Autor: Stojancho Gjorgjiev

  • KI dominiert – Rüstung erstmals Thema auf Hannover Messe

    Künstliche Intelligenz, Robotik und deren Einsatz in der Industrie stehen kommende Woche im Mittelpunkt der Hannover Messe (20. bis 24. April). «Auf der Hannover Messe erleben Besucherinnen und Besucher, wie sie KI produktiv einsetzen und damit Mehrwert schaffen», sagte Messechef Jochen Köckler mit Blick auf die bevorstehende Ausstellung. Angesichts globaler Herausforderungen werde dies immer mehr zum Wettbewerbsfaktor.

    Zur Eröffnungsfeier der weltweit wichtigsten Industrieschau am Sonntagabend haben sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der Präsident des diesjährigen Partnerlandes Brasilien, Luiz Inácio Lula da Silva, angekündigt. Am Montag werde beide zum traditionellen Messerundgang erwartet. Weitere Bundespolitiker stehen auf der Besucherliste, darunter Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU) und Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD).

    Rüstung als neuer Themenschwerpunkt

    Erstmals mit einem eigenen Themenschwerpunkt vertreten ist der Bereich Rüstung. Rund 40 Unternehmen zeigen dort Lösungen für den schnellen Aufbau der Produktion von Rüstungsgütern. Als Gäste erwartet werden unter anderem Rheinmetall-Chef Armin Papperger sowie Michael Schöllhorn von Airbus Defence and Space.

    Insgesamt sind mehr als 3.000 Aussteller aus den Bereichen Maschinenbau, Elektro- und Digitalindustrie sowie der Energiewirtschaft dabei. Im vergangenen Jahr waren es noch 4.000. Vertreten sind auch zahlreiche Technologie-Firmen wie Microsoft, SAP und Siemens. Hinzu kommen Mittelständler und zahlreiche Start-ups. 2025 kamen 127.000 Besucher.

    Kritik an Warnstreik im ÖPNV

    Kritik äußerte Köckler am geplanten Warnstreik im Nahverkehr, zu dem die Gewerkschaft Verdi am Montag und Dienstag auch in Hannover aufruft. Er sei sich nicht sicher, «ob das denn wirklich verhältnismäßig ist», sagte der Messechef. «Da werden Menschen drunter leiden, die mit diesem Konflikt wenig zu tun haben.» Das mache es der Messe nicht leichter, ihre Ziele zu erreichen. «Das ist etwas, was nicht dazu beiträgt, dass wir das schaffen können.»

    Auch der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga Niedersachsen zeigte sich besorgt. Zusammen mit den von der Vereinigung Cockpit angekündigten Streiks bei der Lufthansa werde der Ausstand im Nahverkehr die Anreise vieler Gäste erschweren, hieß es. 

    Gastgewerbe fürchtet Imageschaden

    «Der Zeitpunkt dieser Streiks ist aus Sicht des Gastgewerbes höchst problematisch», sagte Dehoga-Präsident Dirk Breuckmann. Zur Hannover Messe würden mehr als 100.000 Besucher aus aller Welt erwartet. «Wenn genau dann zentrale Verkehrsinfrastrukturen ausfallen, ist das nicht nur ein massiver Imageschaden für den Wirtschafts- und Tourismusstandort Hannover, sondern auch darüber hinaus.»

    Das Streikrecht sei ein hohes Gut, so Breuckmann weiter. «Dennoch erwarten wir, dass bei der Wahl von Zeitpunkt und Umfang eines Arbeitskampfes auch die Folgen nicht nur für den bestreikten Wirtschaftsbereich, sondern diverse Branchen drumherum und den Standort insgesamt berücksichtigt werden.»

  • KI dominiert – Rüstung erstmals Thema auf Hannover Messe

    Künstliche Intelligenz, Robotik und deren Einsatz in der Industrie stehen kommende Woche im Mittelpunkt der Hannover Messe (20. bis 24. April). «Auf der Hannover Messe erleben Besucherinnen und Besucher, wie sie KI produktiv einsetzen und damit Mehrwert schaffen», sagte Messechef Jochen Köckler mit Blick auf die bevorstehende Ausstellung. Angesichts globaler Herausforderungen werde dies immer mehr zum Wettbewerbsfaktor.

