Autor: Stojancho Gjorgjiev

  • ESC 2027 findet in Bulgariens Touristenhochburg Burgas statt

    Der Eurovision Song Contest (ESC) soll im kommenden Jahr in der bulgarischen Schwarzmeerstadt Burgas ausgetragen werden. Das gab das Bulgarische Nationale Fernsehen BNT bekannt. Im Rennen um den Veranstaltungsort der 71. Ausgabe des Musikwettbewerbs setzte sich Burgas gegen die Hauptstadt Sofia durch.

  • Waldbrand: Evakuierung in Hürtgenwald-Gey abgeschlossen

    Die Evakuierung des Ortsteiles Gey der nordrhein-westfälischen Gemeinde Hürtgenwald ist abgeschlossen. Alle Bewohner des Gemeindeteils hätten ihre Häuser und Wohnungen verlassen, teilte eine Sprecherin des Kreises Düren mit. In Gey leben rund 1.800 Menschen.

  • Waldbrand: 1.800 Menschen werden aus NRW-Ortsteil evakuiert

    Wegen eines Waldbrandes in der Gemeinde Hürtgenwald in Nordrhein-Westfalen wird ein Ortsteil evakuiert. Der Ortsteil Gey, in dem gut 1.800 Menschen leben, müsse «sofort evakuiert» werden, teilte die Gemeinde in der Eifel am frühen Morgen mit. Zuvor hatte die «Bild» berichtet.

  • Trump: Sprecherin Leavitt hört zum Monatsende auf

    US-Präsident Donald Trump hat den Abgang seiner Sprecherin Karoline Leavitt zum Ende des Monats verkündet. Sie werde dann mehr Zeit haben, sich um ihre kleinen Kinder und um ihre Familie zu kümmern, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social zur Begründung.

  • Entwarnung nach Sprengstoffverdacht in Treuchtlingen

    Nach einem Sprengstoffverdacht im fränkischen Treuchtlingen hat die Polizei Entwarnung gegeben. An dem Gegenstand wurde kein Sprengstoff entdeckt, wie es von der Polizei vor Ort hieß. Man gehe aber davon aus, dass der Gegenstand bewusst als Attrappe platziert worden war.

  • Sprengstoffverdacht legt Zugverkehr in Franken lahm

    Spezialkräfte der Bundespolizei untersuchen einen sprengstoffverdächtigen Gegenstand im mittelfränkischen Treuchtlingen. Die Polizei bittet Menschen auf der Plattform X, den Bereich um den Bahnhof zu meiden und weiträumig zu umfahren. Der Zugverkehr im Bereich Treuchtlingen ist komplett zum Erliegen gekommen.

  • Totale Sonnenfinsternis zieht von Nordsibirien bis Mallorca

    Eine totale Sonnenfinsternis hat in Nordsibirien begonnen. Der Kernschatten des Mondes zieht nach astronomischen Berechnungen in einem großen Bogen an Grönland und Island entlang und durchquert Spanien. Eine partielle Sonnenfinsternis gibt es ab 19.11 Uhr an bis zum Sonnenuntergang auch in Deutschland.

  • Jobs in der Autoindustrie verschwinden rasend schnell

    In der deutschen Autoindustrie schwinden die Arbeitsplätze derzeit schneller als in jeder anderen Industriebranche. Zum Ende des ersten Halbjahres 2026 waren in der deutschen Leitbranche noch 691.500 Menschen beschäftigt und damit so wenig wie noch nie seit Beginn der vergleichbaren Statistikreihe im Jahr 2005, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Weiterer Stellenabbau steht bevor. 

    Die aktuelle Zahl entspricht einem Rückgang um 42.300 Beschäftigte oder 5,8 Prozent innerhalb eines Jahres. Auch in anderen Industriezweigen gingen Arbeitsplätze verloren, wenn auch im geringeren Tempo. Im gesamten verarbeitenden Gewerbe sind in der Jahresfrist 144.000 Jobs verschwunden. Die Zahl der Beschäftigten ging damit um 2,7 Prozent auf 5,29 Millionen zurück. 

