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  • Maschinenbau ringt mit schwacher Nachfrage aus dem Euroraum

    Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau hat im Mai weniger Bestellungen erhalten. Der Auftragseingang lag preisbereinigt um 1 Prozent unter dem Vorjahreswert, wie der Branchenverband VDMA in Frankfurt mitteilt. Während die Inlandsbestellungen um 3 Prozent zurückgingen, legten die Aufträge aus dem Ausland um 1 Prozent zu.

    Besonders schwach fiel dem Verband zufolge die Nachfrage aus den Euro-Partnerländern aus, aus denen 21 Prozent weniger Bestellungen eingingen als ein Jahr zuvor. Aus Nicht-Euro-Ländern kamen dagegen 11 Prozent mehr Aufträge. 

    Branche in Wartestellung

    VDMA-Chefvolkswirt Johannes Gernandt nannte die Sorgen der Kunden über die weltweiten Krisen und damit auch über drohende Lieferengpässe bei Vormaterialien als Grund für die Zurückhaltung. «Damit bleibt die Branche in Wartestellung.» Im Inland müsse die Regierung die Unternehmen mit Reformen spürbar entlasten. «Unser Industriestandort braucht dringend ein maßgebliches Upgrade.»

    Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatszeitraum von März bis Mai ergaben sich Zuwächse sowohl bei Bestellungen aus dem Inland (plus 3 Prozent) als auch aus dem Ausland (plus 13 Prozent). Laut Verband hatte es im März außergewöhnlich starke Großaufträge gegeben.

  • Venezuela: Zahl der Toten bei Erdbeben steigt auf über 1.900

    Nach den Erdbeben in Venezuela ist die Zahl der Toten auf mindestens 1.943 gestiegen. Das teilte der Präsident der Nationalversammlung Jorge Rodríguez mit. Verletzt wurden demnach mehr als 10.500 Menschen.

  • Haftbefehl erlassen nach tödlichen Schüssen in Stade

    Nach den tödlichen Schüssen auf sechs Menschen in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade hat das Amtsgericht Haftbefehl gegen den 45 Jahre alten Tatverdächtigen erlassen. Die Staatsanwaltschaft bewertet die Taten aufgrund des Vorliegens von Mordmerkmalen, insbesondere Heimtücke und niederen Beweggründen, als sechsfachen Mord, hieß es in einer Mitteilung.

  • DFB-Entscheidung über Nagelsmann-Zukunft erst nach Rückkehr

    Der Deutsche Fußball-Bund hat am Tag nach dem WM-Ausscheiden der Fußball-Nationalmannschaft noch keine Entscheidung über die Zukunft von Julian Nagelsmann als Bundestrainer verkündet. DFB-Präsident Bernd Neuendorf kündigte in einer Mitteilung eine Aufarbeitung in den kommenden Tagen an, man könne nicht zur Tagesordnung übergehen.

  • Urteil: US-Staatsbürgerschaft bei Geburt in den USA

    Im Streit um das US-Geburtsrecht hat Präsident Donald Trump vor dem obersten US-Gericht in einem wegweisenden Urteil eine Niederlage kassiert. Kinder, die in den Vereinigten Staaten zur Welt kommen, erlangen weiterhin automatisch die US-Staatsbürgerschaft, wie der Supreme Court entschied.

  • Feuer in Monschau in der Eifel – drei Menschen tot

    Bei einem Brand in Monschau in der Eifel sind in der Nacht drei Menschen ums Leben gekommen. Etliche weitere seien verletzt worden, teilte die Polizei mit. Ob der Brand in einem Wohnheim für Senioren und Menschen mit geistiger Behinderung ausgebrochen sei oder in einem Mehrfamilienhaus, konnte die Polizei zunächst nicht sagen.

  • Inflationsrate sinkt im Juni auf 2,3 Prozent

    Die Inflation in Deutschland hat an Tempo verloren. Im Juni lagen die Verbraucherpreise um 2,3 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats – nach 2,6 Prozent im Mai, wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte.

  • Meere so warm wie noch nie um diese Jahreszeit

    Zum Sommerbeginn sind die Weltmeere an der Oberfläche noch nie so warm gewesen wie in diesem Jahr. Am Stichtag 21. Juni lagen zwei verschiedene Messungen des EU-Klimaprogramms Copernicus mit 20,86 sowie 21,0 Grad über den bisherigen Höchstwerten für dieses Datum aus den Jahren 2023 und 2024.

  • Bahn muss Fernverkehrs-Trassen stärker für Konkurrenz öffnen

    Die Deutsche Bahn muss Wettbewerbern im Fernverkehr künftig mindestens ein Viertel der Kapazitäten auf hochbelasteten Strecken überlassen. Das geht aus einem Beschluss der Bundesnetzagentur hervor. Damit entspricht die Behörde einer zentralen Forderung des italienischen Zugunternehmens Italo, das für 2028 den Markteintritt in Deutschland plant.

  • Venezuela: Zahl der Toten bei Erdbeben steigt auf über 1.900

    Nach den Erdbeben in Venezuela ist die Zahl der Toten auf mindestens 1.943 gestiegen. Das teilte der Präsident der Nationalversammlung Jorge Rodríguez mit. Verletzt wurden demnach mehr als 10.500 Menschen.