Autor: Stojancho Gjorgjiev

  • KI dominiert – Rüstung erstmals Thema auf Hannover Messe

    Künstliche Intelligenz, Robotik und deren Einsatz in der Industrie stehen kommende Woche im Mittelpunkt der Hannover Messe (20. bis 24. April). «Auf der Hannover Messe erleben Besucherinnen und Besucher, wie sie KI produktiv einsetzen und damit Mehrwert schaffen», sagte Messechef Jochen Köckler mit Blick auf die bevorstehende Ausstellung. Angesichts globaler Herausforderungen werde dies immer mehr zum Wettbewerbsfaktor.

    Zur Eröffnungsfeier der weltweit wichtigsten Industrieschau am Sonntagabend haben sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der Präsident des diesjährigen Partnerlandes Brasilien, Luiz Inácio Lula da Silva, angekündigt. Am Montag werde beide zum traditionellen Messerundgang erwartet. Weitere Bundespolitiker stehen auf der Besucherliste, darunter Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU) und Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD).

    Rüstung als neuer Themenschwerpunkt

    Erstmals mit einem eigenen Themenschwerpunkt vertreten ist der Bereich Rüstung. Rund 40 Unternehmen zeigen dort Lösungen für den schnellen Aufbau der Produktion von Rüstungsgütern. Als Gäste erwartet werden unter anderem Rheinmetall-Chef Armin Papperger sowie Michael Schöllhorn von Airbus Defence and Space.

    Insgesamt sind mehr als 3.000 Aussteller aus den Bereichen Maschinenbau, Elektro- und Digitalindustrie sowie der Energiewirtschaft dabei. Im vergangenen Jahr waren es noch 4.000. Vertreten sind auch zahlreiche Technologie-Firmen wie Microsoft, SAP und Siemens. Hinzu kommen Mittelständler und zahlreiche Start-ups. 2025 kamen 127.000 Besucher.

    Kritik an Warnstreik im ÖPNV

    Kritik äußerte Köckler am geplanten Warnstreik im Nahverkehr, zu dem die Gewerkschaft Verdi am Montag und Dienstag auch in Hannover aufruft. Er sei sich nicht sicher, «ob das denn wirklich verhältnismäßig ist», sagte der Messechef. «Da werden Menschen drunter leiden, die mit diesem Konflikt wenig zu tun haben.» Das mache es der Messe nicht leichter, ihre Ziele zu erreichen. «Das ist etwas, was nicht dazu beiträgt, dass wir das schaffen können.»

  • KI dominiert – Rüstung erstmals Thema auf Hannover Messe

    Künstliche Intelligenz, Robotik und deren Einsatz in der Industrie stehen kommende Woche im Mittelpunkt der Hannover Messe (20. bis 24. April). «Auf der Hannover Messe erleben Besucherinnen und Besucher, wie sie KI produktiv einsetzen und damit Mehrwert schaffen», sagte Messechef Jochen Köckler mit Blick auf die bevorstehende Ausstellung. Angesichts globaler Herausforderungen werde dies immer mehr zum Wettbewerbsfaktor.

    Zur Eröffnungsfeier der weltweit wichtigsten Industrieschau am Sonntagabend haben sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der Präsident des diesjährigen Partnerlandes Brasilien, Luiz Inácio Lula da Silva, angekündigt. Am Montag werde beide zum traditionellen Messerundgang erwartet. Weitere Bundespolitiker stehen auf der Besucherliste, darunter Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU) und Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD).

    Rüstung als neuer Themenschwerpunkt

    Erstmals mit einem eigenen Themenschwerpunkt vertreten ist der Bereich Rüstung. Rund 40 Unternehmen zeigen dort Lösungen für den schnellen Aufbau der Produktion von Rüstungsgütern. Als Gäste erwartet werden unter anderem Rheinmetall-Chef Armin Papperger sowie Michael Schöllhorn von Airbus Defence and Space.

    Insgesamt sind mehr als 3.000 Aussteller aus den Bereichen Maschinenbau, Elektro- und Digitalindustrie sowie der Energiewirtschaft dabei. Im vergangenen Jahr waren es noch 4.000. Vertreten sind auch zahlreiche Technologie-Firmen wie Microsoft, SAP und Siemens. Hinzu kommen Mittelständler und zahlreiche Start-ups. 2025 kamen 127.000 Besucher.

