Die schwarz-rote Koalition hat ihren Streit über die Einführung einer Zuckersteuer beigelegt. «Die Bundesregierung hat sich auf eine Formulierungshilfe für die Regierungsfraktionen zur Umsetzung der vereinbarten Zuckergetränkesteuer geeinigt. Sie soll morgen im Kabinett beschlossen werden», verlautete am Abend aus dem Bundesfinanzministerium. Zuvor hatte das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet.
Autor: Stojancho Gjorgjiev
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Grüne und SPD in Berlin unterbrechen Sondierungen mit Linken
Grüne und SPD in Berlin haben die Sondierungsgespräche zur Regierungsbildung mit dem Wahlsieger Linke unterbrochen. Zunächst müsse eine von allen Mitgliedern der Linke-Fraktion unterzeichnete Erklärung zum Umgang mit Antisemitismus bewertet werden, teilten die beiden Parteien mit.
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Lufthansa gewinnt Bieterrennen um Portugals Tap
Die Lufthansa steht vor dem Einstieg bei der portugiesischen Fluggesellschaft Tap. Die Regierung in Lissabon wählte den deutschen Luftfahrtkonzern als bevorzugten Partner für den Erwerb von 44,9 Prozent der staatlichen Airline aus, wie Ministerpräsident Luís Montenegro mitteilte.
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Mord an Rapper Tupac Shakur: 40 Jahre Haft für Drahtzieher
Gut 30 Jahre nach dem Mord an US-Rapper Tupac Shakur ist der frühere Gang-Anführer Duane Davis (63) zu 40 Jahren Haft verurteilt worden. In einem Prozess in Las Vegas hatten es die Geschworenen zuvor als erwiesen angesehen, dass er als Drahtzieher für den Tod des Rappers verantwortlich war.
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Vatikan: Papst erfolgreich operiert
Papst Leo XIV. hat nach offiziellen Angaben des Vatikans eine Operation an der Lunge gut überstanden. Der Eingriff zur Entfernung eines Knotens sei «erfolgreich» verlaufen, teilte ein Sprecher in Rom mit.
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Trumpf-Chefin: Zumutbar, dass man die Arbeitszeiten erhöht
Trumpf-Chefin Nicola Leibinger-Kammüller hält mit Blick auf die Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland eine Erhöhung der Arbeitszeit für denkbar. Sie halte es schon für zumutbar, dass man die Arbeitszeiten erhöht und man das je nach Kraft und je nach Lage des Einzelnen tut, sagte Leibinger-Kammüller bei der Bilanzpressekonferenz des Maschinenbauers in Ditzingen (Kreis Ludwigsburg).
Man müsse produktiver sein, sonst sei man nicht mehr wettbewerbsfähig. «Da kann dazugehören, dass wir mehr arbeiten. Es kann sicher nicht dazugehören, dass wir weniger verdienen. Die Menschen brauchen ihr Geld ja, das ist überhaupt keine Frage», sagte Leibinger-Kammüller.
Mercedes-Benz hatte Diskussion über Arbeitszeit angestoßen
Zuletzt hatte der Autobauer Mercedes-Benz eine Diskussion über die Arbeitszeit angestoßen und eine Rückkehr zu 40 Stunden Wochenarbeitszeit ohne Lohnausgleich ins Gespräch gebracht.
Zudem läuft gerade die Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie. Die Gewerkschaft ging mit einer Forderung nach 5 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von zwölf Monaten in die Gespräche. Das erste Gespräch in der vergangenen Woche war ohne Angebot der Arbeitgeber zu Ende gegangen.
Angesichts der Lage im Land sei die Forderung «natürlich vollkommen überzogen», sagte Leibinger-Kammüller. Man könne wirklich nur hoffen, dass beide Tarifparteien zur Vernunft kommen und sich irgendwo sinnvoll in der Mitte treffen. Aber es belaste natürlich die Unternehmen, in der jetzigen Lage, in hohem Maße.
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Analytik Jena hat kräftig investiert
Alles neu beim Thüringer Unternehmen Analytik Jena: Produktions-, Labor- und Verwaltungsgebäude am Gründungsstandort in Jena sowie in Ilmenau wurden neu gebaut. Insgesamt rund 96 Millionen Euro hat die Muttergesellschaft, die Schweizer Endress+Hauser Gruppe, investiert. Beide Neubauprojekte für den Hersteller von Analysemesstechnik seien abgeschlossen, wurde bei der Einweihung in Jena mitgeteilt. Ilmenau folge am Freitag.
Die Analytik Jena GmbH, die seit 2013 zur Endress+Hauser Gruppe gehört, stellt Ausrüstungen unter anderem für die Entwicklung von Medikamenten, zur Umweltüberwachung, für die Molekularbiologie oder zur Qualitätskontrolle her. Das Unternehmen war von ehemaligen Zeissianern 1990 gegründet und als eine der ersten Thüringer Firmen an die Börse gebracht worden. 2015 erfolgte der Rückzug von der Börse.
Campus in Jena, nur noch ein Standort in Ilmenau
Nach Unternehmensangaben wurden in Jena rund 64 Millionen Euro investiert, in Ilmenau 32 Millionen Euro. «Als Familienunternehmen denken und handeln wir mit langfristiger Perspektive. Die Neubauprojekte stärken zwei wichtige Entwicklungs- und Produktionsstandorte», erklärte der Verwaltungsratspräsident der Gruppe, Steven Endress.
Analytik-Geschäftsführer Oliver Klaeffling sprach von Investitionen in die Zukunft des Herstellers von Mess- und Automatisierungstechnik und sein weiteres Wachstum. Jena zeige, «was möglich ist, wenn Spitzenforschung, innovative Unternehmen und kluge Köpfe auf engem Raum zusammenkommen», erklärte Ministerpräsident Mario Voigt (CDU). «Hier entstehen aus guten Ideen erfolgreiche Produkte für den Weltmarkt.»
