Autor: Stojancho Gjorgjiev

  • TÜV Rheinland prüft Rückverfolgbarkeit von Batteriespeichern (FOTO)

    Erneuerbare Energien sind ein zentraler Pfeiler der Energiewende. Doch wenn der Wind nicht weht oder die Sonne nicht scheint, braucht es leistungsfähige Energiespeicher, um die Stromversorgung zuverlässig aufzustellen. Dabei helfen Batterie-Energiespeichersysteme (BESS): Sie speichern elektrische Energie und geben sie ab, wenn Bedarf besteht – etwa in Netzinfrastrukturen, Industrieanlagen, Rechenzentren oder Ladeparks. Als Schlüsseltechnologie der Energiewende rücken sie zunehmend in den Fokus von Politik, Investoren und Öffentlichkeit. Damit wächst auch der Anspruch, dass diese Speicher selbst hohen Anforderungen an Nachhaltigkeit, transparente Lieferketten und regulatorische Vorgaben genügen.

    Die gesamte Lieferkette im Blick

    Damit Unternehmen und Investoren dem gerecht werden können, hat TÜV Rheinland einen neuen Prüfservice zur Rückverfolgbarkeit von Batterie-Energiespeichersystemen entwickelt. Der zugrundeliegende Standard (2 PfG 3140/07.2025) ermöglicht es, Materialien und Prozesse während der gesamten Lieferkette zu verfolgen.

    Dazu zählt unter anderem die Rohstoffgewinnung, wodurch Unternehmen genau nachverfolgen können, woher Lithium, Cobalt, Nickel und Co. stammen und wo sie anschließend veredelt und verarbeitet wurden. Auch die anschließende Rückverfolgung der Zell- und Modulfertigung deckt der neue Service ab. TÜV Rheinland bewertet außerdem Managementsysteme, digitale Waren- und Produktionsdaten sowie Transaktionen, Transporte und die Fertigung des Batteriespeichersystems. Liegen all diese Nachweise über den gesamten Prozess vor, lässt sich die Herkunft der eingesetzten Materialien lückenlos nachvollziehen. Damit setzen Hersteller und Betreiber auch die Anforderungen der EU-Batterieverordnung (EU 2023/1542) um. Bei Bedarf finden Vor-Ort-Audits oder Chargenprüfungen statt.

    Neuer Standard für die Branche

    Für Betreiber, Projektentwickler und Investoren wird Rückverfolgbarkeit immer wichtiger. So wollen beispielsweise Investoren häufig Nachweise darüber, dass Unternehmen Umwelt-, Sozial- und Governance-Risiken bei ihrer Beschaffung dokumentieren und bewerten.

    „Mit unserem Prüfservice setzen wir einen neuen Maßstab für die Rückverfolgbarkeit in der Batterieindustrie“, sagt Maximilian Lieberz, Business Development Manager bei TÜV Rheinland. „Damit ermöglichen wir Unternehmen und Investoren, die wachsenden Anforderungen an Nachhaltigkeit und Compliance zu erfüllen und sich als Vorreiter in einem dynamischen Markt zu positionieren.“

    Ihr Ansprechpartner für redaktionelle Fragen:
    Pressestelle TÜV Rheinland, Tel.: +49 2 21/8 06-21 48
    Die aktuellen Presseinformationen sowie themenbezogene Fotos und
    Videos erhalten Sie auch per E-Mail über contact@press.tuv.com sowie
    im Internet: www.tuv.com/presse
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            TÜV Rheinland AG
  • TÜV Rheinland prüft Rückverfolgbarkeit von Batteriespeichern (FOTO)

    Erneuerbare Energien sind ein zentraler Pfeiler der Energiewende. Doch wenn der Wind nicht weht oder die Sonne nicht scheint, braucht es leistungsfähige Energiespeicher, um die Stromversorgung zuverlässig aufzustellen. Dabei helfen Batterie-Energiespeichersysteme (BESS): Sie speichern elektrische Energie und geben sie ab, wenn Bedarf besteht – etwa in Netzinfrastrukturen, Industrieanlagen, Rechenzentren oder Ladeparks. Als Schlüsseltechnologie der Energiewende rücken sie zunehmend in den Fokus von Politik, Investoren und Öffentlichkeit. Damit wächst auch der Anspruch, dass diese Speicher selbst hohen Anforderungen an Nachhaltigkeit, transparente Lieferketten und regulatorische Vorgaben genügen.

