Der CDU-Politiker Thomas Bareiß hat nach einem Autounfall in Baden-Württemberg in einer persönlichen Erklärung um Entschuldigung gebeten und eine Auszeit angekündigt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Bundestagsabgeordneten nach einer Blutanalyse wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Straßenverkehrsgefährdung und der fahrlässigen Körperverletzung.
Autor: Stojancho Gjorgjiev
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Haftstrafen in Prozess um «Letzte Verteidigungswelle»
Im Prozess gegen sieben Mitglieder und einen Unterstützer der rechtsextremen Terrorgruppe «Letzte Verteidigungswelle» hat das Hanseatische Oberlandesgericht Haftstrafen zwischen anderthalb und fünf Jahren verhängt. Die Schuldsprüche gegen die Angeklagten, die zur Tatzeit zwischen 14 und 21 Jahre alt waren, wurden unter anderem wegen versuchten Mordes, Brandstiftung und gefährlicher Körperverletzung gefällt.
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Dax steigt auf Rekordhoch
Der Dax hat am Montag einen Rekordwert erreicht. Der deutsche Leitindex stieg am Morgen auf 25.912,59 Punkte – und damit über den Anfang Juli erreichten Höchststand von 25.900,10 Punkten.
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Netflix-Alpinist Nirmal Purja stirbt am Broad Peak
Der nepalesischstämmige Extremsportler Nirmal Purja ist tot. Er starb nach Angaben seiner Firma bei einem schweren Lawinenunglück am Donnerstag am Broad Peak in Pakistan. Zudem bestätigte der Alpine Club Pakistan auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur den Tod Purjas und seiner neun Begleiter.
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Nato-Sprecher: Drohne nahe ukrainischem Flugzeug
Am Leipziger Flughafen ist eine Drohne nach Angaben eines Nato-Sprechers in der Nähe eines ukrainischen Flugzeugs gesichtet worden. Die Polizei habe das Fluggerät in der Nacht gesichert. Nach Informationen aus Sicherheitskreisen vom Morgen sollen an der Drohne Sprengstoff und ein Zünder befestigt gewesen sein, zuvor berichtete die «Bild» über den Vorfall.
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Industrie erhält mehr Aufträge – aber Rheinpegel wird Risiko
Die kriselnde deutsche Industrie hat im Juni überraschend viele Aufträge an Land gezogen. Doch das Niedrigwasser im Rhein wird nach Einschätzung von Ökonomen zum Konjunkturrisiko.
Die Aufträge für die Industrie stiegen im Vergleich zum Vormonat saison- und kalenderbereinigt um 3,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Volkswirte hatten nur ein Plus von einem halben Prozent erwartet. Das Plus bei den Industrieaufträgen im Juni war bereits der zweite Anstieg in Folge nach einem kleinen Zuwachs im Mai.
Die Konjunktur laufe etwas besser als vor kurzem gedacht, sagte Jens-Oliver Niklasch, Ökonom bei der Landesbank LBBW. «Freilich schwebt das Ölpreis-Risiko latent über allem, und mit den Pegelständen der großen Flüsse ist ein neues Abwärtsrisiko dazugekommen.»
Die starken Bestellungen im Juni wurden von einem Anstieg im Maschinenbau (+12,7 Prozent) und der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (+22,7 Prozent) gestützt. Auch die Aufträge für die Autoindustrie (+3,8 Prozent) wuchsen. Allerdings wären die Bestellungen insgesamt ohne Großaufträge geschrumpft.
Produktionsunterbrechungen befürchtet
Die Industrie habe genug Bestellungen, um die Produktion in den kommenden Monaten hochzufahren, sagte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt bei der VP Bank. «Wermutstropfen ist derweil der niedrige Rheinpegel, der einer Ausweitung der Produktion im Wege stehen könnte.» Die Einschränkungen für die Binnenschifffahrt erschwerten die Belieferung der Industrie mit Vorprodukten.
