Autor: Stojancho Gjorgjiev

  • Trump kündigt Seeblockade der Straße von Hormus an

    Nach dem vorläufigen Scheitern der Verhandlungen mit dem Iran hat US-Präsident Donald Trump eine Seeblockade angekündigt. Die US-Marine werde allen Schiffen die Einfahrt in die Straße von Hormus oder das Verlassen der Meerenge versperren, teile Trump auf der Plattform Truth Social mit.

  • US-Vizepräsident Vance: Keine Einigung mit Iran erzielt

    Bei den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran unter Vermittlung Pakistans ist nach den Worten von US-Vizepräsident JD Vance keine Einigung erzielt worden. Man kehre nun in die USA zurück, sagte Vance nach stundenlangen direkten Gesprächen mit dem Iran in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad.

  • Baumaschinenspezialist Zeppelin wächst durch Rekordzukauf

    Der Baumaschinenspezialist Zeppelin ist im vergangenen Jahr durch einen großen Zukauf deutlich gewachsen. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 16,2 Prozent auf gut 4,4 Milliarden Euro, wie das Unternehmen mit Sitz in Friedrichshafen mitteilte. Zeppelin vertreibt Bau- und Landmaschinen – vor allem der US-Marke Caterpillar. Außerdem ist der Konzern in den Bereichen Antrieb und Energie tätigt und vertreibt unter anderem große Motoren für die Industrie und Schiffe.

    Das Ergebnis vor Steuern wuchs im Vorjahresvergleich um gut ein Viertel auf 135 Millionen Euro. Unter dem Strich blieben davon 94,3 Millionen Euro übrig. Maßgeblicher Treiber des Wachstums sei der Kauf der Pepp Group gewesen. Durch die Übernahme kann Zeppelin nun auch Caterpillar-Produkte in den Niederlanden und Norwegen vertreiben und Services für diese anbieten. Es handelt sich demnach um den größten Zukauf der Unternehmensgeschichte.

    Zeppelin-Chef erwartet weiteres Wachstum

    Trotz eines herausfordernden Umfelds war 2025 nach Angaben von Zeppelin-Chef Matthias Benz ein Jahr des Fortschritts und wichtiger Weichenstellungen. Für das laufende Jahr gab sich der Manager vorsichtig zuversichtlich: In den ersten Monaten hätten sich große geopolitische und weltwirtschaftliche Herausforderungen gezeigt, wird Benz in einer Mitteilung zitiert. «Dennoch sollte Zeppelin auch 2026 auf Wachstumskurs bleiben, sofern sich keine noch größeren Verwerfungen auftun.» 

    Bei voller Konsolidierung des Zukaufs rechnet die Gruppe im laufenden Jahr mit einem Umsatz von rund 5 Milliarden Euro. Künftig will Zeppelin auch von den Entwicklungen in den Bereichen Sicherheit und Verteidigung, Infrastruktur und resiliente Energieversorgung profitieren. 

    Konzern gehört Stiftung vom Bodensee

    Die Konzernzentrale von Zeppelin liegt in Garching bei München, der juristische Sitz in Friedrichshafen. Das Unternehmen gehört – wie der angeschlagene und hoch verschuldete Autozulieferer ZF größtenteils – der Zeppelin-Stiftung. Die Stiftung geht auf den Luftschiffbauer Ferdinand Graf von Zeppelin zurück und wird von der Stadt am Bodensee verwaltet.

  • Union Berlin trennt sich von Trainer Baumgart

    Union Berlin hat sich von Cheftrainer Steffen Baumgart getrennt. Wie der Fußball-Bundesligist nach der 1:3-Niederlage beim 1. FC Heidenheim mitteilte, übernimmt die bisherige U19-Trainerin Marie-Louise Eta interimsmäßig bis Saisonende.

  • Pressestatement zur bayerischen Industrieproduktion / Erneuter Rückgang verdeutlicht die Investitionsschwäche im Freistaat

    Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.:

    „Diebayerische Industrieproduktionist in den ersten zwei Monaten 2026 um 5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraumgesunken. Die Produktion der Investitionsgüterproduzenten ging im selben Zeitraum sogar um 7,8 Prozent zurück.

