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  • Ukraine: Ex-Präsidialamtschef Jermak in Untersuchungshaft

    In der Ukraine hat das Oberste Anti-Korruptions-Gericht Untersuchungshaft gegen den früheren ukrainischen Präsidialamtschef Andrij Jermak angeordnet. Die Haft gelte für zunächst 60 Tage, Jermak habe die Möglichkeit, gegen Kaution auf freien Fuß zu kommen, teilte der Richter am Morgen mit.

  • Schauspieler Günther Maria Halmer ist tot

    Der als «Tscharlie» in der Kultserie «Münchner Geschichten» bekanntgewordene Schauspieler Günther Maria Halmer ist tot. Der gebürtige Rosenheimer sei am Sonntag im Alter von 83 Jahren gestorben, teilte das Münchner Residenztheater mit.

  • US-Senat bestätigt Trump-Kandidaten Warsh als neuen Fed-Chef

    Der Kandidat von US-Präsident Donald Trump für den Chefposten der Notenbank Federal Reserve (Fed), Kevin Warsh, ist vom Senat bestätigt worden. Die Mehrheit der Senatoren sprach sich für den früheren Fed-Gouverneur aus.

  • Aufsichtsratschef: Was für das Bosch-Wertegerüst wichtig ist

    Bosch-Aufsichtsratschef Stefan Asenkerschbaumer hat mit Blick auf die Krise in der Industrie und den Stellenabbau beim Autozulieferer und Technologiekonzern die Werte des Unternehmers Robert Bosch hervorgehoben. «Im Hinblick auf unser Wertegerüst ist wichtig, dass für Robert Bosch immer das langfristige Überleben des Unternehmens im Mittelpunkt stand», sagte Asenkerschbaumer der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung». Für dieses Ziel habe er keine Opfer gescheut. «Denn das Überleben des Unternehmens sichert alles andere.»

    Bosch, der 1886 in Stuttgart mit der «Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik» den Grundstein für die heutige Robert Bosch GmbH legte, sei immer sozial orientiert gewesen. «Aber eben immer mit dem Fokus darauf, dass sich das Unternehmen weiterentwickeln muss», sagte Asenkerschbaumer. Die Maßgabe sei gewesen, fair und offen, aber auch konsequent mit Krisen umzugehen. «Insofern ist die aktuelle Krise eine Herausforderung, aber wir haben dabei nicht unser Wertegerüst verloren.»

    Der weltweit größte Autozulieferer leidet nicht nur in seinem Kernbereich, sondern auch in fast allen anderen Geschäftsfeldern. Milliardenkosten für den Stellenabbau, US-Zölle und eine hohe Steuerbelastung drückten den Technologiekonzern Bosch im vergangenen Jahr tief in die roten Zahlen.

    Bosch will kräftig sparen

    Nach eigenen Angaben ist Bosch in vielen Bereichen mittlerweile nicht mehr wettbewerbsfähig. Um das Ruder herumzureißen, spart das Management kräftig an Personal und Strukturen. Allein im Zulieferbereich will der Konzern aus Gerlingen bei Stuttgart in den kommenden Jahren bis zu 22.000 Stellen streichen. Der Konzern setzt dabei insbesondere auf freiwillige Programme wie Vorruhestand, Altersteilzeit und Abfindungen, um den Abbau möglichst sozialverträglich umzusetzen. Abbaupläne gibt es aber auch in anderen Bereichen, etwa bei der Hausgerätetochter BSH und der Sparte für Elektrowerkzeuge.

    Die Stellenabbau-Pläne hatten Bosch bei Arbeitnehmervertretern teils heftige Kritik beschert. Robert Bosch würde im Grab rotieren, warf IG-Metall-Chefin Christiane Benner dem Management des Unternehmens im September vergangenen Jahres in einer Mitteilung vor. «Sie treten die Werte mit Füßen, die Bosch erfolgreich gemacht haben: Zuverlässigkeit, Verantwortung und ein faires Miteinander», so Benner.

  • Kinderarzt wegen 130 Fällen sexueller Straftaten angeklagt

    Ein Kinderarzt an einer Klinik im Havelland in Brandenburg wird wegen Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung in 130 Fällen angeklagt. Hierzu zählen unter anderem die Vorwürfe des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern sowie der Vergewaltigung, viele davon während seines Dienstes, wie die Staatsanwaltschaft Potsdam mitteilte.

  • Bayern-Frauen gewinnen DFB-Pokalfinale gegen Wolfsburg

    Die Bundesliga-Fußballerinnen des FC Bayern München haben nach der deutschen Meisterschaft auch den DFB-Pokal gewonnen. Das Team besiegte im Pokalfinale in Köln den VfL Wolfsburg mit 4:0 (1:0).

  • Vorwurf der Falschaussage – Ermittlungen gegen Fabians Vater

    Im Fall des getöteten achtjährigen Fabian aus Güstrow ermittelt die Staatsanwaltschaft Rostock nun wegen des Vorwurfs der Falschaussage gegen den Vater des Jungen. Das habe die Staatsanwaltschaft zu Beginn des vierten Verhandlungstages mitgeteilt, bestätigte eine Sprecherin des Landgerichts Rostock. Zuvor hatte die «Bild» berichtet.

  • Özdemir zum Ministerpräsidenten Baden-Württembergs gewählt

    Der Grünen-Politiker Cem Özdemir ist der neue Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Die Abgeordneten des Landtags wählten ihn in Stuttgart zum Regierungschef.

  • Metropolitan Museum und Neue Galerie in New York fusionieren

    Das renommierte New Yorker Metropolitan Museum und die für ihre Sammlung deutscher und österreichischer Kunst berühmte Neue Galerie fusionieren. Ab 2028 werde die Neue Galerie als eine Art Außenstelle des schräg gegenüberliegenden Metropolitan Museums betrieben, sagte Museumsdirektor Max Hollein der Deutschen Presse-Agentur.

  • EU-Kommission will internationale Zugreisen erleichtern

    Internationale Bahnreisen sollen in der EU einfacher werden. Kunden sollen Tickets für zusammenhängende Verbindungen mehrerer Verkehrsunternehmen auf Plattformen kaufen können und dadurch bei Verspätungen und Zugausfällen besser geschützt sein, wie aus einem Vorschlag der EU-Kommission hervorgeht.