Der Eurovision Song Contest (ESC) soll im kommenden Jahr in der bulgarischen Schwarzmeerstadt Burgas ausgetragen werden. Das gab das Bulgarische Nationale Fernsehen BNT bekannt. Im Rennen um den Veranstaltungsort der 71. Ausgabe des Musikwettbewerbs setzte sich Burgas gegen die Hauptstadt Sofia durch.
Autor: Stojancho Gjorgjiev
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Kartellamt: Grundsätzlich keine Bedenken gegen 50+1-Regel
Das Bundeskartellamt hat keine grundsätzlichen kartellrechtlichen Bedenken gegen die 50+1-Regel im deutschen Fußball. Nach Abschluss des Verfahrens gab die Behörde jedoch Hinweise an die Bundesliga-Dachorganisation, um die Regel auch zukünftig rechtssicher anzuwenden. Die Regel gibt im Kern vor, dass Investoren keine Stimmenmehrheit an den Kapitalgesellschaften von Vereinen übernehmen können.
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Jobabbau in der Autoindustrie verschärft sich
In der deutschen Autoindustrie schwinden die Arbeitsplätze derzeit schneller als in jeder anderen Industriebranche. Zum Ende des ersten Halbjahres 2026 waren in der deutschen Leitbranche noch 691.500 Menschen beschäftigt und damit so wenig wie noch nie seit 2005, wie das Statistische Bundesamt berichtet.
Das entspricht einem Rückgang um 42.300 Beschäftigte oder 5,8 Prozent innerhalb eines Jahres. Auch in anderen Industriezweigen gingen Arbeitsplätze verloren, aber in einem geringeren Tempo. Im gesamten Verarbeitenden Gewerbe ging die Zahl der Beschäftigten um 2,7 Prozent auf 5,29 Millionen zurück.
Karosseriebauer haben gut zu tun
Die Automobilbranche bleibt hinter dem Maschinenbau (905.900 Beschäftigte) der zweitgrößte Industriezweig Deutschlands. Besonders stark fiel der Stellenabbau mit 7,6 Prozent bei den Zulieferern von Teilen und Zubehör für Kraftwagen aus. Bei den Herstellern selbst gingen 6,1 Prozent der Jobs verloren. In der kleineren Zulieferbranche zur Herstellung von Karosserien, Aufbauten und Anhängern stieg die Zahl der Beschäftigten um 10,0 Prozent auf 42.800.
Der Beschäftigungsabbau in der Branche hat sich bereits seit längerem abgezeichnet. Der Verband der Automobilindustrie warnte im Mai vor einem Verlust von bis zu 225.000 Arbeitsplätzen bis 2035. Zuletzt hatten zudem mehrere Hersteller und Zulieferer Sparprogramme und Stellenstreichungen angekündigt.
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Mehr als 2.000 Ebola-Tote im Kongo
In der Demokratischen Republik Kongo sind beim aktuellen Ebola-Ausbruch bereits mehr als 2.000 Menschen gestorben. Inzwischen gebe es 2.011 Tote, so das Informationsministerium des zentralafrikanischen Landes mit. Der Ausbruch der hochansteckenden Infektionskrankheit war Mitte Mai bekanntgegeben worden.
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Stellenabbau in der Automobilindustrie: 42 300 weniger Beschäftigte zum Ende des 1. Halbjahres 2026 als ein Jahr zuvor
WIESBADEN (ots) –
- So wenig Beschäftigte in der Automobilindustrie wie noch nie seit 2005
- Stellenabbau bei Autoherstellern und Zulieferern von Teilen und Zubehör, Stellenzuwächse bei Zulieferern von Karosserien, Aufbauten und Anhängern
- Zahl der Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe insgesamt um 144 100 (-2,7 %) gesunken
In der deutschen Industrie wurden zuletzt viele Stellen abgebaut. Besonders betroffen ist die Automobilindustrie. Zum Ende des 1. Halbjahres 2026 arbeiteten 42 300 weniger Beschäftigte in der Branche als noch ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Das entsprach einem Rückgang von 5,8 % – so hoch wie in keiner anderen großen Industriebranche mit mehr als 200 000 Beschäftigten. Mit 691 500 hat die Zahl der Beschäftigten in der Automobilindustrie einen weiteren Tiefstand erreicht: Seit 2005 waren noch nie weniger Menschen in der Branche beschäftigt. Dennoch bleibt die Automobilindustrie gemessen an der Beschäftigtenzahl die zweitgrößte Industriebranche nach dem Maschinenbau mit 905 900 Beschäftigten zum Ende des 1. Halbjahres 2026.
