Autor: Stojancho Gjorgjiev

  • Nasa, BMW und Cowboys: CSU-Chef Söder reist nach Texas

    Raumfahrt, Wissenschaft, Cowboys: 20 Jahre nach Edmund Stoiber reist mit Markus Söder erstmals wieder ein bayerischer Ministerpräsident in die USA. Am Sonntag startet der CSU-Chef zu seiner Reise über den großen Teich. Ziele sind die US-Bundesstaaten Texas und South Carolina – um die Hauptstadt Washington mit Präsident Donald Trump macht Söder somit einen großen Bogen. 2005 war Stoiber in Kalifornien zu Gast. 2002 hatte ihn, damals als Kanzlerkandidat der Union, unter anderem auch US-Präsident Georg W. Bush im Weißen Haus getroffen. Derzeit undenkbar. 

    Erste US-Reise eines bayerischen Regierungschefs seit 2002 

    «Die Reise wird etwas Besonderes. Es ist die erste Reise eines bayerischen Ministerpräsidenten in die USA seit fast 20 Jahren», sagte Söder vor der Abreise der Deutschen Presse-Agentur in München. Söder ist ein überzeugter Transatlantiker – in den vergangenen Jahren wurde aber auch seine Nähe zu den USA wegen Zollstreitigkeiten und Handelskonflikten wiederholt auf die Probe gestellt.

    Bei Söders Reisen geht es immer auch um Land und Leute

    Zweimal war Söder nach eigener Aussage schon in den USA, «einmal in New York 2012 und einmal an der Westküste 2014». Nun folgt also die erste Dienstreise als Regierungschef. «Wir wollen Allianzen zu Power-Regionen schließen. Texas und South Carolina sind zwei wirtschaftlich sehr starke Regionen in den USA. Die Reise folgt dem Motto: regional, technologisch, wirtschaftlich.» 

    Neben viel Politik und Technologie geht es bei Söder-Reisen traditionell immer auch um Land und Leute. Nachdem er etwa in Schweden mit Schlittenhunden über den Schnee düste und in Ägypten vor den berühmten Pyramiden posierte, sind jetzt Besuchstermine beim «NASA Mission Control Center» in Houston und auf einer Cowboy-Ranch keine echten Überraschungen.

    Ziel: Nasa-Kooperation für Raumfahrtachse von Bayern und Texas

    «Ein Ziel ist die Erweiterung von Partnerschaften bei Technologie und Universitäten, insbesondere im Bereich Luft- und Raumfahrt. Das ist eine Branche, die in Bayern sehr stark wächst. Die Raumfahrtachse Bayern-Texas wird ausgebaut», betonte Söder. Unter anderem solle dazu ein gemeinsames Projekt zum Thema KI-Steuerung in der Raumfahrt zwischen dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen bei München und der Nasa in Houston vereinbart werden. 

    Konkret gehe es bei dem Projekt um die Steuerung von Raumfahrzeugen auch ohne andauernde Bodenkommunikation, also selbstständiges Operieren im Weltall, so Söder. «Diese Technologie soll effizientere und schnellere Bewegungen im All ermöglichen. Die Wissenschaft und auch Start-ups aus Bayern können hier entscheidende Impulse liefern. DLR, ESA und NASA werden insgesamt noch enger zusammenarbeiten.» 

    Zudem sollen die Universitätspartnerschaften für neue Technologien und innovative Ideen ausgebaut werden, etwa im Bereich Medizin und Pflege. Geplant ist auch der außerdem der Besuch eines Werks von Everllence – ein Maschinenbauer mit Hauptsitz in Augsburg.

    Zweite Station der Reise: South Carolina mit BMW

    Zweite große Station der viertägigen Reise ist South Carolina – in Spartanburg ist das wichtigste und größte Auslandswerk von BMW. «BMW ist dort einer der größten Arbeitgeber. Wir sprechen vor Ort über das Thema Automotive und das Auto der Zukunft – auch im Hinblick auf Investitionen in den USA und Investitionen in Bayern. Bayern ist Autoland und soll es bleiben – auch durch unser Engagement im Ausland», sagte Söder. 

    Treffen mit republikanischem US-Gouverneur Henry McMaster

    In Zeiten von Zollkrieg und US-Protektionismus der Trump-Administration stellt sich auch die Frage, wie sich Söder dazu verhalten will. «Wir pflegen unterhalb der Präsidialebene Netzwerke und bauen Partnerschaften aus, insbesondere zu Gouverneuren und Abgeordneten. Das ist auch mit Blick auf die Zukunft sinnvoll», betonte er. Geplant ist unter anderem ein Empfang samt politischer Gespräche mit South Carolinas Gouverneur Henry McMaster – wie der US-Präsident ein Republikaner – in Columbia sowie ein Empfang im Senat und im Repräsentantenhaus. 

