Nach dem vorläufigen Scheitern der Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran startet der Dax mit einem Minus. Der deutsche Leitindex verlor zum Handelsstart 1,02 Prozent auf 23.562 Punkte.
Autor: Stojancho Gjorgjiev
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Koalition: 1000 Euro Krisen-Bonus vom Arbeitgeber steuerfrei
Union und SPD wollen es Arbeitgebern ermöglichen, Krisen-Boni von bis zu 1.000 Euro steuer- und abgabenfrei an ihre Beschäftigten zu zahlen. Zur Gegenfinanzierung werde die Tabaksteuer schon im Jahr 2026 erhöht, geht aus einem Beschlusspapier hervor.
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Dax startet mit Minus
Nach dem vorläufigen Scheitern der Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran startet der Dax mit einem Minus. Der deutsche Leitindex verlor zum Handelsstart 1,02 Prozent auf 23.562 Punkte.
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Ungarn: Orban gesteht Wahlniederlage ein
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat seine Niederlage bei der Parlamentswahl in Ungarn eingestanden. «Was auch immer kommt, wir werden auch in der Opposition der Heimat dienen», sagte er vor Anhängern in Budapest. Die Last der Regierungsarbeit liege nicht mehr auf seinen Schultern, fügte er hinzu.
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Ufo ruft zweitägigen Streik bei Lufthansa aus
Passagiere der Lufthansa müssen sich auf weitere Streiktage einrichten. Die Kabinengewerkschaft Ufo hat die Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter von Lufthansa und Cityline für Mittwoch und Donnerstag zu einem zweitägigen Streik aufgerufen.
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Magyars Tisza-Partei mit Zweidrittelmehrheit in Ungarn
Die Tisza-Partei des ungarischen Oppositionsführers Peter Magyar hat nach Berechnungen der Wahlkommission eine Zweidrittelmehrheit im neuen Parlament erreicht. Nach Auszählung von 84,91 Prozent der Wahllokale kommt Tisza auf 138 von 199 Mandaten.
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Koalition will Autofahrer durch Steuersenkung entlasten
Die schwarz-rote Koalition plant angesichts der hohen Spritpreise eine Entlastung der Autofahrer. Dazu soll die Energiesteuer bei Diesel und Benzin um jeweils rund 17 Cent brutto pro Liter begrenzt auf zwei Monate gesenkt werden, wie CDU, CSU und SPD in Berlin mitteilten.
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FC Bayern stellt Bundesliga-Torrekord auf
Der FC Bayern München hat den 54 Jahre alten Rekord der meisten Tore eines Teams in einer Bundesliga-Saison übertroffen. Im Spiel beim FC St. Pauli erzielte Leon Goretzka den 102. Treffer der Münchner in dieser Spielzeit, die bisherige Bestmarke von 101 Toren hatten die Bayern in der Saison 1971/72 aufgestellt.
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Heidelberger Druck steigt in Drohnenabwehr ein
Der Druckmaschinenhersteller Heidelberg steigt in das Geschäft mit Drohnenabwehrsystemen ein und will den Schutz kritischer Infrastruktur stärken. Das Unternehmen nahm gemeinsam mit einem amerikanisch-israelischen Technologie-Anbieter in Brandenburg an der Havel den Betrieb auf. Mit der Technik sollen Drohnen, die etwa zu Spionage- oder Sabotagezwecken aufsteigen, abgefangen werden.
Drohnen seien zu einem der meistgenutzten Mittel hybrider Militärstrategien geworden, teilte das Unternehmen am Nachmittag mit. Das neu gegründete Joint Venture Onberg Autonomous Systems entwickelt technologische Systeme zur Abwehr.
«Die Systeme sind auf höchste Anforderungen der nationalen Sicherheit, des Grenzschutzes sowie militärischer, ziviler und industrieller Anwendungen ausgelegt», hieß es. Sie werden laut Unternehmen zuerst in Deutschland und der Ukraine vermarktet.
