Beim iPhone-Konzern Apple gibt es einen Wechsel an der Spitze. Hardware-Chef John Ternus löst Tim Cook ab, der die Führung des Verwaltungsrates übernimmt, wie Apple mitteilte.
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Bundesregierung halbiert Konjunkturprognose
Die Bundesregierung halbiert wegen der Folgen des Iran-Kriegs ihre Konjunkturprognose. Sie erwartet für dieses Jahr nur noch ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,5 Prozent – im Januar hatte sie noch mit einem Plus von 1,0 Prozent gerechnet.
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EU: Orban gibt Blockade von Ukraine-Hilfe und Sanktionen auf
Ungarn hat seine monatelange Blockade des geplanten milliardenschweren EU-Unterstützungspakets für die Ukraine aufgegeben. Die Regierung des scheidenden Ministerpräsidenten Viktor Orban trug in Brüssel eine Entscheidung mit, die ein Darlehen in Höhe von bis zu 90 Milliarden Euro ermöglichen soll, wie mehrere Diplomaten der Deutschen Presse-Agentur sagten. Zudem konnte auch ein neues Paket mit Russland-Sanktionen auf den Weg gebracht werden – die formellen Beschlüsse müssen in einem schriftlichen Verfahren gefasst werden, das an diesem Donnerstag abgeschlossen sein soll.
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Auma Obama warnt vor zu schnellem KI-Einsatz
Die kenianische Germanistin und Soziologin Auma Obama warnt vor einem zu schnellen Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). «Ich sage, dass es zu schnell geht, weil letztendlich viele Leute nicht mal verstehen, was diese Technologie ist», sagte sie auf der Hannover Messe. Viele Menschen kämen bei der Entwicklung kaum hinterher.
Die Halbschwester des früheren US-Präsidenten Barack Obama rief dazu auf, den Einsatz von KI stärker zu hinterfragen. «Was ist für uns gut? Ist es gut, innovativ zu sein? Aber nützt es uns was? Und was kommt am Ende dabei raus?» Sie sei nicht grundsätzlich dagegen, betonte Obama, doch Entwicklung und Einsatz sollten mit Bedacht erfolgen.
Barack Obama meldet sich aus der Ferne
Zugleich verwies sie auf globale Zusammenhänge. Ein Teil der Arbeit hinter digitalen Anwendungen, etwa das Filtern von Inhalten, werde von Menschen im Globalen Süden geleistet. Diese Perspektive werde in der Debatte oft ausgeblendet. Dabei sei nicht nur Regulierung wichtig, sondern auch persönliche Verantwortung. Es sei kein «Open Playfield», also kein offenes Spielfeld, sagte Obama. «Man ist nicht irgendwo im Wilden und kann machen, was man will.»
Auch der frühere US-Präsident Barack Obama meldete sich per vorab aufgezeichneter Videobotschaft zu Wort. Zehn Jahre nach seinem Besuch auf der Hannover Messe mit der damaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel betonte er die großen Chancen von KI etwa für Medizin und Industrie. Zugleich verwies er auf Risiken, etwa für Arbeitsplätze und die Sicherheit. Wichtig sei, dass der entstehende Wohlstand möglichst vielen zugutekomme.
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Maschmeyer: Jedes Unternehmen muss ein KI-Unternehmen sein
Der Finanzunternehmer Carsten Maschmeyer (66) wirbt für einen deutlich stärkeren Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Industrie. Jedes Unternehmen müsse ein KI-Unternehmen sein, sagte er auf der Hannover Messe. Das gelte für Maschinenbauer, Hidden Champions, Marktführer, Zulieferer und erst recht für Start-ups.
Deutschland habe dafür gute Voraussetzungen, sagte Maschmeyer. Das Land verfüge über eine starke industrielle Basis und über gewachsene Ingenieurkompetenz – «auch wenn die Regierung und die Bürokratie versuchen, das abzuschaffen». Die Maschinen der Unternehmen generierten täglich riesige Datenmengen. Dieser Datenschatz müsse gehoben werden und sei die Chance, «dass aus einer KI-Revolution weltweit eine Evolution made in Germany entsteht».