    Zur Eröffnungsfeier der weltweit wichtigsten Industrieschau am Sonntagabend haben sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der Präsident des diesjährigen Partnerlandes Brasilien, Luiz Inácio Lula da Silva, angekündigt. Am Montag werde beide zum traditionellen Messerundgang erwartet. Weitere Bundespolitiker stehen auf der Besucherliste, darunter Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU) und Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD).

    Rüstung als neuer Themenschwerpunkt

    Erstmals mit einem eigenen Themenschwerpunkt vertreten ist der Bereich Rüstung. Rund 40 Unternehmen zeigen dort Lösungen für den schnellen Aufbau der Produktion von Rüstungsgütern. Als Gäste erwartet werden unter anderem Rheinmetall-Chef Armin Papperger sowie Michael Schöllhorn von Airbus Defence and Space.

    Insgesamt sind mehr als 3.000 Aussteller aus den Bereichen Maschinenbau, Elektro- und Digitalindustrie sowie der Energiewirtschaft dabei. Im vergangenen Jahr waren es noch 4.000. Vertreten sind auch zahlreiche Technologie-Firmen wie Microsoft, SAP und Siemens. Hinzu kommen Mittelständler und zahlreiche Start-ups. 2025 kamen 127.000 Besucher.

    Kritik an Warnstreik im ÖPNV

    Kritik äußerte Köckler am geplanten Warnstreik im Nahverkehr, zu dem die Gewerkschaft Verdi am Montag und Dienstag auch in Hannover aufruft. Er sei sich nicht sicher, «ob das denn wirklich verhältnismäßig ist», sagte der Messechef. «Da werden Menschen drunter leiden, die mit diesem Konflikt wenig zu tun haben.» Das mache es der Messe nicht leichter, ihre Ziele zu erreichen. «Das ist etwas, was nicht dazu beiträgt, dass wir das schaffen können.»

    Auch der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga Niedersachsen zeigte sich besorgt. Zusammen mit den von der Vereinigung Cockpit angekündigten Streiks bei der Lufthansa werde der Ausstand im Nahverkehr die Anreise vieler Gäste erschweren, hieß es. 

    Gastgewerbe fürchtet Imageschaden

    «Der Zeitpunkt dieser Streiks ist aus Sicht des Gastgewerbes höchst problematisch», sagte Dehoga-Präsident Dirk Breuckmann. Zur Hannover Messe würden mehr als 100.000 Besucher aus aller Welt erwartet. «Wenn genau dann zentrale Verkehrsinfrastrukturen ausfallen, ist das nicht nur ein massiver Imageschaden für den Wirtschafts- und Tourismusstandort Hannover, sondern auch darüber hinaus.»

    Das Streikrecht sei ein hohes Gut, so Breuckmann weiter. «Dennoch erwarten wir, dass bei der Wahl von Zeitpunkt und Umfang eines Arbeitskampfes auch die Folgen nicht nur für den bestreikten Wirtschaftsbereich, sondern diverse Branchen drumherum und den Standort insgesamt berücksichtigt werden.»

  • Weniger Umsatz und Beschäftigte in sächsischer Industrie

    Umsatz und Zahl der Beschäftigten in der sächsischen Industrie sind im Jahr 2025 zurückgegangen. Die 1.262 Industrie-Betriebe im Freistaat erwirtschafteten im vergangenen Jahr mit durchschnittlich 230.000 Beschäftigten einen Umsatz von 74,7 Milliarden Euro, wie das Statistische Landesamt mitteilte.

    Weniger Betriebe im Bauhauptgewerbe

    Der preisbereinigte Umsatz fiel demnach binnen Jahresfrist um minus 2,4 Prozent, die Zahl der in der Industrie beschäftigten Menschen um minus 2,3 Prozent. «Ein höherer Beschäftigtenrückgang wurde letztmalig 2009 im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise (-3,3 Prozent) verzeichnet», teilten die Statistiker mit. 

    Sie wiesen darauf hin, dass die Zahl der Betriebe etwa im Bauhauptgewerbe zurückging, die Beschäftigtenzahl aber weitgehend konstant blieb. Preisbereinigt stieg der Umsatz um 1,4 Prozent auf rund sieben Milliarden Euro. 