    Stellenabbau verschärft sich 

    Seit dem Vor-Corona-Jahr 2019 sind in der Autoindustrie 16 Prozent der Arbeitsplätze (142.400 Jobs) weggefallen, stellt die Beratungsgesellschaft EY in ihrem aktuellen Industriebarometer fest. Experte Jan Brorhilker erwartet weitere Stellenverluste: «Viele Unternehmen haben ihren Restrukturierungskurs noch lange nicht abgeschlossen. Angesichts hoher Arbeitskosten, einer schwachen Produktivitätsentwicklung und zunehmenden internationalen Wettbewerbs planen viele Unternehmen, den Stellenabbau in Deutschland sogar weiter zu verschärfen.» 

    Die Automobilbranche bleibt hinter dem Maschinenbau (905.900 Beschäftigte) der zweitgrößte Industriezweig Deutschlands. Besonders stark fiel der Stellenabbau mit 7,6 Prozent bei den Zulieferern von Teilen und Zubehör für Kraftwagen aus. Bei den Herstellern selbst gingen 6,1 Prozent der Jobs verloren. 

    Ringen im VW-Konzern 

    In den Destatis-Zahlen noch gar nicht enthalten sind die neuesten Streichpläne der großen deutschen Autohersteller. Erst vor kurzem hat BMW den Abbau von rund 8.000 Jobs weltweit angekündigt. Doch im Vergleich zu anderen Konzernen ist das gar nicht so viel: Im VW-Konzern, zu dem auch Porsche und Audi gehören, wird – grob gerechnet – um eine Verdoppelung der bereits laufenden Kürzung um 50.000 Jobs gerungen. Bosch will weltweit bis zu 22.000 Stellen im Zuliefererbereich streichen, bei ZF sind es 14.000 in Deutschland. Auch Mercedes-Benz hat bereits tausende Jobs abgebaut. 

    «2030 wird die deutsche Automobilindustrie auf 500.000 Arbeitsplätze oder weniger geschrumpft sein», sagt Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer. Er sieht mächtige Kostennachteile am heimischen Standort. Hierzulande investiere zu den bestehenden Kostenstrukturen niemand mehr, neue Produktionskapazitäten entstünden beispielsweise in Ungarn, Rumänien oder Spanien. Dort seien neben den Arbeitskosten auch die steuerlichen Belastungen geringer und Energie billiger. Auch die Türkei steht bei Herstellern als Produktionsstandort hoch im Kurs. Zuletzt hat der koreanische Konzern Hyundai 250 Millionen Euro investiert, um im Werk Izmit das neue Elektroauto «Ioniq 3» zu bauen. 

    VDA: Unternehmen verabschieden sich 

    Die Unternehmen müssten sich aus wirtschaftlichen Gründen zunehmend gegen den Standort Deutschland entscheiden, sagt die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie, Hildegard Müller. Investitionen und Arbeitsplätze wanderten ab. Die VDA-Chefin nennt hohe Kosten für Arbeit und Energie, langwierige Verfahren, Bürokratie und marode Infrastruktur als Investitionshemmnisse. Es müssten die richtigen politischen Schlüsse gezogen werden: «Alles, was den Standort stärkt, Wachstum schafft und hilft, Beschäftigung zu erhalten, muss in Berlin und auch in Brüssel ganz oben auf der Agenda stehen.» 

    Zölle und Local-Content-Vorgaben 

    Versuche, die Wettbewerbsfähigkeit mit Lohnkürzungen oder Einschnitten bei den Sozialleistungen zu verbessern, gingen am Problem vorbei, meint hingegen der Ökonom Sebastian Dullien vom gewerkschaftlichen Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK). Er sagt: «Wenn die Regierung in Peking beschlossen hat, dass möglichst keine Autos westlicher Hersteller mehr in China verkauft werden sollen oder dass das Energiesystem Chinas ohne ausländische Technologie auskommen soll, dann helfen ein paar Prozent niedrigere Lohnkosten in Deutschland wenig.» Gefragt seien deshalb konsequente Local-Content-Klauseln, selektive Schutzzölle für Schlüsselbranchen und die gezielte Förderung von Zukunftstechnologien. 