    Die gesamte Lieferkette im Blick

    Damit Unternehmen und Investoren dem gerecht werden können, hat TÜV Rheinland einen neuen Prüfservice zur Rückverfolgbarkeit von Batterie-Energiespeichersystemen entwickelt. Der zugrundeliegende Standard (2 PfG 3140/07.2025) ermöglicht es, Materialien und Prozesse während der gesamten Lieferkette zu verfolgen.

    Dazu zählt unter anderem die Rohstoffgewinnung, wodurch Unternehmen genau nachverfolgen können, woher Lithium, Cobalt, Nickel und Co. stammen und wo sie anschließend veredelt und verarbeitet wurden. Auch die anschließende Rückverfolgung der Zell- und Modulfertigung deckt der neue Service ab. TÜV Rheinland bewertet außerdem Managementsysteme, digitale Waren- und Produktionsdaten sowie Transaktionen, Transporte und die Fertigung des Batteriespeichersystems. Liegen all diese Nachweise über den gesamten Prozess vor, lässt sich die Herkunft der eingesetzten Materialien lückenlos nachvollziehen. Damit setzen Hersteller und Betreiber auch die Anforderungen der EU-Batterieverordnung (EU 2023/1542) um. Bei Bedarf finden Vor-Ort-Audits oder Chargenprüfungen statt.

    Neuer Standard für die Branche

    Für Betreiber, Projektentwickler und Investoren wird Rückverfolgbarkeit immer wichtiger. So wollen beispielsweise Investoren häufig Nachweise darüber, dass Unternehmen Umwelt-, Sozial- und Governance-Risiken bei ihrer Beschaffung dokumentieren und bewerten.

    „Mit unserem Prüfservice setzen wir einen neuen Maßstab für die Rückverfolgbarkeit in der Batterieindustrie“, sagt Maximilian Lieberz, Business Development Manager bei TÜV Rheinland. „Damit ermöglichen wir Unternehmen und Investoren, die wachsenden Anforderungen an Nachhaltigkeit und Compliance zu erfüllen und sich als Vorreiter in einem dynamischen Markt zu positionieren.“

    Ihr Ansprechpartner für redaktionelle Fragen:
    Pressestelle TÜV Rheinland, Tel.: +49 2 21/8 06-21 48
    Die aktuellen Presseinformationen sowie themenbezogene Fotos und
    Videos erhalten Sie auch per E-Mail über contact@press.tuv.com sowie
    im Internet: www.tuv.com/presse
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            TÜV Rheinland AG
  • TÜV Rheinland prüft Rückverfolgbarkeit von Batteriespeichern (FOTO)

    Erneuerbare Energien sind ein zentraler Pfeiler der Energiewende. Doch wenn der Wind nicht weht oder die Sonne nicht scheint, braucht es leistungsfähige Energiespeicher, um die Stromversorgung zuverlässig aufzustellen. Dabei helfen Batterie-Energiespeichersysteme (BESS): Sie speichern elektrische Energie und geben sie ab, wenn Bedarf besteht – etwa in Netzinfrastrukturen, Industrieanlagen, Rechenzentren oder Ladeparks. Als Schlüsseltechnologie der Energiewende rücken sie zunehmend in den Fokus von Politik, Investoren und Öffentlichkeit. Damit wächst auch der Anspruch, dass diese Speicher selbst hohen Anforderungen an Nachhaltigkeit, transparente Lieferketten und regulatorische Vorgaben genügen.

    Die gesamte Lieferkette im Blick

    Damit Unternehmen und Investoren dem gerecht werden können, hat TÜV Rheinland einen neuen Prüfservice zur Rückverfolgbarkeit von Batterie-Energiespeichersystemen entwickelt. Der zugrundeliegende Standard (2 PfG 3140/07.2025) ermöglicht es, Materialien und Prozesse während der gesamten Lieferkette zu verfolgen.

    Dazu zählt unter anderem die Rohstoffgewinnung, wodurch Unternehmen genau nachverfolgen können, woher Lithium, Cobalt, Nickel und Co. stammen und wo sie anschließend veredelt und verarbeitet wurden. Auch die anschließende Rückverfolgung der Zell- und Modulfertigung deckt der neue Service ab. TÜV Rheinland bewertet außerdem Managementsysteme, digitale Waren- und Produktionsdaten sowie Transaktionen, Transporte und die Fertigung des Batteriespeichersystems. Liegen all diese Nachweise über den gesamten Prozess vor, lässt sich die Herkunft der eingesetzten Materialien lückenlos nachvollziehen. Damit setzen Hersteller und Betreiber auch die Anforderungen der EU-Batterieverordnung (EU 2023/1542) um. Bei Bedarf finden Vor-Ort-Audits oder Chargenprüfungen statt.

