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  • Mayer & Cie. schließt – 270 Arbeitsplätze fallen weg

    Der Strickmaschinenhersteller Mayer & Cie. in Albstadt (Zollernalbkreis) wird abgewickelt. 270 Beschäftigte verlieren ihren Arbeitsplatz, wie das Unternehmen mitteilte. Die Suche nach einem potenziellen Investor im vorläufigen Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung sei erfolglos verlaufen. Eine Sanierung sei nicht möglich, weshalb der Geschäftsbetrieb geordnet stillgelegt werden müsse. 

    Die Textilmaschinenhersteller seien ein wichtiger traditionsreicher Teil der industriellen Wertschöpfung in Baden-Württemberg, teilte der Landesverband des VDMA in Stuttgart mit. Umso bedauerlicher sei das Aus für ein Unternehmen wie Mayer & Cie..

    Verband: China ist der große Wettbewerber

    «China setzt die deutsche Industrie unter großen Druck und ist vom reinen Zulieferer zum globalen Wettbewerber aufgestiegen – unterstützt durch massive Subventionen und aggressive Preispolitik», sagte Geschäftsführer Dietrich Birk vom VDMA Baden-Württemberg. Hinzu kämen Umleitungseffekte infolge der US-Zölle, die den Wettbewerb in Europa verschärften. Chinesische Produkte suchten verstärkt den Weg nach Europa und treten hier in Konkurrenz mit deutschen Produkten.

     «Der Markt für Textilmaschinen ist weltweit extrem schwierig geworden», teilte der Sanierungsexperte Martin Mucha mit, der als Generalbevollmächtigter ins Unternehmen eingetreten war. Die momentanen Rahmenbedingungen hätten bei Mayer & Cie. im vergangenen Jahr zu einem Umsatzeinbruch von annähernd 50 Prozent geführt – gleichzeitig seien die Kosten gestiegen.

    Das Familienunternehmen sei durch die globalen Ereignisse in die Turbulenzen geraten. So führten der Handelskonflikt zwischen den USA und China und der Krieg in der Ukraine weltweit zu Investitionszurückhaltung. Der wichtige Exportmarkt Türkei kämpfe mit hoher Inflation, wodurch die dortigen Textilhersteller nicht mehr wettbewerbsfähig seien.

  • Firmen wollen wegen Mindestlohnerhöhung Jobs abbauen

    Mehr als jedes fünfte direkt betroffene Unternehmen will als Reaktion auf die Mindestlohnerhöhung am 1. Januar Jobs abbauen. Konkret sagten dies 21,7 Prozent in der aktuellen Konjunkturumfrage des Ifo-Instituts, wie die Münchner Wirtschaftsforscher mitteilen. Allerdings sind nur 37 Prozent direkt betroffen. Unter ihnen wollen zudem viele Betriebe auf Investitionen verzichten und Preise anheben. Der Mindestlohn steigt zum Jahreswechsel um 1,08 Euro auf 13,90 Euro pro Stunde.

    «Die anstehende Mindestlohnerhöhung zum Jahreswechsel stellt einen bedeutenden Lohnkostenanstieg für die betroffenen Unternehmen dar», sagt Ifo-Forscher Sebastian Link. «Die Reaktionen der Unternehmen zeigen, dass die Anhebung des Mindestlohns in der aktuellen Phase der wirtschaftlichen Schwäche besonders schädlich ist.» 

    2022 waren die Reaktionen milder

    Auffallend ist, dass die Reaktionen der Unternehmen deutlich schärfer ausfallen, als bei der letzten großen Mindestlohnerhöhung 2022. Damals war es sogar um 1,55 auf 12 Euro nach oben gegangen. Jetzt planten sie aber häufiger mit Stellenabbau und Investitionskürzungen, betont Link. 

    Vor der Erhöhung 2022 hatten nur 10,6 Prozent der betroffenen Unternehmen einen Stellenabbau geplant. Eine Senkung der Investitionen steht aktuell bei 27,7 Prozent der betroffenen Unternehmen an, damals nur bei 15 Prozent an. In Bezug auf mögliche Preisanhebungen sind die Reaktionen diesmal allerdings etwas geringer. Aktuell planen dies 49,7 Prozent, damals waren es 54,8.

