Autor: Stojancho Gjorgjiev

  • Erste Züge der Deutschen Bahn fahren wieder

    Erste Züge der Deutschen Bahn sind nach dem bundesweiten Ausfall wieder losgefahren. Das bestätigten mehrere dpa-Reporter aus den Zügen.

  • Versuchte Sabotage? Durchsuchungen zu Ex-Gazprom-Tochter

    Im Zusammenhang mit dem früheren Energiekonzern Gazprom Germania lässt die Bundesanwaltschaft Räumlichkeiten in Berlin sowie eines Unternehmens in Frankfurt am Main durchsuchen. Es gehe um versuchte verfassungsfeindliche Sabotage und Beihilfe zu Verstößen gegen das Außenwirtschaftsgesetz, teilte die Behörde in Karlsruhe mit.

  • Bahn: Ursache für bundesweite Störung identifiziert

    Die Deutsche Bahn hat die Ursache der Störung, die derzeit zu einem bundesweiten Stopp des Zugverkehrs führt, identifiziert. «Die Kolleginnen und Kollegen arbeiten intensiv an einer Lösung», teilte ein Bahn-Sprecher der dpa mit. Genauere Informationen zur Ursache gab es zunächst nicht.

  • Social Media: Prien für 13 als gesetzliche Altersgrenze

    Familienministerin Karin Prien plädiert für eine gesetzliche Altersgrenze von 13 Jahren für die eigenständige Nutzung sozialer Medien wie TikTok, Instagram oder Snapchat. Das halte sie grundsätzlich für den richtigen Weg, teilte die CDU-Politikerin in Berlin mit.

  • Maschinenbauer rechnen 2026 nicht mehr mit Wachstum

    Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau rechnet nicht mehr mit einer Produktionsausweitung im laufenden Jahr. Der Branchenverband VDMA senkt seine Jahresprognose eines preisbereinigten Wachstums von vormals ein Prozent auf Null. Wichtiger Grund sind die Folgen des Iran-Kriegs, der Unsicherheit und Inflation angetrieben habe. Auch berichteten die Unternehmen zunehmend von Störungen in den Lieferketten. 

    «Wir gehen davon aus, dass die reale Produktion 2026 zum Vorjahr nicht wächst», sagt VDMA-Chefvolkswirt Johannes Gernandt. In den ersten vier Monaten habe die Produktion real 2,6 Prozent unter dem Vorjahreswert gelegen. Man rechne aber mit einer Besserung im Laufe des Jahres. Grundsätzlich bleibe der weltweite Bedarf nach innovativen Maschinen und Anlagen groß.

  • Einladung zum Vor-Ort-Event: Einblicke und Best-Practice aktueller Digitalisierungsprojekte bei der DEUTZ AG inkl. Nutzung von KI (FOTO)

    Am 9. Juli 2026 gibt die DEUTZ AG in Köln erstmals öffentlich Auskunft über ein laufendes Großprojekt – mit echten Zahlen, kritischer Einordnung und einem Streitgespräch zwischen Digital-Entscheidern.

    Die DEUTZ AG hat eine über 20 Jahre alte, global eingesetzte B2B-Kernanwendung abgelöst. Der neue Partner Shop läuft heute bereits in mehreren Ländern, muss rund 350.000 Bestellpositionen pro Jahr verarbeiten und ist direkt an SAP angebunden – aktuell noch an SAP R/3 mit Jahreswechsel dann nahtlos an SAP S/4HANA.

    Die neue vom IT-Dienstleister TechDivision implementierte Plattform nutzt hierzu eine headless Commerce-Architektur auf Basis von Adobe Commerce und Next.js. Am 9. Juli 2026 öffnet der Konzern sein Technikum in Köln und gibt Digital-Entscheidern aus der Industrie, insbesondere dem Maschinen- und Anlagenbau unzensierte Einblicke in das Projekt: Was hat funktioniert, was nicht – und was kommt als nächstes. Zudem wird das Thema KI bei DEUTZ beleuchtet.

    Kein Konferenzformat, kein Vendor-Pitch

    Die Veranstaltung „Next Level B2B“, initiiert von TechDivision gemeinsam mit dem VDMA, folgt einem bewusst anderen Ansatz: Es gibt weder Sponsoren-Pitches noch Produktpräsentationen von Anbietern. Softwareanbieter und Dienstleister sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Im Mittelpunkt stehen Praktiker, die mit Praktikern sprechen – ohne Verkaufsdruck.

    „Wir wollten ein Format schaffen, in dem Industrieunternehmen offen über Digitalisierungsprojekte reden können – inklusive der Dinge, die schwieriger waren als geplant“, so Stefan Willkommer, Geschäftsführer TechDivision GmbH.

    Programm: Projekteinblick, KI-Strategie und ein Streitgespräch

    Das Programm beginnt um 13:30 Uhr mit einem Get-together in der historischen Motorensammlung des DEUTZ Technikums – dort, wo 1876 der erste Viertaktmotor der Welt entwickelt wurde. Zum Abschluss wird das Exponat live gestartet: der originale Versuchsmotor von 1876, weltweit ältestes Stück seiner Art, einst auf der Pariser Weltausstellung präsentiert.

