Autor: Stojancho Gjorgjiev

  • Iran: Fünf Schülerinnen bei Raketenangriff getötet

    Bei einem Raketenangriff im Süden Irans sind nach iranischen Angaben mindestens fünf Schülerinnen ums Leben gekommen. Getroffen worden sei eine Grundschule für Mädchen in der Provinz Hormusgan, berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf den dortigen Vizegouverneur.

  • Grant Thornton gewinnt vier neue Partner für die Geschäftsbereiche Audit & Assurance sowie Advisory (FOTO)

    Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Grant Thornton in Deutschland baut zu Anfang März 2026 ihre Expertise in Audit & Assurance sowie in Advisory weiter aus.

    Christian Roos und Tobias Roth wechseln von Baker Tilly zu Grant Thornton

    Christian Roos ist Wirtschaftsprüfer mit 27 Jahren Berufserfahrung in der Prüfung und Beratung von internationalen Konzernen mit einem starken Mittelstandsfokus. Er bringt umfassende Expertise im Bereich der Jahres- und Konzernabschlussprüfung nach handelsrechtlichen und internationalen Rechnungslegungsgrundsätzen, v.a. in den Branchen Anlagen- und Maschinenbau, Energy, Software und IT-Consulting sowie Real Estate mit, und kommt von Baker Tilly, wo er zuletzt als Mitglied des A&A Committees sowie als Niederlassungsleiter Frankfurt am Main fungierte. Seine berufliche Laufbahn startete Christian Roos bei Arthur Andersen / EY.

    Tobias Roth ist Wirtschaftsprüfer mit 25 Jahren Berufserfahrung in der Prüfung und Beratung von nationalen und internationalen Gesellschaften. Neben der klassischen Prüfung ist Tobias Roth Beratungsexperte im Bereich der International Financial Reporting Standards (IFRS). Auch er blickt auf Stationen u.a. bei zuletzt Baker Tilly und Arthur Andersen / EY zurück; zwischenzeitlich war Tobias Roth mehrere Jahre in eigener Praxis tätig.

    „Der Gewinn dieser beiden renommierten Partner ist Teil unserer regionalen Expansion am Standort Rhein/Main (Frankfurt/Wiesbaden) sowie des gezielten strategischen Ausbaus unserer fachlichen sowie branchenspezifischen Expertise. Wir bleiben im Corporate Audit mittelstandsorientiert und erweitern gleichzeitig unsere Kapitalmarktfähigkeiten“, sagt Maximilian Meyer zu Schwabedissen, Partner und Sprecher des Geschäftsbereichs Audit & Assurance bei Grant Thornton in Deutschland. „Wir haben ambitionierte Pläne für den Standort und den Ausbau unseres Audit-Bereichs und freuen uns, dass wir Christian und Tobias dafür gewinnen konnten.“

    Partnergewinn im Bereich Advisory: Stefanie Mattes und James Murphy

    Stefanie Mattes ist Volljuristin mit Executive MBA und mehr als 15 Jahren Erfahrung in internationalen M&A-Projekten. Sie bringt umfassende Expertise bei der Betreuung von Carve-Outs und Post-Merger-Integrationen mit Schwerpunkt auf die Branchen Maschinenbau, Energie, Mobilität, Technology/Media/Telecomms (TMT) und Informationstechnologie mit. Stationen ihrer Laufbahn waren Siemens, Atos und Unify; zudem fungiert sie bei der Chemistree GmbH als Beirätin.

    James Murphy ist Chartered Accountant / Wirtschaftsprüfer mit mehr als 25 Jahren Erfahrung im Bereich Transaction Services. Stationen seiner Karriere waren, neben zuletzt als Partner im Bereich Transaction & Valuation Services bei Rödl, die Big-Four-Gesellschaften Deloitte und KPMG. Mit seiner fachlichen Expertise berät er unterschiedlichste Unternehmen sowie Private Equity Kunden bei Transaktionen mit Schwerpunkt auf die Branchen Automobilindustrie, Handel, Konsumgüterindustrie sowie im Bereich Software und TMT.

    „Unser interdisziplinäres Team im Bereich Deal Advisory begleitet nationale und internationale Kunden bei der Realisierung von Transaktionen. Wir unterstützen Unternehmen zu jeder Zeit dabei, neben ihren aktuellen wirtschaftlichen Potentialen auch langfristige strategische Entscheidungen im Blick zu behalten“, sagt Harald Weiß, Partner und Sprecher der Geschäftsbereichsleitung Advisory bei Grant Thornton in Deutschland. „Wir freuen uns daher sehr, dass Stefanie und James sowohl unser Team als auch den Standort München verstärken werden und wir unsere Kunden bei der Transformation ihrer Geschäftsmodelle, der Sicherstellung langfristiger Wertschöpfung sowie dem Digitalisierungsausbau noch intensiver unterstützen können.“

