Autor: Stojancho Gjorgjiev

  • FC Bayern stellt Bundesliga-Torrekord auf

    Der FC Bayern München hat den 54 Jahre alten Rekord der meisten Tore eines Teams in einer Bundesliga-Saison übertroffen. Im Spiel beim FC St. Pauli erzielte Leon Goretzka den 102. Treffer der Münchner in dieser Spielzeit, die bisherige Bestmarke von 101 Toren hatten die Bayern in der Saison 1971/72 aufgestellt.

  • Heidelberger Druck steigt in Drohnenabwehr ein

    Der Druckmaschinenhersteller Heidelberg steigt in das Geschäft mit Drohnenabwehrsystemen ein und will den Schutz kritischer Infrastruktur stärken. Das Unternehmen nahm gemeinsam mit einem amerikanisch-israelischen Technologie-Anbieter in Brandenburg an der Havel den Betrieb auf. Mit der Technik sollen Drohnen, die etwa zu Spionage- oder Sabotagezwecken aufsteigen, abgefangen werden.

    Drohnen seien zu einem der meistgenutzten Mittel hybrider Militärstrategien geworden, teilte das Unternehmen am Nachmittag mit. Das neu gegründete Joint Venture Onberg Autonomous Systems entwickelt technologische Systeme zur Abwehr. 

    «Die Systeme sind auf höchste Anforderungen der nationalen Sicherheit, des Grenzschutzes sowie militärischer, ziviler und industrieller Anwendungen ausgelegt», hieß es. Sie werden laut Unternehmen zuerst in Deutschland und der Ukraine vermarktet. 

    «Auf der Grundlage von 175 Jahren deutscher Maschinenbaukompetenz von Heidelberg entsteht hier ein wesentlicher Beitrag zur technologischen Unabhängigkeit Europas», sagte der Vorstandsvorsitzende der Heidelberger Druckmaschinen AG, Jürgen Otto. Auch der israelische Botschafter Ron Prosor kam zum Betriebsstart, bei dem die Drohenabwehrtechnik demonstriert wurde. 

    Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sagte: «Angesichts einer wachsenden Bedrohungslage müssen wir unsere kritischen Infrastrukturen noch besser schützen.» Brandenburg bekenne sich zu dieser Ansiedlung und dem Ziel, die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands zu stärken. 

    In Brandenburg an der Havel hat der Druckmaschinen-Spezialist Heidelberg seit 1991 eine Produktionsstätte. Dort sind rund 380 Menschen beschäftigt. 

    Bei der Drohnenabwehr stehen unter anderem Flughäfen, Bundeswehr-Standorte und Energieversorger im Fokus. Nach Angaben der Bundesregierung haben Drohnensichtungen an wichtigen Einrichtungen in Deutschland seit Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine zugenommen. Zuletzt waren Drohnen in der Luft ein Sicherheitsrisiko etwa am Hauptstadtflughafen BER. 

    Onberg ist ein Gemeinschaftsunternehmen einer Tochter der Heidelberger Druckmaschinen AG und dem US-amerikanisch-israelischen Unternehmen Ondas Autonomous Systems.

  • Heidelberger Druck steigt in Drohnenabwehr ein

    Der Druckmaschinenhersteller Heidelberg steigt in das Geschäft mit Drohnenabwehrsystemen ein und will den Schutz kritischer Infrastruktur stärken. Das Unternehmen nahm gemeinsam mit einem amerikanisch-israelischen Technologie-Anbieter in Brandenburg an der Havel den Betrieb auf. Mit der Technik sollen Drohnen, die etwa zu Spionage- oder Sabotagezwecken aufsteigen, abgefangen werden.

    Drohnen seien zu einem der meistgenutzten Mittel hybrider Militärstrategien geworden, teilte das Unternehmen am Nachmittag mit. Das neu gegründete Joint Venture Onberg Autonomous Systems entwickelt technologische Systeme zur Abwehr. 

    «Die Systeme sind auf höchste Anforderungen der nationalen Sicherheit, des Grenzschutzes sowie militärischer, ziviler und industrieller Anwendungen ausgelegt», hieß es. Sie werden laut Unternehmen zuerst in Deutschland und der Ukraine vermarktet. 

    «Auf der Grundlage von 175 Jahren deutscher Maschinenbaukompetenz von Heidelberg entsteht hier ein wesentlicher Beitrag zur technologischen Unabhängigkeit Europas», sagte der Vorstandsvorsitzende der Heidelberger Druckmaschinen AG, Jürgen Otto. Auch der israelische Botschafter Ron Prosor kam zum Betriebsstart, bei dem die Drohenabwehrtechnik demonstriert wurde. 

    Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sagte: «Angesichts einer wachsenden Bedrohungslage müssen wir unsere kritischen Infrastrukturen noch besser schützen.» Brandenburg bekenne sich zu dieser Ansiedlung und dem Ziel, die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands zu stärken. 

    In Brandenburg an der Havel hat der Druckmaschinen-Spezialist Heidelberg seit 1991 eine Produktionsstätte. Dort sind rund 380 Menschen beschäftigt. 

    Bei der Drohnenabwehr stehen unter anderem Flughäfen, Bundeswehr-Standorte und Energieversorger im Fokus. Nach Angaben der Bundesregierung haben Drohnensichtungen an wichtigen Einrichtungen in Deutschland seit Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine zugenommen. Zuletzt waren Drohnen in der Luft ein Sicherheitsrisiko etwa am Hauptstadtflughafen BER. 

    Onberg ist ein Gemeinschaftsunternehmen einer Tochter der Heidelberger Druckmaschinen AG und dem US-amerikanisch-israelischen Unternehmen Ondas Autonomous Systems.