«Wenn die Wasserstände weiter fallen, könnte die Berufsschifffahrt am Ende so teuer werden, dass es wirtschaftlich keinen Sinn mehr macht und es zu einer Unterbrechung kommt», meint Marc Schattenberg, Ökonom bei Deutsche Bank Research. Kurzfristig lasse sich die Lage kaum wirksam ändern.
Das Niedrigwasser auf dem Rhein, die wichtigste Wasserstraße Europas, hat zuletzt Rekord-Tiefstände erreicht und behindert die Binnenschifffahrt. Das droht Lieferketten zu unterbrechen und die Produktion zu dämpfen, wie etwa der Chemieverband VCI warnt. Über den Umgang mit dem Niedrigwasser sprechen heute in Bonn Wirtschaftsverbände mit Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU).
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Industrie erhält mehr Aufträge – aber Rheinpegel wird Risiko
Die kriselnde deutsche Industrie hat im Juni überraschend viele Aufträge an Land gezogen. Doch das Niedrigwasser im Rhein wird nach Einschätzung von Ökonomen zum Konjunkturrisiko.
Die Aufträge für die Industrie stiegen im Vergleich zum Vormonat saison- und kalenderbereinigt um 3,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Volkswirte hatten nur ein Plus von einem halben Prozent erwartet. Das Plus bei den Industrieaufträgen im Juni war bereits der zweite Anstieg in Folge nach einem kleinen Zuwachs im Mai.
Die Konjunktur laufe etwas besser als vor kurzem gedacht, sagte Jens-Oliver Niklasch, Ökonom bei der Landesbank LBBW. «Freilich schwebt das Ölpreis-Risiko latent über allem, und mit den Pegelständen der großen Flüsse ist ein neues Abwärtsrisiko dazugekommen.»
Die starken Bestellungen im Juni wurden von einem Anstieg im Maschinenbau (+12,7 Prozent) und der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (+22,7 Prozent) gestützt. Auch die Aufträge für die Autoindustrie (+3,8 Prozent) wuchsen. Allerdings wären die Bestellungen insgesamt ohne Großaufträge geschrumpft.
Produktionsunterbrechungen befürchtet
Die Industrie habe genug Bestellungen, um die Produktion in den kommenden Monaten hochzufahren, sagte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt bei der VP Bank. «Wermutstropfen ist derweil der niedrige Rheinpegel, der einer Ausweitung der Produktion im Wege stehen könnte.» Die Einschränkungen für die Binnenschifffahrt erschwerten die Belieferung der Industrie mit Vorprodukten.
«Wenn die Wasserstände weiter fallen, könnte die Berufsschifffahrt am Ende so teuer werden, dass es wirtschaftlich keinen Sinn mehr macht und es zu einer Unterbrechung kommt», meint Marc Schattenberg, Ökonom bei Deutsche Bank Research. Kurzfristig lasse sich die Lage kaum wirksam ändern.
Das Niedrigwasser auf dem Rhein, die wichtigste Wasserstraße Europas, hat zuletzt Rekord-Tiefstände erreicht und behindert die Binnenschifffahrt. Das droht Lieferketten zu unterbrechen und die Produktion zu dämpfen, wie etwa der Chemieverband VCI warnt. Über den Umgang mit dem Niedrigwasser sprechen heute in Bonn Wirtschaftsverbände mit Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU).
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Industrie erhält mehr Aufträge – aber Rheinpegel wird Risiko
Die kriselnde deutsche Industrie hat im Juni überraschend viele Aufträge an Land gezogen. Doch das Niedrigwasser im Rhein wird nach Einschätzung von Ökonomen zum Konjunkturrisiko.
Die Aufträge für die Industrie stiegen im Vergleich zum Vormonat saison- und kalenderbereinigt um 3,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Volkswirte hatten nur ein Plus von einem halben Prozent erwartet. Das Plus bei den Industrieaufträgen im Juni war bereits der zweite Anstieg in Folge nach einem kleinen Zuwachs im Mai.
Die Konjunktur laufe etwas besser als vor kurzem gedacht, sagte Jens-Oliver Niklasch, Ökonom bei der Landesbank LBBW. «Freilich schwebt das Ölpreis-Risiko latent über allem, und mit den Pegelständen der großen Flüsse ist ein neues Abwärtsrisiko dazugekommen.»