    Im Binnenhandel ergab sich 2025 ein differenziertes Bild: Während der preisbereinigte Umsatz beispielsweise im Kraftfahrzeughandel um minus 0,3 Prozent zurückging, legte der Einzelhandel hier um 1,4 Prozent zu. 

    Zahlen decken sich mit Stimmung in den Unternehmen

    Die Zahlen decken sich mit der zu Jahresbeginn vorherrschenden Stimmung in den Unternehmen. Laut einer im Februar von den sächsischen Industrie- und Handelskammern veröffentlichten Umfrage unter 1.760 Unternehmen herrscht Krisenstimmung in der sächsischen Wirtschaft sowie Enttäuschung über die bisherige Wirtschaftspolitik der schwarz-roten Bundesregierung.

    Demnach erwartete fast jedes vierte der befragten Unternehmen einen Stellenabbau im laufenden Jahr (24 Prozent). Besonders betroffen sind den IHK-Spitzen zufolge der Automotive-Sektor, der Maschinenbau sowie die Chemieindustrie in Sachsen. Die IHK fordern geringere Arbeitskosten, weniger Bürokratie und einfachere Antrags- und Vergabeverfahren sowie mehr Investitionsanreize für die Wirtschaft.

  • KI dominiert – Rüstung erstmals Thema auf Hannover Messe

    Künstliche Intelligenz, Robotik und deren Einsatz in der Industrie stehen kommende Woche im Mittelpunkt der Hannover Messe (20. bis 24. April). «Auf der Hannover Messe erleben Besucherinnen und Besucher, wie sie KI produktiv einsetzen und damit Mehrwert schaffen», sagte Messechef Jochen Köckler mit Blick auf die bevorstehende Ausstellung. Angesichts globaler Herausforderungen werde dies immer mehr zum Wettbewerbsfaktor.

    Zur Eröffnungsfeier der weltweit wichtigsten Industrieschau am Sonntagabend haben sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der Präsident des diesjährigen Partnerlandes Brasilien, Luiz Inácio Lula da Silva, angekündigt. Am Montag werde beide zum traditionellen Messerundgang erwartet. Weitere Bundespolitiker stehen auf der Besucherliste, darunter Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU) und Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD).

    Rüstung als neuer Themenschwerpunkt

    Erstmals mit einem eigenen Themenschwerpunkt vertreten ist der Bereich Rüstung. Rund 40 Unternehmen zeigen dort Lösungen für den schnellen Aufbau der Produktion von Rüstungsgütern. Als Gäste erwartet werden unter anderem Rheinmetall-Chef Armin Papperger sowie Michael Schöllhorn von Airbus Defence and Space.

    Insgesamt sind mehr als 3.000 Aussteller aus den Bereichen Maschinenbau, Elektro- und Digitalindustrie sowie der Energiewirtschaft dabei. Im vergangenen Jahr waren es noch 4.000. Vertreten sind auch zahlreiche Technologie-Firmen wie Microsoft, SAP und Siemens. Hinzu kommen Mittelständler und zahlreiche Start-ups. 2025 kamen 127.000 Besucher.

    Kritik an Warnstreik im ÖPNV

    Kritik äußerte Köckler am geplanten Warnstreik im Nahverkehr, zu dem die Gewerkschaft Verdi am Montag und Dienstag auch in Hannover aufruft. Er sei sich nicht sicher, «ob das denn wirklich verhältnismäßig ist», sagte der Messechef. «Da werden Menschen drunter leiden, die mit diesem Konflikt wenig zu tun haben.» Das mache es der Messe nicht leichter, ihre Ziele zu erreichen. «Das ist etwas, was nicht dazu beiträgt, dass wir das schaffen können.»

  • KI dominiert – Rüstung erstmals Thema auf Hannover Messe

    Künstliche Intelligenz, Robotik und deren Einsatz in der Industrie stehen kommende Woche im Mittelpunkt der Hannover Messe (20. bis 24. April). «Auf der Hannover Messe erleben Besucherinnen und Besucher, wie sie KI produktiv einsetzen und damit Mehrwert schaffen», sagte Messechef Jochen Köckler mit Blick auf die bevorstehende Ausstellung. Angesichts globaler Herausforderungen werde dies immer mehr zum Wettbewerbsfaktor.

