Das renommierte New Yorker Metropolitan Museum und die für ihre Sammlung deutscher und österreichischer Kunst berühmte Neue Galerie fusionieren. Ab 2028 werde die Neue Galerie als eine Art Außenstelle des schräg gegenüberliegenden Metropolitan Museums betrieben, sagte Museumsdirektor Max Hollein der Deutschen Presse-Agentur.
Autor: Stojancho Gjorgjiev
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EU-Kommission will internationale Zugreisen erleichtern
Internationale Bahnreisen sollen in der EU einfacher werden. Kunden sollen Tickets für zusammenhängende Verbindungen mehrerer Verkehrsunternehmen auf Plattformen kaufen können und dadurch bei Verspätungen und Zugausfällen besser geschützt sein, wie aus einem Vorschlag der EU-Kommission hervorgeht.
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Regierungskrise in London: Gesundheitsminister tritt zurück
Der britische Gesundheitsminister Wes Streeting ist aus Protest gegen Premierminister Keir Starmer zurückgetreten. Das teilte Streeting auf der Plattform X mit. Erwartet wird, dass der 43-Jährige Starmer um den Parteivorsitz herausfordert.
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Union: Entlastungsprämie für Arbeitnehmer ist vom Tisch
Die Entlastungsprämie für Arbeitnehmer ist nach Angaben aus der Führung der Unionsfraktion vom Tisch. Der Koalitionsausschuss habe entschieden, das Vorhaben nicht weiterzuverfolgen, schrieben Fraktionschef Jens Spahn (CDU) und CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann an die Abgeordneten der Union. Die Nachricht liegt der Deutschen Presse-Agentur vor, zuvor hatte die «Rheinische Post» über das Ende der Entlastungsprämie berichtet.
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US-Senat bestätigt Trump-Kandidaten Warsh als neuen Fed-Chef
Der Kandidat von US-Präsident Donald Trump für den Chefposten der Notenbank Federal Reserve (Fed), Kevin Warsh, ist vom Senat bestätigt worden. Die Mehrheit der Senatoren sprach sich für den früheren Fed-Gouverneur aus.
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Ukraine: Ex-Präsidialamtschef Jermak in Untersuchungshaft
In der Ukraine hat das Oberste Anti-Korruptions-Gericht Untersuchungshaft gegen den früheren ukrainischen Präsidialamtschef Andrij Jermak angeordnet. Die Haft gelte für zunächst 60 Tage, Jermak habe die Möglichkeit, gegen Kaution auf freien Fuß zu kommen, teilte der Richter am Morgen mit.
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Industrieproduktion geht erneut zurück
Bayerns Industrie findet keinen Weg aus der jahrelangen Krise: Im ersten Quartal ist die Produktion des verarbeitenden Gewerbes im Vergleich zum Vorjahr um 2,3 Prozent gesunken. Besser als die beiden Vormonate lief allerdings der März, in dem die Industrieproduktion wieder stieg. Das teilte das Statistische Landesamt mit.
Im Saldo aller drei Monate jedoch schnitten die beiden wichtigsten Industriezweige sehr schlecht ab, wie aus den Zahlen der Fürther Behörde hervorgeht. Die Produktion der Autoindustrie sank um 7,1 Prozent, im Maschinenbau belief sich der Rückgang auf 7,9 Prozent. Aufwärts ging es mit einem kräftigen Plus von 10,6 Prozent jedoch im «sonstigen Fahrzeugbau». Zu dieser statistischen Kategorie gehören unter anderem die boomende Rüstungs- und die Luftfahrtindustrie.
Die Krise will nicht enden
Für dieses Jahr hatten Ökonomen dank des 500-Milliarden-Euro-Schuldenpakets der Bundesregierung und den damit einhergehenden Investitionen eigentlich eine Erholung erwartet, doch der Irankrieg hat diese Hoffnungen zunichtegemacht.
Bayerns über Jahrzehnte vom Erfolg verwöhnte Industrie ist nun schon seit 2019 in schwieriger Lage. Neben Corona-Pandemie und den weltpolitischen Wirren der vergangenen Jahre spielt dabei vor allem die erstarkte chinesische Konkurrenz eine Rolle, die den heimischen Firmen Marktanteile abnimmt. 2025 war für die Unternehmen mit einem leichten Produktionsplus von 0,6 Prozent zwar etwas weniger trist verlaufen, doch das reichte nicht, um den Einbruch des Jahres 2024 mit einem Produktionsminus von 5,5 Prozent auszugleichen. Nun verlief der Jahresstart erneut sehr schwach.
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Energieintensive Industrie fährt Produktion zurück
Hohe Energiepreise haben in Deutschland zu einer geringeren Produktion und Jobverlusten in besonders energieintensiven Industriebereichen geführt. Der Produktionsrückgang in ausgewählten Branchen wie Chemie, Papier, Glas oder Metallerzeugung fiel mit 15,2 Prozent seit Februar 2022 deutlich größer aus als in der gesamten Industrie mit 9,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Die Werte schließen den März dieses Jahres mit ein.
Mit dem Produktionsrückgang gingen etliche Arbeitsplätze verloren. Im März 2026 arbeiteten 794.400 Menschen in energieintensiven Branchen, 6,3 Prozent weniger als im Februar 2022. Das entspricht einem Verlust von etwa 53.200 Stellen. Die Papierindustrie verlor anteilig am meisten (minus 8,6 Prozent), gefolgt von der Metallerzeugung und -verarbeitung (minus 7,1 Prozent).
Raffinerien legen zu
Eine Ausnahme bildet die Mineralölverarbeitung: Sie steigerte ihre Produktion um 24,6 Prozent und schuf sogar 1.000 neue Arbeitsplätze. Dort wurden insbesondere seit Januar 2026 deutliche Zuwächse verzeichnet.
Die energieintensiven Industriezweige benötigten im Jahr 2024 drei Viertel (75,6 Prozent) der insgesamt in der Industrie verbrauchten Energie. Größter Verbraucher war die Chemie mit einem Anteil von 27,9 Prozent vor der Metallerzeugung und -bearbeitung (23,7 Prozent) und der Mineralölverarbeitung (10,7 Prozent). Die wichtigsten Energieträger waren Erdgas mit einem guten Viertel (26,3 Prozent), Mineralöl (21,0 Prozent), Kohle (18,1 Prozent) sowie Strom (15,2 Prozent).
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VW-Dachgesellschaft macht fast eine Milliarde Euro Verlust
Eine milliardenschwere Abschreibung auf die Beteiligung am Volkswagen-Konzern hat bei der Eigentümerholding Porsche SE erneut für Verlust gesorgt. Unter dem Strich machte die VW-Dachgesellschaft im ersten Quartal ein Minus von 923 Millionen Euro, wie das Dax-Unternehmen in Stuttgart mitteilte.
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Kinderarzt wegen 130 Fällen sexueller Straftaten angeklagt
Ein Kinderarzt an einer Klinik im Havelland in Brandenburg wird wegen Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung in 130 Fällen angeklagt. Hierzu zählen unter anderem die Vorwürfe des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern sowie der Vergewaltigung, viele davon während seines Dienstes, wie die Staatsanwaltschaft Potsdam mitteilte.