Die starken Bestellungen im Juni wurden von einem Anstieg im Maschinenbau (+12,7 Prozent) und der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (+22,7 Prozent) gestützt. Auch die Aufträge für die Autoindustrie (+3,8 Prozent) wuchsen. Allerdings wären die Bestellungen insgesamt ohne Großaufträge geschrumpft.
Produktionsunterbrechungen befürchtet
Die Industrie habe genug Bestellungen, um die Produktion in den kommenden Monaten hochzufahren, sagte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt bei der VP Bank. «Wermutstropfen ist derweil der niedrige Rheinpegel, der einer Ausweitung der Produktion im Wege stehen könnte.» Die Einschränkungen für die Binnenschifffahrt erschwerten die Belieferung der Industrie mit Vorprodukten.
«Wenn die Wasserstände weiter fallen, könnte die Berufsschifffahrt am Ende so teuer werden, dass es wirtschaftlich keinen Sinn mehr macht und es zu einer Unterbrechung kommt», meint Marc Schattenberg, Ökonom bei Deutsche Bank Research. Kurzfristig lasse sich die Lage kaum wirksam ändern.
Das Niedrigwasser auf dem Rhein, die wichtigste Wasserstraße Europas, hat zuletzt Rekord-Tiefstände erreicht und behindert die Binnenschifffahrt. Das droht Lieferketten zu unterbrechen und die Produktion zu dämpfen, wie etwa der Chemieverband VCI warnt. Über den Umgang mit dem Niedrigwasser sprechen heute in Bonn Wirtschaftsverbände mit Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU).
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Dürr senkt Verlust – 500 Stellen bei BBS fallen weg
Die Schwierigkeiten beim Automatisierungsspezialisten BBS Automation bremsen Dürr – dennoch hat der Maschinen- und Anlagenbauer im zweiten Quartal besser abgeschnitten als vor einem Jahr. Der Nachsteuerverlust aus dem fortgeführten Geschäft sei auf 89,1 Millionen Euro gesunken, nach einem Minus von 110,5 Millionen ein Jahr zuvor, teilte das Unternehmen in Bietigheim-Bissingen mit.
Der Konzern hatte im Juli bereits vorläufige Quartalszahlen veröffentlicht und zugleich den Abbau von 500 Stellen bei der 2023 übernommenen BBS Automation angekündigt. Betriebsbedingte Kündigungen sollen den Angaben nach möglichst vermieden werden. Ausgeschlossen seien sie aber nicht. Das Unternehmen will schon bald Gespräche mit Arbeitnehmervertretern aufnehmen.
Mit dem nun aufgelegten Effizienzprogramm sollen Wettbewerbsfähigkeit und Ertragskraft der Tochter gestärkt werden. Ziel sei eine jährliche Ersparnis von rund 30 Millionen Euro. Für 2026 sind demnach Umbaukosten von 40 bis 50 Millionen Euro eingepreist.
Management hält an Jahreszielen fest
Der Automatisierungsspezialist aus Garching beschäftigt weltweit rund 2.300 Menschen und macht einen Teil ihres Geschäfts mit Produktionsanlagen für die Autoindustrie, insbesondere für E-Autos. Außerdem bietet das Unternehmen unter anderem Anlagen zur Herstellung von Medizinprodukten wie Spritzen an. Dürr verbuchte den jetzigen Angaben zufolge zum 30. Juni eine Wertminderung auf die Geschäftseinheit von 94,9 Millionen Euro.
Der Umsatz des gesamten Dürr-Konzerns ging im zweiten Quartal – wie bereits bekannt – um rund zwei Prozent auf 981 Millionen Euro zurück. An seinen Jahreszielen hält das Management um Konzernchef Jochen Weyrauch aber weiter fest.
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Nach massivem Widerstand: FIFA gibt Investorenpläne auf
Der Fußball-Weltverband FIFA gibt seine umstrittenen Investorenpläne auf. Der Vorschlag werde abgesagt, erklärte Verbandspräsident Gianni Infantino in einer in der Nacht veröffentlichten Stellungnahme.