Der bundesweite Dieselpreis ist infolge der Verwerfungen durch den Iran-Krieg auf mehr als zwei Euro geklettert. In der morgendlichen Preisspitze um 7.15 Uhr ermittelte der ADAC einen bundesweiten Durchschnittspreis von 2,054 Euro pro Liter, wie er auf Nachfrage mitteilt.
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Frankreich erhöht Zahl seiner Atomsprengköpfe
Frankreich erhöht angesichts wachsender globaler Bedrohungen die Zahl seiner Atomsprengköpfe. Zu genauen Zahlen werde man sich nicht mehr äußern, sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zur künftigen Strategie der atomaren Abschreckung.
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WOMEN in ROBOTICS 2026: International Federation of Robotics stellt Preisträgerinnen vor (FOTO)
Frankfurt (ots) –
- Elf Frauen, die die Zukunft der Robotik gestalten
Die Zahl der weltweit installierten Industrie-Roboter wird 2028 die Marke von 700.000 Einheiten im Jahr überschreiten – dies entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von etwa 7 % (CAGR, 2025 – 2028). Um die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, setzen Unternehmen gezielt Strategien für die Anwerbung von Frauen ein. Praxisbeispiele aus Amerika, Asien und Europa zeigen, wie weibliches Know-how zur Entwicklung neuer Robotersysteme beiträgt. Um Frauen in der Branche mehr Sichtbarkeit und Anerkennung zu verschaffen, hat die International Federation of Robotics 11 Frauen im Jahr 2026 ausgezeichnet, die die Zukunft der Robotik gestalten.
„In der schnell wachsenden Robotik spielen die Beiträge von Frauen eine entscheidende Rolle“, sagt Dr. Susanne Bieller, Generalsekretärin der International Federation of Robotics. „Die Bedeutung gemischter Teams bei der Entwicklung von Robotersystemen der nächsten Generation und unvoreingenommener KI-Technologie verdeutlicht dies. Solche Projekte zielen darauf ab, neue Anwendungsfelder für die Automatisierung jenseits traditioneller Fertigungsumgebungen zu erschließen, wie der Gesundheits- und Altenpflege oder für Privatkunden.“
Wie der Global Gender Gap Report 2025 des Weltwirtschaftsforums zeigt, treten weltweit immer mehr Frauen in den Arbeitsmarkt ein: 40 % der weltweiten Erwerbsbevölkerung sind demnach Frauen. Dieser Anteil variiert jedoch stark nach Branche: Während der Frauenanteil in den Dienstleistungsberufen sowie bei Bildung und Pflege bei mehr als 50 % liegt, gehört das verarbeitende Gewerbe mit einem Frauenanteil von weniger als 35 % nicht einmal zu den zehn führenden Sektoren. Dieses Ergebnis deckt sich mit der Tatsache, dass der Frauenanteil in den Bereichen Wissenschaft, Technologie, Ingenieurwesen und Mathematik (STEM) unter 30 % liegt.
