Autor: Stojancho Gjorgjiev

  • Buckelwal befreit sich in der Nacht von Ostsee-Sandbank

    Der vor Timmendorfer Strand auf einer Sandbank festsitzende Buckelwal hat sich in der Nacht zum Freitag befreit. Dies bestätigte der Biologe Robert Marc Lehmann. Am Donnerstag hatten Experten vor Ort an einer Rinne für das Tier gearbeitet.

  • Trump verlängert Iran-Ultimatum erneut

    US-Präsident Donald Trump hat sein Ultimatum an den Iran zur Freigabe der Straße von Hormus erneut verlängert. Bis zum Abend des 6. Aprils (US-Ostküstenzeit) werde es keine Angriffe auf iranische Kraftwerke geben, kündigte Trump unter Verweis auf «sehr gute» Gespräche auf der Plattform Truth Social an.

  • Schutz junger Nutzer – EU-Kommission ermittelt zu Snapchat

    Die EU-Kommission prüft, ob der Messenger-Dienst Snapchat Kinder und Jugendliche genug schützt. Die Brüsseler Behörde verdächtigt das Unternehmen, besonders junge Kinder nicht ausreichend an der Nutzung der Plattform zu hindern und dort vor Gefahren zu schützen.

  • Medien: Heiner Wilmer wird neuer Bischof in Münster

    Der bisherige Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer wird nach Medienberichten neuer Bischof von Münster. Papst Leo XIV. ernannte den 64-Jährigen zum Nachfolger des langjährigen Münsteraner Bischofs Felix Genn, der im März 2025 aus Altersgründen ausgeschieden war, wie «Bild» und WDR übereinstimmend berichteten.

  • Rechte Mehrheit im EU-Parlament stimmt für Abschiebezentren

    Die Fraktion von CDU und CSU im Europaparlament hat mit Unterstützung rechter Parteien wie der AfD ein Gesetzesprojekt zur Verschärfung der EU-Asylpolitik vorangetrieben. Bei einer Abstimmung wurde ein Text angenommen, der unter anderem die Abschiebung von Asylsuchenden in sogenannte «Return Hubs» in Staaten außerhalb der EU ermöglichen soll.

  • Filmemacher und Autor Alexander Kluge ist tot

    Der Filmemacher und Autor Alexander Kluge ist tot. Wie der Suhrkamp-Verlag unter Berufung auf seine Familie mitteilte, starb er am Mittwoch im Alter von 94 Jahren in München.

  • Deutsche Unternehmensberatungen erwarten 2026 eine Rückkehr zum Wachstumskurs, während sie sich im Spannungsfeld der KI-Transformation behaupten müssen (FOTO)

    Im Jahr 2025 erreichte die deutsche Unternehmensberatungsbranche einen Gesamtumsatz von 49,0 Milliarden Euro und verzeichnete damit +0,5 Prozent Wachstum. Für 2026 prognostiziert die Branche ein positives Wachstum von +4,5 Prozent, was ein Umsatzwachstum auf 51,1 Mrd. Euro bedeuten würde. Dies sind die zentralen Ergebnisse der Studie „Facts & Figures zum Consultingmarkt 2026“, die der Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen BDU e.V. veröffentlicht hat. Die Studie umfasst den deutschen Unternehmensberatungsmarkt ohne Personalberatungen. „Wie tragfähig der Ausblick für 2026 letztlich ist, hängt zum einen stark von den Standortbedingungen in Deutschland und deren Wirkung auf die Kundenbranchen ab und zum anderen von der Fähigkeit der Beratungen, mit dem technologischen Wandel umzugehen.“, sagt Iris Grewe, Präsidentin des Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen.

    Die Entwicklung der Beratungsfelder im Jahr 2025 verlief uneinheitlich: Während IT-Beratung (+2,8%) und Strategieberatung (+1,1%) gewachsen sind, waren HR- sowie Organisations- und Prozessberatung (jeweils -0,8%) leicht rückläufig.

    Die Wachstumsprognose für 2026 zeigt hingegen eine spürbare Erholung über alle Hauptberatungsfelder hinweg. Besonders dynamisch entwickeln sich die Strategie- (+5,2%) und IT-Beratung (+4,7%), die weiterhin als zentrale Wachstumstreiber fungieren.

    Gleichzeitig gewinnt die Organisations- und Prozessberatung (+3,5%) im Zuge steigender Transformationsanforderungen erneut an Bedeutung. Auch die HR-Beratung (+4,2%) verzeichnet wieder positive Impulse.

    Kleine Beratungen weiterhin unter Druck

    Der Markt wird größtenteils von den mittelgroßen Beratungen (1 bis 50 Mio. Euro Umsatz) getrieben mit einem Wachstum zwischen +0,5 bis +2,0 Prozent. Die Beratungen ab 50 Mio. Euro Umsatzgröße bestätigten hingegen einen stagnierenden Markt (+0,0%). Kleine Beratungen (bis 1 Mio. Euro Umsatz) sind weiterhin unter Druck und verzeichnen ein negatives Wachstum von bis zu -2,5 Prozent.

