Inland mit einem Plus von 16 Prozent erneut zulegen konnten, verzeichneten die Auslandsmärkte einen Rückgang um 10 Prozent. Im Euro-Raum legte die Nachfrage um 6 Prozent zu, außerhalb betrug der Rückgang 16 Prozent.

    «Vor allem die globalen Unsicherheiten infolge der weiterhin unberechenbaren US-Zollpolitik, die stark zunehmende Wettbewerbsposition Chinas im weltweiten Handel sowie die anhaltenden geopolitischen Krisen spiegeln sich im Rückgang auf den Absatzmärkten außerhalb des Euro-Raums wider.»

    VDMA fordert bessere Standortbedingungen

    Im vergangenen Jahr schloss die Branche preisbereinigt mit einem Minus von real 2 Prozent ab. Während sich die Aufträge aus dem Euro-Raum um 9 Prozent verbesserten, gingen die Bestellungen aus dem Nicht-Euro-Ausland um 9 Prozent zurück. Der Inlandsmarkt stabilisierte sich auf niedrigem Niveau mit einem Plus von 3 Prozent.

    Geschäftsführer Birk sagte, für eine kontinuierliche Erholung benötige man jedoch wettbewerbsfähigere Standortbedingungen, um die Investitionsbereitschaft weiter anzukurbeln. Der industrielle Mittelstand erwarte von der Bundesregierung im neuen Jahr eine echte Reformbereitschaft statt bloßer Ankündigungen.

    Der Maschinen- und Anlagenbau ist eine der Schlüsselbranchen im Land. Sie zählte im Jahr 2024 331.500 Beschäftigte in über 1.500 Unternehmen.

  • Andreas Lenz (CSU): Brauchen Pragmatismus im Umgang mit strategischen Partnern

    Der wirtschafts- und energiepolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Andreas Lenz (CSU), hat im Vorfeld der Reise von Bundeskanzler Merz in die Golfregion auf die Bedeutung strategischer Partnerschaften hingewiesen und sich für einen pragmatischen Ansatz im Umgang mit den betreffenden Ländern ausgesprochen.

    Bei phoenix sagte Lenz: „Ich glaube, wir brauchen Partnerschaften. Wir brauchen im Moment, aber auch generell, Realpolitik. Wir brauchen Pragmatismus. Das soll uns nicht daran hindern, dass wir auch auf Dinge hinweisen, aber ich bin der Überzeugung, dass der moralische Zeigefinger eben auch kontraproduktiv in der Sache ist.“ Es gehe hier um „strategische Partnerschaften“, so Lenz.

    Deutschland müsse aufgrund der veränderten geopolitischen Situation bei der Energieversorgung Abhängigkeiten abbauen und mehr diversifizieren, gleichzeitig gehe es bei der Reise des Bundeskanzler und der Wirtschaftsdelegation auch darum, Partnerschaften in der chemischen Industrie, der Automobilindustrie und im Maschinenbau zu forcieren.

    Das komplette Interview sehen Sie hier: https://phoenix.de/s/UQu

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    Quelle:            PHOENIX
  • Razzia bei mutmaßlichem Beschaffungs-Netzwerk für Russland

    Die Bundesanwaltschaft hat fünf mutmaßliche Mitglieder eines Beschaffungs-Netzwerks für die russische Industrie festnehmen lassen. Sie sollen unter anderem über eine Scheinfirma Güter besorgt und nach Russland exportiert haben, um Embargo-Bestimmungen der Europäischen Union zu umgehen. In mehreren Bundesländern fanden Durchsuchungen statt.