    Trotz der angekündigten Reaktionen sehen viele betroffene Firmen negative Auswirkungen: So erwarten 51 Prozent von ihnen, eine sinkende Profitabilität und 36,7 Prozent eine sinkende Wettbewerbsfähigkeit. 

    Gastgewerbe und Einzelhandel am häufigsten betroffen

    Als direkt betroffen gelten Unternehmen, wenn sie aktuell Mitarbeiter mit einem Stundenlohn unter dem künftigen Mindestlohn von 13,90 Euro je Stunde haben. Das ist besonders oft im Gastgewerbe mit 77 Prozent, dem Einzelhandel mit 71 Prozent sowie in der Textil- und der Nahrungsmittelindustrie mit 62 und 59 Prozent der Fall. In vielen anderen Branchen sind es weniger als 40 Prozent der Unternehmen, in Maschinenbau und am Bau sogar weniger als 20 Prozent. Am Bau macht sich der dort geltende höhere Branchenmindestlohn bemerkbar. 

    Der Anteil der von der Mindestlohnerhöhung betroffenen Arbeitsverhältnisse ist sehr viel geringer: Bei den betroffenen Firmen sind es 15,5 Prozent der Jobs. Über alle Unternehmen – also inklusive der nicht betroffenen – nur 5,8 Prozent. Der mit Abstand höchsten Anteil findet sich im Gastgewerbe. Dort ist es mit 23,9 Prozent fast jedes vierte Arbeitsverhältnis – über alle Betriebe gerechnet.

  • Firma wollen wegen Mindestlohnerhöhung Jobs abbauen

    Mehr als jedes fünfte direkt betroffene Unternehmen will als Reaktion auf die Mindestlohnerhöhung am 1. Januar Jobs abbauen. Konkret sagten dies 21,7 Prozent in der aktuellen Konjunkturumfrage des Ifo-Instituts, wie die Münchner Wirtschaftsforscher mitteilen. Allerdings sind nur 37 Prozent direkt betroffen. Unter ihnen wollen zudem viele Betriebe auf Investitionen verzichten und Preise anheben. Der Mindestlohn steigt zum Jahreswechsel um 1,08 Euro auf 13,90 Euro pro Stunde.

    «Die anstehende Mindestlohnerhöhung zum Jahreswechsel stellt einen bedeutenden Lohnkostenanstieg für die betroffenen Unternehmen dar», sagt Ifo-Forscher Sebastian Link. «Die Reaktionen der Unternehmen zeigen, dass die Anhebung des Mindestlohns in der aktuellen Phase der wirtschaftlichen Schwäche besonders schädlich ist.» 

    2022 waren die Reaktionen milder

    Auffallend ist, dass die Reaktionen der Unternehmen deutlich schärfer ausfallen, als bei der letzten großen Mindestlohnerhöhung 2022. Damals war es sogar um 1,55 auf 12 Euro nach oben gegangen. Jetzt planten sie aber häufiger mit Stellenabbau und Investitionskürzungen, betont Link. 

    Vor der Erhöhung 2022 hatten nur 10,6 Prozent der betroffenen Unternehmen einen Stellenabbau geplant. Eine Senkung der Investitionen steht aktuell bei 27,7 Prozent der betroffenen Unternehmen an, damals nur bei 15 Prozent an. In Bezug auf mögliche Preisanhebungen sind die Reaktionen diesmal allerdings etwas geringer. Aktuell planen dies 49,7 Prozent, damals waren es 54,8.

    Trotz der angekündigten Reaktionen sehen viele betroffene Firmen negative Auswirkungen: So erwarten 51 Prozent von ihnen, eine sinkende Profitabilität und 36,7 Prozent eine sinkende Wettbewerbsfähigkeit. 

    Gastgewerbe und Einzelhandel am häufigsten betroffen

    Als direkt betroffen gelten Unternehmen, wenn sie aktuell Mitarbeiter mit einem Stundenlohn unter dem künftigen Mindestlohn von 13,90 Euro je Stunde haben. Das ist besonders oft im Gastgewerbe mit 77 Prozent, dem Einzelhandel mit 71 Prozent sowie in der Textil- und der Nahrungsmittelindustrie mit 62 und 59 Prozent der Fall. In vielen anderen Branchen sind es weniger als 40 Prozent der Unternehmen, in Maschinenbau und am Bau sogar weniger als 20 Prozent. Am Bau macht sich der dort geltende höhere Branchenmindestlohn bemerkbar. 