    Über Grant Thornton in Deutschland

    Die Grant Thornton AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gehört zu den zehn größten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in Deutschland. Rund 2.000 Mitarbeitende betreuen an zehn Standorten neben dem gehobenen Mittelstand auch börsennotierte Unternehmen. Das Prüfungs- und Beratungsunternehmen besteht aus den Geschäftsbereichen Audit & Assurance, Tax, Advisory und Legal. Die Gesellschaft ist rechtlich selbständig und unabhängig. Um die nationalen Kunden auch international gut begleiten zu können, ist die Gesellschaft Mitglied im Netzwerk Grant Thornton International Ltd. (GTIL). GTIL und deren Mitgliedsfirmen sind keine weltweite Partnerschaft, sondern rechtlich selbständige Gesellschaften. Mit rund 80.000 Mitarbeitenden in über 150 Ländern berät das Grant Thornton Netzwerk Unternehmen auf der ganzen Welt. Weitere Informationen: www.grantthornton.de

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    Quelle:            Grant Thornton AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
  • Machtwechsel im Iran könnte Wirtschaft in der EU ankurbeln

    EU-Wohlstandsgewinne von bis zu 0,7% des BIP; Deutschlands BIP-Zuwachs rund 0,3%; dämpfende Effekte auf Inflation; Iran könnte mittelfristig mit Türkei oder Südkorea gleichziehen

    Ein grundlegender politischer Wandel im Iran und eine anschließende Wiedereingliederung des Landes in die Weltwirtschaft könnten erhebliche wirtschaftliche Vorteile für Österreich und Europa bringen. Das zeigt eine neue Studie eines internationalen Teams von Ökonomen rund um Mahdi Ghodsi, den Iran-Experten des Wiener Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw), und WIFO-Direktor Gabriel Felbermayr im Auftrag der deutschen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).

    „Der Iran lebt seit der Islamischen Revolution von 1979 unter einem der strengsten Sanktionsregime der Welt und ist vom Westen weitgehend isoliert. Entsprechend groß wäre das wirtschaftliche Potenzial einer Öffnung des Landes unter einer neuen Regierung“, sagt Mahdi Ghodsi. „Mehr Handel, niedrigere Energiepreise und eine effizientere internationale Arbeitsteilung brächten für Europa deutliche Wohlstandsgewinne. Der Iran ist ein Land mit rund 93 Millionen Einwohnern, dessen Wirtschaft momentan am Boden liegt und enormes Entwicklungspotenzial hat“, so Ghodsi.

    Allein die Aufhebung der EU-Sanktionen könnte das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Iran langfristig um mehr als 80% steigen lassen. Gleichzeitig könnte die Wirtschaftsleistung in der EU und in Österreich dadurch um 0,3% bzw. 0,5% wachsen. Das entspricht einem zusätzlichen Jahreseinkommen von fast 2,51 Mrd. Euro für Österreich und mehr als 54 Mrd. Euro für die EU.

    Österreich würde überdurchschnittlich profitieren

    Österreich profitiert in den Modellrechnungen überdurchschnittlich stark. Mit einem prognostizierten BIP-Zuwachs von 0,5% läge der Effekt einer Reintegration des Iran in die Weltwirtschaft für Österreich deutlich höher als für Deutschland (0,3%) oder die EU als Ganzes. Das ist auf die österreichische Wirtschaftsstruktur und entsprechende Exportchancen für österreichische Unternehmen zurückzuführen.

    „Österreich ist traditionell stark im Anlagen- und Maschinenbau, in der Bauwirtschaft, bei Verkehrsinfrastruktur oder in der Wasseraufbereitung und Umwelttechnik. Das sind alles Bereiche, in denen der Iran einen enormen Aufholbedarf hat. Zudem zählte Österreich schon bisher zu den größten Exporteuren von Medikamenten und Medizintechnik in den Iran“, erläutert Ghodsi.

    Wohlstandsniveau der Türkei oder Südkoreas möglich

    Für den Iran wären die positiven Effekte dann besonders groß, wenn die Aufhebung der Sanktionen mit einem wirtschaftlichen Wiederaufbau und Produktivitätssteigerungen einherginge. Letztere ließen sich vor allem durch weniger Korruption und bessere staatliche Institutionen sowie mehr Rechtssicherheit erzielen.

    In Szenarien, in denen sich der Iran bei der Arbeitsproduktivität an Länder wie die Türkei oder Südkorea annähert, könnte das iranische BIP um 240% bis 390% steigen und damit mittelfristig auch das Entwicklungsniveau der Türkei oder sogar Südkoreas erreichen. Auch die Wohlstandsgewinne für Europa wären in diesem Fall noch deutlich höher und betrügen für die EU bis zu 0,7% des BIP.