    Kritik ab Warnstreik im ÖPNV

    Kritik äußerte Köckler am geplanten Warnstreik im Nahverkehr, zu dem die Gewerkschaft Verdi am Montag und Dienstag auch in Hannover aufruft. Er sei sich nicht sicher, «ob das denn wirklich verhältnismäßig ist», sagte der Messechef. «Da werden Menschen drunter leiden, die mit diesem Konflikt wenig zu tun haben.» Das mache es der Messe nicht leichter, ihre Ziele zu erreichen. «Das ist etwas, was nicht dazu beiträgt, dass wir das schaffen können.»

  • KI dominiert – Rüstung erstmals Thema auf Hannover Messe

    Künstliche Intelligenz, Robotik und deren Einsatz in der Industrie stehen kommende Woche im Mittelpunkt der Hannover Messe (20. bis 24. April). «Auf der Hannover Messe erleben Besucherinnen und Besucher, wie sie KI produktiv einsetzen und damit Mehrwert schaffen», sagte Messechef Jochen Köckler mit Blick auf die bevorstehende Ausstellung. Angesichts globaler Herausforderungen werde dies immer mehr zum Wettbewerbsfaktor.

    Zur Eröffnungsfeier der weltweit wichtigsten Industrieschau am Sonntagabend haben sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der Präsident des diesjährigen Partnerlandes Brasilien, Luiz Inácio Lula da Silva, angekündigt. Am Montag werde beide zum traditionellen Messerundgang erwartet. Weitere Bundespolitiker stehen auf der Besucherliste, darunter Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU) und Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD).

    Rüstung als neuer Themenschwerpunkt

    Erstmals mit einem eigenen Themenschwerpunkt vertreten ist der Bereich Rüstung. Rund 40 Unternehmen zeigen dort Lösungen für den schnellen Aufbau der Produktion von Rüstungsgütern. Als Gäste erwartet werden unter anderem Rheinmetall-Chef Armin Papperger sowie Michael Schöllhorn von Airbus Defence and Space.

    Insgesamt sind mehr als 3.000 Aussteller aus den Bereichen Maschinenbau, Elektro- und Digitalindustrie sowie der Energiewirtschaft dabei. Im vergangenen Jahr waren es noch 4.000. Vertreten sind auch zahlreiche Technologie-Firmen wie Microsoft, SAP und Siemens. Hinzu kommen Mittelständler und zahlreiche Start-ups. 2025 kamen 127.000 Besucher.

    Kritik ab Warnstreik im ÖPNV

    Kritik äußerte Köckler am geplanten Warnstreik im Nahverkehr, zu dem die Gewerkschaft Verdi am Montag und Dienstag auch in Hannover aufruft. Er sei sich nicht sicher, «ob das denn wirklich verhältnismäßig ist», sagte der Messechef. «Da werden Menschen drunter leiden, die mit diesem Konflikt wenig zu tun haben.» Das mache es der Messe nicht leichter, ihre Ziele zu erreichen. «Das ist etwas, was nicht dazu beiträgt, dass wir das schaffen können.»

  • KI dominiert – Rüstung erstmals Thema auf Hannover Messe

    Künstliche Intelligenz, Robotik und deren Einsatz in der Industrie stehen kommende Woche im Mittelpunkt der Hannover Messe (20. bis 24. April). «Auf der Hannover Messe erleben Besucherinnen und Besucher, wie sie KI produktiv einsetzen und damit Mehrwert schaffen», sagte Messechef Jochen Köckler mit Blick auf die bevorstehende Ausstellung. Angesichts globaler Herausforderungen werde dies immer mehr zum Wettbewerbsfaktor.

    Zur Eröffnungsfeier der weltweit wichtigsten Industrieschau am Sonntagabend haben sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der Präsident des diesjährigen Partnerlandes Brasilien, Luiz Inácio Lula da Silva, angekündigt. Am Montag werde beide zum traditionellen Messerundgang erwartet. Weitere Bundespolitiker stehen auf der Besucherliste, darunter Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU) und Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD).

    Rüstung als neuer Themenschwerpunkt

    Erstmals mit einem eigenen Themenschwerpunkt vertreten ist der Bereich Rüstung. Rund 40 Unternehmen zeigen dort Lösungen für den schnellen Aufbau der Produktion von Rüstungsgütern. Als Gäste erwartet werden unter anderem Rheinmetall-Chef Armin Papperger sowie Michael Schöllhorn von Airbus Defence and Space.