  • Warum die deutsche Wirtschaft investitionsschwach bleibt – was Unternehmer jetzt tun können / 70 Prozent des Mittelstands zahlt Höchststeuersatz / Wie Staat und Unternehmer an einem Strang ziehen (FOTO)

    Deutschland investiert so wenig wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr – und die Politik sucht die Ursachen vor allem in Bürokratie, Energiepreisen und geopolitischer Unsicherheit. Dabei bleibt ein entscheidender Faktor im Dunkeln: die steuerliche Struktur unternehmerischer Gewinne. Der Steuerberater und Steuerinvestor Nelson Cremers erklärt, warum smarte Steuerstrategie der wirksamste – und am meisten unterschätzte – Investitionshebel im deutschen Mittelstand ist.

    Im Januar 2026 meldete das Statistische Bundesamt: Die deutsche Wirtschaft ist 2025 nach zwei aufeinanderfolgenden Rezessionsjahren wieder minimal gewachsen – um gerade einmal 0,2 Prozent. Die Präsidentin der Behörde, Ruth Brand, kommentierte das Ergebnis mit einer bemerkenswert nüchternen Einschätzung: „Die Investitionsschwäche hielt an. Sowohl in Ausrüstungen als auch in Bauten wurde weniger investiert als im Vorjahr.“ Die Zahlen dahinter sind konkret: Ausrüstungsinvestitionen – also Maschinen, Geräte, Fahrzeuge – lagen preisbereinigt 2,3 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Das Verarbeitende Gewerbe schrumpfte im dritten Jahr in Folge. Und das Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) rechnet vor, dass das Investitionsniveau – je nach Betrachtungszeitraum – zwischen acht und elf Prozent unter dem Stand von 2019 liegt.

    Warnsignal – keine abstrakten Zahlen

    Das sind keine abstrakten Statistiken. Das ist ein Warnsignal. Und das ausgerechnet in einem Moment, in dem Transformation und Innovation dringlicher sind als je zuvor. Die Digitalisierung wartet nicht und der globale Wettbewerb durch China und die USA schon gar nicht.

    In der öffentlichen Diskussion werden dafür viele Ursachen genannt: zu viel Bürokratie, zu hohe Energiekosten, Fachkräftemangel, Geopolitik. All das stimmt. Aber es gibt einen Faktor, der in dieser Debatte erstaunlich selten vorkommt – obwohl er für viele Unternehmer der entscheidende Hebel sein könnte: die steuerliche Struktur unternehmerischer Gewinne.

    Als Steuerberater erlebe ich täglich, wie eng die Verbindung zwischen Steuerstrategie und Investitionsbereitschaft ist. Und ich bin überzeugt: Wer versteht, wie das Steuer-System wirklich funktioniert und welche Spielräume es bietet, der investiert mehr – und klüger. Wer das nicht versteht, hält sein Geld zurück oder gibt es in Form von Steuerzahlungen ab, die er bei richtiger Planung hätte vermeiden können.

    Der unsichtbare Bremsklotz: Steuern als größter Kostenfaktor

    Ich stelle Unternehmern regelmäßig eine Frage: Was ist der größte Kostenfaktor in Ihrem Unternehmen? Die meisten nennen Personal, manchmal Energie, gelegentlich Miete. So gut wie nie kommt die Antwort, die einem mit Blick auf die konkreten Zahlen direkt ins Auge springt: Steuern und Abgaben.

    Steuerzahlungen stellen bei den meisten erfolgreichen Unternehmen den größten Anteil an den Gesamtausgaben dar – mehr als Marketing, mehr als Vertrieb, mehr als Produktion und häufig sogar mehr als die gesamten Personalkosten. Und dennoch behandeln die meisten Unternehmer diesen Kostenblock wie ein Naturgesetz: unvermeidlich, deshalb am besten ausblenden, verdrängen, hinnehmen.

    Das ist ein fataler Denkfehler. Denn Steuern sind nicht wie Rohstoffpreise, die man kaum beeinflussen kann. Steuern sind – im Rahmen des geltenden Rechts – gestaltbar. Der Staat selbst hat durch das Steuerrecht eine Vielzahl von Anreizen eingebaut, die Unternehmer belohnen sollen, die investieren, die aufbauen, die Beschäftigung schaffen. Das Problem: Die wenigsten Unternehmer wissen davon. Und die wenigsten Steuerberater haben die Zeit, Kapazität oder das Mandat, ihre Mandanten proaktiv darüber zu informieren.

    Das Ergebnis ist eine stille, weitgehend unsichtbare Investitionsbremse: Liquidität, die für Wachstum, Innovation und Transformation genutzt werden könnte, fließt in Steuerkonten ab – nicht, weil es sein müsste, sondern weil die richtigen Strategien fehlen.

    Warum 70 Prozent des Mittelstands den Höchststeuersatz zahlen

    Es gibt in Deutschland einen Befund, der mich seit Jahren beschäftigt: Etwa 70 Prozent der mittelständischen Unternehmen zahlen den Höchststeuersatz. Das bedeutet: Die Mehrheit derjenigen, die das Rückgrat der deutschen Wirtschaft bilden, die 70 Prozent der Arbeitsplätze und 80 Prozent der Ausbildungsplätze stellen, schöpft die legalen Möglichkeiten zur Steueroptimierung kaum aus. Kapital, das in Investitionen fließen könnte, geht stattdessen ans Finanzamt – unnötigerweise.

    Die Folgen sind erheblich. Das KfW-Mittelstandspanel 2025 zeigt: Nur 59 Prozent der geplanten Investitionsvorhaben wurden tatsächlich umgesetzt. Der Anteil komplett aufgegebener Vorhaben hat mit 16 Prozent einen Rekordwert erreicht – vor der Pandemie lag er stabil unter zehn Prozent. Dabei sind Umsätze und Beschäftigung im Mittelstand vergleichsweise stabil. Der Mittelstand könnte investieren. Er tut es nicht – weil das Kapital fehlt.