Maschmeyer, der Dichter
Kurz versuchte sich der aus der Fernsehsendung «Die Höhle der Löwen» bekannte Unternehmer als Dichter: «Reimt sich auch: Industrie mit KI.» In der industriellen Anwendung sei Deutschland besser als viele denken, sagte er. Bei Investitionen sieht er jedoch Vorteile in den USA: Hätte er die Wahl zwischen einem europäischen und einem US-Start-up mit ähnlichem Geschäftsmodell, würde er sich für ein Unternehmen in den USA entscheiden. Als Gründe nannte er strengere Datenschutzregeln und die europäische KI-Verordnung.
Von großen Industrietankern und Schnellbooten
Zugleich plädierte Maschmeyer für eine engere Zusammenarbeit etablierter Industriekonzerne mit jungen Firmen. «Große Industrietanker sind oft zu schwerfällig unterwegs. Und genau hier bietet es sich an, diese kleinen Schnellboote dazuzunehmen.» Diese dürften dann aber nicht in bestehende Strukturen gepresst werden. «Das ist genauso langsam wie der Laden vorher.»
In Start-ups müssten andere Arbeitsweisen möglich sein, sagte Maschmeyer. Mitarbeitende sollten sich etwa «verrückter anziehen» und auch später mit der Arbeit beginnen dürfen. «Die programmieren ja lieber nachts.» Etablierte Unternehmen könnten davon auf mehreren Wegen profitieren – als Kunden, als Investoren und durch gemeinsame Innovationsprozesse. Gerade in Deutschland gebe es «ganz tolle KI-Start-ups», die bestehende Strukturen optimieren könnten.
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Maschmeyer: Jedes Unternehmen muss ein KI-Unternehmen sein
Der Finanzunternehmer Carsten Maschmeyer (66) wirbt für einen deutlich stärkeren Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Industrie. Jedes Unternehmen müsse ein KI-Unternehmen sein, sagte er auf der Hannover Messe. Das gelte für Maschinenbauer, Hidden Champions, Marktführer, Zulieferer und erst recht für Start-ups.
Deutschland habe dafür gute Voraussetzungen, sagte Maschmeyer. Das Land verfüge über eine starke industrielle Basis und über gewachsene Ingenieurkompetenz – «auch wenn die Regierung und die Bürokratie versuchen, das abzuschaffen». Die Maschinen der Unternehmen generierten täglich riesige Datenmengen. Dieser Datenschatz müsse gehoben werden und sei die Chance, «dass aus einer KI-Revolution weltweit eine Evolution made in Germany entsteht».
Maschmeyer, der Dichter
Kurz versuchte sich der aus der Fernsehsendung «Die Höhle der Löwen» bekannte Unternehmer als Dichter: «Reimt sich auch: Industrie mit KI.» In der industriellen Anwendung sei Deutschland besser als viele denken, sagte er. Bei Investitionen sieht er jedoch Vorteile in den USA: Hätte er die Wahl zwischen einem europäischen und einem US-Start-up mit ähnlichem Geschäftsmodell, würde er sich für ein Unternehmen in den USA entscheiden. Als Gründe nannte er strengere Datenschutzregeln und die europäische KI-Verordnung.
Von großen Industrietankern und Schnellbooten
Zugleich plädierte Maschmeyer für eine engere Zusammenarbeit etablierter Industriekonzerne mit jungen Firmen. «Große Industrietanker sind oft zu schwerfällig unterwegs. Und genau hier bietet es sich an, diese kleinen Schnellboote dazuzunehmen.» Diese dürften dann aber nicht in bestehende Strukturen gepresst werden. «Das ist genauso langsam wie der Laden vorher.»
In Start-ups müssten andere Arbeitsweisen möglich sein, sagte Maschmeyer. Mitarbeitende sollten sich etwa «verrückter anziehen» und auch später mit der Arbeit beginnen dürfen. «Die programmieren ja lieber nachts.» Etablierte Unternehmen könnten davon auf mehreren Wegen profitieren – als Kunden, als Investoren und durch gemeinsame Innovationsprozesse. Gerade in Deutschland gebe es «ganz tolle KI-Start-ups», die bestehende Strukturen optimieren könnten.