    Insgesamt sind mehr als 3.000 Aussteller aus den Bereichen Maschinenbau, Elektro- und Digitalindustrie sowie der Energiewirtschaft dabei. Im vergangenen Jahr waren es noch 4.000. Vertreten sind auch zahlreiche Technologie-Firmen wie Microsoft, SAP und Siemens. Hinzu kommen Mittelständler und zahlreiche Start-ups. 2025 kamen 127.000 Besucher.

    Kritik ab Warnstreik im ÖPNV

    Kritik äußerte Köckler am geplanten Warnstreik im Nahverkehr, zu dem die Gewerkschaft Verdi am Montag und Dienstag auch in Hannover aufruft. Er sei sich nicht sicher, «ob das denn wirklich verhältnismäßig ist», sagte der Messechef. «Da werden Menschen drunter leiden, die mit diesem Konflikt wenig zu tun haben.» Das mache es der Messe nicht leichter, ihre Ziele zu erreichen. «Das ist etwas, was nicht dazu beiträgt, dass wir das schaffen können.»

  • KI dominiert – Rüstung erstmals Thema auf Hannover Messe

    Künstliche Intelligenz, Robotik und deren Einsatz in der Industrie stehen kommende Woche im Mittelpunkt der Hannover Messe (20. bis 24. April). «Auf der Hannover Messe erleben Besucherinnen und Besucher, wie sie KI produktiv einsetzen und damit Mehrwert schaffen», sagte Messechef Jochen Köckler mit Blick auf die bevorstehende Ausstellung. Angesichts globaler Herausforderungen werde dies immer mehr zum Wettbewerbsfaktor.

    Zur Eröffnungsfeier der weltweit wichtigsten Industrieschau am Sonntagabend haben sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der Präsident des diesjährigen Partnerlandes Brasilien, Luiz Inácio Lula da Silva, angekündigt. Am Montag werde beide zum traditionellen Messerundgang erwartet. Weitere Bundespolitiker stehen auf der Besucherliste, darunter Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU) und Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD).

    Erstmals mit einem eigenen Themenschwerpunkt vertreten ist der Bereich Rüstung. Rund 40 Unternehmen zeigen dort Lösungen für den schnellen Aufbau der Produktion von Rüstungsgütern. Als Gäste erwartet werden unter anderem Rheinmetall-Chef Armin Papperger sowie Michael Schöllhorn von Airbus Defence and Space.

    Insgesamt sind mehr als 3.000 Aussteller aus den Bereichen Maschinenbau, Elektro- und Digitalindustrie sowie der Energiewirtschaft dabei. Im vergangenen Jahr waren es noch 4.000. Vertreten sind auch zahlreiche Technologie-Firmen wie Microsoft, SAP und Siemens. Hinzu kommen Mittelständler und zahlreiche Start-ups. 2025 kamen 127.000 Besucher.

  • Weniger Umsatz und Beschäftigte in sächsischer Industrie

    Umsatz und Zahl der Beschäftigten in der sächsischen Industrie sind im Jahr 2025 zurückgegangen. Die 1.262 Industrie-Betriebe im Freistaat erwirtschafteten im vergangenen Jahr mit durchschnittlich 230.000 Beschäftigten einen Umsatz von 74,7 Milliarden Euro, wie das Statistische Landesamt mitteilte.

    Weniger Betriebe im Bauhauptgewerbe

    Der preisbereinigte Umsatz fiel demnach binnen Jahresfrist um minus 2,4 Prozent, die Zahl der in der Industrie beschäftigten Menschen um minus 2,3 Prozent. «Ein höherer Beschäftigtenrückgang wurde letztmalig 2009 im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise (-3,3 Prozent) verzeichnet», teilten die Statistiker mit. 

    Sie wiesen darauf hin, dass die Zahl der Betriebe etwa im Bauhauptgewerbe zurückging, die Beschäftigtenzahl aber weitgehend konstant blieb. Preisbereinigt stieg der Umsatz um 1,4 Prozent auf rund sieben Milliarden Euro. 

    Im Binnenhandel ergab sich 2025 ein differenziertes Bild: Während der preisbereinigte Umsatz beispielsweise im Kraftfahrzeughandel um minus 0,3 Prozent zurückging, legte der Einzelhandel hier um 1,4 Prozent zu. 