Zum Vergleich: Im Verarbeitenden Gewerbe insgesamt waren 5,29 Millionen Beschäftigte tätig. Dies entsprach einem Rückgang von 144 100 oder 2,7 % binnen eines Jahres.
Zulieferer von Teilen und Zubehör bauen innerhalb der Automobilindustrie am stärksten Stellen ab
Innerhalb der Automobilindustrie haben die Autohersteller sowie die Zulieferer von Teilen und Zubehör Stellen abgebaut. Bei den Zulieferern von Karosserien, Aufbauten und Anhängern nahm hingegen zum Ende des 1. Halbjahres 2026 die Zahl der Beschäftigten zu. Im Bereich der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenmotoren waren mit insgesamt 429 200 Beschäftigten zum Ende des 1. Halbjahres 6,1 % weniger Personen beschäftigt als ein Jahr zuvor. Im Zulieferbereich der Herstellung von Teilen und Zubehör für Kraftwagen betrug der Beschäftigtenrückgang 7,6 % auf zuletzt 219 500. In der kleineren Zulieferbranche der Herstellung von Karosserien, Aufbauten und Anhängern stieg die Zahl der Beschäftigten um 10,0 % auf 42 800.
Weitere Zulieferer außerhalb der Automobilindustrie, wie zum Beispiel in der Herstellung und Runderneuerung von Bereifungen, wurden in der Auswertung nicht berücksichtigt.
Beschäftigtenrückgang auch in allen anderen großen Industriebranchen
Nicht nur in der Automobilindustrie wurden Stellen abgebaut, auch in anderen großen Industriebranchen ging die Zahl der Beschäftigten zuletzt zurück. In der Herstellung von Metallerzeugnissen sank sie binnen eines Jahres um 3,8 % auf 471 700 zum Ende des 1. Halbjahres 2026. In der Metallerzeugung und -bearbeitung ging die Beschäftigtenzahl im selben Zeitraum um 3,7 % zurück auf 207 200. Höher als im Durchschnitt fiel der Beschäftigtenrückgang auch in der chemischen Industrie (-3,6 % auf 312 000) sowie in der Herstellung von elektrischer Ausrüstung (-3,4 % auf 374 500) aus.
Die Zahl der Beschäftigten im Maschinenbau sank binnen eines Jahres um 2,7 % und damit so stark wie in der gesamten Industrie: Hier waren Ende des 1. Halbjahres 2026 rund 905 900 Personen beschäftigt. In der Kunststoffindustrie (-2,2 % auf 311 800), in der Nahrungsmittelindustrie (-1,3 % auf 503 400) sowie in der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (-1,0 % auf 307 100) war der Beschäftigtenrückgang unterdurchschnittlich.
Methodische Hinweise:
Die Beschäftigtendaten stammen aus dem Monatsbericht im Verarbeitenden Gewerbe. Es handelt sich um eine Konjunkturerhebung mit einem Berichtskreis von Betrieben mit 50 Beschäftigten und mehr.
Nach der Klassifikation der Wirtschaftszweige (WZ 2008) erfolgte die Auswertung nach Abschnitt C „Verarbeitendes Gewerbe“ und den darin enthaltenen, ausgewählten Wirtschaftszweigen sowie den folgenden WZ-Gruppen:
WZ 29.1 „Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenmotoren“
WZ 29.2 „Herstellung von Karosserien, Aufbauten und Anhängern“
WZ 29.3 „Herstellung von Teilen und Zubehör für Kraftwagen“
Für einige Wirtschaftszweige wurden in dieser Pressemitteilung Kurzbezeichnungen verwendet, die von den Bezeichnungen der Klassifikation der Wirtschaftszweige abweichen. Eine Übersicht dieser Kurzbezeichnungen ist auf der Themenseite „Industrie, Verarbeitendes Gewerbe“ im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes zu finden.
Rückgänge beziehungsweise Zuwächse in einzelnen Branchen können auch dadurch entstehen, dass Betriebe ihren Tätigkeitsschwerpunkt verlagern und dadurch einer anderen Branche zugeordnet werden.
Diese Pressemitteilung ist, gegebenenfalls ergänzt mit weiteren Informationen und Verlinkungen zum Thema, veröffentlicht unter www.destatis.de/pressemitteilungen.
