Autor: Stojancho Gjorgjiev

  • Wie die USA abkassieren – Expertin erklärt, wie Trumps Zölle funktionieren und warum sie so schädlich für die deutsche Wirtschaft sind (FOTO)

    Donald Trump macht keinen Hehl aus seiner protektionistischen Agenda: Neue Strafzölle auf europäische Waren sollen die heimische Industrie schützen, doch in Wahrheit zahlen vor allem die Handelspartner die Rechnung. Für deutsche Unternehmen bedeutet das: steigende Exportkosten, sinkende Wettbewerbsfähigkeit und Unsicherheit bei der Planung.

    Zölle sind kein Mittel gegen Globalisierung, sie sind ein Preisaufschlag auf wirtschaftliche Zusammenarbeit. Besonders hart trifft es exportstarke Industriezweige wie Maschinenbau oder Automobilzulieferer. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche wirtschaftlichen Folgen drohen und wie Unternehmen jetzt gegensteuern können.

    Trumps protektionistische Agenda und ihre Folgen

    Mit neuen Strafzöllen und Drohungen weiterer Handelshemmnisse verschärft Donald Trump seinen protektionistischen Kurs. Seit April 2025 gelten auf nahezu alle EU-Waren pauschal 10 Prozent Strafzoll, zeitweise drohten sogar 20 bis 30 Prozent Aufschläge. Nach harten Verhandlungen wurde Ende Juli jedoch ein Rahmenabkommen erzielt: Seit August sind die Zölle auf EU-Produkte (außer Stahl/Aluminium) auf maximal 15 Prozent gedeckelt. Besonders im Automobilsektor und bei Fahrzeugteilen bedeutet das zwar eine Entlastung gegenüber den anfänglichen 27,5 Prozent aber weiterhin erhebliche Mehrkosten.

    Offiziell sollen die Maßnahmen die US-Industrie schützen, tatsächlich führen sie jedoch dazu, dass ausländische Produzenten stärker belastet werden und Produkte auf dem amerikanischen Markt teurer werden können. Vor allem deutsche Exporteure aus der Automobilindustrie und dem Maschinenbau geraten dadurch unter Druck. Viele Firmen müssen steigende Kosten schultern, während gleichzeitig die Nachfrage schwankt und Geschäftsbeziehungen komplizierter werden. Zwar hat das Abkommen die akute Eskalation gebremst, dennoch erschweren unklare Umsetzungsregeln und drohende neue Maßnahmen weiterhin die Planung.

    Unterschiedliche Ausgangslagen für Konzerne und Mittelständler

    Große Konzerne verfügen häufig über eigene Zollabteilungen und können auf eine solide Datenbasis zurückgreifen. Dadurch sind sie besser in der Lage, die finanziellen Mehrbelastungen zu kalkulieren und alternative Strategien zu entwickeln. Mittelständische Betriebe hingegen stehen vor größeren Herausforderungen. Ihnen fehlt oft die nötige Expertise, sodass sie kurzfristig gezwungen sind, die steigenden Kosten direkt an ihre Kunden weiterzugeben. Das wiederum kann zu sinkenden Umsätzen führen. Besonders problematisch wird es, wenn große Geschäftspartner ihre Marktmacht ausnutzen und die zusätzlichen Belastungen auf kleinere Zulieferer übertragen.

    Flexibilität als Schlüssel zum Erfolg

    Neben solider Daten und Planung ist vor allem Flexibilität entscheidend, um trotz Zöllen wettbewerbsfähig zu bleiben. Unternehmen, die ihre Lieferketten variabel gestalten und Zolloptimierungen frühzeitig einplanen, können schneller auf politische Richtungswechsel reagieren. Gerade Trumps unberechenbarer Kurs macht es notwendig, dass Betriebe innerhalb kürzester Zeit auf neue Vorgaben reagieren können, um nicht den Anschluss auf dem US-Markt zu verlieren. Beispiele aus 2025 zeigen, dass Autohersteller wie Volvo oder auch deutsche OEMs bereits Teile ihrer Produktion in die USA verlagern, um die Strafzölle zu umgehen.

    Organisatorische Maßnahmen: Daten und Verträge im Fokus

    Die Basis für schnelle Reaktionen liegt in der Organisation. Wer Stammdaten wie Ursprungslandangaben und Zolltarifnummern sorgfältig pflegt, kann sofort erkennen, welche Auswirkungen neue Zölle auf den eigenen Betrieb haben. Fehlende Daten hingegen führen dazu, dass wertvolle Zeit verloren geht, weil zunächst ermittelt werden muss, ob ein Unternehmen überhaupt betroffen ist.

