Autor: Stojancho Gjorgjiev

  • Adi Hütter wieder Trainer bei Eintracht Frankfurt

    Adi Hütter ist neuer Trainer von Eintracht Frankfurt. Für den 56 Jahren alten Österreicher ist es die zweite Amtszeit beim hessischen Fußball-Bundesligisten, den er bereits von 2018 bis 2021 trainierte.

  • Chemnitzer Anlagenbauer will sich in Insolvenz sanieren

    Schwache Auftragseingänge haben den Maschinen- und Anlagenbauer STC Spinnzwirn GmbH in eine wirtschaftliche Schieflage gebracht. Das Unternehmen stellte beim Amtsgericht Chemnitz einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens, zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Joachim Voigt-Salus von der Kanzlei Voigt Salus bestellt, wie es in einer Mitteilung hieß. 

    Das Unternehmen hat den Angaben zufolge rund 140 Beschäftigte. Ihre Löhne und Gehälter seien über das Insolvenzgeld der Agentur für Arbeit für Mai, Juni und Juli gesichert. Der Geschäftsbetrieb laufe während des vorläufigen Verfahrens weiter. Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens werde zum 1. August gerechnet.

    «Der Kern des Unternehmens ist gesund.»

    «Unser Ziel ist es, gemeinsam mit allen Beteiligten eine langfristige Lösung für das Unternehmen zu entwickeln – sei es im Wege einer Sanierung innerhalb der bestehenden Struktur oder durch eine übertragende Sanierung. Der Kern des Unternehmens ist gesund», erklärte der vorläufige Insolvenzverwalter Voigt-Salus. 

    Zum Grund der wirtschaftlichen Krise hieß es: «Schwache Auftragseingänge, geopolitische Unsicherheiten sowie anhaltende Investitionszurückhaltung aufgrund gestiegener Rohstoffkosten in wichtigen Absatzmärkten wie dem arabischen Raum führten zu deutlichen Rückgängen bei Umsatz und Ergebnis. Außergerichtliche Maßnahmen konnten den zunehmenden Liquiditätsdruck nicht ausreichend abfedern.»

    Die STC Spinnzwirn GmbH hat den Angaben zufolge ihren Ursprung im Jahr 1866 und hatte sich über viele Jahrzehnte hinweg zu einem spezialisierten Anbieter im internationalen Maschinen- und Anlagenbau entwickelt.

  • Havertz-Tor reicht nicht: PSG-Triumph im Elfmeter-Krimi

    Paris Saint-Germain hat seinen Titel verteidigt und zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte die Fußball-Champions-League gewonnen. Die Franzosen setzten sich im Finale von Budapest gegen den FC Arsenal, der früh durch Nationalspieler Kai Havertz in Führung gegangen war, im Elfmeterschießen mit 4:3 durch.

  • Preisdruck lässt deutlich nach: 2,6 Prozent Inflation im Mai

    Die Inflation in Deutschland hat an Tempo verloren. Im Mai lagen die Verbraucherpreise um 2,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats – nach 2,9 Prozent im April, wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte.

  • Batteriespeicher für den Mittelstand: Münchner Start-up encosa erhält EUR 25 Mio. (FOTO)

    Mit Eigenkapital und einer skalierbaren Debt-Facility bringt encosa seine Komplettlösung zu energieintensiven Unternehmen, die damit ihre Stromkosten senken und vom Stromhandel profitieren.

    Für den deutschen Mittelstand sind Energiekosten der größte und am schnellsten wachsende Druck auf die Marge – und angesichts anhaltender geopolitischer Instabilität ist eine Entspannung kaum in Sicht. Die Lösung heißt Batteriespeicher: eine Technologie, die den Strombezug aus dem Netz optimieren kann und durch Rückspeisung überschüssiger Kapazität zusätzliche Einnahmen generiert. Bislang jedoch erforderte die richtige Lösung erheblichen Zeit-, Kapital- und Projektmanagementaufwand – eine Hürde, die wertvolle Ressourcen bindet.

    encosa – der Name steht für „Energy Cost Savings“ – wurde genau dafür ge.gründet. Mit der abgeschlossenen Finanzierung von EUR 25 Mio. skaliert das Unternehmen seine Komplettlösung nun in den deutschen Mittelstand.