Die Einbindung von Frauen in die Entwicklung der Robotik wird entscheidend sein für die Zukunftsfähigkeit der Industrie. Das belegen die Erfolgsgeschichten der 11 „Women in Robotics 2026“, die laut IFR die Zukunft der Robotik im Jahr 2026 prägen werden. Die diesjährigen Preisträgerinnen sind (in alphabetischer Reihenfolge):
- Younseal Eum– AeiROBOT, Südkorea
- Stefania Ferrero– Comau, Italien
- Christina Jørgensen– Universal Robots, Dänemark
- Allison Krumpe –HealthTech Partners Global, USA
- Henrike Neulen– Intrinsic, Deutschland
- Asami Sasao– Kawasaki Heavy Industries, Japan
- Kristina Schunk– Schunk, Deutschland
- Mikell Taylor– General Motors, USA
- Susanne Timsjö– ABB Robotics, Schweden
- Dana Whalls– Association for Advancing Automation (A3), USA
- Prof. Rong Xiong– IPLUSMOBOT/ Zhejiang University, China
Die IFR gratuliert den „Women in Robotics 2026“. Weitere Details mit den Profilen der einzelnen Preisträgerinnen werden sukzessive auf der IFR-Website veröffentlicht. Eine Zusammenfassung finden Sie bereits hier: https://ifr.org/ifr-press-releases/news/ifrs-women-in-robotics-2026
Downloads
- Ein Foto und die Pressemeldung in englischer Sprache finden Sie zum Download unter: https://ifr.org/ifr-press-releases/women-in-robotics-2026-awarded-by-ifr
Über die IFR
Die International Federation of Robotics ist das Sprachrohr der weltweiten Robotikindustrie. IFR vertritt nationale Roboterverbände, Forschungseinrichtungen sowie Roboterhersteller aus mehr als zwanzig
Ländern. IFR wurde 1987 als nicht gewinnorientierte Organisation gegründet. Mehr auf: www.ifr.org
Pressekontakt: International Federation of Robotics PRESS OFFICER Carsten Heer econNEWSnetwork Telefon +49 (0) 40 822 44 284 E-Mail: press@ifr.org
Weiteres Material: www.presseportal.de Quelle: IFR - International Federation of Robotics
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Dürr will Ergebnis verbessern – Unsicherheit durch Krieg
Der Maschinenbauer Dürr setzt weiter auf Kostenoptimierungen und will sein Ergebnis in diesem Jahr weiter verbessern. Dies setze allerdings voraus, dass der Krieg im Nahen Osten die Weltwirtschaft nur vorübergehend beeinträchtigt, teilte der Konzern aus Bietigheim-Bissingen (Kreis Ludwigsburg) mit.
«2025 war herausfordernd», sagte Dürr-Chef Jochen Weyrauch laut Mitteilung. Zollkonflikte und die weltpolitischen Spannungen hätten die Investitionsbereitschaft vieler Kunden gedämpft. «Dass wir das Ergebnis trotzdem deutlich steigern konnten, unterstreicht die Widerstandsfähigkeit unseres Geschäftsmodells», sagte Weyrauch.
Hoher Gewinn durch Verkauf der Umwelttechnik
Unter dem Strich verbuchte der Konzern 2025 einen mehr als doppelt so hohen Gewinn im Vergleich zum Vorjahr. Das Ergebnis des Gesamtkonzerns nach Steuern stieg von 102,1 Millionen Euro auf 206,4 Millionen Euro, wobei dies unter anderem auf den Buchgewinn aus dem Verkauf der Umwelttechnik zurückgehe. Der Umsatz ging hingegen um 4,6 Prozent auf 4,48 Milliarden Euro zurück.
Im vergangenen Jahr arbeiteten 17.881 Menschen für den Konzern, was einem Rückgang von 3,9 Prozent entspricht. Auch in Deutschland ging die Zahl der Beschäftigten zurück. Hier beschäftigte Dürr zum Jahresende 8.552 Personen, nach 8.884 am Vorjahresstichtag.
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Regierung will Kranke und Kinder aus Nahost zurückholen
Die Bundesregierung bereitet die Rückholung von Kindern, Kranken und Schwangeren unter den im Nahen Osten gestrandeten Deutschen vor. Dazu würden Maschinen von Fluglinien nach Riad und Maskat geschickt, sagte Außenminister Johann Wadephul (CDU) in Berlin.
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Libanon verbietet Hisbollah militärische Aktivitäten
Die libanesische Regierung hat die militärischen Aktivitäten der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz für illegal erklärt. Das kündigte Ministerpräsident Nauaf Salam in einer Fernsehansprache an. Damit verändert sich der Status der Gruppe von einer teilweise geduldeten Widerstandsbewegung zu einer verbotenen Organisation.
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Wadephul: Erster Nahost-Rückholflug am Mittwoch
Die Bundesregierung will ihre Rückholaktion für Kinder, Kranke und Schwangere unter den in Nahost gestrandeten Deutschen an diesem Mittwoch starten. Ein erster Flug sei nach Maskat geplant, der Hauptstadt des Oman, kündigte Außenminister Johann Wadephul (CDU) im Sender Welt TV an.