    Auch die Vertragsgestaltung spielt eine zentrale Rolle. Viele Firmen sichern ihren Partnern DDP-Lieferbedingungen zu, bei denen sie die Zollkosten übernehmen. Diese Praxis bindet sie jedoch stark an die politischen Rahmenbedingungen. Flexibler sind Verträge mit Klauseln, die Zollrisiken begrenzen oder ausschließen. Gerade seit Einführung des 15 Prozent-Deckels raten Experten, solche Klauseln noch stärker zu nutzen, um bei erneuten Drohungen (zum Beispiel Stahl/Alu-Sonderzölle von 50 Prozent) abgesichert zu sein.

    Handelsbeziehungen strategisch gestalten

    Darüber hinaus können Unternehmen ihre Handelsbeziehungen so planen, dass sie Zollrisiken von vornherein minimieren. Freihandelsabkommen wie das USMCA zwischen den USA, Mexiko und Kanada zeigen, wie sich bestimmte Märkte strategisch nutzen lassen, um zusätzliche Zölle zu vermeiden. Auch regelmäßige Szenarienanalysen sind wichtig, um sich frühzeitig auf mögliche Veränderungen vorzubereiten. Die EU versucht zudem, durch neue Abkommen (etwa mit Mercosur und Indien) Ausweichmärkte zu schaffen, damit deutsche Exporteure weniger abhängig von den USA sind. Wer wirtschaftliche und politische Entwicklungen eng verfolgt und Frühwarnsysteme einsetzt, verschafft sich einen entscheidenden Zeitvorteil, um rechtzeitig gegenzusteuern.

    Fazit

    Zölle sind kein Schutzschild gegen Globalisierung, sondern eine künstliche Verteuerung internationaler Zusammenarbeit. Für deutsche Unternehmen bedeuten sie steigende Kosten, sinkende Nachfrage und große Unsicherheit. Während Konzerne ihre Erfahrung und Daten nutzen können, stehen Mittelständler unter besonderem Druck. Der 15 Prozent-Kompromiss zwischen den USA und der EU hat die schlimmsten Eskalationsszenarien verhindert, aber er belastet Exporteure weiterhin erheblich. Wer jedoch frühzeitig Transparenz schafft, Daten aufbereitet, Verträge anpasst und Handelsbeziehungen strategisch plant, kann flexibel auf Trumps Politik reagieren. Die richtige Kombination aus kurzfristigen Maßnahmen und langfristiger Strategie erhöht die Chancen, auch in einem von Unsicherheit geprägten Umfeld erfolgreich zu bestehen.

    Über Janine Lampprecht:

    Janine Lampprecht ist die Gründerin der Grenzlotsen GmbH. Sie unterstützt Unternehmen bei der Optimierung ihres Zollwesens. Mit ihren maßgeschneiderten Programmen in den Bereichen Coaching, Beratung und Outsourcing bietet das Team der Grenzlotsen GmbH flexible Lösungen für jedes Unternehmen. Weitere Informationen unter: https://www.grenzlotsen.de/

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  • Hollywood-Star Udo Kier ist tot

    Der deutsche Schauspieler Udo Kier ist gestorben. Der Hollywood-Star starb am Sonntag im Alter von 81 Jahren im kalifornischen Palm Springs, wie sein Management in Los Angeles der Deutschen Presse-Agentur bestätigte.

  • Trump: Ukraine soll US-Plan bis Donnerstag akzeptieren

    US-Präsident Donald Trump erwartet von der Ukraine, dass sie den von den Vereinigten Staaten vorgelegten Plan zur Beendigung des Ukraine-Krieges bis kommenden Donnerstag im Wesentlichen akzeptiert. «Donnerstag ist unserer Meinung nach ein geeigneter Zeitpunkt», sagte Trump in einem Gespräch mit Fox News Radio auf die Frage, ob die USA der Ukraine eine «lockere Frist» gesetzt hätten, um dem Plan zuzustimmen.

  • Innomotics stellt einzigartiges Motorendesign und weitere Innovationen auf SPS vor (FOTO)

    Nürnberg (ots)

    • Innovatives Niederspannungsmotor-Design mit herausragender Effizienz
    • Neue Technologien für höhere Anlagenverfügbarkeit
    • Cybersecurity und Kreislaufwirtschaft durch Integrate Shield und ReFresh

    Innomotics präsentiert auf der SPS 2025 in Nürnberg seine neuesten Innovationen im Bereich Elektromotoren und Antriebssysteme. Im Zentrum des Messeauftritts stehen neben zukunftsweisenden Motorentechnologien auch die Themen Cybersecurity und Kreislaufwirtschaft, die eine entscheidende Rolle für die Industrie von morgen spielen.