    Projekte entstanden im Jahr 2025 eher vor dem Hintergrund des Transformations-/Effizienzdrucks und mussten vom Auftraggeber häufig belastbarer begründet werden als in der Vergangenheit. Wachstum erfordert differenzierte Dienstleistungen und Produkte mit klarem Kundennutzen sowie Flexibilität bezüglich des Liefermodells. Insbesondere Letzteres kann für kleinere Beratungen mitunter recht herausfordernd sein. „Beratungen müssen in der heutigen Zeit sehr flexibel agieren können und entsprechend der Kundenbedürfnisse auch technologisch innovativ und versiert liefern.“, führt Iris Grewe weiter aus. „Das fällt großen, breit aufgestellten Beratungen häufig etwas leichter als kleinen Beratungen, die nun alles dafür tun müssen, sich zukunftssicher aufzustellen.“

    KI prägt das Beratungsgeschäft

    KI entwickelte sich 2025 zum zentralen Wachstumstreiber im deutschen Unternehmensberatungsmarkt: Für Künstliche Intelligenz wurde ein Wachstum von +18,8 Prozent ausgewiesen, was deutlich über dem Gesamtmarkt lag. Auch im Jahr 2026 bleibt KI mit einer Prognose von +22 Prozent der Wachstumstreiber der Branche.

    Dabei wirkt KI doppelt: Sie treibt Wachstum als eigenständiges Beratungsfeld und fungiert gleichzeitig als Effizienzhebel in Kundenorganisationen, etwa durch Automatisierung und Produktivitätssteigerungen. Dies zeigt, dass in vielen Beratungsprojekten Technologie einen großen Anteil hat und der Einsatz von KI mittlerweile zum Standard gehört. „Viele Beratungen sehen KI und Automatisierung daher als zwei Seiten einer Medaille – als Treiber der kundenseitigen Marktbedürfnisse und ebenso als Treiber der eigenen internen Transformation.“, konkretisiert Iris Grewe. „Es wird sich für viele Beratungen in den nächsten Jahren entscheiden, ob sie Transformationsagent oder -opfer sein werden.“

    Wachstum in den Kundenbrachen wird von Energiewirtschaft und öffentlicher Hand getragen

    Die Branchenentwicklung im Jahr 2025 zeigt ein gemischtes Bild: Wachstum kommt vor allem aus den Bereichen Energie & Versorgungswirtschaft (+5,4%) und Public & Non-Profit (+2,9%). Demgegenüber stehen deutliche Rückgänge in einzelnen Branchen, insbesondere Bauindustrie & Immobilien (-6,7%) sowie Fahrzeugbau (-5,6%).

    Die Wachstumsprognose für 2026 zeigt im Gegensatz dazu eine breite Erholung über die meisten Branchen hinweg. Weiterhin sehr dynamisch entwickeln sich der Sektor Energie- und Versorgungswirtschaft (+6,5%) sowie Public & Non Profit (+6,1%), die damit auch im Jahr 2026 als zentrale Nachfrageanker fungieren. Danach folgen die Kreditinstitute (+5,5%) sowie Healthcare und Porfessional Servies (beide +5.3%). Selbst in Teilen des verarbeitenden Gewerbes ist die Prognose für 2026 positiv, wenn auch etwas vorsichtiger. Die Entwicklung der Branchen Fahrzeugbau (+1,4%), Chemie (+0,5%), Pharma (+3,6%) und Konsumgüterindustrie (+4,3%) wird für 2026 zwar wieder positiver erwartet, aber geringer als der Marktdurchschnitt. Im verarbeitenden Gewerbe wächst lediglich der Maschinenbau (+4,9%) wieder überdurchschnittlicher.

    Über den BDU:

    Im Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen BDU e.V. sind aktuell rund 600 Unternehmen mit 19.000 Beraterinnen und Beratern organisiert. Damit zählt der BDU weltweit zu den drei führenden Wirtschafts- und Berufsverbänden der Consultingwirtschaft.

    GEMEINSAM BESSER BERATEN. BDU.

    Pressekontakt:
    Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen BDU e.V.
    Annette Sausen
    Joseph-Schumpeter-Allee 29 | 53227 Bonn
    T +49 (0) 228 9161-14 | annette.sausen@bdu.de
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            BDU Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen
  • Erfolgreiches Closing: AEQUITA-Beteiligung IFA gehört jetzt zu Neapco

    Der Verkauf des traditionsreichen Antriebswellen- und Gelenkherstellers IFA Group an das US-Unternehmen Neapco ist perfekt. Nach der Freigabe der Transaktion durch die Kartellbehörden ist die Übernahme mit dem gestern erfolgten Closing offiziell vollzogen. Trotz eines herausfordernden Marktumfelds kann die Münchener Industriegruppe AEQUITA ihre Beteiligung damit vier Jahre nach ihrem Einstieg erfolgreich an einen strategischen Investor übergeben.