    Das ist ein eindrückliches Zeichen für die vor allemstrukturelle Talfahrtdes Herzstücks der bayerischen Wirtschaft zu Beginn dieses Jahres. Die zaghaften Hoffnungsschimmer zum Ende des letzten Jahres haben sich damit in Luft aufgelöst. Vielmehr zeigen dieverschleppten Reformenihre negativen Auswirkungen. Investiert wird im Ausland, im Inland wird konsolidiert und abgewickelt. Das muss sich dringend ändern, um den Kern unserer Wirtschaft, die Industrie, am Leben zu erhalten. Wir brauchenstrukturelle Reformen, die unsereWettbewerbsfähigkeitwieder herstellen, Augenmaß bei den Arbeitskosten, endlich den Willen zum Bürokratieabbau und einige unbequeme Entscheidungen bei den sozialen Sicherungssystemen. Ohne diese wird es nicht gehen.

    Besondersdramatischsieht die Lage in den beiden größten Industriezweigen aus: So ist die Produktion vonKraftwagen und Kraftwagenteilenum neun Prozent im Jahresvergleich Januar-Februar 2026 gegenüber 2025 zurückgegangen, beimMaschinenbauwaren es sogar 11,6 Prozent. Wenn nicht zeitnah der Turnaround geschafft wird, stehen weitereInsolvenzenmit entsprechendemArbeitsplatzabbauan. Das gilt es unbedingt zu verhindern. Geradezuabstruswirkt da die Ankündigung einer steuer- und abgabenfreienEntlastungsprämievon 1.000 Euro im Kalenderjahr 2026, die von den Unternehmen gezahlt werden soll. Dieseeinseitige Belastungder Wirtschaft ist völlig unverständlich und strikt abzulehnen.“

    Pressekontakt:
    Tobias Rademacher, +49 (0) 89-551 78-399, tobias.rademacher@vbw-bayern.de
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.
  • KI dominiert – Rüstung erstmals Thema auf Hannover Messe

    Künstliche Intelligenz, Robotik und deren Einsatz in der Industrie stehen kommende Woche im Mittelpunkt der Hannover Messe (20. bis 24. April). «Auf der Hannover Messe erleben Besucherinnen und Besucher, wie sie KI produktiv einsetzen und damit Mehrwert schaffen», sagte Messechef Jochen Köckler mit Blick auf die bevorstehende Ausstellung. Angesichts globaler Herausforderungen werde dies immer mehr zum Wettbewerbsfaktor.

    Zur Eröffnungsfeier der weltweit wichtigsten Industrieschau am Sonntagabend haben sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der Präsident des diesjährigen Partnerlandes Brasilien, Luiz Inácio Lula da Silva, angekündigt. Am Montag werde beide zum traditionellen Messerundgang erwartet. Weitere Bundespolitiker stehen auf der Besucherliste, darunter Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU) und Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD).

    Rüstung als neuer Themenschwerpunkt

    Erstmals mit einem eigenen Themenschwerpunkt vertreten ist der Bereich Rüstung. Rund 40 Unternehmen zeigen dort Lösungen für den schnellen Aufbau der Produktion von Rüstungsgütern. Als Gäste erwartet werden unter anderem Rheinmetall-Chef Armin Papperger sowie Michael Schöllhorn von Airbus Defence and Space.

    Insgesamt sind mehr als 3.000 Aussteller aus den Bereichen Maschinenbau, Elektro- und Digitalindustrie sowie der Energiewirtschaft dabei. Im vergangenen Jahr waren es noch 4.000. Vertreten sind auch zahlreiche Technologie-Firmen wie Microsoft, SAP und Siemens. Hinzu kommen Mittelständler und zahlreiche Start-ups. 2025 kamen 127.000 Besucher.

    Kritik an Warnstreik im ÖPNV

    Kritik äußerte Köckler am geplanten Warnstreik im Nahverkehr, zu dem die Gewerkschaft Verdi am Montag und Dienstag auch in Hannover aufruft. Er sei sich nicht sicher, «ob das denn wirklich verhältnismäßig ist», sagte der Messechef. «Da werden Menschen drunter leiden, die mit diesem Konflikt wenig zu tun haben.» Das mache es der Messe nicht leichter, ihre Ziele zu erreichen. «Das ist etwas, was nicht dazu beiträgt, dass wir das schaffen können.»