    Der Anteil der von der Mindestlohnerhöhung betroffenen Arbeitsverhältnisse ist sehr viel geringer: Bei den betroffenen Firmen sind es 15,5 Prozent der Jobs. Über alle Unternehmen – also inklusive der nicht betroffenen – nur 5,8 Prozent. Der mit Abstand höchsten Anteil findet sich im Gastgewerbe. Dort ist es mit 23,9 Prozent fast jedes vierte Arbeitsverhältnis – über alle Betriebe gerechnet.

  • Mayer & Cie. schließt – 270 Arbeitsplätze fallen weg

    Der Strickmaschinenhersteller Mayer & Cie. in Albstadt (Zollernalbkreis) wird abgewickelt. 270 Beschäftigte verlieren ihren Arbeitsplatz, wie das Unternehmen mitteilte. Die Suche nach einem potenziellen Investor im vorläufigen Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung sei erfolglos verlaufen. Eine Sanierung sei nicht möglich, weshalb der Geschäftsbetrieb geordnet stillgelegt werden müsse. 

    Die Textilmaschinenhersteller seien ein wichtiger traditionsreicher Teil der industriellen Wertschöpfung in Baden-Württemberg, teilte der Landesverband des VDMA in Stuttgart mit. Umso bedauerlicher sei das Aus für ein Unternehmen wie Mayer & Cie..

    Verband: China ist der große Wettbewerber

    «China setzt die deutsche Industrie unter großen Druck und ist vom reinen Zulieferer zum globalen Wettbewerber aufgestiegen – unterstützt durch massive Subventionen und aggressive Preispolitik», sagte Geschäftsführer Dietrich Birk vom VDMA Baden-Württemberg. Hinzu kämen Umleitungseffekte infolge der US-Zölle, die den Wettbewerb in Europa verschärften. Chinesische Produkte suchten verstärkt den Weg nach Europa und treten hier in Konkurrenz mit deutschen Produkten.

     «Der Markt für Textilmaschinen ist weltweit extrem schwierig geworden», teilte der Sanierungsexperte Martin Mucha mit, der als Generalbevollmächtigter ins Unternehmen eingetreten war. Die momentanen Rahmenbedingungen hätten bei Mayer & Cie. im vergangenen Jahr zu einem Umsatzeinbruch von annähernd 50 Prozent geführt – gleichzeitig seien die Kosten gestiegen.

    Das Familienunternehmen sei durch die globalen Ereignisse in die Turbulenzen geraten. So führten der Handelskonflikt zwischen den USA und China und der Krieg in der Ukraine weltweit zu Investitionszurückhaltung. Der wichtige Exportmarkt Türkei kämpfe mit hoher Inflation, wodurch die dortigen Textilhersteller nicht mehr wettbewerbsfähig seien.

  • Selenskyjs Büroleiter Jermak tritt zurück

    In der Ukraine ist der Leiter des Präsidentenbüros, Andrij Jermak, nach Durchsuchungen von Anti-Korruptionsermittlern in seiner Wohnung 
    zurückgetreten. Jermak habe eine Rücktrittserklärung unterzeichnet, sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj in einer Videobotschaft.

  • Aufträge für Maschinenbau erholen sich von Einbruch

    Die Aufträge für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau erholen sich wieder. Nach einem desaströsen September berichtet der Branchenverband VDMA für den Oktober von einem preisbereinigten Bestellzuwachs von 4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Dafür sorgten allein Order aus dem Nicht-EU-Ausland, die um 9 Prozent kletterten. Die Bestellungen aus dem Inland und aus den Euro-Ländern verharrten hingegen auf Vorjahresniveau.

    VDMA-Chefvolkswirt Johannes Gernandt sieht aber nur eine Konsolidierung auf niedrigem Niveau. Nach zehn Monaten habe die Branche im laufenden Jahr real ein Prozent weniger Bestellungen bekommen als im gleichen Vorjahreszeitraum. Zudem habe der Oktober 2024 zu den schwächsten Monaten des Vorjahres gehört. «Die Maschinenbauindustrie tritt weiter auf der Stelle», erklärt Gernandt. Es fehlten die benötigten Aufbruchsignale im globalen Handel und die versprochenen wirtschaftlichen Reformen zur Entlastung der Betriebe.

