Das russische Militär hat dem Kreml zufolge die seit etwa einem Jahr umkämpfte ukrainische Bergarbeiterstadt Pokrowsk im Gebiet Donezk vollständig eingenommen. Dem russischen Präsidenten Wladimir Putin sei die Eroberung von Pokrowsk gemeldet worden, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow russischen Journalisten. Aus Kiew gab es zunächst keine Bestätigung.
Blog
-
Vorreiter für smarte Gebäudereinigung: Stadtforum Dresden setzt auf Robotiklösung von Nexaro (FOTO)
Mit dem Stadtforum Dresden ist in der sächsischen Landeshauptstadt nicht nur ein neues Verwaltungsgebäude entstanden, sondern ein zukunftsweisendes Modell für digitale Gebäudebewirtschaftung. Die Kommunalen Immobilien Dresden (KID) setzen künftig auf eine intelligente Reinigungslösung des Wuppertaler Technologieunternehmens Nexaro und treiben damit die Digitalisierung im Gebäudemanagement weiter voran. Seit der Eröffnung übernehmen 25 autonome Saugroboter vom Typ Nexaro NR 1500 jede Nacht die vollautomatisierte Teppichreinigung über fünf Etagen hinweg. Die Implementierung wurde durch die Dr. Butze GmbH, Fachhändler für professionelle Reinigungs- und Hygienesysteme, begleitet.
Automatisierte Reinigung als Teil der Gebäudeplanung
Im Stadtforum Dresden wurde der Einsatz autonomer Reinigungsroboter bereits in der Bauplanung berücksichtigt. Stromanschlüsse, Ladepositionen und Reinigungsrouten wurden gezielt auf die Anforderungen der Nexaro Technologie abgestimmt. Das ermöglicht eine nahtlose Integration in die täglichen Abläufe – ohne nachträglichen Aufwand im laufenden Betrieb.
„Die Roboter laufen nachts, wenn niemand im Haus ist und am Morgen finden alle Mitarbeitenden ein sauberes Gebäude vor“, sagt Julius Butze, Vertriebsassistent bei der Dr. Butze GmbH, die das Projekt begleitet hat.
Die automatisierte Lösung folgt dem Cobotic-Ansatz von Nexaro: Während die Roboter in der Nacht die Grundreinigung übernehmen, konzentriert sich das Reinigungspersonal morgens auf die Abschlussarbeiten. Diese gezielte Aufgabenverteilung führt zu messbaren Effizienzgewinnen und einer deutlichen Entlastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Durch die frühzeitige Integration des Cobotic-Ansatzes konnte im Stadtforum Dresden bereits während der Bauphase ein effizienterer Reinigungsprozess etabliert werden, der Reinigungskräfte gezielt entlastet, ihre Arbeit aufwertet und gleichzeitig eine konstant hohe Reinigungsqualität sicherstellt.
Leistungsfähig im Alltag – abgestimmt auf den Einsatz im Stadtforum
Der Nexaro NR 1500 ist auf den Dauerbetrieb in professionellen Umgebungen ausgelegt. Im Stadtforum Dresden reinigen 25 Geräte täglich eine Fläche von rund 5.000 Quadratmetern. Mit einer Akkulaufzeit von bis zu 250 Minuten, einem 1,4-Liter-Schmutzbehälter und einem abwaschbaren HEPA-Filter gewährleistet das System eine gründliche Reinigung bei gleichzeitig verbessertem Raumklima – ein Pluspunkt insbesondere in publikumsintensiven Verwaltungsgebäuden.
Gesteuert wird die gesamte Flotte über das cloudbasierte Nexaro HUB. Die Plattform ermöglicht eine zentrale Verwaltung, Planung und Überwachung aller eingesetzten Roboter. Das gilt auch bei komplexen Gebäudestrukturen oder mehreren Einsatzebenen.
Datenschutzkonforme Technologie – sensorgestützt statt kameraüberwacht
Der Schutz personenbezogener Daten spielt insbesondere im öffentlichen Raum eine zentrale Rolle. Die im Stadtforum Dresden eingesetzten Nexaro NR 1500 wurden mit Blick auf genau diese Anforderungen ausgewählt: Sie arbeiten vollständig ohne Kameras und erfassen keine personenbezogenen Daten. Statt bildbasierter Systeme nutzt die Technologie eine Kombination aus hochentwickelter Sensorik und KI-gestützter Kartierung, um sich sicher und effizient im Raum zu orientieren.
Damit erfüllt die Lösung die Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und eignet sich insbesondere für den Einsatz in publikumsintensiven, sensiblen Bereichen wie Verwaltungsgebäuden, Bildungseinrichtungen oder Gesundheitseinrichtungen. Der kamerafreie Ansatz sorgt nicht nur für rechtliche Sicherheit, sondern auch für Akzeptanz und Vertrauen im täglichen Betrieb, bei Reinigungspersonal, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Besucherinnen und Besuchern gleichermaßen.
