Im Jemen hat die Regierung das Abkommen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten im Kampf gegen die Huthi für beendet erklärt und den sofortigen Abzug emiratischer Truppen gefordert. Das erklärte der Präsidialrats-Vorsitzende Raschad al-Alimi in einer Ansprache. Das Bündnis der Regierung und Saudi-Arabiens mit den Emiraten im Kampf gegen die Huthi ist damit faktisch beendet und der Konflikt der eigentlichen Verbündeten überraschend eskaliert.
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Tresor-Coup: Ermittler schätzen Beute auf 30 Millionen Euro
Bei dem Einbruch in den Tresorraum einer Sparkassenfiliale in Gelsenkirchen haben die Täter nach erster Schätzung von Ermittlern rund 30 Millionen Euro erbeutet. Es seien 3.200 Schließfächer aufgebrochen worden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.
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FC Augsburg bis Saisonende mit Baum als Cheftrainer
Der FC Augsburg setzt bis zum Saisonende auf Manuel Baum als Cheftrainer. Dies teilte der Fußball-Bundesligist mit, ursprünglich hätte der Nachfolger von Sandro Wagner nur für drei Spiele als Interimslösung einspringen sollen.
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Vorfall mit Auto in Gießen – Kein Hinweis auf Terror
Nach dem Zwischenfall mit einem Auto und mehreren Verletzten in der Gießener Innenstadt vermuten die Ermittler eine psychische Erkrankung bei dem Autofahrer. Es gebe bislang keine Hinweise auf eine politisch motivierte oder terroristische Straftat, teilten die Polizei und die Staatsanwaltschaft Gießen mit.
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Ministerium: Verurteilter Straftäter nach Syrien abgeschoben
Erstmals seit Beginn des syrischen Bürgerkriegs hat Deutschland einen verurteilten Straftäter nach Syrien abgeschoben. Er sei am Vormittag den Behörden in Damaskus übergeben worden, teilte das Bundesinnenministerium mit.
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Trump vor Treffen mit Selenskyj: Habe mit Putin telefoniert
US-Präsident Donald Trump hat kurz vor seinem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Florida mit Kremlchef Wladimir Putin telefoniert. Das Telefonat sei «gut und sehr produktiv» verlaufen, schrieb der Republikaner auf der Plattform Truth Social, ohne nähere Details über Inhalte.
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Filmlegende Brigitte Bardot ist tot
Brigitte Bardot ist tot. Die französische Filmschauspielerin starb im Alter von 91 Jahren, wie die Fondation Brigitte Bardot mitteilte.
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Chemiekrise spitzt sich zu – Domo-Tochterfirmen insolvent
Hohe Energiekosten, ein zunehmend schwieriger internationaler Wettbewerb, Materialknappheit – seit Monaten schlägt die Chemieindustrie Alarm. Erst kurz vor Weihnachten fand im sächsischen Böhlen der «Chemiegipfel Ostdeutschland» statt, bei dem Branchenexperten und Politik über Auswege aus der Krise berieten. Wenige Tage später nun die nächste Hiobsbotschaft – drei deutsche Tochtergesellschaften des belgischen Chemieunternehmens Domo Chemicals haben Insolvenz angemeldet.
«Das Tagesgeschäft geht an allen Standorten weiter, Fertigung und Belieferung der Kunden laufen ohne Unterbrechung», sagte der vorläufige Insolvenzverwalter Lucas Flöther. Betroffen sind insgesamt 585 Mitarbeiter in Leuna (Sachsen-Anhalt) und Premnitz (Brandenburg), sie wurden am Vormittag über die Situation informiert. Die Löhne und Gehälter sind für drei Monate über das Insolvenzgeld gesichert. Zunächst hatte die «Mitteldeutsche Zeitung» darüber berichtet.
Flöther will sich jetzt ein genaues Bild von der wirtschaftlichen Situation machen und Sanierungsoptionen prüfen. «Wir versuchen, den Betrieb zu stabilisieren», sagte er der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Denkbar seien etwa eine Investorenlösung oder eine Einigung mit den Gläubigern. Die deutschen Unternehmen der Domo-Gruppe würden zu den Technologieführern ihrer Branche gehören, so Flöther. Zuletzt waren Gespräche über die weitere Finanzierung kurzfristig gescheitert.