    Im September hatten die Auftragseingänge der Unternehmen nach Angaben des Verbandes bereinigt um Preissteigerungen (real) um knapp ein Fünftel (19 Prozent) unter dem Wert des Vorjahresmonats gelegen. Für den weniger schwankungsanfälligen Dreimonatszeitraum von August bis Oktober 2025 ergibt sich so ein Orderminus von 6 Prozent.

  • Umfrage: Konkurrenzdruck auf deutsche Firmen in China steigt

    Deutsche Unternehmen stehen in China immer stärker unter Entwicklungsdruck gegen ihre chinesische Konkurrenz. Wie aus der Geschäftsklimaumfrage der deutschen Auslandshandelskammer (AHK) hervorgeht, erwartet mehr als die Hälfte von 627 befragten Firmen, dass die Chinesen in den kommenden fünf Jahren wahrscheinlich oder sehr wahrscheinlich Innovationsführer in ihrer Branche sein werden. 9 Prozent gaben an, dass dies bereits der Fall sei. 

    2025 habe Herausforderungen gebracht, vom eskalierenden globalen Handelskonflikt bis hin zum härteren Wettbewerb auf dem chinesischen Markt, ausgelöst durch sinkende Preise und eine beschleunigte Innovationsdynamik, sagte der AHK-Vorstandsvorsitzende für Nordchina, Martin Hofmann. «Deutsche Unternehmen in China mussten sich über alle Branchen hinweg an ein noch schwierigeres Marktumfeld anpassen», sagt er. 

    Diese Probleme haben deutsche Firmen in China 

    Die Stimmung der deutschen Firmen hellte sich den Daten zufolge nur leicht auf. «Ich wäre nicht optimistisch genug zu sagen, dass dies eine Kehrtwende ist», sagte Oliver Oehms, geschäftsführendes AHK-Vorstandsmitglied in Nordchina. 43 Prozent erwarten eine schlechtere Entwicklung der chinesischen Wirtschaft in diesem Jahr verglichen mit dem Vorjahr. In der Umfrage 2024 sagten das noch 60 Prozent. Dafür rechnen für 2026 und die kommenden fünf Jahre mehr Mitglieder mit einer Verbesserung statt einer Verschlechterung. 

    Während 14 Prozent ihre Investitionen zurückschrauben wollen, plant mehr als die Hälfte der Befragten, weiter in China zu investieren, vornehmlich um wettbewerbsfähig zu bleiben (81 Prozent) und weil ihre chinesischen Kunden mehr Lokalisierung voraussetzen. 

    Parallel macht den Deutschen der Preisdruck (60 Prozent) im harten Wettbewerb Chinas sowie eine schwache Nachfrage (52 Prozent) zu schaffen. Alte Probleme wie die bevorzugte Behandlung lokaler Konkurrenten oder die Vorgabe, chinesische Produkte zu kaufen, drücken zusätzlich auf die Laune, wie die Umfrage der Interessenvertretung deutscher Firmen zeigt. 

    Warum sich die Deutschen für gute Partner halten

    Seit 2021 sehen immer mehr deutsche Firmen ihre chinesischen Mitbewerber bei Neuerungen auf dem Vormarsch. Über die Hälfte der Befragten erwägt deshalb mehr Austausch mit lokalen Unternehmen – vor allem über Partnerschaften und Gemeinschaftsunternehmen. Vor allem der Maschinenbau und die Elektrobranche wollten kooperieren, um von der Entwicklungsgeschwindigkeit in China zu profitieren, sagte Hofmann. 

    Die Firmen wollen so ihr Geschäft in China vergrößern, sich an die Entwicklungsgeschwindigkeit der Chinesen anpassen und einen Kundenstamm aufbauen. Das Ansehen der Marke zu steigern, die Möglichkeit höhere Qualitätsstandards zu erreichen und an mehr technologische Expertise zu gelangen, halten die Deutschen dabei für die Hauptgründe der Chinesen, eine Kooperation einzugehen. 

    Was die Zusammenarbeit mit Chinesen erschwert

    Doch es gibt auch Hürden: Überhaupt einen guten Kooperationspartner zu finden, wird am häufigsten als Herausforderung genannt (42 Prozent), gefolgt von einem Mangel an Vertrauen (27 Prozent).

    Auch die politische Großwetterlage ist für deutsche Firmen ausschlaggebend. Drei Viertel sagen, dass das Verhältnis zwischen Peking und Berlin beziehungsweise Brüssel ausschlaggebend für ihr China-Geschäft sei. Die Unternehmen wünschen sich deshalb von Berlin unter anderem, in Deutschland das Bild über China zu verbessern.