    Niederspannung: Einzigartiges Motorendesign für höchste Effizienz

    Innomotics stellt in diesem Jahr eine revolutionäre Konzeptstudie für Niederspannungsmotoren vor. Der Konzeptmotor erreicht ohne den Einsatz von seltenen Erden Wirkungsgrade über bisher bekannte Grenzen hinaus.

    Zudem wird die „Motor Mounted Line“ zu sehen sein – ein ultrakompaktes und energieeffizientes Niederspannungsantriebssystem mit Permanentmagnetmotoren in der Systemeffizienzklasse IES5.

    Die vorgestellte Produktpalette im Niederspannungsbereich umfasst weiterhin explosionsgeschützte Motoren mit erweitertem IE4-Effizienzbereich sowie NORSOK-Oberflächenschutz, die für besonders anspruchsvolle Umgebungen optimiert sind.

    Hochspannung: Technologien für gesteigerte Anlagenverfügbarkeit

    Zur Steigerung der Anlagenverfügbarkeit präsentiert Innomotics neuartige patentierte, ölgeschmierte Wälzlager „Oil Lubricated Rolling Bearings“ (OLRB), die für kontinuierliche Schmierung sorgen und sowohl Wartungskosten als auch -aufwand reduzieren. Während fettgeschmierte Lager bereits nach etwa zwei Monaten nachgeschmiert werden müssen, ist bei OLRB ein Ölwechsel frühestens alle zwei Jahre notwendig.

    Das ebenfalls ausgestellte, auf dem Markt einzigartige „Active Vibration Control System“ (AVCS), minimiert Vibrationen und sorgt für höchste Energie- und Leistungseffizienz. Das System ermöglicht den Betrieb ohne Drehzahlsperrbereiche und bietet flexible Anpassungsmöglichkeiten für verschiedene Drehzahlen.

    Mehr Sicherheit für vernetzte Industrie und Nachhaltigkeit durch Instandsetzung

    Mit „Integrate Shield“ bringt das internationale Unternehmen mit Hauptsitz in Nürnberg, Sicherheit und Effizienz in die digitale Arbeitswelt – eine moderne Arbeitsgenehmigungs- und LOTO-Steuerung (Lockout/Tagout) für mehr Betriebssicherheit und damit ein wichtiges Element der Cybersecurity in industriellen Prozessen.

    Die Initiative „ReFresh“ rundet das Portfolio ab: Ein nachhaltiges Refurbishment-Konzept, das maximale Anlagenperformance bei gleichzeitigem Ressourcenschutz garantiert und die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft in den Mittelpunkt stellt.

    Michael Reichle, CEO von Innomotics, betont: „Unsere Innovationen unterstützen unsere Kunden dabei, Profitabilität und Verfügbarkeit von Anlagen zu erhöhen – ohne dabei Kompromisse bei Nachhaltigkeit und Sicherheit einzugehen. Moderne Antriebstechnologien sind der Schlüssel für mehr Wachstum in Zeiten knapper werdender Ressourcen. Effiziente und qualitativ hochwertige Systeme werden sich auf diesem Markt langfristig durchsetzen.“

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  • Deutsche Wirtschaft tritt auf der Stelle – Hoffnung für 2026

    Aufschwung erneut vertagt: Nach Nullwachstum im Sommer hofft die deutsche Wirtschaft auf die nächsten Monate. Bereits im Schlussquartal könnte die Wirtschaftsleistung wieder etwas zulegen, 2026 sollten dann staatliche Milliardeninvestitionen für ein Ende der Dauerflaute sorgen – so zumindest die Erwartung vieler Volkswirte.

    Im dritten Quartal 2025 trat Europas größte Volkswirtschaft auf der Stelle. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) blieb zum Vorquartal unverändert, wie das Statistische Bundesamt bestätigte. 

    Zum Jahresauftakt hatte es noch ein Mini-Wachstum gegeben – allerdings vor allem deswegen, weil Firmen aus Sorge vor der sich abzeichnenden aggressiven Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump Geschäfte vorzogen. Im zweiten Vierteljahr war das Bruttoinlandsprodukt dann um 0,2 Prozent geschrumpft.

    Zölle setzen Exportwirtschaft unter Druck

    Im Zeitraum Juli bis September investierten Unternehmen zwar mehr in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge, wie aus den jüngsten Daten des Wiesbadener Bundesamtes hervorgeht: Die Investitionen in Ausrüstungen nahmen zum Vorquartal um 1,1 Prozent zu.

    Doch die Ausfuhren von Waren und Dienstleistungen «Made in Germany» gingen um 0,7 Prozent zurück. Höhere US-Zölle belasten die Exportnation Deutschland. Auch das Geschäft auf dem chinesischen Markt läuft nicht mehr so gut, wie etwa die Maschinen- und Anlagenbauer berichten.