    Alles aus einer Hand

    encosa ist der „One-Stop-Shop“ für Batteriespeicher im Gewerbe- und Industriesektor. Das Unternehmen plant, finanziert, installiert und betreibt Batteriespeichersysteme für energieintensive Betriebe in Branchen wie Chemie, Lebensmittel, Kunststoff, Papier, Glas, Metall, Maschinenbau und Logistik.

    Ein Batteriespeicherprojekt im Industrieumfeld lässt sich aufgrund der höheren technischen, regulatorischen und finanziellen Komplexität kaum mit einem Heimspeicherprojekt vergleichen. Für ein typisches Mittelstandsunternehmen bedeutet das monatelange Koordination von Finanzierung, Netzanschluss, Brandschutz, Genehmigungen, Behörden und technischer Planung – und das alles parallel zum Tagesgeschäft. encosa übernimmt den gesamten Prozess – damit sich Kunden auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Die Einsparungen wirken ab dem ersten Monat. Je nach Verbrauchsprofil und Marktbedingungen amortisiert sich die Investition typischerweise innerhalb von 18 Monaten bis fünf Jahren. Eine eigene Technologieplattform kombiniert dabei „Behind the Meter“ (Energiekosteneinsparung) und „Front of the Meter“ (Vermarktung am Strommarkt) – und holt so deutlich mehr aus jeder installierten Anlage.

    Eine Reihe neuer Regulierungen verbessert 2025/26 die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Gewerbespeicher grundlegend: das Solarspitzengesetz, neue Regelungen im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) sowie die MiSpeL-Festlegung der Bundesnetzagentur zur flexiblen Nutzung von Speichern. Damit werden erstmals wirtschaftlich attraktive Multi-Use-Modelle im gewerblichen Umfeld regulatorisch möglich. encosa ist genau auf dieses Marktfenster ausgerichtet.

    Drei Wege zum eigenen Batteriespeicher

    Die Finanzierung für die Batteriespeicher ist flexibel: Kunden wählen zwischen Kauf, Miete oder Pacht. encosa bringt entweder das Kapital mit oder begleitet die Direktinvestition. Das Ergebnis ist bei jedem Modell dasselbe: deutlich niedrigere Energiekosten, zusätzliche Erlöse aus der Vermarktung der Speicher, CO2-Einsparungen und Vorteile bei ESG-Berichtspflichten.

    „Batteriespeicher erobern den deutschen Mittelstand. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wie schnell. encosa macht es jedem Unternehmen einfach: Energiekosten senken, ohne Aufwand, ohne Risiko, ohne eigene Investition.“ – Sascha Koberstaedt, Gründer & CEO, encosa

    Diese Einschätzung teilt auch Investor Realyze Ventures, der die Seed-Finanzierungsrunde anführt:

    „Uns hat besonders beeindruckt, wie gut encosa die Anforderungen seiner Kunden versteht. Das spiegelt sich auch in den bereits zahlreichen gewonnenen Projekten wider. Darüber hinaus unterscheidet sich das Unternehmen von seinen Wettbewerbern durch seine eigene Technologie. Diese macht den Speicherbetrieb effizienter und sorgt dafür, dass sich die Investitionen schneller rechnen.“ – Marc Stilke, Realyze Ventures

    Skalierung in Deutschland, dann darüber hinaus

    Die Mittel fließen sowohl in die Expansion des Deutschlandgeschäfts als auch in die Weiterentwicklung der Technologieplattform. Sie steuert bereits heute den wirtschaftlich optimalen Betrieb der installierten Speicher und entwickelt sich schrittweise zu einer Multi-Use- und VPP-fähigen Energieplattform weiter. Dadurch wächst der wirtschaftliche Wert jeder installierten Anlage kontinuierlich. Der Fokus liegt klar auf Deutschland, mit über 100.000 potenziellen Kunden mit oftmals mehreren Standorten. Wer diesen Markt erobert, hat die beste Ausgangslage für die internationale Expansion.

    „Speicherprojekte werden systematisch unterschätzt. Für Mittelständler sind sie ein komplexes Infrastrukturprojekt und mit der Inbetriebnahme keineswegs abgeschlossen. encosa liefert deshalb nicht nur Einsparungen ab Tag eins, sondern minimiert auch das operative Risiko der Speicherbewirtschaftung.“ – Sebastian Becker, Gründer & COO, encosa

    Über encosa

    encosa ist ein Münchner Unternehmen für Batteriespeicherlösungen und bedient Gewerbe- und Industriebetriebe in ganz Deutschland. Mit einer Komplettlösung aus Planung, Finanzierung, Installation und Betrieb ermöglicht encosa energieintensiven Unternehmen, ihre Energiekosten zu senken und zusätzliche Erlöse aus der Vermarktung der Speicher zu erzielen. Flexible Finanzierungsmodelle und der Verzicht auf operativen Mehraufwand machen die Lösung für jedes Unternehmen umsetzbar.

