Autor: Stojancho Gjorgjiev

  • Kind stirbt bei Unfall in Berliner Kita

    Ein Kind ist in einer Berliner Kita bei einem Unfall gestorben. Es sei von einem schweren Gegenstand, vermutlich einer Tür, erschlagen worden, sagte ein Polizeisprecher.

  • IWF rechnet mit stärkerem Wachstum der deutschen Wirtschaft

    Die deutsche Wirtschaft wird im laufenden Jahr nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) stärker wachsen als bislang angenommen. 2026 dürfte das Plus bei 1,1 Prozent liegen und damit 0,2 Prozentpunkte höher ausfallen als noch im Oktober prognostiziert, wie der IWF mit Sitz in Washington mitteilte.

  • Italienischer Modeschöpfer Valentino ist tot

    Der italienische Modeschöpfer Valentino Garavani ist tot. Der Gründer des gleichnamigen Modelabels starb im Alter von 93 Jahren, wie seine Stiftung mitteilte.

  • Nach Zugunglück in Spanien: Zahl der Toten steigt auf 39

    Die Zahl der Toten bei dem schweren Zugunglück im Süden Spaniens ist auf mindestens 39 gestiegen. Dies meldete der staatliche TV-Sender RTVE unter Berufung auf die Polizeieinheit Guardia Civil.

  • Elektrolyseur-Bau kommt nur schleppend voran

    Der Bau von Anlagen zur Wasserstoffproduktion in Deutschland stockt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Energiewirtschaftlichen Instituts (EWI) an der Universität zu Köln. Demnach geht der Hochlauf der Elektrolysekapazität deutlich langsamer voran als geplant.

    «Das Ziel von 10 Gigawatt Elektrolysekapazität bis zum Jahr 2030 wird vermutlich verfehlt», teilte das EWI mit. Aktuell liege die installierte Leistung von Elektrolyseuren in Deutschland bei 181 Megawatt. Für weitere rund 1.300 Megawatt gebe es eine finale Investitionsentscheidung oder sie seien im Bau. Ende 2027 könnten somit bis zu 1.500 Megawatt Elektrolysekapazität in Betrieb sein. Zähle man alle bis zum Jahr 2030 angekündigten Projekte zusammen, könne eine Gesamtkapazität von 8.700 Megawatt (=8,7 Gigawatt) erreicht werden.

    Forscher: Schleppender Anlagenbau auch wegen hoher Kosten

    Gründe für den schleppenden Elektrolysehochlauf seien unter anderem hohe Investitions- und Betriebskosten in Verbindung mit einer relativ geringen Zahlungsbereitschaft der Verbraucher. Außerdem bestehe weiterhin das Henne-Ei-Problem: Angebot, Nachfrage und die Infrastruktur müssten simultan aufgebaut werden. «Dies kann zu Koordinationsproblemen und zur Verzögerung einzelner Projekte führen», erklärte die EWI-Forscherin Ann-Kathrin Klaas.

    Die Ampel-Regierung aus SPD, Grünen und FDP hatte in ihrem Koalitionsvertrag im November 2021 den Bau von 10 Gigawatt Elektrolyse-Kapazität bis 2030 als Ziel formuliert. Später fand dies auch Eingang in die Fortschreibung der Nationalen Wasserstoffstrategie. Im Koalitionsvertrag von Union und SPD vom Mai 2025 wird die Zahl nicht genannt. «Wasserstofferzeugung wollen wir sowohl über große systemdienliche Elektrolyseanlagen als auch verstärkt dezentral und flächendeckend ermöglichen», heißt es dort. 