    Zahlen decken sich mit Stimmung in den Unternehmen

    Die Zahlen decken sich mit der zu Jahresbeginn vorherrschenden Stimmung in den Unternehmen. Laut einer im Februar von den sächsischen Industrie- und Handelskammern veröffentlichten Umfrage unter 1.760 Unternehmen herrscht Krisenstimmung in der sächsischen Wirtschaft sowie Enttäuschung über die bisherige Wirtschaftspolitik der schwarz-roten Bundesregierung.

    Demnach erwartete fast jedes vierte der befragten Unternehmen einen Stellenabbau im laufenden Jahr (24 Prozent). Besonders betroffen sind den IHK-Spitzen zufolge der Automotive-Sektor, der Maschinenbau sowie die Chemieindustrie in Sachsen. Die IHK fordern geringere Arbeitskosten, weniger Bürokratie und einfachere Antrags- und Vergabeverfahren sowie mehr Investitionsanreize für die Wirtschaft.

  • Arbeit für rund 2 Dollar pro Stunde: Humanoide Roboter als nächste Billionen-Dollar-Industrie (FOTO)

    München (ots)

    • Neue Roland Berger Studie prognostiziert langfristig mehrere Billionen USD Marktvolumen.
    • Milliardenchance für Industrie, Zulieferer und Technologieanbieter.
    • Europa benötigt eigene industrielle Strukturen, um von den Vorteilen zu profitieren.

    Humanoide Roboter stehen vor dem Sprung aus der Prototypenphase in die industrielle Skalierung. Die aktuelle Roland Berger StudieHumanoid Robots 2026 – The Convergence Moment for a New Marketzeigt: Durch Fortschritte bei KI und Robotik-Hardware könnten humanoide Systeme perspektivisch zu Betriebskosten von rund zwei US-Dollar pro Stunde arbeiten. Damit wären sie in Hochlohnländern wie Deutschland ein entscheidender Hebel, um Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, neue Industrien entstehen zu lassen und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

    Laut der Studie dürften Robotik-Hersteller bis 2035 einen Umsatz von 300 Milliarden US-Dollar erreichen; in optimistischeren Rechenszenarien bis zu 750 Milliarden US-Dollar. Langfristig könnte der Markt bis zu vier Billionen US-Dollar erreichen, und damit das Potenzial, eine Marktgröße wie die der Automobilindustrie zu erlangen.

    „Wir erleben gerade, wie technologische Machbarkeit auf wirtschaftliche Notwendigkeit trifft. Die entscheidende Frage ist also nicht mehr, ob humanoide Roboter kommen, sondern wie schnell sie skalieren,“ sagt Thomas Kirschstein, Partner bei Roland Berger.

    Milliardenchance entlang der Wertschöpfungskette

    Humanoide Roboter schaffen neue Absatzmärkte weit über den eigentlichen Roboter hinaus: von Motoren, Mechanik und Sensoren bis hin zu Elektronik und Produktionsausrüstung – eine komplexe Wertschöpfungskette, die in großen Teilen auf bestehenden Industriekompetenzen aufbaut.

    Bis humanoide Roboter vollständig autonome Produktionsaufgaben übernehmen können, muss die Technik weiter fortschreiten. Während die Hardware bereits in einem fortgeschrittenen Stadium ist, reifen Software, Lieferketten oder Regulierungen sukzessive nach. Der Nutzen wird sich zunächst in klar abgegrenzten, repetitiven Anwendungen zeigen, wie etwa Gegenstände auspacken oder transportieren. Erst mit wachsender Software-Reife können sich die Tätigkeiten ausdehnen.

    Auch Themen wie Haltbarkeit und Sicherheits- und Haftungsfragen entscheiden über Geschwindigkeit und Breite der Industrialisierung. So müssen die komplexen Systeme einen Dauerbetrieb in teils rauen Produktionsumgebungen aushalten.

    Bestehende Sicherheitsstandards sind auf klassische, eingezäunte Automation ausgelegt. Humanoide Roboter arbeiten hingegen dynamisch und bewegen sich in den gleichen Räumlichkeiten wie Menschen. Dafür braucht es neue Test- und Zertifizierungslogiken sowie einheitliche Gesetzgebung.