    Die IG Metall verortet die Verantwortung für die Misere beim Management, das über Jahrzehnte plan- und ideenlos vorgegangen sei. «Die Branche braucht keine endlosen Sparprogramme, sondern Investitionen in Innovation, Forschung, Softwarekompetenz, Qualifizierung und moderne Produktionsanlagen», verlangt die Gewerkschaft. Die Beschäftigten seien nicht länger bereit, dem schleichenden Sterben ihrer Branche zuzusehen. Für den 21. September ist ein bundesweiter Aktionstag geplant. 

    Aufträge fehlen 

    Die Autoindustrie sei für den Standort Deutschland weiterhin von zentraler Bedeutung, sagt EY-Berater Brorhilker. «Wenn diese Branche schwächelt, trifft das nicht nur die Hersteller, sondern auch zahlreiche Zulieferer und viele weitere Industriebranchen. Die anhaltend schwache Entwicklung der Autoindustrie kann sich daher wie ein Bremsklotz für die gesamte deutsche Industrie auswirken.» Unter anderem sind Chemie, Maschinenbau oder Metallerzeugung auf Aufträge aus der Autoindustrie angewiesen. 

    «Erst wenn die Kosten sinken, werden Investitionen für die Unternehmen wieder attraktiver und somit Arbeitsplätze gesichert», heißt es beim Arbeitgeberverband Gesamtmetall. Der Beschäftigungsrückgang in der Metall- und Elektro-Industrie seit 2019 sei dramatisch, sagt Hauptgeschäftsführer Oliver Zander. «Der Wegfall von 340.000 Arbeitsplätzen bedeutet einen Verlust von rund 40 Milliarden Euro Wertschöpfung für unser Land. Jeder verlorene Arbeitsplatz heißt auch weniger Steuereinnahmen und Sozialbeiträge.»

  • Jobs in der Autoindustrie verschwinden rasend schnell

    In der deutschen Autoindustrie schwinden die Arbeitsplätze derzeit schneller als in jeder anderen Industriebranche. Zum Ende des ersten Halbjahres 2026 waren in der deutschen Leitbranche noch 691.500 Menschen beschäftigt und damit so wenig wie noch nie seit Beginn der vergleichbaren Statistikreihe im Jahr 2005, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Weiterer Stellenabbau steht bevor. 

    Die aktuelle Zahl entspricht einem Rückgang um 42.300 Beschäftigte oder 5,8 Prozent innerhalb eines Jahres. Auch in anderen Industriezweigen gingen Arbeitsplätze verloren, wenn auch im geringeren Tempo. Im gesamten verarbeitenden Gewerbe sind in der Jahresfrist 144.000 Jobs verschwunden. Die Zahl der Beschäftigten ging damit um 2,7 Prozent auf 5,29 Millionen zurück. 

    Stellenabbau verschärft sich 

    Seit dem Vor-Corona-Jahr 2019 sind in der Autoindustrie 16 Prozent der Arbeitsplätze (142.400 Jobs) weggefallen, stellt die Beratungsgesellschaft EY in ihrem aktuellen Industriebarometer fest. Experte Jan Brorhilker erwartet weitere Stellenverluste: «Viele Unternehmen haben ihren Restrukturierungskurs noch lange nicht abgeschlossen. Angesichts hoher Arbeitskosten, einer schwachen Produktivitätsentwicklung und zunehmenden internationalen Wettbewerbs planen viele Unternehmen, den Stellenabbau in Deutschland sogar weiter zu verschärfen.» 

    Die Automobilbranche bleibt hinter dem Maschinenbau (905.900 Beschäftigte) der zweitgrößte Industriezweig Deutschlands. Besonders stark fiel der Stellenabbau mit 7,6 Prozent bei den Zulieferern von Teilen und Zubehör für Kraftwagen aus. Bei den Herstellern selbst gingen 6,1 Prozent der Jobs verloren. 

    Ringen im VW-Konzern 

    In den Destatis-Zahlen noch gar nicht enthalten sind die neuesten Streichpläne der großen deutschen Autohersteller. Erst vor kurzem hat BMW den Abbau von rund 8.000 Jobs weltweit angekündigt. Doch im Vergleich zu anderen Konzernen ist das gar nicht so viel: Im VW-Konzern, zu dem auch Porsche und Audi gehören, wird – grob gerechnet – um eine Verdoppelung der bereits laufenden Kürzung um 50.000 Jobs gerungen. Bosch will weltweit bis zu 22.000 Stellen im Zuliefererbereich streichen, bei ZF sind es 14.000 in Deutschland. Auch Mercedes-Benz hat bereits tausende Jobs abgebaut. 