    «Die Konjunktur wurde im dritten Quartal von schwachen Exporten gebremst, während die Investitionen leicht zulegten», sagte die Präsidentin des Statistischen Bundesamtes, Ruth Brand. 

    Verbraucher halten ihr Geld zusammen

    Gestiegene Preise für Lebensmittel und Dienstleistungen bremsen zudem den privaten Konsum. Erstmals seit dem Schlussquartal 2023 ging der private Konsum zum Vorquartal zurück (minus 0,3 Prozent), weil Haushalte weniger Geld in Hotels und Gastronomie ausgaben. Umfragen zufolge wollen viele Verbraucher sogar im sonst umsatzstarken Weihnachtsgeschäft kürzertreten.

    Das könnte auch Arbeitsplätze kosten: Vor allem im Einzelhandel stieg zuletzt der Anteil der Unternehmen, die ihre wirtschaftliche Existenz akut bedroht sehen, wie eine Umfrage des Ifo-Instituts ergab.

    Der Arbeitsmarkt ist ohnehin unter Druck. In wichtigen Branchen wie der Automobilindustrie wurden binnen eines Jahres fast 50.000 Jobs gestrichen. Zudem fiel die Herbstbelebung auf dem deutschen Arbeitsmarkt schwach aus. Saisonal bedingt dürfte in den Wintermonaten Januar und Februar die Zahl der Arbeitslosen hierzulande wieder auf mehr als drei Millionen steigen.

    Drittes Rezessionsjahr wird wohl knapp vermieden

    Trotz allem könnte die deutsche Wirtschaft 2025 knapp am dritten Jahr ohne Wachstum vorbeischrammen. Wirtschaftsinstitute, die Bundesregierung und auch die EU-Kommission rechnen mit einem Mini-Plus von etwa 0,2 Prozent. Allerdings würde Europas größte Volkswirtschaft damit im EU-Keller landen: In ihrer Herbstprognose sagt die EU-Kommission nur für Finnland mit 0,1 Prozent ein noch geringeres Wirtschaftswachstum voraus.

    Im nächsten Jahr dürfte die deutsche Wirtschaft nach Einschätzung von Ökonomen kräftiger zulegen – nicht zuletzt wegen staatlicher Milliarden für Infrastruktur wie Straßen und Schienen sowie für Verteidigung.

    Rückenwind durch staatliche Milliarden schwächer als erwartet

    Dabei kommt es jedoch auch darauf an, wie zielgerichtet das Geld eingesetzt wird. «Zwar sollten die beschlossenen Investitionsoffensiven helfen, Deutschland im Jahr 2026 zumindest wieder näher an den Wachstumsdurchschnitt der Eurozone heranzuführen und die rote Laterne abzulegen», ordnet Robert Greil, Chefstratege bei der Privatbank Merck Finck, ein. «Doch der Rückenwind fällt deutlich schwächer aus, als viele erwarten.» 

    Einschätzungen des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zufolge fließen von den bis 2029 vorgesehenen 271 Milliarden Euro im Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität rund 133 Milliarden in bereits geplante Maßnahmen. Greils Fazit: «Fast die Hälfte der Mittel erzeugt also keinen zusätzlichen Impuls.»

  • Manpower Whitepaper Automation / Erneut steht das Team Mensch-Maschine vor einer Revolution / Whitepaper zeigt neue Zahlen, aktuelle Entwicklung und gibt Tipps für HR-Verantwortliche (FOTO)

    Frankfurt am Main (ots)

    • 58 Prozent der Unternehmen in Europa investieren verstärkt in Automation – Fachkräftemangel und neue KI-Möglichkeiten treiben Wandel, dem sich Unternehmen und Arbeitnehmende nicht entziehen können
    • 31 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland sehen wirtschaftliche Unsicherheiten als Herausforderung für ihre Karriere – nur 14 Prozent befürchten aber, durch KI ersetzt zu werden
    • Agentenbasierte KI und intelligente Automatisierung verändern Arbeitswelt – Weiterbildung und Integration als Schlüssel zum Erfolg

    Die deutsche Wirtschaft befindet sich an einem Wendepunkt: Während globale Unsicherheiten und der anhaltende Fachkräftemangel Unternehmen fordern, eröffnen industrielle und softwarebasierte Automation* neue Chancen für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit. Das aktuelle Whitepaper Automatisierung „Robotik und KI als neue Team-Mitglieder“ von Manpower Deutschland zeigt: Wer jetzt in Technologie und Menschen investiert, gestaltet die Zukunft aktiv mit.