Weitere Auskünfte: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe Telefon: +49 611 75 2197 www.destatis.de/kontakt
Pressekontakt: Statistisches Bundesamt Pressestelle www.destatis.de/kontakt Telefon: +49 611-75 34 44
Weiteres Material: www.presseportal.de Quelle: Statistisches Bundesamt
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Stellenabbau in der Automobilindustrie: 42 300 weniger Beschäftigte zum Ende des 1. Halbjahres 2026 als ein Jahr zuvor
WIESBADEN (ots) –
- So wenig Beschäftigte in der Automobilindustrie wie noch nie seit 2005
- Stellenabbau bei Autoherstellern und Zulieferern von Teilen und Zubehör, Stellenzuwächse bei Zulieferern von Karosserien, Aufbauten und Anhängern
- Zahl der Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe insgesamt um 144 100 (-2,7 %) gesunken
In der deutschen Industrie wurden zuletzt viele Stellen abgebaut. Besonders betroffen ist die Automobilindustrie. Zum Ende des 1. Halbjahres 2026 arbeiteten 42 300 weniger Beschäftigte in der Branche als noch ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Das entsprach einem Rückgang von 5,8 % – so hoch wie in keiner anderen großen Industriebranche mit mehr als 200 000 Beschäftigten. Mit 691 500 hat die Zahl der Beschäftigten in der Automobilindustrie einen weiteren Tiefstand erreicht: Seit 2005 waren noch nie weniger Menschen in der Branche beschäftigt. Dennoch bleibt die Automobilindustrie gemessen an der Beschäftigtenzahl die zweitgrößte Industriebranche nach dem Maschinenbau mit 905 900 Beschäftigten zum Ende des 1. Halbjahres 2026.
Zum Vergleich: Im Verarbeitenden Gewerbe insgesamt waren 5,29 Millionen Beschäftigte tätig. Dies entsprach einem Rückgang von 144 100 oder 2,7 % binnen eines Jahres.
Zulieferer von Teilen und Zubehör bauen innerhalb der Automobilindustrie am stärksten Stellen ab
Innerhalb der Automobilindustrie haben die Autohersteller sowie die Zulieferer von Teilen und Zubehör Stellen abgebaut. Bei den Zulieferern von Karosserien, Aufbauten und Anhängern nahm hingegen zum Ende des 1. Halbjahres 2026 die Zahl der Beschäftigten zu. Im Bereich der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenmotoren waren mit insgesamt 429 200 Beschäftigten zum Ende des 1. Halbjahres 6,1 % weniger Personen beschäftigt als ein Jahr zuvor. Im Zulieferbereich der Herstellung von Teilen und Zubehör für Kraftwagen betrug der Beschäftigtenrückgang 7,6 % auf zuletzt 219 500. In der kleineren Zulieferbranche der Herstellung von Karosserien, Aufbauten und Anhängern stieg die Zahl der Beschäftigten um 10,0 % auf 42 800.
Weitere Zulieferer außerhalb der Automobilindustrie, wie zum Beispiel in der Herstellung und Runderneuerung von Bereifungen, wurden in der Auswertung nicht berücksichtigt.
Beschäftigtenrückgang auch in allen anderen großen Industriebranchen
Nicht nur in der Automobilindustrie wurden Stellen abgebaut, auch in anderen großen Industriebranchen ging die Zahl der Beschäftigten zuletzt zurück. In der Herstellung von Metallerzeugnissen sank sie binnen eines Jahres um 3,8 % auf 471 700 zum Ende des 1. Halbjahres 2026. In der Metallerzeugung und -bearbeitung ging die Beschäftigtenzahl im selben Zeitraum um 3,7 % zurück auf 207 200. Höher als im Durchschnitt fiel der Beschäftigtenrückgang auch in der chemischen Industrie (-3,6 % auf 312 000) sowie in der Herstellung von elektrischer Ausrüstung (-3,4 % auf 374 500) aus.
Die Zahl der Beschäftigten im Maschinenbau sank binnen eines Jahres um 2,7 % und damit so stark wie in der gesamten Industrie: Hier waren Ende des 1. Halbjahres 2026 rund 905 900 Personen beschäftigt. In der Kunststoffindustrie (-2,2 % auf 311 800), in der Nahrungsmittelindustrie (-1,3 % auf 503 400) sowie in der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (-1,0 % auf 307 100) war der Beschäftigtenrückgang unterdurchschnittlich.