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Hoffnungsträger für die Wirtschaft: Deutsche Industrie zeigt sich zur Hannover Messe selbstbewusst auf dem Weg ins KI-Zeitalter (FOTO)
Hannover (ots) –
- Fast drei Viertel (74 Prozent) der Tech-Entscheider*innen aus der Industrie bescheinigen dem eigenen Unternehmen, im rasanten KI-Rennen mitzuhalten, fast 10 Prozent bezeichnen sich als Vorreiter.
- Mehr als die Hälfte (53 Prozent) sieht sich auch bei intelligenten humanoiden Robotern an der Spitze (13 Prozent) oder „halten gut mit“ (40 Prozent).
- Persönlich sind Tech-Entscheider KI-Optimisten, fast die Hälfte (49 Prozent) meint, KI würde ihnen neue Chancen eröffnen, nur 7 Prozent haben Angst, durch KI ersetzt zu werden.
Deutschland braucht positive Nachrichten und die deutsche Industrie scheint genau diese zu haben, zumindest was die strategisch wichtige Technologie „Künstliche Intelligenz“ betrifft. Generative KI, KI-Agenten, Multi-Agentensysteme und bald physische KI – die Entwicklungen schreiten schnell voran, doch die Industrie hält mit. In einer von Microsoft zur Hannover Messe bei Techconsult beauftragten, repräsentativen Umfrage unter 1.000 Tech-Entscheider*innen gaben drei Viertel (74,5 Prozent) an, dass die deutsche Industrie stark genug aufgestellt ist, um die KI-Transformation zu schaffen.
Der Realitätscheck bestätigt diese Einschätzung: Fast 45 Prozent der Industrieunternehmen setzen KI-Agenten bereits in mindestens einem Geschäftsprozess ein, weitere 35 Prozent befinden sich in der Planungs- und Experimentierphase. Beliebte Einsatzbereiche sind der Kundendienst (36 Prozent), die IT (31 Prozent), die Produktion (29 Prozent), die Verwaltung (28 Prozent) sowie der Bereich Marketing und Kommunikation (26 Prozent).
Welche Faktoren die deutsche Industrie stark machen
Tech-Entscheider*innen aus deutschen Industrieunternehmen hinweg wissen: An der Weltspitze bleibt, wer KI-gestützt die Innovationen liefert, die die Welt gerne kauft. Danach gefragt, welche Faktoren ausschlaggebend für die Zukunftsfähigkeit der deutschen Industrie seien, haben sie eine klare Vorstellung:
- Eine große Innovationskraft (42 Prozent) und die Fähigkeit, wettbewerbsfähige Produkte zu entwickeln (27 Prozent) stehen weit oben auf der Liste der Kriterien.
- Der Einsatz der besten KI-Technologie (40 Prozent) sowie von eigenen KI-Anwendungen (23 Prozent) stehen bei den Erfolgsfaktoren ebenfalls weit oben.
- Tech-Entscheider*innen bestätigen: Auch auf eine hohe Geschwindigkeit (26 Prozent) und eine globale Skalierfähigkeit (17 Prozent) kommt es an.
Ebenfalls genannt wurden „Europäische Souveränität“ (14 Prozent), die eigenen Unternehmensdaten (14 Prozent), ein Management, das hinter KI steht (9 Prozent), eine KI-befähigte Belegschaft in der Breite (7 Prozent) und KI-Vorreiter*innen unter den Mitarbeitenden (9 Prozent).
Die nächste Welle: Physische KI
Auch was die nächste Welle der KI-Evolution, physische KI, betrifft, sehen sich Tech-Entscheider aus der Industrie gut aufgestellt: 13 Prozent sehen ihr Unternehmen hier als Vorreiter, 40 Prozent sind der Ansicht, sie würden gut mithalten. 36 Prozent befürchten, den Möglichkeiten hinterherzuhinken und 9 Prozent bezeichnen das eigene Unternehmen als Schlusslicht. Einige setzen KI-befähigte humanoide Roboter (8 Prozent), KI-befähigte Roboterarme (13 Prozent) oder KI-befähigte Maschinen (15 Prozent) bereits ein. Zudem werden KI-Systeme bereits für die echte, physische Welt trainiert, teils in der echten Welt selbst (22 Prozent), teils in Simulationen (29 Prozent). 28 Prozent der Befragten aus der Industrie stecken zumindest schon in der Planungs- und Experimentierphase.
