Autor: Stojancho Gjorgjiev

  • EU-Kommission unterstützt acht deutsche Rohstoffprojekte

    Im weltweiten Wettlauf um kritische Rohstoffe bekommen acht deutsche Projekte besondere Unterstützung der EU. Die ausgewählten Firmen sollen etwa von schnelleren Genehmigungsverfahren oder einfachem Zugang zu Kapital profitieren, teilte die Europäische Kommission mit. 

    Unter den ausgewählten deutschen Projekten befindet sich das Bergbauunternehmen Zinnwald Lithium, das Lithium für Batterien im Erzgebirge gewinnen will. Auch ein Projekt von Neptune Energy in Sachsen-Anhalt zur Gewinnung von Lithium aus Thermalwasser sowie ein Recyclingprojekt des Hamburger Kupferproduzent Aurubis sollen Unterstützung erhalten. 

    Rohstoffe wichtig für Batterien und Chips 

    Kritische Rohstoffe wie Lithium, Mangan oder Kobalt sind für etliche Schlüsselindustrien von Bedeutung, darunter die Fertigung von Batterien und Chips. Die EU will ihre Abhängigkeit von einzelnen Drittstaaten – etwa von China – verringern und ihre Versorgung mit diesen Rohstoffen diversifizieren. 

    In der gesamten EU sind 46 neue Unternehmungen als sogenannte strategische Projekte ausgewählt worden. Insgesamt hatte es 171 Bewerber gegeben, sagte EU-Kommissar Stéphane Séjourné bei der Vorstellung der Auswahl in Brüssel. Genehmigungsverfahren sollen je nach Projektart künftig auf maximal 27 Monate eingedampft werden. Bisher könne das Verfahren bis zu zehn Jahre dauern.

  • Vier Tote bei Unfall auf Landesstraße in Brandenburg

    Beim Frontalzusammenstoß eines Autos mit drei Kleinkrafträdern sind in Brandenburg vier Menschen ums Leben gekommen. Der Unfall passierte am Abend bei Biesenthal im Landkreis Barnim, wie die Polizei mitteilte.

  • Rot-Grün-Rot räumt Hindernis für Sondierungen aus dem Weg

    Zweieinhalb Wochen nach der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus dürfte der Weg für rot-grün-rote Sondierungsgespräche zur Regierungsbildung frei sein. Linke, Grüne und SPD verständigten sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Parteikreisen auf ein Handlungspaket, das im Fall antisemitischer Vorfälle greifen soll, und räumten damit ein zentrales Hindernis für den Beginn von Sondierungen beiseite. Zuerst hatte der «Tagesspiegel» über die Einigung berichtet.

  • Der Sommer 2026: kein Wetterereignis, sondern Betriebsrisiko / Unternehmensbündnis drängt die Bundesregierung zum Handeln (FOTO)

    28 Unternehmen fordern die Bundesregierung in einem gemeinsamen Appell zu Korrekturen in der Energie- und Klimapolitik auf. Zu den Unterzeichnern gehören Unternehmen aus den Branchen Maschinenbau und produzierendes Gewerbe, Banken, Landwirtschaft, Ingenieur-, Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen sowie Energieversorger und Projektierer erneuerbarer Energien.

    Anlass der Initiative ist der zurückliegende Hitze- und Dürresommer, der Erträge gemindert, Arbeitsabläufe verlangsamt und die Leistung technischer Anlagen gedrosselt hat. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts kostete er zudem etwa 16.000 Menschen in Deutschland das Leben. Zu den volkswirtschaftlichen Schäden kommen betriebliche: deutliche Ernteeinbußen in der Landwirtschaft, Transportprobleme durch Einschränkungen der Flussschifffahrt, erschwerte Kühlung technischer Anlagen. „Der Sommer 2026 war“, so die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner des Appells, „für viele Unternehmen, Arbeitgebende und Arbeitnehmende kein Wetterereignis, sondern ein Betriebsrisiko.“