Zertifizierte Sicherheit für den kommunalen Einsatz
Im öffentlichen Sektor ist rechtliche Sicherheit ein zentraler Faktor für den Einsatz technischer Systeme. Die eingesetzten Nexaro Roboter wurden durch TÜV SÜD geprüft und erfüllen die Anforderungen der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG sowie der internationalen Norm IEC 63327 für gewerbliche Reinigungsroboter. Zusätzlich tragen sie das GS-Zeichen gemäß Produktsicherheitsgesetz (ProdSG). Damit ist der Einsatz nicht nur rechtssicher, sondern entspricht auch den hohen Standards für den Betrieb in öffentlich zugänglichen Bereichen.
Modell für den digitalen Wandel in der kommunalen Reinigung
Mit dem Stadtforum Dresden ist ein Beispiel gelungen, wie moderne Reinigungstechnologie sinnvoll in die öffentliche Gebäudebewirtschaftung integriert werden kann. Die Kombination aus vorausschauender Planung, automatisierter Reinigungslösung und nachweislich rechtssicherem Betrieb zeigt, wie auch unter kommunalen Rahmenbedingungen Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Entlastung des Personals realisierbar sind.
Als voll ausgestatteter Neubau mit digitaler Infrastruktur gilt das Stadtforum schon heute als Modellprojekt für den smarten Gebäudebetrieb und macht deutlich, welches Potenzial in der systematischen Integration von Robotik liegt.
Über Dr. Butze Dresden
Die Dr. Butze GmbH mit Sitz in Dresden ist seit über 35 Jahren als Fachgroßhändler für professionelle Reinigungs- und Hygienesysteme in Sachsen etabliert. Das inhabergeführte Unternehmen steht für hohe Beratungskompetenz, individuelle Kundenlösungen und langjährige Partnerschaften in der professionellen Gebäudereinigung. Als zuverlässiger Handelspartner beliefert die Dr. Butze GmbH gewerbliche und kommunale Kunden mit einem umfassenden Sortiment an Maschinen, Reinigungschemie, Hygienepapieren und Zubehör – ergänzt durch umfassende Serviceleistungen wie Anwenderschulungen, Reparaturservice und digitale Bestelllösungen. Mit ihrer Kombination aus Praxisnähe, technischem Know-how und zukunftsorientierten Lösungen gehört die Dr. Butze GmbH zu den führenden Anbietern der Branche in der Region.
Über Nexaro
Nexaro ist ein international agierendes Start-Up aus Wuppertal und Teil der Vorwerk Gruppe, die seit 1883 ein Garant für höchste Qualität ist – und heute eine global aktive Gruppe mit 3,2 Mrd. EUR Umsatz sowie sowie sowie 9.307 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in mehr als 60 Ländern (Stand: Geschäftsbericht 2024). Als eigenständiges Unternehmen innerhalb der Vorwerk Gruppe profitiert Nexaro einerseits vom wechselseitigen Wissens- und Technologietransfer und verfügt andererseits über die notwendigen Freiheiten, um das Geschäftsmodell zu entwickeln und mit dem innovativen Nexaro Cobotic-Ansatz zu einem Impulsgeber der Reinigungsbranche zu werden. Nexaro hat in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von langfristigen Partnerschaften auf internationaler Ebene abgeschlossen – so ist das Wuppertaler Technologie-Unternehmen inzwischen in mehr als zehn europäischen Ländern vertreten. Intensive Forschungs- und Entwicklungsarbeit sowie die Zusammenarbeit mit führenden Unternehmen der Branche haben die Entwicklung der autonomen Saugroboter Nexaro NR 1500 und Nexaro NR 1700 und der zugehörigen Softwarelösung Nexaro HUB ermöglicht. Neben dem Fokus auf höchste Qualität liegt ein weiterer Schwerpunkt bei Nexaro auf den Themen Produkt- und Datensicherheit sowie Cyber Security.
Pressekontakt: Nexaro GmbH André Hartmann Head of Marketing Tel.: +49 202 564 4831 E-Mail: press@nexaro.com
Weiteres Material: www.presseportal.de Quelle: Nexaro GmbH
-
EU einig über Komplettverzicht auf Gas aus Russland
Die EU will bis spätestens Ende 2027 vollkommen unabhängig von Erdgas aus Russland sein und jegliche Importe stoppen. Das sieht eine in Brüssel erzielte Einigung zwischen Vertretern der Regierungen der Mitgliedstaaten und des Europaparlaments vor.
-
Merz erwartet Renten-Abstimmung am Freitag
Bundeskanzler Friedrich Merz erwartet an diesem Freitag die entscheidende Bundestagsabstimmung über die geplante Rentenreform. Das sagte der CDU-Chef am Rande von deutsch-polnischen Regierungskonsultationen in Berlin.
-
Sandro Wagner nicht länger Trainer beim FC Augsburg
Der FC Augsburg und Trainer Sandro Wagner haben sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in beiderseitigem Einvernehmen getrennt. Die Zusammenarbeit zwischen dem kriselnden Fußball-Bundesligisten und dem 38-Jährigen endet damit nach nur wenigen Monaten. Zuerst hatte die «Bild» berichtet.