Microsoft hat die Umfrage bei Techconsult in Auftrag gegeben, einem Institut, das zur renommierten heise-Gruppe gehört. Befragt wurden 1.000 IT-Entscheider aus Deutschland, in Unternehmen ab einer Größe von 50 Mitarbeitenden. 314 dieser Entscheider stammen aus der Industrie. Die Ergebnisse der Umfrage sind repräsentativ für Deutschland, sowohl übergreifend als auch die Ergebnisse der IT-Entscheider aus der Industrie. Die Umfrage wurde im März 2026 durchgeführt.
Pressekontakt Microsoft: Markus Göbel Senior Commercial Communications Manager Innovation E-Mail: markus.goebel@microsoft.com Pressekontakt Assembly Ltd./Edelman: Anica Thalmeier E-Mail: anica.thalmeier@assemblyinc.com Nele Dreisbach E-Mail: nele.dreisbach@assemblyinc.com
Weiteres Material: www.presseportal.de Quelle: Microsoft Deutschland GmbH
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Verdächtiger nach Angriff an Berufskolleg angeklagt
Etwa sieben Monate nach dem mutmaßlich islamistisch motivierten Messerangriff auf eine Lehrerin an einem Berufskolleg in Essen hat die Bundesanwaltschaft Anklage gegen den Tatverdächtigen erhoben. Die oberste deutsche Anklagebehörde wirft dem damaligen Schüler vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf unter anderem dreifachen versuchten Mord vor.
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586 Mrd. Euro auf dem Spiel: Deutscher MINT-Fachkräftemangel als wirtschaftliche Belastungsprobe
Die deutsche Industriewirtschaft steht im kommenden Jahrzehnt vor einer möglichen Schwankung der Wirtschaftsleistung von 586 Mrd. Euro, abhängig davon, ob es gelingt, den Zustrom an MINT-Fachkräften aufrechtzuerhalten, die fast ein Fünftel der gesamten Bruttowertschöpfung tragen.
Der STEM Skills Outlook 2026 von SThree zeigt das wirtschaftliche Gewicht des MINT-Fachkräftemangels für Deutschland: Mit einem MINT-Anteil von 17,5 Prozent an der gesamten Bruttowertschöpfung (BWS) zählt Deutschland zu den MINT-stärksten Volkswirtschaften Europas und weltweit zu den fünf Ländern mit der höchsten gefährdeten Wertschöpfung. Sollte sich die Qualifikationspipeline bis 2035 verschlechtern, sind kumuliert rund 288 Mrd. Euro an MINT-Wertschöpfung gefährdet. Umgekehrt könnten 298 Mrd. Euro zusätzlicher Wertschöpfung entstehen, wenn sich die Pipeline verbessert. Insgesamt stehen damit rund 586 Mrd. Euro auf dem Spiel.
Die vom Centre for Economics and Business Research (Cebr) durchgeführte Studie untersucht 42 Volkswirtschaften und bewertet ihre Abhängigkeit von der lokalen MINT-Wertschöpfung sowie die Risiken, die sich aus einer nachlassenden Versorgung mit qualifizierten Fachkräften ergeben können. Im internationalen Durchschnitt macht der MINT-Sektor 14,7 Prozent der gesamten BWS aus.
„Deutschland ist eine der am stärksten MINT-abhängigen Volkswirtschaften Europas – und genau das macht den Fachkräftemangel hier zu einer wirtschaftspolitischen Grundsatzfrage. 586 Mrd. Euro trennen das beste vom schlechtesten Szenario für das kommende Jahrzehnt. Das ist kein abstrakter Wert, sondern der messbare Preis dafür, die MINT-Pipeline zu vernachlässigen, statt zu stärken“,sagt Cliff Sidhu, Managing Director DACH von SThree.„Für ein Land, dessen industrielle Identität auf Ingenieurswesen und Technologie beruht, gibt es keinen wichtigeren Hebel als die Qualifikationsbasis der nächsten Generation.“
MINT-Wertschöpfung in Deutschland
Für Deutschland hebt der Report zwei zentrale Erkenntnisse hervor: Einerseits eine hohe Abhängigkeit von MINT-Branchen, andererseits eine Qualifikationspipeline, die sich zwar in die richtige Richtung entwickelt, aber von einer dünnen Basis aus startet.