    • Vorstellung der DEUTZ AG durch den CEO Business Unit Service, Andreas Schmid
    • Keynote: „Zukunftsstrategie B2B Commerce: Status quo, KI-Potenziale und Erfolgsfaktoren“ – Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer IFH Köln / ECC Köln
    • Praxisblock: „Der neue DEUTZ Partner Shop – von der Legacy-Applikation zur modernen Plattform“ – Christian Damm, Maximilian Alex und Angelika Thome (DEUTZ AG) sowie Stefan Regniet (TechDivision). Offene Darstellung eines laufenden Großprojekts inklusive SAP-Integration, Change Management und ersten messbaren Ergebnissen.
    • KI-Einblicke: „Das KI-Universum im DEUTZ-Konzern“ – Prof. Dr. Christian Hürter (CIO, DEUTZ AG) und Niklas Cox (Principal AI Architect, DEUTZ AG). Kein Buzzword-Bingo – sondern ein Einblick in reale KI-Initiativen eines produzierenden Industriekonzerns.
    • Streitgespräch: Digitalisierung und KI-Bedarf in der Industrie – bewusst kontrovers besetzt mit Prof. Dr. Christian Hürter (DEUTZ AG), Dr. Kai Hudetz (IFH Köln), Stefan Willkommer (TechDivision), Prof. Dr. Nils Finger (CBS International Business School) und Hartmut König (CTO Central Europe, Adobe). Mit Publikumsbeteiligung und moderiert von Kevin Löpke (VDMA NRW).
    • Networking bei gekühlten Getränken und leckerem Essen im Anschluss an das Programm.

    Für wen – und für wen nicht

    Das Format richtet sich ausschließlich an C-Level-Entscheider sowie Führungskräfte aus Digital Business, E-Commerce, IT-Strategie, After-Sales und KI-Initiativen in der Industrie, insbesondere im Maschinen- und Anlagenbau. Die Teilnehmerzahl ist auf 120 Personen begrenzt. Eine Teilnahme ohne explizite Bestätigung durch die Veranstalter ist nicht möglich. Die Teilnahme ist kostenfrei.

    Weitere Infos und Anmeldung unter https://eu1.hubs.ly/H0ws4bJ0.

    Pressekontakt:
    TechDivision GmbH
    Herr Josef Willkommer
    An der Alten Spinnerei 2 a
    83059 Kolbermoor
    Deutschland
    08031 22105-50
    08031 22105-522
    http://www.techdivision.commarketing@techdivision.com
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            TechDivision GmbH
  • Deutsche Bank: Deutschland droht Rückstand bei KI-Wandel

    Deutschland droht nach Einschätzung der Deutschen Bank bei der Revolution durch Künstliche Intelligenz zurückzufallen. «Keine andere OECD-Nation investiert weniger in Software als Deutschland», sagte Robin Winkler, Chefvolkswirt Deutschland der Deutschen Bank, in Frankfurt. 

    Deutschland stecke weniger als ein Prozent der Wirtschaftsleistung in Software, der Spitzenreiter Schweden hingegen rund vier Prozent, gefolgt von Japan und Israel. Ohne deutliche Beschleunigung werde Deutschland an Boden verlieren. Selbst wenn man Hardware-Investitionen dazu nehme, ändere sich das Bild kaum. Deutschland sei bei der Digitalisierung weiter im Rückstand. Doch die technologische Transformation werde über Deutschlands künftige Wettbewerbsfähigkeit bestimmen.

    Der deutsche Mittelstand sei führend etwa im Maschinenbau, aber liege beim Einsatz von Software oft hinten, so der Ökonom. Gerade bei kleinen Firmen unter 100 Mitarbeitern sei der Rückstand bei der Digitalisierung groß.

    Deutscher Rückstand als Chance 

    Zugleich liege im Rückstand auch eine Chance, sagte Winkler. «In vielen Bereichen der deutschen Wirtschaft sind digitale Prozesse bislang nur begrenzt verbreitet.» Der Einsatz von KI könne hier besonders große Produktivitätsgewinne heben – deutlich stärker als in schon hoch digitalisierten Volkswirtschaften. Die Alterung der Gesellschaft mache Produktivitätsgewinne besonders wichtig. 

    Winkler widersprach Ängsten, KI werde im großen Stil Jobs kosten. Angesichts des Fachkräftemangels in Deutschland sei es unwahrscheinlich, dass der Einsatz von KI zu höherer struktureller Arbeitslosigkeit führe. Künstliche Intelligenz sei ein zentraler Hebel für Wachstum, wenngleich «keine Allzweckwaffe». «Aber ohne KI wird es verdammt schwierig.»

  • Bahnverkehr wegen Funkstörung bundesweit eingestellt

    Der Verkehr der Deutschen Bahn ist wegen einer Funkstörung bundesweit eingestellt. Das bestätigte ein Sprecher der Deutschen Bahn am Abend auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa. Vorläufig werden demnach alle Züge an Bahnhöfen zurückgehalten.

  • EU-Vertreter empfangen erstmals Taliban in Brüssel

    Vertreter der islamistischen Taliban sind erstmals seit ihrer Machtübernahme in Afghanistan von der EU-Kommission zu Gesprächen in Brüssel empfangen worden. Bei dem Austausch auf «technischer Ebene» ging es um die Abschiebungen von Afghanen in ihre Heimat, wie ein Sprecher der Europäischen Kommission bestätigte.

  • Kreise: Bahn verschiebt Stuttgart 21- Start auf Ende 2031

    Die Deutsche Bahn verschiebt die Inbetriebnahme des Bahnprojekts Stuttgart 21 um fünf Jahre. Der neue Tiefbahnhof solle im Dezember 2031 in Betrieb genommen werden, sagten Bahnvertreter Teilnehmerkreisen zufolge im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages. Zuletzt war die für Ende 2026 geplante Teileröffnung abgesagt worden.