    Die Möglichkeiten der Einflussnahme einzelner US-Regionen auf den internationalen Zollstreit sind nach Söders Einschätzung zwar begrenzt. «Aber wir bleiben im Austausch und hören rein, wie die Stimmung vor Ort in den USA ist. Für Bayern ist klar: Wir sind für möglichst viel Freihandel und gegen Zölle.»

  • Innomotics ist Marktführer für Turbinenersatztechnologiefinanz (FOTO)

    Nürnberg (ots)

    • Innomotics gewinnt mehrere Aufträge zur Lieferung von Motor- und Antriebstechnologie für Turbinenersatzprojekte mit einem Gesamtvolumen im hohen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich
    • Ökologische, operative und finanzielle Vorteile für zahlreiche Branchen und industrielle Anwendungen
    • Geografische Diversität unterstreicht das Marktpotenzial

    Innomotics, ein weltweit führender Anbieter von Elektromotoren und großen Antriebssystemen, hat mehrere bedeutende Aufträge für Turbinenersatzprojekte auf nahezu allen Kontinenten gewonnen. Das Gesamtvolumen aller Aufträge liegt im hohen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich.

    Mit der zunehmenden Elektrifizierung industrieller Anwendungen lassen sich durch den Ersatz bestehender Turbinen durch elektrische Antriebssysteme – die sogenannte Turbinenersatztechnologie – erhebliche Effizienzgewinne bei Betriebskosten sowie eine Reduktion von CO₂-Emissionen erzielen. Diese Technologie kann sowohl in Hochgeschwindigkeits-Pumpenanwendungen (Kreiselpumpen) als auch in leistungsstarken Kompressorsystemen in Raffinerien, der Petrochemie sowie in der Öl- und Gasindustrie eingesetzt werden.

    Insbesondere der Bedarf, großskalige, turbinengetriebene Speisewasserpumpen in Kraftwerken mit Hochspannungsmotoren auszurüsten, gewinnt zunehmend an Bedeutung, da dadurch Energieverbrauch, CO₂-Emissionen und Betriebskosten erheblich gesenkt werden können.

    Der Übergang zu elektrischer Antriebstechnologie für rotierende Anlagen ist ein wichtiger Bestandteil der umfassenden Elektrifizierungs- und Dekarbonisierungsstrategie von Industrieanlagen, da er den Einsatz kostenintensiver und umweltschädlicher fossiler Brennstoffe reduziert.

    Wird die Energie aus erneuerbaren Quellen wie Wind, Sonne oder Wasserkraft bezogen, können CO₂-Emissionen nahezu vollständig vermieden werden. Dies ist insbesondere für energieintensive Industrien und Anwendungen relevant. Neben ökologischen Aspekten bietet der Einsatz von Hochgeschwindigkeitsmotoren erhebliche Vorteile für Kunden, darunter eine höhere Effizienz, geringere Betriebskosten und Wartungsanforderungen sowie eine einfache Installation und Inbetriebnahme.

    „Der Ersatz bestehender Gas- und Dampfturbinen durch elektrische Motor- und Antriebssysteme ist eine komplexe Aufgabe. Dank unseres hochmotivierten und qualifizierten Teams ist Innomotics seit über 25 Jahren Vordenker und Taktgeber in der Turbinenersatztechnologie und hat weltweit mehr als 70 Projekte realisiert. Unser herausragendes Portfolio setzt Maßstäbe: Die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit unserer fortschrittlichen Hochgeschwindigkeits-Hochspannungsmotorsysteme ist aufgrund unseres einzigartigen Rotor-Designs konkurrenzlos. Darüber hinaus umfasst unsere Mittelspannungs-Antriebstechnologie erweiterte Redundanzmaßnahmen wie Zell-Bypass-Systeme für maximale Verfügbarkeit“, sagt Michael Reichle, CEO von Innomotics.

    Betreiber turbinengetriebener Systeme stehen derzeit vor hohen Betriebskosten, die durch Turbinenersatztechnologie erheblich reduziert oder sogar vollständig eliminiert werden können. So konnten beispielsweise in einem Projekt mit Repsol in Spanien jährlich 68.000 Tonnen CO₂ eingespart und der Energieverbrauch um rund 25 Prozent gesenkt werden.