    Zur Eröffnungsfeier der weltweit wichtigsten Industrieschau am Sonntagabend haben sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der Präsident des diesjährigen Partnerlandes Brasilien, Luiz Inácio Lula da Silva, angekündigt. Am Montag werde beide zum traditionellen Messerundgang erwartet. Weitere Bundespolitiker stehen auf der Besucherliste, darunter Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU) und Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD).

    Rüstung als neuer Themenschwerpunkt

    Erstmals mit einem eigenen Themenschwerpunkt vertreten ist der Bereich Rüstung. Rund 40 Unternehmen zeigen dort Lösungen für den schnellen Aufbau der Produktion von Rüstungsgütern. Als Gäste erwartet werden unter anderem Rheinmetall-Chef Armin Papperger sowie Michael Schöllhorn von Airbus Defence and Space.

    Insgesamt sind mehr als 3.000 Aussteller aus den Bereichen Maschinenbau, Elektro- und Digitalindustrie sowie der Energiewirtschaft dabei. Im vergangenen Jahr waren es noch 4.000. Vertreten sind auch zahlreiche Technologie-Firmen wie Microsoft, SAP und Siemens. Hinzu kommen Mittelständler und zahlreiche Start-ups. 2025 kamen 127.000 Besucher.

    Kritik ab Warnstreik im ÖPNV

    Kritik äußerte Köckler am geplanten Warnstreik im Nahverkehr, zu dem die Gewerkschaft Verdi am Montag und Dienstag auch in Hannover aufruft. Er sei sich nicht sicher, «ob das denn wirklich verhältnismäßig ist», sagte der Messechef. «Da werden Menschen drunter leiden, die mit diesem Konflikt wenig zu tun haben.» Das mache es der Messe nicht leichter, ihre Ziele zu erreichen. «Das ist etwas, was nicht dazu beiträgt, dass wir das schaffen können.»

  • KI dominiert – Rüstung erstmals Thema auf Hannover Messe

    Künstliche Intelligenz, Robotik und deren Einsatz in der Industrie stehen kommende Woche im Mittelpunkt der Hannover Messe (20. bis 24. April). «Auf der Hannover Messe erleben Besucherinnen und Besucher, wie sie KI produktiv einsetzen und damit Mehrwert schaffen», sagte Messechef Jochen Köckler mit Blick auf die bevorstehende Ausstellung. Angesichts globaler Herausforderungen werde dies immer mehr zum Wettbewerbsfaktor.

    Zur Eröffnungsfeier der weltweit wichtigsten Industrieschau am Sonntagabend haben sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der Präsident des diesjährigen Partnerlandes Brasilien, Luiz Inácio Lula da Silva, angekündigt. Am Montag werde beide zum traditionellen Messerundgang erwartet. Weitere Bundespolitiker stehen auf der Besucherliste, darunter Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU) und Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD).

    Rüstung als neuer Themenschwerpunkt

    Erstmals mit einem eigenen Themenschwerpunkt vertreten ist der Bereich Rüstung. Rund 40 Unternehmen zeigen dort Lösungen für den schnellen Aufbau der Produktion von Rüstungsgütern. Als Gäste erwartet werden unter anderem Rheinmetall-Chef Armin Papperger sowie Michael Schöllhorn von Airbus Defence and Space.

    Insgesamt sind mehr als 3.000 Aussteller aus den Bereichen Maschinenbau, Elektro- und Digitalindustrie sowie der Energiewirtschaft dabei. Im vergangenen Jahr waren es noch 4.000. Vertreten sind auch zahlreiche Technologie-Firmen wie Microsoft, SAP und Siemens. Hinzu kommen Mittelständler und zahlreiche Start-ups. 2025 kamen 127.000 Besucher.

    Kritik ab Warnstreik im ÖPNV

    Kritik äußerte Köckler am geplanten Warnstreik im Nahverkehr, zu dem die Gewerkschaft Verdi am Montag und Dienstag auch in Hannover aufruft. Er sei sich nicht sicher, «ob das denn wirklich verhältnismäßig ist», sagte der Messechef. «Da werden Menschen drunter leiden, die mit diesem Konflikt wenig zu tun haben.» Das mache es der Messe nicht leichter, ihre Ziele zu erreichen. «Das ist etwas, was nicht dazu beiträgt, dass wir das schaffen können.»