    Neuer Standard für die Branche

    Für Betreiber, Projektentwickler und Investoren wird Rückverfolgbarkeit immer wichtiger. So wollen beispielsweise Investoren häufig Nachweise darüber, dass Unternehmen Umwelt-, Sozial- und Governance-Risiken bei ihrer Beschaffung dokumentieren und bewerten.

    „Mit unserem Prüfservice setzen wir einen neuen Maßstab für die Rückverfolgbarkeit in der Batterieindustrie“, sagt Maximilian Lieberz, Business Development Manager bei TÜV Rheinland. „Damit ermöglichen wir Unternehmen und Investoren, die wachsenden Anforderungen an Nachhaltigkeit und Compliance zu erfüllen und sich als Vorreiter in einem dynamischen Markt zu positionieren.“

    Ihr Ansprechpartner für redaktionelle Fragen:
    Pressestelle TÜV Rheinland, Tel.: +49 2 21/8 06-21 48
    Die aktuellen Presseinformationen sowie themenbezogene Fotos und
    Videos erhalten Sie auch per E-Mail über contact@press.tuv.com sowie
    im Internet: www.tuv.com/presse
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            TÜV Rheinland AG
  • Deutsche Maja T. in Budapest zu acht Jahren Haft verurteilt

    Die non-binäre deutsche Person Maja T. ist in Budapest zu acht Jahren Gefängnis verurteilt worden. Das gab der Richter bei der Verlesung des Urteils im Budapester Stadtgericht bekannt. Maja T. aus der linken Szene in Deutschland war wegen Gewalttaten gegen mutmaßliche Rechtsextremisten angeklagt.

  • Thioune ist neuer Trainer von Werder Bremen

    Daniel Thioune wird neuer Trainer von Werder Bremen. Der Tabellen-15. der Fußball-Bundesliga verpflichtete den 51-Jährigen als Nachfolger von Horst Steffen.

  • Haftbefehle wegen versuchter Sabotage an Marineschiff

    Wegen des Verdachts der versuchten Sabotage an einem für die deutsche Marine vorgesehenen Schiff sind Haftbefehle gegen zwei Männer vollstreckt worden. Die Festnahmen erfolgten in Hamburg und in Griechenland, wie die Generalstaatsanwaltschaft Hamburg mitteilte.

  • Machbarkeit, Kapazität, Lieferzeit: FACTUREE zeigt Top-Fragen an KI-Agenten in der Beschaffung

    Ist mein Bauteil grundsätzlich umsetzbar? Bewegt es sich innerhalb der relevanten Fertigungskapazitätsgrenzen? Solche Machbarkeitsfragen stellen Einkäufer und Ingenieure am häufigsten an den KI-gestützten Agenten des Digital-Procurement-Anbieters FACTUREE. Das zeigt eine aktuelle Analyse von 927 Anfragen, die an den FACTUREE Navigator gestellt wurden. Ausgewertet wurden ausschließlich aggregierte, vollständig anonymisierte Themencluster, die keine Rückschlüsse auf einzelne Nutzer oder Unternehmen zulassen.

    Der FACTUREE Navigator ist ein fachspezifischer KI-Agent für die industrielle Beschaffung, der technische Fragen zu Fertigungsverfahren, Materialien und Oberflächenbehandlungen beantwortet. Er wurde im Herbst 2025 eingeführt und wird seitdem regelmäßig von Einkäufern und Ingenieuren genutzt. Der Navigator funktioniert komplett ohne Login und ist somit vollständig anonym. Es werden keinerlei personenbezogenen Daten erfasst oder gespeichert.

    Machbarkeit zuerst: Kapazitäts- und Größenlimits als Top-Thema

    Die Fragen an den KI-Agenten sind vielfältig. Die Auswertung zeigt jedoch Trends: Kapazitäts- und Größenlimits stehen mit rund 21 Prozent der Anfragen an erster Stelle. Anwender nutzen den Navigator vor allem für eine schnelle GO/NO-GO-Bewertung, bevor sie Zeit in die Angebotsanfrage investieren. Sehr häufig geht es um maximale CNC-Fräsabmessungen, maschinenbedingte Kapazitäts- und Abmessungsspezifikationen im Drehbereich sowie um allgemeine Teile- und Geometriegrenzen.