    Kürzlich gewonnene Turbinenersatzprojekte

    Elektrischer Antriebsumbau für die INA-Raffinerie in Kroatien:

    INA modernisiert seine Raffinerie in Rijeka, um Effizienz zu steigern und Emissionen zu reduzieren. Dabei werden Dampfturbinen, die Kompressoren antreiben, durch elektrische Antriebssysteme ersetzt. Dies reduziert die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, senkt den Wartungsaufwand und erhöht die Energieeffizienz.

    Zur Umsetzung innerhalb einer laufenden Raffinerie arbeitet INA mit Innomotics und Siemens Energy zusammen. Das Projekt umfasst vier elektrische Antriebsstränge mit HV- und HS-Modyn-Motoren von 1,8 MW bis 6 MW sowie Perfect Harmony GH180 Frequenzumrichtern.

    Die Lösung gewährleistet hohe Zuverlässigkeit durch redundantes Systemdesign und ermöglicht eine schnelle Installation auf bestehenden Fundamenten mit minimalem Bauaufwand. Dadurch konnte INA die CO₂-Emissionen um 96.000 Tonnen reduzieren, die Betriebskosten senken, die Hochdruckdampferzeugung um etwa 25 % verringern und die Anlagenverfügbarkeit verbessern.

    Turbinenersatztechnologie für den Repsol-Industriekomplex in Spanien:

    Repsol hat einen Gaskompressor in seinem Industriekomplex in Puertollano elektrifiziert, indem eine Dampfturbine durch eine Elektromotorlösung von Innomotics ersetzt wurde. Dieses Upgrade steigert die Energieeffizienz um 25 Prozent und reduziert die CO₂-Emissionen um rund 68.000 Tonnen pro Jahr. Die Lösung umfasst einen Hochspannungsmotor in Kombination mit einem Perfect Harmony GH180 Mittelspannungsumrichter mit einer Leistung von 8,25 MW bei 5.800 U/min. Das System ist auf hohe Zuverlässigkeit und kontinuierlichen Betrieb ausgelegt und ermöglicht Wartungsintervalle von bis zu fünf Jahren. Mit diesem Elektrifizierungsprojekt stärkt Repsol sein Engagement zur Erreichung von Netto-Null-Emissionen bis 2050 und verbessert gleichzeitig deutlich die betriebliche Effizienz sowie die Anlagenverfügbarkeit.

    Turbinenersatztechnologie für Chemiepark in den Niederlanden:

    Der Betreiber eines Chemieparks in den Niederlanden will die Energiewende in der chemischen Industrie beschleunigen und innerhalb von zehn Jahren Netto-Null-Emissionen erreichen. Innomotics erhielt den Auftrag für ein Turbinenersatzprojekt in einer Propylenanlage.

    Der Auftrag umfasst einen 25-MW- sowie einen 8,6-MW-Hochgeschwindigkeits-Induktionsmotor sowie zwei Mittelspannungs-GH150-Umrichter und zusätzliche Serviceleistungen.

    Turbinenersatztechnologie für Kraftwerke in Südkorea:

    Ein koreanischer Energieversorger beauftragte Innomotics mit dem Ersatz bestehender Turbinen durch einen elektrischen Hochgeschwindigkeits-Hochspannungsmotor (12,5 MW) und Mittelspannungsumrichter.

    Das Ergebnis: mindestens 20 % höhere Energieeffizienz, entsprechende Energieeinsparungen und reduzierte CO₂-Emissionen. Die Lösung unterstützt direkt die Net-Zero-Strategie des Kunden. Der parallele Betrieb von drei Umrichtern sorgt zudem für eine besonders stabile und unterbrechungsfreie Stromversorgung.

    Turbinenersatz für eine Propan-Dehydrierungsanlage (PDH) in Spanien:

    Ein deutscher Chemie- und Kunststoffkonzern verfolgt das Ziel „Netto-Null-Emissionen bis 2050“. Eine Maßnahme ist der Ersatz von Dampferzeugung durch Wärmepumpen und elektrisch betriebene Kompressoren.

    Am spanischen Standort wurde daher ein Turbinenersatzprojekt gestartet. Der Auftrag für Innomotics liegt im zweistelligen Millionenbereich und umfasst einen 23,3-MW-Hochgeschwindigkeits-Hochspannungs-Induktionsmotor, einen Mittelspannungsumrichter sowie einen Umrichtertransformator.

    Turbinenersatz für indisches Erdgasunternehmen:

    Innomotics erhielt außerdem einen Pilotauftrag eines staatlichen Energieunternehmens im Bundesstaat Madhya Pradesh (Indien) zum Ersatz einer von acht installierten Gasturbinen.