    Auch der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga Niedersachsen zeigte sich besorgt. Zusammen mit den von der Vereinigung Cockpit angekündigten Streiks bei der Lufthansa werde der Ausstand im Nahverkehr die Anreise vieler Gäste erschweren, hieß es. 

    Gastgewerbe fürchtet Imageschaden

    «Der Zeitpunkt dieser Streiks ist aus Sicht des Gastgewerbes höchst problematisch», sagte Dehoga-Präsident Dirk Breuckmann. Zur Hannover Messe würden mehr als 100.000 Besucher aus aller Welt erwartet. «Wenn genau dann zentrale Verkehrsinfrastrukturen ausfallen, ist das nicht nur ein massiver Imageschaden für den Wirtschafts- und Tourismusstandort Hannover, sondern auch darüber hinaus.»

    Das Streikrecht sei ein hohes Gut, so Breuckmann weiter. «Dennoch erwarten wir, dass bei der Wahl von Zeitpunkt und Umfang eines Arbeitskampfes auch die Folgen nicht nur für den bestreikten Wirtschaftsbereich, sondern diverse Branchen drumherum und den Standort insgesamt berücksichtigt werden.»

  • KI dominiert – Rüstung erstmals Thema auf Hannover Messe

    Künstliche Intelligenz, Robotik und deren Einsatz in der Industrie stehen kommende Woche im Mittelpunkt der Hannover Messe (20. bis 24. April). «Auf der Hannover Messe erleben Besucherinnen und Besucher, wie sie KI produktiv einsetzen und damit Mehrwert schaffen», sagte Messechef Jochen Köckler mit Blick auf die bevorstehende Ausstellung. Angesichts globaler Herausforderungen werde dies immer mehr zum Wettbewerbsfaktor.

    Zur Eröffnungsfeier der weltweit wichtigsten Industrieschau am Sonntagabend haben sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der Präsident des diesjährigen Partnerlandes Brasilien, Luiz Inácio Lula da Silva, angekündigt. Am Montag werde beide zum traditionellen Messerundgang erwartet. Weitere Bundespolitiker stehen auf der Besucherliste, darunter Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU) und Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD).

    Rüstung als neuer Themenschwerpunkt

    Erstmals mit einem eigenen Themenschwerpunkt vertreten ist der Bereich Rüstung. Rund 40 Unternehmen zeigen dort Lösungen für den schnellen Aufbau der Produktion von Rüstungsgütern. Als Gäste erwartet werden unter anderem Rheinmetall-Chef Armin Papperger sowie Michael Schöllhorn von Airbus Defence and Space.

    Insgesamt sind mehr als 3.000 Aussteller aus den Bereichen Maschinenbau, Elektro- und Digitalindustrie sowie der Energiewirtschaft dabei. Im vergangenen Jahr waren es noch 4.000. Vertreten sind auch zahlreiche Technologie-Firmen wie Microsoft, SAP und Siemens. Hinzu kommen Mittelständler und zahlreiche Start-ups. 2025 kamen 127.000 Besucher.

    Kritik an Warnstreik im ÖPNV

    Kritik äußerte Köckler am geplanten Warnstreik im Nahverkehr, zu dem die Gewerkschaft Verdi am Montag und Dienstag auch in Hannover aufruft. Er sei sich nicht sicher, «ob das denn wirklich verhältnismäßig ist», sagte der Messechef. «Da werden Menschen drunter leiden, die mit diesem Konflikt wenig zu tun haben.» Das mache es der Messe nicht leichter, ihre Ziele zu erreichen. «Das ist etwas, was nicht dazu beiträgt, dass wir das schaffen können.»

    Auch der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga Niedersachsen zeigte sich besorgt. Zusammen mit den von der Vereinigung Cockpit angekündigten Streiks bei der Lufthansa werde der Ausstand im Nahverkehr die Anreise vieler Gäste erschweren, hieß es. 