    Die Mehrheit der Unternehmen hat 2025 ihre Automatisierungsinvestitionen erhöht. Besonders große Unternehmen und Hightech-Sektoren liegen vorne. Für HR und die Geschäftsleitung bedeutet das: Workforce-Planung, Qualifizierung und Change-Management werden zur strategischen Daueraufgabe“, ordnet Iwona Janas, Country Manager der ManpowerGroup Deutschland, die Ergebnisse des Reports ein. „Unternehmen, die ihre Belegschaften gezielt weiterentwickeln und Automation als Chance, wenn nicht sogar als Partner, begreifen, werden gestärkt aus dem Wandel hervorgehen.“

    Globale und deutsche Trends im Überblick

    • Investitionen steigen:61 Prozent der Unternehmen weltweit (58 Prozent der Unternehmen in Europa) haben laut ManpowerGroup Arbeitsmarktbarometer Q3/2025 bis Mitte 2025 bereits ihre Budgets für Prozess- und Aufgabenautomatisierung erhöht. Für das kommende Jahr planen besonders große Unternehmen (68 Prozent) sowie Branchen wie IT (70 Prozent), Kommunikation (71 Prozent) und Finanzen & Immobilien (67 Prozent) Investitionen in Automation.
    • KI-Agenten auf dem Vormarsch:Intelligente Automatisierungstools wie agentenbasierte KI werden voraussichtlich generative KI als Arbeitsmarkttrend ablösen. Sie können in gewissem Maße eigenständige Entscheidungen treffen und flexibel mit Menschen und Maschinen zusammenarbeiten – benötigen aber weiterhin menschliche Aufsicht.
    • Automatisierung verändert Tätigkeitsbereiche:Arbeitgeber in Deutschland erwarten, dass in den nächsten fünf Jahren vor allem die Bereiche IT & Daten (76 Prozent), Vertrieb & Marketing (73 Prozent) und Administration & Bürounterstützung (72 Prozent) am stärksten von Automatisierung betroffen sein werden.
    • Wirtschaftliche Unsicherheiten bereiten mehr Sorge als KI:Arbeitnehmende in Deutschland sorgen sich weniger, durch KI oder Automation ersetzt zu werden (14 Prozent im Vergleich zu beispielsweise Indien mit 31 Prozent und dem weltweiten Durchschnitt von 19 Prozent). Vielmehr stehen wirtschaftliche Unsicherheit (31 Prozent) und Umstrukturierungen im Unternehmen (21 Prozent) im Fokus.

    Was Unternehmen jetzt tun können

    „Realistisch bleiben und insbesondere KI nicht überschätzen“, empfiehlt Janas angesichts des Reports. „Selbst fortgeschrittene agentenbasierte KI stolpert über Alltagsaufgaben, interpretiert Feedback falsch und verliert bei kleinen Abweichungen den Faden.“ Das seien starke Argumente gegen die verbreitete Vorstellung „KI kann alles“ und widerspreche der Befürchtung, dass KI die Mitarbeitenden von einem Tag auf den anderen ersetzt. „Automatisierung ist kein Jobkiller, sondern ein Innovationsmotor. Entscheidend ist, Technologie und menschliche Kompetenz zu verbinden und Menschen nachhaltig weiterzuentwickeln.“

    Die Einführung neuer Technologien verändert sowohl Tätigkeitsbereiche als auch die Aufgabenverteilung. Gleichzeitig schafft sie auch Bedarf an gezielter Qualifizierung. Entscheidend sei, dass Unternehmen technische Lösungen und Weiterbildung gemeinsam vorantreiben. „Dabei unterstützen wir unsere Kunden mit maßgeschneiderten Workforce-Lösungen, internationalen Recruiting-Netzwerken und Qualifizierungsprogrammen“, so Janas.

    Wichtig sei außerdem, bestimmte Best Practices zu berücksichtigen:

    • Mitarbeiterfreundliche Gestaltung:Systeme so aufsetzen, dass sie intuitiv funktionieren und Frust vermeiden.
    • End-to-End-Integration:Nahtlos vernetzen und neue Tools nur einführen, wenn sie sich sauber in bestehende Prozesse einfügen.
    • Teamarbeit Mensch/Maschine:Aufgaben klar nach Stärken von Technik und Mitarbeitenden aufteilen.
    • KI überwacht einsetzen:Auch die fortschrittlichste KI bleibt auf verlässliche menschliche Aufsicht angewiesen. Führen Sie regelmäßige Wirkungschecks ein – und binden Sie die Perspektiven der Mitarbeitenden ein, die täglich mit den Systemen arbeiten.
    • Kompetenzen stärken:Mitarbeitende frühzeitig schulen und beim Umgang mit neuer Technik begleiten.
    • Erfolgsmessung neu denken:Neben Produktivität zählen auch Fehlerreduktion, Mitarbeiterzufriedenheit und Engagement.