  • VDMA-Präsident: Gespräche mit AfD auch «Verzweiflungstat»

    In der Diskussion zum Umgang der Wirtschaft mit der AfD hat Maschinenbaupräsident Bertram Kawlath die schwarz-rote Koalition zu schnellem Handeln aufgefordert. «Wir fragen uns, wann kriegen die vom Wähler mit einem Regierungsmandat ausgestatteten Parteien notwendige Reformen und eine Strategie für dieses Land auf den Weg?», sagte der Präsident des Maschinenbauverbands VDMA dem «Deutschlandfunk». Man sehe «etwas entsetzt», wie die Parteien der Mitte mit ihrem Mandat umgingen. 

    Erwartungen an die Regierung würden nicht erfüllt. Dass der Verband der Familienunternehmer das Gespräch mit der AfD gesucht hat, sei vor diesem Hintergrund vielleicht auch eine «Verzweiflungstat», die er aber nicht gut finde. Kawlath betonte, die AfD vertrete Ansichten, die den Wirtschaftsstandort Deutschland «nachhaltig schädigen würden».

    Warnung vor AfD-Positionen 

    Die etwa 3.600 Mitgliedsunternehmen im VDMA machten 44 Prozent ihrer Umsätze in Europa. «Da kommt eine Partei daher, die sagt, wir sollen aus der EU austreten.» Der Euro als gemeinsame Währung sei eines der besten Konjunkturprogramme, die der Maschinenbau je hatte, aber die AfD wolle aus dem Euro austreten, monierte der Verbandspräsident. Auch sicherheitspolitisch gebe es keine Übereinstimmung, denn die AfD wolle, dass Deutschland die Nato verlässt. 

    Wenn man sich diese drei Kernthemen anschaue, müsse man nicht mehr über die Ansichten der AfD zur Erbschaftsteuer oder zur Einkommenssteuer diskutieren. «Da mag es Überschneidungen geben, aber das hilft uns nichts mehr, wenn es bei diesen Kernthemen keine Übereinstimmung gibt», betonte der VDMA-Präsident. 

    Der Verband der Familienunternehmer hatte nach scharfer Kritik und dem Austritt namhafter Mitgliedsfirmen seine Position zum Umgang mit der AfD korrigiert. Die Einladung von AfD-Abgeordneten zu einem Parlamentarischen Abend habe sich als Fehler herausgestellt, räumte Präsidentin Marie-Christine Ostermann ein.

  • 17. International Investment Forum (IIF) vereint Zukunftsbranchen – von KI über Tokenisierung bis hin zu kritischen Rohstoffen

    Am 3. Dezember 2025 findet das International Investment Forum (IIF) zum 17. Mal statt. Die digitale Investorenkonferenz bringt erneut internationale Unternehmen mit Investoren, Analysten und Medienvertretern zusammen. Die thematischen Schwerpunkte reichen von Industrie 4.0 und KI über Tokenisierung regulierter Vermögenswerte bis hin zu Batterietechnologie, kritischen Rohstoffen sowie Innovationen in den Bereichen Gesundheit, Ernährung und Bildung.

    Kritische Rohstoffe und Versorgungssicherheit

    Die Ausrichtung auf Versorgungssicherheit bleibt ein zentrales Thema des IIF. Mit Unternehmen wie Almonty Industries (Wolfram), Power Metallic Mines (Nickel, Kupfer, Platinmetalle), Formation Metals und Laurion Mineral Exploration (Gold-Polymetalle) sowie Globex Mining (Projektgenerator und Rohstoff-Beteiligungsgesellschaft) stehen mehrere Unternehmen im Fokus, die strategische Rohstoffe für Industrie und Hightech liefern. Die Nachfrage nach kritischen Mineralien wie Nickel, Graphit und Wolfram steigt weltweit – gleichzeitig wächst der geopolitische Druck, Lieferketten außerhalb Chinas auszubauen. Die Referenten des IIF bieten hierzu Hintergründe und Informationen aus erster Hand.