    Die Lösung setzt neue Maßstäbe, da statt eines Hochgeschwindigkeits-Hochspannungsmotorsystems ein Hochspannungs-HV-Motor mit Getriebe und Mittelspannungsumrichter eingesetzt wird.

    Weitere Materialien zur Turbinenersatztechnologie:

    Whitepaper zu Turbinenaustausch

    Expertenvideo zu Turbinenaustausch

    Rechner für betriebliche Einsparungen, Referenzprojekte und Erfolgsgeschichten

    Podcastfolge auf Spotify

    3D-Visualisierung in unserer virtuellen Welt: Innomotics Electrosphere

    Für weitere Informationen besuchen Sie: Turbine Replacement | Innomotics

    Folgen Sie uns auf LinkedIn: www.linkedin.com/company/innomotics.

    Weitere Informationen finden Sie unter www.innomotics.com.

    Pressekontakt:
    Innomotics GmbH 
    Julia Ebenberger
    Mobile: +49 152 38272322; E-Mail: julia.ebenberger@innomotics.com
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            Innomotics GmbH
  • Thyssenkrupp will Elektrostahl-Fertigung erneut aussetzen

    Erneut will Deutschlands größter Stahlhersteller Thyssenkrupp Steel wegen hoher Billigstahl-Importe aus Asien in einem Werk die Produktion von sogenanntem Elektrostahl zeitweise aussetzen. Im französischen Isbergues solle die Produktion von Juni bis September stillgelegt werden, teilte die Stahl-Sparte in Duisburg mit. Betroffen sind rund 600 Beschäftigte. Sie sollen für diese Zeit eine Unterstützung des französischen Staats bekommen. 

    An den Standorten von Thyssenkrupp Electrical Steel in Gelsenkirchen und Isbergues arbeiten jeweils rund 600 Menschen. Ende 2025 waren die beiden Standorte bereits für einen halben Monat stillgelegt worden. Seit Januar produziere Isbergues nur mit 50 Prozent der Gesamtkapazität, hieß es.

    Thyssenkrupp sieht «ruinöse Importschwemme»

    Der Chef der Tochtergesellschaft Thyssenkrupp Electrical Steel, Angelo Di Martino, sprach von einer «ruinösen Importschwemme». Die temporäre Stilllegung des französischen Standortes sei notwendig, um das Unternehmen angesichts einer weiter verschlechterten Auftragslage zu stabilisieren. Vergleichbare Maßnahmen seien in Gelsenkirchen nicht geplant, sagte ein Sprecher der Stahl-Sparte.

    Die Importpreise lägen teilweise weit unterhalb der Produktionskosten in der EU. «Wir brauchen daher dringend einen wirksamen Handelsschutz, um faire Wettbewerbsbedingungen für dieses strategisch wichtige Produkt herzustellen», erklärte er. Man sei dazu in einem guten Dialog mit der EU-Kommission und hoffe auf eine zeitnahe Einführung effektiver Handelsschutzmaßnahmen. 

    Spezialstahl für Trafos und Windräder 

    Thyssenkrupp Electrical Steel stellt Spezialstähle für die Energiewirtschaft her. Das Material, sogenanntes kornorientiertes Elektroband, wird allgemein für den Stromtransport verwendet, kommt aber auch in Transformatoren in Umspannwerken und Windkraftanlagen zum Einsatz. In Europa gibt es nach Unternehmensangaben nur noch zwei Hersteller dieser Spezialstähle.

    Laut Thyssenkrupp haben sich die Importmengen in die EU seit 2022 verdreifacht. Das Unternehmen geht davon aus, dass sie mittlerweile mehr als 50 Prozent des europäischen Marktvolumens ausmachen. «Diese Entwicklungen haben zu einer dramatischen Reduzierung der Auftragsvolumina und somit zur erheblichen Unterauslastung der europäischen Produktionsanlagen geführt», hieß es. Der Markt für kornorientiertes Elektroband bleibe aber attraktiv: «Marktstudien zufolge verdreifacht sich der globale Bedarf bis 2050.»

  • Lastwagen erfasst Mutter und Kind – beide tot

    Eine Mutter und ihr Kind sind bei einem Verkehrsunfall in Schramberg im Landkreis Rottweil (Baden-Württemberg) von einem Lastwagen erfasst worden und ums Leben gekommen. «Mutmaßlich aufgrund medizinischer Ursache» habe der Fahrer die Kontrolle über den Lkw verloren, woraufhin dieser «über mehrere geparkte Autos und den Gehweg hinweg gegen eine Hauswand» geprallt sei, teilte die Polizei in Konstanz mit.