    „Die Anwender wollen früh Klarheit darüber, ob ein Bauteil fertigungstechnisch überhaupt realisierbar ist“, erklärt Christopher Walzel, Co-Founder und CPO bei FACTUREE. „Unser KI-Agent dient dabei als fachliche Entscheidungshilfe, um technische Risiken frühzeitig auszuschließen.“

    Technischer Abgleich: Materialqualifikation und Oberflächen

    An zweiter Stelle folgt mit 15 Prozent der Anfragen das Thema Materialqualifikation. Viele Nutzer fragen gezielt nach der Bearbeitbarkeit und Beschaffbarkeit von Speziallegierungen wie z. B. Nitronic, Inconel 718, Ti-6Al-4V oder S355JR. Ziel ist es, ungeeignete Optionen bereits vor einem Design-Commitment auszuschließen und technische Risiken weiter zu reduzieren.

    Mit rund 12 Prozent der Anfragen rangiert das Thema Oberflächenbehandlung und Veredelung auf Platz drei. Besonders häufig geht es dabei um Aluminium-Oberflächenbehandlungen, aber auch um die Kompatibilität von Material und Prozess, die sinnvolle Reihenfolge einzelner Prozessschritte sowie um Oberflächenrauheitsspezifikationen, etwa Ra-Werte. Auch hier suchen Anwender einen belastbaren technischen Abgleich.

    Neben den technischen Kernthemen spielt auch die Lieferzeitgewissheit eine zentrale Rolle. Wiederkehrende Anfragen betreffen vor allem die Lieferzeit nach Auftragsbestätigung, Unterschiede zwischen Einzelstück- und Serienfertigung sowie regionale Liefergeschwindigkeiten. Die zeitlichen Aspekte rücken häufig dann in den Fokus, wenn technische Fragen bereits geklärt sind und eine Entscheidung unmittelbar bevorsteht.

    Schneller und einfacher ans Ziel

    „Machbarkeit, Material und Lieferzeit waren schon immer entscheidend für die Beschaffung“, sagt Christopher Walzel. „Mit dem KI-Agenten bieten wir Nutzern kostenfrei die Möglichkeit, anhand der von uns auf Fertigungswissen trainierten KI sehr schnell an diese Informationen zu gelangen. Wir unterstützen bei Bedarf aber natürlich auch nach wie vor persönlich beratend dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen.“

    FACTUREE ist ein Digital-Procurement-Anbieter für die Beschaffung von Zeichnungsteilen, der Unternehmen über eine zentrale Schnittstelle Zugang zu einem internationalen Fertigungsnetzwerk mit über 2.000 geprüften Partnern bietet. Anstatt selbst einzelne Lieferanten zu koordinieren, nutzen Kunden FACTUREE als alleinigen Vertragspartner. Das Unternehmen übernimmt die gesamte Abwicklung – von der Fertigerauswahl bis zur Qualitätssicherung – und steht direkt für die Garantie der Fertigung ein.

    Pressekontakt:
    PR-Agentur:
    punctum pr-agentur GmbH
    Neuer Zollhof 3
    40221 Düsseldorf
    
    Ansprechpartner:
    Ulrike Peter
    -Geschäftsführerin-
    Tel.: +49 (0)211-9717977-0
    E-Mail: pr@punctum-pr.dewww.punctum-pr.de
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            FACTUREE
  • Unerwarteter Auftragsboom: Industrie gibt Konjunkturhoffnung

    In der krisengebeutelten deutschen Industrie zeichnet sich immer stärker eine Trendwende ab – auch dank vieler Großaufträge. Nach einem Auftragsboom im Dezember wächst damit die Hoffnung auf eine Erholung der deutschen Wirtschaft im neuen Jahr. 

    Im Dezember erhielten die Industrieunternehmen nicht nur den vierten Monat in Folge mehr Aufträge, sondern sie wuchsen auch überraschend stark. Die Zahl der Bestellungen stieg gemessen am Vormonat um 7,8 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. 

    Analysten wurden überrascht: Sie hatten im Schnitt einen Rückgang von 2,2 Prozent erwartet. Eine unerwartet starkes Plus gab es auch im Jahresvergleich: Hier legten die Aufträge im Dezember um 13 Prozent zu.