    Zu den vollständigen Ergebnissen und dem kostenlosen Download des Whitepapers.

    *Die beiden Haupttypen sind die industrielle Automatisierung und die Automatisierung von Software.Industrielle Automatisierung nutzt physische Roboter für die manuelle Arbeit in der Fertigung und anderen Produktionsumfeldern. Die Softwareautomatisierung verbessert die Produktivität und Effizienz von z.B. HR-Tools und der Mitarbeitenden selbst, indem sie einfachere digitale Aufgaben an intelligente Maschinenpartner delegiert.

    Manpower GmbH & Co. KG

    Als einer der größten Personaldienstleister in Deutschland vermittelt Manpower seit 1965 gewerbliches Personal und qualifizierte Fachkräfte in passende Arbeitsplätze. Mit einem weit verzweigten Netzwerk an Kunden in der Industrie, Gewerbebetrieben, Technik und Handwerk ist Manpower für Bewerber und Bewerberinnen nicht nur eine zuverlässige Anlaufstelle für die Themen Zeitarbeit und Personalvermittlung, sondern auch ein vertrauenswürdiger Partner, für den der Mensch im Mittelpunkt steht – damit Talente nicht nur vermittelt, sondern auch weiterentwickelt und nachhaltig beschäftigungsfähig gemacht werden.

    Pressekontakt:
    Manpower Deutschland GmbH & Co. KG
    Pressestelle
    Dr. Katrin Luzar
    Frankfurter Straße 60-68
    65760 Eschborn
    E-Mail: presse@manpower.de
    Weitere Presseunterlagen finden Sie auch im Internet unter https://www.manpowergroup.de.
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    Quelle:            ManpowerGroup Deutschland GmbH
  • Damian Hardung reanimiert – Serienstar erzählt von Notfall

    Schauspieler Damian Hardung (27) lässt derzeit in der romantischen Drama-Serie «Maxton Hall» viele Fanherzen höher schlagen. Und auch privat kennt sich der Kölner Medizinstudent mit körperlichen Ausnahmezuständen aus: So habe er schon mal einen medizinischen Notfall betreuen müssen.

    «Da wird es einem schon anders, wenn plötzlich eine Notfallsituation auftritt und da jemand liegt, der nicht atmet und du anfängst zu reanimieren», sagte er der Deutschen Presse-Agentur. «Das ist schon eine komische Situation, aber auch ein Moment der Selbstwirksamkeit, wenn man einfach merkt, dass es auch einen praktischen Sinn hat, wenn man Sachen theoretisch begreift».

    Der Schauspieler, der als Jugendlicher durch die Vox-Serie «Club der roten Bänder» bekannt wurde, spielt die Hauptrolle im Erfolgsformat «Maxton Hall». Die zweite Staffel, die auf Amazon Prime Video läuft, führt in vielen Ländern derzeit die Hitliste des US-Streamingdienstes an.

    Traumatische Rollen schlagen auf den Körper

    Der 27-Jährige ist derzeit vielgefragt. Manche Rollen verlangten ihm so viel ab, dass er danach etwas Abstand brauche. «Ich hatte letztes Jahr ein ganz tolles Drehbuch, aber es war eine wahnsinnig traumatisierte Rolle. Ich kam gerade von der zweiten Staffel „Maxton Hall“, in der ich auch sehr viel Trauer und Trauma durchmache mit meiner Figur. Und ich konnte das nicht mehr», erklärte Hardung. «Ich war wirklich an einem Punkt, der sich für mich nicht mehr gut angefühlt hat.»

    Er habe außerdem im vergangenen Winter eine halbjährige Pause eingelegt und sich teilweise monatelang vor jeder Kamera versteckt. «Ich wollte einfach wieder zu mir finden, unabhängig von der Außenwahrnehmung.» 2026 ist der Kölner unter anderem in der Verfilmung des dystopischen Juli-Zeh-Romans «Corpus Delicti» zu sehen.

  • Neapel zankt um Maradona-Kultstätte: Vorläufiger Frieden?

    In Neapel wird er wie ein Heiliger verehrt. «Dios existe» – Gott existiert – steht etwa auf einem herzförmigen Poster. Gemeint ist aber nicht der Allmächtige, sondern der Fußballer Diego Maradona. Die Liebe zu dem gebürtigen Argentinier ist so groß, dass die Italiener ihrem Idol im Herzen der süditalienischen Metropole ein Denkmal gesetzt haben: Am Largo Maradona – den es allerdings in Neapels Straßenverzeichnis offiziell gar nicht gibt.