    Am offensichtlichsten treffen Hitze und Dürre wohl die Landwirtschaft. „Wasser ist für uns in diesem Sommer zur Kernfrage geworden“, fasst Florian Reyer, Betriebsleiter Gemüsebau und regenerative Energien in der Hofgemeinschaft Heggelbach, die Problematik zusammen. „Aufgrund der extrem langen Hitze und Trockenheit haben wir bei unseren Sommerkulturen wie Kartoffeln und Gemüse große Ertrags- und Qualitätsdefizite, der Wassermangel hat bei uns ebenfalls zu großem Futtermangel geführt, auf anderen Betrieben sogar zu Futternotstand. Wer das einmal erlebt hat, versteht, warum Vorsorge keine politische Option ist, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit.“

    Die Folgen des Klimawandels zeigen sich inzwischen jedoch längst nicht mehr nur in der Landwirtschaft, sondern in vielen Sektoren von Industrie und Gewerbe – und zwar ganz konkret im betrieblichen Alltag. „Auch in Norddeutschland mussten wir an besonders heißen Tagen zusätzliche Schutzmaßnahmen für unsere Beschäftigten treffen und Arbeitsabläufe anpassen“, berichtet Katharina Beyer, Vorständin der Prokon Regenerative Energien eG. „Es kam zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen, und das senkt unmittelbar die Produktivität. Wer über die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen spricht, muss deshalb auch über Klimaschutz und Klimaanpassung sprechen.“

    Aus diesen und vielen anderen Gründen drängen die unterzeichnenden Unternehmen auf einen politischen Kurswechsel. „Der Sommer 2026 brachte Deutschland extreme Hitze, Dürre, Niedrigwasser und so viele Hitzetage wie nie zuvor. Und statt darauf zu reagieren, fährt die Bundesregierung Klimaschutzinstrumente zurück,“ kritisiert Alexander Sladek, Vorstand EWS Schönau eG, und appelliert zu mehr Entschlossenheit: „Wer heute zögert, verschiebt die Kosten auf morgen, auf unsere Betriebe und auf die nächste Generation. Als Genossenschaft wissen wir aus Erfahrung: Wo eine Gemeinschaft entschlossen handelt, bewegt sich etwas.“

    Die Unternehmen, die in Deutschland produzieren, versorgen, beschäftigen und investieren, kritisieren vor allem die fehlende Verlässlichkeit politischer Rahmenbedingungen. Zentrale Instrumente einer auf Emissionsreduktionen ausgerichteten innovativen Wirtschaftspolitik seien, so der Appell, abgeschwächt worden: „Mittel aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) sollen ab 2027 in den Kernhaushalt fließen, der CO2-Preispfad für 2027 soll abgeschwächt bzw. eingefroren werden, die EEG-Novelle und das Netzpaket bringen neue Vorbehalte beim Netzanschluss Erneuerbarer Energien“. Für Unternehmen, die mit Laufzeiten von zehn Jahren und mehr planen, entzieht das den Kalkulationen die Grundlage. Die Folgen reichen bis in die Finanzierung. Weil Banken Klimarisiken im Rating berücksichtigen müssen, schlägt politische Unsicherheit unmittelbar auf den Zugang zu Kapital durch, darauf weist die mitzeichnende GLS Bank hin.

    „Heute entscheidet sich, wo die industrielle Wertschöpfung der Zukunft stattfindet. Wir bauen Maschinen in Deutschland und konkurrieren weltweit. Wer den Industriestandort Deutschland stärken will, muss Unternehmen verlässliche Rahmenbedingungen geben und eine Richtung, die nicht mit politischen Mehrheiten wechselt. Klimapolitik ist wirtschaftliche Zukunftssicherung. Deshalb gehört sie als Gemeinschaftsaufgabe verbindlich ins Grundgesetz.“ so Alrun Ohrmann, Geschäftsführende Gesellschafterin, OHRMANN GmbH.