    Gastgewerbe fürchtet Imageschaden

    «Der Zeitpunkt dieser Streiks ist aus Sicht des Gastgewerbes höchst problematisch», sagte Dehoga-Präsident Dirk Breuckmann. Zur Hannover Messe würden mehr als 100.000 Besucher aus aller Welt erwartet. «Wenn genau dann zentrale Verkehrsinfrastrukturen ausfallen, ist das nicht nur ein massiver Imageschaden für den Wirtschafts- und Tourismusstandort Hannover, sondern auch darüber hinaus.»

    Das Streikrecht sei ein hohes Gut, so Breuckmann weiter. «Dennoch erwarten wir, dass bei der Wahl von Zeitpunkt und Umfang eines Arbeitskampfes auch die Folgen nicht nur für den bestreikten Wirtschaftsbereich, sondern diverse Branchen drumherum und den Standort insgesamt berücksichtigt werden.»

  • Weniger Umsatz und Beschäftigte in sächsischer Industrie

    Umsatz und Zahl der Beschäftigten in der sächsischen Industrie sind im Jahr 2025 zurückgegangen. Die 1.262 Industrie-Betriebe im Freistaat erwirtschafteten im vergangenen Jahr mit durchschnittlich 230.000 Beschäftigten einen Umsatz von 74,7 Milliarden Euro, wie das Statistische Landesamt mitteilte.

    Weniger Betriebe im Bauhauptgewerbe

    Der preisbereinigte Umsatz fiel demnach binnen Jahresfrist um minus 2,4 Prozent, die Zahl der in der Industrie beschäftigten Menschen um minus 2,3 Prozent. «Ein höherer Beschäftigtenrückgang wurde letztmalig 2009 im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise (-3,3 Prozent) verzeichnet», teilten die Statistiker mit. 

    Sie wiesen darauf hin, dass die Zahl der Betriebe etwa im Bauhauptgewerbe zurückging, die Beschäftigtenzahl aber weitgehend konstant blieb. Preisbereinigt stieg der Umsatz um 1,4 Prozent auf rund sieben Milliarden Euro. 

    Im Binnenhandel ergab sich 2025 ein differenziertes Bild: Während der preisbereinigte Umsatz beispielsweise im Kraftfahrzeughandel um minus 0,3 Prozent zurückging, legte der Einzelhandel hier um 1,4 Prozent zu. 

    Zahlen decken sich mit Stimmung in den Unternehmen

    Die Zahlen decken sich mit der zu Jahresbeginn vorherrschenden Stimmung in den Unternehmen. Laut einer im Februar von den sächsischen Industrie- und Handelskammern veröffentlichten Umfrage unter 1.760 Unternehmen herrscht Krisenstimmung in der sächsischen Wirtschaft sowie Enttäuschung über die bisherige Wirtschaftspolitik der schwarz-roten Bundesregierung.

    Demnach erwartete fast jedes vierte der befragten Unternehmen einen Stellenabbau im laufenden Jahr (24 Prozent). Besonders betroffen sind den IHK-Spitzen zufolge der Automotive-Sektor, der Maschinenbau sowie die Chemieindustrie in Sachsen. Die IHK fordern geringere Arbeitskosten, weniger Bürokratie und einfachere Antrags- und Vergabeverfahren sowie mehr Investitionsanreize für die Wirtschaft.

  • KI dominiert – Rüstung erstmals Thema auf Hannover Messe

    Künstliche Intelligenz, Robotik und deren Einsatz in der Industrie stehen kommende Woche im Mittelpunkt der Hannover Messe (20. bis 24. April). «Auf der Hannover Messe erleben Besucherinnen und Besucher, wie sie KI produktiv einsetzen und damit Mehrwert schaffen», sagte Messechef Jochen Köckler mit Blick auf die bevorstehende Ausstellung. Angesichts globaler Herausforderungen werde dies immer mehr zum Wettbewerbsfaktor.