    Der kleine Platz mitten in den Quartieri Spagnoli (Spanisches Viertel) ist dem Mann gewidmet, der von 1984 bis 1991 beim SSC Neapel spielte und den Verein zu zwei Meisterschaften führte. Seit einigen Jahren ist der Largo Emanuele De Deo – so der eigentliche Name – eine der größten Touristenattraktionen der Stadt.

    In den engen Gassen bietet sich den Besuchern heute ein wahrhaftiges Fan-Eldorado: Straßenhändler verkaufen alle möglichen Maradona-Devotionalien von kleinen Statuen über Schlüsselanhänger bis hin zu Trikots. Doch fünf Jahre nach dem Tod der Fußballlegende gibt es genau darum Streit in Neapel. Am Dienstag (25. November) jährt sich Maradonas Todestag zum fünften Mal.

    Maradona-Konterfei mit Laken verhüllt

    Im Grunde geht es bei dem Streit um die Gewerbelizenzen der Straßenverkäufer und Imbissbetreiber dort. Im Oktober eskalierte der Streit, als die Polizei eine großangelegte Razzia am Largo Maradona durchführte: Mehrere Stände wurden konfisziert, Händler bekamen hohe Bußgeldbescheide, außerdem beschlagnahmten die Einsatzkräfte zahlreiche Maradona-Souvenirs. Ein Standinhaber soll obendrein illegal Strom abgezweigt haben.

    Aus Protest verhängten die Betreiber den Wallfahrtsort mit einer Plastikplane. Für Touristen auf der Suche nach dem typischen Selfie besonders bitter: Das berühmte Maradona-Wandbild, das den jungen Diego im himmelblauen Napoli-Trikot an einer Hauswand zeigt, wurde ebenfalls verhüllt.

    Der Konflikt schwelt seit Jahren. Antonio Esposito, auch bekannt als «Bostik», hatte den Ort in seiner heutigen Form auf privatem Grund errichtet. Seit geraumer Zeit habe er bei der Stadtverwaltung um die richtigen Genehmigungen für die Händler gebeten. «Wir fordern seit Jahren die Legalisierung, und niemand hört uns zu. Dann kommen sie und führen Razzien durch», empörte sich Esposito nach dem jüngsten Einsatz.

    Largo Maradona längst wichtiger Tourismusfaktor

    Denn die Händler verfügen nach seinen Worten bisher nur über Lizenzen für den mobilen Straßenhandel und nicht für permanente Gewerbe. Da der Largo Maradona privat verwaltet wird, sind die Verfahren für die richtigen Genehmigungen und Gewerbescheine langwierig und vor allem kompliziert.

    Der öffentliche Druck der Händler – als wichtiger Tourismus- und Wirtschaftsfaktor – hat nach zwei Wochen Wirkung gezeigt. Neapels Bürgermeister Gaetano Manfredi, zunächst nicht zu Kompromissen bereit, zeigte sich offen für Verhandlungen. Mehrere Treffen zwischen Stadt und Esposito mit seinem Anwalt Angelo Pisani wurden in der Folge abgehalten.

    Neapels Bürgermeister lenkt ein

    Und tatsächlich verkündete Bürgermeister Manfredi überraschend eine Einigung in dem Streit: Der Bereich des Largo Maradona soll der Gemeinde übertragen werden, «um klare Regeln zu gewährleisten». Offenbar hat der öffentliche Druck Manfredi zum Einlenken gebracht. Die wirtschaftliche Bedeutung der Kultstätte für seine Stadt konnte er wohl nicht mehr ignorieren.

    Schätzungen der lokalen Behörden haben 2023 etwa sechs Millionen Menschen die Quartieri Spagnoli besucht – vor allem wegen des Largo Maradona. 

    Durch die Übertragung des Bereichs an die Gemeinde soll es einfacher sein, Genehmigungen und Gewerbescheine für die Händler zu erteilen. Wie konkret eine Einigung wirklich ist, ist nicht ganz klar. Offiziell wurde zunächst ein «Prozess» eingeleitet. Genaue Details sind ebenfalls nicht bekannt.

    Seit Einigung immer wieder neue Einsätze

    Manfredi sprach jedoch überschwänglich von einem «neuen Anfang für den Largo Maradona». Ob die Lösung Bestand haben wird, wird sich zeigen. Erst kürzlich wurden wieder einige Händler von den Behörden ins Visier genommen. Anwohner und Touristen beobachteten, wie Beamte einen ganzen Stand mit Napoli-Trikots in einen Transport luden und konfiszierten. Auch die üblichen Souvenirs wie Magnete und Handyhüllen wurden beschlagnahmt.