    Jeder Euro ans Finanzamt ist ein Euro weniger in Arbeitsplätze und Zukunftsprojekte

    Das ist keine Kritik an diesen Unternehmern. Es ist eine strukturelle Herausforderung, die zu einem großen Teil aus einem Informationsdefizit entsteht. Die Instrumente zur Steuergestaltung sind komplex. Das Know-how, das nötig wäre, um sie anzuwenden, ist schwer zugänglich. Und der klassische Steuerberater – so kompetent er in seinem Kernbereich ist – hat weder die Zeit noch den Auftrag, seine Mandanten durch diesen Dschungel zu führen.

    Das Ergebnis ist eine systematische Benachteiligung des Mittelstands gegenüber Großkonzernen, die sich umfangreiche Steuerberatung leisten können. Und es ist – das sage ich mit Überzeugung – auch eine Benachteiligung der deutschen Volkswirtschaft. Denn jeder Euro, der unnötigerweise in die Steuerkasse fließt, ist ein Euro, der nicht in Innovation, nicht in Digitalisierung, nicht in neue Mitarbeiter und nicht in Zukunftsprojekte investiert werden kann.

    Was die Großen anders machen – und warum das für alle gilt

    Man muss sich nur die großen Technologieunternehmen unserer Zeit anschauen: Google, Apple, Amazon, Microsoft, Meta. Sie alle haben eines gemeinsam – sie zahlen vergleichsweise geringe Steuern auf ihre enormen Gewinne. Und das nicht erst seit gestern. Schon in Phasen, in denen diese Unternehmen noch nicht massiv profitabel waren, hatten sie sich positioniert.

    Die entscheidende Frage lautet: Wurden diese Unternehmen so erfolgreich, weil sie mehr Liquidität hatten? Oder war es gerade die smarte Steuerstrategie, die ihren Erfolg maßgeblich ermöglicht hat?

    Ich bin davon überzeugt: Es ist das Zweite. Eine durchdachte Steuergestaltung führt nahezu zwangsläufig zu einem Wettbewerbsvorteil – weil sie Kapital freisetzt, das anderen fehlt, z.B. für Wachstum. Und dieser Vorteil gilt nicht nur für Konzerne. Er gilt genauso für den mittelständischen Maschinenbauer, den freiberuflichen Unternehmensberater und den aufstrebenden Digitaldienstleister, für den erfahrenen Arzt, den dynamisch wachsenden Unternehmer-Zahnarzt oder etablierten Apotheker.

    Wir leben heute in einer Informationsgesellschaft. Die steuerlichen Instrumente, die früher nur Großkonzernen mit siebenstelligen Beratungshonoraren offenstanden, sind heute für jeden Unternehmer erreichbar – wenn er die Bereitschaft mitbringt, sich das nötige Wissen anzueignen.

    Die TaxJourney: Ein Rahmen, der Orientierung schafft

    In meiner Beratungspraxis habe ich über viele Jahre beobachtet, dass Unternehmer steuerlich eine ganz ähnliche Entwicklungsreise durchlaufen. Ich nenne diesen Weg die TaxJourney – und er verläuft in drei Phasen.

    Phase eins: Der Steuer-Verwalter

    Am Anfang steht der Steuer-Zahler. Gemeint ist nicht nur der Gründer in den ersten Jahren, sondern jeder Unternehmer, der steuerliche Angelegenheiten primär als Verwaltungsaufgabe begreift. Die Buchhaltung muss stimmen, die Steuererklärung muss korrekt sein, die Fristen müssen eingehalten werden. Das ist wichtig und richtig. Aber es ist nur der erste Schritt.

    Der Steuer-Verwalter verlässt sich dabei vollständig auf seinen Steuerberater. Das ist verständlich, aber problematisch. Denn die Ausbildung von Steuerberatern in Deutschland ist – zu Recht – auf korrekte Veranlagung ausgerichtet, nicht auf kreative Steuergestaltung. Ein Steuerberater ist kein Unternehmer, kein Investor, kein Coach. Er kann und will diesen Part gar nicht ausfüllen. Es ist schlicht nicht sein Auftrag.

    Die Konsequenz: Wer steuerliche Verantwortung vollständig delegiert, zahlt regelmäßig mehr Steuern als nötig. Und er lebt in ständiger Abhängigkeit – mit dem Risiko plötzlicher Nachzahlungen und einer Liquiditätslage, die er selbst kaum einschätzen kann.

    Phase zwei: Der Steuer-Gestalter

    Mit zunehmender unternehmerischer Reife beginnt der zweite Abschnitt der TaxJourney. Der Steuer-Gestalter hat verstanden, dass er die Verantwortung für seine steuerliche Situation nicht delegieren kann. Er bildet sich fort, denkt aktiv über Unternehmensstrukturen nach und sucht nach legalen Wegen, seine Steuerlast zu senken.

    In dieser Phase geht es um konkrete Gestaltungen: die Wahl der richtigen Rechtsform, den Aufbau einer sinnvollen Unternehmensstruktur, die Nutzung von Holdinggesellschaften, die Optimierung von Jahresabschlüssen, die gezielte Nutzung steuerlicher Instrumente. Der Steuer-Gestalter erkennt, dass er über die richtigen Strukturen nicht nur seine Steuerlast senken, sondern auch mehr Eigenkapital für Investitionen freisetzen kann.

    Das ist der Punkt, an dem Steuerstrategie zur Investitionsstrategie wird. Wer weniger Steuern zahlt, hat mehr Kapital. Wer mehr Kapital hat, kann mehr investieren. Wer mehr investiert, wächst schneller. Der Zusammenhang ist direkt – und wird dennoch von den meisten Unternehmern nicht so klar gesehen.

    Phase drei: Der Steuer-Investor

    Die dritte Phase der TaxJourney ist die der echten Meisterschaft. Der Steuer-Investor hat die Steuergestaltung so weit verinnerlicht, dass steuerliche Überlegungen von Anfang an in jede unternehmerische Entscheidung einfließen. Er denkt, bevor Kosten entstehen, darüber nach, wie er sie gewinnbringend veranlagen kann.