Kunststoffe für Automobilbranche
Die Insolvenzanträge betreffen ausschließlich die drei deutschen Unternehmen der Domo-Gruppe. Die meisten Mitarbeiter sind in Leuna beschäftigt, bei der Domo Chemicals GmbH sind es rund 35, bei der Domo Caproleuna GmbH etwa 480. In Premnitz hat die Domo Engineering Plastics GmbH rund 70 Mitarbeiter. Die drei Unternehmen gehören zu Domo Chemicals, einer Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Gent (Belgien).
Die Gruppe fertigt und vermarktet laut dem Insolvenzverwalter weltweit Polymere, technische Kunststoffe und Hochleistungsfasern für Kunden in der Automobilbranche, für Konsum- und Industriegüter sowie Elektrotechnik und Elektronik. Diese Kunststoffe werden auch im Bauwesen und für Verpackungen verwendet.
Wie wirkt sich das auf andere Unternehmen aus?
Die Insolvenz könnte auch Auswirkungen auf andere Firmen in der Region haben, etwa solche, die Stoffe an Domo liefern. Man müsse jetzt vermeiden, dass bei anderen Unternehmen eine größere Betroffenheit entstehe, sagte Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Sven Schulze (CDU) der dpa. «Daran wird gearbeitet.» Schulze ist grundsätzlich optimistisch, was die Lösungssuche angeht. Die Probleme bei Domo würden nicht bei den Unternehmen in Sachsen-Anhalt, sondern in anderen Bereichen der Gruppe liegen, so der Minister.
Die chemische Industrie steht seit Monaten unter erheblichem Druck. «Die Lage der deutschen chemischen Industrie erfüllt uns alle mit großer Sorge», sagte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) kurz vor Weihnachten im Bundestag. Unter anderem hatte der US-Konzern Dow Chemical vor einigen Monaten bekanntgegeben, dass ein Teil seiner Anlagen in Schkopau (Sachsen-Anhalt) und Böhlen (Sachsen) Ende 2027 geschlossen werden soll.
Der sogenannte Steamcracker in Böhlen ist eine zentrale Anlage, die aus Rohbenzin chemische Grundstoffe herstellt. Diese Anlage steht am Anfang der chemischen Wertschöpfungskette. Es wird befürchtet, dass eine Abschaltung viele angeschlossene Unternehmen im Osten in Gefahr bringen könnte. Merz betonte, dass derzeit Gespräche über eine Nachnutzung des Geländes geführt würden. Laut der Gewerkschaft IG BCE arbeiten in der chemisch-pharmazeutischen Industrie in Ostdeutschland rund 63.000 Menschen.
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Domo Chemicals-Tochterfirmen in Deutschland insolvent
Drei deutsche Tochtergesellschaften des belgischen Chemieunternehmens Domo Chemicals haben Insolvenz angemeldet. «Das Tagesgeschäft geht an allen Standorten weiter, Fertigung und Belieferung der Kunden laufen ohne Unterbrechung», sagte der vorläufige Insolvenzverwalter Lucas Flöther. Betroffen sind insgesamt 585 Mitarbeiter in Leuna (Sachsen-Anhalt) und Premnitz (Brandenburg), sie wurden am Vormittag über die Situation informiert. Die Löhne und Gehälter sind für drei Monate über das Insolvenzgeld gesichert. Zunächst hatte die «Mitteldeutsche Zeitung» darüber berichtet.
Flöther will sich nun ein genaues Bild von der wirtschaftlichen Situation machen und Sanierungsoptionen prüfen. «Wir versuchen, den Betrieb zu stabilisieren», sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Denkbar seien etwa eine Investorenlösung oder eine Einigung mit den Gläubigern. Die deutschen Unternehmen der Domo-Gruppe würden zu den Technologieführern ihrer Branche gehören, so Flöther. Zuletzt waren Gespräche über die weitere Finanzierung kurzfristig gescheitert.