    Tokenisierung, digitale Assets und neue Investmentkultur

    Mit coinIX präsentiert das IIF ein Unternehmen, die den Wandel hin zu digitalen Vermögenswerten aktiv mitgestaltet. Die EU-weite Regulierung MiCA schafft erstmals einen klaren rechtlichen Rahmen für tokenisierte Assets und Krypto-Finanzprodukte. CoinIX steht für professionelle, transparente Zugänge zu Blockchain-basierten Investments – ein Segment, das sowohl institutionelle als auch private Investoren zunehmend anspricht.

    Industrie 4.0, KI und digitale Transformation

    Mit MS Industrie AG, UMT United Mobility Technology AG und Planethic Group AG stehen drei Unternehmen für unterschiedliche Facetten der digitalen Transformation. Während MS Industrie Lösungen für moderne Antriebstechnologien und industrielle Ultraschallfertigung bietet, fokussiert UMT sich mit der KI-gestützten Plattform UMS Vision AI auf Prozessautomatisierung und effiziente Workflows. Die Planethic Group kombiniert Technologie und nachhaltige Ernährung – ein Beispiel dafür, wie digitale und ökologische Innovationen zusammenwachsen.

    Batterietechnologie und Dekarbonisierung

    Die Energiewende treibt Investitionen in Batterietechnologie und CO2-reduzierende Mobilitätslösungen an. NEO Battery Materials entwickelt Silizium-Anodenmaterialien, die Ladezeiten verkürzen und Reichweiten erhöhen können. dynaCERT setzt mit seiner HydraGEN-Technologie auf eine innovative Wasserstofflösung, um Emissionen bestehender Diesel-Flotten signifikant zu senken – ein praxisnaher Ansatz, der die Zeit bis zu einer vollständigen Elektrifizierung überbrückt.

    Biotechnologie und medizinische Innovationen

    VIDAC Pharma steht für neue Ansätze innerhalb der Onkologie. Das Unternehmen entwickelt Wirkstoffe, die den Stoffwechsel von Tumorzellen gezielt beeinflussen – ein Bereich, der global zu den forschungsintensivsten zählt. Moderne Biotechnologie bleibt entsprechend ein Kernelement des IIF.

    Immobilienentwicklung und Bildung als Standortfaktoren

    Auch die Instone Real Estate Group sowie die International School Augsburg werden sich präsentieren. Instone entwickelt großflächige Wohn- und Quartierslösungen in einem herausfordernden Marktumfeld, das von steigenden Baukosten und steigender Wohnraumnachfrage geprägt ist. Die International School Augsburg trägt als internationale Bildungseinrichtung zur Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Augsburg bei – insbesondere im Wettbewerb um Fachkräfte und deren Familien.

    „Die Themen unserer Dezember-Ausgabe reichen von kritischen Rohstoffen über digitale Plattformen bis hin zu Gesundheits- und Bildungsthemen. Was alle präsentierenden Unternehmen jedoch eint, ist der gemeinsame Fokus auf innovative Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit“, erklärt Mario Hose, Geschäftsführer der Apaton Finance GmbH, Co-Veranstalter des IIF. Manuel Hölzle, CEO des Researchhauses GBC AG und ebenfalls Veranstalter des IIF ergänzt: „Das IIF bringt Unternehmen zusammen, die an entscheidenden Schnittstellen der globalen Transformation arbeiten. Dieses weite Themenfeld und der direkte Draht zu Entscheidern machen die Veranstaltungsreihe aus.“

    Unternehmensvertreter präsentieren beim IIF jeweils in 30-minütigen Slots und beantworten Fragen. Durch das Programm führen Moderatorinnen und Analysten der Co-Veranstalter. Alle Informationen zu den teilnehmenden Unternehmen, zur Anmeldung und zum Terminplan finden Sie unter www.ii-forum.com.

    17. International Investment Forum: Jetzt kostenfrei anmelden!

    Über IIF – International Investment Forum

    Das IIF – International Investment Forum findet am 3. Dezember 2025 statt. Unternehmen und ihre Vorstände oder Top-Manager präsentieren und stellen sich den Fragen von Investoren über Zoom. Beginn ist um 09:55 Uhr (CET). Das Event wird aus Deutschland als Kooperationsprojekt zwischen Apaton Finance GmbH und GBC AG organisiert.