    In dieser Phase geht es nicht mehr nur um Steuereinsparungen. Es geht um den Aufbau eines robusten Vermögens – durch smarte, staatlich geförderte Investitionen, durch Unternehmensstrukturen, die das Vermögen vor externen Zugriffen schützen, und durch eine langfristige Planung, die auch die nächste Generation absichert.

    Der Steuer-Investor nutzt Instrumente wie Stiftungen, Genossenschaften und Holdings – nicht als Steuertricks, sondern als legitime Bausteine einer nachhaltigen Vermögensstrategie. Und er zahlt dadurch eine Steuerlast, die deutlich unter dem liegt, was der durchschnittliche Unternehmer als schicksalhaft akzeptiert: nicht 45 Prozent, wie beim Steuer-Verwalter, sondern deutlich unter 15 Prozent.

    Der Investitionsbooster: Wenn Staat und Unternehmer an einem Strang ziehen

    Ein besonders anschauliches Beispiel für die Verbindung von Steuerstrategie und Investition ist der Investitionsabzugsbetrag, kurz IAB – und seit Juli 2025 ergänzt durch den sogenannten Investitionsbooster.

    Der IAB erlaubt es Unternehmen, für geplante zukünftige Investitionen bereits heute Bilanzverluste zu erzeugen – ohne dass ein einziger Euro tatsächlich ausgegeben wurde. Je höher die Steuerlast, desto größer der Effekt: Es entsteht plötzlich Eigenkapital, das für Investitionen genutzt werden kann, die ohne diese steuerliche Hebelwirkung schlicht nicht finanzierbar gewesen wären.

    Das ist keine Steuervermeidung. Das ist das genaue Gegenteil: Der Staat signalisiert durch dieses Instrument unmissverständlich, dass er Investitionen fördern will. Er belohnt diejenigen, die bereit sind, Kapital in produktive Zwecke zu lenken. Die Botschaft des Steuerrechts lautet seit jeher: Konsum wird besteuert, Investition wird belohnt.

    Gemeinsam mit dem neuen Investitionsbooster entfaltet der IAB eine noch stärkere Wirkung. Wer beide Instrumente versteht und gezielt einsetzt, kann Steuern nicht nur sparen – er kann Steuermittel buchstäblich in unternehmerisches Vermögen umwandeln. Der finanzielle Unterschied über zehn oder zwanzig Jahre kann in der Tat enorm sein.

    Steuerstrategie als Standortpolitik

    Der politische Wille, Investitionen steuerlich anzureizen, ist also vorhanden. Die Frage ist, ob diese Anreize auch dort ankommen, wo sie gebraucht werden – beim breiten Mittelstand, bei den Freiberuflern, bei den Selbständigen, die jeden Tag mit hoher Steuerlast kämpfen.

    Aktuell beobachte ich: Das passiert nicht von selbst. Es braucht Unternehmer, die bereit sind, sich das nötige Wissen anzueignen und Steuern zur Chefsache zu machen. Es braucht Berater, die über klassische Steuerberatung hinausdenken und Unternehmern helfen, ihre steuerliche Situation strategisch zu gestalten. Und es braucht eine Öffentlichkeit, die versteht: Steuern sparen ist kein Privileg der Reichen. Es ist das Recht jedes Unternehmers, die legalen Spielräume des Steuerrechts zu nutzen.

    Steuern zur Chefsache machen? Keine Kür, sondern Pflicht!

    Ich erlebe immer wieder, dass Unternehmer dem Thema Steuern ausweichen – nicht aus Desinteresse, sondern weil es ihnen zu komplex erscheint, zu weit weg vom operativen Alltag, zu sehr die Domäne von Fachleuten.

    Aber: Steuern zur Chefsache zu machen bedeutet nicht, selbst zum Steuerexperten zu werden.

    Nelson Cremers ist Steuerberater, Unternehmer und Investor. Er ist Inhaber der Cremers & Partner Steuerberatungsgesellschaft mbH in Viersen und Co-Initiator des SteuerMentoring, einer Plattform, die mittelständische Unternehmer, Selbständige und Freiberufler dabei begleitet, systematisch Steuern zu sparen und nachhaltig Vermögen aufzubauen. Mehr Informationen unter: steuermentoring.de

    Es bedeutet, genug zu verstehen, um die richtigen Fragen zu stellen – und den eigenen Steuerberater anleiten zu können. Wer einem Architekten ein Haus bauen lässt, gibt konkrete Vorgaben: Wie groß soll es sein, wie viele Zimmer, welche Ausstattung? Wer keine Vorgaben macht, bekommt ein Haus, das vielleicht solide ist – aber nicht seines.

    Genauso verhält es sich mit dem Steuerberater. Er kann umsetzen, was der Unternehmer vorgibt. Aber er kann die unternehmerische Vision nicht ersetzen. Er kann nicht wissen, welche Investitionen geplant sind, welche Vermögensziele verfolgt werden, wie die nächste Generation eingebunden werden soll. Diese Informationen muss der Unternehmer selbst einbringen – und er kann das nur dann tun, wenn er die steuerlichen Möglichkeiten kennt.

    Wer sich einmal ernsthaft mit der eigenen TaxJourney auseinandersetzt, erkennt schnell: Das Potenzial ist enorm. Über zehn oder zwanzig Jahre betrachtet, kann die Differenz zwischen einem reaktiven und einem strategischen Umgang mit Steuern einen siebenstelligen Unterschied bedeuten. Das ist kein theoretisches Konstrukt. Das sind Ergebnisse, die Unternehmer täglich in meiner Beratungspraxis erzielen.

    Nicht auf den Staat warten. Die Lösung beginnt beim Unternehmer.

    Unternehmer selbst haben viel mehr Einfluss auf die Investitionsschwäche, als sie heute glauben. Wer versteht, wie Steuerstrategie und Investition zusammenhängen, wer die drei Phasen der TaxJourney kennt und wer bereit ist, die verfügbaren Instrumente einzusetzen, der kann seinen Steuerkostenblock spürbar senken – und das freiwerdende Kapital in das investieren, was wirklich zählt: in das eigene Unternehmen, in Innovation, in die nächste Generation.