Kunststoffe für Automobilbranche
Die Insolvenzanträge betreffen ausschließlich die drei deutschen Unternehmen der Domo-Gruppe. Die meisten Mitarbeiter sind in Leuna beschäftigt, bei der Domo Chemicals GmbH sind es rund 35, bei der Domo Caproleuna GmbH etwa 480. In Premnitz hat die Domo Engineering Plastics GmbH rund 70 Mitarbeiter. Die drei Unternehmen gehören zu Domo Chemicals, einer Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Gent (Belgien).
Die Gruppe fertigt und vermarktet laut dem Insolvenzverwalter weltweit Polymere, technische Kunststoffe und Hochleistungsfasern für Kunden in der Automobilbranche, für Konsum- und Industriegüter sowie Elektrotechnik und Elektronik. Diese Kunststoffe werden auch im Bauwesen und für Verpackungen verwendet.
Die deutsche chemische Industrie steht derzeit unter erheblichem Druck. Ihr setzen unter anderem Materialknappheit, hohe Energiekosten und ein zunehmend schwieriger internationaler Wettbewerb zu.
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enomyc: Häcker Automation geht an Kurtz Ersa
Auf Vermittlung der M&A-Experten der Mittelstandsberatung enomyc übernimmt Kurtz Ersa Smart Production den Automatisierungsspezialisten Häcker Automation. Mit dem Kauf erweitert Kurtz Ersa sein Angebot im Bereich Automatisierungslösungen und Serienfertigungssysteme um hochspezialisierte Mikromontage- und Mikrooptik-Prozesse. Mit seinen Anlagen für hochpräzise Anwendungen gilt Häcker Automation als Spezialist für die Automatisierung von Produktionsprozessen in der Mikro- und Feinmechanik.
„Durch die Übernahme entsteht ein neuer, starker Player im Bereich Automatisierungs-lösungen“, sagt Julia Hammer, projektverantwortliche Partnerin und Managing Partner von enomyc. „Wir freuen uns sehr, dass wir Häcker Automation durch den von uns vermittelten Verkauf so vielversprechende Perspektiven für die weitere Entwicklung eröffnen konnten.“
Die Übernahme von Häcker Automation durch die Kurtz Ersa Smart Production GmbH ist zum 1.12.2025 erfolgt. Als Sachwalter wurde Rechtsanwalt Christoph Rothämel (Schultze & Braun) bestellt. Häcker Automation wurde insolvenzrechtlich von André Rombach (Rombach & Partner) beraten. Käuferseitig war Dr. André Schröer (PENTAPART GmbH) beteiligt.
Der Geschäftsbereich Automation von Kurtz Ersa hatte sich schon seit einigen Jahren auf Automatisierungslösungen und Serienfertigungssysteme fokussiert. Durch die Übernahme von Häcker Automation kann das Unternehmen sein Portfolio um hochspezialisierte Mikromontage- und Mikrooptik-Prozesse erweitern. Kurtz Ersa wird Häcker Automation weiterführen und alle Mitarbeiter übernehmen.
Häcker Automation ist ein weltweit führender Anbieter modularer und flexibel konfigurierbarer Systeme für Mikromontage. Die Lösungen des Unternehmens haben sich insbesondere bei Anwendungen bewährt, in denen Präzision und Zuverlässigkeit entscheiden. Typische Einsatzfelder liegen in der Halbleiterfertigung, der Hochtechnologie-Elektronik sowie bei optischen oder medizintechnischen Systemen.
Über enomyc:
enomyc ist eine der führenden Beratungen für strategische Neuausrichtung, Transformation und Wertsteigerung im Mittelstand. Seit 2003 begleitet das Unternehmen branchenübergreifend mittelständische und größere Unternehmen dabei, Wachstumspotenziale zu realisieren, Geschäftsmodelle weiterzuentwickeln und Veränderungsprozesse erfolgreich umzusetzen. Mit Standorten in Deutschland, Frankreich und den USA ist enomyc in zentralen Wirtschaftsräumen auf beiden Seiten des Atlantiks präsent. enomyc wurde mehrfach für seine strategische Transformationskompetenz ausgezeichnet – unter anderem regelmäßig als „Beste Berater“ (brand eins) sowie von der WirtschaftsWoche.
Pressekontakt: Cathleen Möbius, Head of Marketing M +49 162 2544 592 T +49 40 300359-77 Neuer Wall 57 20354 Hamburg moebius@enomyc.comwww.enomyc.com
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