    Europa benötigt eine eigene Value Chain

    Zwar verfügt Europa über eine starke industrielle Basis, insbesondere in Automobilbau, Maschinenbau und Automatisierung, doch Investitionen, Stückzahlen und Startup-Ökosysteme sind aktuell noch hinter den USA und China zurück. Der Kontinent hat den Anschluss laut der Studie noch nicht verloren, muss aber entschlossen handeln.

    Thomas Kirschstein, Partner bei Roland Berger, sagt: „Europa hat die technologischen Fähigkeiten, in Zukunft von humanoiden Robotern zu profitieren. Was fehlt ist die Entschlossenheit, in eigene Wertschöpfungsketten zu investieren und schnell zu skalieren.“

    Humanoide Roboter eröffnen mit Betriebskosten von rund zwei US-Dollar pro Stunde die Möglichkeit, auch arbeitsintensive Produktion wieder wirtschaftlich nach Europa zu holen. Voraussetzung dafür ist eine europäische Wertschöpfungsstruktur: mehr Skalierung, mehr Investitionen und eine enge Verzahnung von Industrie, Zulieferern und Technologieanbietern. Gelingt das nicht, droht Europa von fremden Technologien abhängig zu werden, obwohl Europa heute mehr als 20 Startups für Humanoide Roboter hat. Ohne eine eigene industrielle Wertschöpfungskette, die mit den USA und China mithalten kann, würde ein erheblicher Teil der wirtschaftlichen Effekte außerhalb Europas entstehen, wie es heute bereits in Teilen der KI-Industrie zu beobachten ist.

    Über die Studie

    Die Studie „Humanoid Robots 2026 – The Convergence Moment for a New Market“ analysiert Marktpotenziale, die Ökonomie humanoider Robotik sowie technologische und regulatorische Voraussetzungen für die Skalierung. Sie basiert auf Marktinterviews, Modellierungen und internen Daten von Roland Berger. Sie beleuchtet zudem regionale Ökosysteme sowie erste industrielle Einsatzfelder.

    Die vollständige Studie können Siehier herunterladen:Roland_Berger_Humanoid_Robots_2026.pdf

    Über Roland Berger

    Roland Berger ist eine weltweit führende Strategieberatung mit einem breiten Leistungsangebot für alle relevanten Branchen und Unternehmensfunktionen. Roland Berger wurde 1967 gegründet und hat seinen Hauptsitz in München. Die Strategieberatung ist vor allem für ihre Expertise in den Bereichen Transformation, industrieübergreifende Innovation und Performance-Steigerung bekannt und hat sich zum Ziel gesetzt, Nachhaltigkeit in all ihren Projekten zu verankern. Roland Berger erzielte 2024 einen Umsatz von rund 1 Milliarde Euro.

    Pressekontakt:
    Julia Frank
    Corporate Communications & PR
    Tel.: +49 160 744 3507
    E-Mail: julia.frank@rolandberger.comwww.rolandberger.com
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            Roland Berger
  • Exportwachstum der Industrie droht Halbierung bis 2035 / Ausfuhren könnten künftig um rund ein Prozent statt bisher zwei Prozent jährlich zulegen

    München (ots)

    • Exporte in die USA und China gehen laut aktueller Modellierung langfristig zurück
    • Absatzvolumen in Europa mit 417 Milliarden Euro deutlich größer als in Amerika und Asien
    • Frankreich bereits jetzt zweitgrößter Exportmarkt vor China

    Die Exporte der deutschen Industrie könnten künftig deutlich langsamer wachsen als bisher. Sind sie in den vergangenen zehn Jahren um 2,1 Prozent pro Jahr gestiegen, könnte sich das Wachstum bis 2035 auf 1,3 Prozent jährlich reduzieren, wie eine aktuelle Modellierung von Deloitte zeigt. Entscheidend für den Rückgang ist, dass die Ausfuhren in die beiden größten Märkte – USA und China – langfristig sinken könnten. Exporte in die Vereinigten Staaten gehen nach dieser Prognose um -1,5 Prozent pro Jahr zurück auf 65 Milliarden Euro in 2035, die Ausfuhren nach China um -1,7 Prozent auf 41 Milliarden Euro. Ende 2025 lag das Volumen bei den beiden Ländern bei 76 beziehungsweise 49 Milliarden Euro.