    Dämpfende Effekte auf die Inflation

    Eine Rückkehr des rohstoffreichen Iran auf die globalen Energiemärkte könnte zudem die Öl- und Gaspreise senken, die Volatilität auf den Energiemärkten verringern und den Inflationsdruck in Europa dämpfen. Zudem dürften stabilere politische Verhältnisse in der Region die Sicherheit wichtiger Seehandelsrouten verbessern und den Migrationsdruck auf Europa reduzieren.

    Die Studie betont ausdrücklich, dass ihre Ergebnisse an einen grundlegenden politischen Wandel im Iran geknüpft sind. Eine Lockerung der Sanktionen unter dem derzeitigen Regime wird nicht befürwortet. Dasselbe gilt für einen Wandel, der nicht mit tiefgreifenden und glaubwürdigen Reformen einhergeht.

    „Moralische Klarheit und wirtschaftliche Vorsorge schließen sich nicht aus“, so Gabriel Felbermayr. „Gerade deshalb ist es wichtig, mögliche Szenarien nüchtern zu analysieren und Europa auf die wirtschaftlichen Folgen politischer Veränderungen vorzubereiten.“

    Mögliche Auswirkungen des Iran-Krieges

    Wie in der bereits vor dem aktuellen Angriff Israels und der USA auf den Iran fertiggestellten Studie antizipiert, weitet die Islamische Republik den Konflikt auf die gesamte Region aus, indem sie US-Stützpunkte in den arabischen Staaten am Persischen Golf ins Visier nimmt.

    „Die wirtschaftlichen und geopolitischen Kosten dieses Krieges dürften rasch steigen. Die technologische Überlegenheit der USA und Israels wird den militärischen Ausgang des Krieges maßgeblich prägen“, sagt Mahdi Ghodsi.

    „Zugleich haben die großen arabischen Ölproduzenten angekündigt, ihre Förderung auszuweiten, um die globalen Energiemärkte zu stabilisieren. Die Verschiffung von Erdöl durch die Straße von Hormus bleibt jedoch erheblichen Risiken ausgesetzt, auch wenn die derzeitige Blockade durch den Iran beendet werden sollte“, so Ghodsi.

    „Es steht zu befürchten, dass sich der Konflikt auf die ganze Region ausweitet und es zu einer langanhaltenden Destabilisierung kommt, mit massiven negativen Konsequenzen für die Weltwirtschaft.“

    Die gesamte Studie steht hier zur Verfügung DOWNLOAD

    Pressekontakt:
    Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw)
    Mag. Andreas Knapp
    Telefon: +43 680 1342 785
    E-Mail: knapp@wiiw.ac.at
    Weiteres Material: www.presseportal.de
    Quelle:            Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw)
  • Iran: Vier US-Stützpunkte in der Region angegriffen

    Die iranischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben als Reaktion auf die Angriffe Israels und der USA vier US-Militärstützpunkte in der Region attackiert. Unter den Zielen war der Militärstützpunkt Al-Udeid in Katar, der Stützpunkt Al-Salem in Kuwait, der Luftwaffenstützpunkt Al-Dhafra in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie die US-Flotte in Bahrain, wie die Nachrichtenagentur Fars berichtete.

  • Sängerin Sarah Engels gewinnt deutschen Vorentscheid zum ESC

    Sängerin Sarah Engels hat den deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest (ESC) gewonnen. Damit kann die 33-Jährige im Mai Deutschland bei dem internationalen Musikwettbewerb in Wien vertreten.

  • Trump: Irans oberster Führer Chamenei ist tot

    Trump: Irans oberster Führer Chamenei ist tot

  • Iran: Militäreinrichtung der USA in Bahrain angegriffen

    Die iranischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben als Reaktion auf die Angriffe Israels und der USA auch eine US-Militäreinrichtung attackiert. Ein Logistikzentrum der US-Marine sei im Golfstaat Bahrain mit Raketen angegriffen worden, hieß es im staatlichen Rundfunk.

  • Trump: Irans oberster Führer Chamenei ist tot

    Irans Staatsoberhaupt und Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei ist nach Angaben von US-Präsident Donald Trump tot. Das schrieb der Republikaner auf seiner Plattform Truth Social. Aus dem Iran lag dafür zunächst keine Bestätigung vor.

  • Israel: Zentrale Vertreter der iranischen Militärführung tot

    Bei den israelisch-amerikanischen Angriffen im Iran sind nach Angaben aus Israel führende Vertreter der iranischen Militärführung getötet worden. Unter den Toten seien unter anderem der Kommandeur der Revolutionsgarden, Mohammed Pakpur, sowie Irans Verteidigungsminister Asis Nasirsadeh, wie die israelischen Streitkräfte mitteilten. Aus dem Iran gab es zunächst keine Bestätigung dafür.

  • Israel: Iran beginnt Gegenangriff

    Der Iran hat nach Angaben des israelischen Militärs Raketen in Richtung Israel abgefeuert. Die Luftabwehr sei aktiviert, um die Geschosse abzufangen, teilte das Militär mit. Zuvor hatten Israel und die USA mit Angriffen auf den Iran begonnen.