    Wasserstoff soll in einigen Jahren zentrale Rolle spielen

    In Elektrolyseuren wird Wasser mit Hilfe von Strom in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten. Wurde der Strom klimaneutral erzeugt, wird der Wasserstoff auch als «grün» bezeichnet. In einem klimaneutralen Wirtschaftssystem soll Wasserstoff eine zentrale Rolle spielen. In neuen Gaskraftwerken soll er Strom erzeugen, wenn nicht genug Wind- und Sonnenstrom da ist. Auch bei der Stahlherstellung soll Wasserstoff zum Einsatz kommen und große Mengen Kohlendioxid vermeiden.

  • McKinsey: Europa hat billionenschwere Investitionslücke

    Um Europa zu mehr Wirtschaftswachstum zu verhelfen, sind nach Einschätzung der Unternehmensberatung McKinsey billionenschwere Investitionen und mehr herausragende Firmen nötig. Das zeigt eine neue Analyse von McKinsey, die heute auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos vorgestellt werden soll.

    Habe der frühere EZB-Präsident Mario Draghi 2024 in seinem vielzitierten Bericht zur Wettbewerbsfähigkeit der EU den jährlichen Investitionsbedarf auf 800 Milliarden Euro beziffert, liege die Summe nun um die Hälfte höher: Stattdessen seien jährlich 1,2 Billionen Euro öffentliche und private Investitionen über die nächsten fünf Jahre nötig, schreibt McKinsey mit Verweis auf jüngste Schätzungen. Grund sei steigende Rüstungsausgaben.

    McKinsey: Nur wenige Unternehmen treiben das Wachstum

    Untersuchungen des McKinsey Global Institute zeigten, dass das nationale Produktivitätswachstum auf wenige ambitionierte Unternehmen zurückgehe. Bei einer Stichprobe habe man herausgefunden, dass mehr als zwei Drittel des Produktivitätswachstums in den USA zwischen 2011 und 2019 von 44 herausragenden Unternehmen getragen wurde. Übertragen auf Deutschland waren demnach 13 herausragende Firmen für zwei Drittel des Produktivitätswachstums verantwortlich.

    Um die Wirtschaft anzukurbeln und gegenüber den USA und China aufzuholen, müsse Europa nicht nur ambitionierte Unternehmen – darunter potenzielle Zukunftsfirmen in der Wachstumsphase – stärker fördern. In den vergangenen fünf Jahren hätten US-Unternehmen 2 Billionen Euro mehr in digitale Technologien investiert als die europäische Konkurrenz. Und in traditionellen Fertigungsindustrien investiere China dreimal so viel wie Europa. 

    Europa droht lange Flaute

    McKinsey zählt zehn Handlungsfelder für den öffentlichen Sektor auf, darunter ein radikal vereinfachter Rechtsrahmen in der EU für innovative Firmen («28th Regime») und eine investitionsfreundliche Haltung bei Übernahmen in Europa. Auch könnten Regierungen als Großkunden neue Märkte und Einnahmequellen erschließen.

    Unternehmen müssten mutig handeln und fünf strategische Schritte ergreifen, darunter der Ausbau der produktivsten Geschäftsmodelle oder Technologien, die Verlagerung der Portfolios hin zu den produktivsten und wachstumsstärksten Geschäftsbereichen und der Aufbau von Größenvorteilen.

    Europa drohe ein weiteres Jahrzehnt mit einem schwachen Wirtschaftswachstum von rund einem Prozent, warnt McKinsey. Das sei aber keinesfalls unvermeidlich. So hätten die ausländischen Direktinvestitionen in Europa deutlich angezogen und Finanzinvestoren Milliardeninvestitionen zugesagt. Wenn Unternehmen unterstützt vom öffentlichen Sektor darauf aufbauten und bei Investitionen mit ihren US-Pendants gleichzögen, könne Europa das Wachstum verdoppeln.

  • McKinsey: Europa hat billionenschwere Investitionslücke

    Um Europa zu mehr Wirtschaftswachstum zu verhelfen, sind nach Einschätzung der Unternehmensberatung McKinsey billionenschwere Investitionen und mehr herausragende Firmen nötig. Das zeigt eine neue Analyse von McKinsey, die heute auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos vorgestellt werden soll.

