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  • Prognosen: Grüne knapp vor CDU in Baden-Württemberg

    Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg liefern sich Grüne und CDU ein enges Rennen um Platz eins. Nach den Prognosen von ARD und ZDF liegen die Grünen mit Spitzenkandidat Cem Özdemir knapp vor der CDU mit Landeschef Manuel Hagel.

  • Vorläufiges Endergebnis: Grüne vor CDU in Baden-Württemberg

    Die Grünen haben die Landtagswahl in Baden-Württemberg in einem knappen Rennen vor der CDU gewonnen. Die AfD ist mit deutlichen Zuwächsen drittstärkste Kraft, die SPD schafft es knapp in den Landtag, wie auf der Internetseite des Statistischen Landesamts ersichtlich war. FDP und Linke haben es nicht über die Fünf-Prozent-Hürde geschafft.

  • Mehr Patente – Industrie verstärkt Forschung und Entwicklung

    Deutschlands Industrie reagiert mit verstärkter Forschung und Entwicklung auf die technologische Konkurrenz aus China und anderen Nationen. Die Unternehmen haben im vergangenen Jahr deutlich mehr Neuentwicklungen beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) angemeldet als 2024. Das teilte die Münchner Bundesbehörde mit. Insgesamt stieg die Zahl der Patentanmeldungen um 4,7 Prozent auf 62.050. 

    Der Großteil – 42.349 Anmeldungen – stammte nach wie vor von heimischen Unternehmen, ein Plus von 5,6 Prozent. «In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es ein gutes Zeichen, dass der Schutz von Innovationen gerade für Unternehmen aus Deutschland weiter hohe Priorität hat», erklärte DPMA-Präsidentin Eva Schewior. Ausländische Firmen reichten 19.701 Patentanmeldungen ein, das war ein niedrigerer Anstieg von 2,8 Prozent. 

    Bosch auf Platz eins

    Die zehn Unternehmen mit den meisten Anmeldungen waren sämtlich Autohersteller und -zulieferer, darunter acht deutsche Firmen. An erster Stelle lag Bosch, gefolgt von Mercedes-Benz, BMW, Audi, VW, Porsche und Schaeffler. Auf den Plätzen acht und neun lagen die US-Konzerne General Motors und Ford, auf dem zehnten Platz dann mit dem Zulieferer ZF wieder ein deutsches Unternehmen. 

    Zahlenmäßig stärkster Technologiesektor war der Maschinenbau mit 24.338 in- und ausländischen Anmeldungen (+2,2 Prozent), gefolgt von der Elektrotechnik mit 19.436 (+ 9,1 Prozent). 

    Die alljährliche Bilanz des Patent- und Markenamts ist ein Indikator der Entwicklungstätigkeit der deutschen Industrie. Ein vollständiges Bild liefern die Zahlen nicht, da Siemens und manche anderen deutschen Unternehmen ihre Neuentwicklungen bevorzugt beim ebenfalls in München sitzenden Europäischen Patentamt einreichen. 

    Welle der Markenanmeldungen aus China

    Dass die deutsche Industrie nicht zuletzt wegen des wirtschaftlichen Aufstiegs Chinas mit einer grundlegend veränderten Situation zu kämpfen hat, lässt sich am deutlichsten in einem anderen Bereich der Statistik ablesen: den Markenanmeldungen. Deren Zahl schoss um knapp 20 Prozent auf 96.328 nach oben. 

    Ein Hauptgrund war, dass chinesische Unternehmen die Zahl ihrer Markenanmeldungen im Vergleich zu 2024 fast verdreifachten: von 3.385 auf 10.027. Der Hintergrund: Viele chinesische Firmen haben in den vergangenen Jahren Überkapazitäten aufgebaut und sind dringend auf Exporte angewiesen, um ihre Produktion abzusetzen. Da die US-Regierung unter Präsident Donald Trump chinesische Importe begrenzen will, drängen Unternehmen aus der Volksrepublik verstärkt nach Europa. So haben chinesische Firmen auf Kundensuche auch ihre Präsenz auf europäischen Industriemessen stark erhöht.

    Patente sind profitabel für den Staat

    Für den Staat ist die Arbeit des Patentamts gewinnbringend: Die Behörde erwirtschaftete mit ihren Gebühren 2025 einen Überschuss von 232,6 Millionen Euro, 1,8 Prozent mehr als im Vorjahr.

  • Bayerns Exportstärke schwindet im wichtigsten Industriezweig

    Bayerns wichtigste Wirtschaftsbranche verliert auf dem Weltmarkt an Boden: Im vergangenen Jahr sind die Exporte der Metall- und Elektroindustrie um 0,3 Prozent auf einen Wert von 148,7 Milliarden Euro gesunken. Das war der zweite Rückgang in Folge, wie die beiden Arbeitgeberverbände bayme und vbm mitteilten. 

    Zur Metall- und Elektroindustrie gehören unter anderem die Autohersteller und deren Zulieferer sowie der Maschinenbau. Grundlage der Auswertung waren die Daten des Statistischen Bundesamts.

    USA und China gleichermaßen unfreundliches Pflaster 

    Die bayerischen Exporte insgesamt waren 2025 leicht gestiegen. Die Metall- und Elektrobranche ist der größte Industriezweig im Freistaat und beschäftigt derzeit noch etwa 830.000 Menschen. 

    Regelrechte Einbrüche gab es bei den Ausfuhren in die zwei größten Wirtschaftsnationen USA und China: Die Exporte in die USA gingen um 13,6 Prozent zurück, in China belief sich das Minus auf 10,4 Prozent. Im US-Geschäft waren die Zollerhöhungen der US-Regierung ein Negativfaktor, in China die von der Pekinger Führung vorgegebene Linie, Importe durch heimische Produktion zu ersetzen. 