    Deutschland ist kein Steuerspar-Paradies. Steuern zu zahlen ist die Pflicht jedes Unternehmers. Steuern zu sparen ist sein Recht. Und jeder Euro, der dadurch im Unternehmen bleibt, ist ein Euro, der investiert werden kann – in Wachstum, in Arbeitsplätze, in Zukunft. Der Staat hat diese Anreize im Steuerrecht nicht zufällig verankert. Es liegt am Unternehmer, sie zu nutzen.

    Pressekontakt:
    Angela Recino Bewegte Kommunikation
    a.recino@bewegtkommunikation.de
    Tel. 022412007011
    Tel. 01721652555
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            Nelson Cremers SteuerMentoring
  • Wirtschafts-Akademie: Deutsche Industrie sollte Kurs aufs All nehmen

    Harald Müller, Geschäftsführer Bonner Wirtschafts-Akademie (BWA): „Die Industrialisierung des Weltraums birgt eine historische Chance für die deutsche Industrie.“

    Die wachsende „Space Economy“ stellt eine strategische Chance für die deutsche Industrie und insbesondere die kränkelnde Automobil- und Zuliefererbranche dar, die bislang zu wenig erkannt wird, analysiert die Bonner Wirtschafts-Akademie (BWA). Geschäftsführer Harald Müller sagt: „Die marktwirtschaftliche Phase der Raumfahrt hat begonnen, und sie wird zunehmend von industriellen Kompetenzen geprägt, wie sie beispielsweise die Automobilindustrie aufzuweisen hat. Für die deutsche Industrie eröffnet sich damit ein immenses Wachstumspotenzial.“

    Vier Kernkompetenzen für die „Space Economy“

    Die Bonner Wirtschafts-Akademie benennt vier Kernkompetenzen der heimischen Industrie, die für den Erfolg in der aufblühenden „Space Economy“ von ausschlaggebender Bedeutung sind:

    Erstens die Präzisionsfertigung: Deutsche Industrieunternehmen genießen weltweit einen Ruf für Qualität und Zuverlässigkeit – Eigenschaften, die unter den extremen Bedingungen der Raumfahrt entscheidend sind.

    Zweitens die Serienproduktion: Mit dem Aufbau großer Satellitenkonstellationen entwickelt sich die Raumfahrt zunehmend von Einzelprojekten hin zu industriellen Fertigungsprozessen.

    Drittens die Skalierung von Innovationen: Industrieunternehmen verfügen über umfangreiche Erfahrung darin, neue Technologien schnell in marktfähige und robuste Anwendungen zu überführen.

    Viertens das Management komplexer Lieferketten: Die deutsche Industrie bringt langjährige Expertise im Aufbau und in der Steuerung internationaler Wertschöpfungsnetzwerke mit.

    BWA-Chef Harald Müller sagt: „Die jüngste Entwicklungsstufe der Raumfahrt verwandelt den einstigen Hightech-Nischensektor in ein industrielles Ökosystem. Unternehmen aus klassischen Industrien können im New Space eine zentrale Rolle übernehmen – vorausgesetzt, sie erkennen das Potenzial und positionieren sich frühzeitig.“

    Den Aufbruch ins All wertet die Bonner Wirtschafts-Akademie perspektivisch auch als einen Ausweg aus der rückläufigen Automobilproduktion in Deutschland. Harald Müller ordnet ein: „Zum einen erleben wir eine massive Abwanderung der Produktion vor allem nach Osteuropa. Zum anderen ist unübersehbar, dass das politische Gezänk um die Balance zwischen E-Auto und Verbrenner zu erheblichen Verwerfungen in der Branche insgesamt geführt hat. Diese Anpassungsphase wird noch Jahre anhalten und viele Arbeitsplätze in Deutschland kosten.“ Die industrielle Weltraumfahrt kann nach Einschätzung der Bonner Wirtschafts-Akademie einen Beitrag leisten, dieses Dilemma abzumildern.

    Europas Raumfahrt im Wandel: Vom Einzelstück zur Serienproduktion

    „Die europäische Raumfahrtindustrie steht vor einem tiefgreifenden Strukturwandel“, sagt Harald Müller, „was jahrzehntelang von hochkomplexer Einzelfertigung geprägt war, entwickelt sich zunehmend zu einer industriellen Serienproduktion – insbesondere bei Satelliten und längerfristig sicherlich auch bei Trägersystemen.“

    Der BWA-Geschäftsführer ordnet ein: Historisch war die Raumfahrt auf Einzelmissionen ausgelegt: große, maßgeschneiderte Satelliten und Raketen mit langen Entwicklungszyklen. Programme wie Ariane 6 setzen zwar technologische Maßstäbe, bleiben aber klassische Ingenieursprojekte mit vergleichsweise geringen Stückzahlen. In den USA haben SpaceX und Blue Origin den Wechsel zur Massenproduktion eingeläutet. Der globale Markt verschiebt sich hin zu Satellitenkonstellationen aus tausenden Satelliten im niedrigen Erdorbit; Starlink steht exemplarisch für diese Entwicklung.

    Damit verändert sich die industrielle Logik grundlegend: Statt Einzelanfertigungen sind skalierbare Produktionsprozesse gefragt. „Die Nachfrage nach Serienfertigung wächst, aber der klassischen europäischen Raumfahrtindustrie mangelt es an Erfahrung in der Massenproduktion. In diesem strukturellen Defizit liegen enorme Chancen für Industrieunternehmen, die auf andere Märkten wie den Automobilsektor fokussiert sind“, erklärt Harald Müller.