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AfD-Fraktion schließt Jan Wenzel Schmidt aus
Die AfD-Bundestagsfraktion hat den Abgeordneten Jan Wenzel Schmidt aus ihren Reihen ausgeschlossen. Die Fraktion stimmte einem entsprechenden Antrag der Fraktionsspitze zu, die ihm fraktionsschädigendes Verhalten vorgeworfen hatte, wie ein Sprecher bestätigte. Hintergrund ist die Debatte über sogenannte Vetternwirtschaft in der AfD.
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Siemens investiert 200 Millionen Euro in Standort Amberg
Für rund 200 Millionen Euro will die Firma Siemens an ihrem Standort in Amberg eine Fabrik für den Geschäftsbereich Smart Infrastructure errichten. Damit solle unter anderem der steigende Bedarf an elektronischen High-Tech-Produkten gedeckt und der digitale Wandel vorangetrieben werden, teilte der Konzern mit. Der Neubau soll 2030 fertiggestellt sein. Weitere Investitionen seien in die Modernisierung und Dekarbonisierung des Standortes geplant, also die Umstellung auf eine weniger klimaschädliche Energieversorgung.
«Diese Investition ist ein klares Bekenntnis zum Standort. Und ein zusätzlicher Wachstumsimpuls für Siemens in Deutschland, der noch über die im Rahmen der „Made for Germany“-Initiative gemachten Investitionszusagen hinausgeht», sagte Roland Busch, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG. Das Unternehmen wolle damit seine Wettbewerbsfähigkeit stärken und zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffen.
KI in der Produktion
Siemens will in der neuen Fabrik den Angaben nach eine selbstlernende, autonome und flexible Produktion aufbauen, die von Künstlicher Intelligenz mitgesteuert wird.
Die KI werde mit Echtzeitdaten gespeist, um Auftragsplanung und -realisierung sowie Materialtransport und Anlagensteuerung aufeinander abzustimmen und laufend zu optimieren. So werde der Betrieb nicht nur effizienter und nachhaltiger gestaltet, sondern auch flexibler gemacht – etwa, um auf neue Entwicklungen im Markt schneller reagieren zu können.
Die neue Fabrik soll zudem über einen Reinraum für die Elektronikproduktion verfügen sowie über eine vollautomatisierte Logistik mit fahrerlosen Transportsystemen und humanoider Robotik.
Die rund 2.400 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Siemens Smart Infrastructure sollen beim digitalen Wandel mitgenommen werden, wie es hieß. Dafür würden sie umfassend weitergebildet und auf die veränderten Aufgaben in einer digitalisierten Fabrik vorbereitet.
In den beiden bestehenden Siemens-Werken in Amberg sind demnach rund 4.500 Menschen beschäftigt. An dem Standort werden den Angaben nach Schalt-, Schutz- und Überwachungsgeräte für industrielle Anwendungen produziert und entwickelt sowie Industriesteuerungen im Werk des Geschäftsbereiches Digital Industries für Kunden in aller Welt.
Oberbürgermeister: Unschätzbarer Gewinn für die Stadt
Ambergs Oberbürgermeister Michael Cerny (CSU) sprach von einem «unschätzbaren Gewinn» für die Stadt. «In konjunkturell anspruchsvollen Zeiten sendet dieses Projekt ein starkes Zeichen für die Stärke der deutschen Industrie weit über die Grenzen Bayerns hinaus. Für uns in Amberg bedeutet diese Entscheidung in erster Linie die Festigung als Innovationsstandort und die Sicherung von High-Tech-Arbeitsplätzen.»
Als klares Bekenntnis zum Fertigungs- und Entwicklungsstandort Bayern betrachtete auch Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) die geplante Investition von Siemens: «Sie zeigt, wo unsere Stärken liegen: bei KI, Robotik und Automatisierung – kurz: bei Hightech in Verbindung mit hochqualifizierten Mitarbeitern und exzellenter Forschung.»
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EU und Schweiz schließen Abkommen für engere Kooperation
Die EU und die Schweiz haben nach jahrelangem Ringen neue Abkommen zur Stabilisierung und zum Ausbau ihrer Beziehungen geschlossen. Die in Brüssel unterzeichneten Vereinbarungen sollen unter anderem eine intensivere Zusammenarbeit auf dem Strommarkt sowie bei der Lebensmittelsicherheit und im Gesundheitsbereich ermöglichen.