    Zur Eröffnungsfeier der weltweit wichtigsten Industrieschau am Sonntagabend haben sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der Präsident des diesjährigen Partnerlandes Brasilien, Luiz Inácio Lula da Silva, angekündigt. Am Montag werde beide zum traditionellen Messerundgang erwartet. Weitere Bundespolitiker stehen auf der Besucherliste, darunter Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU) und Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD).

    Rüstung als neuer Themenschwerpunkt

    Erstmals mit einem eigenen Themenschwerpunkt vertreten ist der Bereich Rüstung. Rund 40 Unternehmen zeigen dort Lösungen für den schnellen Aufbau der Produktion von Rüstungsgütern. Als Gäste erwartet werden unter anderem Rheinmetall-Chef Armin Papperger sowie Michael Schöllhorn von Airbus Defence and Space.

    Insgesamt sind mehr als 3.000 Aussteller aus den Bereichen Maschinenbau, Elektro- und Digitalindustrie sowie der Energiewirtschaft dabei. Im vergangenen Jahr waren es noch 4.000. Vertreten sind auch zahlreiche Technologie-Firmen wie Microsoft, SAP und Siemens. Hinzu kommen Mittelständler und zahlreiche Start-ups. 2025 kamen 127.000 Besucher.

    Kritik an Warnstreik im ÖPNV

    Kritik äußerte Köckler am geplanten Warnstreik im Nahverkehr, zu dem die Gewerkschaft Verdi am Montag und Dienstag auch in Hannover aufruft. Er sei sich nicht sicher, «ob das denn wirklich verhältnismäßig ist», sagte der Messechef. «Da werden Menschen drunter leiden, die mit diesem Konflikt wenig zu tun haben.» Das mache es der Messe nicht leichter, ihre Ziele zu erreichen. «Das ist etwas, was nicht dazu beiträgt, dass wir das schaffen können.»

  • KI dominiert – Rüstung erstmals Thema auf Hannover Messe

    Künstliche Intelligenz, Robotik und deren Einsatz in der Industrie stehen kommende Woche im Mittelpunkt der Hannover Messe (20. bis 24. April). «Auf der Hannover Messe erleben Besucherinnen und Besucher, wie sie KI produktiv einsetzen und damit Mehrwert schaffen», sagte Messechef Jochen Köckler mit Blick auf die bevorstehende Ausstellung. Angesichts globaler Herausforderungen werde dies immer mehr zum Wettbewerbsfaktor.

    Zur Eröffnungsfeier der weltweit wichtigsten Industrieschau am Sonntagabend haben sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der Präsident des diesjährigen Partnerlandes Brasilien, Luiz Inácio Lula da Silva, angekündigt. Am Montag werde beide zum traditionellen Messerundgang erwartet. Weitere Bundespolitiker stehen auf der Besucherliste, darunter Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU) und Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD).

    Rüstung als neuer Themenschwerpunkt

    Erstmals mit einem eigenen Themenschwerpunkt vertreten ist der Bereich Rüstung. Rund 40 Unternehmen zeigen dort Lösungen für den schnellen Aufbau der Produktion von Rüstungsgütern. Als Gäste erwartet werden unter anderem Rheinmetall-Chef Armin Papperger sowie Michael Schöllhorn von Airbus Defence and Space.

    Insgesamt sind mehr als 3.000 Aussteller aus den Bereichen Maschinenbau, Elektro- und Digitalindustrie sowie der Energiewirtschaft dabei. Im vergangenen Jahr waren es noch 4.000. Vertreten sind auch zahlreiche Technologie-Firmen wie Microsoft, SAP und Siemens. Hinzu kommen Mittelständler und zahlreiche Start-ups. 2025 kamen 127.000 Besucher.

    Kritik ab Warnstreik im ÖPNV

    Kritik äußerte Köckler am geplanten Warnstreik im Nahverkehr, zu dem die Gewerkschaft Verdi am Montag und Dienstag auch in Hannover aufruft. Er sei sich nicht sicher, «ob das denn wirklich verhältnismäßig ist», sagte der Messechef. «Da werden Menschen drunter leiden, die mit diesem Konflikt wenig zu tun haben.» Das mache es der Messe nicht leichter, ihre Ziele zu erreichen. «Das ist etwas, was nicht dazu beiträgt, dass wir das schaffen können.»