Autor: Stojancho Gjorgjiev

  • Deutsche Wirtschaft fordert mehr Tempo bei humanoider Robotik (FOTO)

    Die große Mehrheit der Industrie-Entscheider in Deutschland bewertet humanoide Roboter als Innovationstreiber für die Automation der Zukunft. 82 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass Deutschland humanoide Roboter nach chinesischem Vorbild verstärkt entwickeln und fördern sollte. Zu diesem Ergebnis gelangt der automatica Trendindex 2026. Für die Erhebung wurden im Auftrag der automatica insgesamt 100 Fach- und Führungskräfte in Deutschland befragt, die in ihren Unternehmen über den Einsatz von Robotik und Automation entscheiden.

    „China setzt seit Jahren sehr konsequent auf eine nationale Robotik-Strategie, um die Chancen moderner Automation systematisch zu nutzen“, sagt Patrick Schwarzkopf, Geschäftsführer des VDMA-Fachverbandes Robotik + Automation. „Der jüngst von Peking vorgestellte Fünfjahresplan stellt intelligente Robotik jetzt ins Zentrum der Entwicklungsziele. Mit den Humanoiden Robotern wird dabei ein neues Kapitel aufgeschlagen: Ziel ist es, eine ‚embodied intelligence‘ zu entwickeln, bei der KI-Software mit physischer Robotik vernetzt wird. Geplant sind ganz neue praktische Anwendungen von KI für die Automation in Industrie und Wirtschaft.“

    Robotik und Automation unverzichtbar für die Wettbewerbsfähigkeit

    Auch in Deutschland gilt intelligente Robotik als zentrales Innovationsfeld: 78 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass der Einsatz von KI in Robotik und Automation für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie unverzichtbar ist. Laut automatica Trendindex sind humanoide Roboter bereits eine wichtige Ergänzung in der industriellen Fertigung (85%). Und das obwohl sie sich für 68 Prozent der Befragten noch überwiegend in Pilotprojekten ohne breit etabliertes Einsatzgebiet befinden.

    „Sicherlich ist Humanoide Robotik ein besonders eingängiges Beispiel für Physical AI, denn hier interagiert KI in menschenähnlicher Gestalt mit der realen Welt“, sagt Anja Schneider, Exhibition Director der automatica. „Schon jetzt können wir sagen, dass Physical AI und humanoide Robotik die Top-Themen auf der automatica 2027 sein werden.“

    Gute Voraussetzungen: Deutschland unter den Top 3

    Humanoide Plattformen stehen exemplarisch für die Automation der Zukunft, bei der Kompetenzen aus unterschiedlichen Disziplinen zusammenkommen: Das Know-how des klassischen Maschinenbaus verbindet sich mit moderner Steuerungstechnologie, Sensorik und KI-basierter Softwareentwicklung. Für sogenannte physische KI sind dabei realistische Fertigungsdaten entscheidend, die über Sensoren erfasst und verarbeitet werden. Deutschland verfügt mit seinen hochentwickelten Produktionsstandorten über hervorragende Voraussetzungen. Mit 449 installierten Industrie-Robotern pro 10.000 Beschäftigte weist Deutschland eine der höchsten Roboterdichten weltweit auf und liegt laut International Federation of Robotics (IFR) hinter Südkorea und Singapur auf Rang drei.

    Presseportal automatica

    https://automatica-munich.com/de/messe/presse/pressemitteilungen/

    Über den „automatica Trendindex“ 2026

    Der automatica Trendindex wurde von der Leitmesse für intelligente Automation und Robotik „automatica“ der Messe München mit Unterstützung eines professionellen Marktforschungsinstituts durchgeführt. Insgesamt wurden N=100 Führungs- und Fachkräfte befragt, die über Robotik und Automation im Unternehmen entscheiden. Branchenschwerpunkte: Produktion, Retail & Consumer Goods, Transport & Logistics, Life Science & Pharma, Health Services, Energie.

    Über die automatica

    Die automatica ist der weltweit führende Marktplatz für die automatisierte, intelligente Produktion. Sie ist das richtungweisende Ereignis für Unternehmen aus allen Industriebranchen und verschafft den Zugang zu Innovationen, Wissen und Trends mit hoher Businessrelevanz. Die automatica begleitet und gestaltet die Transformation der industriellen Fertigung – von der automatisierten bis zur autonomen Produktion. Hinter dem industriegetriebenen Konzept der automatica stehen die Messe München GmbH und der VDMA Robotik + Automation, ideeller Träger der Messe.

    Die automatica 2027 findet vom 22. bis 25. Juni auf dem Münchner Messegelände statt.

    Messe München

    Die Messe München ist mit über 50 eigenen Fachmessen für Investitionsgüter, Konsumgüter und Neue Technologien einer der weltweit führenden Messeveranstalter. Insgesamt nehmen jährlich über 50.000 Aussteller und rund drei Millionen Besucher an den mehr als 200 Veranstaltungen auf dem Messegelände in München, im ICM – Internationales Congress Center München, im Conference Center Nord und im MOC Veranstaltungscenter München sowie im Ausland teil. Zusammen mit ihren Tochtergesellschaften organisiert die Messe München Fachmessen in China, Indien, Brasilien, Südafrika und in der Türkei. Mit einem Netzwerk von Beteiligungsgesellschaften in Europa, Asien, Afrika und Südamerika sowie rund 70 Auslandsvertretungen für mehr als 100 Länder ist die Messe München weltweit präsent.