    Die volatile Handelspolitik in jüngster Zeit hat der exportorientierten deutschen Industrie erheblich zu schaffen gemacht. Im vergangenen Jahr sind die Ausfuhren in die USA im Vergleich zu 2024 um -13 Prozent und die nach China um -16 Prozent zurückgegangen. China wurde damit als zweitgrößter Absatzmarkt von Frankreich überholt. Die Ausfuhren dorthin lagen 2025 – trotz eines Rückgangs um drei Prozent – mit 50 Milliarden Euro knapp vor China. „Es ist damit zu rechnen, dass auch die Industrieexporte in die Niederlande und Großbritannien die Ausfuhren in die Volksrepublik in wenigen Jahren übersteigen“, sagt Oliver Bendig, Partner und Leiter der Industrie-Beratung bei Deloitte. „Als Industrienation braucht Deutschland ein neues Geschäftsmodell.“

    Die aktuelle Modellierung in der Studienreihe „Supply Chain Pulse Check“ basiert auf dem Global Trade Analysis Project (Purdue University) und analysiert die künftigen Handelsmuster zwischen Deutschland und 71 Ländern in den Branchen Maschinenbau, Elektro-, Auto- und Chemieindustrie. Berücksichtigt wurden unter anderem BIP-Wachstum, Trends in der geopolitischen Ausrichtung zwischen Deutschland und dem jeweiligen Handelspartner sowie die Entwicklung von Zöllen und nicht-tarifären Handelshemmnissen bis einschließlich März 2026. Die Exportdaten der vergangenen Jahre wurden vom Statistischen Bundesamt erhoben. Eine vergleichbare Deloitte-Modellierung von 2024 ging von einem jährlichen Wachstum der Industrieexporte von rund zwei Prozent aus.

    Indien und Brasilien mit erheblichem Potenzial

    Auch die Absätze in große Länder des globalen Südens wie Indien und Brasilien sind 2025 um zwei beziehungsweise drei Prozent gesunken. Langfristig liegt hier jedoch erhebliches Potenzial. Die Ausfuhren nach Indien könnten nach der vorliegenden Projektion um 3,9 Prozent, die Exporte nach Brasilien um 4,1 Prozent wachsen. Damit würde der Absatz in diese beiden Länder 2035 bei 13 beziehungsweise 11 Milliarden Euro liegen. Auch Australien könnte mit einer Steigerung von 4,7 Prozent auf neun Milliarden Euro an Bedeutung gewinnen. „Die neuen Freihandelsabkommen sind Grund zur Hoffnung“, sagt Dr. Jürgen Sandau, Partner und Lieferkettenexperte bei Deloitte. „Doch Hoffnung allein reicht nicht. Die Unternehmen müssen ihre Lieferketten wie auch ihre Absatzmärkte diversifizieren und Europa muss seine Handelshemmnisse im Binnenmarkt weiter abbauen.“

    Die Ausfuhren in große europäische Märkte wie die Niederlande (3%), Großbritannien (4%) und Polen (6%) haben auch im vergangenen Jahr zugelegt. Dieser Trend bleibt nach der vorliegenden Modellierung bestehen. So könnten die Absätze nach Polen und Spanien um 2,9 und 2,3 Prozent auf 56 und 38 Milliarden Euro in 2035 wachsen. In Summe könnten die zehn größten Märkte in Europa im Jahr 2035 ein Volumen von 417 Milliarden Euro aufweisen – beinahe doppelt so viel wie in den größten Märkten Asiens und Amerikas inklusive China und der USA. Langfristig könnte das Potenzial in Europa sogar größer ausfallen, wenn Handelshemmnisse innerhalb der Europäischen Union in größerem Umfang abgebaut werden.

    Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe des „Supply Chain Pulse Check“.

    Über Deloitte

    Deloitte bietet führende Prüfungs- und Beratungsleistungen für nahezu 90% der Fortune Global 500®-Unternehmen und Tausende von privaten Unternehmen an. Rechtsberatung wird in Deutschland von Deloitte Legal erbracht. Unsere Mitarbeitenden liefern messbare und langfristig wirkende Ergebnisse, die dazu beitragen, das öffentliche Vertrauen in die Kapitalmärkte zu stärken und unsere Kunden bei Wandel und Wachstum unterstützen. Deloitte baut auf eine über 180-jährige Geschichte auf und ist in mehr als 150 Ländern tätig. Erfahren Sie mehr darüber, wie die über 470.000 Mitarbeitenden von Deloitte zusammenarbeiten, um das Leitbild „making an impact that matters“ täglich zu leben: www.deloitte.com/de.