  • KI dominiert – Rüstung erstmals Thema auf Hannover Messe

    Künstliche Intelligenz, Robotik und deren Einsatz in der Industrie stehen kommende Woche im Mittelpunkt der Hannover Messe (20. bis 24. April). «Auf der Hannover Messe erleben Besucherinnen und Besucher, wie sie KI produktiv einsetzen und damit Mehrwert schaffen», sagte Messechef Jochen Köckler mit Blick auf die bevorstehende Ausstellung. Angesichts globaler Herausforderungen werde dies immer mehr zum Wettbewerbsfaktor.

    Zur Eröffnungsfeier der weltweit wichtigsten Industrieschau am Sonntagabend haben sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der Präsident des diesjährigen Partnerlandes Brasilien, Luiz Inácio Lula da Silva, angekündigt. Am Montag werde beide zum traditionellen Messerundgang erwartet. Weitere Bundespolitiker stehen auf der Besucherliste, darunter Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU) und Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD).

    Rüstung als neuer Themenschwerpunkt

    Erstmals mit einem eigenen Themenschwerpunkt vertreten ist der Bereich Rüstung. Rund 40 Unternehmen zeigen dort Lösungen für den schnellen Aufbau der Produktion von Rüstungsgütern. Als Gäste erwartet werden unter anderem Rheinmetall-Chef Armin Papperger sowie Michael Schöllhorn von Airbus Defence and Space.

    Insgesamt sind mehr als 3.000 Aussteller aus den Bereichen Maschinenbau, Elektro- und Digitalindustrie sowie der Energiewirtschaft dabei. Im vergangenen Jahr waren es noch 4.000. Vertreten sind auch zahlreiche Technologie-Firmen wie Microsoft, SAP und Siemens. Hinzu kommen Mittelständler und zahlreiche Start-ups. 2025 kamen 127.000 Besucher.

    Kritik ab Warnstreik im ÖPNV

    Kritik äußerte Köckler am geplanten Warnstreik im Nahverkehr, zu dem die Gewerkschaft Verdi am Montag und Dienstag auch in Hannover aufruft. Er sei sich nicht sicher, «ob das denn wirklich verhältnismäßig ist», sagte der Messechef. «Da werden Menschen drunter leiden, die mit diesem Konflikt wenig zu tun haben.» Das mache es der Messe nicht leichter, ihre Ziele zu erreichen. «Das ist etwas, was nicht dazu beiträgt, dass wir das schaffen können.»

  • KI dominiert – Rüstung erstmals Thema auf Hannover Messe

    Künstliche Intelligenz, Robotik und deren Einsatz in der Industrie stehen kommende Woche im Mittelpunkt der Hannover Messe (20. bis 24. April). «Auf der Hannover Messe erleben Besucherinnen und Besucher, wie sie KI produktiv einsetzen und damit Mehrwert schaffen», sagte Messechef Jochen Köckler mit Blick auf die bevorstehende Ausstellung. Angesichts globaler Herausforderungen werde dies immer mehr zum Wettbewerbsfaktor.

    Zur Eröffnungsfeier der weltweit wichtigsten Industrieschau am Sonntagabend haben sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der Präsident des diesjährigen Partnerlandes Brasilien, Luiz Inácio Lula da Silva, angekündigt. Am Montag werde beide zum traditionellen Messerundgang erwartet. Weitere Bundespolitiker stehen auf der Besucherliste, darunter Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU) und Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD).

    Erstmals mit einem eigenen Themenschwerpunkt vertreten ist der Bereich Rüstung. Rund 40 Unternehmen zeigen dort Lösungen für den schnellen Aufbau der Produktion von Rüstungsgütern. Als Gäste erwartet werden unter anderem Rheinmetall-Chef Armin Papperger sowie Michael Schöllhorn von Airbus Defence and Space.

    Insgesamt sind mehr als 3.000 Aussteller aus den Bereichen Maschinenbau, Elektro- und Digitalindustrie sowie der Energiewirtschaft dabei. Im vergangenen Jahr waren es noch 4.000. Vertreten sind auch zahlreiche Technologie-Firmen wie Microsoft, SAP und Siemens. Hinzu kommen Mittelständler und zahlreiche Start-ups. 2025 kamen 127.000 Besucher.