    „Größe ist im internationalen Autozuliefermarkt längst der entscheidende Faktor“, sagt AEQUITA-Gründer und Managing Partner Dr.-Ing. Axel Geuer. „Wir haben in den vergangenen vier Jahre intensiv daran gearbeitet, IFA zu transformieren und wieder wettbewerbsfähig zu machen. Wir freuen uns, dass das Unternehmen nun als Teil von Neapco beste Entwicklungschancen hat.“

    Mit der Übernahme der IFA Group wird Neapco der weltweit drittgrößte Hersteller von Längs- und Seitenwellen mit mehr als 5.000 Mitarbeitenden und einem Umsatz von rund 2 Mrd. US-Dollar. Das Unternehmen war bisher ein direkter Wettbewerber von IFA. Der Kaufvertrag, dem ein Unternehmenswert in dreistelliger Millionenhöhe zu Grunde liegt, wurde bereits im November unterzeichnet.

    Transformation und Neuausrichtung unter Führung der AEQUITA

    Die Münchner Industriegruppe AEQUITA hatte die IFA Group Ende 2022 übernommen. In den folgenden Jahren wurde der traditionsreiche Spezialist für die Entwicklung und Herstellung von Kardan- und Seitenwellen sowie Gelenken umfassend neu ausgerichtet. Eckpunkte des Transformations-programms waren die Einführung innovativer Fertigungstechnologien, eine umfassende Modernisierung und Neustrukturierung sämtlicher Fertigungsstandorte in Asien, Europa und Nordamerika, sowie neue Produkte im Bereich der Seitenwelle. „Durch die technologische und organisatorische Weiterentwicklung unter der Führung von AEQUITA hat sich die globale Wettbewerbsfähigkeit von IFA deutlich verbessert“, betont der IFA-Beiratsvorsitzende und frühere BMW-Vorstand Dr.-Ing. Andreas Wendt. So hat IFA in dieser Zeit bedeutende Großaufträge im Bereich Elektromobilität gewonnen und potenzialstarke neue Kunden akquiriert.

    „Ob Verbrenner, Hybrid oder Elektro: Mit ihrem heutigen Technologieportfolio ist IFA nicht nur für eine breite automobile Zukunft gerüstet, sondern kann auch das bestehende Angebot von Neapco in wichtigen Segmenten optimal ergänzen“, sagt Stefan Bultmann, scheidender Geschäftsführer der IFA Group.

    „Die vergangenen Jahre bei IFA waren intensiv und oft herausfordernd“, sagt Jan-Christoph Maser, Geschäftsführungskollege von Bultmann. „Die nun vollzogene Übergabe zeigt, dass sich die Arbeit gelohnt hat. Wir bedanken uns bei allen Kolleginnen und Kollegen von AEQUITA für ihre Unterstützung und bei den Mitarbeitenden und Geschäftspartnern von IFA für ihr Vertrauen.“

    Neapco: Global Player bei Antriebslösungen

    Neapco, gegründet im Jahr 1921, ist ein führender Anbieter innovativer Antriebslösungen für die Automobilindustrie. Mit Hauptsitz in Farmington Hills, Michigan, entwickelt, produziert und vertreibt das Unternehmen hochwertige Antriebsstrangprodukte für den OEM- und Aftermarket-Bereich – für Pkw, Nutzfahrzeuge sowie landwirtschaftliche und industrielle Anwendungen. Alle Produkte werden in hochmodernen Fertigungsstätten in Nordamerika,

    Europa und Asien entwickelt und hergestellt. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 3.300 Mitarbeitende an 13 Standorten weltweit.

    Über AEQUITA:

    AEQUITA ist eine in München ansässige Industriegruppe, die weltweit in Transformationssituationen wie Carve-outs und Nachfolgeregelungen investiert. Mit derzeit elf Tochtergesellschaften in den Segmenten Chemie, Industriegüter/ -dienstleistungen und Automotive beschäftigt AEQUITA mehr als 19.000 Mitarbeiter weltweit und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von mehr als 10 Milliarden Euro.

    Pressekontakt:
    AEQUITA SE & Co. KGaA
    Kolja Hübner
    Partner
    Gabrielenstr. 9, 80636 Munich
    T. +49 89 2620 4840-0
    E. contact@aequita.com
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            AEQUITA
  • Mehr Geld für 585.000 Menschen in Chemie- und Pharmabranche

    Die rund 585.000 Beschäftigten in der deutschen Chemie- und Pharmaindustrie bekommen mehr Geld. Ein Tarifabschluss zwischen der Gewerkschaft IG BCE und der Arbeitgeberverband BAVC sieht Lohnsteigerungen in zwei Schritten vor sowie Mittel zur Beschäftigungssicherung in den Betrieben bei einer Laufzeit bis Ende Mai 2028.

  • Mehrjährige Haftstrafen wegen Hamas-Mitgliedschaft

    Das Kammergericht Berlin hat vier Männer als Mitglieder der islamistischen Hamas zu Haftstrafen von viereinhalb bis sechs Jahren verurteilt. Nach Überzeugung des Gerichts waren die 36- bis 58-Jährigen als sogenannte Auslandsoperateure für Waffendepots der Terrororganisation in mehreren europäischen Staaten zuständig, die für Anschläge genutzt werden sollten.