    Er verweist auf Prognosen von Market Data Forecast, nach denen der europäische Satellitenmarkt mit jährlichen Wachstumsraten von 11 Prozent bis 2034 ein Volumen von beinahe 3,5 Milliarden Euro erreichen soll. „Das ist zwar noch ein sehr kleiner Markt im Vergleich zur Autobranche“, räumt Müller ein, „aber er wächst stark, hat eine sehr langfristige Perspektive und könnte manch einem Zulieferer schlichtweg das wirtschaftliche Überleben ermöglichen.“

    Industrielle Serienfertigung statt Einzelmissionen

    Projekte wie die zweite Generation des europäischen Navigationssystems Galileo zeigen bereits den Übergang zur Serie: Statt einzelner Unikate werden ganze Satellitenreihen in Blöcken produziert und gestartet. Das neue europäische Programm IRIS² soll aus rund 290 Satelliten bestehen. „Das ist wenig im Vergleich zu Starlink mit weit über 10.000 Satelliten, aber in diesem enormen Nachholbedarf Europas liegt auch ein großes Potenzial für die heimische Industrie“, erklärt Harald Müller.

    Er sagt: „Die Zukunft der Raumfahrt liegt nicht mehr in spektakulären Einzelmissionen, sondern in der Fähigkeit, Technologien in großer Stückzahl zuverlässig und kosteneffizient zu produzieren. Für die europäische und insbesondere die deutsche Industrie eröffnet sich damit eine historische Chance, ihre Stärken in die nächste industrielle Revolution einzubringen: die Industrialisierung des Weltraums.

    Die BWA Akademie („Consulting, Coaching, Careers“) ist seit über 25 Jahren unter der Geschäftsführung von Harald Müller und Astrid Orthmann als Spezialist für Personalentwicklung, Outplacement, Personalberatung und Training sowie für Arbeitsmarktprogramme wie Beschäftigtentransfer erfolgreich. Die BWA versteht sich als neutraler Vermittler zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften zum Vorteil der Arbeitnehmer. Mit Hilfe der BWA haben mehr als zehntausend Arbeitnehmer eine neue berufliche Zukunft gefunden. Das Spektrum reicht von der Begleitung von Change Management-Prozessen über Vermittlung und Coaching von Führungskräften bis hin zur Unterstützung bei der Gründung eines eigenen Unternehmens. Harald Müller und Astrid Orthmann sind Mitglieder im Diplomatic Council, einem Think Tank mit Beraterstatus bei den Vereinten Nationen. BWA-Gründer Harald Müller ist zudem Beiratsmitglied der Stiftung „Bildung und Beschäftigung“, die sich für die sozialverträgliche Bewältigung des wirtschaftlichen Strukturwandels einsetzt.

    Weitere Informationen:
    BWA Akademie, Burgstraße 81, 53177 Bonn,
    Tel.: 0228/323005-0, E-Mail: info@bwabonn.de,
    Internet: www.bwabonn.de
    
    PR-Agentur: euromarcom public relations GmbH,
    team@euromarcom.de, www.euromarcom.de
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            BWA Akademie
  • Wirtschafts-Akademie: Deutsche Industrie sollte Kurs aufs All nehmen

    Harald Müller, Geschäftsführer Bonner Wirtschafts-Akademie (BWA): „Die Industrialisierung des Weltraums birgt eine historische Chance für die deutsche Industrie.“

    Die wachsende „Space Economy“ stellt eine strategische Chance für die deutsche Industrie und insbesondere die kränkelnde Automobil- und Zuliefererbranche dar, die bislang zu wenig erkannt wird, analysiert die Bonner Wirtschafts-Akademie (BWA). Geschäftsführer Harald Müller sagt: „Die marktwirtschaftliche Phase der Raumfahrt hat begonnen, und sie wird zunehmend von industriellen Kompetenzen geprägt, wie sie beispielsweise die Automobilindustrie aufzuweisen hat. Für die deutsche Industrie eröffnet sich damit ein immenses Wachstumspotenzial.“

    Vier Kernkompetenzen für die „Space Economy“

    Die Bonner Wirtschafts-Akademie benennt vier Kernkompetenzen der heimischen Industrie, die für den Erfolg in der aufblühenden „Space Economy“ von ausschlaggebender Bedeutung sind:

    Erstens die Präzisionsfertigung: Deutsche Industrieunternehmen genießen weltweit einen Ruf für Qualität und Zuverlässigkeit – Eigenschaften, die unter den extremen Bedingungen der Raumfahrt entscheidend sind.

    Zweitens die Serienproduktion: Mit dem Aufbau großer Satellitenkonstellationen entwickelt sich die Raumfahrt zunehmend von Einzelprojekten hin zu industriellen Fertigungsprozessen.

    Drittens die Skalierung von Innovationen: Industrieunternehmen verfügen über umfangreiche Erfahrung darin, neue Technologien schnell in marktfähige und robuste Anwendungen zu überführen.

    Viertens das Management komplexer Lieferketten: Die deutsche Industrie bringt langjährige Expertise im Aufbau und in der Steuerung internationaler Wertschöpfungsnetzwerke mit.

    BWA-Chef Harald Müller sagt: „Die jüngste Entwicklungsstufe der Raumfahrt verwandelt den einstigen Hightech-Nischensektor in ein industrielles Ökosystem. Unternehmen aus klassischen Industrien können im New Space eine zentrale Rolle übernehmen – vorausgesetzt, sie erkennen das Potenzial und positionieren sich frühzeitig.“

    Den Aufbruch ins All wertet die Bonner Wirtschafts-Akademie perspektivisch auch als einen Ausweg aus der rückläufigen Automobilproduktion in Deutschland. Harald Müller ordnet ein: „Zum einen erleben wir eine massive Abwanderung der Produktion vor allem nach Osteuropa. Zum anderen ist unübersehbar, dass das politische Gezänk um die Balance zwischen E-Auto und Verbrenner zu erheblichen Verwerfungen in der Branche insgesamt geführt hat. Diese Anpassungsphase wird noch Jahre anhalten und viele Arbeitsplätze in Deutschland kosten.“ Die industrielle Weltraumfahrt kann nach Einschätzung der Bonner Wirtschafts-Akademie einen Beitrag leisten, dieses Dilemma abzumildern.

