Autor: Stojancho Gjorgjiev

  • Macron schlägt G7-Treffen mit Russland und Dänemark vor

    Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat nach Angaben von US-Präsident Donald Trump ein Treffen der G7-Staaten mit Russland und Dänemark am Donnerstag in Paris vorgeschlagen. Das geht aus privaten Textnachrichten zwischen Macron und Trump hervor, die der US-Präsident auf der Plattform Truth Social teilte. Der Élysée-Palast bestätigte der Deutschen Presse-Agentur die Echtheit der Nachrichten.

  • Italienischer Modeschöpfer Valentino ist tot

    Der italienische Modeschöpfer Valentino Garavani ist tot. Der Gründer des gleichnamigen Modelabels starb im Alter von 93 Jahren, wie seine Stiftung mitteilte.

  • Bischofskonferenz: Bätzing kandidiert nicht für Wiederwahl

    Georg Bätzing steht für eine zweite Amtszeit als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz nicht zur Verfügung. Das teilte die Bischofskonferenz in Bonn mit.

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    Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat nach Angaben von US-Präsident Donald Trump ein Treffen der G7-Staaten mit Russland und Dänemark am Donnerstag in Paris vorgeschlagen. Das geht aus privaten Textnachrichten zwischen Macron und Trump hervor, die der US-Präsident auf der Plattform Truth Social teilte. Der Élysée-Palast bestätigte der Deutschen Presse-Agentur die Echtheit der Nachrichten.

  • Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen: Freisprüche

    Im Prozess um das Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen mit fünf Toten hat das Landgericht München II die beiden Angeklagten freigesprochen. Das entschied das Gericht am Montag.

  • Kind stirbt bei Unfall in Berliner Kita

    Ein Kind ist in einer Berliner Kita bei einem Unfall gestorben. Es sei von einem schweren Gegenstand, vermutlich einer Tür, erschlagen worden, sagte ein Polizeisprecher.

  • IWF rechnet mit stärkerem Wachstum der deutschen Wirtschaft

    Die deutsche Wirtschaft wird im laufenden Jahr nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) stärker wachsen als bislang angenommen. 2026 dürfte das Plus bei 1,1 Prozent liegen und damit 0,2 Prozentpunkte höher ausfallen als noch im Oktober prognostiziert, wie der IWF mit Sitz in Washington mitteilte.

  • Nach Zugunglück in Spanien: Zahl der Toten steigt auf 39

    Die Zahl der Toten bei dem schweren Zugunglück im Süden Spaniens ist auf mindestens 39 gestiegen. Dies meldete der staatliche TV-Sender RTVE unter Berufung auf die Polizeieinheit Guardia Civil.

  • Italienischer Modeschöpfer Valentino ist tot

    Der italienische Modeschöpfer Valentino Garavani ist tot. Der Gründer des gleichnamigen Modelabels starb im Alter von 93 Jahren, wie seine Stiftung mitteilte.

  • Elektrolyseur-Bau kommt nur schleppend voran

    Der Bau von Anlagen zur Wasserstoffproduktion in Deutschland stockt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Energiewirtschaftlichen Instituts (EWI) an der Universität zu Köln. Demnach geht der Hochlauf der Elektrolysekapazität deutlich langsamer voran als geplant.

    «Das Ziel von 10 Gigawatt Elektrolysekapazität bis zum Jahr 2030 wird vermutlich verfehlt», teilte das EWI mit. Aktuell liege die installierte Leistung von Elektrolyseuren in Deutschland bei 181 Megawatt. Für weitere rund 1.300 Megawatt gebe es eine finale Investitionsentscheidung oder sie seien im Bau. Ende 2027 könnten somit bis zu 1.500 Megawatt Elektrolysekapazität in Betrieb sein. Zähle man alle bis zum Jahr 2030 angekündigten Projekte zusammen, könne eine Gesamtkapazität von 8.700 Megawatt (=8,7 Gigawatt) erreicht werden.

    Forscher: Schleppender Anlagenbau auch wegen hoher Kosten

    Gründe für den schleppenden Elektrolysehochlauf seien unter anderem hohe Investitions- und Betriebskosten in Verbindung mit einer relativ geringen Zahlungsbereitschaft der Verbraucher. Außerdem bestehe weiterhin das Henne-Ei-Problem: Angebot, Nachfrage und die Infrastruktur müssten simultan aufgebaut werden. «Dies kann zu Koordinationsproblemen und zur Verzögerung einzelner Projekte führen», erklärte die EWI-Forscherin Ann-Kathrin Klaas.

    Die Ampel-Regierung aus SPD, Grünen und FDP hatte in ihrem Koalitionsvertrag im November 2021 den Bau von 10 Gigawatt Elektrolyse-Kapazität bis 2030 als Ziel formuliert. Später fand dies auch Eingang in die Fortschreibung der Nationalen Wasserstoffstrategie. Im Koalitionsvertrag von Union und SPD vom Mai 2025 wird die Zahl nicht genannt. «Wasserstofferzeugung wollen wir sowohl über große systemdienliche Elektrolyseanlagen als auch verstärkt dezentral und flächendeckend ermöglichen», heißt es dort. 

    Wasserstoff soll in einigen Jahren zentrale Rolle spielen

    In Elektrolyseuren wird Wasser mit Hilfe von Strom in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten. Wurde der Strom klimaneutral erzeugt, wird der Wasserstoff auch als «grün» bezeichnet. In einem klimaneutralen Wirtschaftssystem soll Wasserstoff eine zentrale Rolle spielen. In neuen Gaskraftwerken soll er Strom erzeugen, wenn nicht genug Wind- und Sonnenstrom da ist. Auch bei der Stahlherstellung soll Wasserstoff zum Einsatz kommen und große Mengen Kohlendioxid vermeiden.