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  • Haftbefehl erlassen nach tödlichen Schüssen in Stade

    Nach den tödlichen Schüssen auf sechs Menschen in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade hat das Amtsgericht Haftbefehl gegen den 45 Jahre alten Tatverdächtigen erlassen. Die Staatsanwaltschaft bewertet die Taten aufgrund des Vorliegens von Mordmerkmalen, insbesondere Heimtücke und niederen Beweggründen, als sechsfachen Mord, hieß es in einer Mitteilung.

  • Zahl der Arbeitslosen sinkt im Juni leicht

    Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Juni im Vergleich zum Mai um 15.000 auf 2,936 Millionen gesunken. Die Arbeitslosenquote sank im gleichen Zeitraum um 0,1 Punkte auf 6,2 Prozent, teilte die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mit. Im Vergleich zum Juni 2025 stieg die Zahl der Arbeitslosen um 22.000.

  • Wadephul auf politischer Partnersuche in Brasilien

    Außenminister Johann Wadephul setzt seine Südamerikareise an diesem Donnerstag in Brasilien fort. In der Wirtschaftsmetropole Sao Paulo will der CDU-Politiker an einer Konferenz der deutschen Auslandshandelskammer zu den Chancen des Freihandelsabkommens zwischen der EU und Mercosur-Ländern teilnehmen. Am Goethe-Institut ist vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels in Deutschland auch ein Treffen mit Sprachschülerinnen und Sprachschülern geplant. Wadephul will außerdem das Volkswagenwerk in Sao Bernardo besichtigen. Am Abend will der Minister in die Hauptstadt Brasilia weiterreisen.

    Brasilien gehört zusammen mit Argentinien, Paraguay und Uruguay zu den Mercosur-Staaten, die seit Anfang Mai mit der EU eine große neue Freihandelszone bilden. Mercosur bedeutet «Gemeinsamer Markt des Südens». Das Abkommen soll den Austausch von Waren und Dienstleistungen durch den schrittweisen Abbau von Handelsbarrieren und Zöllen ankurbeln. In Deutschland werden große Chancen für die Autoindustrie, den Maschinenbau und die Pharmabranche gesehen. 

    Für Deutschland ist Brasilien Top-Handelspartner in Südamerika – und gilt als einer der weltweit wichtigsten Standorte für deutsche Unternehmen. Das Land hat riesige Rohstoffvorräte und gilt als Exporteur mineralischer Rohstoffe auch für die deutsche Industrie als unersetzlich. Zudem gibt es große Vorkommen von kritischen Metallen und Mineralien, die für die Entwicklung von Zukunftstechnologien wie in den Bereichen erneuerbare Energien und Elektromobilität wichtig sind. Deutschland will sich in diesem Bereich von China unabhängiger machen.

  • Urteil: US-Staatsbürgerschaft bei Geburt in den USA

    Im Streit um das US-Geburtsrecht hat Präsident Donald Trump vor dem obersten US-Gericht in einem wegweisenden Urteil eine Niederlage kassiert. Kinder, die in den Vereinigten Staaten zur Welt kommen, erlangen weiterhin automatisch die US-Staatsbürgerschaft, wie der Supreme Court entschied.

  • Bahn muss Fernverkehrs-Trassen stärker für Konkurrenz öffnen

    Die Deutsche Bahn muss Wettbewerbern im Fernverkehr künftig mindestens ein Viertel der Kapazitäten auf hochbelasteten Strecken überlassen. Das geht aus einem Beschluss der Bundesnetzagentur hervor. Damit entspricht die Behörde einer zentralen Forderung des italienischen Zugunternehmens Italo, das für 2028 den Markteintritt in Deutschland plant.

  • Zahl der Arbeitslosen sinkt im Juni leicht

    Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Juni im Vergleich zum Juli um 15.000 auf 2,936 Millionen gesunken. Die Arbeitslosenquote sank im gleichen Zeitraum um 0,1 Punkte auf 6,2 Prozent, teilte die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mit. Im Vergleich zum Juni 2025 stieg die Zahl der Arbeitslosen um 22.000.