Methodische Hinweise:
Die Beschäftigtendaten stammen aus dem Monatsbericht im Verarbeitenden Gewerbe. Es handelt sich um eine Konjunkturerhebung mit einem Berichtskreis von Betrieben mit 50 Beschäftigten und mehr.
Nach der Klassifikation der Wirtschaftszweige (WZ 2008) erfolgte die Auswertung nach Abschnitt C „Verarbeitendes Gewerbe“ und den darin enthaltenen, ausgewählten Wirtschaftszweigen sowie den folgenden WZ-Gruppen:
WZ 29.1 „Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenmotoren“
WZ 29.2 „Herstellung von Karosserien, Aufbauten und Anhängern“
WZ 29.3 „Herstellung von Teilen und Zubehör für Kraftwagen“
Für einige Wirtschaftszweige wurden in dieser Pressemitteilung Kurzbezeichnungen verwendet, die von den Bezeichnungen der Klassifikation der Wirtschaftszweige abweichen. Eine Übersicht dieser Kurzbezeichnungen ist auf der Themenseite „Industrie, Verarbeitendes Gewerbe“ im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes zu finden.
Rückgänge beziehungsweise Zuwächse in einzelnen Branchen können auch dadurch entstehen, dass Betriebe ihren Tätigkeitsschwerpunkt verlagern und dadurch einer anderen Branche zugeordnet werden.
Diese Pressemitteilung ist, gegebenenfalls ergänzt mit weiteren Informationen und Verlinkungen zum Thema, veröffentlicht unter www.destatis.de/pressemitteilungen.
Weitere Auskünfte: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe Telefon: +49 611 75 2197 www.destatis.de/kontakt
Pressekontakt: Statistisches Bundesamt Pressestelle www.destatis.de/kontakt Telefon: +49 611-75 34 44
Weiteres Material: www.presseportal.de Quelle: Statistisches Bundesamt
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Stellenabbau in der Automobilindustrie: 42 300 weniger Beschäftigte zum Ende des 1. Halbjahres 2026 als ein Jahr zuvor
WIESBADEN (ots) –
- So wenig Beschäftigte in der Automobilindustrie wie noch nie seit 2005
- Stellenabbau bei Autoherstellern und Zulieferern von Teilen und Zubehör, Stellenzuwächse bei Zulieferern von Karosserien, Aufbauten und Anhängern
- Zahl der Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe insgesamt um 144 100 (-2,7 %) gesunken
In der deutschen Industrie wurden zuletzt viele Stellen abgebaut. Besonders betroffen ist die Automobilindustrie. Zum Ende des 1. Halbjahres 2026 arbeiteten 42 300 weniger Beschäftigte in der Branche als noch ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Das entsprach einem Rückgang von 5,8 % – so hoch wie in keiner anderen großen Industriebranche mit mehr als 200 000 Beschäftigten. Mit 691 500 hat die Zahl der Beschäftigten in der Automobilindustrie einen weiteren Tiefstand erreicht: Seit 2005 waren noch nie weniger Menschen in der Branche beschäftigt. Dennoch bleibt die Automobilindustrie gemessen an der Beschäftigtenzahl die zweitgrößte Industriebranche nach dem Maschinenbau mit 905 900 Beschäftigten zum Ende des 1. Halbjahres 2026.
Zum Vergleich: Im Verarbeitenden Gewerbe insgesamt waren 5,29 Millionen Beschäftigte tätig. Dies entsprach einem Rückgang von 144 100 oder 2,7 % binnen eines Jahres.
Zulieferer von Teilen und Zubehör bauen innerhalb der Automobilindustrie am stärksten Stellen ab
Innerhalb der Automobilindustrie haben die Autohersteller sowie die Zulieferer von Teilen und Zubehör Stellen abgebaut. Bei den Zulieferern von Karosserien, Aufbauten und Anhängern nahm hingegen zum Ende des 1. Halbjahres 2026 die Zahl der Beschäftigten zu. Im Bereich der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenmotoren waren mit insgesamt 429 200 Beschäftigten zum Ende des 1. Halbjahres 6,1 % weniger Personen beschäftigt als ein Jahr zuvor. Im Zulieferbereich der Herstellung von Teilen und Zubehör für Kraftwagen betrug der Beschäftigtenrückgang 7,6 % auf zuletzt 219 500. In der kleineren Zulieferbranche der Herstellung von Karosserien, Aufbauten und Anhängern stieg die Zahl der Beschäftigten um 10,0 % auf 42 800.