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    Matthias Glötzner
    Messe München
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    Tel. +49 89 949-21483
    Matthias.Gloetzner@Messe-Muenchen.de
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            AUTOMATICA
  • Ifo: Bessere Aussichten für den Export

    Die Exportaussichten für die deutsche Wirtschaft haben sich etwas aufgehellt. Nach drei Rückgängen in Folge stieg der Indikator des Münchner Ifo-Instituts im Juni von minus 5,6 auf minus 3,7 Punkte. Experte Klaus Wohlrabe bewertet die Entwicklung zurückhaltend: «Die Exporteure sind noch skeptisch, ob die geopolitische Unsicherheit nachhaltig abnimmt», sagte er. «Zudem ist die internationale Konkurrenz weiterhin stark.»

    Je nach Branche gibt es derzeit sehr große Unterschiede. So ist die Elektroindustrie optimistisch und rechnet mit einem deutlichen Anstieg ihrer Exporte. Bei den Getränkeherstellern ist der Blick aufs Auslandsgeschäft mit plus 18,1 Punkten am optimistischsten, die Branche ist allerdings keines der Schwergewichte der deutschen Exportwirtschaft. 

    Der Maschinenbau zählt zu dieser Gruppe, liegt mit minus 3,4 Punkten aber nur minimal über dem Durchschnitt. Die Chemische Industrie ist mit minus 4,8 Punkten zwar unterdurchschnittlich, hat sich aber im Vergleich zum Mai um mehr als 10 Punkte verbessert und den Einbruch im Vormonat weitgehend ausgeglichen. 

    Besonders schlecht sind die Aussichten für die wichtige Autoindustrie mit minus 17,9 Punkten. Hier hat sich die Stimmung zudem um 2,8 Punkte verschlechtert. Nur im Papiergewerbe sind die Aussichten mit minus 21,5 Punkten noch schlechter.

  • Deutsche Bahn: Störung ist behoben – Verkehr läuft wieder an

    Die Störung bei der Deutschen Bahn ist dem bundeseigenen Konzern zufolge behoben. «Der Verkehr läuft nun Schritt für Schritt wieder an», sagte ein Sprecher in der Nacht der Deutschen Presse-Agentur.

  • Selenskyj fährt nicht zu Wiederaufbaukonferenz nach Polen

    Wegen eines eskalierenden Geschichtsstreits mit Polen reist der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nicht zu einer Wiederaufbaukonferenz nach Danzig (Gdansk). Ministerpräsidentin Julia Swyrydenko teilte in Kiew mit, dass sie die ukrainische Delegation leiten werde.

  • Erste Züge der Deutschen Bahn fahren wieder

    Erste Züge der Deutschen Bahn sind nach dem bundesweiten Ausfall wieder losgefahren. Das bestätigten mehrere dpa-Reporter aus den Zügen.

  • EU-Vertreter empfangen erstmals Taliban in Brüssel

    Vertreter der islamistischen Taliban sind erstmals seit ihrer Machtübernahme in Afghanistan von der EU-Kommission zu Gesprächen in Brüssel empfangen worden. Bei dem Austausch auf «technischer Ebene» ging es um die Abschiebungen von Afghanen in ihre Heimat, wie ein Sprecher der Europäischen Kommission bestätigte.

  • Bahn: Ursache für bundesweite Störung identifiziert

    Die Deutsche Bahn hat die Ursache der Störung, die derzeit zu einem bundesweiten Stopp des Zugverkehrs führt, identifiziert. «Die Kolleginnen und Kollegen arbeiten intensiv an einer Lösung», teilte ein Bahn-Sprecher der dpa mit. Genauere Informationen zur Ursache gab es zunächst nicht.

  • Bahnverkehr wegen Funkstörung bundesweit eingestellt

    Der Verkehr der Deutschen Bahn ist wegen einer Funkstörung bundesweit eingestellt. Das bestätigte ein Sprecher der Deutschen Bahn am Abend auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa. Vorläufig werden demnach alle Züge an Bahnhöfen zurückgehalten.

  • Selenskyj fährt nicht zu Wiederaufbaukonferenz nach Polen

    Wegen eines eskalierenden Geschichtsstreits mit Polen reist der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nicht zu einer Wiederaufbaukonferenz nach Danzig (Gdansk). Ministerpräsidentin Julia Swyrydenko teilte in Kiew mit, dass sie die ukrainische Delegation leiten werde.

  • Merz will Renten-Vorschläge vollständig umsetzen

    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die vollständige Umsetzung der Vorschläge der Rentenkommission angekündigt. «Alle Elemente dieses Reformpakets müssen jetzt zügig umgesetzt werden», sagte Merz nach der Übergabe des Berichts in Berlin. Man könne es sich nicht erlauben, einzelne Maßnahmen herauszunehmen oder abzulehnen.