    Im Juni 2024 von Sascha Koberstaedt und Sebastian Becker gegründet, hat encosa in weniger als zwei Jahren EUR 25 Mio. Kapital aufgenommen, erste Anlagen in Betrieb gebracht und ein erfahrenes Team aus Spezialisten aufgebaut. In der Pre-Seed-Runde investierten First Momentum Ventures und Redstone als Lead-Investoren gemeinsam mit Heliad, UTUM Funding for Innovators und WEPA Ventures. Die Seed-Runde wurde von Realyze Ventures angeführt, ebenfalls beteiligt sind Verve Ventures, Bayern Kapital, Blum Ventures und Kopa Ventures. Alle Pre-Seed-Investoren haben erneut in die Seed-Runde investiert. Zu den weiteren Investoren zählen mehrere Business Angels, darunter Andreas Kupke (Mitgründer und ehemaliger COO/CFO von Finanzcheck.de), Marc Stilke (ehemaliger CEO von Immobilienscout24), Sebastian Bärhold (Mitgründer von IDnow), sowie ein Family Venture Capital Konsortium aus Familienunternehmen um WEPA Ventures und mit Unterstützung von better ventures.

    Pressekontakt:
    encosa energy GmbH
    press@encosa.energy
    +4915254603296
    www.encosa.energy
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            encosa energy GmbH
  • Batteriespeicher für den Mittelstand: Münchner Start-up encosa erhält EUR 25 Mio. (FOTO)

    Mit Eigenkapital und einer skalierbaren Debt-Facility bringt encosa seine Komplettlösung zu energieintensiven Unternehmen, die damit ihre Stromkosten senken und vom Stromhandel profitieren.

    Für den deutschen Mittelstand sind Energiekosten der größte und am schnellsten wachsende Druck auf die Marge – und angesichts anhaltender geopolitischer Instabilität ist eine Entspannung kaum in Sicht. Die Lösung heißt Batteriespeicher: eine Technologie, die den Strombezug aus dem Netz optimieren kann und durch Rückspeisung überschüssiger Kapazität zusätzliche Einnahmen generiert. Bislang jedoch erforderte die richtige Lösung erheblichen Zeit-, Kapital- und Projektmanagementaufwand – eine Hürde, die wertvolle Ressourcen bindet.

    encosa – der Name steht für „Energy Cost Savings“ – wurde genau dafür ge.gründet. Mit der abgeschlossenen Finanzierung von EUR 25 Mio. skaliert das Unternehmen seine Komplettlösung nun in den deutschen Mittelstand.

    Alles aus einer Hand

    encosa ist der „One-Stop-Shop“ für Batteriespeicher im Gewerbe- und Industriesektor. Das Unternehmen plant, finanziert, installiert und betreibt Batteriespeichersysteme für energieintensive Betriebe in Branchen wie Chemie, Lebensmittel, Kunststoff, Papier, Glas, Metall, Maschinenbau und Logistik.

    Ein Batteriespeicherprojekt im Industrieumfeld lässt sich aufgrund der höheren technischen, regulatorischen und finanziellen Komplexität kaum mit einem Heimspeicherprojekt vergleichen. Für ein typisches Mittelstandsunternehmen bedeutet das monatelange Koordination von Finanzierung, Netzanschluss, Brandschutz, Genehmigungen, Behörden und technischer Planung – und das alles parallel zum Tagesgeschäft. encosa übernimmt den gesamten Prozess – damit sich Kunden auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Die Einsparungen wirken ab dem ersten Monat. Je nach Verbrauchsprofil und Marktbedingungen amortisiert sich die Investition typischerweise innerhalb von 18 Monaten bis fünf Jahren. Eine eigene Technologieplattform kombiniert dabei „Behind the Meter“ (Energiekosteneinsparung) und „Front of the Meter“ (Vermarktung am Strommarkt) – und holt so deutlich mehr aus jeder installierten Anlage.