    Europas Raumfahrt im Wandel: Vom Einzelstück zur Serienproduktion

    „Die europäische Raumfahrtindustrie steht vor einem tiefgreifenden Strukturwandel“, sagt Harald Müller, „was jahrzehntelang von hochkomplexer Einzelfertigung geprägt war, entwickelt sich zunehmend zu einer industriellen Serienproduktion – insbesondere bei Satelliten und längerfristig sicherlich auch bei Trägersystemen.“

    Der BWA-Geschäftsführer ordnet ein: Historisch war die Raumfahrt auf Einzelmissionen ausgelegt: große, maßgeschneiderte Satelliten und Raketen mit langen Entwicklungszyklen. Programme wie Ariane 6 setzen zwar technologische Maßstäbe, bleiben aber klassische Ingenieursprojekte mit vergleichsweise geringen Stückzahlen. In den USA haben SpaceX und Blue Origin den Wechsel zur Massenproduktion eingeläutet. Der globale Markt verschiebt sich hin zu Satellitenkonstellationen aus tausenden Satelliten im niedrigen Erdorbit; Starlink steht exemplarisch für diese Entwicklung.

    Damit verändert sich die industrielle Logik grundlegend: Statt Einzelanfertigungen sind skalierbare Produktionsprozesse gefragt. „Die Nachfrage nach Serienfertigung wächst, aber der klassischen europäischen Raumfahrtindustrie mangelt es an Erfahrung in der Massenproduktion. In diesem strukturellen Defizit liegen enorme Chancen für Industrieunternehmen, die auf andere Märkten wie den Automobilsektor fokussiert sind“, erklärt Harald Müller.

    Er verweist auf Prognosen von Market Data Forecast, nach denen der europäische Satellitenmarkt mit jährlichen Wachstumsraten von 11 Prozent bis 2034 ein Volumen von beinahe 3,5 Milliarden Euro erreichen soll. „Das ist zwar noch ein sehr kleiner Markt im Vergleich zur Autobranche“, räumt Müller ein, „aber er wächst stark, hat eine sehr langfristige Perspektive und könnte manch einem Zulieferer schlichtweg das wirtschaftliche Überleben ermöglichen.“

    Industrielle Serienfertigung statt Einzelmissionen

    Projekte wie die zweite Generation des europäischen Navigationssystems Galileo zeigen bereits den Übergang zur Serie: Statt einzelner Unikate werden ganze Satellitenreihen in Blöcken produziert und gestartet. Das neue europäische Programm IRIS² soll aus rund 290 Satelliten bestehen. „Das ist wenig im Vergleich zu Starlink mit weit über 10.000 Satelliten, aber in diesem enormen Nachholbedarf Europas liegt auch ein großes Potenzial für die heimische Industrie“, erklärt Harald Müller.

    Er sagt: „Die Zukunft der Raumfahrt liegt nicht mehr in spektakulären Einzelmissionen, sondern in der Fähigkeit, Technologien in großer Stückzahl zuverlässig und kosteneffizient zu produzieren. Für die europäische und insbesondere die deutsche Industrie eröffnet sich damit eine historische Chance, ihre Stärken in die nächste industrielle Revolution einzubringen: die Industrialisierung des Weltraums.

    Die BWA Akademie („Consulting, Coaching, Careers“) ist seit über 25 Jahren unter der Geschäftsführung von Harald Müller und Astrid Orthmann als Spezialist für Personalentwicklung, Outplacement, Personalberatung und Training sowie für Arbeitsmarktprogramme wie Beschäftigtentransfer erfolgreich. Die BWA versteht sich als neutraler Vermittler zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften zum Vorteil der Arbeitnehmer. Mit Hilfe der BWA haben mehr als zehntausend Arbeitnehmer eine neue berufliche Zukunft gefunden. Das Spektrum reicht von der Begleitung von Change Management-Prozessen über Vermittlung und Coaching von Führungskräften bis hin zur Unterstützung bei der Gründung eines eigenen Unternehmens. Harald Müller und Astrid Orthmann sind Mitglieder im Diplomatic Council, einem Think Tank mit Beraterstatus bei den Vereinten Nationen. BWA-Gründer Harald Müller ist zudem Beiratsmitglied der Stiftung „Bildung und Beschäftigung“, die sich für die sozialverträgliche Bewältigung des wirtschaftlichen Strukturwandels einsetzt.

    Weitere Informationen:
    BWA Akademie, Burgstraße 81, 53177 Bonn,
    Tel.: 0228/323005-0, E-Mail: info@bwabonn.de,
    Internet: www.bwabonn.de
    
    PR-Agentur: euromarcom public relations GmbH,
    team@euromarcom.de, www.euromarcom.de
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            BWA Akademie
  • SPS-Fachkräfte im Wandel: Industrie 4.0 treibt Nachfrage und neue Kompetenzprofile

    Der Fachkräftemangel in der industriellen Automatisierung bleibt hoch. Eine Analyse von rund 7.000 Stellenanzeigen durch die Developer Akademie zeigt eine konstant starke Nachfrage nach SPS-Programmierern über zahlreiche Branchen hinweg. Besonders gefragt sind diese Fachkräfte im Maschinen- und Anlagenbau (18 %), im IT-Sektor (17 %), in der Metall- (8 %) und Bauindustrie (8 %) sowie im Groß- und Einzelhandel (6 %) und der Automobilbranche (5 %).

    Trotz konjunktureller Schwäche investieren Unternehmen gezielt in die Automatisierung ihrer Produktionsprozesse. „Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten steigt der Druck, Prozesse effizienter und produktiver zu gestalten. Automatisierung wird damit zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor und die Fachkräfte in diesem Bereich zu einer Schlüsselressource“, sagt Linus Kauer, Geschäftsführer der Developer Akademie.