    «Die massive Konkurrenz vor Ort in Kombination mit wettbewerbsverzerrenden Maßnahmen und Protektionismus schwächen unsere Firmen im globalen Wettbewerb», sagte Bertram Brossardt, der Hauptgeschäftsführer der beiden Verbände. Dass die weltweiten M+E-Exporte aus Bayern im Saldo dennoch nur leicht sanken, liegt daran, dass die Unternehmen ihre Vertriebsleute verstärkt auf Kundensuche in anderen Ländern schickten, vor allem in Europa. 

    Flugzeuge haben Konjunktur

    Die Exporte der Autoindustrie und -zulieferer als größter Sparte gingen um drei bis fünf Prozent auf 52,5 Milliarden Euro zurück, die Maschinenausfuhren um rund drei Prozent auf 39,5 Milliarden. Steil nach oben ging es dagegen mit einem Plus von 41 Prozent bei Luftfahrzeugen und Flugzeugteilen, die aber in Summe mit 6,6 Milliarden Euro nur einen vergleichsweise kleinen Teil der bayerischen Ausfuhren ausmachen.

    «Es gibt zwar einzelne erfreuliche Entwicklungen», sagte Brossardt. «Aber bei unseren wichtigsten Exportgütern verlieren wir weiter an Boden.» Der Wirtschaftsverband vbw fordert einen «großen Wurf» der Bundesregierung, um die deutsche Wettbewerbsfähigkeit wieder zu verbessern.

  • Nach Wahldebakel kündigt FDP-Landeschef Rülke Rücktritt an

    Nach dem voraussichtlichen Scheitern der FDP an der Fünf-Prozent-Hürde bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg hat Landeschef Hans-Ulrich Rülke seinen Rücktritt vom Landesvorsitz angekündigt. Das erklärte der 64-Jährige in Stuttgart.

  • SPD: Stoch kündigt Rückzug als Landes- und Fraktionschef an

    Nach dem SPD-Verlust bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg hat Spitzenkandidat Andreas Stoch seinen Rückzug als Landes- und Fraktionschef angekündigt. Das sagte SPD Generalsekretär Sascha Binder der Deutschen Presse-Agentur.

  • Prognosen: Grüne knapp vor CDU in Baden-Württemberg

    Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg liefern sich Grüne und CDU ein enges Rennen um Platz eins. Nach den Prognosen von ARD und ZDF liegen die Grünen mit Spitzenkandidat Cem Özdemir knapp vor der CDU mit Landeschef Manuel Hagel.

  • Hochrechnungen: Grüne knapp vor CDU in Baden-Württemberg

    Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg liefern sich Grüne und CDU ein enges Rennen um Platz eins. Nach den ersten Hochrechnungen von ARD und ZDF liegen die Grünen mit Spitzenkandidat Cem Özdemir knapp vor der CDU mit Landeschef Manuel Hagel.

  • Hecking neuer Trainer beim VfL Wolfsburg

    Dieter Hecking soll den VfL Wolfsburg vor dem Abstieg aus der Fußball-Bundesliga bewahren. Der 61-Jährige tritt beim Tabellenvorletzten die Nachfolge von Daniel Bauer an, von dem sich der Club nach dem 1:2 gegen den Hamburger SV getrennt hatte.

  • Anlagenbauer Gea schraubt Ziele nach oben

    Trotz der Konjunkturflaute hat der Maschinen- und Anlagenbauer Gea bessere Geschäfte gemacht und schraubt seine Wachstumsziele nach oben. Wie das Dax-Unternehmen in Düsseldorf mitteilte, stieg der Umsatz im vergangenen Jahr um 1,4 Prozent auf 5,5 Milliarden und der Nettogewinn um 7,5 Prozent auf rund 0,4 Milliarden Euro. Dabei profitierte Gea von einer steigenden Nachfrage nach nachhaltigen Technologien – also Maschinen und Anlagen, die relativ wenig Energie und Wasser benötigen und die zu einem geringen Abfallaufkommen führen. 

    Volle Auftragsbücher

    Die Auftragsbücher des Unternehmens, das im vergangenen Jahr in den Leitindex Dax aufgenommen wurde, sind deutlich voller. Im vergangenen Jahr bekam Gea den größten Auftrag seiner Unternehmensgeschichte, in Algerien baut die Firma eine große Milchfarm. Gea stellt unter anderem Melkroboter her.

    «2025 war ein sehr erfolgreiches Jahr für Gea», sagte Konzernchef Stefan Klebert. «Wir haben unseren Auftragseingang in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten gegen den Trend deutlich gesteigert, haben wesentliche Klimaziele vorzeitig erreicht und sind noch profitabler geworden.» Mit Blick auf den Iran-Krieg und dessen Folgen sehe er keine Risiken für Gea. Vielmehr will der Manager das Wachstum weiter ausbauen. So peilt das Management im laufenden Jahr ein Umsatzplus von 5,0 bis 7,0 Prozent an.

    Belegschaft leicht gewachsen

    Die Gesamtbelegschaft lag zum Jahreswechsel weltweit bei rund 19.500 Vollzeitstellen, das waren etwa 400 mehr als ein Jahr zuvor. Einige Tausend davon sind in Nordrhein-Westfalen angesiedelt. In Oelde im Münsterland stellt Gea Zentrifugen her, die etwa in der Bierproduktion eingesetzt werden. In Bönen werden Agrartechnik-Anlagen und in Hürth bei Köln Gefriertrockner gefertigt. Die Verwaltungszentrale ist in Düsseldorf.