«Auf der Grundlage von 175 Jahren deutscher Maschinenbaukompetenz von Heidelberg entsteht hier ein wesentlicher Beitrag zur technologischen Unabhängigkeit Europas», sagte der Vorstandsvorsitzende der Heidelberger Druckmaschinen AG, Jürgen Otto. Auch der israelische Botschafter Ron Prosor kam zum Betriebsstart, bei dem die Drohenabwehrtechnik demonstriert wurde.
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sagte: «Angesichts einer wachsenden Bedrohungslage müssen wir unsere kritischen Infrastrukturen noch besser schützen.» Brandenburg bekenne sich zu dieser Ansiedlung und dem Ziel, die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands zu stärken.
In Brandenburg an der Havel hat der Druckmaschinen-Spezialist Heidelberg seit 1991 eine Produktionsstätte. Dort sind rund 380 Menschen beschäftigt.
Bei der Drohnenabwehr stehen unter anderem Flughäfen, Bundeswehr-Standorte und Energieversorger im Fokus. Nach Angaben der Bundesregierung haben Drohnensichtungen an wichtigen Einrichtungen in Deutschland seit Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine zugenommen. Zuletzt waren Drohnen in der Luft ein Sicherheitsrisiko etwa am Hauptstadtflughafen BER.
Onberg ist ein Gemeinschaftsunternehmen einer Tochter der Heidelberger Druckmaschinen AG und dem US-amerikanisch-israelischen Unternehmen Ondas Autonomous Systems.
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Heidelberger Druck steigt in Drohnenabwehr ein
Der Druckmaschinenhersteller Heidelberg steigt in das Geschäft mit Drohnenabwehrsystemen ein und will den Schutz kritischer Infrastruktur stärken. Das Unternehmen nahm gemeinsam mit einem amerikanisch-israelischen Technologie-Anbieter in Brandenburg an der Havel den Betrieb auf. Mit der Technik sollen Drohnen, die etwa zu Spionage- oder Sabotagezwecken aufsteigen, abgefangen werden.
Drohnen seien zu einem der meistgenutzten Mittel hybrider Militärstrategien geworden, teilte das Unternehmen am Nachmittag mit. Das neu gegründete Joint Venture Onberg Autonomous Systems entwickelt technologische Systeme zur Abwehr.
«Die Systeme sind auf höchste Anforderungen der nationalen Sicherheit, des Grenzschutzes sowie militärischer, ziviler und industrieller Anwendungen ausgelegt», hieß es. Sie werden laut Unternehmen zuerst in Deutschland und der Ukraine vermarktet.
«Auf der Grundlage von 175 Jahren deutscher Maschinenbaukompetenz von Heidelberg entsteht hier ein wesentlicher Beitrag zur technologischen Unabhängigkeit Europas», sagte der Vorstandsvorsitzende der Heidelberger Druckmaschinen AG, Jürgen Otto. Auch der israelische Botschafter Ron Prosor kam zum Betriebsstart, bei dem die Drohenabwehrtechnik demonstriert wurde.
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sagte: «Angesichts einer wachsenden Bedrohungslage müssen wir unsere kritischen Infrastrukturen noch besser schützen.» Brandenburg bekenne sich zu dieser Ansiedlung und dem Ziel, die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands zu stärken.
In Brandenburg an der Havel hat der Druckmaschinen-Spezialist Heidelberg seit 1991 eine Produktionsstätte. Dort sind rund 380 Menschen beschäftigt.
Bei der Drohnenabwehr stehen unter anderem Flughäfen, Bundeswehr-Standorte und Energieversorger im Fokus. Nach Angaben der Bundesregierung haben Drohnensichtungen an wichtigen Einrichtungen in Deutschland seit Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine zugenommen. Zuletzt waren Drohnen in der Luft ein Sicherheitsrisiko etwa am Hauptstadtflughafen BER.
Onberg ist ein Gemeinschaftsunternehmen einer Tochter der Heidelberger Druckmaschinen AG und dem US-amerikanisch-israelischen Unternehmen Ondas Autonomous Systems.