Metall- und Elektroindustrie baut 2025 21.000 Stellen ab

Die bayerische Metall- und Elektroindustrie will angesichts schwacher Konjunktur und hoher Kosten in diesem Jahr weiter Stellen abbauen. Im vergangenen Jahr hat der größte Industriezweig im Freistaat nach Angaben der zwei Arbeitgeberverbände bayme und vbm 21.000 Jobs gestrichen. Die Entwicklung wird sich in diesem Jahr voraussichtlich fortsetzen. «Besonders negativ sind die Pläne in der Automobil- und Zulieferindustrie sowie bei den Herstellern elektrischer Ausrüstungen», sagte Bertram Brossardt, der Hauptgeschäftsführer der beiden Verbände. 

Brossardt: Lage «dramatisch»

Schon 2024 war es mit der Beschäftigung in der M+E-Industrie abwärts gegangen. Insgesamt sind in den vergangenen zwei Jahren nach Arbeitgeberangaben 36.000 Arbeitsplätze verloren gegangen. «Die Lage ist und bleibt also weiterhin dramatisch», sagte Brossardt. Gleichzeitig stieg die Produktion 2025 um 1,7 Prozent. Zur Metall- und Elektroindustrie gehören unter anderem Autohersteller und Maschinenbauer.

Die Arbeitslosenquote in Bayern war im Laufe des vergangenen Jahres auf 4 Prozent gestiegen. Ende Februar waren dann rund 341.000 Menschen arbeitslos gemeldet, eine Quote von 4,4 Prozent.

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