    Eine Reihe neuer Regulierungen verbessert 2025/26 die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Gewerbespeicher grundlegend: das Solarspitzengesetz, neue Regelungen im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) sowie die MiSpeL-Festlegung der Bundesnetzagentur zur flexiblen Nutzung von Speichern. Damit werden erstmals wirtschaftlich attraktive Multi-Use-Modelle im gewerblichen Umfeld regulatorisch möglich. encosa ist genau auf dieses Marktfenster ausgerichtet.

    Drei Wege zum eigenen Batteriespeicher

    Die Finanzierung für die Batteriespeicher ist flexibel: Kunden wählen zwischen Kauf, Miete oder Pacht. encosa bringt entweder das Kapital mit oder begleitet die Direktinvestition. Das Ergebnis ist bei jedem Modell dasselbe: deutlich niedrigere Energiekosten, zusätzliche Erlöse aus der Vermarktung der Speicher, CO2-Einsparungen und Vorteile bei ESG-Berichtspflichten.

    „Batteriespeicher erobern den deutschen Mittelstand. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wie schnell. encosa macht es jedem Unternehmen einfach: Energiekosten senken, ohne Aufwand, ohne Risiko, ohne eigene Investition.“ – Sascha Koberstaedt, Gründer & CEO, encosa

    Diese Einschätzung teilt auch Investor Realyze Ventures, der die Seed-Finanzierungsrunde anführt:

    „Uns hat besonders beeindruckt, wie gut encosa die Anforderungen seiner Kunden versteht. Das spiegelt sich auch in den bereits zahlreichen gewonnenen Projekten wider. Darüber hinaus unterscheidet sich das Unternehmen von seinen Wettbewerbern durch seine eigene Technologie. Diese macht den Speicherbetrieb effizienter und sorgt dafür, dass sich die Investitionen schneller rechnen.“ – Marc Stilke, Realyze Ventures

    Skalierung in Deutschland, dann darüber hinaus

    Die Mittel fließen sowohl in die Expansion des Deutschlandgeschäfts als auch in die Weiterentwicklung der Technologieplattform. Sie steuert bereits heute den wirtschaftlich optimalen Betrieb der installierten Speicher und entwickelt sich schrittweise zu einer Multi-Use- und VPP-fähigen Energieplattform weiter. Dadurch wächst der wirtschaftliche Wert jeder installierten Anlage kontinuierlich. Der Fokus liegt klar auf Deutschland, mit über 100.000 potenziellen Kunden mit oftmals mehreren Standorten. Wer diesen Markt erobert, hat die beste Ausgangslage für die internationale Expansion.

    „Speicherprojekte werden systematisch unterschätzt. Für Mittelständler sind sie ein komplexes Infrastrukturprojekt und mit der Inbetriebnahme keineswegs abgeschlossen. encosa liefert deshalb nicht nur Einsparungen ab Tag eins, sondern minimiert auch das operative Risiko der Speicherbewirtschaftung.“ – Sebastian Becker, Gründer & COO, encosa

    Über encosa

    encosa ist ein Münchner Unternehmen für Batteriespeicherlösungen und bedient Gewerbe- und Industriebetriebe in ganz Deutschland. Mit einer Komplettlösung aus Planung, Finanzierung, Installation und Betrieb ermöglicht encosa energieintensiven Unternehmen, ihre Energiekosten zu senken und zusätzliche Erlöse aus der Vermarktung der Speicher zu erzielen. Flexible Finanzierungsmodelle und der Verzicht auf operativen Mehraufwand machen die Lösung für jedes Unternehmen umsetzbar.

    Im Juni 2024 von Sascha Koberstaedt und Sebastian Becker gegründet, hat encosa in weniger als zwei Jahren EUR 25 Mio. Kapital aufgenommen, erste Anlagen in Betrieb gebracht und ein erfahrenes Team aus Spezialisten aufgebaut. In der Pre-Seed-Runde investierten First Momentum Ventures und Redstone als Lead-Investoren gemeinsam mit Heliad, UTUM Funding for Innovators und WEPA Ventures. Die Seed-Runde wurde von Realyze Ventures angeführt, ebenfalls beteiligt sind Verve Ventures, Bayern Kapital, Blum Ventures und Kopa Ventures. Alle Pre-Seed-Investoren haben erneut in die Seed-Runde investiert. Zu den weiteren Investoren zählen mehrere Business Angels, darunter Andreas Kupke (Mitgründer und ehemaliger COO/CFO von Finanzcheck.de), Marc Stilke (ehemaliger CEO von Immobilienscout24), Sebastian Bärhold (Mitgründer von IDnow), sowie ein Family Venture Capital Konsortium aus Familienunternehmen um WEPA Ventures und mit Unterstützung von better ventures.

