Die US-Regierung hat eine Klage gegen Kubas ehemaligen Staatschef Raúl Castro angekündigt. Dem 94-Jährigen wird nach Angaben des amtierenden Justizministers Todd Blanche eine Verwicklung in den Abschuss von Flugzeugen durch Kubas Luftwaffe im Jahr 1996 vorgeworfen, bei dem US-Amerikaner starben.
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Bauerfeind baut zentralen Stammsitz in Zeulenroda weiter aus
Der Hersteller von medizinischen Hilfsmitteln Bauerfeind investiert weitere 50 Millionen Euro in seinem Hauptstandort im ostthüringischen Zeulenroda. Bis Frühjahr 2028 sollen dort Fertigungs- und Lagerhallen sowie ein Funktionsgebäude entstehen, wie das Unternehmen mitteilte. Mit dem Bau des neuen Hallenkomplexes werde Anfang Juni begonnen. Geplant ist ein moderner Campus zu dem neben einem Mitarbeiterrestaurant und Flächen für Schulungen, Konferenzen und Meetings auch Grünflächen, Promenade und ein Park gehören sollen.
Mit den Investitionen reagiert die Bauerfeind AG nach eigenen Angaben auf die anhaltend hohe Nachfrage nach Bandagen, Orthesen, orthopädischen Einlagen und Kompressionsprodukten. Bereits seit vergangenem September wird am Stammsitz eine neue Energiezentrale gebaut. Parallel dazu wird seit November 2025 das Zentrallager erweitert und modernisiert.
1.500 Jobs am Stammsitz
Insgesamt investiere das Unternehmen damit bis Frühjahr 2028 rund 100 Millionen Euro in seinen Thüringer Stammsitz. Vorstandschef Rainer Berthan sprach von einem «langfristigen Bekenntnis» zum Standort Deutschland und zur Stadt Zeulenroda. Damit würden zugleich bestehende Arbeitsplätze gesichert und werde weiteres Wachstum ermöglicht.
Bauerfeind beschäftigt nach eigenen Angaben 2.600 Mitarbeiter, davon 1.500 in Zeulenroda. Produktionsstandorte gibt es daneben noch im ostthüringischen Gera sowie im nordrhein-westfälischen Remscheid. Der Jahresumsatz liegt laut dem Unternehmen bei rund 430 Millionen Euro.
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Wissenschaftsspionage für China? Zwei Verdächtige gefasst
Die Bundesanwaltschaft hat in München zwei mutmaßliche chinesische Spione festnehmen lassen. Das Ehepaar mit deutscher Staatsangehörigkeit soll für einen chinesischen Geheimdienst Kontakt zu Wissenschaftlern an deutschen Hochschulen aufgenommen haben. In mehreren Bundesländern fanden Maßnahmen statt, wie die Karlsruher Behörde mitteilte.
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EU-Einigung: USA sollen versprochene Zollvorteile bekommen
In der EU gibt es eine Einigung auf die vollständige Umsetzung des umstrittenen Zolldeals mit den USA. Unter dem Eindruck der jüngsten Drohungen von US-Präsident Donald Trump verständigten sich Vertreter der Regierungen der Mitgliedstaaten und des Europäischen Parlaments in der Nacht unter anderem darauf, Zölle auf US-Industriegüter abzuschaffen, wie die derzeitige zyprische EU-Ratspräsidentschaft mitteilte.
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Europäisches Parlament stoppt Ermittlungen gegen CSU-Frau
Das Europäische Parlament blockiert bis auf weiteres Betrugsermittlungen gegen die CSU-Vizevorsitzende und Europaabgeordnete Angelika Niebler. In einer geheimen Abstimmung votierte in Straßburg eine Mehrheit der Abgeordneten dafür, einen Antrag der Europäischen Staatsanwaltschaft auf Aufhebung der Immunität Nieblers abzulehnen.
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Schauspieler Alexander Held stirbt mit 67 Jahren
Der Film- und Fernsehschauspieler Alexander Held («München Mord») ist tot. Er sei mit 67 Jahren bereits am vergangenen Dienstag gestorben, teilte der eng mit ihm befreundete TV-Produzent Sven Burgemeister der Deutschen Presse-Agentur mit.
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Angriff auf Moschee: Drei Tote in San Diego
Bei einem Angriff auf ein islamisches Zentrum in San Diego in den USA sind drei Menschen getötet worden. Zudem seien die beiden mutmaßlichen Täter tot in einem Auto gefunden worden, teilte der örtliche Polizeichef mit.
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Musk scheitert in Prozess gegen OpenAI-Chef
Der US-Tech-Milliardär Elon Musk ist mit seiner Klage gegen die Führung des KI-Vorreiters OpenAI gescheitert. Geschworene kamen zu dem Schluss, dass Musk erst nach Ablauf der Verjährungsfrist vor Gericht gezogen war. Richterin Yvonne Gonzalez Rogers urteilte entsprechend.