    Deloitte bezieht sich auf Deloitte Touche Tohmatsu Limited (DTTL), ihr weltweites Netzwerk von Mitgliedsunternehmen und ihre verbundenen Unternehmen (zusammen die „Deloitte-Organisation“). DTTL (auch „Deloitte Global“ genannt) und jedes ihrer Mitgliedsunternehmen sowie ihre verbundenen Unternehmen sind rechtlich selbstständige und unabhängige Unternehmen, die sich gegenüber Dritten nicht gegenseitig verpflichten oder binden können. DTTL, jedes DTTL-Mitgliedsunternehmen und verbundene Unternehmen haften nur für ihre eigenen Handlungen und Unterlassungen und nicht für die der anderen. DTTL erbringt selbst keine Leistungen gegenüber Kunden. Weitere Informationen finden Sie unter www.deloitte.com/de/UeberUns. Wenn Sie keine Informationen mehr erhalten wollen, antworten Sie bitte auf diese E-Mail.

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  • Elite unter sich: So vernetzen sich Deutschlands Top-Unternehmer für die Zukunft (FOTO)

    Es ist kurz nach 21 Uhr, als das Gespräch an diesem Abend eine andere Richtung nimmt. Sieben Unternehmer sitzen in einem abgeschirmten Bereich des SAP Gardens in München, die Halle ist leer, das Licht gedimmt. Einer von ihnen, Mehrheitsgesellschafter eines mittelständischen Maschinenbauers aus dem Allgäu, spricht über eine Entscheidung, die er vor drei Jahren getroffen hat und die ihn bis heute beschäftigt. Es geht nicht um Erfolg, sondern um Zweifel, und genau darüber würde er in einem öffentlichen Rahmen so nicht sprechen. Solche Momente machen sichtbar, was sich derzeit im Hintergrund der deutschen Wirtschaft verändert.

    Abseits von Konferenzen, Verbänden und großen Networking-Events entstehen zunehmend kleinere, geschlossene Formate, in denen es weniger um Sichtbarkeit oder schnelle Kontakte geht, sondern um Gespräche mit Substanz. Im Mittelpunkt stehen Fragen, für die es keine klaren Antworten gibt, etwa langfristige Investitionen, strategische Richtungswechsel oder der Umgang mit Themen wie Digitalisierung, geopolitischen Risiken und Nachfolge. Netzwerke wie München100 stehen beispielhaft für diese Entwicklung, weil der Kreis bewusst klein gehalten wird und der Zugang selektiv ist, sodass Vertrauen nicht nur ein Schlagwort bleibt, sondern zur Voraussetzung für einen offenen Austausch wird.

    Neue Räume für strategischen Austausch

    Viele Unternehmer suchen heute Austauschformate, die sich deutlich von klassischen Verbandsstrukturen unterscheiden. Während traditionelle Organisationen häufig auf politische Interessenvertretung oder repräsentative Veranstaltungen ausgerichtet sind, wächst der Bedarf nach kleineren, vertraulichen Gesprächsräumen. Klassische Verbände verlieren für viele Führungskräfte an Relevanz, weil sie langsam reagieren und stark von formalen Abläufen geprägt sind. Unternehmer hingegen stehen zunehmend vor Entscheidungen, die unter Zeitdruck und hoher Unsicherheit getroffen werden müssen.

    Gleichzeitig wächst an der Spitze großer Unternehmen eine gewisse Isolation. Wer Verantwortung für komplexe Organisationen trägt, findet im eigenen Umfeld oft nur wenige Gesprächspartner, mit denen strategische Zweifel oder schwierige Entscheidungen offen diskutiert werden können. Exklusive Netzwerke sollen genau diesen Raum schaffen: einen Rahmen für vertrauliche Gespräche unter Personen mit vergleichbarer Verantwortung.

    Jenseits klassischer Business-Events

    Wer heute Mitglied eines Wirtschaftsverbands ist, weiß: Strategische Entscheidungen werden dort selten gefällt. Die Gremien sind groß, die Prozesse langsam, der Ton oft diplomatisch bis zur Unbrauchbarkeit. Verbände aggregieren Interessen – sie schaffen keinen Raum für Zweifel.