    Pressekontakt:
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    Quelle:            encosa energy GmbH
  • Die Metall- und Elektroindustrie in Bayern schrumpft

    Die bayerische Metall- und Elektroindustrie ist auf Talfahrt. Im ersten Quartal sanken sowohl die Beschäftigung als auch die Produktion in der wichtigen Branche, wie die Arbeitgeberverbände bayme vbm mitteilen. 845.000 Beschäftigte waren rund 3000 weniger als im Vorquartal und 17.000 weniger als vor einem Jahr. Vergleicht man mit dem Januar 2024, dem letzten Zwischenhoch, sind inzwischen sogar fast 30.000 Stellen verloren gegangen. 

    Und die Aussichten sind nicht gut: «Wir erwarten, dass sich der Abbau von Arbeitsplätzen in den kommenden Monaten fortsetzt», sagt Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. «Die Kurzarbeit sinkt ebenfalls. Das mag auf den ersten Blick überraschend sein, die Ursache ist jedoch alarmierend: Da die Krise so lange anhält, bleibt vielen Betrieben nur noch die Möglichkeit, Beschäftigung abzubauen, statt sie mit Hilfe des Kurzarbeitergelds zu halten.»

    Die Produktion sank im Vergleich zum Vorjahresquartal um 4 Prozent und damit noch stärker als die Beschäftigung. Unter anderem gab es laut bayme vbm deutliche Einbußen von rund 8 Prozent bei den beiden größten Wirtschaftszweigen, der Kfz-Industrie und dem Maschinenbau. Im sonstigen Fahrzeugbau ging es allerdings mit 10 Prozent deutlich nach oben. Er profitiere «von einer konstant hohen Nachfrage nach zivilen Luftfahrzeugen sowie steigenden Ausgaben für Rüstungsgüter», heißt es. 

    Dramatische Lage und ein Lichtblick

    «Die Lage ist dramatisch», sagt Brossardt. «Einen Lichtblick bilden zumindest die Neuaufträge, die seit einiger Zeit vorsichtig aufwärts gerichtet sind.» Allerdings sei das Auftragsvolumen weiter auf niedrigem Niveau, sodass die Betriebe weiter mit Überkapazitäten zu kämpfen hätten.

    Nachdem sich die wirtschaftliche Lage und Stimmung in der Metall- und Elektroindustrie in der zweiten Jahreshälfte 2025 vorsichtig stabilisiert habe, sorge der Iran-Krieg nun für eine erneute wirtschaftliche Zäsur, fasst Brossardt zusammen. «Geopolitische Krisen haben die bayerische M+E Industrie weiter fest im Griff, denn zwei Drittel ihrer Umsätze macht sie auf Auslandsmärkten.»

    Zudem kämpften die Unternehmen damit, dass die Standortbedingungen im Inland nicht mehr wettbewerbsfähig seien, klagt Brossardt. «Bis zum Sommer muss die Bundesregierung den Reform-Turbo zünden, um den Dauerstillstand der vergangenen Jahre zu beenden. Wir haben keine Zeit mehr zu verlieren.»

  • Kubicki zum neuen FDP-Vorsitzenden gewählt

    Wolfgang Kubicki ist neuer Bundesvorsitzender der FDP. Der 74-Jährige setzte sich beim Parteitag in Berlin in einer Kampfabstimmung gegen die Europapolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann durch. Diese kandidierte überraschend gegen ihn.

  • Ex-Minister Scheuer soll nach Maut-Debakel vor Gericht

    Der frühere Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer soll sich wegen des Vorwurfs einer Falschaussage im Zusammenhang mit der gescheiterten Pkw-Maut vor Gericht verantworten. Das Landgericht Berlin hat eine entsprechende Anklage zugelassen, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Der ehemalige CSU-Minister weist den Vorwurf zurück.

  • FC Liverpool trennt sich von Cheftrainer Slot

    Der englische Fußball-Topclub FC Liverpool hat sich mit sofortiger Wirkung von Trainer Arne Slot getrennt. Das teilte der Verein wenige Tage nach dem letzten Saisonspiel der «Reds» mit.