    «2030 wird die deutsche Automobilindustrie auf 500.000 Arbeitsplätze oder weniger geschrumpft sein», sagt Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer. Er sieht mächtige Kostennachteile am heimischen Standort. Hierzulande investiere zu den bestehenden Kostenstrukturen niemand mehr, neue Produktionskapazitäten entstünden beispielsweise in Ungarn, Rumänien oder Spanien. Dort seien neben den Arbeitskosten auch die steuerlichen Belastungen geringer und Energie billiger. Auch die Türkei steht bei Herstellern als Produktionsstandort hoch im Kurs. Zuletzt hat der koreanische Konzern Hyundai 250 Millionen Euro investiert, um im Werk Izmit das neue Elektroauto «Ioniq 3» zu bauen. 

    VDA: Unternehmen verabschieden sich 

    Die Unternehmen müssten sich aus wirtschaftlichen Gründen zunehmend gegen den Standort Deutschland entscheiden, sagt die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie, Hildegard Müller. Investitionen und Arbeitsplätze wanderten ab. Die VDA-Chefin nennt hohe Kosten für Arbeit und Energie, langwierige Verfahren, Bürokratie und marode Infrastruktur als Investitionshemmnisse. Es müssten die richtigen politischen Schlüsse gezogen werden: «Alles, was den Standort stärkt, Wachstum schafft und hilft, Beschäftigung zu erhalten, muss in Berlin und auch in Brüssel ganz oben auf der Agenda stehen.» 

    Zölle und Local-Content-Vorgaben 

    Versuche, die Wettbewerbsfähigkeit mit Lohnkürzungen oder Einschnitten bei den Sozialleistungen zu verbessern, gingen am Problem vorbei, meint hingegen der Ökonom Sebastian Dullien vom gewerkschaftlichen Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK). Er sagt: «Wenn die Regierung in Peking beschlossen hat, dass möglichst keine Autos westlicher Hersteller mehr in China verkauft werden sollen oder dass das Energiesystem Chinas ohne ausländische Technologie auskommen soll, dann helfen ein paar Prozent niedrigere Lohnkosten in Deutschland wenig.» Gefragt seien deshalb konsequente Local-Content-Klauseln, selektive Schutzzölle für Schlüsselbranchen und die gezielte Förderung von Zukunftstechnologien. 

    Aufträge fehlen 

    Die Autoindustrie sei für den Standort Deutschland weiterhin von zentraler Bedeutung, sagt EY-Berater Brorhilker. «Wenn diese Branche schwächelt, trifft das nicht nur die Hersteller, sondern auch zahlreiche Zulieferer und viele weitere Industriebranchen. Die anhaltend schwache Entwicklung der Autoindustrie kann sich daher wie ein Bremsklotz für die gesamte deutsche Industrie auswirken.» Unter anderem sind Chemie, Maschinenbau oder Metallerzeugung auf Aufträge aus der Autoindustrie angewiesen. 

    «Erst wenn die Kosten sinken, werden Investitionen für die Unternehmen wieder attraktiver und somit Arbeitsplätze gesichert», heißt es beim Arbeitgeberverband Gesamtmetall. Der Beschäftigungsrückgang in der Metall- und Elektro-Industrie seit 2019 sei dramatisch, sagt Hauptgeschäftsführer Oliver Zander. «Der Wegfall von 340.000 Arbeitsplätzen bedeutet einen Verlust von rund 40 Milliarden Euro Wertschöpfung für unser Land. Jeder verlorene Arbeitsplatz heißt auch weniger Steuereinnahmen und Sozialbeiträge.»

  • Sprengstoffverdacht legt Zugverkehr in Franken lahm

    Spezialkräfte der Bundespolizei untersuchen einen sprengstoffverdächtigen Gegenstand im mittelfränkischen Treuchtlingen. Die Polizei bittet Menschen auf der Plattform X, den Bereich um den Bahnhof zu meiden und weiträumig zu umfahren. Der Zugverkehr zwischen Nürnberg und Ingolstadt ist komplett zum Erliegen gekommen.