    Der Rahmen ist dabei bewusst anders angelegt. Statt Erfolgsgeschichten oder Selbstinszenierung geht es stärker um die Realität unternehmerischer Verantwortung – also um konkrete Herausforderungen, schwierige Entscheidungen oder strategische Unsicherheiten. Smalltalk und Vertriebsinteressen treten in den Hintergrund. Entscheidend ist vielmehr ein Gesprächsumfeld, in dem Führungskräfte offen über Erfahrungen, Fehler und Perspektiven sprechen können.

    In solchen Runden werden häufig Themen diskutiert, die in offiziellen Gremien kaum offen angesprochen werden. Dazu gehören etwa Nachfolgefragen in Familienunternehmen, Konflikte in Aufsichtsgremien oder strategische Fehlentscheidungen der Vergangenheit. Ebenso geht es um persönliche Aspekte der Führungsverantwortung – etwa darum, wie Unternehmer mit dauerhaftem Entscheidungsdruck umgehen oder Verantwortung für große Belegschaften tragen. Solche Gespräche können Entscheidungen maßgeblich beeinflussen. Wenn erfahrene Unternehmer offen über eigene Fehler oder schwierige Situationen berichten, entstehen Lernprozesse, die weit über klassische Studien oder Beratungsprojekte hinausgehen.

    Vertrauen als Grundlage

    Damit dieser Austausch funktioniert, spielt Vertrauen eine zentrale Rolle. Viele Netzwerke setzen daher auf eine sorgfältige Auswahl ihrer Mitglieder. Neben unternehmerischer Erfahrung zählen vor allem persönliche Integrität und die Bereitschaft, Wissen zu teilen.

    Ein überzeugender Lebenslauf allein reicht dabei meist nicht aus. Entscheidend ist, ob jemand bereit ist, eigene Erfahrungen offen einzubringen und gleichzeitig die Vertraulichkeit des Rahmens zu respektieren. Durch diese selektive Aufnahme entstehen kleinere Gruppen, in denen sich Teilnehmer über längere Zeit kennenlernen und stabile Beziehungen entwickeln können. Gerade diese persönliche Ebene schafft die Voraussetzung dafür, dass auch sensible Themen offen diskutiert werden können.

    Ein Modell für unsichere Zeiten

    In einer Phase, in der wirtschaftliche Planbarkeit schwindet und Entscheidungen unter wachsender Unsicherheit getroffen werden müssen, gewinnt informeller Austausch an struktureller Bedeutung. Nicht als Ersatz für Institutionen – aber als Korrektiv. Vertrauen lässt sich nicht skalieren. Es entsteht langsam, in kleinen Gruppen, über Zeit. München100 ist ein Versuch, dafür bewusst Raum zu schaffen.

    Wenn etwa ein mittelständisches Industrieunternehmen auf einen Technologiegründer oder einen Investor trifft, entstehen mitunter neue Partnerschaften, die außerhalb institutioneller Strukturen schneller realisiert werden können. Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten gewinnt dieser direkte Austausch an Bedeutung.

    Darin zeigt sich eine neue Form unternehmerischer Vernetzung, bei der unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven zusammengeführt werden. Ziel ist es, etablierte Unternehmer, Gründer und technologische Spezialisten miteinander zu verbinden und den Dialog über Branchen- und Generationengrenzen hinweg zu fördern. Solche persönlichen Netzwerke können dazu beitragen, schneller auf wirtschaftliche und technologische Veränderungen zu reagieren und neue Ideen in konkrete Projekte zu überführen.

    Über Christoph Herzog:

    Christoph Herzog ist Initiator und Geschäftsführer der exklusiven „100“-Communities, die Top-Entscheider aus Wirtschaft und Unternehmertum in vertrauensvollen Austausch bringen. Mit seinem Fokus auf Qualität statt Quantität prägt er seit 2015 die deutsche Networking-Landschaft. Durch Formate wie das „CEO Dinner“ oder „Deep-Dive-Sessions“ schafft er Räume für ehrliche Gespräche und neue Perspektiven unter Führungskräften. Mehr Informationen unter: www.ahead100.com

    Pressekontakt:
    Ahead 100 | Sensation Ahead GmbH
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    Ruben Schäfer
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    Quelle:            Ahead 100 | Sensation Ahead GmbH
  • Dax startet mit Minus

    Nach dem vorläufigen Scheitern der Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran startet der Dax mit einem Minus. Der deutsche Leitindex verlor zum Handelsstart 1,02 Prozent auf 23.562 Punkte.