    Zugleich formulieren die Unternehmen ein positives Gegenbild: „Wir sehen ein Industrieland, das seine Energie zunehmend selbst erzeugt, seine Wertschöpfung im Land behält und unabhängiger von Importen wird. Dieser Weg ist begonnen, er ist finanzierbar, und er schafft Innovationen und Arbeitsplätze.“ Der Appell unterstützt ausdrücklich die Forderungen anderer Initiativen, etwa die von zivilgesellschaftlichen Organisationen nach einem Hitzegipfel und verbindlicher Vorsorge oder die von Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, die die Energiewende stärker als kommunale Wirtschaftspolitik verstanden wissen wollen. Zu den Folgen dieses Sommers haben sich bislang vor allem Organisationen, Kommunen und Verbände geäußert. Mit dem Appell melden sich nun auch Unternehmen zu Wort, die die Folgen des Klimawandels im Alltag spüren und die in den Umbau zu einer klimafesten Wirtschaft investieren.

    Vier Punkte ergänzen die Unternehmen in ihrem Appell: Erstens einen verlässlichen und ambitionierten CO2-Preis. Die Einnahmen sollten über eine Senkung der Stromsteuer oder über Förderprogramme an Haushalte und Betriebe zurückfließen. Zweitens die investive Verwendung der Mittel aus dem Klima- und Transformationsfonds. Sie gehören in Klimaschutz und Transformation, nicht in den allgemeinen Haushalt. Drittens einen verbindlichen Fahrplan zu einer vollständig erneuerbaren Energieversorgung. „Dazu gehören ein zügiger Netzausbau und vor allem Bedingungen, unter denen sich Investitionen tatsächlich rechnen.“ Viertens schließlich die Aufnahme von Klimaschutz, Klimaanpassung und Naturschutz als Gemeinschaftsaufgabe nach Artikel 91a des Grundgesetzes.

    Über den Unternehmensappell

    „Klimaschutz ist Standortpolitik“ ist ein Appell von 28 Unternehmen an die Bundesregierung und die Mitglieder des Deutschen Bundestages. Initiiert wurde er von den EWS Elektrizitätswerken Schönau gemeinsam mit Green Planet Energy, naturstrom und den Bürgerwerken. Der vollständige Text und die Liste der Unterzeichnenden finden sich unter ews-schoenau.de/appell . Am 8. Oktober 2026 wurde der Appell zugleich beim Ausschuss für Wirtschaft und Energie des Deutschen Bundestages eingereicht.

    Pressekontakt:
    Stephan Günther
    Tel: +49 172 8109353
    stephan.guenther@ews-schoenau.de
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            EWS Elektrizitätswerke Schönau eG
  • Bei verhaltenem Geschäftsklima zeigt die Branche viel Schwung in der operativen KI-Nutzung und arbeitet an der Verbesserung der strategischen KI-Steuerung

    Der aktuelle Geschäftsklimaindex (GKI) für den Consultingmarkt, der vom Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen (BDU) quartalsweise erhoben wird, bleibt im dritten Quartal 2026 mit einem leichten Rückgang um 0,2 Punkte auf 87,7 im bereits bekannten Seitwärtstrend verhaftet (Q2/2026: 87,9). Erstmals seit dem dritten Quartal 2020 liegt der BDU-Geschäftsklimaindex jedoch unter dem ifo-Geschäftsklimaindex, der auf 89,9 Punkte gestiegen ist. Während die aktuelle Geschäftslage von den Beratungen etwas schwächer beurteilt wird, haben sich die Erwartungen für die kommenden sechs Monate aufgehellt. In einer Zusatzbefragung hat der BDU zudem untersucht, wie weit KI bereits vom Tool zum „Betriebssystem“ der Beratungsunternehmen geworden ist. Das Ergebnis: Operativ ist KI bereits breit im Einsatz, bei der gezielten strategischen Steuerung besteht dagegen noch Nachholbedarf.

    „Der Consultingmarkt zeigt sich weiterhin verhalten, aber stabil. Positiv ist, dass die Beratungen wieder etwas zuversichtlicher auf die kommenden sechs Monate schauen“, kommentiert BDU-Präsidentin Iris Grewe die aktuellen Zahlen des GKI. „Die positiveren Prognosen für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung stimmen zuversichtlich. Die Consultingbranche ist typischerweise ein Trendfolger: Zieht die Wirtschaft an und investieren die Unternehmen stärker, spiegelt sich das mit einem zeitlichem Versatz in der Regel in der Nachfrage nach Beratungsleistungen wider“, so Grewe weiter.