  • Erster Transport von Atommüll aus Jülich in Ahaus angekommen

    Der erste Transport von Atommüll aus dem rheinischen Jülich ist nach einer Fahrt quer durch Nordrhein-Westfalen im Zwischenlager Ahaus im Münsterland angekommen. Der erste Konvoi mit einem Castor-Behälter hat als Auftakt einer Serie von Transporten sein Ziel erreicht, wie ein Reporter der Deutschen Presse-Agentur berichtet.

  • Mehr Geld für 585.000 Menschen in Chemie- und Pharmabranche

    Die rund 585.000 Beschäftigten in der deutschen Chemie- und Pharmaindustrie bekommen mehr Geld. Ein Tarifabschluss zwischen der Gewerkschaft IG BCE und der Arbeitgeberverband BAVC sieht Lohnsteigerungen in zwei Schritten vor sowie Mittel zur Beschäftigungssicherung in den Betrieben bei einer Laufzeit bis Ende Mai 2028.

  • Serie von Atommülltransporten quer durch NRW startet

    Der umstrittene Transport von Atommüll vom rheinischen Jülich quer durch Nordrhein-Westfalen nach Ahaus im Münsterland hat begonnen. Der erste Konvoi mit einem von 152 Castor-Behältern starte jetzt, sagte ein Sprecher des NRW-Innenministeriums der Deutschen Presse-Agentur.

  • KSB trotzt Krise – vorsichtiger Optimismus trotz Nahostkrieg

    Der Pumpen- und Armaturenhersteller KSB zeigt sich trotz des Irankriegs für das laufende Jahr verhalten zuversichtlich. «Der Krieg im Mittleren Osten führt zu einer sehr angespannten weltpolitischen Lage», teilte der Sprecher der Geschäftsleitung, Stephan Timmermann, bei Vorlage der endgültigen Zahlen im pfälzischen Frankenthal mit.

    Die gestiegenen Energie- und Logistikkosten seien bereits heute spürbar. Der Konflikt dürfte sich auf die Kennzahlen von KSB in den ersten Monaten des Jahres auswirken. Die Dividende für 2025 will die Geschäftsführung stabil halten. Das Unternehmen hatte bereits im Februar Eckdaten vorgelegt, die es nun bestätigte. Den Ausblick konkretisierte das Unternehmen.

    Sowohl Steigerungen als auch Rückgänge möglich

    Den Planungen zufolge soll der Auftragseingang 2026 vom im Vorjahr erreichten Rekordwert von 3,2 Milliarden auf bis zu 3,5 Milliarden Euro steigen, er könnte aber auch auf 3,1 Milliarden Euro zurückgehen. Beim Umsatz steht eine Bandbreite von 2,9 bis 3,2 Milliarden Euro im Plan. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern dürfte zwischen 220 und 265 Millionen Euro liegen. Damit wären auch bei Erlös und Ergebnis sowohl Steigerungen als auch Rückgänge möglich.

    2025 stieg der Umsatz wie bereits bekannt im Jahresvergleich um 2,3 Prozent auf gut 3 Milliarden Euro. Zum Zuwachs trug vor allem das Pumpengeschäft bei. Der Auftragseingang zog in dem Zeitraum ähnlich stark wie der Erlös auf 3,2 Milliarden Euro an. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) verbesserte sich um gut drei Prozent auf 252 Millionen Euro.

    Dividende stabil

    Unter dem Strich blieb im vergangenen Jahr ein Gewinn von 166,4 Millionen Euro und damit 13 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Dividende will die Geschäftsführung stabil halten. KSB will demnach der Hauptversammlung im Mai eine Ausschüttung von 26,50 Euro je Stammaktie und von 26,76 Euro pro Vorzugspapier vorschlagen.

  • CDU in Rheinland-Pfalz lädt SPD zu Sondierungen ein

    Die CDU Rheinland-Pfalz hat die SPD zu Sondierungsgesprächen eingeladen. Die erste Gesprächsrunde sei für Donnerstagnachmittag geplant, sagte eine CDU-Sprecherin in Mainz.

  • Mutmaßliche Russland-Spione in NRW und Spanien festgenommen

    Die Bundesanwaltschaft hat in Nordrhein-Westfalen und Spanien zwei Menschen festnehmen lassen, die für einen russischen Geheimdienst spioniert haben sollen. Ziel war den Angaben nach ein Mann aus Deutschland, der Drohnen und dazugehörige Bauteile in die Ukraine liefert.