Ein syrisches Gericht hat den gestürzten Präsidenten des Landes Baschar al-Assad in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Ihm wurde vorsätzlicher Mord an mehreren Menschen, Folter, willkürliche Inhaftierung und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen. Assad hält sich derzeit in Russland auf, das ihn bislang nicht an Syrien ausgeliefert hat.
Autor: Stojancho Gjorgjiev
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Voigts Widerspruch gegen Entzug des Doktortitels gescheitert
Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt ist mit einem Widerspruch gegen die Aberkennung seines Doktortitels gescheitert. Das zuständige Gremium an der TU Chemnitz wies den Widerspruch des CDU-Politikers zurück, wie ein Sprecher der Universität mitteilte. Zuvor hatte der «Stern» berichtet.
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Mehr als 2.000 Ebola-Tote im Kongo
In der Demokratischen Republik Kongo sind beim aktuellen Ebola-Ausbruch bereits mehr als 2.000 Menschen gestorben. Inzwischen gebe es 2.011 Tote, so das Informationsministerium des zentralafrikanischen Landes mit. Der Ausbruch der hochansteckenden Infektionskrankheit war Mitte Mai bekanntgegeben worden.
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US-Senat stimmt für Gesetz zu Russland-Sanktionen
Der US-Senat hat nach langem Tauziehen für ein Sanktionsgesetz gestimmt, mit dem Russland wegen des Ukraine-Kriegs stärker unter Druck gesetzt werden soll. Die Senatoren votierten mit einer deutlichen Mehrheit von 86 zu 11 Stimmen für das Gesetz, das noch das Repräsentantenhaus als zweite Kongresskammer passieren muss.
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Über 100 Tote nach schwerem Erdbeben in Kolumbien
Bei dem schweren Erdbeben der Stärke 7,4 in Kolumbien sind mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen. Es wurden bisher 111 Todesfälle sowie 87 Verletzte gemeldet, wie Präsident Abelardo de la Espriella mitteilte.
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Moskau: Gericht schließt Oppositionspartei von Wahl aus
Russlands Oberstes Gericht hat die liberale Oppositionspartei Jabloko von der Parlamentswahl im September ausgeschlossen. Das Gericht in Moskau begründete sein Urteil gegen die Anti-Kriegs-Partei mit angeblichen zahlreichen Verstößen gegen die russische Wahlgesetzgebung.
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Erdbeben in Kolumbien: Zahl der Toten steigt auf mehr als 50
Die Zahl der Toten bei dem schweren Erdbeben in Kolumbien ist auf mehr als 50 gestiegen. Das teilten mehrere Bürgermeister und Gouverneure des südamerikanischen Landes mit.
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Erdbeben in Kolumbien: Mindestens 20 Tote
Bei dem schweren Erdbeben der Stärke 7,4 in Kolumbien sind mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Das teilten mehrere Bürgermeister des südamerikanischen Landes mit. Allein in der Stadt Pereira westlich der Hauptstadt Bogotá gab es demnach mindestens 18 Tote und Dutzende Verletzte.
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Maschinenbau im Osten: Aufträge steigen um gut ein Viertel
Der ostdeutsche Maschinen- und Anlagenbau ist nach einem schwachen Start ins Jahr wieder deutlich im Aufwind. Der Auftragseingang im ostdeutschen Maschinen- und Anlagenbau lag im zweiten Quartal dieses Jahres 27 Prozent über dem Vorjahresniveau, wie der Branchenverband VDMA Ost mitteilte. Das Inlandsgeschäft legte um 19 Prozent zu, die Auslandsaufträge stiegen um 30 Prozent.
Deutlich gestiegene Nachfrage aus dem Euro-Raum
Besonders stark hat sich demnach die Nachfrage aus dem Euro-Raum mit einem Plus von 55 Prozent entwickelte, aus den Nicht-Euro-Ländern kamen 20 Prozent mehr Bestellungen. Im ersten Quartal 2026 war der ostdeutsche Maschinen- und Anlagenbau mit einem Auftragsminus von real 15 Prozent im Bundesvergleich noch Schlusslicht.
«Die aktuellen Zahlen sind eine positive Momentaufnahme, ändern aber nichts an den strukturellen Herausforderungen für die Unternehmen», betonte der Geschäftsführer des VDMA Ost, Oliver Köhn. Umso wichtiger seien jetzt weitere Reformen bei Bürokratie, Energiepreisen, Unternehmensbesteuerung und Infrastruktur. Die Unternehmen bräuchten Planungssicherheit, damit Investitionen nicht länger aufgeschoben würden.
Zum VDMA-Landesverband Ost zählen nach eigenen Angaben etwa 350 Unternehmen, Werke und Niederlassungen des Maschinen- und Anlagenbaus in Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Im Jahresdurchschnitt 2025 beschäftigte die Branche 78.200 Menschen. Erfasst sind dabei aber nur Betriebe mit mindestens 50 Mitarbeitern.
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Dax-Konzern Daimler Truck: Gewinn um 48 Prozent eingebrochen
Der Gewinn beim Nutzfahrzeughersteller Daimler Truck ist im zweiten Quartal dieses Jahres um 48 Prozent eingebrochen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal sei das Konzernergebnis von 245 Millionen Euro auf 128 Millionen Euro gesunken, teilte der Dax-Konzern aus Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart mit.