    Die Plastikplanen über den Ständen und das Bettlaken auf dem Maradona-Konterfei sind unterdessen verschwunden. Der Schritt der Stadtverwaltung scheint die Händler beschwichtigt zu haben – vorerst. Lokale Medien in Neapel berichteten seit der Einigung immer wieder von neuen Einsätzen der Polizei. Es dürfte nicht lange dauern, bis die Stimmung am Largo Maradona wieder kippt.

  • Wintereinbruch sorgt in Niedersachsen für zahlreiche Unfälle

    Der Schnee-Einbruch hat in der Nacht zu Montag für zahlreiche Glätteunfälle vor allem im Nordwesten gesorgt. Das berichten die Polizeidienststellen.

    Allein im Bereich zwischen Cuxhaven, Jever und Diepholz gab es 42 Glätteunfälle. Das berichtet die dort zuständige Polizeidirektion Oldenburg. Dabei seien aber keine schwer verletzten Personen zu beklagen gewesen. Die größten Auswirkungen habe ein Lkw gehabt, der sich auf der A1 am Bremer Kreuz aufgrund der Glätte gedreht hatte. Die Strecke habe in Fahrtrichtung Hamburg für mehrere Stunden gesperrt werden müssen.

    Schwerer Unfall im Emsland

    Im Emsland kam es bereits am Sonntagabend zu einem Unfall, bei dem ein Auto in den Gegenverkehr geriet, sagte ein Polizeisprecher. Dabei habe sich eine Person schwer verletzt. Ob Glätte der Auslöser war, sei unbekannt.

    Im Harz habe es trotz Schnee und Eis keine glättebedingten Unfälle gegeben. 

    Am Montag kommt es laut Deutschem Wetterdienst in der ersten Hälfte des Tages im Osten Niedersachsens noch zu Glättegefahr. Später klettern die Temperaturen auf 3 Grad im Wendland und bis zu 7 Grad auf den ostfriesischen Inseln.

  • Umstrittener Glasaufzug auf Bali soll abgerissen werden

    Ein umstrittener Glasaufzug an einer der berühmtesten und meistfotografierten Küstenklippen Balis soll wieder abgerissen werden. Der Gouverneur der indonesischen Insel, I Wayan Koster, ordnete nach längerem Hin und Her den Rückbau des halb fertiggestellten Projekts an. Grund sind gleich mehrere Verstöße gegen Umwelt- und Bauvorschriften. Das weiße Stahlgerippe hatte in den vergangenen Wochen heftige Kontroversen ausgelöst – vor allem, weil es den einst herrlichen Ausblick verschandelte.

    Worum ging es?

    Das 180 Meter hohe Bauwerk sollte Touristen künftig in gläsernen Kabinen zum berühmten «T-Rex-Felsen» auf der kleinen Nachbarinsel Nusa Penida hinabfahren lassen. Die Klippen am Kelingking Beach formen – von oben betrachtet – einen riesigen Dinosaurierkopf mit geöffnetem Maul. Auf Instagram und in anderen sozialen Netzwerken kursieren Hunderttausende Bilder des ikonischen Motivs unter Hashtags wie #kelingkingbeach und #trexcliff. 

    Der Aufzug war vor allem dazu gedacht, den beschwerlichen Abstieg zu erleichtern: Touristen waren auf dem steilen Pfad immer wieder verunglückt. Rund 70 Prozent der Anlage waren bereits fertiggestellt, da stoppten die örtlichen Behörden Ende Oktober die Arbeiten. Als Grund wurden fehlende Genehmigungen und mögliche Verstöße gegen Umwelt- und Planungsregeln angegeben.

    Sechs Monate Zeit für Abriss

    Das Unternehmen PT Indonesia Kaishi Tourism Property Investment Development habe nun sechs Monate Zeit, den Lift vollständig zu entfernen, sagte Koster vor Journalisten. «Wenn die Firma den Abriss nicht innerhalb der vorgegebenen Frist durchführt, wird die Provinzregierung ihn gemeinsam mit dem Bezirk Klungkung im Einklang mit dem Gesetz vornehmen», betonte der Gouverneur. Nach der Demontage des Turms müsse der Entwickler das Gelände innerhalb von drei Monaten wieder in seinen ursprünglichen Zustand versetzen.

    Koster betonte, die Entscheidung sei Teil einer größeren Initiative zum Schutz von Natur, Kultur und gesellschaftlichen Werten auf Bali – und nicht etwa investitionsfeindlich. «Bali braucht Investitionen, aber sie müssen mit Anstand und Verantwortung erfolgen», sagte er. Bauprojekte sollten «Bali lieben und schützen und es nicht ausbeuten». Die hinduistisch geprägte «Insel der Götter» leidet schon länger unter dem zunehmenden Druck durch den Massentourismus.