    Über Apaton Finance GmbH (Co-Veranstalter)

    Apaton konzentriert sich hauptsächlich auf Wachstumsunternehmen und hilft Investorenbeziehungen aufzubauen. Partner sind auf der ganzen Welt vertreten. Wenn sich ein Unternehmen in einer Übergangsphase befindet und in einen neuen Markt oder eine Wachstumsphase eintritt, wird Apaton aktiv. Die Experten von Apaton schaffen investierbare Sichtbarkeit in neuen Regionen und Märkten.

    Über GBC AG (Co-Veranstalter)

    Die GBC AG mit Sitz in Augsburg ist eines der führenden unabhängigen Research- und Beratungshäuser für mittelständische, börsennotierte Unternehmen. Seit 2001 veranstaltet sie erfolgreich Investorenkonferenzen – darunter die renommierte physische MKK Münchner Kapitalmarkt Konferenz in München (https://mkk-konferenz.de/) sowie das innovative digitale International Investment Forum (IIF), www.ii-forum.com. In den vergangenen 20 Jahren der Konferenzhistorie haben zahlreiche Small- & Mid-Cap-Emittenten diese Plattformen bereits genutzt. Zielgruppe sind Investoren, Analysten und Finanzjournalisten. Ergänzt wird das Angebot durch die GBC Kapital GmbH im Bereich Corporate Finance.

    Kontakt Presse:
    Mario Hose
    +49 511 67 68 731
    press@apaton.com
    
    Marita Conzelmann
    +49 821 241133-49
    konferenz@gbc-ag.de
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            International Investment Forum (IIF)
  • 17. International Investment Forum (IIF) vereint Zukunftsbranchen – von KI über Tokenisierung bis hin zu kritischen Rohstoffen

    Am 3. Dezember 2025 findet das International Investment Forum (IIF) zum 17. Mal statt. Die digitale Investorenkonferenz bringt erneut internationale Unternehmen mit Investoren, Analysten und Medienvertretern zusammen. Die thematischen Schwerpunkte reichen von Industrie 4.0 und KI über Tokenisierung regulierter Vermögenswerte bis hin zu Batterietechnologie, kritischen Rohstoffen sowie Innovationen in den Bereichen Gesundheit, Ernährung und Bildung.

    Kritische Rohstoffe und Versorgungssicherheit

    Die Ausrichtung auf Versorgungssicherheit bleibt ein zentrales Thema des IIF. Mit Unternehmen wie Almonty Industries (Wolfram), Power Metallic Mines (Nickel, Kupfer, Platinmetalle), Formation Metals und Laurion Mineral Exploration (Gold-Polymetalle) sowie Globex Mining (Projektgenerator und Rohstoff-Beteiligungsgesellschaft) stehen mehrere Unternehmen im Fokus, die strategische Rohstoffe für Industrie und Hightech liefern. Die Nachfrage nach kritischen Mineralien wie Nickel, Graphit und Wolfram steigt weltweit – gleichzeitig wächst der geopolitische Druck, Lieferketten außerhalb Chinas auszubauen. Die Referenten des IIF bieten hierzu Hintergründe und Informationen aus erster Hand.

    Tokenisierung, digitale Assets und neue Investmentkultur

    Mit coinIX präsentiert das IIF ein Unternehmen, die den Wandel hin zu digitalen Vermögenswerten aktiv mitgestaltet. Die EU-weite Regulierung MiCA schafft erstmals einen klaren rechtlichen Rahmen für tokenisierte Assets und Krypto-Finanzprodukte. CoinIX steht für professionelle, transparente Zugänge zu Blockchain-basierten Investments – ein Segment, das sowohl institutionelle als auch private Investoren zunehmend anspricht.

    Industrie 4.0, KI und digitale Transformation

    Mit MS Industrie AG, UMT United Mobility Technology AG und Planethic Group AG stehen drei Unternehmen für unterschiedliche Facetten der digitalen Transformation. Während MS Industrie Lösungen für moderne Antriebstechnologien und industrielle Ultraschallfertigung bietet, fokussiert UMT sich mit der KI-gestützten Plattform UMS Vision AI auf Prozessautomatisierung und effiziente Workflows. Die Planethic Group kombiniert Technologie und nachhaltige Ernährung – ein Beispiel dafür, wie digitale und ökologische Innovationen zusammenwachsen.