  • Weniger Umsatz und Beschäftigte in sächsischer Industrie

    Umsatz und Zahl der Beschäftigten in der sächsischen Industrie sind im Jahr 2025 zurückgegangen. Die 1.262 Industrie-Betriebe im Freistaat erwirtschafteten im vergangenen Jahr mit durchschnittlich 230.000 Beschäftigten einen Umsatz von 74,7 Milliarden Euro, wie das Statistische Landesamt mitteilte.

    Weniger Betriebe im Bauhauptgewerbe

    Der preisbereinigte Umsatz fiel demnach binnen Jahresfrist um minus 2,4 Prozent, die Zahl der in der Industrie beschäftigten Menschen um minus 2,3 Prozent. «Ein höherer Beschäftigtenrückgang wurde letztmalig 2009 im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise (-3,3 Prozent) verzeichnet», teilten die Statistiker mit. 

    Sie wiesen darauf hin, dass die Zahl der Betriebe etwa im Bauhauptgewerbe zurückging, die Beschäftigtenzahl aber weitgehend konstant blieb. Preisbereinigt stieg der Umsatz um 1,4 Prozent auf rund sieben Milliarden Euro. 

    Im Binnenhandel ergab sich 2025 ein differenziertes Bild: Während der preisbereinigte Umsatz beispielsweise im Kraftfahrzeughandel um minus 0,3 Prozent zurückging, legte der Einzelhandel hier um 1,4 Prozent zu. 

    Zahlen decken sich mit Stimmung in den Unternehmen

    Die Zahlen decken sich mit der zu Jahresbeginn vorherrschenden Stimmung in den Unternehmen. Laut einer im Februar von den sächsischen Industrie- und Handelskammern veröffentlichten Umfrage unter 1.760 Unternehmen herrscht Krisenstimmung in der sächsischen Wirtschaft sowie Enttäuschung über die bisherige Wirtschaftspolitik der schwarz-roten Bundesregierung.

    Demnach erwartete fast jedes vierte der befragten Unternehmen einen Stellenabbau im laufenden Jahr (24 Prozent). Besonders betroffen sind den IHK-Spitzen zufolge der Automotive-Sektor, der Maschinenbau sowie die Chemieindustrie in Sachsen. Die IHK fordern geringere Arbeitskosten, weniger Bürokratie und einfachere Antrags- und Vergabeverfahren sowie mehr Investitionsanreize für die Wirtschaft.

  • Arbeit für rund 2 Dollar pro Stunde: Humanoide Roboter als nächste Billionen-Dollar-Industrie (FOTO)

    München (ots)

    • Neue Roland Berger Studie prognostiziert langfristig mehrere Billionen USD Marktvolumen.
    • Milliardenchance für Industrie, Zulieferer und Technologieanbieter.
    • Europa benötigt eigene industrielle Strukturen, um von den Vorteilen zu profitieren.

    Humanoide Roboter stehen vor dem Sprung aus der Prototypenphase in die industrielle Skalierung. Die aktuelle Roland Berger StudieHumanoid Robots 2026 – The Convergence Moment for a New Marketzeigt: Durch Fortschritte bei KI und Robotik-Hardware könnten humanoide Systeme perspektivisch zu Betriebskosten von rund zwei US-Dollar pro Stunde arbeiten. Damit wären sie in Hochlohnländern wie Deutschland ein entscheidender Hebel, um Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, neue Industrien entstehen zu lassen und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

    Laut der Studie dürften Robotik-Hersteller bis 2035 einen Umsatz von 300 Milliarden US-Dollar erreichen; in optimistischeren Rechenszenarien bis zu 750 Milliarden US-Dollar. Langfristig könnte der Markt bis zu vier Billionen US-Dollar erreichen, und damit das Potenzial, eine Marktgröße wie die der Automobilindustrie zu erlangen.

    „Wir erleben gerade, wie technologische Machbarkeit auf wirtschaftliche Notwendigkeit trifft. Die entscheidende Frage ist also nicht mehr, ob humanoide Roboter kommen, sondern wie schnell sie skalieren,“ sagt Thomas Kirschstein, Partner bei Roland Berger.

    Milliardenchance entlang der Wertschöpfungskette

    Humanoide Roboter schaffen neue Absatzmärkte weit über den eigentlichen Roboter hinaus: von Motoren, Mechanik und Sensoren bis hin zu Elektronik und Produktionsausrüstung – eine komplexe Wertschöpfungskette, die in großen Teilen auf bestehenden Industriekompetenzen aufbaut.