  • Inflationsrate sinkt im Juni auf 2,3 Prozent

    Die Inflation in Deutschland hat an Tempo verloren. Im Juni lagen die Verbraucherpreise um 2,3 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats – nach 2,6 Prozent im Mai, wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte.

  • DFB-Entscheidung über Nagelsmann-Zukunft erst nach Rückkehr

    Der Deutsche Fußball-Bund hat am Tag nach dem WM-Ausscheiden der Fußball-Nationalmannschaft noch keine Entscheidung über die Zukunft von Julian Nagelsmann als Bundestrainer verkündet. DFB-Präsident Bernd Neuendorf kündigte in einer Mitteilung eine Aufarbeitung in den kommenden Tagen an, man könne nicht zur Tagesordnung übergehen.

  • Zahl der Arbeitslosen sinkt im Juni leicht

    Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Juni im Vergleich zum Mai um 15.000 auf 2,936 Millionen gesunken. Die Arbeitslosenquote sank im gleichen Zeitraum um 0,1 Punkte auf 6,2 Prozent, teilte die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mit. Im Vergleich zum Juni 2025 stieg die Zahl der Arbeitslosen um 22.000.

  • Unternehmer räumen illegale Geschäfte mit Russland ein

    Im Prozess um illegalen Handel mit Russland haben zwei Unternehmer aus dem Münsterland vor dem Landgericht Münster ein umfangreiches Geständnis abgelegt. Über ihr Unternehmen, eine Firma für Anlagenbau und Industrieanlagen, sollen die beiden Brüder aus Oelde 2023 und 2024 Maschinenbauteile nach Russland geliefert haben – auch als die EU ihre Wirtschaftssanktionen wegen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine noch einmal verschärft hatte. 

    Verstoß gegen das Außenwirtschaftsgesetz in 65 Fällen lautet der Vorwurf der Staatsanwaltschaft. Laut Anklage gab es 65 Lieferungen im Wert von mehr als 830.000 Euro. 

    Geständnis soll Verfahren verkürzen 

    Mehr als einen Monat nach Prozessauftakt haben die beiden deutsch-russischen Brüder im Alter von 34 und 39 Jahren alle Karten auf den Tisch gelegt: Vorausgegangen waren Gespräche zwischen der Staatsanwaltschaft und den Anwälten. Um ein langes und enorm aufwendiges Wirtschaftsverfahren zu vermeiden, haben sich beide Seiten darauf verständigt, dass die Angeklagten maximal zu vier Jahren und acht Monaten Haft verurteilt werden. Das Geständnis ist eine Bedingung für diese Einigung. 

    «Es war Naivität, dass wir das gemacht haben», sagte der jüngere der beiden. Sie hätten wissen müssen, dass auf den Verstoß gegen die Sanktionen hohe Strafen stehen. 

    «Wir wussten, worauf wir uns einlassen» 

    Den Anstoß für den illegalen Handel habe der Vater der beiden Angeklagten gegeben. Gegen ihn läuft ebenfalls ein Verfahren. Das Unternehmen müsse weiterarbeiten, habe er gesagt und massiven Druck auf seine Söhne ausgeübt. Es habe kaum noch Freizeit, dafür aber viel Streit gegeben. Der Vater habe sich häufig in seiner russischen Heimat aufgehalten, die Söhne organisierten die Warenverschickungen von Deutschland aus. «Wir wussten, worauf wir uns einlassen», räumte der 34-Jährige ein. 

    Die Bestellungen seien aus Russland gekommen, gesendet wurden die Maschinenbauteile offenbar an Briefkastenfirmen in Kirgisistan und später in der Türkei und von dort weitergeleitet. Wann in dem Verfahren nun mit einem Urteil zu rechnen ist, blieb zunächst offen.