    «Ein Auftragsboom zum Jahresende. Wer hätte das gedacht?», schrieb Jens-Oliver Niklasch, Ökonom bei der Landesbank Baden-Württemberg. «Das sieht jetzt wirklich sehr stark nach Trendwende aus. Wir haben erstmals seit längerer Zeit Grund für Zuversicht.»

    «Fulminanter Auftragsschub»

    Sebastian Dullien, wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung, sprach von einem fulminanten Auftragsschub im Dezember. Das Bestellvolumen habe ein Niveau wie zuletzt Anfang 2022 erreicht. 

    Auch liege der Auftragseingang im Schlussquartal 2025 fast zehn Prozent höher als im dritten Quartal. «Damit zeigt sich, dass die konjunkturelle Erholung auch in der Industrie ankommt. Die Lage verbessert sich, auch wenn die Situation in vielen Betrieben noch schwer ist.»

    Getrieben wurde das kräftige Auftragsplus im Dezember von Großaufträgen, etwa im Maschinenbau. Ohne sie wäre der Auftragseingang nur um 0,9 Prozent höher als im Vormonat ausgefallen. 

    Der starke Auftragseingang ging zudem auf Anstiege bei der Herstellung von Metallerzeugnissen zurück sowie auf mehr Bestellungen für elektronische und optische Erzeugnisse. In der kriselnden Autoindustrie sank der Auftragseingang hingegen um 6,3 Prozent im Monatsvergleich.

    «Deutsche Industrie steht vor Aufschwung»

    Insgesamt wuchsen die Aufträge für die Industrie aus dem Inland um fast 11 Prozent. Das Plus aus dem Ausland fiel mit 5,6 Prozent schwächer aus – hier wirken sich laut Bundeswirtschaftsministerium die handels- und geopolitischen Risiken aus.

    Das Auftragsplus sei einmal mehr der Rüstungsindustrie zu verdanken, schrieb Thomas Gitzel, Chefvolkswirt bei der Liechtensteiner VP Bank. Der Bund dürfte seine Bestellungen für Verteidigung zum Jahresende 2025 deutlich erhöht haben. «Die Auftragseingänge machen aus Hoffnungen harte Fakten: Die deutsche Industrie wird in den kommenden Monaten einen Zahn zulegen.»

    Lichtblick nach schwerer Krise

    Die Krise der deutschen Industrie, die unter dem Zollstreit mit den USA, Konkurrenz aus China und hohen Energiepreisen leidet, ist ein wesentlicher Grund für die Konjunkturflaute in Deutschland. Dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) zufolge ist die Produktion 2025 das vierte Jahr in Folge gesunken, vor allem die Autobranche baut Jobs ab. 

    Dieses Jahr dürfte die Industrie wieder zum Wachstumsträger werden, meint Michael Herzum, Leiter Volkswirtschaft beim Fondsanbieter Union Investment. «Deutschland holt gegenüber den europäischen Nachbarn beim Wachstum auf.»

    Stark dürfte die Erholung aber nicht ausfallen: Nach einem Mini-Plus von 0,2 Prozent im vergangenen Jahr soll die Wirtschaft 2026 nach Prognose der Bundesregierung und führender Ökonomen um ein Prozent zulegen. Erst 2027 wird ein spürbarer Aufschwung erwartet. 

    Auch mahnen Kritiker, dass Staatsausgaben allein keine breite Trendwende tragen. Zurückhaltend gibt sich der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK). Das Auftragsplus im Dezember dürfe nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Industrie unter großen strukturellen Problemen leide, heißt es dort. «Weitere Reformschritte der Regierung sind hier unerlässlich.»

  • Marius Borg Høiby bestreitet Vergewaltigungs-Vorwürfe

    Zum Auftakt des Prozesses gegen ihn hat der älteste Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit Vergewaltigungs-Vorwürfe ihm gegenüber bestritten. Marius Borg Høiby (29) ist in 38 Punkten angeklagt, unter anderem werden ihm Vergewaltigung und sexueller Missbrauch mehrerer Frauen vorgeworfen.

  • Trump unterschreibt Haushaltspaket: Shutdown beendet

    Der Teilstillstand von US-Regierungsgeschäften ist beendet. Präsident Donald Trump setzte mit seiner Unterschrift ein zuvor vom Parlament beschlossenes Haushaltspaket in Kraft und beendete damit den sogenannten Shutdown.