    Sanierungsberatung legt deutlich zu

    Zwischen den Beratungsfeldern zeigen sich weiterhin deutliche Unterschiede. Am stärksten entwickelt sich die Sanierungsberatung: Ihr GKI steigt um 7,1 Punkte und erreicht mit 110 den höchsten Wert aller Beratungsfelder. Gleichzeitig hat sich die aktuelle Geschäftslage deutlich verbessert: 59 Prozent der Sanierungsberatungen bewerten sie als über Budget, nach 38 Prozent im Vorquartal. Auch die Strategieberatung (+1,8 Punkte auf 95) und die HR-Beratung (+6,0 Punkte auf 85) legen zu. Rückgänge verzeichnen dagegen die IT-Beratung (-1,8 Punkte auf 88) sowie die Organisations- und Prozessberatung (-2,1 Punkte auf 83). Insgesamt fällt der Ausblick in vier von fünf Beratungsfeldern besser aus als die Einschätzung der aktuellen Lage.

    Bei den Unternehmensgrößen stechen die großen Beratungen mit mehr als 50 Millionen Euro Jahresumsatz hervor. Ihr Geschäftsklimaindex steigt um 11,2 Punkte auf 99. Gleichzeitig erwarten nur noch fünf Prozent eine Verschlechterung ihrer Geschäfte in den kommenden sechs Monaten, nach 32 Prozent im Vorquartal.

    Hohe Nachfrage aus Rüstungsindustrie und öffentlichem Sektor

    Die höchste Nachfragedynamik verzeichnen die Beratungen derzeit in der Rüstungsindustrie: 88 Prozent der dort aktiven Befragten beurteilen die Nachfrage als sehr gut oder gut. Es folgen die Energie- und Versorgungswirtschaft sowie Non-Profit-Organisationen und öffentliche Institutionen mit jeweils 39 Prozent. Schwach bleibt die Nachfrage insbesondere aus klassischen Industriebranchen: In der Chemie bewerten 16 Prozent die Nachfrage als sehr gut oder gut, im Maschinenbau 14 Prozent und im Fahrzeugbau sieben Prozent.

    KI: Breiter Einsatz, aber strategisches Ziel häufig noch unklar

    Die aktuelle Zusatzbefragung zeigt, dass Künstliche Intelligenz in den Beratungsunternehmen nahezu flächendeckend angekommen ist. Nur rund ein Prozent der Umfageteilnehmer setzen KI derzeit überhaupt nicht ein. Vier von zehn Beratungen haben KI bereits in Arbeits- oder Projektprozesse integriert oder strategisch im Unternehmen verankert, weitere 40 Prozent setzen sie systematisch in ausgewählten Bereichen ein.

    Dabei zeigt sich eine Lücke zwischen operativer Nutzung und strategischer Steuerung: 80 Prozent haben KI-Anwendungen gezielt ausgewählt und bereitgestellt, 71 Prozent verfügen über verbindliche Regeln für die interne Nutzung und 66 Prozent qualifizieren ihre Mitarbeitenden systematisch. Demgegenüber steuern nur 36 Prozent ihren KI-Einsatz bereits anhand klar definierter Ziele oder Prioritäten.

    „Bei KI laufen derzeit fast alle los: Sie führen Tools ein, schaffen Regeln und schulen ihre Teams. Gleichzeitig ist vielen Unternehmen noch nicht eindeutig klar, welches strategische Ziel sie mit dem Einsatz erreichen wollen. Die nächste Entwicklungsstufe wird deshalb davon geprägt sein, die breite Nutzung in Richtung eines zielgerichteten und messbaren Einsatzes weiterzuentwickeln“, sagt die BDU-Präsidentin.