Weitere Zulieferer außerhalb der Automobilindustrie, wie zum Beispiel in der Herstellung und Runderneuerung von Bereifungen, wurden in der Auswertung nicht berücksichtigt.
Beschäftigtenrückgang auch in allen anderen großen Industriebranchen
Nicht nur in der Automobilindustrie wurden Stellen abgebaut, auch in anderen großen Industriebranchen ging die Zahl der Beschäftigten zuletzt zurück. In der Herstellung von Metallerzeugnissen sank sie binnen eines Jahres um 3,8 % auf 471 700 zum Ende des 1. Halbjahres 2026. In der Metallerzeugung und -bearbeitung ging die Beschäftigtenzahl im selben Zeitraum um 3,7 % zurück auf 207 200. Höher als im Durchschnitt fiel der Beschäftigtenrückgang auch in der chemischen Industrie (-3,6 % auf 312 000) sowie in der Herstellung von elektrischer Ausrüstung (-3,4 % auf 374 500) aus.
Die Zahl der Beschäftigten im Maschinenbau sank binnen eines Jahres um 2,7 % und damit so stark wie in der gesamten Industrie: Hier waren Ende des 1. Halbjahres 2026 rund 905 900 Personen beschäftigt. In der Kunststoffindustrie (-2,2 % auf 311 800), in der Nahrungsmittelindustrie (-1,3 % auf 503 400) sowie in der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (-1,0 % auf 307 100) war der Beschäftigtenrückgang unterdurchschnittlich.
Methodische Hinweise:
Die Beschäftigtendaten stammen aus dem Monatsbericht im Verarbeitenden Gewerbe. Es handelt sich um eine Konjunkturerhebung mit einem Berichtskreis von Betrieben mit 50 Beschäftigten und mehr.
Nach der Klassifikation der Wirtschaftszweige (WZ 2008) erfolgte die Auswertung nach Abschnitt C „Verarbeitendes Gewerbe“ und den darin enthaltenen, ausgewählten Wirtschaftszweigen sowie den folgenden WZ-Gruppen:
WZ 29.1 „Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenmotoren“
WZ 29.2 „Herstellung von Karosserien, Aufbauten und Anhängern“
WZ 29.3 „Herstellung von Teilen und Zubehör für Kraftwagen“
Für einige Wirtschaftszweige wurden in dieser Pressemitteilung Kurzbezeichnungen verwendet, die von den Bezeichnungen der Klassifikation der Wirtschaftszweige abweichen. Eine Übersicht dieser Kurzbezeichnungen ist auf der Themenseite „Industrie, Verarbeitendes Gewerbe“ im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes zu finden.
Rückgänge beziehungsweise Zuwächse in einzelnen Branchen können auch dadurch entstehen, dass Betriebe ihren Tätigkeitsschwerpunkt verlagern und dadurch einer anderen Branche zugeordnet werden.
Diese Pressemitteilung ist, gegebenenfalls ergänzt mit weiteren Informationen und Verlinkungen zum Thema, veröffentlicht unter www.destatis.de/pressemitteilungen.
Weitere Auskünfte: Industrie, Verarbeitendes Gewerbe Telefon: +49 611 75 2197 www.destatis.de/kontakt
Pressekontakt: Statistisches Bundesamt Pressestelle www.destatis.de/kontakt Telefon: +49 611-75 34 44
Weiteres Material: www.presseportal.de Quelle: Statistisches Bundesamt
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Voigts Widerspruch gegen Entzug des Doktortitels gescheitert
Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt ist mit einem Widerspruch gegen die Aberkennung seines Doktortitels gescheitert. Das zuständige Gremium an der TU Chemnitz wies den Widerspruch des CDU-Politikers zurück, wie ein Sprecher der Universität mitteilte. Zuvor hatte der «Stern» berichtet.
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Syrisches Gericht: Todesstrafe gegen Baschar al-Assad
Ein syrisches Gericht hat den gestürzten Präsidenten des Landes Baschar al-Assad in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Ihm wurde vorsätzlicher Mord an mehreren Menschen, Folter, willkürliche Inhaftierung und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen. Assad hält sich derzeit in Russland auf, das ihn bislang nicht an Syrien ausgeliefert hat.
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Trump: Sprecherin Leavitt hört zum Monatsende auf
US-Präsident Donald Trump hat den Abgang seiner Sprecherin Karoline Leavitt zum Ende des Monats verkündet. Sie werde dann mehr Zeit haben, sich um ihre kleinen Kinder und um ihre Familie zu kümmern, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social zur Begründung.