    Habe der frühere EZB-Präsident Mario Draghi 2024 in seinem vielzitierten Bericht zur Wettbewerbsfähigkeit der EU den jährlichen Investitionsbedarf auf 800 Milliarden Euro beziffert, liege die Summe nun um die Hälfte höher: Stattdessen seien jährlich 1,2 Billionen Euro öffentliche und private Investitionen über die nächsten fünf Jahre nötig, schreibt McKinsey mit Verweis auf jüngste Schätzungen. Grund sei steigende Rüstungsausgaben.

    McKinsey: Nur wenige Unternehmen treiben das Wachstum

    Untersuchungen des McKinsey Global Institute zeigten, dass das nationale Produktivitätswachstum auf wenige ambitionierte Unternehmen zurückgehe. Bei einer Stichprobe habe man herausgefunden, dass mehr als zwei Drittel des Produktivitätswachstums in den USA zwischen 2011 und 2019 von 44 herausragenden Unternehmen getragen wurde. Übertragen auf Deutschland waren demnach 13 herausragende Firmen für zwei Drittel des Produktivitätswachstums verantwortlich.

    Um die Wirtschaft anzukurbeln und gegenüber den USA und China aufzuholen, müsse Europa nicht nur ambitionierte Unternehmen – darunter potenzielle Zukunftsfirmen in der Wachstumsphase – stärker fördern. In den vergangenen fünf Jahren hätten US-Unternehmen 2 Billionen Euro mehr in digitale Technologien investiert als die europäische Konkurrenz. Und in traditionellen Fertigungsindustrien investiere China dreimal so viel wie Europa. 

    Europa droht lange Flaute

    McKinsey zählt zehn Handlungsfelder für den öffentlichen Sektor auf, darunter ein radikal vereinfachter Rechtsrahmen in der EU für innovative Firmen («28th Regime») und eine investitionsfreundliche Haltung bei Übernahmen in Europa. Auch könnten Regierungen als Großkunden neue Märkte und Einnahmequellen erschließen.

    Unternehmen müssten mutig handeln und fünf strategische Schritte ergreifen, darunter der Ausbau der produktivsten Geschäftsmodelle oder Technologien, die Verlagerung der Portfolios hin zu den produktivsten und wachstumsstärksten Geschäftsbereichen und der Aufbau von Größenvorteilen.

    Europa drohe ein weiteres Jahrzehnt mit einem schwachen Wirtschaftswachstum von rund einem Prozent, warnt McKinsey. Das sei aber keinesfalls unvermeidlich. So hätten die ausländischen Direktinvestitionen in Europa deutlich angezogen und Finanzinvestoren Milliardeninvestitionen zugesagt. Wenn Unternehmen unterstützt vom öffentlichen Sektor darauf aufbauten und bei Investitionen mit ihren US-Pendants gleichzögen, könne Europa das Wachstum verdoppeln.

  • Bischofskonferenz: Bätzing kandidiert nicht für Wiederwahl

    Georg Bätzing steht für eine zweite Amtszeit als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz nicht zur Verfügung. Das teilte die Bischofskonferenz in Bonn mit.

  • Mindestens 21 Tote bei Zugunglück in Spanien

    Bei dem schweren Eisenbahnunglück im Süden Spaniens sind mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen. Außerdem gebe es etwa 25 Schwerverletzte, berichtete der staatliche TV-Sender RTVE unter Berufung auf die Polizeieinheit Guardia Civil.

  • Mindestens fünf Tote bei Zugunglück in Spanien

    Mindestens fünf Menschen sind im Süden Spaniens bei einem schweren Eisenbahnunglück ums Leben gekommen. Bei dem Unfall unweit der Gemeinde Adamuz in der andalusischen Provinz Córdoba sind zwei Hochgeschwindigkeitszüge entgleist, wie die Polizeieinheit Guardia Civil der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.