Alter Firmensitz abgerissen
Der Neubau in Jena-Göschwitz entstand auf dem Areal des ursprünglichen Unternehmenssitzes, das Gebäude aus den 1960er Jahren wurde abgerissen. Der neu entstandene Campus entspreche den Anforderungen an moderne Arbeits-, Labor- und Produktionsbedingungen. Die Energieversorgung erfolge über Fernwärme, Wärmerückgewinnung und Photovoltaik. Derzeit würden dort 420 Mitarbeiter beschäftigt.
In Ilmenau würden zwei bisherige Standorte, die fünf Kilometer auseinanderlagen, in dem Neubau konzentriert. Dort errichtete Analytik Jena für die mehr als 80 Beschäftigten einen rund 10.000 Quadratmeter großen Gebäudekomplex für Entwicklung, Labore, Produktion sowie Lager.
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Trumpf macht wieder Gewinn – Aufträge stimmen optimistisch
Der Maschinenbauer Trumpf hat im Geschäftsjahr 2025/26 wieder schwarze Zahlen geschrieben. Nach einem Minus von 23,4 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum lag das Ergebnis unter dem Strich bei 393,5 Millionen Euro, wie das Unternehmen aus dem schwäbischen Ditzingen (Kreis Ludwigsburg) mitteilte. Das Geschäftsjahr endete am 30. Juni dieses Jahres. Im Vorjahr hatten die schwächelnde Weltwirtschaft und Kosten für einen Stellenabbau die Zahlen belastet.
Die harte Arbeit, etwa bei notwendigen Kostensenkungen, zeige Ergebnisse, sagte Trumpf-Chefin Nicola Leibinger-Kammüller laut Mitteilung. «Insbesondere der gestiegene Auftragseingang stimmt uns optimistisch für das laufende Geschäftsjahr, in dem wir weiteres Wachstum erwarten.»
Bei aller gebotenen Vorsicht gehe Trumpf von einer konjunkturellen Trendwende in seinem Geschäft aus. Der positive Trend des abgelaufenen Geschäftsjahrs habe sich im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs eindeutig bestätigt, sagte Leibinger-Kammüller. Trumpf rechne mit einem prozentualen Umsatzwachstum im niedrigen zweistelligen Bereich, sagte Finanzchef Lars Grünert auf Nachfrage.
Auftragseingänge legen wieder zu
Im Tagesgeschäft lief es im vergangenen Geschäftsjahr wieder deutlich besser. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) kletterte von 59 Millionen Euro auf 480 Millionen Euro. Nach drei Geschäftsjahren mit sinkenden Auftragseingängen verzeichnete Trump hier zudem einen Anstieg um 6,6 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro.
Der Umsatz stieg minimal von 4,33 Milliarden Euro auf 4,34 Milliarden Euro. Die USA waren dabei mit 772 Millionen Euro und einem Plus von 16,8 Prozent der umsatzstärkste Einzelmarkt. In Deutschland (minus 6,4 Prozent) und China (minus 7,4 Prozent) sanken die Erlöse.
Zum Ende des Geschäftsjahrs arbeiteten für Trumpf weltweit 17.583 Menschen und damit 720 weniger als im Vorjahr. In Deutschland sank die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um 7,1 Prozent auf 8.675.
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Trumpf macht wieder Gewinn – Aufträge stimmen optimistisch
Der Maschinenbauer Trumpf hat im Geschäftsjahr 2025/26 wieder schwarze Zahlen geschrieben. Nach einem Minus von 23,4 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum lag das Ergebnis unter dem Strich bei 393,5 Millionen Euro, wie das Unternehmen aus dem schwäbischen Ditzingen (Kreis Ludwigsburg) mitteilte. Das Geschäftsjahr endete am 30. Juni dieses Jahres. Im Vorjahr hatten die schwächelnde Weltwirtschaft und Kosten für einen Stellenabbau die Zahlen belastet.
Die harte Arbeit, etwa bei notwendigen Kostensenkungen, zeige Ergebnisse, sagte Trumpf-Chefin Nicola Leibinger-Kammüller laut Mitteilung. «Insbesondere der gestiegene Auftragseingang stimmt uns optimistisch für das laufende Geschäftsjahr, in dem wir weiteres Wachstum erwarten.»
Bei aller gebotenen Vorsicht gehe Trumpf von einer konjunkturellen Trendwende in seinem Geschäft aus. Der positive Trend des abgelaufenen Geschäftsjahrs habe sich im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs eindeutig bestätigt, sagte Leibinger-Kammüller.
Auftragseingänge legen wieder zu
Im Tagesgeschäft lief es im vergangenen Geschäftsjahr wieder deutlich besser. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) kletterte von 59 Millionen Euro auf 480 Millionen Euro. Nach drei Geschäftsjahren mit sinkenden Auftragseingängen verzeichnete Trump hier zudem einen Anstieg um 6,6 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro.
Der Umsatz stieg minimal von 4,33 Milliarden Euro auf 4,34 Milliarden Euro. Die USA waren dabei mit 772 Millionen Euro und einem Plus von 16,8 Prozent der umsatzstärkste Einzelmarkt. In Deutschland (minus 6,4 Prozent) und China (minus 7,4 Prozent) sanken die Erlöse.
Zum Ende des Geschäftsjahrs arbeiteten für Trumpf weltweit 17.583 Menschen und damit 720 weniger als im Vorjahr. In Deutschland sank die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um 7,1 Prozent auf 8.675.
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