-
Union stimmt für Rentenpaket – aber einige Gegenstimmen
Die Unionsfraktion hat sich mit großer Mehrheit bei einigen Gegenstimmen für die Zustimmung zum umstrittenen Rentenpaket im Bundestag ausgesprochen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur von Teilnehmern der Fraktionssitzung. Die genaue Zahl der Nein-Stimmen und Enthaltungen bei der Test-Abstimmung blieb zunächst unklar.
-
DFB-Frauen verpassen Nations-League-Triumph
Die deutschen Fußballerinnen haben den Gesamtsieg in der Nations League verpasst. Nach dem 0:0 im Final-Hinspiel unterlag das Team von Bundestrainer Christian Wück Weltmeister Spanien im Rückspiel in Madrid mit 0:3 (0:0).
-
Junge Gruppe: Weiter Nein zum Rentenpaket – Abstimmung offen
Die Gruppe von 18 jungen Unionsabgeordneten hält das Rentenpaket der Bundesregierung weiter für «nicht zustimmungsfähig». Bei dieser Position bleibe es, schreibt die Junge Gruppe in einer Erklärung. Jedes Mitglied werde aber selbst entscheiden, wie es im Bundestag abstimmt.
-
RTL: Gottschalk wird in Samstagabendshow auftreten
Fernsehmoderator Thomas Gottschalk wird trotz seiner Krebserkrankung in einer Liveshow auftreten. «Die Show „Denn sie wissen nicht, was passiert“ wird wie geplant am kommenden Samstag, dem 6. Dezember, stattfinden», sagte ein RTL-Sprecher. «Auf ausdrücklichen Wunsch von Thomas Gottschalk wird er gemeinsam mit Barbara Schöneberger und Günther Jauch noch einmal Seite an Seite mit dem Publikum einen unterhaltsamen Abschiedsabend von der großen Showbühne feiern.»
-
VW-Werk Baunatal kämpft um Jobs für 380 Befristete
Das VW-Werk Kassel-Baunatal sieht sich trotz schwieriger Rahmenbedingungen in der Automobilindustrie gut aufgestellt. Betriebsratschef Carsten Büchling sprach nach einer Betriebsversammlung von einer stabilen Auslastung und Beschäftigungssituation. «Wir sind ein gutes Stück vorangekommen in 2025», sagte auch Werkleiter Jörg Fenstermann.
Ein zentrales Thema bleibe allerdings die ungewisse Zukunft von rund 380, bis Jahresende befristet angestellten Stammbeschäftigten, betonte Büchling. «Die meisten von den Kolleginnen und Kollegen arbeiten seit fast sechs Jahren hier», sagte der 1. Bevollmächtigte der IG Metall Nordhessen, Oliver Dietzel.
Hoffen auf baldige Lösung
Büchling äußerte die Hoffnung, dass es zumindest für einen Teil der Betroffenen eine Lösung geben werde. «Aus unserer Sicht ist die Auslastung so gut, dass man tatsächlich über eine Entfristung von Beschäftigten reden muss. Wir führen seit einigen Tagen sehr intensive Gespräche dazu», sagte er.
Er hätte dazu der Belegschaft sehr gerne eine Gesamtlösung auf der Betriebsratsversammlung präsentiert, sagte Büchling. Das sei aber leider nicht möglich gewesen aufgrund der nicht zu Ende geführten Gespräche. «Wir sind aber zuversichtlich, dass wir in den nächsten Tagen eine Teillösung für eine große Anzahl von befristet Beschäftigten hinbekommen.»
Mit etwa 15.000 Mitarbeitern ist das VW-Werk Kassel-Baunatal im Landkreis Kassel das weltgrößte Komponentenwerk des Volkswagen-Konzerns. Dort werden weite Teile des elektrischen Antriebsstrangs hergestellt. Volkswagen investiert 800 Millionen in die Fertigung des Werkes. So soll etwa der Antriebsstrang für die Volkswagen-Zukunftsplattform Scalable Systems Platform (SSP) an dem nordhessischen Standort gebaut werden.
Auf der SSP sollen künftig alle neuen E-Modelle des Konzerns laufen. Durch die getroffene Vereinbarung werden früheren Angaben des Betriebsrats zufolge etwa 3.500 Arbeitsplätze in ferner Zukunft abgesichert.
Beschäftigungssicherung nach rund 30 Jahren aufgekündigt
Volkswagen hatte im September 2024 die seit 1994 geltende Beschäftigungssicherung aufgekündigt, es drohten Werksschließungen. Im Dezember 2024 einigten sich der VW-Konzern und die IG Metall auf ein Sanierungsprogramm für die Kernmarke VW.
Bis 2030 soll fast ein Viertel der 130.000 Arbeitsplätze in Deutschland wegfallen. Betriebsbedingte Kündigungen wurden dabei ausgeschlossen, der Abbau soll vor allem über Vorruhestand und Abfindungen erfolgen. Der Konzern hat dafür die Altersteilzeit noch einmal ausgeweitet und bietet daneben Abfindungen für Jüngere an, die freiwillig ausscheiden.