Ein von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erhofftes Treffen mit US-Präsident Donald Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos kommt voraussichtlich nicht zustande. Grund dafür sei die «verspätete Ankunft des US-Präsidenten», hieß es aus deutschen Regierungskreisen.
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Trump: Werde bei Grönland-Übernahme «keine Gewalt» anwenden
US-Präsident Donald Trump setzt bei der angestrebten Übernahme der zu Dänemark gehörenden Insel Grönland nicht auf Gewalt. «Ich will keine Gewalt anwenden. Ich werde keine Gewalt anwenden», sagte er beim Weltwirtschaftsforum im Schweizer Alpenort Davos.
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Europaparlament stimmt für EuGH-Prüfung von Mercosur-Deal
Das Europäische Parlament hat beschlossen, das EU-Freihandelsabkommen mit Ländern des südamerikanischen Mercosur-Staatenbunds vom Gerichtshof der Europäischen Union überprüfen zu lassen. Eine knappe Mehrheit der Abgeordneten stimmte in Straßburg für einen entsprechenden Antrag.
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Wohl kein Treffen zwischen Merz und Trump in Davos
Ein von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erhofftes Treffen mit US-Präsident Donald Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos kommt voraussichtlich nicht zustande. Grund dafür sei die «verspätete Ankunft des US-Präsidenten», hieß es aus deutschen Regierungskreisen.
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Mutmaßliche Spionin Russlands in Berlin festgenommen
Die Bundesanwaltschaft hat in Berlin eine mutmaßliche Spionin festnehmen lassen, die für Russland gearbeitet haben soll. Die Deutsch-Ukrainerin soll unter anderem Informationen mit Bezug zum Krieg in der Ukraine für einen russischen Geheimdienst beschafft haben, teilte die Karlsruher Behörde mit.
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Mutmaßliche Unterstützer prorussischer Gruppen festgenommen
Die Bundesanwaltschaft hat in Brandenburg zwei mutmaßliche Unterstützer der prorussischen «Volksrepubliken Donezk und Luhansk» festnehmen lassen. Sie wirft den Männern die Unterstützung ausländischer terroristischer Vereinigungen vor, wie die Behörde in Karlsruhe mitteilte.
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Netanjahu nimmt Trumps Einladung zum «Friedensrat» an
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Einladung von US-Präsident Donald Trump zur Teilnahme am sogenannten Friedensrat für den Gazastreifen angenommen. Das gab sein Büro auf der Plattform X bekannt.
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ZDF: Kaulitz-Brüder moderieren nächstes «Wetten, dass..?»
Die Musiker und Podcaster Bill und Tom Kaulitz moderieren die nächste Ausgabe von «Wetten, dass..?» im ZDF. Wie der Sender im ZDF-«Morgenmagazin» bestätigte, werden sie als Gastgeber durch die traditionsreiche TV-Show führen.
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Chemie führt bei Promotionsquote – BWL weit abgeschlagen
Das Studienfach Chemie hat in Deutschland die größte Promotionsquote. Rechnerisch haben in diesem Fachbereich vier von fünf Studierenden, also 80 Prozent, nach ihrem Masterabschluss noch einen Doktortitel, erworben. Das geht aus einer Auswertung des CHE Centrums für Hochschulentwicklung auf Basis von Zahlen des Statistischen Bundesamt für das Jahr 2024 hervor.
Auf den Plätzen 2 und 3 folgen Medizin und Biologie mit einer Quote von 71 Prozent. Bei den absoluten Zahlen liegt Medizin allerdings seit Jahren vorn. 7.400 Mediziner machten 2024 ihren Doktor, in Chemie und Biologie waren es mit jeweils 2.000 deutlich weniger. Die Promotion ist der höchste zu erlangende Studienabschluss an deutschen Hochschulen.
Bei den Studienanfängern ist Betriebswirtschaftslehre (BWL) das beliebteste Fach. Allerdings macht zum Abschluss des Studiums nur jeder 20. Masterabsolvent auch seinen Doktor. Das ist eine Quote von 5 Prozent.
Zahlen zur Zahn- und Tiermedizin
Etwas besser sind die Zahlen bei den Ingenieurwissenschaften. Im Maschinenbau liegt die Quote bei 24 und in der Elektrotechnik bei 21 Prozent. In der Zahnmedizin promoviert mit 47 Prozent fast jeder zweite, in der Tiermedizin liegt die Quote nur bei 38 Prozent.
Das CHE mit Sitz in Gütersloh ist eine gemeinsame Tochter der Bertelsmann Stiftung und Hochschulrektorenkonferenz der Länder.
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EU-Minister: Mercosur-Stopp ist ernstes Problem für Bayern
Die Überprüfung des Mercosur-Abkommens durch den Europäischen Gerichtshof schadet aus der Sicht von Bayerns Europaminister Eric Beißwenger dem Freistaat schwer. Für Bayern sei die neuerliche Blockade ein ernstes wirtschaftliches Problem, sagte der CSU-Politiker in München. Das Abkommen hätte zentrale Exportbranchen wie Maschinenbau, Fahrzeugtechnik, High‑Tech‑Industrie und Dienstleistungen entlastet und den Zugang zu wichtigen Wachstumsmärkten in Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay verbessert.
CSU-Chef Markus Söder bezeichnete die Entscheidung als «nächste große Enttäuschung» in Europa. Die Prüfung durch den EuGH dauere Jahre – «auf diese Weise kommen wir nicht voran», schrieb Bayerns Ministerpräsident auf X. «Das ist ein schlechtes Signal für unsere Wirtschaft und schwächt #Europa im Zollstreit zusätzlich.» Damit die EU handlungsfähig werde, müsse die Kommission das Mercosur-Abkommen vorläufig in Kraft setzen.
Das Europäische Parlament hatte zuvor mit knapper Mehrheit beschlossen, das EU-Freihandelsabkommen mit Ländern des südamerikanischen Staatenbunds Mercosur dem Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) vorzulegen. 334 Stimmen gab es für eine Überprüfung, 324 dagegen. 11 Abgeordnete enthielten sich. Durch das Warten auf das Gutachten könnte sich der Ratifizierungsprozess erheblich verzögern. Theoretisch könnte es allerdings schon zuvor vorläufig angewandt werden, wenn die EU-Kommission eine entsprechende Entscheidung trifft.
Entscheidung schwächt EU enorm gegenüber den USA
«Die Entscheidung kommt angesichts der Zolldrohungen durch US-Präsident Trump zur absoluten Unzeit und schwächt die EU unmittelbar in den Gesprächen mit Trump in Davos enorm», sagte Beißwenger. Die Mehrheit der Abgeordneten habe offensichtlich den Ernst der Lage nicht erkannt. «Damit haben die Glaubwürdigkeit und die Verlässlichkeit der Europäischen Union einen schweren Schaden erlitten. So steht die endgültige Entscheidung über das Abkommen auf der Kippe.»
«Wir schießen uns damit ins eigene Knie», sagte Beißwenger. Für Bayern, dessen Wirtschaftskraft wesentlich auf Export basiere, gelte mehr denn je: «Europa muss handlungsfähig bleiben und verlässliche Rahmenbedingungen schaffen – gerade in Zeiten globaler Instabilität und Herausforderungen.»