    Bis humanoide Roboter vollständig autonome Produktionsaufgaben übernehmen können, muss die Technik weiter fortschreiten. Während die Hardware bereits in einem fortgeschrittenen Stadium ist, reifen Software, Lieferketten oder Regulierungen sukzessive nach. Der Nutzen wird sich zunächst in klar abgegrenzten, repetitiven Anwendungen zeigen, wie etwa Gegenstände auspacken oder transportieren. Erst mit wachsender Software-Reife können sich die Tätigkeiten ausdehnen.

    Auch Themen wie Haltbarkeit und Sicherheits- und Haftungsfragen entscheiden über Geschwindigkeit und Breite der Industrialisierung. So müssen die komplexen Systeme einen Dauerbetrieb in teils rauen Produktionsumgebungen aushalten.

    Bestehende Sicherheitsstandards sind auf klassische, eingezäunte Automation ausgelegt. Humanoide Roboter arbeiten hingegen dynamisch und bewegen sich in den gleichen Räumlichkeiten wie Menschen. Dafür braucht es neue Test- und Zertifizierungslogiken sowie einheitliche Gesetzgebung.

    Europa benötigt eine eigene Value Chain

    Zwar verfügt Europa über eine starke industrielle Basis, insbesondere in Automobilbau, Maschinenbau und Automatisierung, doch Investitionen, Stückzahlen und Startup-Ökosysteme sind aktuell noch hinter den USA und China zurück. Der Kontinent hat den Anschluss laut der Studie noch nicht verloren, muss aber entschlossen handeln.

    Thomas Kirschstein, Partner bei Roland Berger, sagt: „Europa hat die technologischen Fähigkeiten, in Zukunft von humanoiden Robotern zu profitieren. Was fehlt ist die Entschlossenheit, in eigene Wertschöpfungsketten zu investieren und schnell zu skalieren.“

    Humanoide Roboter eröffnen mit Betriebskosten von rund zwei US-Dollar pro Stunde die Möglichkeit, auch arbeitsintensive Produktion wieder wirtschaftlich nach Europa zu holen. Voraussetzung dafür ist eine europäische Wertschöpfungsstruktur: mehr Skalierung, mehr Investitionen und eine enge Verzahnung von Industrie, Zulieferern und Technologieanbietern. Gelingt das nicht, droht Europa von fremden Technologien abhängig zu werden, obwohl Europa heute mehr als 20 Startups für Humanoide Roboter hat. Ohne eine eigene industrielle Wertschöpfungskette, die mit den USA und China mithalten kann, würde ein erheblicher Teil der wirtschaftlichen Effekte außerhalb Europas entstehen, wie es heute bereits in Teilen der KI-Industrie zu beobachten ist.

    Über die Studie

    Die Studie „Humanoid Robots 2026 – The Convergence Moment for a New Market“ analysiert Marktpotenziale, die Ökonomie humanoider Robotik sowie technologische und regulatorische Voraussetzungen für die Skalierung. Sie basiert auf Marktinterviews, Modellierungen und internen Daten von Roland Berger. Sie beleuchtet zudem regionale Ökosysteme sowie erste industrielle Einsatzfelder.

    Die vollständige Studie können Siehier herunterladen:Roland_Berger_Humanoid_Robots_2026.pdf

    Über Roland Berger

    Roland Berger ist eine weltweit führende Strategieberatung mit einem breiten Leistungsangebot für alle relevanten Branchen und Unternehmensfunktionen. Roland Berger wurde 1967 gegründet und hat seinen Hauptsitz in München. Die Strategieberatung ist vor allem für ihre Expertise in den Bereichen Transformation, industrieübergreifende Innovation und Performance-Steigerung bekannt und hat sich zum Ziel gesetzt, Nachhaltigkeit in all ihren Projekten zu verankern. Roland Berger erzielte 2024 einen Umsatz von rund 1 Milliarde Euro.

    Pressekontakt:
    Julia Frank
    Corporate Communications & PR
    Tel.: +49 160 744 3507
    E-Mail: julia.frank@rolandberger.comwww.rolandberger.com
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            Roland Berger