    Branchenverbände warnen seit Längerem vor strukturellen Engpässen. So betont der ZVEI die zentrale Rolle der Automatisierung für die Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland. Parallel verweist der VDMA darauf, dass rund 80 Prozent der Maschinenbauunternehmen Schwierigkeiten haben, ausreichend qualifizierte Fachkräfte für Industrie-4.0-Anwendungen zu finden.

    Mit der zunehmenden Vernetzung von Produktionsanlagen wandelt sich zugleich das Berufsbild. Steuerungstechnik wächst immer stärker mit IT-Integration zusammen. Gefragt sind hybride Profile, die Maschinenprozesse verstehen und Anlagen in übergeordnete Systeme wie ERP-, Cloud- oder IoT-Plattformen einbinden können. „Unternehmen suchen gezielt nach SPS-Programmierern, die Maschinenprozesse verstehen und zugleich Softwarearchitekturen entwickeln können“, erklärt Kauer.

    Für die Umsetzung von Industrie 4.0 werden daher zunehmend zusätzliche IT-Kenntnisse erwartet – etwa in Programmiersprachen wie Python, C# und JavaScript sowie in Bereichen wie Schnittstellen- und Datenintegration, SQL, Docker und Cloud-Deployment. Diese erweiterten Qualifikationen zahlen sich auch finanziell aus: Während klassische SPS-Spezialisten mit mehrjähriger Erfahrung häufig zwischen 55.000 und 70.000 Euro verdienen, können Fachkräfte mit IT-Integrations-Know-how deutlich höhere Gehälter erzielen.

    Pressekontakt:
    public performance | T +49 ((0)40 23 80 12 83 | Mail mp@publicperformance.de
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            Developer Akademie GmbH
  • SPS-Fachkräfte im Wandel: Industrie 4.0 treibt Nachfrage und neue Kompetenzprofile

    Der Fachkräftemangel in der industriellen Automatisierung bleibt hoch. Eine Analyse von rund 7.000 Stellenanzeigen durch die Developer Akademie zeigt eine konstant starke Nachfrage nach SPS-Programmierern über zahlreiche Branchen hinweg. Besonders gefragt sind diese Fachkräfte im Maschinen- und Anlagenbau (18 %), im IT-Sektor (17 %), in der Metall- (8 %) und Bauindustrie (8 %) sowie im Groß- und Einzelhandel (6 %) und der Automobilbranche (5 %).

    Trotz konjunktureller Schwäche investieren Unternehmen gezielt in die Automatisierung ihrer Produktionsprozesse. „Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten steigt der Druck, Prozesse effizienter und produktiver zu gestalten. Automatisierung wird damit zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor und die Fachkräfte in diesem Bereich zu einer Schlüsselressource“, sagt Linus Kauer, Geschäftsführer der Developer Akademie.

    Branchenverbände warnen seit Längerem vor strukturellen Engpässen. So betont der ZVEI die zentrale Rolle der Automatisierung für die Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland. Parallel verweist der VDMA darauf, dass rund 80 Prozent der Maschinenbauunternehmen Schwierigkeiten haben, ausreichend qualifizierte Fachkräfte für Industrie-4.0-Anwendungen zu finden.

    Mit der zunehmenden Vernetzung von Produktionsanlagen wandelt sich zugleich das Berufsbild. Steuerungstechnik wächst immer stärker mit IT-Integration zusammen. Gefragt sind hybride Profile, die Maschinenprozesse verstehen und Anlagen in übergeordnete Systeme wie ERP-, Cloud- oder IoT-Plattformen einbinden können. „Unternehmen suchen gezielt nach SPS-Programmierern, die Maschinenprozesse verstehen und zugleich Softwarearchitekturen entwickeln können“, erklärt Kauer.

    Für die Umsetzung von Industrie 4.0 werden daher zunehmend zusätzliche IT-Kenntnisse erwartet – etwa in Programmiersprachen wie Python, C# und JavaScript sowie in Bereichen wie Schnittstellen- und Datenintegration, SQL, Docker und Cloud-Deployment. Diese erweiterten Qualifikationen zahlen sich auch finanziell aus: Während klassische SPS-Spezialisten mit mehrjähriger Erfahrung häufig zwischen 55.000 und 70.000 Euro verdienen, können Fachkräfte mit IT-Integrations-Know-how deutlich höhere Gehälter erzielen.

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  • Heidelberger Druck steigt in Drohnenabwehr ein

    Der Druckmaschinenhersteller Heidelberg steigt in das Geschäft mit Drohnenabwehrsystemen zum Schutz kritischer Infrastruktur ein. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) will sich am Nachmittag über das Vorhaben am Standort Brandenburg an der Havel informieren. 

    Es handelt sich um ein neues Gemeinschaftsunternehmen einer Tochter der Heidelberger Druckmaschinen AG mit dem US-amerikanisch-israelischen Technologie-Anbieter Ondas Autonomous Systems. Der Standort in Brandenburg an der Havel soll zum führenden Kompetenzzentrum für Drohnenabwehr und autonome Sicherheitssysteme ausgebaut werden, wie es vom Unternehmen Heidelberger Druckmaschinen hieß. 

    Bei der Drohnenabwehr stehen unter anderem Flughäfen, Bundeswehr-Standorte und Energieversorger im Fokus. Nach Angaben der Bundesregierung haben Drohnensichtungen an wichtigen Einrichtungen in Deutschland seit Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine zugenommen. 

    Zuletzt waren Drohnen in der Luft ein Sicherheitsrisiko etwa am Hauptstadtflughafen BER. Abwehrsysteme sollen unbemannte Fluggeräte, die unerlaubt etwa für Spionage- und Sabotagezwecke aufsteigen, unschädlich machen.

  • Cockpitpersonal der Lufthansa streikt am Montag und Dienstag

    Die Pilotinnen und Piloten der deutschen Lufthansa-Gruppe sind an diesem Montag und Dienstag zu Streiks aufgerufen. Der Ausstand ist von Montag 00.01 Uhr bis Dienstag 23.59 Uhr vorgesehen, wie die Vereinigung Cockpit am Samstag mitteilte.