    Batterietechnologie und Dekarbonisierung

    Die Energiewende treibt Investitionen in Batterietechnologie und CO2-reduzierende Mobilitätslösungen an. NEO Battery Materials entwickelt Silizium-Anodenmaterialien, die Ladezeiten verkürzen und Reichweiten erhöhen können. dynaCERT setzt mit seiner HydraGEN-Technologie auf eine innovative Wasserstofflösung, um Emissionen bestehender Diesel-Flotten signifikant zu senken – ein praxisnaher Ansatz, der die Zeit bis zu einer vollständigen Elektrifizierung überbrückt.

    Biotechnologie und medizinische Innovationen

    VIDAC Pharma steht für neue Ansätze innerhalb der Onkologie. Das Unternehmen entwickelt Wirkstoffe, die den Stoffwechsel von Tumorzellen gezielt beeinflussen – ein Bereich, der global zu den forschungsintensivsten zählt. Moderne Biotechnologie bleibt entsprechend ein Kernelement des IIF.

    Immobilienentwicklung und Bildung als Standortfaktoren

    Auch die Instone Real Estate Group sowie die International School Augsburg werden sich präsentieren. Instone entwickelt großflächige Wohn- und Quartierslösungen in einem herausfordernden Marktumfeld, das von steigenden Baukosten und steigender Wohnraumnachfrage geprägt ist. Die International School Augsburg trägt als internationale Bildungseinrichtung zur Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Augsburg bei – insbesondere im Wettbewerb um Fachkräfte und deren Familien.

    „Die Themen unserer Dezember-Ausgabe reichen von kritischen Rohstoffen über digitale Plattformen bis hin zu Gesundheits- und Bildungsthemen. Was alle präsentierenden Unternehmen jedoch eint, ist der gemeinsame Fokus auf innovative Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit“, erklärt Mario Hose, Geschäftsführer der Apaton Finance GmbH, Co-Veranstalter des IIF. Manuel Hölzle, CEO des Researchhauses GBC AG und ebenfalls Veranstalter des IIF ergänzt: „Das IIF bringt Unternehmen zusammen, die an entscheidenden Schnittstellen der globalen Transformation arbeiten. Dieses weite Themenfeld und der direkte Draht zu Entscheidern machen die Veranstaltungsreihe aus.“

    Unternehmensvertreter präsentieren beim IIF jeweils in 30-minütigen Slots und beantworten Fragen. Durch das Programm führen Moderatorinnen und Analysten der Co-Veranstalter. Alle Informationen zu den teilnehmenden Unternehmen, zur Anmeldung und zum Terminplan finden Sie unter www.ii-forum.com.

    17. International Investment Forum: Jetzt kostenfrei anmelden!

    Über IIF – International Investment Forum

    Das IIF – International Investment Forum findet am 3. Dezember 2025 statt. Unternehmen und ihre Vorstände oder Top-Manager präsentieren und stellen sich den Fragen von Investoren über Zoom. Beginn ist um 09:55 Uhr (CET). Das Event wird aus Deutschland als Kooperationsprojekt zwischen Apaton Finance GmbH und GBC AG organisiert.

    Über Apaton Finance GmbH (Co-Veranstalter)

    Apaton konzentriert sich hauptsächlich auf Wachstumsunternehmen und hilft Investorenbeziehungen aufzubauen. Partner sind auf der ganzen Welt vertreten. Wenn sich ein Unternehmen in einer Übergangsphase befindet und in einen neuen Markt oder eine Wachstumsphase eintritt, wird Apaton aktiv. Die Experten von Apaton schaffen investierbare Sichtbarkeit in neuen Regionen und Märkten.

    Über GBC AG (Co-Veranstalter)

    Die GBC AG mit Sitz in Augsburg ist eines der führenden unabhängigen Research- und Beratungshäuser für mittelständische, börsennotierte Unternehmen. Seit 2001 veranstaltet sie erfolgreich Investorenkonferenzen – darunter die renommierte physische MKK Münchner Kapitalmarkt Konferenz in München (https://mkk-konferenz.de/) sowie das innovative digitale International Investment Forum (IIF), www.ii-forum.com. In den vergangenen 20 Jahren der Konferenzhistorie haben zahlreiche Small- & Mid-Cap-Emittenten diese Plattformen bereits genutzt. Zielgruppe sind Investoren, Analysten und Finanzjournalisten. Ergänzt wird das Angebot durch die GBC Kapital GmbH im Bereich Corporate Finance.

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    +49 511 67 68 731
    press@apaton.com
    
    Marita Conzelmann
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    konferenz@gbc-ag.de
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            International Investment Forum (IIF)