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  • Sportgericht bestätigt Ausschluss von Ukrainer bei Olympia

    In einem Eilverfahren ist der Ausschluss des Ukrainers Wladislaw Heraskewytsch vom olympischen Skeleton-Rennen bestätigt worden. Der Internationale Sportgerichtshof Cas wies den Einspruch des 27-Jährigen gegen die Entscheidung des Weltverbands IBSF zurück, der Heraskewytsch wegen seines vom IOC verbotenen Helms mit Bildern von im Krieg getöteten Sportkollegen disqualifiziert hatte.

  • Europäische Staatsanwaltschaft ermittelt gegen EU-Kommission

    Die Europäische Staatsanwaltschaft (EPPO) ermittelt gegen die Europäische Kommission. Es gehe um den Verkauf von Immobilien an den belgischen Staat, wie die Europäische Kommission selbst bestätigte.

  • NRW möchte stärker am Rüstungsboom teilhaben

    Nordrhein-Westfalens Landesregierung möchte die heimische Wissenschaft und Wirtschaft stärker mit der Rüstungsbranche verzahnen, damit Arbeitsplätze neu entstehen oder gesichert werden. Das Wirtschaftsministerium teilte in Düsseldorf mit, dass es eine Plattform konzipiere, auf der Unternehmen «gemeinsam mit Forschungspartnern konkrete sicherheitsrelevante Anforderungen technologisch adressieren und in marktfähige Systeme sowie industrielle Produktionslösungen überführen». Dabei gehe es nicht nur um Start-ups, sondern auch Großkonzerne und andere Firmen. Die Plattform heißt «Production Launch Centre Defence» (PLCD).

    Waffenfirmen im Aufwind

    Deutschlands Rüstungsbranche boomt. Seit dem Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine bestellen Nato-Staaten viel mehr Rüstungsgüter beim Panzer- und Munitionslieferanten Rheinmetall oder beim Lenkflugkörper-Hersteller Diehl. Davon profitieren auch Zulieferer wie der Kölner Motorenhersteller Deutz.

    Während die klassische Industrie wie etwa der Stahlfabrikant Thyssenkrupp Steel und der Autobauer Ford angesichts einer Auftragsflaute Tausende Jobs abbauen müssen, suchen Rüstungsfirmen nach Fachkräften. Firmen, die bislang besonders die klassische Industrie mit Bauteilen beliefern und deren Probleme nun zu spüren bekommen, wollen ihre Produktion etwas umstellen, um Produkte an die Rüstungsbranche verkaufen zu können.

    Hoffnung auf mehr Investitionen

    Die von der Landesregierung geplante Plattform soll dabei helfen, solche Zulieferer sowie universitäre Forschungsinstitute stärker mit den Waffenfirmen zu vernetzen. «Um den Frieden zu wahren, müssen wir wieder gezielter in unsere Verteidigungsfähigkeit investieren», sagt NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne). Das Fundament dafür werde in Forschungslaboren, Fabrikhallen und Innovationszentren gelegt. «Mit dem Production Launch Centre Defence sorgen wir dafür, dass technologische Innovationen schneller einsatzfähig werden, neue industrielle Wertschöpfung entsteht und Europas technologische Souveränität gestärkt wird.»

    Rheinmetall-Chef Armin Papperger sieht das PLCD als «eine Einrichtung, die den Übergang von der Entwicklung zur Serienproduktion von Verteidigungssystemen beschleunigt und optimiert – eine Brücke zwischen Prototypenbau und Serienfertigung». «Nordrhein-Westfalen bekommt damit die Chance, sich nachhaltig als europäischer Hub für Forschung und Technologieentwicklung im Verteidigungsbereich zu etablieren.»

  • Kreise: Bodycams für Bahnbeschäftigte auch im Fernverkehr

    Bahnchefin Evelyn Palla will noch in diesem Jahr alle Beschäftigten mit Kundenkontakt auch im Fernverkehr sowie an den Bahnhöfen auf freiwilliger Basis mit Bodycams ausstatten. Das ist eine der Sofortmaßnahmen zum Schutz der Bahnbeschäftigten, die Palla auf einem von ihr einberufenen Sicherheitsgipfel in Berlin angekündigt hat, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfuhr.

  • Streit um Skeleton-Helm: Ukrainer bei Olympia ausgeschlossen

    Der Ukrainer Wladislaw Heraskewytsch ist im Streit um seinen Helm durch den Weltverband vom olympischen Skeleton-Wettbewerb ausgeschlossen worden. Der Kopfschutz zeigt Bilder von Sportkollegen, die bei russischen Anschlägen ums Leben gekommen sind, und war vom Internationalen Olympischen Komitee bei den Winterspielen verboten worden.

  • Falsche Tickets? Festnahmen nach Betrugsverdacht im Louvre

    Die Pariser Justiz hat wegen des Verdachts eines großangelegten Betrugs mit Eintrittskarten in das berühmte Museum Louvre neun Menschen festgenommen und über 1,4 Millionen Euro beschlagnahmt. Zu den Festgenommenen gehörten Touristenführer, zwei Beschäftigte des Louvre sowie eine Person, die verdächtigt wird, das Netzwerk organisiert zu haben, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

  • DFB-Elf spielt gegen Niederlande, Serbien und Griechenland

    Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft trifft in der Nations League nach der WM auf die Niederlande, Serbien und Griechenland. Das ergab die Gruppenauslosung für die nächste Ausgabe des UEFA-Wettbewerbs in Brüssel.

  • Sicherheitsvorfall: Keine Abflüge mehr in Köln/Bonn

    Aufgrund eines Sicherheitsvorfalls ist der Flugbetrieb auf dem Flughafen Köln/Bonn derzeit weitgehend eingestellt. Abflüge seien nicht mehr möglich, weil der Sicherheitsbereich gesperrt sei, sagte ein Sprecher der Bundespolizei.

  • Deutsche Rodler gewinnen Olympia-Gold in der Team-Staffel

    Die deutschen Rodler haben Gold in der Team-Staffel gewonnen. Das Duo Tobias Wendl und Tobias Arlt krönte sich in Cortina d’Ampezzo durch seinen insgesamt siebten Olympiasieg zu Deutschlands erfolgreichsten Athleten bei Winterspielen überhaupt.

  • Gewinn bei Mercedes 2025 um knapp die Hälfte eingebrochen

    Der Gewinn von Mercedes-Benz ist im vergangenen Jahr um knapp die Hälfte eingebrochen. Im Vergleich zum Vorjahr sei das Konzernergebnis 2025 um rund 49 Prozent von 10,4 Milliarden Euro auf 5,3 Milliarden Euro gesunken, teilte der Stuttgarter Autobauer mit.