Auf Grundlage der bisherigen Absolvent*innenentwicklung prognostiziert die Studie für Deutschland bis 2035 ein jährliches Wachstum der MINT-BWS von 2,4 Prozent. Entwickelt sich die Zahl der Absolvent*innen weniger günstig, beträgt der kumulierte gefährdete Output im Zeitraum 2025 bis 2035 rund 288 Mrd. Euro (408 Mrd. USD, PPP). Im Falle einer positiven Entwicklung könnten hingegen zusätzliche 298 Mrd. Euro (422 Mrd. USD, PPP) realisiert werden.
Die Anzahl der Absolvent*innen wächst mit 2,8 Prozent jährlich – ein positiver Trend. Gleichzeitig liegt Deutschland mit 7,6 Abschlüssen pro 1.000 Personen im erwerbsfähigen Alter unter dem internationalen Paneldurchschnitt. Die Pipeline bewegt sich also in die richtige Richtung, aber von einem Ausgangspunkt, der wenig Spielraum für demografischen Druck, veränderte Studienentscheidungen oder Einschränkungen bei der internationalen Talentmobilität lässt.
Ingenieurwesen und Technologie: Stärke und Verwundbarkeit zugleich
Innerhalb des MINT-Sektors dominieren Ingenieurwesen und Technologie, getragen von Deutschlands starker industrieller Basis in Maschinenbau, Ausrüstung, Metallverarbeitung und einem rasant wachsenden IT- und Softwaresektor. Diese Sektoren sind tief in globale Lieferketten eingebettet und hochsensibel gegenüber dem Angebot qualifizierter Fachkräfte.
Eine nachlassende Pipeline gefährdet nicht nur die inländische Wertschöpfung, sondern Deutschlands Stellung als Herzstück der europäischen Industrieproduktion. Die Konsequenzen würden über Grenzen hinausgehen: Zulieferer, Partner und Branchen, die auf deutsche Ingenieurs- und Technologieleistung angewiesen sind, wären gleichermaßen betroffen – und das Risikopotenzial steigt entsprechend.
DACH-Vergleich: Wirtschaftsleistung und Exponierung
Im DACH-Vergleich ist der gefährdete Output in Deutschland am höchsten. Der kumulierte gefährdete Output liegt bei rund 80 Mrd. Euro (67 Mrd. USD, PPP) für die Schweiz und 30 Mrd. Euro (42 Mrd. USD, PPP) für Österreich. Während der Anteil der MINT-Wertschöpfung an der gesamten Wirtschaftsleistung Österreich mit 15,1 Prozent etwas geringer als in Deutschland (17,5 Prozent) ist, gehört die Schweiz mit 21,3 Prozent zu den Ländern mit der höchsten MINT-Abhängigkeit.
Der Index des STEM Skills Outlook 2026 wird anhand von drei Faktoren berechnet: der Abhängigkeit einer Volkswirtschaft von ihrer MINT-Wertschöpfung, der Entwicklung der BSc- oder gleichwertigen Absolvent*innenzahlen sowie dem Output, der bei einer Verschlechterung der MINT-Pipeline gefährdet wäre. Im finalen Indexranking erreicht Deutschland 46,1 Punkte (Rang 24 von 42), Österreich und die Schweiz liegen gleichauf bei jeweils 45,1 Punkten – alle drei im mittleren Risikobereich der 42 untersuchten Volkswirtschaften.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Sabine Klopffleisch s.klopffleisch@sthree.com Ciara Steurer sthreegermany@grayling.com +43 (0) 664 60508838
Weiteres Material: www.presseportal.de Quelle: SThree
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Gestrandeter Buckelwal schwimmt weg
Der an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns gestrandete Buckelwal schwimmt weg. Dies war auf Livestreams im Internet zu erkennen. Der Meeressäuger lag seit dem 31. März in der Wismarbucht vor der Insel Poel fest.