    Der bislang deutlichste Nutzen liegt in der Produktivität: 86 Prozent erkennen einen Mehrwert durch Zeitersparnis und höhere Produktivität, 60 Prozent durch effizientere Beratungsprojekte. Wie hoch der Nutzen insgesamt ausfällt, wird dagegen zurückhaltender bewertet: Lediglich 31 Prozent der Unternehmen sehen derzeit einen eher hohen oder sehr hohen Mehrwert. Zudem wird der Erfolg bislang selten systematisch gemessen. Mehr als die Hälfte der Beratungen beurteilt ihn vor allem anhand einzelner Erfahrungen und Rückmeldungen.

    KI verändert damit aktuell vor allem die Arbeitsweise der Beratungen und noch nicht die Geschäftsmodelle. Neue Preis-, Erlös- oder Geschäftsmodelle spielen trotz ihrer Wichtigkeit bislang noch eine untergeordnete Rolle. Gleichzeitig erwarten die Beratungen eine deutlich tiefere KI-Integration: Knapp drei Viertel gehen davon aus, dass KI in etwa zwei Jahren fest in Arbeits- und Projektprozesse integriert oder strategisch im Unternehmen verankert sein wird. Aktuell sind es 40 Prozent.

    Über den BDU:Im Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen BDU e.V. sind aktuell rund 600 Unternehmen mit 19.000 Beraterinnen und Beratern organisiert. Damit zählt der BDU weltweit zu den drei führenden Wirtschafts- und Berufsverbänden der Consultingwirtschaft.

    Zur Systematik:Der an die Systematik des ifo-Instituts angelehnte BDU-Geschäftsklimaindex (GKI) erscheint quartalsweise und bildet die aktuelle wirtschaftliche Lage und die Erwartungen der Branche an die geschäftliche Entwicklung ab.

    Beratungsfelder:Organisations- und Prozessberatung, Strategieberatung, IT-Beratung, HR-Beratung, Sanierungsberatung

    Teilnehmende:An der Befragung haben sich insgesamt 198 Beraterinnen und Berater beteiligt.

    Pressekontakt:
    Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen BDU e.V.
    Carsten Becher
    Joseph-Schumpeter-Allee 29 | 53227 Bonn
    T +49 (0) 228 9161-25 | carsten.becher@bdu.de
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            BDU Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen
  • Ex-BND-Präsident Hanning wegen Spionageverdachts in U-Haft

    Unter anderem wegen Spionageverdachts und Landesverrats muss Ex-BND-Präsident August Hanning in Untersuchungshaft. Ein Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs (BGH) in Karlsruhe habe den Haftbefehl gegen den 80-Jährigen in Vollzug gesetzt, sagte eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft. Hannings früherer Büroleiter soll ihn mit Infos des BND versorgt haben, die der Ex-BND-Chef gewinnbringend für seine Beratertätigkeit genutzt haben soll. Auch prüfen die Ermittler, ob Hanning in einem Fall die Infos für eine Analyse für einen ausländischen Nachrichtendienst verwendet hat.

  • Spionageverdacht – Ex-BND-Präsident Hanning in U-Haft

    Ex-BND-Präsident August Hanning kommt unter anderem wegen Spionageverdachts in Untersuchungshaft. Ein Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs (BGH) in Karlsruhe habe den Haftbefehl gegen den 80-Jährigen in Vollzug gesetzt, teilte eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft mit.

  • Spionageverdacht – Ex-BND-Präsident Hanning in U-Haft

    Ex-BND-Präsident August Hanning kommt unter anderem wegen Spionageverdachts in Untersuchungshaft. Ein Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs (BGH) in Karlsruhe habe den Haftbefehl gegen den 80-Jährigen in Vollzug gesetzt, teilte eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft mit.

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  • Vier Tote bei Unfall auf Landesstraße in Brandenburg

    Beim Frontalzusammenstoß eines Autos mit drei Kleinkrafträdern sind in Brandenburg vier Menschen ums Leben gekommen. Der Unfall passierte am Abend bei Biesenthal im Landkreis Barnim, wie die Polizei mitteilte.